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Der Trip nach Europa (fm:Romantisch, 5934 Wörter) [8/8] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Jan 07 2026 Gesehen / Gelesen: 1406 / 1213 [86%] Bewertung Teil: 9.79 (81 Stimmen)
Auf der Suche nach Enriques Geschichte machen Lissy und Amelie einen pikanten Trip nach Europa. Interessanterweise fügen sich alle Stücke zusammen und bescheren Phillip und seinen Frauen ein Happy End.

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Selbst der Schlüssel wirkte als sei er aus einem anderen Jahrhundert. Man hatte hier wohl an alles gedacht und das Ambiente, dem Alter des Hauses angepasst. Allerdings hörte man die elektronische Sicherung die beim hineinstecken das leise Surren, dass die Verriegelung aufhob.

Lissys Kreischen war bestimmt bis in die Empfangshalle zu hören. Wie lange war ihr so ein Luxus verwehrt gewesen. Die glorreichen Zeiten mit Michael lagen lange zurück, wenngleich sie rückblickend gar nicht so glorreich waren, wie es das Gehirn ihr gerade vorgaukelte.

Hohe, stuckverzierte Decken, Fenster die bis zum Boden reichten und ein riesiges, reich verziertes Bett versetzten sie in pure Euphorie. So wie sie war, sprang sie freudig jauchzend in die weichen Kissen und wälzte sich darin.

Amelie hingegen stand am offenen Fenster und schaute über die Eiserne Balkonbrüstung, auf die altehrwürdige Kulisse hinab.

Lissy erneuter glücklicher Aufschrei, ließ sie nun auch ins Bad hinterherkommen. Das luxuriöse Badezimmer war fast so groß wie Sanaas komplette Hütte. Riesige Spiegel, ein Doppelwaschtisch, Duschen und was Lissy in regelrechte Ekstase versetzte, eine große Badewanne mit Blick auf die Altstadt von Madrid.

Lissy war von Sinnen. Überglücklich umarmte sie Amelie.

Sofort riss sie sich die Kleider vom Leib. Nur noch in einem kleinen Slip merkte sie, dass es wohl sinnvoller wäre, zuerst Wasser einzulassen. Amelie stand in der Tür und sah wie das Sonnenlicht durch Lissys blondes Haar schien und ihre traumhafte Silhouette so engelgleich hervorhob.

Amelie stand an den Türrahmen gelehnt und konnte sich nur schwer losreißen, schließlich waren sie nicht im Urlaub hier.

Die Tür stand weiterhin offen. Amelie hörte das Wasser rauschen und konnte Lissy absolut verstehen. Bis auf den Spa Bereich gab es im Resort nur Duschen und Amelie vermisste ein schönes Schaumbad mindestens genauso wie Lissy.

Inzwischen hatte sie die Koffer ausgepackt und ihre Kleider aufgehängt.

Lissy summte zufrieden vor sich hin. Ihr schien es gerade echt gut zu gehen.

"Hast du auch noch etwas Platz für mich?" fragte Amelie Lissy mit einem schelmischen Augenzwinkern. Sie stand im Evaskostüm lasziv an die Tür gelehnt und wartete auf Lissys Einladung.

So nebenbei registrierte Amelie, dass Lissy die Vorhänge weit aufgezogen hatte. Sicher bot sich ihr so einen genialer Ausblick aber auch den Bewohnern, der umliegenden Häuser gewährte sie einen äußerst intimen Einblick.

Lissy lächelte übers ganze Gesicht und rutschte etwas zurück. Amelie stieg in das warme Wasser. Die Schaumkrone stand bis zu ihren Brüsten als Lissy sie umfasste und nach hinten zog. Es fühlte sich so herrlich an in Lissys Armen zu liegen, ihre Beine, die sich um ihre geschlungen hatten und ihre weichen Brüste in ihrem Rücken zu spüren.

Lissy schob die Schaumkrone über Amelies Rundungen. Es war angenehm ihre seifig flutschigen Finger auf ihrer Haut zu spüren. Amelies Haut kribbelte nicht nur vom Platzen der Seifenblasen, sondern auch durch Lissys Fingern, die sich immer weiter vorwagten. Amelie versank immer tiefer in dem wohligen Gefühl, zwischen warmem Schaumbad und erotischem Streicheln.

Lissy küsste sanft ein paar Wassertropfen von Amelies Schulter und vernahm ihr zufriedenes Schnurren. Hände umrundeten unter dem Schaumteppich Amelies weiche Rundungen. Lissy machte auch vor ihren Brustwarzen nicht halt und rollte sie sanft zwischen ihren warmen Fingern. Amelie genoss die Massage ihrer Brüste. Dieses angenehme Kneten schickte lustvolle Gefühle in ihren Schoß.

Lissy flüsterte leise in Amelies Ohr: "Wir haben einen Zuschauer."

Amelie, die ihre Augen geschlossen hatte, blickte instinktiv aus dem Fenster. Im Hotel gegenüber stand ein, zugegeben attraktiver Mann auf dem Balkon und rauchte eine Zigarette.

