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Nachhilfe vom Cousin (fm:Das Erste Mal, 6460 Wörter)

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Veröffentlicht: Sep 03 2021 Gesehen / Gelesen: 12518 / 11482 [92%] Bewertung Geschichte: 9.66 (168 Stimmen)
Wie konnte es nur so weit kommen? Ria ist fast dreiundzwanzig und immer noch unberührt. Nun will sie mit ihrem neuen Schwarm ins Bett -- doch sie schämt sich, so unerfahren.

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Nachhilfe vom Cousin

Ria braucht dringend Unterstützung für ein nahendes Date.

******************** Wie konnte es nur so weit kommen? Ria ist fast dreiundzwanzig und immer noch unberührt. Nun hat sie einen neuen Schwarm und will mit ihm auch ins Bett -- doch sie schämt sich wegen ihrer Unerfahrenheit. Kann Cousin Tobias ihr helfen und ihr mal eben die Grundlagen beibringen? Das bedarf einiger Überredung...

(c) 2021 Dingo666

********************

Toby wohnte ganz oben, im vierten Stock, direkt unter dem Dach. Vor seiner Tür wartete ich, bis der Atem wieder ruhig ging. Mein Zeigefinger lag auf dem Klingelknopf neben dem Schild "Tobias Rühl". Ich zögerte. Sollte ich das wirklich tun?

Der Finger drückte von selbst, und innen schrillte es. Für ein paar Sekunden schwang die irrwitzige Hoffnung in meiner Brust, dass niemand da sei. Dabei hatte ich eigens vor einer halben Stunde angerufen und sofort aufgelegt, als Toby sich meldete.

Schritte. Die Tür ging auf. Toby stand im Rahmen, mein Cousin. Offensichtlich war er alleine, denn er trug nur eine alte Jogginghose und ein Shirt, dessen Stoff schon verdächtig dünn und zerschlissen aussah. Er war barfuß. In Gesellschaft würde ihm das nie passieren, dazu war er viel zu eitel.

"Ria?" Ein unsicheres Lächeln flackerte auf seinem Gesicht. "Das ist ja eine Überraschung. Äh -- ist was passiert?"

"Nee", seufze ich. Sah ich so schlimm aus? "Oder ja. Ach -- nein, eben nicht. Das ist ja das Problem. Ich brauche deine Hilfe."

"Na, dann komm erst mal rein." Er trat zur Seite und strich sich die dunklen Haare aus der Stirn. Hatte er abgenommen? Er neigte immer ein wenig zur Fülle, aber nun kam er mir schlanker vor.

Mit jagendem Herzen ging ich an ihm vorüber in seine Wohnung. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Das fühlte sich an wie ein Sprung ins Bodenlose.

Dennoch erfüllte mich eine seltsame Ruhe. Bei Toby konnte mir nichts passieren. Er hatte mich schon als kleines Mädchen immer beschützt und mir geholfen. Einmal baute er mir ein supertolles Puppenhaus, komplett mit zwei Stockwerken, Dach und Möbel. Da war ich acht und er gerade mal zwölf. Ein paar Jahre später war er es, der mir den heiß begehrten Ausbildungsplatz bei einem Möbelhaus besorgte, weil er den Sohn des Besitzers kannte. Und als es danach um das Studium ging, half er mir bei der Auswahl der richtigen Hochschule.

Kurz: Toby tat so ziemlich alles für mich. Das hoffte ich jedenfalls.

"Also: Was ist los? Du siehst... irgendwie aufgewühlt aus?", fragte er, nachdem er mir eine Cola in die Hand gedrückt hatte. Er lehnte sich lässig gegen die Arbeitsplatte und verschränkte die Arme vor der Brust. Muskulöse Arme, bemerkte ich. Anscheinend trainierte er wieder.

"Ja. Bin ich auch." Ich blinzelte ihn verlegen an. "Ich glaube, ich bin verliebt."

"Glückwunsch", grinste er und lehnte sich gegen die Wand.

"Naja -- nicht ganz", gab ich zu. "Ich kenne Diether erst seit ein paar Tagen. Wir waren Eis essen und so. Noch nichts Ernsthaftes."

"Aber es soll etwas Ernsthaftes werden?"

"Ja." Ich lächelte, als ich an Diether dachte. Das vertraute Flimmern erfüllte mein Inneres wie ein warmes Schaumbad. "Hoffentlich."

"Hm. Und wo ist das Problem?"

Mein Blick folgte den Ritzen zwischen den Bodendielen. Das war er, der

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