Ein sehr verräterisches Handy (fm:Sonstige, 5892 Wörter) | ||
Autor: dergraue | ||
Veröffentlicht: Feb 25 2025 | Gesehen / Gelesen: 8723 / 7491 [86%] | Bewertung Geschichte: 9.58 (268 Stimmen) |
Eingehende Nachrichten verraten die Ehefrau, die sich besinnt und das Glück hat, dass ihr Mann ihr verzeiht. |
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Vorab ein paar Bemerkungen:
Ich bin bestimmt nicht prüde und akzeptiere, dass es Menschen gibt, die eine andere sexuelle Ausrichtung haben. Aber sich tief demütigen lassen und alles ertragen und vor dem anderen Geschlecht kriechen, sollte sich Niemand, und da meine ich Männlein und Weiblein, gefallen lassen. Ich glaube an die Liebe und dass sie auch Fehler und Fehltritte verzeihen kann. Auch Gefallen an einer offenen freien Beziehung finden kann und die mit Achtung leben kann. Aber immer tiefer in den Sumpf versinken und sich total aufgeben, ist nicht meine Welt und ich habe in meinem langen Leben noch nie einen glücklichen Menschen erlebt, gefunden, der so leben will und kann. Ich glaube, der werte Leser dieser Bemerkung weiß, wovon ich rede. Ihr müsst mir nicht zustimmen. Wie gesagt.
Jetzt aber zu meiner kleinen Geschichte. Und übrigens, ich werde auch weiterhin nicht die bestimmt vorhandenen sexuellen Dinge nicht in allen Einzelheiten beschreiben. Wo bleibt denn da eure Fantasie.
Ein verräterisches Handy
Als ich vor nunmehr 8 Jahren meine Frau Beate kennenlernte, war es, als ob mich ein Blitz traf. Ich war hin und weg, stand da und war wie erstarrt. Mein Freund, der die Party gab, schüttelte den Kopf und brachte mich mit einen Schlag auf die Schulter wieder ins Hier und Jetzt.
Da stand sie vor mir, meine Traumfrau. Eigentlich etwas klein und sehr zierlich, aber alles an ihr stimmte, ihre schlanke Figur, die kleinen festen Brüste, der dazu passende kleine stramme Hintern und die für ihre Größe von knapp 165 cm langen Beine. Was mich aber an ihr so faszinierte war ihr Gesicht, ein Gesicht einer Göttin mit schulterlangen Haar, großen dunklen Augen, einer Stupsnase und vollen Lippen, die zum Küssen einluden. Und dann dazu ihr Lachen, ihre offene Art, ihr ganzes Wesen.
Und ich lernte sie näher kennen, führte sie aus und gewann ihr Herz. Sie, die immer mit ihrer Art und ihrem Wissen jede Runde dominierte und unsere Freunde in den Gesprächen und Diskussionen mit Leichtigkeit bezwang. Dabei war sie nie überheblich, herablassen oder beleidigend, immer souverän, locker und freundlich.
Ich beobachtete sie dabei gerne und war stolz und verliebt in sie. Und sie gab Liebe zurück. So war es mein größtes Glück, dass sie meinen Antrag annahm und wir nach 2 Jahren des Zusammenseins vor dem Standesbeamten landeten und uns das Ja-Wort gaben. Sie, die Abteilungsleiterin in einer großen Firma unserer Stadt, zuständig für den Import und ich, der kleine Sachbearbeiter in der Stadtverwaltung, zwar körperlich groß, aber ihr geistig unterlegen. Wobei ich sagen muss, dass sie es mir nie spüren ließ, nie etwas tat, was mich stören, verletzen oder demütigen konnte, zu mindestens bis vor etwa einem halben Jahr.
Es änderte sich in unserem Zusammensein ganz langsam Etwas, zunächst fast nicht zu merken und dann wurde es spürbar und brachte mich an den Rand des Wahnsinns.
Eigentlich fing es damit an, dass sie mir so nebenbei erzählte, dass in der Firma ein neuer persönlicher Mitarbeiter des Firmenchefs angefangen habe, der noch recht jung und voller Tatendrang ist. Dann war längere Zeit wieder alles beim Alten.
Etwas später erzählte sie kaum noch von ihrer Arbeit. Wenn ich fragte, was los sei, meinte sie immer nur, nichts los, alles wie immer. Dann kam sie ein, zweimal im Monat spät nach Hause, erzählte von Problemen und meinte, dass es schon wieder werden wird. Was noch auffiel, war, dass sie plötzlich wieder mehr von der Arbeit erzählte und dabei mehrfach den jungen Mann erwähnte, der doch eigentlich nichts mit ihr zu tun hatte. Auf meine Nachfrage meinte sie, dass er im Auftrage der Geschäftsleitung alle Abteilungen überprüft und nach Einsparmöglichkeiten sucht.
Ich bekam bei dieser Erzählung Bauchschmerzen, nicht wegen des Inhalts der Erzählung sondern wegen des Tons, des Lächelns, wenn sie von ihm sprach. Natürlich war da Nichts, was mich beunruhigen könnte, alles nur Hirngespinste. Zwischen uns wurde es kühler. Beate erzählte wieder kaum
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