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Nachbarschaftshilfe (fm:Ältere Mann/Frau, 2481 Wörter)

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Veröffentlicht: Jan 11 2008 Gesehen / Gelesen: 52769 / 35589 [67%] Bewertung Geschichte: 8.47 (160 Stimmen)
Manchmal ist es doch gut, Nachbarn zu haben...

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NACHBARSCHAFTSHILFE (Teil 1)

Ach nein, denke ich, Ach, bitte nicht schon wieder!

Ich liege auf dem Bauch, die Hände in mein Kissen gekrallt, während Carsten mich mit heftigen Stößen in die Matratze rammelt. Ich weiß, immer wenn seine Stöße so werden, dann ist es gleich vorüber. Dabei haben wir doch erst, mein Blick geht in Richtung Radiowecker, ach Gott, keine drei Minuten. Seine Hände liegen an meiner Taille, während er stöhnend seine Lippen in meinen Nacken presst.

In einem Anflug von Verzweiflung presse ich die Beine zusammen, um mich enger zu machen, um mehr zu spüren und weiß natürlich, dass dies auch Folgen bei ihm hat. Aber, mein Gott, ich will doch auch mein Recht, denke ich. Carstens Bewegungen werden schneller und schneller. Ich schätze, es werden noch vier Stöße sein bis zum Ende, bis zum Abschuss. Nein, tatsächlich sind es noch sechseinhalb.

"Noch nicht!", stöhne ich, bitte ich, winsele ich um die Gnade weiterer drei Minuten, "Bitte warte!"

Aber das hat schließlich noch nie geholfen und so verspritzt er seine Männlichkeit in mich nach circa viereinhalb Minuten. Ich spüre dieses Kribbeln. Es sagt mir, dass es heute hätte klappen können, dass heute ein schöner langer intensiver Orgasmus drin gewesen wäre, dass Carsten durch seine festen Stöße etwas losgetreten hat, das durchaus zur Lawine hätte werden können. Ach.

"Ich liebe dich", haucht er erschöpft, während seine Latte langsam in mir abschwillt. "Ich liebe dich!", hauche ich, weil es stimmt. Ich spüre sein Gewicht auf meinem nackten Körper. Er schwitzt. Ich schwitze nicht. Ich denke daran, wie gerne ich schwitzen würde. Einmal wieder schwitzen beim Sex, denke ich. Das wäre doch was. Sein Schwanz gleitet aus meiner feuchten Möse, als ich meine Muskeln sehnsüchtig anspanne, um Gegendruck zu spüren.

Ich höre ihn duschen und meine Finger schleichen sich unter meinen Bauch. Während ich meinen Handballen gegen meinen Venushügel presse und meine Finger sich in meine Muschi graben, die feucht ist von mir und feucht ist von ihm, denke ich daran, gefickt zu werden, eine Viertelstunde nur, eine halbe Stunde nur...Ach, warum nicht eine Stunde, denke ich, während meine Finger ihr geschicktes Spiel beginnen. Ja, denke ich, eine Stunde und beginne zu träumen, wie ein männliches, starkes, jedoch gesichtsloses Wesen so auf mir liegt, wie Carsten eben und mich nimmt. Ich träume davon, wie mein Blick bei dem Versuch, die Zeit am Radiowecker abzulesen verschwimmt und ich die Zeit vergesse unter tiefen, nicht enden wollenden Stößen eines großen und vor allem dicken Schwanzes. Und ich träume davon, dass der mich wendet und auch von vorne vögelt wie ein Besessener und dass das gar nicht enden will. Dann reite ich ihn und noch immer steht dieser riesige Schwanz wie eine Eins und ich spüre ihn tief in mir dort anstoßen, wo Carsten noch nie anstieß und das tut ein wenig weh und tut unendlich gut. Dann träume ich, dass ich endlich so erschöpft bin - es mögen sicher auch zwei oder drei Stunden gewesen sein, im Zeitraffer - dass ich gar nichts mehr kann, nur noch daliege und schon weißnichtwieoft gekommen bin. Das gesichtslose, männliche, kräftige Wesen aber noch nicht gekommen ist. Der zieht seinen Schaft aus meiner Möse und ich darf zusehen, wie es aus der hochglanzpolierten Eichel quillt und kraftvoll, heiß und schön auf meinen Bauch, meine heiße Möse trieft und tropft. Nicht zwei Spritzer oder drei, sondern so viel, dass man einen Kaffeebecher damit füllen könnte, träume ich, schon wieder halb entschlafen.

"Hast du schon Kaffee gekocht?", höre ich Carstens Stimme aus dem Bad. Schlagartig bin ich wach. "Du weißt doch, dass ich gleich los muss", sagt er vorwurfsvoll, steht plötzlich hinter mir am Bett. Dass ich immer noch nackt dort liege, scheint ihn nun nicht mehr im Geringsten zu berühren. "Anne, bitteeeeee!", sagt er in einem genervten Ton und wuselt in Richtung Kleiderschrank. "Wegen dir komme ich noch zu spät!" Das ist immerhin besser, als zu früh, denke ich und quäle mich seitwärts von der Matratze, um meinem Liebling das Frühstück zuzubereiten. "Es ist ja nicht so, dass du hier die Miete zahlst mit deinem BaföG!", ruft er mir nach. "Ich weiß, ich weiß", sage ich genervt, habe jedoch gerade gar keine Lust, mich auf eine Diskussion mit ihm einzulassen.

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