Das Arschloch (fm:Das Erste Mal, 18408 Wörter) | ||
Autor: katalina | ||
Veröffentlicht: Jan 29 2025 | Gesehen / Gelesen: 7235 / 5880 [81%] | Bewertung Geschichte: 9.19 (27 Stimmen) |
Eine Geschichte über erste Male weitab von Romantik und Blümchen: Was geschieht, wenn ein etwas schräges Mädchen an den Falschen gerät? Morbide Lust ... |
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Das Arschloch
Ich musste damit aufhören! Ich konnte das doch nicht jedem einfach unter die Nase reiben!?
Tief durchatmend steuerte ich die Bar an. Noch etwas zu trinken, war in meiner Lage jetzt vielleicht nicht die beste Idee, aber das war mir gerade egal.
Der kleine Raum im Keller des Studentenheims, das ziemlich alt war, ein großer Komplex mit unzähligen aufgereihten Zimmern, ein paar wenigen kleinen Behelfs-Küchen sowie Gemeinschaftsduschen und - räumen, war voll gequetscht mit jungen Leuten wie mir. Es war dunkel, schummrig und verraucht und rockig-punkige Musik sorgte für Partystimmung. Einige tanzten zu den Takten, sprangen rum und ich drückte mich an der Wand entlang, um mit ihnen nicht zu kollidieren.
Kaum stand ich am Tresen und orderte noch eine Flasche Bier, sprach mich auch schon ein gut gelaunter Bekannter an, der sich dort ebenfalls gerade aufhielt. Enthusiastisch umarmte er mich, schien sich sehr zu freuen, mich zu sehen und bestellte direkt ungefragt noch zwei Shots für uns beide dazu. Seine Begrüßung war sehr herzlich und so blieb ich erst mal plaudernd bei ihm, nachdem ich mein Bier erhalten und bezahlt hatte.
Die Schnapsgläschen mit harten Alkohol standen schnell auf dem Tresen vor uns und ich hatte nicht mal mitbekommen, was er da genau bestellt hatte. Zögerlich sah ich die Getränke vor mir. In mir wurde eine Stimme laut, dass das alles nur noch schlimmer machen würde. Aber gleichzeitig wütete in mir ein sonderbarer Hunger, es auf die Spitze zu treiben und ein unheilvoller Durst nach mehr von diesem Stoff, der mich zunehmend verbal enthemmte.
Der nette Bekannte riss mich aus meinen Überlegungen und hielt mir das Gläschen einfach vor die Nase. Reflexartig griff ich zu. Jetzt war soziales Anprosten und Abexen gefragt und ich beschloss, alles andere einfach zu ignorieren. Nachdem der harte Stoff unsere Kehlen runtergelaufen war und ich von dem Brennen ein Husten gerade noch so unterdrücken konnte, versuchten wir uns gegen die lautstarke Musik ankämpfend mit Smalltalk zu unterhalten.
Es war anstrengend, meinem Gegenüber zuzuhören, bald langweilten mich die Oberflächlichkeiten, die wir austauschten und ich verspürte schon wieder den Drang, das heute in mir so vorherrschende Thema auf den Tisch zu bringen.
Das war ganz und gar nicht gut!
Verzweifelt schnappte ich mir meine Bierflasche und wollte mich verziehen, bevor ich ihm auch noch diese eine Sache ungefragt an den Kopf klatschen würde. Doch er hielt mich zurück, indem er weiter auf mich einredete und wollte mich noch nicht gehen lassen.
Warum war dieser Impuls, es mitzuteilen wieder da und warum war er so stark? Wieso fiel es mir so schwer, mich zusammenzureißen? Ich stand wie unter Strom.
Dieser Abend war anders als die anderen. Es gab Momente und Phasen in meinem Leben, da fühlte ich mich so sonderbar getrieben. Mir ließ etwas keine Ruhe und oft wusste ich nicht mal was, denn es spielte sich unterbewusst ab.
Eigentlich war ich ziemlich trinkfest und musste erst ab einer gewissen Anzahl von Drinks auf meinen Konsum achten. Aber das war meine erste Heimbar in dem Studentenheim, in dem ich selbst nicht wohnte, wo ich aber ein paar erste neue Freunde gefunden hatte. So lange studierte ich noch gar nicht und genoss es, wie schnell, leicht und aufregend man am Anfang des Studiums neue Bekanntschaften schließen konnte. Und an diesem Abend war ich irgendwie besonders aufgedreht und trank mehr als ich gewohnt war.
Der Schnaps löste meine Zunge noch mehr und ich begann immer mehr zu plappern mit dem Bekannten mir gegenüber. Und dann passierte es. Etwas in mir konnte nicht anders und dann rutschte es mir wieder über die Lippen. Ich konnte förmlich zusehen, wie mein Gegenüber die Stirn
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