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Benimm-Regeln (fm:Sonstige, 511 Wörter)

Autor:
Veröffentlicht: Oct 31 2021 Gesehen / Gelesen: 3327 / 1 [0%] Bewertung Geschichte: 9.79 (99 Stimmen)
Benimm ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr. Manch einer scheint das zu wörtlich zu nehmen, wenn er Sexgeschichten würdigen soll. Würdigen???

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Benimm-Regeln

Es gibt gutes Benehmen, und es gibt schlechtes Benehmen. Wenn man einem Hund ein Leckerli vor die Nase hält, schnappt er freudig zu. Wenn man ihm an seine eigene Nase fasst, beißt er zu. Das hat aber nichts mit Benimm zu tun, das ist sein Instinkt. Auch manchen Menschen scheint dieser Instinkt angeboren zu sein. Erzählst du ihnen eine schöne Sexgeschichte, schnappen sie freudig zu, fasst du sie an ihrer eigenen Nase, nämlich an ihrer Renitenz und Überheblichkeit, dann beißen sie zu.

Immer wieder erleben die Autoren das. Viele gute Beurteilungen gesäumt von netten und aufmunternden Kommentaren, weiterzuschreiben, werden getrübt durch renitente Abwertungen ohne jegliche Begründung. Ein Autor schilderte mir kürzlich, wie er nach noch nicht mal acht Stunden und bereits über zweitausend Lesern eine durchschnittliche Bewertung von Neun Komma Vier erhalten hatte. Als er am folgenden Morgen nachsah, war die Bewertung knapp unter Neun gesunken. Er sah sich die Beurteilungsskala an, und es waren einige vergleichsweise wenige Beurteilungen mit fünf und sechs ohne Kommentar und Begründung eingeflossen. Warum können solche Leser nicht auch mal offen kritisieren? Eine Beißhemmung haben sie offenbar nicht.

Aber das wäre natürlich mühsam, seine Kritik oder auch Abneigung sachlich und fundiert zu begründen. Es ist so schön, nur einfach zuzubeißen und zu verletzen. Der Frust oder die eigene Unfähigkeit zu formulieren, befähigen eben nur zum Zubeißen. Schade ist es, wenn ein Autor sich stunden- oder tagelang Mühe gegeben hat, und die einzige nicht ausgesprochene Antwort lautet: Mist! Warum, wieso und weshalb bleibt dem Autor verborgen. Die anderen Kommentatoren und Beurteiler müssen also alle blöd gewesen sein, so einen "Mist" gut zu beurteilen.

Auch mir widerfährt das ja immer wieder bei meinen Kolumnen. Aber immerhin erhalte ich hin und wieder mal wenn auch anonyme Kommentare, dass ich gefälligst die "Schnauze" halten soll. Das war jetzt eine Übersetzung in die Hundesprache. Bin ich ein Hund? Wer nie ein Leckerli rausrückt, weiß auch nicht wie Hunde ticken. Kritik ist erwünscht von mir und allen anderen auch. Aber vorrangig schreiben alle nur aus Spaß am Vergnügen, so wie wohl die meisten Leser gerne lesen. Vergebene Liebesmüh, meinte ein Autor, solche Leute sind unbelehrbar, und damit meinte er die ewigen, anonymen Miesmacher. Vermutlich hat er Recht.

Jüngst haben einige Autoren einen abschließenden Absatz an ihre Geschichten angehängt: "Jetzt dürfen wieder alle messerscharfen und bewanderten Kritiker anonym und ohne Kommentar ihren Frust mit einer fünf oder einer sechs rauslassen, wie das so üblich ist. Ich höre trotzdem nicht auf, zu vögeln und zu beschreiben, wie schön das war."

Wie ich ebenfalls jüngst hörte, ist bereits die erste Fünf anonym und kommentarlos eingegangen, vermutlich weil die Autorin sich diesen Zusatz erlaubt hatte. Denn ansonsten war ihre Geschichte obergeil mit überdurchschnittlichen Bewertungen. Kannst nichts machen, die Beißwut lässt sich nicht so einfach aushebeln.

Wie üblich werden diesen, meinen Beitrag nur vergleichsweise wenige und überwiegend Autoren lesen. Aber immer wieder erhalte ich auch Zuspruch von Lesern, die das nachvollziehen können und mir zustimmen. Folglich werde ich mich auch immer mal wieder als Hundetrainer bemühen. Nur wer aufgibt, hat schon verloren. Wau, Wau!

Euer Besserwisser



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