Meine Physiotherapie-Ausbildung #11 (fm:Das Erste Mal, 16839 Wörter) [12/12] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: LuckyPhysio | ||
| Veröffentlicht: Jan 10 2026 | Gesehen / Gelesen: 1694 / 1334 [79%] | Bewertung Teil: 9.75 (16 Stimmen) |
| Während Christine Patrick dazu bringt, dass er sich fast verausgabt, läßt Svenja nichts anbrennen! | ||
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konnte! Und ja, ich bekenne mich schuldig. Einmal, dass ich diese Möglichkeit entdeckt hatte, spielte ich mit ihr, nutzte sie nach Belieben, während Christines Stöhnen immer lauter in meinen Ohren hallte. Immer länger wurden die Momente, in der sie ihre Lider verschloss und mir den Anblick ihrer schönen Augen entzog. Dafür weidete ich mich umso mehr am Anblick ihrer Gesichtszüge, die eine eigentümliche, lustentstellte Schönheit ausstrahlten.
Leider führte dieser Anblick bei mir zu der Erkenntnis, dass es wohl doch nicht ganz so toll um meine Ausdauer bestellt sein könnte. Christine derartig über mir abgehen zu sehen, war einfach zu geil! Schon merkte ich, wie es in meinen Hoden zu ziehen begann, was ich aber in diesem Augenblick noch nicht zulassen wollte. Unter keinen Umständen wollte ich, dass der Ritt hier schon enden würde. Ob ich es wollte oder nicht, musste ich mir eingestehen, dass es wohl besser wäre, wenn ich Christines Nippel etwas weniger animalisch bearbeiten würde. Und siehe da, schon wenige Augenblicke, nachdem ich meine Hände von ihren Brüsten zurückgenommen hatte, entspannten sich Christines Gesichtszüge, wobei sie meinen Blick wieder einfing. Die Fernbedienung funktionierte also zum Glück in beide Richtungen, so dass ich fürs Erste nicht mehr fürchtete, jeden Moment ejakulieren zu müssen. Vorerst zumindest!
Als ob sie meine Gedanken lesen könnte und begriffen hatte, warum ich von ihren Nippeln abgelassen hatte, zwinkerte mir Christine zu, beugte sich kurz zu mir herab und drückte mir einen Kuss auf die Stirn. "Nur ruhig, mein junger Hengst, lass dir ruhig Zeit, ja-aah, so liebe ich es. Es ist so geil, dich so tie-ief in mir zu spüren!"
Christine bewegte sich wieder ganz ruhig auf mir, so dass ich es noch intensiver fühlen konnte, wie mein Goliath an den Schleimhäuten ihrer Vagina entlang glitt. Mir war vor meinem ersten Sex mit Christine überhaupt nicht bewusst, dass auch die Vagina einer Frau über eigene Muskulatur verfügte. Nun aber spürte ich es wieder überdeutlich, denn jedes Mal, wenn mein Schwanz aus ihr heraus glitt, spürte ich, wie sie mich mit ihrem Muskelschlauch regelrecht packte, was mir eines ums andere Mal ein unkontrollierbares Aufstöhnen entlockte. Es fühlte sich an, als würde sie mir meine Männlichkeit in die Länge ziehen, während sie mich aus sich entließ. Das Gefühl war einfach überwältigend und ich war mir sicher, dass ich noch vor wenigen Tagen in dieser Situation sofort abgespritzt hätte. Nun aber erlaubte mir die Langsamkeit von Christines Auf und Ab zumindest ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung, so dass ich wohl noch einen Moment würde durchhalten können.
Als hätte Christine geahnt, dass ich prinzipiell bereits abschussbereit war, schien auch sie sich nun langsam auf die Zielgerade zu begeben. Ihr gleichmäßiges Stöhnen kam nun viel mehr aus der Tiefe ihrer Kehle und deutlich in die Länge gezogen, während sie ihre Augen nun immer wieder für längere Momente verschloss. Schweißtropfen hatten sich auf ihrer Stirn gebildet, von denen sich einige in ihren Augenbrauen verfingen, während es andere schafften, über ihre Nasenspitze herab zu laufen, von der sie auf meine Brust tropften. Nun spielte es auch keine Rolle mehr, dass ich mich von ihren Nippeln fern hielt, um sie nicht zusätzlich anzuregen. Ich sah also keinen Grund darin, mich weiter zurück zu halten und griff daher wieder in die Vollen, bis mir das schmatzende Geräusch unserer heftigen Kopulation erneut in den Ohren klang.
Christine hatte nun die Augen fest verschlossen, während sie sich in ihrem Trab immer fester in den Sattel fallen ließ. Ich fragte mich, woher sie die Disziplin nahm, dass Tempo nicht zu forcieren, sondern den einmal angeschlagenen Takt geradezu stoisch beizubehalten. Immer kehliger wurde ihr Stöhnen, bis sie förmlich über mir zu explodieren schien und ihre Vagina mit schnell aufeinanderfolgenden Spasmen um meinen harten Schwanz zu kontrahieren begann.
"Ogott Patrick..., jajajajajaaaaaaah...! Spritz mir - jaaaah - alles in meine Muschi! Mmmmooooaaah, ogott ich kommeeeee....! Ooooh jaaaah, jaaaah, jaaaah, jaaaah, oh Patrick bittebittebitte niiicht auuuufhören! Bittebitte komm mit mir, Ooooh jaaaah, gib mir alles, was du hast! Oh Patrick, aaaaah - fick mich - Mmmmooooaaah - weiter! Jaaa-jaaa-jaaaah!"
Ich weiß nicht, liebe Leserinnen und insbesondere Sie, liebe Leser, ob sie sich bei diesem plötzlichen Ausbruch auch nur eine Millisekunde weiter hätten zurückhalten können. Ich konnte es jedenfalls nicht, denn Christines Orgasmus ließ auch bei mir alle Dämme augenblicklich brechen. Ihre Anfeuerungsrufe hatten bei mir genau die Wirkung, die sie zu erzielen beabsichtigte, denn ich konnte überhaupt nicht anders, als genau in dem Augenblick zu kommen, in dem sie mich hierzu ausdrücklich aufforderte. Keine Ahnung, wie ich in der kurzen Zeit wieder so viel Munition nachladen konnte, aber die Menge war wirklich gewaltig, denn das Sperma, das ich schubweise in Christines Vagina entlud, kam mir schwallartig wieder entgegen, während ich nun nach Kräften Christines nicht nachlassenden Stößen entgegen arbeitete und ihr meinen Schwanz in seinen letzten Zuckungen mit aller Kraft in den Unterleib stieß. Fast genauso schnell, wie ich mich in Christine verströmte, suchte sich mein Ejakulat seinen Weg wieder nach draußen, unterstützt von der Schwerkraft und der Verdrängung meines noch immer harten Pfahls, der sich nach wie vor in den engen Kanal vorarbeitete. In warmen Strömen sammelte sich das Produkt unseres Liebesrausches auf meiner Bauchdecke, zumindest der Teil. Der nicht über meine Hoden abtropfte und das Laken unter uns tränkte.
Ich möchte nicht wissen, was für eine Sauerei wir in Christines Bett hinterlassen hatten, so nass, wie es sich gerade an meinem Hintern anfühlte. Auf jeden Fall konnte dies unmöglich alles von mir stammen. Was ein Glück, dass ich nun keine Schamhaare mehr hatte, in dem sich der ganze Glibber hätte verfangen können! Ein kurzer Blick an mir herab offenbarte das Ausmaß der Überschwemmung, die tatsächlich nicht nur aus meinem Ejakulat bestand. Wie von einer dünnen Kuvertüre überzogen, glänzte mein ganzer Bauch von einer klaren Flüssigkeit, die rechts und links an mir herab lief und auch hier vom Laken unter uns aufgesogen wurde.
Erst nachdem mein Goliath langsam wieder anfing, zum David zurück zu mutieren, rollte sich Christine von mir herunter und kuschelte sich an mich heran. Ich wollte ihr in diesem Moment so viele Gedanken offenbaren, so viele Dinge erzählen, die mir gerade durch den Kopf gingen, zog es aber doch vor, einfach die Klappe zu halten, um den stillen Moment nicht zu stören, in dem wir beide einfach nur unsere Nähe genossen. Ich atmete tief ein und sog den Duft ein, der meine Nase umwehte. Christine roch nach uns. Ich roch nach uns. Wir rochen beide derart intensiv nach hemmungslosem, leidenschaftlichem Sex, dass mir richtig warm ums Herz wurde!
Irgendwann hielt ich es dann doch nicht mehr aus, den Mund zu halten, denn eine Frage spukte schon lange in meinem Kopf herum, die ich mir schlicht und einfach nicht erklären konnte. "Sag mal, wie kann es eigentlich sein, dass dein Ex dich mit einer Büroschlampe betrogen hat? Jeder Mann müsste doch überglücklich sein, eine Frau wie dich zu haben?"
Christine musste lachen. "Du bist echt süß, Patrick. Vielen Dank für das Kompliment! Weißt du, eigentlich hätte es mir schon viel früher auffallen müssen, was für ein Blender mein Ex war. Immerhin war ich selbst erst fünfzehn, als er sich an mich rangemacht hat. Inzwischen bin ich mir ziemlich sicher, dass die größte Anziehung, die von mir für ihn ausging, nicht mein Aussehen oder mein Körper war, sondern mein Alter und meine Unerfahrenheit. Der Arsch steht einfach auf kleine Mädchen, weil er bei denen den lebenserfahrenen Lover raushängen lassen kann."
"Irgendwie kommt mir das bekannt vor. An meiner Schule hatten wir auch immer so einen komischen Typen, der immer mit laufendem Motor mit seinem tiefergelegten Opel Astra bei den Fahrradabstellplätzen gestanden hat. Manche Mädchen konnte er wohl beeindrucken, weil ich immer wieder welche gesehen hab, die bei ihm eingestiegen sind. Ich möchte nicht wissen, wie viele Vierzehn- oder Fünfzehnjährige der schon flachgelegt hat."
Ja, so einer war meiner auch und ich war blöd genug, auf ihn herein zu fallen. Ich glaube, es hat seine Libido ungemein beflügelt, dass ich als junges, unbedarftes Mädchen zu ihm aufgesehen und ihn bewundert hab. Mit zunehmendem Alter wurde ich dann aber selbst immer reifer und konnte irgendwann auch intellektuell spielend mit ihm mithalten. Erst viel später ist mir klar geworden, dass es sein Minderwertigkeitskomplex war, der ihn immer wieder zu jungen Mädchen zog. Letztlich war er nur ein kleiner, unbedeutender Verwaltungsbeamter, bei dem es lediglich zu einem mittelmäßigen Schulabschluss gereicht hatte. Über tiefgreifende Themen konnte man sich mit ihm nie unterhalten. Alles, was über Fußball, Autos und billige Fernsehsoaps hinaus ging, überforderte seinen geistigen Horizont. Seine Karriere in der Stadtverwaltung verdankte er auch nicht seinem Können, sondern allein dem Umstand, dass er der Schwiegersohn meines Vaters war. Der hat ihm nämlich mit seinen Beziehungen einige Türen geöffnet. Wenn mein Vater noch leben würde, hätte er sicher einen Karriereknick im Rathaus erlitten, nachdem er mich mit seiner Bürotussi betrogen hat."
"War die etwa auch noch so jung, wie du es am Anfang warst?"
"So ganz genau kann ich dir das ehrlich gesagt nicht einmal sagen. Ich weiß nur, dass sie als Azubi bei der Stadtverwaltung angefangen hat, als sie knapp sechzehn war. Nach der Ausbildung ist sie vom Rathaus übernommen worden. Keine Ahnung, ob mein Ex sie bereits als Azubi angebaggert hat oder erst später. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass er sie bereits mit sechzehn gevögelt hat. Wer weiß, wie lang das mit den beiden schon ging, als die Sache aufgeflogen ist."
"Also soweit es mich betrifft, bin ich wirklich froh, dass dein Ex damals sein Verhältnis mit ihr angefangen hat. Sonst würde ich nämlich nicht hier mit dir im Bett liegen und mit dir kuscheln!"
"Du bist echt süß, Patrick. Aber so gern ich jetzt noch weiter mit dir kuscheln würde, sollten wir uns langsam doch mal aufraffen und duschen, ehe wir die beiden Hexen aus der Kita abholen!"
SVENJA:
Mühsam kämpfte Svenja dagegen an, dass ihr immer wieder die Augen zufallen wollten. Bereits die dritte Stunde in ärztlicher Theorie hintereinander war wirklich schwer zu verdauen. Der Unterricht in Physiologie, in dem es heute um den Lungen-Kreislauf ging, zog sich wieder einmal endlos in die Länge. Auf die Dauer war es wirklich anstrengend, Dr. Sandfeld aufmerksam zuzuhören und mitzuschreiben.
Im Gegensatz zu Physiologie war der Unterricht in Hygiene, der immer direkt vor der Physiologie-Vorlesung stattfand, wenigstens kurzweilig. Dr. Schöffe, Stationsarzt in der Kinder-Orthopädie, verstand es wie kein Zweiter, die angehenden Physiotherapeutinnen mit seinen immer wieder eingestreuten Anekdoten bei Laune zu halten. Selbst wenn Hygiene als Unterrichtsfach noch so trocken war, wurde es in den Vorlesungen von Dr. Schöffe nie langweilig! Was ihn besonders sympathisch machte, war die Tatsache, dass er als Orthopäde überhaupt keine Allüren besaß, während viele andere Orthopäden der Klinik sich für etwas Besseres hielten und manchmal aufführten, wie die sprichwörtlichen "Halbgötter in weiß".
Den heutigen Unterricht hatte Dr. Schöffe wieder einmal mit einem Orthopäden-Witz eröffnet, von denen er über ein schier unerschöpfliches Repertoire zu verfügen schien.
"Stellen Sie sich einmal einen Schiedsrichter am Anstoßpunkt des Fußballfeldes vor, meine Damen. In der Hand hält er tausend Euro. An den Eckfähnchen stehen ein guter Orthopäde, ein schlechter Orthopäde, ein Chirurg und ein Radiologe. In dem Augenblick, in dem der Schiedsrichter seine Trillerpfeife erklingen lässt, dürfen die vier Ärzte losrennen. Wer als Erster bei ihm ankommt, bekommt die tausend Euro. Und? Was glauben Sie, welcher Arzt das Rennen macht?"
Dr. Schöffe ließ seinen fragenden Blick über unsere Köpfe gleiten, bis sich Leonie meldete, die ganz vorn in der ersten Reihe saß.
"Ja, Frau Enderle? Haben Sie die Lösung?"
"Also ich würde auf den schlechten Orthopäden tippen!"
"Bravo, absolut richtig! Haben Sie das jetzt nur geraten oder gewusst?"
"Keine Ahnung. War nur so ein Gefühl. Ich denke mal, dass gute Orthopäden sich eher um ihre Patienten kümmern, als auf einem Fußballplatz dem Geld hinterher zu rennen. Und so, wie ich sie kenne, muss es doch einer der Orthopäden sein, oder?"
