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Eine Zugreise der Glückseligkeit! (fm:Romantisch, 2263 Wörter)

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Veröffentlicht: Dec 02 2007 Gesehen / Gelesen: 14281 / 10037 [70%] Bewertung Geschichte: 7.38 (32 Stimmen)
Der Besuch geht zu Ende. Die Rückfahrt im Zug wird nicht nur durch die Heizung heiß.

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© Mischka Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Diese Geschichte ist nicht erfunden, sondern habe ich mit meinem Schatz wirklich erlebt.

Eine Zugreise der Glückseligkeit!!!

Die letzten Tage waren sehr schön. Doch nun rückt der Zeitpunkt des Abschiedes immer näher. Nun stehen wir hier auf den Bahnsteig in deiner Heimatstadt und warten auf unseren Zug. Wir sind beide innerlich etwas traurig. Morgen werden wir uns wieder für zwei Monate im Flughafen Kiev trennen. Aber wir wollen noch nicht traurig sein, erst morgen. Du hast dich mit deinem Rücken an meine Brust gelehnt und mein Kinn liegt auf deiner Schulter bzw. zwischen Kopf und Schulter. Du neigst deinen Kopf etwas zur Seite damit ich deinen Hals besser küssen kann. Ich liebe es wenn du mich spüren läst wie du meine Zärtlichkeiten genießt. Meine Arme liegen verschränkt auf deinem Bauch. So stehen wir da und schauen hinauf zum abendlichen Himmel. Die Zeit vergeht jedes Mal so schnell wenn es zurück nach Hause geht. Ich bin froh das Du mich auf meiner Heimreise bis Kiev begleitest, es wäre schon etwas bitter die 15 Stunden alleine im Zug zureisen und die Zeit bis zum Abflug in Kiev zu verbringen. Auch wenn es für dich ebenfalls immer eine Rückreise allein im Zug bedeutet, in der ich nicht auf dich achten kann. Ich weis natürlich dass du das selber kannst. Aber wer achtet nicht gern selbst über seinen Schatz? So grüble ich hin und her. Und da ist sie wieder die Frage von dir: "Was denkst du?", es folgt das altbekannt Spiel zwischen uns. Es vertreibt die trüben Gedanken und das ist auch gut so. Endlich wird unser Zug aufgerufen. Die wenigen Leute die mit dem Zug mitfahren wollen kommen in Bewegung und drängen an das Gleis. Einige werfen ihre halb gerauchten Zigaretten weg. Andere beginnen sich von ihren Lieben zu verabschieden.

Der Zug hält. Die wenigen Leute die hier aussteigen müssen sich beeilen da die ersten schon hineindrängen. Schnell haben wir unser Abteil gefunden. Es scheint auch noch nicht besetzt zu sein. Wir verstauen unser Gepäck und machen es uns bequem. Vielleicht haben wir heute Glück, und das Abteil für uns allein. Der Zug setzt sich in Bewegung. Auf dem Gang ist immer noch reges Treiben. Einige Passagiere haben immer noch nicht ihren Platz gefunden. Dann schiebt sich ein älterer Mann in unser Abteil. Er scheint nicht allein zu sein. Er unterhält sich etwas genervt mit einer Frau auf dem Gang. Da ich ja kaum ein Wort verstehe, frage ich dich was es für Probleme gibt. Er fängt aber von selber an sein Problem zu erklären. Er ist mit seiner Frau im Zug, nur das sie im nächsten Wagon ihren Platz hat. Sein Platz wurde doppelt verkauft. Nun hat man ihn ersatzweise in unser Abteil verlegt. Es wäre ja auch zu schön gewesen. Zumindest ist er nicht die ganze Zeit hier. Hauptsache er bringt nicht noch seine Frau mit in unser Abteil.

Nach einigen Runden mit dem Kartenspiel, bei denen die Siege wie immer sehr einseitig verteilt sind, nur diesmal zu meinen ungunsten, bereiten wir unser Abendbrot. Ich habe noch eine Kerze hervorgezaubert. So ist etwas gemütlicher. Schweigend essen wir unsere Brote und die kleinen Leckereien die du in der Küche gezaubert hast. Du lächelst mich an und in deinen großen braunen Augen spiegelt sich das Kerzenlicht. Und ich stell mir zum hundertsten Mal die Frage. Wieso ist so eine tolle Frau an deiner Seite. Wie immer finde ich keine Antwort darauf. Und wieder beschleicht mich dieses kleine unbehagliche Gefühl. Ein Gefühl das dem gleicht wenn man glaubt eine Beziehung geht zu Ende ohne dass es einen Grund dafür gibt. Es ist wohl eher die Angst dich aus irgendeinem unbegreiflichen Grund zu verlieren. Die Angst vor dieser Leere des alleine seins. Doch so schnell diese Gedanken kamen werden sie von dir wieder vertrieben. Obwohl du nicht mal wusstest das es sie gab. Denn du streckst deine Hand zu mir herüber und wischt mir zärtlich etwas von meinen Lippen weg und leckst dann deinen Finger genüsslich ab. Diese kleine Geste, so unbedeutend sie für jemand anderen auch aussehen mag. Für mich ist es ein Zeichen von Liebe, Fürsorge und Erotik. Du lächelst nur, als wenn nichts gewesen wäre. Ich lächle zurück. Gott bist du schön.

Plötzlich geht die Tür unseres Abteils auf. Der Mann mit den doppelt verkauften Sitzplätzen spricht dich an und du antwortest Ihm. Dann schaust du zu mir und hast auf einmal so einen eigenartigen Gesichtsausdruck. Als du mir erzählst dass unser dritter Mann zu seiner Frau in das Abteil zieht, möchte ich am liebsten vor Freude an die Decke springen. Endlich allein. Du sagst zu mir, dass du die Bettwäsche holen gehst. Ich räume in der Zeit das Essen weg. Die Kerze las ich stehen, ich denke das wir heut doch nicht so schnell zum schlafen

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