So wie Amelie ihn bewusst wahrnahm, tauchte Lissys Finger in ihren Honigtopf. Amelies Körper reagierte sofort und auch ihr Gegenüber nahm es mit einem erfreuten Lächeln zur Kenntnis. Lissy nahm jetzt schon zwei Finger und rieb zusätzlich ihren lustvollen Knubbel. Ihr Körper bäumte sich auf und hob ihr Becken nach oben. Auch er erlebte ihre Gefühle hautnah mit. Der intensive Zug an seiner Zigarette zeigte, dass ihn die Szenerie, weiß Gott nicht kalt ließ.

Amelie konnte einfach ihren Blick nicht von ihm abwenden und er sah jeden Moment, in dem Lissy sie ihrem Höhepunkt näherbrachte. Das Wasser in der Wanne schwappte schon verdächtig nah an den Rand. Lissys Finger nahmen immer mehr Besitz von Amelies Schoß. Der Badeschaum war auch schon gänzlich zusammengefallen, sodass ihr Zuschauer nun auch noch Amelies wundervolle Brüste in Natura zu Gesicht bekam. Lissy knetete diese immer noch hingebungsvoll.

Immer öfter musste Amelie vor Wonne ihre Augen schließen, um in den anderen Momenten, noch mehr Erregung aus seinen begehrlichen Blicken zu ziehen.

Lissy saugte sich an Amelies Hals fest, während diese, unendlich geile Gefühle durchjagten und sie einen der aufregendsten Höhepunkte erlebte.

Amelie hatte erst einmal mit sich zu tun. Lissy schaute zufrieden auf den Balkon. Ihm schien heiß geworden zu sein, denn er hatte einige Knöpfe seines Hemdes geöffnet und sich eine neue Zigarette angezündet.

"Komm wir geben ihm noch etwas zu sehen und dann gehen wir essen. Ich habe nämlich einen Mordshunger."

Amelie nickte zustimmend und stieg aus der Wanne. Ihre dargereichte Hand nahm Lissy natürlich gerne an. Sie waren zwar nicht mehr taufrisch aber immer noch zwei heiße Feger, die sich nun gegenseitig abtrockneten und mutmaßten, dass der arme Kerl bestimmt gleich selber Hand anlegen werde oder seine Frau in den Genuss seiner Erregung kommen würde.

Sie warfen ihm beide zum Abschied einen Handkuss zu. Er schien ein genießender Gentleman zu sein, den er bedankte sich mit einem breiten Grinsen und einer tiefen Verbeugung.

Es war Abend geworden und morgen ging die Suche los. Die Zwei machten sich schick und wollten noch etwas von der Stadt sehen. Sie fanden auch bald ein schönes kleines "Restaurante con terraza". Selbst im Spätsommer wollte man doch lieber draußen sitzen.

"Bonjour mesdames" sprach sie ein elegant gekleideter Mann, an ihrem Tisch an. "Sorry, good day, ladies" versuchte er sie auf englisch zu begrüßen.

Lissy hatte ihn recht schnell erkannt und begrüßte ihn ebenfalls. Ihr "Zuschauer" war äußerst Charmant und bald saß er bei ihnen und sie unterhielten sich prächtig auf englisch.

"André, tu viens? On doit partir tôt demain." (Andre kommst du? Wir müssen morgen früh los.) sprach ihn ein gleichaltriger Mann an, der gerade vorbeikam und ihn bei Amelie und Lissy sitzen sah.

"Ces deux-là m'appartiennent ce soir." (die Beiden gehören heute Nacht mir) antwortete er seinem Kumpel mit breitem Grinsen. Amelie und Lissy lächelten zurück als er sie freundlich anschaute. Wo Lissys Französisch noch immer so schlecht war, hatte Amelie alles, glasklar verstanden.

Es fiel ihr schwer sich nichts anmerken zu lassen.

Nach der zweiten Flasche Wein übernahm er ganz Gentlemanlike die Rechnung und bat an, sie zurück zum Hotel zu begleiten.

Er hakte die Zwei sogar unter als sie zurück zum Hotel liefen.

Als er gerade ansetzen wollte, rammte ihm Amelie, in fast perfektem Französisch den Dolch in sein Herz.

"Wir beide gehören heute Nacht nicht dir. Wenn, dann dürfte nur unser Mann uns gemeinsam vernaschen."

Schlagartig fiel Andre sein charmantes Lächeln aus dem Gesicht und er erkannte, wie er mit einer unbedachten Äußerung, seine Chancen für immer verspielt hatte.

Im Fahrstuhl übersetzte Amelie seine und ihre Worte und bekam zu einem herzhaften Lachen, noch einen großartigen Kuss zum Dank von Lissy.

Der Flug hatte sie geschlaucht und so schliefen die beiden, auch ohne Phillip bald ein.

Der neue Morgen brach an. Heute hatten sie einen über 600 km langen Weg vor sich. Enrique stammte aus der Nähe von Cadiz. Amelie hatte aber noch einen Zwischenstopp geplant. Sie war schon so viel Jahre nicht am Grab ihrer Großmutter und das wollte sie sich nicht nehmen lassen, wenn sie schon einmal hier war. Auch wenn es schon viele Jahre her war, brach Amelie in Tränen aus. Sie liebte ihre Oma und selbst der Besuch an ihrem Grab, war äußerst emotional für sie. Lissy fuhr ab da weiter.