"Sehr gut kombiniert, Frau Enderle. Ihre Antwort ist zwar richtig, aber ihre Erklärung leider falsch. Dabei ist die Lösung so einfach: Gute Orthopäden gibt es nicht, also scheidet der gute Orthopäde schon mal aus!" Unter dem schallenden Gelächter des Semesters erklärte Dr. Schöffe, dass der Chirurg ebenfalls nicht in Frage käme, weil Chirurgen mit der Komplexität der Spielregeln intellektuell überfordert seien, während Radiologen wegen tausend Euro erst gar nicht loslaufen würden. "Und das Schlimme daran ist", beendete Dr. Schöffe seinen Vortrag, "dass dieser Witz leider deutlich mehr, als nur ein Körnchen Wahrheit enthält!"
Ganz im Gegensatz zu Dr. Schöffe war Dr. Sandfeld die personifizierte Schlaftablette. Als Stationsarzt der Gruppe 4 mochte er vielleicht ein guter Orthopäde sein, selbst wenn es einen solchen nach dem Witz von Dr. Schöffe überhaupt nicht geben dürfte. Als Dozent des Faches Physiologie war er auf jeden Fall eine absolute Fehlbesetzung. Sowohl Dr. Schöffe als auch Dr. Sandfeld zählten zu den jungen Ärzten, die vom Chefarzt der orthopädischen Universitätsklinik mehr oder weniger dazu gezwungen wurden, eines der Theoriefächer an der Physiotherapieschule zu unterrichten. Während Dr. Schöffe seinen Job als Dozent als willkommene Abwechslung betrachtete, konnte man Dr. Sandfeld ansehen, dass es absolut nicht sein Hobby war, vor den künftigen Physios eine Doppelstunde in Physiologie zu halten. Genauso wenig war es das Hobby des Semesters, sich diesen Unterricht anzuhören, denn Dr. Sandfeld war geradezu ein Meister des langweilig-monotonen Vortrages, bei dem man permanent dagegen ankämpfen musste, einzuschlafen. Das Einzige, was das Semester am Einschlafen hinderte, war das Wissen darum, dass Physiologie neben Anatomie eines der Theoriefächer war, in dem man am Ende des ersten Semesters auf keinen Fall in der Zwischenprüfung versagen durfte. Mit einer Fünf in Anatomie oder Physiologie konnte man sich den Rest der Ausbildung abschminken!
Dr. Schöffe und Dr. Sandfeld unterschieden sich nicht nur in ihrer Art der Unterrichtsführung. Mit seiner blonden Lockenpracht und seiner athletischen Statur repräsentierte Dr. Schöffe den klassischen nordischen Typ, auf den viele Frauen standen. Entsprechend verzehrte sich manche Krankenschwester nach ihm, was er, sollten die Gerüchte um seine Person zutreffen, auch reiflich ausnutzte. Böse Zungen sagten ihm nach, dass seine Bettpfosten nicht groß genug für weitere Kerben seien. Er war eben der klassische Sunnyboy und Womanizer, der auch bei einigen der Physiotherapieschülerinnen für feuchte Höschen sorgte.
Demgegenüber stellte Dr. Sandfeld das genaue Gegenteil dar. Mit seiner gedrungenen Körperhaltung wirkte er schon körperlich nicht besonders anziehend. Dabei war er im Grunde ein sehr freundlicher Mensch, der allerdings durch seine introvertierte Art und seinen offensichtlichen Mangel an Selbstbewusstsein unter dem weiblichen Klinikpersonal eher nicht für Herzklopfen sorgte. Allein, wenn er mit seinem Ockergelben Jaguar E-Type Cabrio die Schranken der orthopädischen Klinik passierte, erweckte er regelmäßig Aufmerksamkeit, zumindest bei denjenigen, die auf teure Autos im Allgemeinen und seltene Oldtimer im Besonderen standen.
An diesem Tag hatte Svenja auf jeden Fall etwas, was sie besonders motivierte, nicht im Unterricht einzuschlafen: Patrick! Sie freute sich bereits jetzt darauf, ihm den Lungenkreislauf des Herz-Kreislaufsystems in allen Einzelheiten zu erklären, wie auch den übrigen Lernstoff des heutigen Unterrichtstages. Auch Dr. Schöffes Witz würde sie ihm natürlich erzählen. Als Erstes würde sie allerdings dem kleinen Sascha in der Kinderklinik einen kurzen Besuch abstatten, ehe sie nach Hause fahren würde.
PATRICK:
"Fahren wir nicht mit dem Auto?", wollte ich wissen, nachdem die schwere Haustür hinter uns ins Schloss gefallen war.
"Ach was! Die kurze Strecke zur Kita können wir genauso gut laufen. Außerdem tut es uns beiden vielleicht ganz gut, wenn wir unsere Knochen auch mal jenseits der Horizontalen bewegen, oder?"
Christine sah mich breit grinsend an, nachdem es bei mir etwas dauerte, ehe ich ihr Wortspiel verstanden hatte und schließlich auch lachen musste. Ich ergriff ihre Hand und ließ mich von ihr unter den hohen Pappeln hindurch in Richtung des schweren Tores führen, das Svenja vorgestern mit der Fernbedienung geöffnet hatte. Etwas abseits des Tores befand sich eine schmiedeeiserne Tür in der Mauer, durch die wir nach außen auf die Straße gelangten. Zum ersten Mal schaute ich mir die Umgebung nun etwas genauer an. Es war unschwer zu erkennen, dass wir uns in einer sehr vornehmen und teuren Gegend befanden, was man schon allein an den Autos der gehobenen Preisklasse erkennen konnte, die hier und da in den Einfahrten parkten. Auch die Grünanlagen sahen nicht so aus, als müssten sich die Bewohner selbst darum kümmern.
Schon nach der ersten Weggabelung dominierten die etwas einfacheren, gutbürgerlichen Häuser, die nun überwiegend in Reihe standen, immer mal wieder unterbrochen von einzelnen freistehenden Häusern, ehe sich die nächsten Reihenhäuser anschlossen. Auch die Grundstücke waren hier viel kleiner, zeugten aber noch immer von einem gewissen Wohlstand.
Wir erreichten Annas und Lisas Kindergarten bereits nach kaum zehn Minuten Gehstrecke. Etwas zurückgezogen und zur einen Seite vom unmittelbar angrenzenden Wald flankiert, erstreckte sich der moderne, holzverkleidete Flachbau über eine Länge von fast vierzig Metern. Das nach Süden ausgerichtete Pultdach war vollständig mit Sonnenkollektoren bedeckt.
Frau Welschmann, eine der Erzieherinnen von Anna und Lisa, stand bereits an der Tür und kam aufgeregt auf uns zu, als sie uns erblickte. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass der kurze Blick, den sie mir zuwarf, nicht besonders freundlich war, jedoch machte ich mir hierüber keine Gedanken.
"Frau Petersen, dürfte ich sie bitte kurz unter vier Augen sprechen?", fragte sie Christine, der sie eine Hand auf die Schulter gelegt hatte, um sie regelrecht von mir weg zu dirigieren. "Ihnen macht es doch bestimmt nichts aus, draußen zu warten, junger Mann?"
Hiermit war nun allerdings Christine überhaupt nicht einverstanden. "Herr Buschmüller gehört zu mir, Gabi. Er kann ruhig mit reinkommen."
"Wären Sie einverstanden, wenn wir uns trotzdem vorher kurz unter vier Augen unterhalten könnten?"
"Ist irgendetwas Schlimmes passiert, was Herr Buschmüller nicht mithören darf?"
"Naja, ich weiß nicht, wie ich das jetzt sagen soll. Auf jeden Fall möchte ich zunächst einmal nur mit Ihnen allein sprechen."
"Also ich hab da jetzt kein Problem mit", versuchte ich die Situation zu bereinigen. "Ich warte einfach hier draußen, bis Gabi mit dir besprochen hat, was immer ihr auf dem Herzen liegt."
"Also gut, dann machen wir das eben so. Ich rufe dich dann gleich rein, wenn ich mit Frau Welschmann gesprochen habe. Wir sehen uns dann gleich, mein Schatz.
Wieder warf mir Frau Welschmann einen äußerst merkwürdigen, wenn nicht sogar bösen Blick zu, als sie mit Christine in der Kita verschwand. Für ihre Unfreundlichkeit mir gegenüber hatte ich keinerlei Erklärung. Vielleicht missbilligte sie schlicht und einfach nur die Beziehung zwischen einem gerade eben Volljährigen und einer Mittdreißigerin? Aber wenn dies so wäre, würde sie dies doch nicht derartig raushängen lassen, oder?
Nachdem die Tür hinter ihr ins Schloss gefallen war, hatte es Frau Welschmann sehr eilig, Christine ins Büro zu ziehen, wo sie mit ihr unter vier Augen sprechen konnte. Sie bot Christine nicht einmal einen Stuhl an, sondern packte sie bei den Schultern und blickte ihr mit sorgenvollem Gesichtsausdruck in die Augen.
"Frau Petersen, Sie müssen jetzt sehr stark sein. Was ich Ihnen jetzt leider erzählen muss, wird Sie sicher zutiefst schockieren." Frau Welschmann machte eine kleine Pause, um Christine etwas Zeit zu geben, sich auf die Dramatik dessen, was sie ihr zu erzählen gedachte, innerlich einzustellen. "Frau Petersen, ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll."
"Um Gottes Willen Gabi, was ist denn Schlimmes passiert? Wenn Sie mir zumindest einen kleinen Hinweis geben würden, worum es überhaupt geht und was denn so schockierend ist, dass es nur unter vier Augen besprochen werden kann, wäre dies zumindest einmal ein Anfang!" Christine war Bereits die Farbe aus dem Gesicht gewichen, weil sie befürchtete, dass einem ihrer kleinen Mädchen etwas Schlimmes passiert sein könnte.
Frau Welschmann ließ Christines Schultern wieder los und atmete tief durch. Man konnte ihr ansehen, dass ihr das, was sie Christine mitzuteilen hatte, große Anstrengung bereitete. Sie drehte sich um, um hinter sich ins Regal zu greifen, aus dem sie zwei große Blätter hervor zog.
"Frau Petersen, ich mache mir sehr große Sorgen um Anna und Lisa und ich denke, wir sollten die Polizei einschalten und eine Kinderpsychologin hinzu ziehen. Ich befürchte, der junge Mann", wobei sie mit einer Handbewegung in die Richtung zeigte, in der Patrick draußen vor der Tür stand, "hat sich sexuell an den beiden Kindern vergangen. Hier, überzeugen sie sich selbst!"
Mit zitternden Händen breitete sie die beiden Blätter vor Christine auf dem Schreibtisch aus. Offensichtlich handelte es sich um Bilder, die Anna und Lisa gemalt hatten. Das eine zeigte einen in typisch kindlicher Manier gemalten, allerdings nackten Mann. Besonders auffällig war an der Darstellung des Mannes ein überdimensional groß gemalter Penis, der beinahe wie ein drittes Bein zwischen den beiden anderen Beinen herab hing. Neben dem Mann dominierte ein großes, phallisches Objekt das Bild, von dem natürlich nur Eingeweihte wissen konnten, dass es sich um den gelb-schwarz geringelten Leuchtturm aus Patricks Geschichte handelte. Mit etwas Phantasie konnte man auf dem zweiten Bild ebenfalls einen nackten Mann erkennen, der allerdings in diesem Fall nicht stand, sondern lag. Dafür stand etwas anderes umso deutlicher, nämlich sein erigierter Penis, dessen Größe mit dem gleichen kindlichen Hang zur Übertreibung außergewöhnlich groß dargestellt war. Auch auf diesem Bild war wiederum das phallische Objekt dargestellt, allerdings mit einer Figur oben drauf, in der Kenner der kindlichen Malkunst einen kleinen dicken Mann hätten erkennen können, der allerdings nicht nackt war. Außerdem war beinahe die gesamte Fläche des Bildes mit lauter kleinen, gelben Punkten übersät, die natürlich nur von Insidern als Glühwürmchen zu identifizieren waren.
"Meine liebe Frau Petersen, ich bin in meinem Beruf nun wirklich sehr erfahren und ich weiß, dass Kinder sehr oft ihre traumatischen Erlebnisse in ihren Bildern verarbeiten. Wie mir scheint, hat sich dieser junge Mann", wobei sie wieder mit der Hand nach draußen wies, "ihren beiden Kindern mit erigiertem Glied genähert und ihnen womöglich schlimme Dinge angetan. Aber warum lachen Sie denn so? Finden sie das etwa lustig, was ich ihnen erzähle?"
Im ersten Augenblick schaute Christine noch verängstigt, dann zumindest noch verunsichert. Nachdem sie die beiden Gemälde ihrer kleinen Hexen jedoch vor sich liegen sah, und sich hierzu Frau Welschmanns höchst persönliche Interpretation anhören durfte, konnte sie sich ihr Lachen nicht mehr verkneifen. Am liebsten hätte sie lauthals losgeprustet, nur wollte sie andererseits Frau Welschmann nicht noch mehr in Verlegenheit bringen, als sich diese bereits selbst in Verlegenheit gebracht hatte.
"Haben Sie denn mit Anna und Lisa über die Bilder gesprochen?"
"Aber nein, wo denken Sie hin? Ich möchte doch nicht riskieren, dass die Kinder ihre Traumatisierung gedanklich nochmals durchleiden müssen. Kinder, die sexuell missbraucht wurden, gehören in kinderpsychologische Obhut. Wir arbeiten mit einer ausgebildeten Kinderpsychologin zusammen, die wir hinzuziehen sollten."
"Nun beruhigen Sie sich mal, Frau Welschmann. Hier liegt überhaupt kein Missbrauch vor, sondern einfach nur eine etwas voreilige Schlussfolgerung, die Sie aus den beiden Bildern von Anna und Lisa gezogen haben."
"Aber die beiden haben mir gegenüber im Vertrauen sogar selbst zugegeben, dass Patrick letzte Nacht bei ihnen im Bett lag!"
"Ja, dass kann ich durchaus bestätigen. Schließlich war ich selbst dabei. Patrick hat Anna und Lisa gestern Abend eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt und dabei hat er tatsächlich in ihrem Bett gelegen. Svenja, meine Große lag übrigens ebenfalls mit im Bett, um sich die Geschichte anzuhören. Da ich leider selbst nicht mit ins Bett hinein gepasst habe, habe ich die ganze Zeit davor gesessen, denn schließlich wollte ich mir die Geschichte auch mit anhören."
"Und was soll das dann bedeuten?", wollte Frau Welschmann wissen, während sie im Wechsel immer wieder auf die beiden überdimensionalen Penis-Abbildungen deutete.
"Was das bedeuten soll, kann ich Ihnen ganz leicht erklären. Anna und Lisa kamen gestern morgen ganz überraschend in das Zimmer, in dem ich mit Patrick, so heißt übrigens der junge Mann, der noch immer draußen vor der Tür wartet, die Nacht verbracht habe. Wir haben beide noch geschlafen und waren beide nackt. Wie sie vielleicht wissen, sind junge Männer an einer ganz bestimmten Stelle gelegentlich sehr gut durchblutet, insbesondere beim morgendlichen Erwachen. Sagt Ihnen der Begriff "Morgenlatte" vielleicht etwas? Meine beiden Hexen sind einfach Zeuginnen dieser ganz natürlichen körperlichen Reaktion geworden und haben zum ersten Mal in ihrem Leben einen Penis, übrigens in diesem Fall einen besonders schönen und noch dazu in versteiftem Zustand zu sehen bekommen. Wie sie sich vorstellen können, haben sie bei den Größenverhältnissen auf ihren Bildern etwas übertrieben. Derjenige, dem dieser Penis gehört, hat übrigens währenddessen fest geschlafen. Ganz sicher hat er sich nicht mit seiner Erektion meinen Töchtern genähert und missbraucht hat er sie schon gar nicht. Und was Sie hier auf den Bildern noch sehen, ist der gelb-schwarz geringelte Leuchtturm aus der Gute-Nacht-Geschichte, die Patrick den Kindern erzählt hat."
