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Magische Orte (fm:1 auf 1, 8451 Wörter)

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Veröffentlicht: Oct 15 2021 Gesehen / Gelesen: 8475 / 7737 [91%] Bewertung Geschichte: 9.72 (151 Stimmen)
Vera ist eine leidenschaftliche Sucherin nach ´Lost Places´, verwunschenen Orten aus der Vergangenheit, heute vergessen und überwuchert. Gerade hat sie mitten im Wald eine Industrieruine aus der Kaiserzeit gefunden, da trifft sie einen an

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Magische Orte

Vera erforscht eine Ruine und begegnet dem Fotografen Till.

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Vera ist eine leidenschaftliche Sucherin nach ´Lost Places´, verwunschenen Orten aus der Vergangenheit, heute vergessen und überwuchert. Gerade hat sie mitten im Wald eine Industrieruine aus der Kaiserzeit gefunden, da trifft sie einen anderen Abenteurer...

Dingo666

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"Ah! Da bist du ja."

Vera steckte das Handy weg, das sie mittels GPS-Ortung an diesen Platz geführt hatte, und spähte nach vorne. Zwischen den Bäumen schimmerten alte Backsteinmauern hindurch. Sie hatte ihr Ziel erreicht. Ihre Finger waren nass, als sie sich über die Stirn fuhr. Das Handydisplay zeigte kaum ein Uhr, doch die Julisonne brannte an diesem Mittwoch derart unbarmherzig vom Himmel, dass sie den Schwarzwald in einen schwülen Dschungel verwandelte.

Sie nahm einen Schluck aus der Trinkflasche und schritt weiter, ein tonloses Summen auf den Lippen. Wie sie diese einsamen Ausflüge genoss, diese Zeit nur mit sich und für sich. Sie brauchte das einfach, als Ausgleich für den täglichen Wahnsinn im Job bei der Eventagentur.

Seit sie vor zwei Stunden aufgebrochen war, hatte sie keine Menschenseele gesehen. Dieser Teil des Schwarzwaldes schien touristisch kaum erschlossen. Der Wanderweg wucherte an mehreren Stellen zu und die Hinweisschilder hingen schräg, alt und verblichen an den Baumstämmen. Perfekt für ihre Zwecke.

Vorsichtig schob sie sich durch das Buschwerk, immer in Richtung der Ruine vor ihr. Sie trug bei der Hitze nur ein Bustier in Feinripp-Optik und eine kurze Shorts, etliche Kratzer und Schrammen zierten ihre Arme und Beine. Doch das gehörte dazu, es würde sie auch noch in den nächsten Tagen an ihren Ausflug in die Wildnis und die Vergangenheit erinnern.

Dann stand sie vor dem Bauwerk und ließ den Rucksack zu Boden gleiten. Sie atmete tief durch und sog die Stille und die Atmosphäre des Platzes ein. Die Textilfabrik ´Gebr. Muttner & Cie.´, einst ein Ort voller Hoffnung und Leben, lag nun im Dämmerschlaf des Verfalls. Das Hauptgebäude stand noch, doch das Dach der angrenzenden Werksbaracke war eingestürzt. Büsche überragten die Mauern und schoben ihre Äste durch leere Fensteröffnungen. Nur das Summen von Insekten lag in der Luft. Vögel zwitscherten kaum noch, auch sie schienen zu ermattet von der Hitze.

Vera nickte, von Befriedigung erfüllt. Wie schön! Dieser "Lost Place" war noch kaum dokumentiert, es gab nur ein paar Fotos im Netz. Das hatte Interesse geweckt, denn der Standort war in keiner Karte verzeichnet. Sie musste selbst nachforschen und die Geschichte der Fabrik recherchieren.

An dem Platz stand ursprünglich eines der unzähligen kleinen Sägewerke der Gegend. Im Jahre 1908 kaufte der Ingenieur Johann Muttner das stillgelegte Gelände und errichtete eine Textilfabrik. Die Maschinen wurden durch eine Elektroturbine mit Strom versorgt, die am nahen Retzbach lagen - damals modernste Technologie. Leider führten der Erste Weltkrieg und die darauffolgende Wirtschaftskrise zum Bankrott. Das Gebäude wurde von einem Geschäftsmann aus der Schweiz aufgekauft, doch die geplante Sanierung und Wiedereröffnung fand nie statt.

Wem genau die Immobilie heute gehörte, das hatte Vera nicht ermitteln können. Jedenfalls schien seit hundert Jahren niemand mehr eine Idee zu haben, was man mit diesem Gelände und dem Jugendstil-Industriebau anstellen könnte. Also rottete es vor sich hin, bis der Wald es in eine Dornröschen-ähnliche Abgeschiedenheit gezogen hatte.

Ein ´Lost Place´, wie er im Buch stand. Und zwar keiner derjenigen, die

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