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Sommer (fm:Lesbisch, 5342 Wörter)

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Veröffentlicht: Feb 17 2017 Gesehen / Gelesen: 20604 / 14600 [71%] Bewertung Geschichte: 9.09 (69 Stimmen)
Durch die Tiefen der Trägheit legt sich eine überraschende Wendung über meine sexuellen Begehren... Voller Lust. Eine Achterbahnfahrt meiner Gefühle.

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© Nina-Domina Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Ein weiteres Abendteuer mit einigen Halbwahrheiten. Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat, doch ich lass mir lieber Zeit beim Schreiben. Ich hoffe es gefällt euch. ;)

ES WAR DER SOMMER nach meinem Abitur. Anstatt nach Jobs oder nach irgendeiner Beschäftigung zu suchen lag ich auf der faulen Haut, war lange draußen, trank viel und saß bis spät in der Nacht vor meinem Fernseher und zappte mich durch Netflix. Ab und zu machte ich mit ein paar Freunden ein paar Touren auf Partys, Chill-Abende oder wir brachen heimlich in das Nordbad ein und schwammen im Schein des Mondes. Viele waren auf dem Weg der "Selbstfindung", ein paar meiner Freunde bereiteten sich für ein Jahr im Ausland vor, andere würden wegziehen für ein Studium, nur ein kleiner Teil würde bleiben. Eine Zeit des Abschieds, der Freiheit und ohne Sorgen. Ich hatte mich nunmal nicht durch das Abitur gekämpft um danach in Höchstform weiterzumachen. Ich brauchte eine Pause und ohne diese wäre mir wenn ich darauf zurück blicke eine Menge entgangen. Und ich bereue nichts davon.

ICH UND LINDA waren zusammen in der Stadt unterwegs. Wir drängten uns durch die Massen, die genau wie wir die Kaufhäuser im Blick hatten und sich schnell den Temperaturen anpassen wollten, bevor die Sonne und die Hitze jeden Tropfen aus ihnen herauspresste. Ich sah überall die aufgetakelten jungen Teenager, die sich mit engen Tops, Miniröcken und Hot-Pants raus geputzt hatten und warf ihnen nur einen verachtenden Blick zu. Ohne Frage, sie wussten wie sie ihren Körper präsentieren müssen, aber ihre geschminkten Gesichter wirkten unecht und plastisch. Klar hatte ich Verständnis dafür, trotzdem war ich immer noch der Meinung, dass die Jugendkultur starb. Es geht nicht mehr darum, die Kindheit zu genießen, sondern so früh reif zu werden wie es nur möglich war. Der Boulevard war voll von ihnen, für einen kurzen Moment dachte ich, ich hätte Linda verloren, fand dann jedoch ihre schwarze Mähne recht schnell wieder. Ich schloss schnell wieder zu ihr auf und fragte mich zum tausendsten Mal, ob sie unter ihren Haaren nicht starb. Ich hatte direkt reagiert, als die Wettervorhersagen auf über 30 Grad gingen und hatte meine Haare auf schulterlänge gekürzt.

Ein paar Jungs zwängten sich an mir vorbei, einer rempelte mich an, drehte sich um um sich zu entschuldigen, doch mehr als geweitete Augen bekam ich dann nicht mehr von ihm, ich spürte seinen Blick auf meinen Brüsten und wendete mich schnell ab. Ich war gerade nicht auf Jagd und das war gut so. Zur Entspannung gehörte nun auch mal das Singleleben.

Linda erreichte den Laden vor mir und war schon längst in der Bademode abgetaucht, als ich sie endlich fand. Ihre Handtasche stand mitten im Gang und sie musterte alle möglichen Bikinis, schien zu analysieren und schien mich nicht mal zu bemerken. Jetzt, wo ich sie mal wieder komplett sah, hätte ich wieder neidisch werden können. Ihr Körper wirkte unter dem engen schwarzen Top perfekt, auch wenn das wegen der Sonne der reinste Selbstmord wäre. Und ihr Hintern war zum anbeißen.

Als hätte ich es laut ausgesprochen drehte sie sich um, warf mir einen kurzen Blick zu und schmunzelte: "Starr nicht so. Du machst mich nervös." Etwas ertappt ging ich zu ihr und schaute mich durch die Auswahl. "Naja, viel haben die hier wirklich nicht. Aber irgendwas wird schon gehen." Ich zog eine Augenbraue hoch. "Ich kann schließlich nicht den Scheiß tragen, den mir meine Mutter geschenkt hat." Linda lachte, dann nahm sie ihre Handtasche und griff nach einem Set dass ihr zu gefallen schien: "Ach, Pink steht dir doch so gut. Aber bei der Größe hatte sie sich vertan, oder?" Ich schnappte mir auch ein Paar, schaute sie schräg an und wandte mich dann ab: "Sie hat mir den Kram zu klein geschenkt. Meine Brüste wurden zerquetscht. Ich geh das hier mal anprobieren."

"Okay, bis gleich", hörte ich sie noch, bevor ich den Vorhang zu zog und aus meinen Klamotten schlüpfte, die schon nass geschwitzt waren. Das war auch der eigentliche Grund, ich würde normaler Weise einfach auf die Größe, die draufstand, vertrauen. Aber wenn ich eh schon dabei bin und den Kram eh kaufen werde, warum nicht. Und es fühlte sich schön verboten an. Ich genoss meine kurze Nacktheit, bevor ich in den knappen Bikini schlüpfte und mich kritisch im Spiegel betrachtete. Ich hatte viel zu kritisieren an meinem Körper, war aber zu faul, um etwas zu unternehmen. Und ich wollte gerade eh niemanden gefallen, ein Grund mehr mein Couchleben weiterzuführen. Und trotzdem... Jemand klopfte an dem Holzrahmen, ich sah im Spiegel wie Linda einen Blick zu mir wagte und dann breit grinste. "Sexy, du musst aber ein bisschen an deinem

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