Frau Welschmann blickte Christine betroffen an. Es hatte ihr förmlich die Sprache verschlagen und es dauerte eine ganze Weile, ehe ihr bewusst wurde, auf welche falsche Fährte sie durch die Bilder der beiden Zwillinge gelockt wurde. Schuld war sicher auch das Seminar, welches sie und ihre Kolleginnen vor einiger Zeit besucht hatten. Hier wurden sie dafür sensibilisiert, Zeichen von sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt gegen Kinder zu erkennen, um die Behörden hiervon in Kenntnis setzen zu können. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte sie ihren Verdacht bereits an die entsprechende Dienststelle gemeldet und hierdurch die Ermittlungsbehörden und das Jugendamt eingeschaltet. Und das ausgerechnet gegen den Freund dieser sympathischen jungen Mutter mit ihren beiden reizenden Zwillingen, die sie selbst so sehr ins Herz geschlossen hatte. Sie schämte sich abgrundtief für ihren Übereifer und konnte es nicht verhindern, dass ihr die Augen feucht wurden.
"Oh mein Gott, Frau Petersen", brachte sie schließlich mit gebrochener Stimme hervor, "wie konnte ich mich nur derartig irren?"
"Es ist schon alles in Ordnung, Frau Welschmann. Sie haben nichts falsch gemacht und im Grunde muss ich Ihnen ja eigentlich sogar dankbar sein, dass Sie so vorbildlich auf die Kinder achten, die Ihnen anvertraut wurden."
"Sie sind mir also wirklich nicht böse?"
"Ach woher denn! Allerdings wüsste ich, wie Sie die Sache wieder gut machen könnten!"
"Ach ja, wie denn?"
"Ganz einfach. Draußen vor der Tür steht ein besonders netter junger Mann, der sicher gerade mit sich hadert, weil er sich nicht erklären kann, warum Sie ihm vorhin so einen bösen Blick geschenkt haben. Ich würde mich freuen, wenn Sie ihn herein bitten würden. Ich hoffe, es irritiert Sie nicht allzu sehr, dass ich einen so jungen Freund habe, mit dem ich Tisch und Bett teile. Auf jeden Fall kann ich Ihnen versichern, dass ich ihm meine Kinder jederzeit bedenkenlos anvertrauen würde, und das schließt auch meine Svenja mit ein."
"Aber selbstverständlich werde ich ihn herein bitten. Bitte entschuldigen Sie nochmals vielmals, dass ich ihren Freund falsch verdächtigt habe."
"Ach was, das habe ich doch längst vergessen. Während sie Patrick herein bitten, werde ich schon mal Anna und Lisa einsammeln. Sind sie gerade im Gruppenraum?"
"Nein, die sind mit Claudia im Außengelände und machen sicher gerade den Sandkasten unsicher!"
"Also gut, dann schicken Sie doch bitte Patrick auch ins Außengelände. Meine beiden Hexen würden sich riesig freuen, wenn sie sehen, dass er zum Abholen mitgekommen ist. So wie ich sie kenne, wollen sie ihm ganz bestimmt ihre Lieblingsspielgeräte zeigen!"
Man konnte es der Erzieherin regelrecht ansehen, dass ihr ein Stein vom Herzen gefallen ist und Christine ihr ihren Übereifer nicht nur nicht übel nahm, sondern sie für ihre Aufmerksamkeit sogar lobte. Da gab es unter den Eltern ganz andere Kaliber, die dies nicht so locker genommen hätten und stattdessen wahrscheinlich mit einer Beschwerde gegen sie in der Gemeindeverwaltung vorstellig geworden wären.
Patrick saß grübelnd auf der Parkbank gegenüber der Kita auf der anderen Straßenseite, als er Frau Welschmann auf sich zukommen sah. Im Gegensatz zu vorhin hatte sie jetzt allerdings einen freundlichen Gesichtsausdruck drauf.
"Patrick, würden Sie mich bitte begleiten? Frau Petersen meinte, dass sich Anna und Lisa bestimmt freuen würden, wenn sie Ihnen ihre Kita zeigen dürften!"
Es war für Patrick schon irgendwie komisch, dass ihn Frau Welschmann erst so böse angesehen hatte, ehe sie sich plötzlich derart freundlich ihm gegenüber zeigte. Wer weiß, was sie mit Christine zu bereden hatte. Nachdem sie sich jetzt aber plötzlich sehr freundlich und aufgeschlossen zeigte, war es ihm letztlich auch egal. Hauptsache, sie verhielt sich ihm gegenüber jetzt wieder normal, dachte er bei sich. Hierbei fiel ihm nicht einmal auf, dass sich Frau Welschmann genau genommen überhaupt nicht normal verhielt, denn welche erwachsene Frau schaut schon einem jungen Mann derart auffällig in den Schritt? Dass die übertriebene Darstellung seiner Männlichkeit auf den Bildern von Anna und Lisa ihre weibliche Neugier geweckt hatte, konnte er natürlich nicht wissen.
Als Patrick ins Außengelände der Kita hinaus trat, wurde er sofort von den beiden Zwillingen stürmisch begrüßt. Anna und Lisa konnten sich vor Freude darüber, ihn zu sehen, kaum beruhigen. "Paxie, Paxie!", riefen beide laut, als sie sich wie die Kletten an seine Beine hefteten und ihn überhaupt nicht mehr loslassen wollten. Patrick beugte sich zu den beiden runter und streichelte ihnen über ihre Lockenmähne.
"Nun beruhigt euch mal, ihr beiden Wirbelwinde. Wie siehts aus? Möchtet ihr mir gern eure Kita zeigen?"
"Au ja, Paxie! Komm mit, wir zeigen dir alles!", riefen beide voller Begeisterung, ehe beide Patrick an den Händen nahmen, um ihn aufgeregt hinter sich her zu ziehen.
Es folgte ein Rundgang durch das Außengelände, bei dem Anna und Lisa darum wetteiferten, wer ihm welches Spielgerät vorführen oder erklären durfte, und wer ihn hierbei an der Hand hinter sich herziehen durfte. Erst nachdem er im Gruppenraum der Eichhörnchengruppe alle Bilder und Basteleien der beiden Zwillinge gezeigt bekam und anerkennend kommentierte, beruhigten sich Anna und Lisa langsam wieder. Christine hielt sich währenddessen im Hintergrund und beobachtete die Drei aus sicherer Distanz. Es wärmte regelrecht ihr Herz, wie liebevoll Patrick auf die beiden Mädchen einging und sich geduldig von ihnen vereinnahmen ließ. Noch heute würde sie ihn fragen, ob er sich vorstellen könnte, in ihr Haus einzuziehen und seine Siebensachen in ihrem großen Schlafzimmerschrank einzuräumen!
Ohje, dachte ich, als Anna und Lisa mir ihre gesammelten Kunstwerke zeigten. Ich konnte ihnen kaum sagen, wie gut mir die jeweiligen Dinge gefielen, da zogen sie bereits an meinen Händen, um mir das nächste Bild, ein weiteres Knetmännchen oder noch ein Kastanientier mit Streichholzbeinen voller Stolz zu präsentierten. Sie hingen regelrecht an meinen Lippen und freuten sich wie verrückt über jeden lobenden Kommentar, den ich für die Ergebnisse ihres kreativen Schaffens fand. Habe ich eigentlich schon erzählt, dass man die Beiden einfach liebhaben musste?
Immer wieder blickte ich zu Christine, die sich etwas abseits von uns aufhielt aber offensichtlich ihre helle Freude daran hatte, die beiden Zwillinge und mich zu beobachten. Erst, nachdem Anna und Lisa mir auch wirklich alles gezeigt hatten, kam Christine mit den bereits gepackten Taschen ihrer beiden Prinzessinnen auf uns zu.
"Was meint ihr, wollen wir zusammen zu Alfonso gehen?"
Christine hatte zwar noch etwas gesagt, jedoch ging ihr zweiter Satz im Jubelgeschrei von Anna und Lisa derart unter, dass mich Christine etwas beiseite zog und mir erklärte, dass mit Alfonso ein italienisches Restaurant gemeint war, dass sich fußläufig gut von der Kita erreichen ließ. Bei Alfonso gab es die besten Spaghetti im Umkreis von tausend Kilometern. Dessen waren sich zumindest Anna und Lisa sicher!
Als wir uns auf den Weg machten, nahmen uns die beiden Zwillinge zwischen sich. Anna lief an meiner Hand und Lisa an Christines, die mir ihren anderen Arm um die Taille gelegt hatte. Wir waren noch keine zwanzig Meter gegangen, als sich Lisa plötzlich energisch zu Wort meldete.
"Ich möchte jetzt aber auch mal an Paxies Hand laufen!"
"Aber da laufe ICH doch schon!", protestierte Anna.
"Da bist du jetzt aber lange genug gelaufen, jetzt bin ich dran!"
"Nö, bist du gar nicht!"
"Do-och!"
"Nö-ö, ga-arnicht!"
"DO-OCH!"
"NEI-EIN!"
"Wisst ihr was?", schaltete ich mich in den Streit ein. "Anna läuft bis zu dem roten Auto da vorn an meiner Hand und dann wechseln wir, okay?"
Die beiden zeigten sich mit meinem Vorschlag sofort einverstanden, allerdings meldete Lisa schon nach wenigen Metern wieder ihre Ansprüche an, als das rote Auto noch lange nicht erreicht war.
"So, jetzt bin ich aber dran?"
"Wieso, hier ist doch noch gar kein rotes Auto!", protestierte Anna.
"Aber hier ist ein anderes Auto!"
"Aber kein ro-otes!"
"Aber ein Auto-o!"
Christine wollte gerade ein Machtwort sprechen, als mir eine andere Idee kam. "Kommt, ich nehme euch beide auf die Schultern, damit wir endlich unsere Ruhe haben!"
"Au ja! Au ja, bei Paxie auf die Schultern!" riefen beide aufgeregt im Chor und ehe es sich die Beiden versahen, hatte ich Anna links auf der Schulter, bevor Christine mir den anderen Zwilling auf die rechte Schulter hob. Beide Mädchen saßen nun im Reitersitz einander gegenüber, mit einem Bein hinter mir und einem Bein vor mir herab hängend, so dass ich sie an ihren nach vorn ragenden Beinen sicher halten konnte.
"Aber wehe ihr fummelt dem Patrick an seinem Kopfverband herum. Sonst gibt es nämlich zu Hause Kartoffelbrei und Rosenkohl statt Spaghetti bei Alfonso!", warnte Christine die beiden Zwillinge.
"Bäh, Kartoffelbrei!", echauffierte sich Lisa.
"Ro-sen-kohl? Igitt!", gab Anna ihren Senf dazu, während ich gegen beides nichts einzuwenden gehabt hätte.
Als wir kurz darauf bei Alfonso ankamen, fiel mir als Erstes auf, dass dies keine gewöhnliche Pizzeria, sondern eher ein besseres, wenn nicht gar gehobenes italienisches Restaurant war. Statt der einfachen Holzstühle, wie ich sie von den Italienern in Hannover kannte, standen hier gepolsterte Stühle mit Armlehnen an den liebevoll eingedeckten Tischen. In einer gigantischen, gekühlten Glasvitrine waren Antipasti, frischer Fisch und verschiedene italienische Leckereien in reichhaltiger Fülle zu bewundern.
Als der Chef des Hauses, bei dem es sich offensichtlich um Alfonso, den Namensgeber des Restaurants handelte, uns entdeckte, kam er sofort freudestrahlend auf uns zu. "Ah, bella Signora Petersen und die Bambini! Welche Ehre! Ich wusste gar nicht, dass sie habe eine so große Sohn, sind Sie doch noch so jung! Kommen Sie, Ihre Lieblingstisch ist frei!"
Christine ließ den "großen Sohn" unkommentiert, was mir einen kleinen Stich versetzte. War es ihr etwa peinlich, dass ich ihr Freund war? Nachdem uns Alfonso für Anna und Lisa jeweils eine Sitzerhöhung gebracht hatte, mit der sie bequem auf ihren Stühlen sitzen konnten, verteilten wir uns um den Tisch, Christine und ich einander gegenüber. Schon kurz nach der Bestellung brachte Alfonso den Kindern ihre Spaghetti.
"Einmal 'Spaghetti a la Anna' mit Tomatensoße und halbierten Kirschtomaten, einmal 'Spaghetti a la Lisa, ohne Kirschtomaten, mit extra viel Parmigiano!", kommentierte Alfonso die beiden Portionen, während er sie vor den Zwillingen auf den Tisch stellte.
Christine und ich mussten etwas länger auf unser Essen warten, so dass die beiden Zwillinge schon fertig gegessen hatten, bis es serviert wurde. Als die Zwillinge ihre Teller bis auf die letzte Nudel leergeputzt hatten, nahm Christine eine Serviette und wischte Anna das mit Tomatensoße verschmierte Gesicht sauber. Ich tat es ihr gleich und befreite Lisa von den Spuren ihres Mittagessens, die sich großflächig von einem Ohr zum anderen über ihr halbes Gesicht verteilt hatten.
"Mama, dürfen wir zum Aquarium, Fische angucken?", wollte Lisa wissen.
"Aber natürlich mein Schatz. Passt aber auf, dass ihr Alfonso nicht zwischen den Füßen herum lauft. Nicht, dass er noch über euch stolpert!"
"Ja, machen wir!", versicherte Anna und schon waren die Beiden in den hinteren Bereich des Restaurants verschwunden, wo es ein riesiges Aquarium mit vielen bunten Zierfischen zu bestaunen gab.
Nachdem wir allein am Tisch saßen, blickte mich Christine fragend an. "Sag mal Patrick, ist dir irgendwie eine Laus über die Leber gelaufen?"
"Ist es dir eigentlich peinlich, dass ich dein Freund bin?"
"Peinlich? Wieso fragst du das?"
"Na ja, als mich Alfonso als deinen großen Sohn bezeichnet hat, hast du das nicht richtiggestellt."
Christine musste lachen. "Ach das meinst du. Nein, es ist mir überhaupt nicht peinlich. Aber wie die meisten Italiener, ist Alfonso ein absoluter Macho und Schürzenjäger. Er weiß längst, dass mein Ex und ich nicht mehr zusammen sind und bildet sich schon lange ein, dass er bei mir landen könnte. Er hat mich sogar schon mal ganz offen angebaggert, während Svenja dabei war und es war ihm nicht einmal peinlich, obwohl seine Frau gleichzeitig nebenan in der Küche stand. Ich lasse ihn dann einfach im Glauben, ich sei noch zu haben, gehe aber auf seine Avancen nicht ein, so dass er es immer wieder versucht. So kann ich mir sicher sein, dass er uns immer besonders zuvorkommend bedient und wahrscheinlich hast du deswegen auch eine besonders große Portion bekommen."
"Also ist es dir wirklich nicht peinlich, dass ich dein Freund bin?"