Amelie war noch etwas angeschlagen als sie in Cadiz ankamen. Die Zwei hatten sich einen Plan zurechtgelegt. Aumada war ein kleiner Ort, der in Enriques Aufzeichnungen erwähnt wurde aber es war unwahrscheinlich, dass dort Spuren zu finden waren. Amelie hatte deswegen als ersten Anlaufpunkt, die 3 Schifffahrtmuseen ausgesucht.

Im Zweiten, dem Museo Naval wurden sie dann auch fündig. Hier fanden sie die erste Erwähnung von Kapitän Enrique Garcia. Enttäuschend war, dass das aber auch schon alles war. Leider hatte er nie den Namen seines Schiffes erwähnt. Sie wollten schon das Museum verlassen als Lissy ein Gemälde vom Bürgermeister, Tochter Elena und Sohn zeigte.

Das konnte alles nur ein Zufall sein aber die Zeichen standen gut.

Amelie sah sich nach einem Mitarbeiter des Museums um, der ihnen vielleicht helfen konnte. Eine junge, vielleicht 25-jährige Frau kam auf sie zu, stockte und rief sofort nach den Wachen. Augenblicklich schlossen sich die automatischen Ausgangstüren.

"Sie Diebin" beschimpfte sie mit typisch spanischen Temperament Amelie und Lissy. Ungeniert griff sie nach Amelies Kette.

Jetzt kam aber auch ihre spanische Seite durch und sie wehrte diese Furie vehement ab. "Was wollen sie eigentlich von mir?" brüllte sie die junge Frau an.

"Sie haben den Schatz von Seniora Elena Garcia gestohlen."

"Nein das habe ich nicht!" setzte sich Amelie vehement zur Wehr aber das war wohl schon zu spät, denn der Wachdienst hielt Amelie und Lissy schon fest.

Die junge Frau erschrak zu Tode als sie in die kleine Vitrine schaute, die an der Wand eingelassen war und noch immer Elena Garcias Medaillon beherbergte. Augenblicklich wurde sie kreidebleich und wies stotternd, die Wachleute an, die Zwei wieder los zu lassen.

Vor lauter Entschuldigungen, konnte Amelie sich gar nicht erklären und nachdem ihr Schmunzeln in ein herzhaftes Lachen überging, verstummte die junge Dame endlich.

"Verzeihen sie bitte meine Reaktion. Elena und ihre traurige Geschichte gehören zur Vergangenheit meiner Familie."

Amelie hatte ihre kleine Hand genommen und sie beruhigend zwischen ihre gelegt. Ohne zu viel von sich preis zu geben, wagte Amelie einen recht frechen Angriff.

"Wie wäre es, wenn sie uns beiden ein Eis spendieren und mir von ihrer Familiengeschichte erzählen."

So betreten wie die Kleine dreinschaute, hätte Amelie von ihr auch einen Stepptanz verlangen können. Sie war bestrebt, dass ihr Ausrutscher nicht bis zur Direktion vordringt also ließ sie sich sofort darauf ein.

Schnell meldete sie sich ab und sie steuerten zusammen eine Cafeteria an.

"Wo habe sie das her" fragte Sofia, wie sie sich vorgestellt hatte.

"Erst du!" sprach Amelie ein energisches Machtwort, was sie ein wenig zusammenzucken ließ. Als sie sich geeinigt hatten, sich englisch zu verständigen, begann Sofia zu erzählen.

Sie berichtete von ihrer Ururururur und wer weiß wie viele urs später Großmutter Elena Garcia, der Tochter des damaligen Bürgermeisters und Frau eines Schiffskapitäns. Sie erzählte, dass Enrique Garcia auf See verstorben war und seine Heimat und seine Frau nie wieder sah. Wundbrand hatte ihn das Leben gekostet und sie ist nie darüber hinweggekommen. Er hatte geplant, sie mit nach Übersee zu nehmen. Jahrelang hatte er an ihrem Haus gebaut und Elena wollte mit ihm und ihrem Neugeborenen Sohn dahin zurückkehren und in Frieden leben.

Nach seinem Tod brachte seine Mannschaft seine Habseligkeiten zu ihnen. Es soll noch einen Schreibtisch gegeben haben, erzählte sie aber der ist in den Kriegswirren abhanden gekommen. Das Medaillon ist alles, was von ihrer Geschichte noch übrig ist.

Sofia hatte diese Geschichte mit so viel Inbrunst und Leidenschaft vorgetragen, dass sie sich die ganze Wahrheit verdient hatte.

Amelie bat Lissy das Buch aus dem Auto zu holen und nährte, derweil ihre Sehnsucht nach Wissen über ihre Familie.

"Den Schreibtisch haben wir." Amelie hatte mit dem kleinsten Hammer angefangen aber für Sofia war es als hätte sie die Titanic gefunden.

Unzählige Fragen prasselten auf Amelie nieder, die sie mit einer Engelsgeduld beantwortete. Sofias Augen wurden immer größer und ihr Gesicht glühte vor Aufregung.

