Lady-Shop (fm:Verführung, 5326 Wörter) | ||
Autor: Anonymous | ||
Veröffentlicht: Mar 12 2025 | Gesehen / Gelesen: 3889 / 3012 [77%] | Bewertung Geschichte: 9.23 (47 Stimmen) |
Nina sitzt vor ihrem Laptop und stöbert ausgiebig im Lady-Shop, und seinem reichhaltigen, männlichen Sortiment-Angebot |
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"Kannst du dir das vorstellen? Da sitzt der Arsch neben mir und flirtet völlig ungerührt mit dieser Tussy!"
Birgit schnaubte wütend durch die Nase und rutschte auf ihrem Sessel herum, als ob sie auf einem Ameisenhaufen sitzen würde. Dabei ließ sie den Strohhalm in einem Höllentempo durch ihre heiße Schokolade rotieren, dass sich diese mehrmals gefährlich anschickte über den Tassenrand zu schwappen.
"Und dann küsst er diese Kuh auch noch auf die Stirn!", zischte sie, ließ den Halm los und griff nach der Zigarettenpackung. "Kannst du dir die Frechheit vorstellen? - Okay, wenn er sie auf die Wange küsst, meinetwegen, aber auf die Stirn geht gar nicht! Da hat er bei mir eine Grenze überschritten!"
Nina seufzte leise und blickte heimlich auf die Uhr. Seit geschlagenen zwanzig Minuten musste sie bereits das Gepolter ihrer Freundin über sich ergehen lassen. Dass dabei das halbe Café Ohrenzeugen ihrer beklagenswerten "Leidensgeschichte" wurde, kümmerte Birgit, wie meistens, herzlich wenig. Zuhörer machten ihr nichts aus, denn sie stand gern im Mittelpunkt.
Auslöser dieses verbalen Tornados war einmal mehr ihr neuer Lover und das, worüber sich Birgit derart zu echauffieren wusste, war, wie Nina wusste, in Wirklichkeit nur eine Lappalie. Denn Freddy hatte sich eigentlich mit diesem Mädchen nur kurz unterhalten, und ihr das Küsschen deshalb aufgedrückt, weil sie eine Bekannte von ihm war.
Aber damit hatte er bei Birgit bereits die rote Linie des Erlaubten überschritten.
Denn Birgit wollte angebetet und auf Händen getragen werden, und das permanent, vierundzwanzig Stunden am Tag. Das daneben kein Platz für andere Aufmerksamkeiten und schon gar nicht für eine Frau erwünscht war, dürfte ihr Herzensbube anscheinend noch nicht verinnerlicht haben.
Nina hoffte für Freddy, dass er lernfähig war, denn sonst würde es das bald mit Birgit gewesen sein, denn da war die gnadenlos.
"Der Lustmolch soll sich bloß nicht spielen", grummelte Birgit und zog heftig an ihrer Zigarette. "Du weißt, dass meine letzte Beziehung daran zerbrach, weil Clemens und ich unterschiedliche religiöse Ansichten hatten. - Er wollte einfach nicht erkennen, dass ich eine Göttin bin."
Nina nickte mitfühlend. Das eben war nicht bloß so ein markiger Sager von Birgit gewesen, sondern deren absoluter Ernst.
Ihre Freundin war nämlich ein ganz spezieller Fall, denn sie glaubte tatsächlich, etwas Besonderes zu sein. Dabei war Birgit nicht unbedingt hübscher als Nina und besaß auch keine besonderen Talente, außer eben dieses felsenfest von sich überzeugt zu sein.
Diese Selbstverliebtheit ihrer Freundin war manchmal nicht leicht zu ertragen, da Birgit mitunter sehr ausbeuterisch sein konnte, aber Nina hatte ein dickes Fell, und nahm dieses Gehabe oft, so wie auch jetzt gerade, mit gelassenem Humor.
"Glaubst du nicht, dass du ein wenig zu streng mit ihm bist?", versuchte sie ihrer Freundin etwas den böigen Wind aus den Segeln zu nehmen. "Du kennst den Freddy jetzt gerade mal zwei Wochen oder sind es schon drei? Ihr Zwei steht doch erst am Anfang eures gegenseitigen Kennenlernens!"
"Ha! Der war gut!", lachte Birgit auf und schippte die Asche von der Zigarette. "Aber du hast recht! Der Möchtegern-Charmeur soll mich kennenlernen! Ich werde mir gleich dieses Wochenende mal von ihm frei nehmen und mich anderwärtig vergnügen. - Hübsche Männer gibt es schließlich zuhauf!"
Typisch Birgit! Dieses trotzhafte Verhalten, ihren angekratzten Stolz woanders zu trösten, legte sie nicht zum ersten Mal an den Tag. Aber so war sie eben: Von ihren Männern erwartete Birgit ihr gegenüber absolute Hingabe, aber sie selbst nahm es mit der Treue nicht so genau.
"Wie jetzt", staunte Nina trotzdem. "Du willst Freddy einfach versetzen
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