"Absolut nicht, mein Schatz. Wenn du möchtest, kann ich dir auch gern einen besonders leidenschaftlichen Kuss geben, wenn Alfonso die Rechnung bringt. Ich befürchte allerdings, dass es dann in Zukunft keine Sonderbehandlung für uns in diesem Restaurant mehr geben wird."
"Okay, dann komme ich auf den besonders leidenschaftlichen Kuss gern zurück, wenn wir nachher außerhalb von Alfonsos Sichtweite sind. Das Essen hier ist nämlich wirklich lecker und von mir aus hätte die Portion sogar noch größer sein können."
Christine war unter dem Tisch aus ihrem Schuh geschlüpft und strich mir mit dem Fuß an der Innenseite meines Beines herauf. Allein der Durchmesser des Tisches hinderte sie daran, mit ihrer Fußspitze bis in meinen Schritt vorzudringen. "Dann ist also alles wieder gut zwischen uns?"
"Ja, absolut!"
"Na, da bin ich aber wirklich beruhigt, mein Schatz!"
Es tat mir einfach immer wieder gut, wenn mich Christine "mein Schatz" nannte und ich war froh, dass wir die kleine Unstimmigkeit so schnell ausgeräumt hatten.
Wenig später waren wir mit Anna und Lisa wieder unterwegs. Natürlich hatte ich beide wieder bei mir auf der Schulter, nur saß Anna diesmal rechts und Lisa links!
SVENJA:
Endlich war der Unterricht zu Ende und Svenja konnte sich auf den Heimweg machen. Nachdem sie noch bei Sascha auf der Kinderstation vorbeigeschaut hatte, erwischte sie in letzter Sekunde die Straßenbahn, die direkt zum Hauptbahnhof fuhr. Diesmal hatten weder die Straßenbahn, noch die S-Bahn Verspätung, so dass sie bereits eine knappe Stunde später zu Hause ankam. Da niemand auf ihr lautes "Hallo!" reagierte, als sie das Haus betrat, führte sie ihr erster Weg ins Wohnzimmer, von wo sie Patrick mit den Zwillingen im Garten entdeckte. Anna und Lisa hatten es tatsächlich geschafft, ihn völlig für sich zu vereinnahmen. Um nicht gleich erkannt zu werden, hielt Svenja etwas Abstand zur Terrassentür. Durch deren Fenster konnte sie gut beobachten, ohne selbst durch das spiegelnde Glas gesehen zu werden. Es rührte sie regelrecht, wie Patrick auf die Zwillinge einging und sich nicht einmal zu schade war, mit ihren Barbiepuppen zu spielen, während Christine am anderen Ende des Gartens damit beschäftigt war, die neue Bienenbeute für den Einzug des gestern gefangenen Bienenschwarms vorzubereiten.
Am liebsten hätte Svenja noch länger auf ihrem Beobachtungsposten ausharren wollen aber die Zeit drängte. Um halb sieben musste sie spätestens im Fitness-Studio sein, wo sie sich mit ihrer Trainerin zu einer Einzelsession zur Verbesserung ihrer Sprungkraft verabredet hatte. Schnell zog sie sich daher für ihren Sport um und packte das Lunchpaket, dass Christine ihr bereits vorbereitet hatte, zusammen mit einer Flasche Wasser in ihre Sporttasche. Nachdem sie soweit reisefertig war, trat sie zu den anderen hinaus in den Garten.
Kaum, dass Anna und Lisa ihre große Schwester erblickten, ließen sie alles stehen und liegen, rannten auf sie zu und sprangen völlig aufgedreht an ihr hoch.
"Paxie hat mich den ganzen Weg von Kindergarten zu Alfonso auf der Schulter getragen!", musste Lisa ihrer Schwester sofort berichten.
"Und mich au-hauch! Und von Alfonso den ganzen Weg nach Hause!", beeilte sich Anna, diese wichtige Information um ein nicht unwesentliches Detail zu ergänzen.
"Na wenn das so ist, ist der Patrick jetzt bestimmt ganz schön erschöpft. Vielleicht wäre es das Beste, wenn ihr dafür ihm heute Abend eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt, als Belohnung für seinen körperlichen Einsatz?"
Anna und Lisa schauten etwas verunsichert, weil sie sich nicht sicher sein konnten, ob Svenja sie nur an der Nase herum geführt hatte oder Patrick sich beim Tragen tatsächlich derart verausgabt haben könnte, dass es heute nicht mehr für eine Gute-Nacht-Geschichte reichen würde. Anna hatte hierfür natürlich sofort die passende Lösung parat.
"Aber wenn uns Paxie wieder die gleiche Geschichte erzählt, muss er sich doch gar nicht so sehr anstrengen, oder?"
Lisa war in der Zwischenzeit wieder zu Patrick zurück gerannt, der noch immer im Gras lag und damit beschäftigt war, einer der Barbiepuppen ein neues Klein anzuziehen. Gerade, als er es geschafft hatte, die schlanken Arme der Puppe durch die engen Ärmel zu fummeln, hing ihm der Zwilling auch schon am Hals.
"Du erzählst uns heute doch wieder die Geschichte von Hannes und Luxy, oder Paxie?"
"Na klar, wenn ihr das möchtet. Ich denke, hierfür wird meine Kraft vielleicht gerade noch so reichen."
Als Anna mitbekam, dass Patrick wieder seine Gutenacht-Geschichte vom dicken Leuchtturmwärter Hannes und dem Glühwürmchen erzählen würde, war Svenja schlagartig abgeschrieben. Mit einem Freudenschrei stürzte auch sie sich auf Patrick, der nun beide Zwillinge am Hals hatte. Inzwischen war auch Christine aus dem unteren Garten zu den Vieren herauf gekommen, um Svenja zu begrüßen. Mit einem Griff hatte sie den Reißverschluss geöffnet, um sich den Netzhut ihres Imkeranzuges in den Nacken zu schieben, damit sie ihrer Tochter einen Kuss auf die Stirn drücken konnte.
"Na meine Hübsche, wie war es heute in der Schule?"
"Na ja, geht so. Heute haben wir zum ersten Mal KG im Schlingentisch gehabt. War ganz witzig aber Petra ist ziemlich blöde gestürzt und hat sich dabei wahrscheinlich eine Rippe gebrochen."
"Was ist denn das für eine komische Behandlungsmethode, bei der man sich so verletzen kann?"
"Nee Mama, das lag nicht am Schlingentisch. Petra hat sich aus Versehen auf einen Stuhl gesetzt, bei dem die Schreibplatte noch runter geklappt war."
"Na hoffentlich fällt sie jetzt nicht so lange aus. Wäre sicher nicht so gut, wenn sie viele Fehltage hätte."
"Maren sagt, dass es wahrscheinlich nicht so schlimm wäre. Die kennt sich da ganz gut aus und meint, dass Petra bei einigen der praktischen Fächer nur mit Einschränkung wird mitmachen können, dafür kann sie aber wenigstens anwesend sein und verpasst nicht so viel."
"Na wenn das so ist, dann drücken wir ihr mal die Daumen!"
"Ja, das machen wir auf jeden Fall. Ich muss jetzt übrigens wieder weg. In zwanzig Minuten beginnt schon das Training. Ich darf doch wieder den Golf nehmen, oder?"
"Aber natürlich, mein Schatz. In der Küche habe ich dir übrigens was zu Essen für dich vorbereitet. Vergiss nicht, auch noch eine Flasche Wasser mitzunehmen."
"Danke Mama, du bist echt lieb. Ich hab das Lunchpaket schon gefunden und eingepackt. Ciao Mama!"
Ehe sie sich umdrehte, um zu gehen, wollte sie sich noch von Patrick und den Zwillingen verabschieden, sah aber ein, dass diese dies ohnehin nicht mitbekommen würden. Zumindest Patrick nicht, da die beiden Zecken immer noch an seinem Hals hingen. Man musste die Zwillinge einfach lieb haben!
Als Svenja wenig später ihre Chipkarte ins Lesegerät am Drehkreuz des Fitness-Studios schob, hörte sie plötzlich, wie eine bekannte Stimme ihren Namen rief.
"Hey Svenni, was machst du denn hier?"
Im ersten Moment wusste Svenja nicht, woher die Stimme kam, bis sie plötzlich ein bekanntes Gesicht entdeckte, dass sie von hinter dem Tresen der Bar anlachte.
"Hi Marissa, lange nicht gesehen. Das gleiche könnte ich dich auch fragen!"
"Ich helfe hier gerade während der Semesterferien aus. Schließlich muss ich ja meine Studentenbude von irgendwas bezahlen, oder? Und du? Bist du hier etwa Mitglied?"
"Nee, eigentlich nicht. Wir trainieren hier einmal in der Woche, bis die Sporthalle der TSG wieder benutzt werden kann. Im Moment ist da noch Großbaustelle und solange können wir hier an den Geräten trainieren."
"Cool! Ich dachte eigentlich, du machst Rollkunstlauf und kein Fitness?"
"Ja, mache ich auch. Krafttraining gehört aber auch dazu. Außerhalb der Wettkampfsaison sogar zweimal in der Woche, jetzt im Sommer aber nur einmal, weil da Techniktraining und Akrobatik im Vordergrund stehen."
"Ah, verstehe. Rollkunstlauf wäre ja hier im Studio auch schlecht gegangen."
"Ja, das stimmt. Dafür können wir derzeit noch den hinteren Teil der TSG-Halle nutzen, weil dort die Bauarbeiten erst in zwei Monaten beginnen sollen. Sag mal, was studierst du eigentlich?"
"Japanologie. Und im Nebenfach Archäologie."
"Japanologie? Cool! Wie kommst du denn auf so ein ausgefallenes Fach? Etwa immer noch auf dem Manga-Trip?"
"Yep, schuldig im Sinne der Anklage! Außerdem finde ich die japanische Kultur absolut mega. Vielleicht mache ich sogar ab dem nächsten Jahr ein oder zwei Auslandssemester in Tokyo, wenn alles klappt. Und was machst du so?"
"Ich hab gerade vor einigen Wochen mit der Physiotherapieausbildung angefangen."
"Hey klasse! Da kannst du mich ja gern mal massieren!"
Svenja verdrehte die Augen. "Ja, dass sagen alle, wenn man sich als Physio-Azubi outet!"
"Und? Kann ich auf das Massieren bei Gelegenheit zurück kommen? Ich wüsste auch schon, wie ich mich revanchieren könnte!", setzte Marissa mit einem zweideutigen Zwinkern nach.
"Mal sehen, vielleicht ergibt sich ja irgendwann eine Gelegenheit?"
Marissas Worte bleiben nicht ohne Effekt auf Svenja. Es war noch gar nicht so lange her, dass sich Svenja mit Marissa auf der Kursfahrt ihres Biologie Leistungskurses in der Herberge in Florenz ein Zimmer geteilt hatte. Ihre Mitschülerinnen hatten sich damals geziert, genau dies zu tun. Einerseits gaben sich alle weltoffen und tolerant. Mit einer Lesbe das Zimmer zu teilen, kam für sie andererseits nicht in Frage. Die scheinheilige Verlogenheit, die hinter dieser Doppelmoral steckte, ging Svenja damals gehörig auf die Nerven. Sollten die anderen ruhig denken, dass sie auch lesbisch war. Marissa deswegen aus der Gemeinschaft auszugrenzen, kam für sie absolut nicht in Frage, weswegen sie ihren Namen erst recht neben dem von Marissa in den Zimmerbelegungsplan eintrug.
Irgendwie kam dann Eines zum Anderen, als sich die beiden ein Doppelbett teilten. Marissa sprach ganz offen mit ihr darüber, warum sie sich mehr zu Frauen, als zu Männern hingezogen fühlte und dass sie von einer deutlich älteren Frau erfahren durfte, was es bedeutete, einen ultimativen Orgasmus erleben zu dürfen. Svenja konnte nicht verhindern, dass Marissas Schilderungen bei ihr eine Wirkung hatte, die sie selbst nicht für möglich gehalten hätte. Nachdem Marissa ihr in allen Einzelheiten geschildert hatte, wie sie auf einer Jugendfreizeit von einer Betreuerin verführt wurde und was sie alles mit ihr im Bett, Nachts am Strand und unter der Dusche gemacht hatte, musste sie feststellen, dass sie dies alles sehr erregte und sie deswegen wie von selbst masturbieren musste, während sie Marissas Worten lauschte. Hieraus entwickelte sich in der ersten Nacht der Kursfahrt ein gemeinsames Masturbieren, ohne gegenseitigen Austausch von Berührungen. Bereits in der zweiten Nacht fingerten sich beide Mädchen gegenseitig, während sie hierbei leidenschaftliche Küsse austauschten. In der dritten Nacht durfte Svenja schließlich zum ersten Mal erleben, wie atemberaubend es sein kann, von einer erfahrenen Zunge fast um den Verstand gebracht zu werden. Allein dies fand jedoch nicht auf Gegenseitigkeit statt, da sich Svenja damals nicht traute, über ihren eigenen Schatten zu springen. Die Entscheidung, das Zimmer mit Marissa zu teilen, bereute sie jedoch zu keiner Sekunde.
Trotzdem hatte Marissa zu keinem Zeitpunkt auch nur den Hauch einer Chance, sie dazu zu bekehren, ebenfalls gleichgeschlechtliche Vorlieben zu entwickeln. Die vielen Bilder, die Svenja von ihren Eltern im Kopf hatte, wie sie sich vor ihren Augen immer wieder leidenschaftlich liebten, hatten sie bereits für alle Zeiten geprägt. So war es für Svenja schlicht unvorstellbar, nicht eines Tages ebenfalls einen Partner zu finden, der sie auf die gleiche Weise sexuell befriedigen würde, wie es ihr Vater mit ihrer Mutter getan hatte.
Trotzdem hatte Svenja seit der Kursfahrt nach Florenz einige innere Konflikte mit sich auszukämpfen, weil sie sich einfach eingestehen musste, dass der Sex mit Marissa für sie ein einschneidendes Erlebnis darstellte, dass sie nicht hätte missen wollen. Noch lange nach der Klassenfahrt haderte Svenja allerdings mit sich selbst, dass sie sich damals nicht überwinden konnte, Marissa ebenfalls oral zu befriedigen. Zwar hat auch sie ihre Freundin jede Nacht sogar mehrfach zum Orgasmus gefingert, die Befriedigung mit ihrer Zunge blieb sie Marissa allerdings schuldig. Nun, nachdem Marissa so unerwartet wieder aufgetaucht war, kam ihr diese Erinnerung plötzlich wieder hoch. Die Bilder, die sich in ihrem Kopf so unerwartet wieder aufbauten, sorgten nachhaltig dafür, dass sie beim Gedanken an ihre Erlebnisse mit Marissa in Florenz wieder feucht wurde.
"Na dann wünsche ich dir viel Spaß beim Training. Wann macht ihr denn eigentlich Schluss?"
"Training geht bis halb zehn. Danach noch Duschen und dann geht's wieder nach Hause."
"Meine Schicht geht heute auch bis um halb zehn. Vielleicht magst du ja nach dem Duschen noch auf ein Getränk an die Bar kommen? Ich lad dich ein!"
"Ja, mach ich vielleicht. Also dann sehen wir uns nachher!"
"Ja prima, bis denne!" Marissa winkte ihr hinterher, als sie in Richtung der Umkleiden verschwand.