Lissy kam zurück und legte das Buch auf den Tisch. Sofias Blicke fielen sofort äußert neugierig darüber her. Ledereinband, altes Papier. Sie kannte alte Logbücher und konnte sich vor Neugier kaum noch auf dem Stuhl halten.

"Das ist Enriques Tagebuch!" ließ Amelie jetzt die Katze aus dem Sack.

Lissy hatte schon Angst, denn die junge Frau bekam regelrecht Schnappatmung. Noch schlimmer wurde es als Amelie die erste Seite aufschlug, wo stand, dass diese Buch Enrique Garcia gehörte.

Sofias Augen hatten so viele Fragen.

Lissy schmunzelte, löffelte an ihrem Eis und Amelie begann zu erzählen.

"Wir fanden den Schreibtisch, fanden den Schatz und verliebten uns in Guadeloupe und kauften uns ein altes Haus. Dort fanden wir auch das Buch"

Sofia hatte kurz in die ersten Seiten hineingelesen und schaute Amelie und Lissy ungläubig an.

"Er hatte noch eine schwarze Frau?" Es war weniger eine Frage als eine entsetzte Vorstellung, die ihre glorifizierte Vorstellung von Kapitän Garcia etwas bröckeln ließ.

"Was heißt, ihr habt das Haus gekauft? Ihr?" Sie zeigte auf Lissy und Amelie.

"Auch" gab Amelie zurück und küsste Lissy ohne Scheu. "Und da wären noch unser Phillip und unsere schwarze Südseeperle Sanaa."

"Und nicht zu vergessen, unsere Kinder Maja, Rachel und Marc Antonio." warf Lissy glücklich strahlend ein.

In der heutigen Zeit, war ihre Reaktion erstaunlich prüde aber sie versuchte die Beiden nicht zu verurteilen, denn wie sie las, hatte ihre Familie auch ihr schwarzes Schaf.

Sofia konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen aber Amelies Anmerkung ob sie denn heute noch arbeiten müsse, ließ sie zusammenschrecken.

Man sah, wie hin und hergerissen sie war. So einen Familienschatz konnte sie nicht aus der Hand geben.

"Eigentlich wollten wir heute zurück nach Madrid aber wir können auch noch etwas bleiben und dir die Gelegenheit geben, etwas über deine Vorfahren zu erfahren." So ganz uneigennützig war der Vorschlag aber dann doch nicht. Amelie wollte nur sehen, wie die süße Sofia auf die prickelnden und erotischen Stellen reagieren würde.

Lissy googelte schon nach einem Hotel aber Sofia bestand darauf, dass sie bei ihr wohnen konnten. 2 Stunden später stand Sofia wieder vor ihnen. Sie hielt es nicht mehr aus und hatte sich den restlichen Tag frei genommen.

Zusammen fuhren sie zu einer großen Stadtvilla. Dieses Haus war genauso geschichtsträchtig und Stammsitz der Familie seit über dreihundert Jahren. So wie Sofia erzählte hat die Familie schwere Zeiten durchlebt. Mehrere Kriege gingen nicht spurlos an ihnen und dem Haus vorbei. Nicht alles war im Original aber sie waren eine Familie.

Sie wurden so herzlich willkommen geheißen, dass Amelie und Lissy sie sofort in ihr Herz schlossen.

Nach dem opulenten Abendessen stand Amelie auf. Um auf die Großmutter Rücksicht zu nehmen, bedankte sie sich auf spanisch bei ihnen.

"Ihr habt uns so herzlich willkommen geheißen, dass wir zutiefst gerührt sind. Wir haben mit unserem Mann gesprochen," dabei sah sie Lissy liebevoll an "und er ist einverstanden, dass wir dem Museum, sein Tagebuch als ständige Leihgabe zur Verfügung stellen und wir möchten dir noch ein Stück deiner Familiengeschichte schenken." damit schaute sie Sofia direkt an.

"Ich habe eine Spedition angewiesen, den Schreibtisch wieder an den Ort zu bringen, wo er hingehört."

Enrique und Elenas Urfamilie waren sprachlos von so viel Großzügigkeit. Sofia sprang auf und fiel Amelie tränenüberströmt um den Hals.

"Ich muss dir noch etwas sagen" flüsterte sie ihr ganz leise ins Ohr "jedes Mal, wenn ich und Phillip Probleme hatten und gemeinsam in der Nähe des Schreibtisches waren, hatten wir den geilsten Sex und alle Probleme lösten sich in Luft auf. Entweder nutzt du seine magische Kraft oder sei vorsichtig, wenn du noch nicht den Richtigen hast."

Sofia war noch jung und unerfahren aber auch wenn sie etwas rot anlief, zog ein schelmisches Schmunzeln in ihr Gesicht und sie gab Amelie ein unschuldiges Küsschen zum Dank auf die Wange.

Sie war den ganzen Abend wie auf Droge. Ihr Mund schien nicht still zu stehen und sie hatte immer neue Fragen. Selbst als ihre Eltern schon ins Bett gegangen waren, begleitete sie Lissy und Amelie, wie selbstverständlich ins Gästezimmer.

In ihrer jugendlichen Frische sprang sie auf das riesige Bett.

"Wie ist das eigentlich, wenn ihr alle beisammen wohnt?" Es war als hätte sie nur so lange durchgehalten und von Geschichte erzählt, um diese Frage zu stellen.

