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Nachkriegsgeschichte (fm:Verführung, 11258 Wörter) [1/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Apr 21 2022 Gesehen / Gelesen: 11233 / 10405 [93%] Bewertung Teil: 9.54 (186 Stimmen)
Nach den Kriegswirren ist Karl auf der Fluch und landet auf einen Bauernhof. Dort wird seine Kraft aber nicht nur bei der Arbeit gebraucht

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Nachkriegsgeschichte

Am Morgen des 29. März 1942 liegt das historische Lübeck weitgehend in Schutt und Asche. Ich irrte als dreizehnjähriges Kind durch die Trümmer. Meine Eltern und meine ganze Familie sind bei diesem Bombenangriff ums Leben gekommen. Irgendwann wurde ich von einer Krankenschwester des Roten Kreuzes aufgegriffen und zu einer zentralen Sammelstelle gebracht. Wegen der vielen Fliegeralarme und Bombenangriffe wurde eine große Aktion durchgeführt. Fast alle Schulkinder wurden in Gebiete verschickt, wo keine oder nur selten Fliegerangriffe waren. Wir wurden zu Klassen zusammengestellt und bekamen einen Lehrer und einen etwas älteren HJ-Führer, der mit dem Lehrer helfen sollte. Mit einem Koffer voll Wäsche und einem Rucksack mit Verpflegung versammelten wir uns am Bahnhof. Der ganze Bahnsteig war voller Kinder. In Gruppen kamen wir in den vorgeschriebenen Waggon. Am Anfang der Bahnfahrt war es noch interessant, aber als die Nacht kam, versuchten wir zu schlafen. In jedes Gepäcknetz krabbelten zwei Kinder. Die anderen vier Kinder legten sich auf die Holzbänke. Unterwegs Gab es wieder einen Luftangriff. Unser Zug wurde getroffen. Irgendwann kam ich in der Nacht kam ich im Wald zu mir. Ich suchte mir einen geschützten Schlafplatz, denn ich wusste nicht wo ich war. Am anderen Morgen, ich hatte Hunger, versuchte ich mir etwas zum Essen zu besorgen. Ich streifte durch die Gegend und mein Wille war es keiner Militärstreife oder ähnlichem in die Hände zu fallen. Doch zuerst musste ich wissen, wo ich war. Ich konnte nicht ausmachen, ob jemand von unserem Trail überlebt hatte. Wir waren alles Jungen im Alter von 12-16 Jahren. Sollte ich der einzige gewesen sein, der das Glück hatte? Unterwegs traf ich ein altes Mütterlein, welches mir erzählte, dass wir kurz vor Neubrandenburg seien. Doch was wollen wir hier? Sie sagte mir, dass ich mich schleunigst von hier entfernen solle, da an einer Schule der NAPOLA Jugendliche für den Endsieg ausgebildet werden, der sowieso nicht kommt. "Alles wird sterben", sagte sie mir, "rette dein Leben." So irrte ich weiter durch den Osten Deutschlands, denn ich wusste, dass es in Dresden noch eine Tante geben soll. Allein ohne irgendetwas versuchte ich mich nach Dresden durchzuschlagen. Doch auch hier kam ich leider oder besser gesagt Gott sei Dank eine Woche zu spät an. Ich schlug mich weiter durch die Wälder des Erzgebirges und des Thüringer Waldes. Ich sah amerikanische Soldaten und überlegte ob ich mich zu erkennen gebe. Doch die Angst die uns eingebläut wurde saß tief. Der Krieg ging vorbei und ich irrte noch immer durch das zerstörte Deutschland, aß was ich finden konnte, aber niemand wollte mich haben. So endete meine Odyssee nach über vier Jahren Wanderschaft in einem wunderschönen Tal, irgendwo im Süden Deutschlands. Kleine Gehöfte weit auseinandergezogen, umrahmt von einem schönen Waldgürtel. Hier sah es aus, als ob es nie Krieg gegeben hätte. Es war Frühsommer und der Hunger quälte mich. In der Dunkelheit schlich ich mich zu einem der Bauernhöfe, fand sogar etwas zu essen und verkroch mich in die Scheune um erst einmal richtig auszuschlafen. Irgendwann wurde ich durch eine Stimme geweckt.

"Na wen haben wir denn da?" Eine kräftige Frauenhand zog mich aus meinem Versteck. Sie musste so um die 25 Jahre gewesen sein und so wie sie aussah, hatte sie noch nie Hunger gelitten. Sie zog mich aus der Scheune, über den Hof Richtung Wohnhaus. "Mutter schau mal, was ich hier gefunden habe!" Aus dem Wohnhaus kam eine große kräftige Frau, um die 45 Jahre alt.

"Na, wer bist du denn? So wie du aussiehst, musst du ja schon eine Ewigkeit unterwegs sein."

"Ich bin der Karl", setzte mich und erzählte den Beiden unter Tränen meine Geschichte, und wie ich zu ihnen auf den Hof gekommen bin.

"Und du verstehst wirklich etwas von der Landwirtschaft und kannst auch arbeiten?" wurde ich von der älteren Frau gefragt.

"Ja, wir wohnten am Stadtrand von Lübeck und wir hatten zu Hause auch einen Bauernhof, ich kann melken, die Tiere versorgen ich habe zu Hause alles gemacht, ich war ja der einzige Mann, die anderen waren doch alle im Krieg." "Na dann wollen wir mal sehen, was du alles kannst, aber zuerst wird gewaschen. Los mitkommen, junger Mann". In einer großen Wanne wurde Wasser eingelassen und ich musste hineinsteigern.

"Maria, schau doch mal nach ob wir noch etwas zum Anziehen für unser Karlchen haben, und diese Klamotten werden verbrannt, damit wir uns

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