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Charlotte (fm:Lesbisch, 13602 Wörter)

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Veröffentlicht: May 06 2022 Gesehen / Gelesen: 5971 / 5180 [87%] Bewertung Geschichte: 9.49 (98 Stimmen)
Aus Hass und Feindschaft wird Liebe

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© Jessi Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Charlotte

Übermorgen beginne ich meinen neuen Job. Ganz so neu ist er auch nicht, ich habe ihn gelernt und mit Leib und Seele ausgeführt. Dann kam Corona und ich wechselte in ein Testzentrum. Seit knapp zwei Jahren machte ich diesen Job. Erst fand ich es prima, kein Stress mehr, geregelte Arbeitszeiten, doch mittlerweile kotzt es mich einfach an Menschen in der Nase zu bohren, oder durch den Mund zu wischen. Irgendwie war es eine Erlösung für mich wieder zum Rettungsdienst zu wechseln. Aber es hatte einen Nachteil. Ich sollte auf die Rettungsstelle nach Stralsund und nicht mehr an meinen alten Stammplatz, in das Klinikum nach Bergen.

Mir war es in diesem Augenblick auch völlig egal, denn die Arbeitszeiten in Stralsund waren spitzen mäßig. Auch die Möglichkeit am Dienstort kostenlos bei kurzem Wechsel zu übernachten waren für mich der ausschlaggebende Punkt diesen Job anzunehmen. Und ein weiterer Punkt für meine Entscheidung war die Attraktivität der Orte. Stralsund eine größere Hafenstadt an der Ostsee mit fast 60000 Einwohnern, da ist auf alle Fälle mehr Leben als in Bergen. Ebenfalls hoffte ich auch, dass ich irgendwann einmal die große Liebe meines Lebens finde werde. Mit knapp 29 Jahren bekommt man langsam Torschlusspanik.

So geschah es, dass ich am 20. Februar meinen Dienst in der Rettungsstelle Stralsund antrat. Unser Dienst lief über 24 Stunden und am Wochenende 48 Stunden. So hatte man relativ viel Freizeit um sich wieder zu erholen.

Mir gefällt dieser Job. Nach einer 3-jährigen Ausbildung und verschiedenen Praktika, liebe ich diesen Beruf. Auch während meiner Tätigkeit im Corona Testzentrum nutzte ich die Zeit, um mich entsprechend weiterzubilden.

Auch der erste Eindruck den ich von meinen neuen Kollegen hatte war überaus erfreulich. Das Arbeitsklima scheint hier wirklich spitze zu sein. Mein Partner auf dem Rettungswagen heißt Adrian und ist fünf Jahre älter als ich. Trotz meiner längeren Pause war ich sofort wieder in meine Tätigkeit involviert und sie machte mir Spaß. Ich hatte überlegt, wie ich meine langen roten Haare tragen soll und ich entschied mich für einen Pferdeschwanz. Obwohl man jetzt meine skurrilen und niedlichen Kawaii-Ohrringe sah störte es mich nicht, denn mein Lieblingskollege aus Bergen sagte ja zu mir, dass ich mich endlich outen solle und das tat ich nun auch.

Linda, eine Kollegin bemerkte es sofort. Sie sprach mich auch daraufhin an und mein Herz machte einen Luftsprung, denn Linda war eine wunderschöne attraktive Frau. Aber Pech gehabt, auch diese Schönheit war leider schon vergeben. Sie sagte mir nur, dass man hier wegen sexueller Orientierung oder Herkunft keine Anfeindungen befürchten muss. In einer anderen Schicht wäre auch ein schwuler Mann, doch die Hauptsache ist, dass man seine Arbeit macht. Und ich war eine von denen, die es immer übergenau nehmen, doch das sollte mir in den nächsten Tagen zum Verhängnis werden.

Schon am nächsten Morgen noch vor Dienstantritt brach personeller Notstand aus. Es gingen mehrere Notrufe gleichzeitig ein, zudem noch ein Autounfall und ein schwerwiegendes Problem in der Werft. Neben Polizei, Feuerwehr und Notärzten waren auch wir als Rettungssanitäter gefordert. Die Polizei hatte schon die Sicherung übernommen. Wir verschafften uns einen Überblick über die schwere der Verletzten und begannen unverzüglich mit den Hilfsmaßnahmen. Auch von anderen Krankenhäusern der Umgebung kamen uns Rettungskräfte zu Hilfe. Vor mir lag ein Mann, dem eine Stahlplatte beide Hände zertrümmert hatte. Er blutete stark. Ich legte ihm an den Unterarmen Druckverbände an und packte seine Hände in sterilen Mull. Dann legten wir ihn auf die Trage und Adrian brachte uns mit dem Rettungswagen ins Klinikum.

"Adrian, stoppe mal kurz, ich will nur einen Venenzugang legen, damit er gleich im Krankenhaus weiter behandelt werden kann."

"Bist du verrückt Susanne, dass darfst du nicht."

"Doch ich habe es gelernt."

Langsam fuhr Adrian an die Kreuzung heran. Das Martinshorn schrillte.

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