Seit Amelie von Phillip und Sanaa erzählte, brannte ihr dies auf der Seele. Sonjas Herz klopfte schon heftig als es endlich über ihre Lippen kam.

Umso verwunderter war sie als Amelie ihr Shirt auszog, Lissy zunickte und schlussendlich nur in ihrer Spitzenunterwäsche zu ihr kam.

Amelie legte sich einfach neben sie und Lissy nahm auf ihrer anderen Seite Platz. Jetzt wurde Sonja leicht unruhig. Eine Hand drückte sie vorsichtig nach hinten und sie kam der Aufforderung äußerst nervös nach, sich einfach hinzulegen.

Amelie schlang einen Arm um sie und küsste sie sanft auf die Wange. Lissy löschte das Licht und wenig später spürte sie auch ihren Kuss.

Kaum auf gehaucht löste er ein Kribbeln in ihr aus, dass ihr Angst machte aber auch irgendwie beflügelte.

Sonja spürte die Wärme der Körper neben sich und die Arme, die sie einfach nur hielten und Geborgenheit schenkten.

Die Sonne schien durch das Fenster. Sonja hatte vorzüglich geschlafen und als sie aufwachte, schaute sie in Amelies zufrieden strahlendes Gesicht.

"So fühlt sich Familie an" flüsterte sie ihr zu und diese Mal hauchte sie ihr einen leichten Gute Morgen Kuss direkt auf die Lippen.

Sonja war hin und her gerissen. Einerseits gefiel ihr die Wärme und Geborgenheit aber sie war doch nicht lesbisch oder?

"Guten Morgen ihr Hübschen" machte Lissy hinter ihr und streckte sich.

Sonja blickte kurz hinter sich. Lissy war wirklich eine schöne Frau und ihre Neugier wurde schon wieder größer. Wie wohl Phillip und diese Sanaa aussahen.

Plötzlich zuckte sie zusammen. "Ich muss auf Arbeit" rief sie in ihrer Panik auf Spanisch und sprang wie ein Flummi auf. Amelie und Lissy beeilten sich nun auch und fuhren gemeinsam mit Sonja in die Stadt zurück.

"Wie geht das jetzt weiter?" Sonja hatte Bedenken, das die Beiden auf Nimmerwiedersehen verschwinden könnte. Sie hatte doch noch so viele Fragen.

"Beruhige dich" antwortete Amelie "wir gehen in Ruhe Frühstücken und kommen dann noch einmal zu dir ins Museum."

Sonjas Anspannung fiel förmlich von ihr ab und sie wandte sich lächelnd und zufrieden dem Eingang des Museums zu. In ihren Armen hielt sie das Tagebuch fest als bestünde es aus purem Gold.

Zwei Stunden später sahen sie sich wieder. Amelie hatte ihr die Daten der Spedition gegeben, die den Schreibtisch liefern sollte und außerdem ihre eigenen Kontaktdaten auf Guadeloupe dazu. Irgendwie, hatte sie die Kleine in ihr Herz geschlossen und Amelie würde sich freuen, Sonja einmal wieder zu sehen.

Auch sie hatte ein kleines Geschenk für die Beiden vorbereitet. "Wir haben vor einiger Zeit Kopien von Elenas Medaillon anfertigen lassen. Ich habe noch eine Kette wie Deine, dazu gemacht, damit jeder weiß, dass ihr zusammengehört."

Lissy schaute Amelie ungläubig an und umarmte Sonja dankbar. Unwissentlich hatte sie ihnen gerade das größte Geschenk gemacht.

Sie verabschiedeten sich voneinander und versprachen sich in Kontakt zu bleiben. So fuhren sie erfolgreich und mit neuen Freunden im Gepäck zurück nach Madrid.

Phillip war überaus begeistert von dem kleinen Gruß, den Lissy ihm geschickt hatte. Das Foto von ihr und Amelie in der Wanne, spiegelte die ganze Sinnlichkeit der Beiden wider.

Als er es Sanaa zeigte, kam sie nicht umhin zu bemerken, dass die Beiden es sich echt gut gehen ließen.

"Da wäre ich gern dabei gewesen" merkte Phillip träumerisch an.

Sanaas Lächeln sah er nicht mehr als er sich wieder seiner Arbeit widmete. Während in Spanien schon Abend war und die Beiden sich auf ihr Abendessen vorbereiteten, war auf Guadeloupe noch Nachmittag. Sanaa hatte Phillip nur etwas zu Essen gebracht und um ihre Neugier zu befriedigen.

Nun kam sie mit einer Idee ins Resort zurück.

Es war schon nach sieben als Phillip zurückkam. Seine Mädchen, Marc und Sanaa warteten schon mit dem Abendessen auf ihn. Trotzdem spürte er, dass hier etwas im Busch war. Seine Töchter kicherten und schmunzelten Sanaa immer wieder an.

Als sie sich mit Marc auch noch zurückzogen, wurde Phillip nervös.