Beim Training war Svenja an diesem Abend überhaupt nicht richtig bei der Sache. Ausgerechnet bei den Tiefsprüngen musste Dagmar, ihre Trainerin sie mehrfach ermahnen, sich besser zu konzentrieren. Immer wieder hatte sie die Langhantel auf ihrem Schultergürtel nicht richtig ausbalanciert, so ihr dass gleich mehrere Landungen missglückten. Nachdem sie nacheinander drei Landungen unsauber ausgeführt hatte, brach die Trainerin diese Übungseinheit entnervt ab, da sie Svenja keinem Verletzungsrisiko aussetzen wollte.
Frustriert wechselte Svenja zum Squat-Rack, wo sie als Alternativprogramm von ihrer Trainerin fünf Kniebeuge-Sätze mit submaximalem Gewicht als Auftrag bekam. Einerseits nagte es an ihr, bei den Tiefsprüngen versagt zu haben, andererseits war ihr selbst klar, dass ihre Trainerin diese Trainingseinheit völlig zu recht abgebrochen hatte. Zwar hatte sie sich nach der ersten Ermahnung bemüht, sich besser auf die Sprünge zu konzentrieren, ihre Gedanken schweiften aber immer wieder zu Marissa ab, so dass sie insgeheim froh war, nicht mehr mit der Langhantel im Kreuz springen zu müssen. Stattdessen legte sie die Hantelstange in die Halterung des Squat-Racks, packte sich neunzig Prozent ihres maximalen Leistungsgewichtes drauf und absolvierte die vorgegebenen fünf Sätze à drei Kniebeugen. Im letzten Satz reichte ihre Kraft gerade noch für zwei Kniebeugen, bis sie schließlich die Langhantel völlig verausgabt wieder in die Halterung des Racks fallen ließ.
"Okay Svenja, zum Abschluss noch drei Sätze an der Latissimus-Maschine, danach zehn Minuten Cool-Down und dann ab unter die Dusche! Ich kann dich doch jetzt allein lassen, oder?"
"Na klar, ich komm schon zurecht. Ich wünsch dir einen ruhigen Nachtdienst!"
"Danke, kann ich gebrauchen. Dir auch noch einen schönen Abend. Und das nächste Mal möchte ich, dass du etwas ausgeschlafener zum Training erscheinst, hörst du?"
"Ja, ich geb mir Mühe!"
Svenja blickte ihrer Trainerin nach, die heute Nachtdienst bei der Einsatzleitstelle des Rettungsdienstes hatte und deswegen pünktlich weg musste. Nachdem die Tür hinter Dagmar ins Schloss gefallen war, fiel Svenja erstmals auf, wie ruhig es plötzlich im Studio war. Anscheinend war sie die einzige, die nun noch freiwillig schwitzte. Die einfache Erklärung hierfür war, dass im Fernsehen gerade ein Spiel der Champions League übertragen wurde, was Svenja natürlich nicht wusste, da sie sich für Fußball absolut nicht interessierte.
So, wie es ihre Trainerin ihr aufgetragen hatte, setzte sich Svenja zum Abschluss des Trainings nochmals an den Latzug. Die Oberschenkel brannten noch von den Kniebeugen und auch der Rücken machte sich deutlich bemerkbar. Gerade nach den Kniebeugen mit hohem Zusatzgewicht war der Latzug immer wieder eine willkommene Übung, um die gestauchten Wirbelgelenke wieder auseinander zu ziehen und den Rücken zu strecken. Als sie schließlich die zehn Minuten auf dem Cross-Trainer hinter sich gebracht hatte, packte Svenja ihre Sachen zusammen und schaltete das Licht aus, ehe sie zur Umkleidekabine ging. Vielleicht würde sie ja tatsächlich Marissas Einladung annehmen und sich noch auf einen alkoholfreien Drink zu ihr an die Bar setzen? Unterbewusst schwang hierbei der Gedanke mit, dass sich womöglich doch noch mal etwas mit ihrer ehemaligen Mitschülerin ergeben könnte. Wenn sie schon keinen Sex mit Patrick haben konnte, wäre Sex mit Marissa wenigstens eine willkommene Abwechslung. Den multiplen Orgasmen, die Marissa ihr in Florenz bereitet hatte, könnten gern noch einige weitere folgen!
Svenja freute sich bereits auf die Dusche, mit der sie den ganzen Trainingsschweiß loswerden und sich nach dem langen Tag endlich mal einen ungestörten Moment der Entspannung gönnen konnte. Gedankenverloren schlüpfte sie aus ihrem enganliegenden Sportdress, stopfte die verschwitzten Sachen in ihre Tasche und schleuderte ihren String zielsicher über den Kleiderhaken, an dem er sich verfing, wie eine Fliege im Spinnennetz.
Nackt, bis auf die Flipflops an ihren Füßen, betrat sie den Duschraum. Der Schweiß lief ihr zwischen ihren Brüsten herab. Lächelnd stellte sie fest, dass sie den Raum heute völlig für sich allein hatte. Zielsicher ging sie auf die hinterste Duschkabine zu, bot diese doch den besten Schutz für ihre Intimsphäre. Sollte sich doch noch eine andere Sportlerin im Studio aufhalten, die nun ebenfalls den Drang verspürte, nach dem Training zu duschen, hätte sie bei dem, was sie nun vorhatte, wenigstens einen gewissen Sichtschutz. Auf jeden Fall wollte sie diesen intimen Moment, auf den sie sich schon über eine Stunde gefreut hatte, nun ganz für sich allein haben.
Sie betrat die Kabine, stellte die Flasche mit der Duschlotion in die Halterung an der Wand und drehte vorsichtig das Wasser auf. Es dauerte nur einen Moment, bis das zunächst eiskalte Wasser eine angenehmere Temperatur annahm und sie sich unter den erfrischenden Wasserschauer stellen konnte. Dies war einer der Vorteile, die das Training im Fitness-Center gegenüber der alten TSG-Halle mit sich brachte. In der Turnhalle musste man immer ewig warten, bis endlich warmes Wasser kam und anstelle von Trennwänden zwischen den einzelnen Duschen gab es dort nur einen großen Raum, mit acht einzelnen Duschen, unter denen an so etwas wie Intimsphäre erst gar nicht zu denken war. Nicht, dass es ihr unangenehm gewesen wäre, sich vor anderen Sportlerinnen nackt zu zeigen. Im Gegenteil, genoss sie es doch jedes Mal insgeheim, wenn sie von einigen der anderen Mädchen um ihre Figur beneidet wurde und sie beim Duschen immer wieder teils verstohlen, teils offen beobachteten.
So, wie sie beim Duschen die Blicke ihrer Vereinskameradinnen auf ihrem Körper genoss, liebte sie schon in der Schule insgeheim die schmachtenden Blicke der Jungs, wenn sie mit ihren knallengen Jeans und einem dünnen T-Shirt ohne BH über den Pausenhof schlenderte. Manchmal bemerkte sie sogar, dass ihr auch das eine oder andere Mädchen klammheimlich einen sehnsüchtigen Blick zuwarf, was ihr durchaus nicht unangenehm war. Schon lange war sie sich der Wirkung ihrer weiblichen Reize bewusst. Dies fing an, als sie bereits in ihrem fünfzehnten Lebensjahr anfing, ihrer Mutter immer ähnlicher zu werden, bis man sie und Christine bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf ansprach, ob sie etwa Zwillinge wären. Die gleiche schlanke Taille, die in die sanft geschwungenen Hüften und den waffenscheinpflichtigen Hintern überging, die gleichen festen Brüste mit den kleinen, kreisrunden Warzenhöfen, die sich bei der kleinsten Erregung zusammen zogen und ihre festen Nippel aus ihrer Mitte emporwachsen ließen.
Nun aber brauchte sie keine Beobachterin, denn Duschen war nicht das Einzige, wonach Svenja im Moment der Sinn stand. Sie genoss die Einsamkeit, genoss das angenehme Prickeln des Wassers auf ihrer nackten Haut und wartete darauf, dass sich die Bilder vor ihrem inneren Auge aufbauten, die ihr in Fragmenten schon den ganzen Abend durch den Kopf gingen. Bilder, die daran schuld waren, dass sie bei den Tiefsprüngen abgelenkt war, die aber genauso bewirkten, dass sie diesen ungestörten Moment unter der Dusche kaum erwarten konnte. Da war vor allem dar Anblick von Patricks versteiftem Penis beim Massageunterricht und der Moment, als sein Sperma aus ihm heraus geschossen kam. Im ersten Moment hatte sie sich richtig erschrocken, als sich Patrick plötzlich über ihren gesamten Unterarm ergossen hatte. Niemals hätte sie hiermit gerechnet, als sie mit voller Absicht mit ihren Fingern an Patricks Penis entlang gestrichen hatte. Auf jeden Fall war es nach dem ersten Schreck dennoch irgendwie ein geiler Moment.
Trotz des warmen Wassers lief ihr beim Gedanken an Patricks Ejakulation eine Gänsehaut den Rücken hinab. Wahrscheinlich würde sie dieses Bild auf alle Ewigkeit in ihrer Erinnerung behalten. Abgelöst wurde dieses Bild von der Erinnerung an ihre Mama, wie sie langsam Patricks erigierten Penis in sich aufnahm. Obwohl sie diesen Augenblick nur schemenhaft im Halbdunkel beobachten konnte, gewann dieses Bild in ihrer Imagination nun die Tiefenschärfe, bei der sie sich jedes Detail genau vorstellen konnte. So, wie sich dieses Bild vor ihrem inneren Auge aufgebaut hatte, verschwand es wieder in einem diffusen Schleier, nur um sofort von einem anderen Bild abgelöst zu werden, dessen Präsenz sie längst in die Katakomben ihrer Erinnerung verbannt zu haben glaubte. Sie sah Marissa vor sich, wie sie zwischen ihre gespreizten Schenkel abgetauchte und ganz zärtlich ihre Zungenspitze um ihre Klitoris kreisen ließ, bis sie es nicht mehr aushielt, und sich das Kopfkissen ins Gesicht presste, um ihre Lustschreie zu unterdrücken.
Während sie dieses letzte Bild in ihren Gedanken festhielt, ließ sie ihre Finger über ihren nackten Körper wandern. Das warme Wasser und ihre Nacktheit vermittelten ihr ein Gefühl von grenzenloser Freiheit. Schon seit dem Moment, als sie Marissa wieder gesehen hatte, fieberte sie dem Moment entgegen, endlich nackt und ungestört zu sein. Aus diesem Grund war es auch eben dieses Bild von Marissa, welches sie sich vorstellte, während ihre Hände auf Wanderschaft gingen, nachdem sie sich diese mit der cremigen Seife benetzt hatte. Damit diese nicht sofort wieder fortgespült wurde, machte sie einen Schritt nach vorn, so dass ihr das warme Wasser nun nur noch über den Rücken lief. In kleinen Kreisen fuhr sie über ihre Brüste, einen gleichmäßigen Film der wohlriechenden Lotion auf ihnen hinterlassend. Mit jedem Kreis, den sie über das feste Fleisch zog, spürte sie die zunehmende Verhärtung ihrer Nippel, die sich ihr, zwei etwas zu groß geratenen Kirschkernen gleich, in die Innenfläche ihrer Hände bohrten. Mit spitzen Fingern griff sie nach ihnen, zwirbelte sie, zog sie immer wieder in die Länge und ließ sie eines ums andere Mal aus ihren Fingern schnalzen, was ihr lustvolle Gefühle in Richtung ihrer Körpermitte sandte.
Nach einigen Augenblicken des stillen Genießens suchten ihre cremig benetzten Finger wie von selbst den Weg an ihrer Bauchdecke hinab, zwischen ihre Schenkel, über den schmalen Streifen ihrer zur Landebahn rasierten Schambehaarung hinweg, wo sie von ihrer empfindsamen Perle sehnsüchtig erwartet wurden. Bereits die erste zarte Berührung lockte sie unter ihrer Haube hervor und ließ sie zu voller Größe anschwellen. Vorwitzig blickte sie zwischen den weichen Labien hervor, die sie sonst schützend einbetteten. Nun war es vorbei mit dem stillen Genießen, denn bereits die erste Berührung entlockte ihren Lippen ein gehauchtes Stöhnen, welches mit jeder weiteren Berührung an Lautstärke zunahm, bis es stimmhaft von den Wänden der Duschkabine reflektiert wurde.
Schon sehr früh hatte Svenja für sich entdeckt, welche Lust ihr die Berührung ihrer sensiblen Perle bereitete und gelernt, welcher Stimulation es bedurfte, einen schnellen Orgasmus herbeizuführen. Beinahe täglich nutzte sie dieses Wissen, um sich Entspannung oder einfach nur einen wunderschönen Moment zu verschaffen, manchmal sogar mehrmals am Tag. Besonders, nachdem sie ihren Eltern früher heimlich bei deren lustvoller Vereinigung zugesehen hatte, konnte sie es kaum erwarten, den Orgasmus ihrer Mama selbst körperlich nachzuempfinden.
Gedankenverloren und mit verschlossenen Augen stand sie unter dem Wasserschauer, während sie ihre Finger behutsam um ihre Perle und die sich inzwischen leicht geöffneten Schamlippen kreisen ließ. Immer wieder drang sie mit den ersten beiden Gliedern ihres Fingers in ihre noch jungfräuliche Vagina ein, wo sie diese besonders sensible Zone an der Vorderwand liebkoste, von deren Existenz sie bereits sehr früh von ihrer Mama erfahren hatte, als sie von ihr aufgeklärt wurde. Auch wenn angesichts ihrer Verwendung von Tampons ihre Sorge, ihr Hymen mit ihren schlanken Fingern verletzen zu können, gänzlich unbegründet war, versagte sie sich ein tieferes Eindringen. Sie klammerte sie sich an die romantische Vorstellung, dieses Privileg dem Mann vorzubehalten, der sie eines Tages entjungfern würde.
Während sie sich selbst berührte, zeichnete sich das Bild Marissas vor ihrem inneren Auge immer deutlicher ab. Sie spürte bereits die ersten Anzeichen ihres herannahenden Höhepunktes, als sie sich vorstellte, wie die sanfte Zunge immer tiefer in sie eindrang, um ihren Nektar aufzunehmen. Immer schneller und hektischer ließ sie den Zeigefinger über ihrer Klitoris kreisen, während der Mittelfinger ihrer anderen Hand in ihrer Vagina diese lockende Bewegung ausführte, die sie ihrem Orgasmus immer näher brachte. Schon fühlte sie, wie kleine Spasmen ihren Beckenboden durchzogen, als sie urplötzlich aus ihren bereits tranceähnlichen Zustand heraus gerissen wurde.
"Was dagegen, wenn ich dir etwas Gesellschaft leiste?"
