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Roger und Anique - Teil 1 (fm:1 auf 1, 1374 Wörter) [1/5] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: May 07 2021 Gesehen / Gelesen: 9502 / 7841 [83%] Bewertung Teil: 8.67 (51 Stimmen)
Roger und Anique sind Nachbarn. Sie wohnen zwar nicht im gleichen Haus, begegnen sich aber gelegentlich. Und sie sind sich sympathisch. Entwickelt sich da etwas?

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PROLOG

Roger ist 45. Also im besten Alter. Und er ist zufrieden. Er lebt in der Nähe von Zürich, hat ein geregeltes Einkommen und muss sich auch sonst nicht verstecken. Er ist attraktiv und bei seinen Kollegen sowie Nachbarn sehr beliebt. Obwohl er nicht aus der Region stammt, sondern aus Deutschland, kommt er eigentlich immer gut mit den Leuten zurecht.

Eigentlich ist also alles gut. Eigentlich!

Aber er hat es leider bis jetzt noch nicht geschafft, die richtige Partnerin zu finden. Nach verschiedenen längeren und einer kürzeren Beziehung hat er sich mit seinem Single-Dasein arrangiert. Auf der Suche ist er schon lange nicht mehr und wenn sich etwas ergibt, dann lässt er auch nichts anbrennen. Damit geht es ihm sehr gut. Normalerweise.

Vor einigen Monaten hat er sich mal die Mühe gemacht und darüber nachgedacht, warum es für ihn mit einer längeren Beziehung noch nicht funktioniert hat, aber am Ende war es für ihn nicht wichtig.

"Warum auch nicht? Wenn ich mich damit wohl fühle, warum sollte ich dann etwas ändern? Und speziell zu suchen bringt ohnehin nichts." hat er sich dann gedacht. "Ich lasse es einfach darauf ankommen und wenn ich ein Bedürfnis habe, dann gibt es ja auch für Männer durchaus gutes Spielzeug."

Natürlich schaut er den Frauen hinterher. Welcher Mann macht das nicht? Wenn sie für ihn attraktiv ist, dann macht ihm das sehr viel Spass. Insbesondere leicht mollige Frauen stechen ihm gern ins Auge. Er mag weibliche Rundungen. Ein grosser Busen, der gut präsentiert wird, und ein schöner runder Hintern in einer engen Hose sind für ihn der absolute Blickfang.

In seiner Genossenschaft wohnt eine alleinstehende Frau, das hat er mit seinen Beobachtungen schon heraus gefunden, die genau diesen Faktoren entspricht. Und wenn er durch die Milch-Glasscheibe ihre Figur in der Dusche erkennt, dann regt sich seine Männlichkeit. Ganz besonders gut ist sie zu erkennen, wenn es schon dunkel ist. Dann wird ihre Figur durch das Licht im Bad als dunkler Schatten quasi in seinen Blick gebrannt.

"Nun ja", sagt er sich dann, "vielleicht darf ich mir die ja mal irgendwann genauer ansehen. Irgendwann."

Dass er darauf gar nicht mehr so lange warten muss, kann er leider nicht wissen, würde ihn aber ganz sicher grosse Freude bereiten. Schauen wir also, was sich ergibt.

KAPITEL 1

So sind sie sich auch gestern wieder über den Weg gelaufen. Anique - so der doch etwas seltsame, aber schöne Name der Nachbarin - kommt vom Einkauf und ist schwer beladen. Sie müht sich ab und scheint schon ziemlich lange Arme zu haben. Als echter Gentleman, der er wirklich und nicht nur wegen der attraktiven Nachbarin ist, eilt er ihr zur Hilfe und bringt die Ein-käufe mit in ihre Wohnung.

"Vielen Dank, Roger!" sagt sie und bittet ihn noch einen Moment da zu bleiben. "Kann ich dir etwas anbieten? Möchtest du etwas trinken?"

"Oh, das lieb, aber ich habe noch ein wichtiges Telefonat zu führen. Ausserdem habe ich das sehr gern gemacht." entgegnet er ablehnend.

"Schade!" sagt sie mit einem traurigen Unterton. "Kann ich mich denn anderweitig erkenntlich zeigen?" fragt sie ihn mit einem strahlenden Lächeln.

Normalerweise ist er nicht auf den Mund gefallen und weiss fast immer etwas zu sagen, aber irgendwie fällt ihm das in dieser Situation schwer.

Anique ist aber sehr aufmerksam, bemerkt seine Schüchternheit und drückt ihm einen Zettel mit ihrer Handy-Nummer in die Hand. "Du kannst es dir ja überlegen." und ergänzt nach einer kleinen Pause: "Schreib mir doch

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