"Komm du Dreckspatz" sprach sie ihn mit blitzenden Augen an und zog ihn hinter sich her. Sie hatte die Zeit genutzt und einiges für Phillip vorbereitet. Sie schloss den Spabereich gleich hinter ihnen wieder ab. Während er sich auszog ließ sie ihm ein Bad ein. Jetzt musste auch er schmunzeln. Wollte Sanaa mit ihm jetzt das Foto nachstellen? Sicher hatte er nichts dagegen und irgendwie hoffte er sogar darauf.

Er wurde ein wenig enttäuscht als sie ihm nicht in das Schaumbad folgte. Allerdings kniete sie neben der Wanne und wusch ihn mit dem Schwamm ganz liebevoll über seinen Körper. Auch sein bestes Stück wurde von ihr hingebungsvoll, von nicht vorhandenem Schmutz befreit.

Phillip genoss ihre Behandlung und als sie ihn aus der Wanne holte, zeigte sich seine Zufriedenheit schon recht deutlich. Sanaa führte ihn zu einer breiten Liege, wo duftende Öle, Handtücher und Cremes bereit lagen. Auf kleinen Tischchen brannten Kerzen und hüllten den Raum in eine heimeliche Atmosphäre.

Auf einem Kopfkissen gebettet harrte Phillip, der Dinge die da kommen würden.

Er spürte wie Sanaa das warme Öl über seine Beine, seinen Hintern und seinen Rücken tröpfeln ließ. Ihm stiegen wohlige Düfte von Hibiskus und Vanille in die Nase. Auch eine fruchtige Note verbreitete sich angenehm im ganzen Raum. Phillip schaltete gerade völlig ab. Sanaa begann das Öl mit den Händen zu verteilen, bevor sie auf den Tisch kletterte. Ihm war gar nicht aufgefallen, dass sie sich ausgezogen hatte und nun mit ihrem nackten Körper, das warme Öl auf ihm verrieb. Phillip wurde jetzt nicht nur vom Öl warm.

Die Spuren, die ihre Brüste auf seinem Rücken zogen kribbelnden erregende Furchen. Nicht minder spürte er ihr Becken, das eine zusätzlich feuchte Spur auf seinem Hintern hinterließ. Hoch und runter glitt ihr inzwischen ebenfalls öliger Körper auf seinem Rücken entlang.

Er fühlte, wie ihre harten Brustwarzen, eine prickelnde Spur auf seinem Hintern zogen. Doch plötzlich hörte Sanaa auf und stieg von ihm herunter.

Glücklicherweise aber nur, damit er sich umdrehen konnte.

Jetzt war schon etwas Lüsternes in ihrem Gesicht zu erkennen als sie erneut, warmes Öl über seinem Körper verteilte.

Phillip sah mit purer Begeisterung Sanaas glänzende Vorderseite. Das Öl hatte ihrer Haut einen besonderen Glanz verliehen und ihre Brüste reflektierten sogar leicht das wenige Licht ihrer Umgebung. Phillip röchelte als Sanaa ihren wunderschönen Körper nahm und das Öl auf seiner Haut verteilte. Ihre Brüste kratzten wieder anregend über seine Haut und als er ihren Schoß auf seinem Bauch spürte, glänzten sie so schön einladend vor seinem Gesicht.

Sanaa wusste genau, wie sie ihm die letzten Sinne rauben konnte, denn das Gefühl, wenn ihre ölig glitschigen Schamlippen seinen Stamm leicht umschlossen und ihn mit ihren Bewegungen massierten, ließen ihn jedes Mal lustvoll aufstöhnen.

Sie tauchte so tief ab, dass er sogar im Tal ihrer Brüste zu liegen kam, bevor sie wieder aufwärts flutschte.

Phillip konnte nicht mehr. Das Gefühl ihrer öligen Körper aufeinander, war so geil.

Sanaa war schon wieder ganz oben bei ihm angekommen als er sie hielt und nicht mehr zuließ, dass sie nur über ihn hinweg rutschte. Langsam tippte er in ihre Öffnung und Sanaa glitt bis zum Anschlag zurück. Schon lange hatte sie versucht, die Gefühle zurückzuhalten, die auch sie bereits beherrschten aber nun ließ sie dem freien Lauf. Lustvoll stöhnte die beiden um die Wette. Laut stöhnend genossen sie ihr Spiel und erlebten wenig später einen Höhepunkt, der sie Beide erschauen ließ.

Phillip versuchte das Bündel zitternder Lust zu halten, obwohl auch er immer noch heftigst mitgerissen wurde und er seine Karamellfarbene Schönheit gerade mit seiner Sahne füllte. Es war gar nicht so einfach dieses wunderbare Wesen fest zu halten, denn sie flutschte ihm immer wieder aus den Fingern. Endlich kam auch sie zur Ruhe und Phillip bedankte sich mit einem liebevollen Kuss bei ihr.

Sie zehrten noch lange von diesem herrlichen Moment und lagen küssend beieinander. Ihnen wurde kalt, sie wuschen sich das Öl ab und gingen ins Bett.

Die Mädchen taten etwas beschämt als sie Phillip und Sanaa am nächsten morgen weckten. Marc wusste noch nicht was Scham ist und stülpte ins Bett zwischen die beiden nackten Körper.