Svenja glaubte, ihren Ohren nicht richtig zu trauen. Als sie die Augen aufschlug, fand sie allerdings die Bestätigung in Form von Marissa, sie splitternackt vor ihr stand. Splitternackt und mit einem sehnsuchtsvollen Blick, der ihr aus azurblauen Augen entgegen lächelte. Schon wollte sie ansetzen, etwas zu erwidern, Marissa ließ ihr hierzu jedoch keine Zeit. Ehe sie auch nur ein einziges Wort herausbringen konnte, hatte ihre ehemalige Mitschülerin ihr bereits die Lippen versiegelt und damit begonnen, ihren Mundraum mit ihrer Zunge zu erobern. In einem ersten Impuls wollte sie sich gegen diesen Überraschungsangriff wehren, die beiden Hände, die sich auf ihren Rücken legten und sie fest zu umklammern begannen, legten jedoch den Schalter bei ihr endgültig um. Ohne jede weitere Gegenwehr ergab sich Svenja der Studentin, in der Hoffnung, sie würde ihr nun die Erlösung verschaffen, der sie bereits vor wenigen Augenblicken so nahe war. Erst nachdem die beiden jungen Frauen sich minutenlang geküsst und gestreichelt hatten, lösten sich ihre Lippen voneinander. Unsicher blickte Svenja Marissa in die Augen.
"Sag mal, was ist eigentlich, wenn uns hier jemand erwischt?"
Marissa musste auf diese Frage herzlich lachen. "Da mach dir mal keine Sorgen. Ich hab bereits abgeschlossen und außer uns ist keiner mehr da."
"Echt jetzt? Was ist denn mit deinen Kolleginnen, die die Kurse geleitet haben?"
"Sabines Pilates-Kurs ist schon seit neun Uhr vorbei und Jean-Marc, unser Yoga-Instruktor, hat mit seiner letzten Kursteilnehmerin vor einer Viertelstunde das Studio verlassen. Wahrscheinlich vögelt er sie bereits in seinem Auto oder bei ihr zu Hause."
"Ach echt, der vögelt auch mit Kundinnen?"
"Nicht nur mit Kundinnen. Auch seine Kolleginnen sind vor ihm nicht sicher. Der lässt nichts anbrennen und fickt jede halbwegs attraktive Frau, die er in die Finger bekommt."
"Und? Hat er dich auch schon mal...?"
"Ja, hat er. Allerdings ist das damals von mir ausgegangen!"
"Nicht im Ernst? Ich dachte du bist..."
"Lesbisch? Na klar, bin ich auch. Deswegen kann man doch ruhig auch mal von fremden Früchten kosten, oder? Ehrlich gesagt, wollte ich eigentlich nur mal fühlen, wie es mit einem Mann ist. Blöderweise bin ich davon ausgegangen, dass jemand, der schon so viele Frauen im Bett hatte, wie Jean-Marc, wenigstens wüsste, wie man es einer Frau richtig besorgt."
"Und? Wusste er es?"
"Nee, absolut nicht. Dem Typ war völlig egal, ob ich auch auf meine Kosten komme. Wenn du mich fragst, hat er überhaupt keine Ahnung, wie man eine Frau richtig befriedigt. Nach drei Minuten war die Sache schon vorbei und ich wohl eine weitere Kerbe an seinem Bettpfosten. Er hat sich nicht einmal bemüht, mich danach mit seinen Fingern oder seiner Zunge zum Kommen zu bringen. Nachdem er abgespritzt hatte, war die Nummer für ihn gelaufen. Ich kann dir sagen, das war echt zum Abgewöhnen! Und dann fragt mich der Arsch doch tatsächlich auch noch, ob er gut gewesen wäre! Ich sag dir, ich hätte wirklich kotzen können!"
"Und? Was hast du ihm auf seine Frage geantwortet?"
"Ich hab ihm ins Gesicht gesagt, dass der kurze Fick die siebzig Cent, die das Kondom gekostet hat, absolut nicht wert war!"
"Hey cool, dass dir in dieser blöden Situation wenigstens noch ein passender Spruch eingefallen ist.
Aber wie ist es denn mit dir? Bist du noch immer Jungfrau oder hast du inzwischen schon mal mit einem Mann geschlafen?"
"Nein, habe ich noch nicht und damit lasse ich mir auch noch Zeit, bis ich mit der Ausbildung fertig bin."
"Was hat denn das Eine mit dem Anderen zu tun?"
"Das ist eine längere Geschichte. Vielleicht können wir uns ein andermal darüber unterhalten, ja?"
"Da hast du auch wieder recht. Überhaupt ist mir gerade überhaupt nicht mehr nach Reden zumute."
Wieder presste Marissa ihre Lippen auf Svenjas Mund, während sie mit den Händen nun über ihre Flanken nach vorn wanderte und sie langsam herauf schob, bis sie beide Brüste mit ihnen bedeckte. Svenjas Nippel bohrten sich in Marissas Handteller, als wollten sie auf der anderen Seite wieder heraus kommen. Auch Svenjas Hände blieben unterdessen nicht untätig. Neugierig spreizten sie die beiden kräftigen Gesäßhälften und suchten über den Damm den Weg nach vorn, wo ihre Finger eine ganz andere Feuchtigkeit zu fühlen bekamen, als sie vom Wasser der Dusche herrührte.
Marissa stöhnte in Svenjas Mund hinein, als sie den Finger fühlte, der sich von unten kommend in sie hinein schob. Sie freute sich, dass diese Initiative von Svenja ausging, konnte sie sich doch noch zu gut daran erinnern, dass Svenja damals in Florenz eher die passive Genießerin war, die nicht so richtig aus sich herauskommen wollte. Nun schien Svenja weniger Berührungsängste zu haben, denn ihr Finger steckte bereits bis zum Anschlag in ihrer Vagina. Allerdings konnte Marissa spüren, dass sich Svenja bei dem ungünstigen Winkel schwer damit tat, ihren Finger richtig einzusetzen, weswegen sich Marissa von Svenja wegschob, wobei der Finger aus ihr heraus glitt.
"Komm, dreh mal das Wasser ab und komm mit. Ich kenne da ein viel schöneres Plätzchen, wo es gemütlicher ist!"
Marissa nahm Svenja an der einen Hand, während sie sich mit der anderen die Flasche mit dem Duschgel griff. Im Vorbeigehen schnappte sie sich auch noch Svenjas Handtuch. Svenja folgte Marissa, nass wie sie war durch die Umkleidekabine. Da sie sich darauf verließ, dass tatsächlich niemand mehr anwesend war, machte es ihr auch überhaupt nichts aus, mit Marissa nackt durchs halbe Studio zu laufen, wo die beiden überall ihre nassen Fußabdrücke hinterließen. Ganz am Ende des Bereiches mit den Trainings- und Cardio-Geräten erreichten sie einen der Gruppenräume, in dem sonst immer Kurse für kleine Gruppen gehalten wurden. Die große Glaswand, die den Raum vom Gerätebereich abgrenzte, war mit halbtransparenten Dekorfolien beklebt, so dass man nur zwischen den nicht beklebten Streifen des Glases in den Raum hinein schauen konnte.
Marissa öffnete die große Glastür und zog Svenja hinter sich her, ehe die Tür hinter ihnen wieder zu schwang. Im Gruppenraum war es völlig dunkel. Allein das grün beleuchtete Schild, welches auf den Notausgang hinwies, verbreitete ein gedämpftes Licht. Der Raum selbst war angenehm warm und es hing noch der Duft der Räucherstäbchen in der Luft, die Jean-Marc während seiner Yoga-Stunden abzubrennen pflegte. Svenja fühlte sich richtig wohl in ihrer Haut und es machte ihr bei der warmen Umgebungstemperatur überhaupt nichts aus, dass sie nackt und vom Duschen noch völlig nass war. Sie ahnt bereits, wohin Marissa sie führte, als die den großen Stapel mit Gymnastikmatten erblickte, der direkt unter dem grünen Schild des Notausganges aufgetürmt lag. Augenblicke später hatte Marissa sie bereits genau auf diesen Stapel gedrückt, der weich unter ihrer nackten Haut nachgab.
"Komm, heb mal den Po kurz hoch!", forderte Marissa sie auf. "Nicht, dass wir hier alles einsauen!"
Kaum, dass Svenja dieser Aufforderung nachgekommen war, fühlte sie auch schon das Frotteehandtuch, dass Marissa unter ihr hindurch zog, um es auf der obersten Gymnastikmatte glatt zu streichen. Sekunden später kauerte Marissa bereits auf allen Vieren über ihr und fing an, ihr Gesicht mit zahllosen kleinen Küssen zu bedecken. Zuerst drückte sie ihr mehrere Küsse auf die Stirn, dann auf die Augen, die Nasenspitze und den empfindsamen Bereich vor den Ohren, was bei Svenja eine Gänsehaut am ganzen Körper entstehen ließ. Nachdem sie vorhin unter der Dusche bereits kurz vor dem erlösenden Orgasmus stand, lechzte sie nun regelrecht nach Marissas zärtlichen Berührungen, die sie diesem ursprünglichen Ziel wieder näher bringen würden. So war es nur zu verständlich, dass ihr Herz immer schneller schlug, während Marissa mit ihren gehauchten Küssen an ihrem Hals hinab wanderte, nacheinander kurz in der rechten und linken Schlüsselbeingrube verweilte, durch die sie zärtlich mit ihrer Zungenspitze strich, ehe sie sich mit ihren Lippen weiter an Svenjas Oberkörper hinab bewegte.
Umso weiter Marissa mit ihrer Zunge über Svenjas nackte Haut in südlicher Richtung wanderte, umso deutlicher kamen bei dieser wieder die Erlebnisse hoch, die seit der Kursfahrt nach Florenz in ihrer Erinnerung schlummerten. Nur konnte sie mit diesen Erlebnissen nie richtige Bilder aus ihrer Erinnerung verbinden, weil sie sich immer das Kissen ins Gesicht gepresst hatte, während Marissa sie bis fast zur Besinnungslosigkeit geleckt hatte. Nun aber konnte sie im fahlen Licht der Grünen Lampe des Notausgangs genau verfolgen, wie Marissa zwischen ihre Schenkel abtauchte und ihr einen allerletzten gehauchten Kuss aufdrückte, ehe sie die warme Zunge fühlte, die sich zielsicher durch ihre feuchten Labien schob und von hier den Nektar aufnahm, der bereits in Strömen floss.
Das Wissen darum, mit Marissa ganz allein im Studio zu sein, ließ alle Hemmungen von Svenja abfallen. Nun bedurfte es keines Kissens mehr, ihre Lustschreie zu unterdrücken. Sich ihrer eigenen Lautstärke durchaus bewusst, ließ sie die Laute ihrer zügellosen Lust ungehindert ihren Lippen entweichen, während sich Marissa voller Hingabe ihrem anderen Lippenpaar widmete. Halt suchend griff Svenja um sich, wobei sie einen von Marissas Oberschenkeln zu fassen bekam. Ihr war klar, dass sie, würde sie nun selbst in Marissas Haut stecken, auf eine Berührung ihrer sensibelsten Zonen durch ihre Hand gehofft hätte und so wanderte sie mit ihren Fingern an der Innenseite des abgespreizten Schenkels herauf, bis sie die sorgfältig rasierte Vulva zu fühlen bekam, die sie mit ihrem Finger unter der Dusche bereits zu erkunden begonnen hatte.
Es fiel Svenja schwer, ihre Finger zu koordinieren um Marissa in ähnlicher Weise Lust zu bereiten, wie sie es sich im Zustand höchster Erregung selbst mit ihren Fingern gemacht hätte. Zu intensiv waren die Gefühle, die Marissas Zunge ihr bereitete, um noch die volle Kontrolle über ihre Feinmotorik zu haben. So beschränkte sich Svenja auf das Einzige, zu dem sie in diesem Augenblick noch fähig war und drang mit zwei Fingern in Marissas feuchtes Geschlecht ein. Zumindest wollte sie ihr einen Teil der sexuellen Energie zurück geben, die sie gerade selbst zu fühlen bekam, und so penetrierte sie mit rhythmischen Stößen den weichen, warmen Schlund, der ihre Finger mit seinen feuchten Schleimhäuten in die Tiefe gleiten ließ.
Marissa bedankte sich bei Svenja, indem sie nun ihre Klitoris mit einem wilden Stakkato hochfrequenter Zungenschläge überzog, bis schließlich Svenjas orgasmisches Stöhnen von den Wänden widerhallte und sie Marissa um Gnade bitten musste. Zwar erlöste Marissa ihre ehemalige Mitschülerin von ihrer Zunge, was aber noch lange nicht bedeutete, dass sie mit ihr fertig war. Nun sah sie den Moment gekommen, endlich einzufordern, was ihr Svenja in Florenz immer wieder versagt hatte.
Ehe Svenja wusste, wie ihr geschah, hatte sich Marissa bereits über ihr Gesicht gehockt und ihr ihre nasse Vulva auf den Mund gepresst. Eigentlich hatte Svenja die Entscheidung, dass sie diesmal auch Marissa oral befriedigen wollte, längst getroffen. Nun, da sich Marissas Geschlecht praktisch über ihren Mund geschoben hatte und seine Lustsäfte bereits den Weg zu ihren Geschmacksnerven gefunden hatten, stellte sich die Frage jedoch überhaupt nicht mehr.
Erleichtert stellte Svenja fest, dass sie den Geschmack mochte. Umso mehr sie hiervon mit ihrer Zunge von Marissas Schamlippen leckte, umso geschickter stellte sie sich mit ihrer Zunge an. Einerseits war dies für Svenja absolutes Neuland, andererseits musste sie nichts anderes tun, als Marissas innere Schamlippen und Klitoris in der gleichen Weise zu stimulieren, wie es Marissa kurz zuvor bei ihr getan hatte. Dass sie hierbei alles richtig machte, zeigte sich daran, wie schnell es ging, bis Marissa sich über ihr zuckend und bebend aufzubäumen begann. Marissa dachte aber überhaupt nicht daran, nach ihrem ersten Orgasmus wieder von Svenjas Gesicht abzusteigen, sondern tat dies erst, nachdem Svenja sie ein zweites und danach noch ein drittes Mal über die Schwelle geleckt hatte.
Nach diesem Erlebnis lagen sich Svenja und Marissa noch eine ganze Weile wortlos in den Armen, einander immer wieder kleine, zarte Küsse auf die Lippen hauchend. Marissa streichelte unterdessen fortwährend über Svenjas Nippel, womit sie bewirkte, bei Svenja das Feuer der Lust weiterhin am lodern zu halten. Wegen dem Stress, dem sie seit Beginn ihres ersten Semesters mit dem Erlernen der japanischen Schriftzeichen ausgesetzt war, hatte sie ihr Bedürfnis nach Sex lange Zeit ignoriert. Wäre ihr Svenja nicht zufällig über den Weg gelaufen, hätte die Zeit der Enthaltsamkeit sicher noch eine Weile angedauert. Nun schien aber der Bann gebrochen und die ganze angestaute Lust mit aller Macht ihre Befriedigung einzufordern. Mit dem, was sie bereits erreicht hatte, wollte sich Marissa unter keinen Umständen zufrieden geben und sie hatte auch schon ganz konkrete Vorstellungen, in welcher Weise sie mit Svenja den nächsten Höhepunkt erleben wollte.
"Schon mal etwas von der Scherenstellung gehört?", fragte sie die noch immer heftig atmende Svenja, die auf diese Frage nur den Kopf schütteln konnte.
"Die Scheren-Stellung? Was soll das denn sein?"
"Also ehe ich dir das umständlich erkläre, zeige ich es dir lieber", sagte Marissa und griff nach der Duschlotion, die sie aus genau diesem Grund vorhin aus dem Duschraum mitgenommen hatte. Anstatt ihr eine Antwort auf ihre Frage zu geben, legte sich Marissa einfach der Länge nach auf Svenja drauf, presste ihren Venushügel auf den ihrer Geliebten und fing an, diesen in kleinen Kreisen zu bewegen.
