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Zufall oder Schicksal? (fm:1 auf 1, 6076 Wörter)

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Veröffentlicht: Aug 27 2021 Gesehen / Gelesen: 6758 / 5877 [87%] Bewertung Geschichte: 9.61 (108 Stimmen)
Die junge Anwältin Conny wollte eigentlich nur einen freien Tag nehmen und wandern gehen. Im tiefsten Wald trifft sie unversehens auf Jake. Er behauptet, das sei kein Zufall, sondern das Schicksal hätte sie zusammen geführt...

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Zufall oder Schicksal?

Ein Treffen im Wald stellt Conny vor existenzielle Fragen.

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Die junge Anwältin Conny wollte eigentlich nur einen freien Tag nehmen und wandern gehen. Im tiefsten Wald trifft sie unversehens auf Jake. Er behauptet, das sei kein Zufall, sondern das Schicksal hätte sie zusammen geführt. Conny glaubt nicht an so etwas, doch er hat Beweise. Handfeste Beweise.

Dingo666

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Wasser!

Sie brauchte unbedingt etwas zu Trinken. Und zwar bald.

Conny schluckte. Ein unangenehmes Gefühl bei ihrer ausgetrockneten Kehle. Die Sonne hatte den Zenit zwar überschritten, aber ihre Strahlen heizten den schwülen Augustnachmittag immer noch mit voller Kraft auf. Die Luft stand zwischen den Bäumen wie brühwarme Melasse. Kein Hauch bewegte die Blätter.

Schweiß rann ihr am Hals hinab. Große dunkle Flecken zeichneten die leichte Bluse in der Mitte und unter den Armen. Der dünne gelbe Stoff, über der Taille frei hochgebunden, um möglichst viel Haut an Bauch und Rücken freizulegen, klebte locker an ihrem feuchten Körper.

Nicht zum ersten Mal fragte sie sich, ob dieser Trip wirklich eine gute Idee darstellte. Nach all dem Stress der letzten Wochen hatte sie sich einfach einen Tag frei genommen. Wegfahren wollte sie nicht. Nur ein wenig zur Ruhe kommen. Der Gedanke einer Tageswanderung besaß da einen doppelten Reiz.

Zum einen genoss sie ausgedehnte Fußmärsche. Die monotone Bewegung übte eine besänftigende, fast hypnotische Wirkung aus. Ihr Kopf, sonst schnell und beweglich und dem hektischen Büroalltag in der Züricher Anwaltskanzlei gut angepasst, kam dabei zur Ruhe. Eine andere Conny konnte dann wieder auftauchen. Die Conny, die früher tagelang selbstversunken malte oder bastelte. Die gerne mit nackten Füßen rannte und kletterte und tanzte, und die später jede durchgefeierte Nacht in vollen Zügen genoss. Ein Teil von ihr, der in letzter Zeit kaum an die Oberfläche dringen durfte.

Zum anderen hatte es einen verbotenen, fast sündigen Anstrich, an einem Dienstag - also einem ganz normalen Arbeitstag - ganz ungeniert dem eigenen Vergnügen nachzugehen, während alle anderen arbeiteten. Als sie morgens aufbrach, da schämte sie sich fast, in den leichten Freizeitklamotten ins Auto zu steigen. Ringsum traten Männer und Frauen in Business-Outfit oder anderer Arbeitskleidung aus ihren Appartements, die Gesichter müde oder bereits gehärtet für den Tag. Für einen Moment hätte ihr entrüstetes Juristen-Ich fast gewonnen.

"Hohes Gericht! Die Angeklagte erdreistet sich, mitten in der Woche einen Tag frei zu nehmen! Wir beantragen die Höchststrafe: Schlechtes Gewissen bis Büroschluss!"

Aber sie - genauer: ihr anderes Ich, die Tänzerin - hatte sich gestrafft, den Kopf hochgenommen und ganz locker den Rucksack in den Kofferraum gepackt. Sollten die Bürohengste der Vorstadt ihr doch auf die bloßen Arme und nackten Schenkel starren!

Sie war eine erfolgreiche Junganwältin, und mit zweiunddreißig Jahren genau im richtigen Alter, um ihr gutes Aussehen zu akzeptieren und zu genießen. Sie warf die langen, dunkelbraunen Haare zurück, strahlte in die Runde und entbot allen Nachbarn einen wunderschönen Morgen. Herr Spängler, der Bankvorstand von nebenan, lächelte schräg zurück.

Die Vormittagsstunden vergingen wie im Flug, zauberhafte Perlen auf einer Feenschnur. Sie hatte das Auto auf einem Waldparkplatz irgendwo hinter Stühlingen abgestellt und war einfach drauflosgelaufen. Der Pfad führte über warme, sonnenüberflutete Wiesen und durch kühlere

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