Phillip nahm die Zwei Mädchen mit. Das Haus war fertig und beim letzten Putz, konnten sie auch Hand mit anlegen. Zum Glück war heute keine Schule. Phillip wollte noch so einiges schaffen, bevor Lissy und Amelie morgen oder übermorgen wieder zurückkamen. Sanaa würde dann mittags mit Marc auch noch zu ihnen stoßen und die ersten Sachen zum Einzug mitbringen.

Phillip hatte noch eine grandiose Idee für die Innendeko, obwohl das eher Amelies Metier war.

Als Amelie und Lissy das erste Mal das Haus wieder besuchten waren sie beindruckt von den Fortschritten und alle freuten sich, bald unter einem Dach wohnen zu können.

"Was ist das?" fragte Amelie als sie das noch verpackte Bild an der Wand hängen sah.

Phillip schmunzelte und zog Amelie und Lissy gleichermaßen in seine Arme.

"Ihr habt mir ein Geschenk gemacht und jetzt habe ich Eines für euch."

Noch vorsichtig näherte sich Amelie. Ungläubig schaute sie noch einmal zurück, bevor sie das Papier von dem Bild entfernte.

"Du bist verrückt!" kam es aus Amelies Mund und Lissy drückte Phillips Hand, die sie immer noch festhielt, ganz fest.

Er hatte das Bild, das Lissy ihm aus Madrid geschickt hatte, vergrößern und rahmen lassen. Phillip war so begeistert von der Schönheit und Ästhetik die dieses Bild ausstrahlte, dass er einfach nicht anders konnte.

Der Ansatz ihrer weichen Rundungen und Amelies Brustwarzen, die unter dem Badeschaum zu erahnen aber nicht zu erkennen waren. Ihre genießerisch geschlossenen Augen und das leichte Wellenspiel des Wassers. Jeder Betrachter konnte seine Fantasie anstrengen, was da gerade unter der Schaumkrone passierte. Aber auch Lissy die Lächelnd hinter Amelie hervorschaute und ihr offensichtlich diesen Genussmoment schenkte, machte das Bild so einzigartig.

Es war ein Foto, wie es einem nur selten gelingt. Selbst das Spiel der Sonne war einfach perfekt und zeigte Phillips Engel auf Wolke sieben.

Amelie konnte sich einfach nicht satt sehen. Obwohl man Nichts sah, war es doch Eins der erotischsten Bilder, die sie je gesehen hatte und es zeigte ihre tiefe Verbundenheit zueinander.

Amelie schaute Phillip und Lissy an, stürzte schluchzend auf sie zu und umarmte die Beiden.

Sie nahmen von ihrem Haus besitz und arrangierten ihr Leben. Die Mädchen hatten sich damit abgefunden Phillip und ihre Mütter zusammen zu sehen. Vielmehr war immer jemand da, der sich um sie oder ihre Probleme kümmerte. Marc lebte in der Unbekümmertheit eines fast vier-jährigen und bekam von den Normen der Erwachsenen noch nichts mit.

Sie waren glücklich miteinander aber da war doch noch etwas. Inzwischen waren Wochen vergangen. Sie hatten das zweite Stück des Medaillons aber es war als wäre darin kein Hinweis versteckt wie Amelie es vermutete. Allemal war es ein schönes Schmuckstück.

Maja und Rachel machten gerade Mathematikhausaufgaben und Phillip schaute ihnen über die Schulter. Kreisberechnungen und so ein Zeug.

Das Arbeitsblatt zeigte zwei aneinander liegende Halbreise auf kariertem Papier, die mit Z und E gekennzeichnet waren.

"Ja" machte Phillip laut und übermotiviert, dass Rachel und Maja augenblicklich zusammenzuckten.

Er hatte eine Idee aber dazu brauchte er Lissy und Amelie und die Medaillons. Sofort rief er sie an und auch wenn sie nicht verstanden, was er wollte, kamen sie schnell den Berg hinaufgerannt.

Keuchend und außer Atem standen sie wenig später vor ihm. Noch immer mit einem riesigen Fragezeichen im Gesicht, nahm er ihnen die Medaillons ab und zählte die Minnikaros auf ihnen.

Sie standen in der Mitte des großen runden Raumes, der das Zentrum des Hauses war.

"Zwei Steinplatten zurück" wies er Lissy an und "du gehst drei zurück und eine nach rechts." sprach er Amelie an.

Die schaute ungläubig nach unten und da passierte es. Knarrend, knarzend sackte die Platte synchron mit Lissy ihrer, 3 cm in den Boden. Dafür hob sich direkt zischen ihnen eine der alten Steinplatten etwas aus.

Phillip hatte bei der Renovierung den intakten, historischen Fußboden so gelassen. Anfänglich hatte er überlegt, darüber Fliesen zu verlegen aber er brachte es nicht übers Herz.

Amelie wollte nachsehen, was unter der angehobenen Platte war aber sobald sie ihre verließ, sank die Andere wieder ein. Folglich mussten die Zwei so stehen bleiben und Maja und Rachel standen sofort parat, ihrem Vater zu helfen.

Gemeinsam hoben sie die schwere Platte aus ihrem angestammten Platz. Nicht einmal der abgebrochene Fingernagel war jetzt der Rede wert. Phillip musste Maja und Rachel zurück halten, die sofort in das Loch schauen wollten. Allerdings merkten sie schnell, dass die alte verbrauchte Luft, die ihnen entgegenschlug, nicht angenehm war.