"Spürst du das, Svenja? Wenn ich meine Muschi versuche, an deiner zu reiben, dann kommt da nicht besonders viel bei rüber, weil sich die wirklich empfindsamen Teile wie die Klitoris und die Schamlippen dabei überhaupt nicht berühren. Bei der Scherenstellung ist das aber ganz anders. Komm, leg dich mal auf deine rechte Seite und dann zeige ich dir, was ich meine!"
Svenja kam Marissas Aufforderung nach und drehte sich in die gewünschte Position. Neugierig beobachtete sie, wie Marissa ihre Position ebenfalls wechselte und sich ihr zu Füßen auf das weiche Lager legte, die Beine in Kopfrichtung zu ihr gerichtet.
Der Flasche entnahm Marissa eine größere Menge Lotion und verteilte sie großzügig über ihren eigenen Hintern und ihren rechten Oberschenkel, ehe sie diesen zwischen Svenjas Beinen hindurch schob. Durch die Lotion flutschte Marissas Bein wie geölt zwischen den beiden Schenkeln hindurch.
Als sich Marissa auf die Arme hochstützte und sich mit gestreckten Beinen auf Svenjas Oberschenkel immer höher schob, dämmerte dieser, was mit dem Begriff "Scherenstellung" gemeint sein könnte. In Erwartung, Marissas Schamlippen jeden Moment auf ihren eigenen zu fühlen, spreizte sie ihr oberes Bein noch etwas, um Marissa die Kontaktaufnahme zu erleichtern.
Kaum fühlte Svenja Marissas feuchte Scham auf ihrer eigenen, verspürte sie ein intensives Kribbeln in ihrem Unterleib. Mit einem Großteil von Marissas Gewicht auf ihrem rechten Oberschenkel, war sie in ihrem Bewegungsdrang stärker beeinträchtigt, als ihr lieb war, denn sie hätte sich zu gern an Marissas Vulva gerieben, um die Berührung aus eigener Kraft noch weiter zu intensivieren.
Im Gegensatz zu Svenja konnte Marissa ihren Bewegungsdrang voll ausleben. In ihrer Bewegungsfreiheit völlig unbeeinträchtigt rutschte sie sie mal quer, mal längs mit ihrer Scham über Svenjas Vulva hinweg. Die Duschlotion machte ihr dies besonders leicht, jedoch hatte die beiderseitige Lubrikation einen nicht unerheblichen Anteil an sowohl der Verbesserung der Gleitfähigkeit, als auch an den obszönen Geräuschen, die vom Zweikampf der beiden Vulven von den Wänden des Raumes widerhallten, überdeckt allenfalls vom Stöhnen der beiden jungen Frauen.
Marissa traten vor Anstrengung bereits die ersten Schweißtropfen auf die Stirn, denn es verlangte ihr einiges an Energie ab, sich mit ihren Armen abzustützen, während sie sich zwischen Svenjas Schenkeln bewegte. Hierdurch ließ sie sich allerdings nicht davon abbringen, den Kontakt noch zu forcieren und sich noch kräftiger mit ihren Händen hoch und gegen Svenjas Venushügel zu pressen. Immer wieder fühlte sie, wie sich Svenjas kleiner Knubbel drängend unter den ihren schob und ihn aufs Intensivste stimulierte und reizte. Marissa bockte mit ihrem Unterleib Svenja regelrecht entgegen, als wollte sie mit ihrer eigenen Klitoris tief in sie eindringen. Dankbar nahm sie jede noch so kleine Berührung mit ihrer empfindsamen Knospe wahr und setzte alles daran, Svenjas Kitzler auf die gleiche Weise zu reizen.
Svenja dankte es ihr mit einem zunehmend heftigeren Stöhnen und Wimmern. Mit lustverzerrten Gesichtszügen sah sie Marissa an, die ihrem Blick eisern standhielt. Ihr Verstand sagte ihr zwar, dass Marissas Berührungen mit Zunge und Fingern intensiver und gezielter waren. In den immer wieder eher zufälligen Kollisionen ihrer beider angeschwollener Kitzler lag jedoch ein ganz eigener Reiz, der mit keiner anderen sexuellen Stimulation zu vergleichen war, die sie bisher erleben durfte. Überdies machten sie schon allein die hierbei entstehenden schmatzenden Geräusche über alle Maßen an!
Svenja spürte, wie es in ihrem Unterleib immer intensiver zuckte und bebte, fühlte die unregelmäßigen Kontraktionen ihres Beckenbodens, diese süßen kleinen Spasmen, die ihr als unmittelbare Vorboten eines bevorstehenden Höhepunktes nur zu bekannt waren.
"OOOOH JAAAA, MARISSA, BITTE, BITTE LASS MICH KOMMEN! OOOH MARISSA, JAAAA, ICH KOMMEEEE" schrie sie geradezu heraus, als sie fühlte, wie es in ihrem Unterleib wild zu zucken begann und der Orgasmus die Kontrolle über jegliche ihrer Bewegungen übernahm. Laut stöhnend und hechelnd warf sie den Kopf in den Nacken und ließ sich von den Gefühlen davontragen, die Marissas unaufhörlich pressende und kreisende Scham ihr bereitete.
Fasziniert davon, wie Svenja erneut abging, ließ sich Marissa von ihr förmlich mitreißen, so dass auch sie Augenblicke später ihren Höhepunkt erreichte. Mit einem echten Fick konnte dies durchaus mithalten! Zumindest vermisste Marissa als bekennende Lesbe keinen Schwanz in ihr, während sie langsam den Druck verminderte, mit dem sie sich gegen Svenjas Scham presste. Erschöpft ließ sie sich auf ihren Rücken zurück sinken und rieb sich die schmerzenden Arme, die nicht mehr viel länger hätten durchhalten können.
Schlangengleich entwand sich Svenja der Schere aus glitschig eingeseiften Schenkeln und schmiegte sich an Marissa, die noch immer schwer atmend auf dem Liebeslager lag. Beide waren sie klatschnass geschwitzt, erschöpft aber zugleich beseelt von der Kraft ihrer sexuellen Energie, die sich schließlich in einem fast gleichzeitigen Orgasmus entladen hatte und beide nun zutiefst befriedigt zur Ruhe kommen ließ.
PATRICK:
Diesmal waren Anna und Lisa nicht so schnell eingeschlafen, wie am gestrigen Abend. Natürlich musste ich ihnen wieder die Geschichte vom dicken Leuchtturmwärter und dem Glühwürmchen erzählen, nur wurde ich diesmal immer wieder unterbrochen, um den aufmerksamen Zuhörerinnen alle möglichen Zwischenfragen über Leuchttürme, deren Wärter, Glühbirnen- und -würmchen, Ruderboote, Tante-Emma-Läden und überhaupt alles zu beantworten, was sich an Einzelheiten aus der Geschichte extrahieren ließ. Erst lange nach dem Ende der Geschichte gelang es mir, die beiden klammerden Mädchen davon zu überzeugen, von mir abzulassen, indem ich ihnen glaubhaft klarmachen konnte, dass ich so langsam am Verhungern war, da ich im Gegensatz zu ihnen noch nicht zu Abend gegessen hatte. Erst, nachdem ich den beiden Lockenköpfchen hoch und heilig versprochen hatte, am nächsten Abend nochmals die gleiche Geschichte zu erzählen, durfte ich die Leiter des Hochbettes wieder hinab steigen, nicht jedoch, ohne den beiden noch einen Gute-Nacht-Kuss auf die Stirn gedrückt zu haben.
Mein Gott, war ich froh, dass ich mich von den kleinen Hexen loseisen konnte, denn nun merkte ich, dass ich nicht nur Hunger hatte, sondern meine Blase wieder mal zum Bersten voll war. Ich musste wirklich mal. Und zwar dringend! Augenblicke später machte sich ein deutliches Gefühl der Erleichterung breit, nachdem ich endlich das Wasser in der Kloschüssel gelb eingefärbt und die letzten Tropfen abgeschüttelt hatte. Nein, ich habe beim Abschütteln nicht vor dem Klo gestanden sondern auf der Klobrille gesessen! Was denken Sie eigentlich von mir? Wie oft muss ich Ihnen eigentlich noch versichern, dass ich kein Stehpinkler bin?
Als ich aus dem Bad kam, fiel mir als Erstes die eigentümliche Stille auf, die auf einmal im Haus herrschte. Nachdem die beiden Zwillinge den ganzen Nachmittag um mich herum gewuselt waren, kam mir die völlige Geräuschlosigkeit irgendwie unnatürlich vor, fast als hätte ich mich an die beiden kleinen Wirbelwinde gewöhnt. Völlig dunkel lag der Flur vor mir. Allein aus der angelehnten Tür von Christines Schlafzimmer drang ein schmaler Streifen gedämpften Lichtes, ohne den es stockfinster gewesen wäre. Ohne anzuklopfen öffnete ich die Tür und trat ein. Der Anblick, der sich mir bot, brannte sich unmittelbar und unauslöschlich auf meiner Netzhaut ein. Während ich im Bad war, hatte sich Christine ausgezogen und nackt auf den Bauch gelegt. Das eine Knie hatte sie weit abgespreizt und mit gebeugtem Knie seitlich von sich nach oben gezogen, so dass mein Blick wie von selbst von der Feuchtigkeit angezogen wurde, die ihre hervorgetretenen inneren Schamlippen im Schein der Nachttischlampe glitzern ließ. Die Decke und alle Kissen hatte sie aus dem Bett geworfen, so dass mir das große Bett wie eine riesige Spielwiese erschien, in deren Mitte mich die personifizierte Versuchung erwartete. Der Anblick, den mir Christine mit ihrem schamlos zur Schau gestellten Geschlecht bot, war in jeder Beziehung FSK18! Noch mehr, als die offensichtliche Empfangsbereitschaft ihres Geschlechts faszinierte mich jedoch ihr Po, der für mich den Gipfel der Erotik darstellte.
"Na mein Schatz, wie siehts aus? Möchtest du lieber erst einen Happen zu Abend essen oder möchtest du lieber als Vorspeise vor dem Abendessen etwas von verbotenen Früchten naschen?"
"Lass mich raten. Die verbotenen Früchte wären in diesem Fall wohl das, was vor mir im Bett liegt, oder?"
"Sehr schlau kombiniert", bestätigte Christine meine Vermutung, während sie ihre Beine noch ein wenig weiter spreizte und den Po soweit hoch drückte, dass sie mir die Ansicht ihrer Vulva noch schamloser präsentierte. Der Anblick verschlug mir regelrecht die Sprache. Es erschien mir, als läge mir die Krone der Schöpfung zu Füßen.
"Komm, leg dich auf mich und lass mich dich fühlen", bat mich Christine, während sie ihren Po noch weiter hochdrückte. "Aber vorher ziehst du dich bitte aus, ja?"
In meinem Leben habe ich mich wahrscheinlich noch nie zuvor so schnell meiner Klamotten entledigt! Auf allen Vieren krabbelte ich über sie und ließ mich langsam auf sie herab sinken, vorsichtig darauf bedacht, dass sich mein harter Speer zwischen ihren Beinen einfand, wo er nicht hängen bleiben oder, schlimmer noch, umknicken konnte. Mit meinen Armen und Kniegelenken stützte ich mein Gewicht ab, um Christine nicht zu erdrücken. Kaum, dass ich auf ihr lag, fing sie bereits an, ihren Po auf und ab zu bewegen, so dass mein Penis ihre intimste Stelle berührte und von der Feuchtigkeit, ach was sage ich, von ihrer Nässe benetzt wurde. Obwohl durch die offene Balkontür eine frische Abendbrise ins Zimmer herein geweht kam, war mir bereits viel wärmer, als es die Raumtemperatur gerechtfertigt hätte. Mir war sogar richtig heiß, was wohl an der heißen Frau lag, deren Beckenbewegungen ich nun im Gleichtakt zu erwidern begann.
Während ich mich an Christines Schamlippen rieb, fühlte ich plötzlich ihre Hand, die sich von oben kommend zwischen ihrem Bauch und der Matratze hindurch schob, bis sie mich an meinem Schwanz zu packen bekam. Im ersten Moment dachte ich, dass sie mich nur fester gegen ihre Vulva ziehen wollte, um unsere gegenseitige Reibung aneinander zu verstärken. Dass ich in diesem Winkel in sie hätte eindringen können, hätte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen können. Christine schien dies aber besser zu wissen, denn sie bog meinen Goliath regelrecht nach oben, während sie gleichzeitig stark ins Hohlkreuz ging und ihren Po gegen mich hochreckte. Ehe ich es mich versah, hatte sie mich auch schon eingelocht und mit ihren feuchten Labien umschlossen. Nachdem ich mit der Eichel in ihr steckte, rutschte der Rest praktisch von allein tief in sie hinein. Mein Gott fühlte sich das geil an!
"Jaaah, komm ganz tief in mich und lasse mich deinen Schwanz fühlen", hauchte Christine.
Eigentlich war mir danach, Christine wieder so zärtlich zu lieben, wie am Vormittag. In dieser Stellung war dies jedoch leichter gesagt, als getan. Zudem hatte sie mich mit ihrem Anblick derartig scharf gemacht, dass ich dem Drang, es ihr - wie man so schön sagt - richtig zu besorgen, kaum widerstehen konnte. Ich fühlte den inneren Zwiespalt, sie entweder zärtlich zu lieben oder kraftvoll zu ficken, konnte mich aber einfach nicht entscheiden und hoffte auf ein Zeichen von Christine, welches mir die Entscheidung vielleicht abnehmen würde.
Dem Bedürfnis folgend, mehr von Christine zu sehen, stützte ich mich auf die gestreckten Arme hoch, während ich sie mit sanften Stößen in gleichmäßigem Takt penetrierte. Aus dieser neuen Perspektive fiel mein Blick zum ersten Mal auf die kleinen Grübchen an ihrem Kreuzbein. Je länger ich sie betrachtete, umso mehr hatten sie es mir angetan, denn mit jeder Kontraktion von Christines Hinterbacken änderten sie ihre Form. Im stetigen Wechsel zogen sie sich in die Länge, nur um sofort wieder kreisrund zu werden, wie das Bild eines Kaleidoskops, dass sich ständig veränderte, seinen Betrachter aber dennoch in jeder Phase der Veränderung verzauberte.
Hochgestützt auf meine Arme konnte ich nun viel tiefer in Christine eindringen, was ihr sehr zu gefallen schien. Schnell merkte ich, wie sie versuchte, mir stärker entgegen zu bocken, was leichter gesagt, als getan war, da ich immerhin auf ihr lag. So dauerte es nicht lange, bis sie ungeduldig wurde und sich mit aller Kraft unter mir auf die Arme und Beine hochdrückte. Ehe ich es mich versah, fand ich mich wieder in der Doggystellung, hinter ihr kniend.
"Jaaah Patrick, fick mich richtig tie-ief, jaaah!"
"Und ich dachte, du wolltest es eine Spur sanfter?"
"Sa-anfter hatten wir es doch schon heute Morgen, mein Schatz. Jetzt möchte ich von dir richtig gefickt werden!"
