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| Lake of Tears (fm:Verführung, 1708 Wörter) [1/3] alle Teile anzeigen | |||
| Autor: Andre Le Bierre | Veröffentlicht: Mar 07 2012 | Gesehen/Gelesen: 6134/4615 [75%] | Bewertung Teil: 7.82 (22 Stimmen) |
| Ganz im Norden der Republik gibt es einen kleinen See. Unweit der nördlichsten Stadt unseres Landes befindet sich dieses Gewässer, von dem die meisten wissen, dass es der See an der schwarzen Eisenbahn ist. Doch gibt es eine Reihe von Erzäh | |||
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© Andre Le Bierre Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich. Lake of Tears © by Andre Le Bierre Wir befinden uns ganz im Norden der Republik. In der Stadt, welche die meisten Bürger nur durch ihre Punkte beim Kraftfahrtbundesamt kennen, gibt es nicht nur die Förde, die Altstadt und die Menschen, sondern auch eine Reihe von Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen. Zum einen gibt es dort die Strände an der Ostsee und die Ferienstadt "Glücksburg". Zum anderen haben die Flensburger mit der Touristenregion "Wassersleben" und dem Ostseebad direkt die Möglichkeit, die Vorteile der Ostsee zu nutzen. Unter anderem gibt es Waldgebiete im Umland. Eines dieser Gebiete ist der Harrisleer Forst mit seinem Trimm-dich-Pfad und Hundetrainingsplatz. Aber es gibt noch ein weiteres Forstgebiet, das durch die Umgehung von der Innenstadt getrennt ist. Die sog. Marienhölzung erweist sich bei schönem Wetter als ideales Ausflugsziel, mit ihrem Wildgehege, Kindernaturspielplatz und angrenzendem Restaurant mitten im Wald. Es gibt zwei Seen in dem Gebiet. Das eine ist ein mooriges Gewässer namens "Wolfsmoor". Man sagt dem Moor nach, dass er Schätze aus dem zweiten Weltkrieg beherbergen soll. Er liegt direkt an einer alten Bahnstrecke, die man die "schwarze Eisenbahn" nennt. Einheimische nennen diesen See den schwarzen Eisenbahnsee. Unweit davon entfernt gibt es einen Schwanensee. In diesem See soll damals ein ganzes Schloss versunken sein. Der Ritter, welcher dieses Schloss bewohnte galt als unberechenbar und sexuell abnormal. Es verschwanden zu jener Zeit Frauen aus dem Umland. Man erzählte sich, dass sie dem Ritter zum Opfer fielen. Irgendwann soll das Schloss versunken sein und heute erinnert nur noch der See an diese Zeit. Es gab eine Überlebende, die dem Ritter entkam. Es war seine Magd. Sie hat später eine Kirche, die heutige Marienkirche bauen lassen und als Denkmal übergeben. Daher hat die Marienhölzung ihren Namen. Wenn es ganz still wird in der Hölzung, soll man die beiden Türme des Schlosses im Wasser sehen können und ihre Glocken hören. Für viele ist es nur der Schwanensee, der noch an die Erzählung erinnert, aber es gibt ein paar Menschen, die haben eine ganz andere Theorie. Häufig wurde dieser See von unglücklichen Menschen besucht, die ihre Trauer oder ihren Schmerz versuchen, dort zu verinnerlichen oder zu verarbeiten. Es gibt Menschen, die denken, dass dieser See aus all diesen Tränen entstanden ist und heute noch all diesen Kummer und den Schmerz der Menschen aufnimmt. Er soll ungeahnte Kräfte in sich verbergen und fähig sein, den Menschen die wahren Dinge des Lebens zu zeigen. Ob das wirklich so ist, ließ sich bisher nicht beweisen. Doch glauben ein paar Menschen fest daran und suchen, sowie auch die Trauernden und Unglücklichen immer wieder dieses stehende Gewässer auf, um auch ihre Tränen zu vergießen und diesem See mehr Kraft zu verleihen. Schon fast mystisch klingt es, wenn sie ihn liebevoll den "See der Tränen" nennen. See der Tränen, der Lake of Tears verbirgt tiefe Geheimnisse. Welche, das weiß nur der See selbst, oder die Menschen, die ihn besuchen ... Es war still geworden in der Hölzung. Ein schöner Frühlingstag, es war kurz nach der Mittagszeit und Spaziergänger waren noch nicht viele vorbei gekommen. Mein Blick fiel auf die alten Trauerweiden um den See. Ein mystischer Ort, wenn alles ganz ruhig ist. Einen Jogger hatte es an diesem Tag in den Wald gezogen, aber der war längst weg. Seit mehr als zwei Stunden war niemand mehr am See vorbeigekommen. Es war eine unheimliche Stille. Doch hörte man ab und zu ein Knacken am Waldboden, wahrscheinlich Eichhörnchen. Und man hörte zwischendurch alle möglichen Vögel zwitschern. In mäßiger Entfernung hörte ich ein leises Wimmern. Ich starrte auf den Weg und sah plötzlich eine junge Frau ganz langsam in Richtung See schlendern. Wo mochte sie herkommen? Bis zum Parkplatz waren es mindestens zehn Minuten zu Fuß. Und dort war auch das Restaurant, ein Gasthaus direkt im Wald. Sie war allein und kam näher. Jetzt erkannte ich auch, dass sie nicht absichtlich in den Wald gekommen war, denn ihre Kleidung war doch sehr unpassend für einen Waldbesuch. Die junge Frau stapfte mit ihren hohen schwarzen Stiefeln, in denen mit halterlosen schwarzen Strümpfen verhüllte schlanke Beine steckten über das Dickicht. Sie trug ein beigefarbenes figurbetonendes Strickkleid, das sich ganz eng an ihren schlanken Körper schmiegte. Ihre langen braunen Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Sie hatte ein Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 95 Zeilen)
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Andre Le Bierre hat 33 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für Andre Le Bierre, inkl. aller Geschichten Email: zungenschlag@gmx.net |
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