Rachel hatte ihr Handy hervorgeholt und leuchtete. Phillip hob derweil eine weitere Platte aus und man konnte mittlerweile eine steinerne Treppe erkennen.

Amelie und Lissy hatten ihren Platz inzwischen auch verlassen und alle standen neugierig um die Öffnung herum.

Das Adrenalin war in dem Raum förmlich zu spüren aber auch ein Hauch von Angst. Phillip nahm Rachel das Handy aus der Hand und stieg voran.

Dunkel und verstaubt empfing ihn ein unglaublicher Gewölbekeller. Überall standen uralte Kerzenleuchter, die den Raum sicher zu Enriques Zeit erhellten. Die halb abgebrannten Kerzenstummel zeugten von einer regen Nutzung dieses Raumes. Ob Zuri wohl davon wusste? Sicher nicht, denn dann hätten ihre Nachfahren bestimmt schon hier nachgesehen.

Phillips Augenmerk lag wohl eher auf dem Antiken Blickwinkel. So ein Kerzenleuchter stellte heute schon einen beachtlichen Wert dar.

Nach und nach folgten die Anderen nach und mit ihren Lampen kam langsam Licht ins Dunkel.

Niemand hatte diese Ausmaße erwartet. Mit 6x3 Metern war er erstaunlich groß für einen Kellerraum. Das Vulkangestein hatte den Raum trocken und kühl gehalten. Ein eisernes Tor versperrte aber den weiteren Durchgang und Phillip traute seinen Augen nicht, was er da sah. Durch die Schmiedeeisernen Gitter konnte er Unmengen von Weinregalen und Kisten erkennen.

Phillip konnte sich jetzt so einiges zusammenreimen. Enrique hatte geschrieben, dass er für seinen Freund Marchand, Wein mitbrachte. Da dieser aber schon verstorben war, musste Enrique ihn hierhergebracht haben.

Lissy entdeckte eine winzige Schmuckschatulle und fand 3 identische Goldringe vor. Sie waren sehr filigran gehalten aber die Inschrift rührte Lissy zu Tränen. Als sie vorlas, steckte ein großer Klos in ihrem Hals. In jedem Ring waren die Namen Elena, Zuri und Enrique eingraviert.

"So etwas will ich auch haben." sprach Amelie, Phillip an. Auch Sanaa und Lissy blickten ihn nun erwartungsvoll an. Er lächelte sie an. Er wusste schon lange, dass sie zusammengehörten. Wenngleich Polygamie verboten war, konnte er so ihre Zusammengehörigkeit zeigen. Hier unten fanden sich noch einige Schätze, die in der damaligen Zeit eher Gebrauchsgegenstände waren. Auch ein kleiner Schrank mit Büchern hatte die Zeit, redlich überdauert. Sogar ein paar Duellpistolen kramte Rachel unter einem Regal hervor.

Aber der außergewöhnlichste Fund waren immer noch die vielen alten Weinflaschen. Nur wenige hatten ein kaputtes Wachssiegel und Phillip war auch kein Weinkenner aber 300 Jahre alter Wein musste doch bestimmt etwas Wert sein.

Ihre Herzen pochten wie verrückt als sie wieder nach oben kamen. Sie alle hatten jetzt eine Dusche jetzt bitter nötig, denn die Staubschicht war ordentlich und jedem von ihnen hingen die Spinnweben vom Kopf.

Phillip stand unter der Dusche als Amelie zu ihm kam. Auch Lissy und Sanaa folgten. Er hatte genau für solche Momente, die Dusche riesig gebaut.

Phillip nutzte den Moment als die Drei, schön wie immer, vor ihm standen und diese Mal kniete er nieder.

"Wollt ihr meine Frauen werden?" Der Satz ging allen durch und durch. Auch wenn sie wussten, dass sie offiziell nie anerkannt sein würde, sagte Eine nach der Anderen ja zu einer Hochzeit.

6 Monate später feierten sie offiziell "Einweihung" aber im engsten eingeweihten Kreis, gaben sie sich ihr Versprechen, sich ein Leben lang zu lieben.

Sonja hatte seit damals, regen Kontakt mit Amelie und an manchem Abend ging sie mit feuchtem Höschen und rotem Kopf ins Bett. Ihr Vorfahr war in seinen Erzählungen so direkt, dass es ihr manchmal die Schamesröte ins Gesicht trieb.

Amelie lag sehr viel daran, dass Sonja zu ihrer Hochzeit kam. Inzwischen hatte sie auch Phillip per Skype kennengelernt und von Sanaa war sie erst recht begeistert. Sie konnte zwar ihren Familienbund immer noch nicht verstehen aber ihre Harmonie faszinierte sie.

Auch Pablo und Rosa waren zu ihrer Feier geladen. An diesem Tag liefen die Fäden von Vergangenheit und Zukunft an diesem Ort zusammen.

Rosa lernte Sonja kennen und es war als würde sich 300 Jahre später Elena und Zuri begegnen und den Fluch von diesem Ort nehmen.



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