"Nichts lieber als das!", log ich, denn tatsächlich hätte es mir besser gefallen, Christine wieder langsam zu lieben, anstatt sie schnell und hart zu ficken. Beschweren wollte ich mich aber auf keinen Fall, denn egal, ob harter Fick oder gefühlvoller Liebesakt, war beides in den beiden letzten Tagen gewissermaßen zu meinem neuen Hobby geworden. Und was sprach schon dagegen, gleich zwei neue Hobbys nach Herzenslust auszuleben? Also drehte ich richtig auf und rammte Christine meinen Goliath kraftvoll in den Unterleib, so dass es jedes Mal nur so klatschte, wenn meine Lenden mit ihrem Arsch kollidierten. Ich stieß so hart zu, dass ich mehrmals nach vorn nachrutschen musste, weil ich Christine mit meinen harten Stößen regelrecht nach vorn schob, bis sie sich schließlich mit einem ihrer gestreckten Arme an der Wand abstützten musste, da sie anderenfalls irgendwann mit dem Kopf dagegen gestoßen wäre.
"Oooaaah jaaah, das ist so-o geil Patrick, jaaaah, mach bitte genau so weiter. Jaaaah, mach mich fertig, du geiler Hengst! Lass mich deine geile Stute sein, jaaah!"
"Christines Dirty Talk machte mich ganz schön an. Auch wenn er so gar nicht zu dem Bild passte, dass ich ansonsten von ihr hatte, schien er mir der Situation genau angemessen. Mein Gefühl sagte mir, dass ich noch sehr lange würde durchhalten können, schon allein, um Christine noch länger in dieser aufgegeilten Verfassung genießen zu können. Allein das Spiel ihrer Grübchen konnte ich nun nicht weiter verfolgen, denn inzwischen hatte Christie aufgehört, sich meinen Stößen entgegen zu bewegen, um sich mir einfach nur noch, passiv in der Hündchenstellung auszuliefern.
"Bi-itte Patrick, schieb mir einen Finger in meinen Aaah-arsch!", forderte mich Christine plötzlich hechelnd auf.
Ohje, wie soll das denn in dieser Stellung funktionieren, ohne dass ich mir meinen Finger breche? Schließlich prallte ich mit meinen Stößen wie ein Dampfhammer gegen ihren Hintern. Mit verdrehtem Unterarm gelang es mir irgendwie dennoch, etwas von Christines Gleitmittel mit Zeige- und Mittelfinger durch die Furche zwischen ihren Arschbacken nach oben zu wischen, um ihren Anus zu benetzen. Zum Glück war reichlich davon vorhanden, denn bald hatte ich den ganzen Bereich um ihren Schließmuskel regelrecht eingenässt, ohne hierbei meine Penetration ihrer Vulva zu vernachlässigen. Unterdessen hatte Christine, um mir den Zugang zu ihrem Hinterstübchen zu erleichtern, ihren Oberkörper flach auf die Matratze abgesenkt, so dass sie sich nun mit beiden Armen am Kopfteil abstützte. Zwar hatte ich auf diese Weise etwas besseren Zugang zu ihrem Anus, an ein Eindringen mit meinem Zeigefinger war aber trotzdem nicht zu denken. Ob ich wollte, oder nicht, musste ich meinen Daumen nehmen. Zu meinem Unglück bekam ich aber nur mein erstes Daumenglied durch den Schließmuskel hindurch. Mehr ging einfach nicht, wollte ich mir nicht mein Handgelenk völlig verbiegen.
"Du Christine, ich glaub das wird so nicht gehen.", musste ich wohl oder übel zugeben.
"Warte, ich glaube, ich hab da eine bessere Idee!"
Christine ließ sich plötzlich nach unten sinken, so dass mein Schwanz aus ihr heraus rutschte. Kaum, dass sich mein Goliath an der frischen Luft befand, war Christine bereits wieder vor mir auf den Knien.
"Komm Patrick, ich möchte dich jetzt tief in meinem Arsch fühlen!"
Obwohl es mir komisch vorkam, dass Christine lieber meinen Finger in ihrem Darm fühlen, anstatt weiter von mir gefickt werden wollte, tat ich ihr den Gefallen und schob ihr meinen Zeigefinger bis zum Anschlag durch ihren Schließmuskel hindurch.
"Nein, Patrick. Ich glaub, du hast mich falsch verstanden. Ich möchte, jetzt deinen Schwanz in mir fühlen, nicht deinen Finger!"
Okay, ich glaube, jetzt ist auch bei mir der Groschen gefallen. Hiermit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Wenn ich ganz ehrlich bin, wäre ich von allein auch nie auf die Idee gekommen. Umso mehr fesselte mich die Vorstellung, nun meinen Schwanz durch diesen engen Ringmuskel zu pressen, durch den mein Finger bereits kaum hindurch passte. Doch da gab es noch einen anderen Umstand, von dem ich Ihnen, liebe Leserin und auch Ihnen, lieber Leser eigentlich nichts erzählen wollte, weil er der Erotik vielleicht doch etwas abträglich sein könnte: Wie ich gerade mit meinem Finger festgestellt hatte, war der Raum hinter dem Schließmuskel nicht ganz unbewohnt, wenn Sie verstehen, was ich meine. Zwar passe mein schmaler Finger noch ganz gut hinein, ob sich aber mein Schwanz neben dem Endergebnis unseres mittäglichen Besuches beim Italiener noch so würde austoben können, wie sich Christine dies gerade vorstellte, bereitete mir doch einiges Kopfzerbrechen.
"Nun komm schon Patrick, trau dich ruhig!"
Sollte ich Christine vielleicht etwas sagen und sie über den Untermieter in ihrem Enddarm informieren? Oder sollte ich es lieber darauf ankommen lassen? Also gut, ich höre keinen Einwand von der Leserseite. Augen zu und durch, war also jetzt wohl das angesagte Motto, oder? Eigentlich müsste es mit meinem Schwanz, so glitschig wie er gerade noch von Christine eingesaftet war, mit dem Eindringen ganz gut klappen. Sicherheitshalber verteilte ich mit meinen Fingern doch noch etwas mehr von Christines Säften um ihren Anus herum, ehe ich meine Eichel ansetzte. Das runzlige Loch fühlte sich irgendwie unüberwindbar an, als ich meine Schwanzspitze ansetzte und doch gab es etwas nach, als ich anfing, Druck aufzubauen. Kaum, dass ich mich in Position gebracht hatte, drückte sich Christine mir bereits entgegen, so dass meine Eichel den engen Sphinkter problemlos auf den passenden Durchmesser geweitet bekam. Augenblicke später war sie bereits in ihrem Darm verschwunden. Wahnsinn! Den engen Muskel um mich herum zu fühlen, war einfach der Hammer! Um meinen Finger herum hatte ich ja bereits einen Vorgeschmack von seiner Kraft und Enge zu spüren bekommen. Um meine Schwanzspitze herum war dies aber wirklich eine ganz andere Hausnummer!
Und soll ich Ihnen etwas sagen? Dieses Gefühl, mit meinem Schwanz derartig in Christines kraftvollem Klammergriff zu stecken, löste etwas in mir aus, törnte mich derartig an, ließ alle Bedenken von mir abfallen, ja machte mich über die Maßen geil. Geil darauf, ohne Rücksicht auf irgendwelche konkurrierenden Mitbewohner vollständig in diese dunkle Höhle einzudringen. Also tat ich das einzige, was für mich in diesem Moment erotischen Hochgefühls überhaupt einen Sinn ergab: Ich stieß zu! Ich stieß so hart zu, dass der Mitbewohner in der dunklen Höhle, der ja ohnehin bereits auf gepackten Koffern saß und ausziehen wollte, nicht den Hauch einer Chance hatte! Wahrscheinlich hat er sich vor Schreck sogar bis zum Dünndarm zurück gezogen, denn ich fühlte kaum jegliche Gegenwehr, als ich mich in Christines Enddarm versenkte!
"Uuaaaah, ogott Patrick!", stöhnte Christine auf, mich im ersten Moment glauben lassend, ich hätte ihr weh getan. Zum Glück kam Augenblicke später bereits ihre nächste Ansage, die mich eines besseren belehrte: "Boaaah, ist das geil! Jaaaah Patrick, komm, fick mich in meinen jungfräulichen Arsch!"
"Jungfräulich? Hast du etwa noch nie....?"
"Nein, du bist der Erste! Jaaah, oh jaaah, komm tief in mich rein! Stoß mich so hart, wie du kannst!"
Diese Aufforderung brauchte Christine wirklich nicht zu wiederholen, denn ich fühlte mich gerade wie ein scharfer Rottweiler, den man von der Leine gelassen hatte. Es fühlte sich wirklich befreiend an, dass Christine mir grünes Licht gab und so hart von mir rangenommen werden wollte, wie ich es ihr gerade besorgte! Nun hatte ich allerdings nicht mehr das Gefühl, dass ich meinen Orgasmus noch lange würde hinauszögern können, zumal Christine nun hektisch an ihrer Klitoris zu spielen schien, um sich selbst der Ziellinie möglichst schnell näher zu bringen.
Genau in dem Moment, als Christine laut stöhnend und zuckend kam, war es auch bei mir soweit. Während ich meinen Samen in ihren Darm pumpte, glaubte ich, mir würden alle Lichter ausgehen. In meinem Endspurt hatte ich mich derartig verausgabt, dass ich überhaupt nicht mitbekam, wie ich für einen kurzen Augenblick regelrecht mein Bewusstsein verlor. Nur halb registrierte ich, wie ich über Christine zusammen sackte und sich mein Schwanz aus der Umklammerung des kräftig zupackenden und zuckenden Schließmuskels löste. Nur halbwegs bekam ich noch mit, wie ich mit meinem Oberkörper von Christines Rücken herab rollte, ehe mir schwarz vor Augen wurde.
Als ich die Augen wieder öffnete, lag ich in Christines Armen. Besorgt schaute sie mich an, während sie mein Gesicht streichelte. Meine Atmung hatte sich wieder beruhigt aber ich fühlte, wie mein Herz noch immer raste, wie nach einem 400-Meter-Lauf.
"Alles in Ordnung, Schatz? Geht es deinem Kopf gut?"
Es dauerte einen Moment, bis ich mich daran erinnerte, warum sich Christine ausgerechnet nach meinem Kopf erkundigte. Ach ja, da war doch dieses Arschloch, dem ich den Verband um meinen Kopf verdankte! So schnell, wie mir die Erinnerung hieran wieder hochkam, so schnell ging es mir auch schon wieder besser.
"Ja, alles in Ordnung. Ich glaube, ich habe nur etwas hyperventiliert, also nichts, weswegen du dir Sorgen machen musst."
Ich habe so eine Situation noch nie vorher erlebt, fühlte aber unbewusst, dass es sich bei meinem kurzen Wegdriften um nichts handelte, was mit meiner mutmaßlichen Gehirnerschütterung zu tun hatte. Viel mehr Gedanken, als um meine eigene Situation machte ich mir im Moment über Christines Sorge um mein Wohlergehen. Um sie davon zu überzeugen, dass ihre Sorgen unbegründet waren, legte ich ihr meine Hand auf den Hinterkopf und zog sie zu mir heran. Ich verspürte ein starkes Bedürfnis, sie zu küssen und ihr auf diese Weise zu zeigen, dass es mir nicht nur gut ging, sondern sogar sehr gut, denn mir wurde in diesem Moment bewusst, dass ich es war, der Christine gerade anal entjungfert hatte. Ausgerechnet ich, der noch vor wenigen Tagen ein absolutes sexuelles Greenhorn war!
"Da bin ich aber wirklich beruhigt. Du hast mir im ersten Moment einen ganz schönen Schrecken eingejagt", flüsterte Christine in mein Ohr, nachdem sich unsere Lippen wieder voneinander gelöst hatten.
"Keine Angst, mir geht es wirklich gut. Genau genommen ging es mir sogar noch nie besser. Allerdings glaube ich, dass ich eine Dusche im Moment ganz gut vertragen könnte." Dass es mir in Wirklichkeit darauf ankam, meinen Schwanz von den möglicherweise an ihm noch haftenden Spuren von seinem Kampf mit dem konkurrierenden Höhlenbewohner zu befreien, traute ich mich Christine nicht zu sagen.
"Ja, eine Dusche wäre jetzt genau das Richtige. Danach mache ich uns noch eine Kleinigkeit zu essen. Was hältst du von Fingerfood? Das könnten wir dann im Bett essen. Ich fühle mich irgendwie gerade in der Stimmung, dass ich mit dir nicht länger, als unbedingt nötig das Bett verlassen möchte."
"Fingerfood wäre perfekt für mich, aber nur solange, wie du auch dazu zählst!"
Christine musste laut lachen, als sie plötzlich alle meiner Finger auf ihrem nackten Körper auf und ab wandern spürte.
Ende des 12. Teils!
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Die handelnden Personen der Geschichte in der Reihenfolge ihres Auftretens:
- Patrick Buschmüller - Physiotherapie-Schüler im 1. Semester
- Dr. med. habil. Rebecca Morgana - Dozentin für Anatomie, Chefärztin
- Frauke Hinrichs - Fachlehrerin für Massage an der Physiotherapie-Schule
- Beate Vollmer - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Claudia Müller - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Saskia von der Eltz - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Petra Wendeling - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Susanne Morhardt - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Svenja Petersen - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Maren Radeberger - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Katja Striebenow . Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Daniela Schickedanz - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Nora Weinheimer - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Frederike Denneborg - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Hedwig Gerber - Pädagogische Leiterin der Physiotherapieschule
- Nadine Gutermuth - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Leonie Enderle - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Melanie Steinfurth - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Barbara "Babsi" Hiebinger - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Gabi Henkel - Physiotherapeutin im 1. Semester
- Petra Kircher - Fachlehrerin für KG in der Inneren Medizin "KG Innere"
- Tabea Lautenschläger - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Inka Reinheimer - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Angelika Lenz - Physiotherapie-Schülerin im 1. Semester
- Kai Dussmann, Svenjas Freund
- Dr. Rita Pistorius, diensthabende Ärztin der chirurgischen Ambulanz
- Christine Petersen, Svenjas Mutter
- Anna und Lisa Petersen, Svenjas vierjährige Zwillingsschwestern
- Hilde Kraulfesch, Fachlehrerin KG-Chirurgie, leitende Physiotherapeutin
- Claudia Korban, Kita-Erzieherin von Anna und Lisa
- Gabi Welschmann, Kita-Erzieherin von Anna und Lisa
- Cordula Lehmann-Mackenroth, Unfallverursacherin an der Kita
- Benjamin Preikler, Fachlehrer für KG in der Pädiatrie "KG Kinder"
- Gabriele Kubitza, Stationsschwester der Kinderklinik
- Melanie Deschner, Schülerpraktikantin an der Kinderklinik
- Jutta Hochheimer, Fachlehrerin für KG in der Orthopädie "KG Ortho"
- Bernice Mackenroth, Tochter von Cordula Lehmann-Mackenroth
- Petra Hilseberg, Kita-Erzieherin von Bernice
- Rüdiger Kleyling, Fachlehrer für KG im Schlingentisch
- Dr. med. Dorian Sandfeld, Orthopäde, Dozent für Physiologie
- Dr. med. Klaus-Wolfgang Schöffe, Orthopäde, Dozent für Hygiene
- Alfonso Casagrande, Inhaber eines italienischen Restaurants
- Marissa Liebermann, lesbische ehemalige Mitschülerin von Svenja
- Dagmar Renz, Rollkunstlauf-Trainerin von Svenja
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