Neue Wege (fm:Cuckold, 5027 Wörter) [6/6] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Chastity | ||
| Veröffentlicht: Mar 19 2026 | Gesehen / Gelesen: 988 / 864 [87%] | Bewertung Teil: 8.89 (9 Stimmen) |
| Können Marie und Stefan sich einigen, wie es gemeinsam weitergehen soll? Oder gehen sie getrennte Wege? | ||
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„1. Ich mache Dates und du erfährst es nicht
2. Ich mache Dates, du weißt Bescheid, kommst aber nicht mit. Danach komme ich direkt zu dir und wir treiben es zusammen.
3. Du machst die Dates für mich/uns und entscheidest, ob du mitkommst
4. Wie machen es wie bisher, also schauen einfach, was sich ergibt, du entscheidest, ob du dabei sein willst, aber ich gehöre nach jedem Date nur dir.“
„Und, ist was dabei, was in Frage käme?“ Ich musste nachdenken. Und das erstaunliche war, dass ich gar nicht so sehr ablehnte, dass Marie mit anderen Männern Sex hatte, sondern die Demütigung musste begrenzt bleiben. „Ich weiß noch nicht, ich brauche ein wenig Zeit.“ „Sicher, das kann ich verstehen. Ich lasse dich einfach ein wenig hier allein und gehe in den Pool.“
Den Pool hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Zu selten war ich hier. Und immer nur kurz, damit ich Maries Eltern nicht begegnete. Ich nickte, trank einen Schluck Wasser, schloss die Augen und versuchte mir die Szenarien vorzustellen.
Szenario eins: Ich sitze daheim am Rechner und während ich Marie auch daheim vermute, wird sie von anderen durchgevögelt. Nein, es würde mich auffressen, nicht zu wissen, was sie tat. Egal, ob sie überhaupt was tat, hätte ich keine ruhige Minute mehr.
Szenario zwei: Es ist Nachmittag, ich bekomme eine Nachricht aufs Handy: Gehe nachher mit ein paar Typen ins Hotel. Soll ich duschen, bevor ich zu dir komme, oder willst du mich mit Füllung? Bei der Vorstellung regte sich schon ein wenig in meiner Hose.
Szenario drei: Da fragte ich mich, wie ich das machen sollte. Ein Inserat aufgeben? „Junger Mann (18) sucht für seine süße, ebenfalls 18-jährige Freundin, lange dunkle Haare, braune Augen, 172 cm, 65 kg, E-Cup, rasiert, einen potenten, dominanten Herrn mit Erfahrung und Ausdauer für erotisches Treffen zu dritt (nicht bi). Antwort bitte mit Bild und deinen Vorstellungen:“ Klang gar nicht so schlecht. Wenn ich dann aussuchen konnte, könnte ich es wenigstens nicht ganz so unangenehm für mich machen. Den Text notierte ich mir auf die Rückseite des Blattes. Man konnte ja nie wissen.
Szenario vier: Naja, wie gehabt. Mit der Änderung, dass ich danach auch etwas von Marie hätte. Genaugenommen war es doch nur eskaliert, weil ich mich von ihr nicht ernst genommen gefühlt hatte. Das durfte nicht mehr passieren. Ich wusste, dass ich immer wieder so reagieren würde.
So ging ich zum Pool, wo Marie mit IPods im Ohr auf einem aufgepusteten Flamingo saß und über das Wasser trieb. Sie erschrak ordentlich, als ich ins Wasser sprang. Sofort nahm sie die Ohrstöpsel heraus, warf sie auf die Fliesen am Beckenrand und schwamm zu mir.
„Und? War was dabei?“ wollte sie wissen. „Ich bin mir nicht sicher. Aber wir könne es ja zumindest ausprobieren.“ Mit einem „Du bist der Beste!“ fiel sie mir um den Hals und wir küssten uns lange. Wir blieben ein wenig im Pool, dessen Wasser angenehm kühl war, bevor uns Hunger und Durst wieder nach draußen trieben.
Dann wurde Marie ungeduldig. „Komm, sag schon, wie soll es sein?“ Ich hatte die ganze Zeit weiter überlegt und fand an fast jeder Variante etwas Positives und etwas Negatives.
„Ich fange mal so an: Variante drei ist mir auf den ersten Blick die sympathischste. Ich frage mich nur, ob das für dich so schön ist, wenn ich beschließe, einen 70-jährigen mit Adipositas auszuwählen.“ „Das ist eine gute Frage. Aber wenn du mitkommst, um dir das anzusehen oder mitzumachen, leiden wir wenigstens zusammen.“ Ich musste über diesen pragmatischen Ansatz lachen. „Okay, die Wahrscheinlichkeit ist tatsächlich gering, dass das passiert.“
„Variante eins“, fuhr ich fort, „um jetzt von oben anzufangen erschien mir zuerst eher undenkbar.“ „Aber?“ wollte Marie wissen. „Aber, wenn wir es anpassen und du danach zu mir kämst, um mir alles zu erzählen und wir es dann miteinander machen, dann ginge das auch. Ich will nur keine Geheimnisse und Misstrauen.“ „Wow, das hätte ich nicht erwartet. Ich hoffe, du verbringst dann nicht Stunden damit, auf mich zu warten, während ich daheim im Bett liege und schlafe.“ Das hatte ich nicht bedacht, aber es machte doch auch den Nervenkitzel aus. „Vielleicht schickst du mir eine Nachricht, wenn du dort bist. Mit der Adresse, auch zu deiner Sicherheit. Nur wenn du willst. Ansonsten mach einfach und komm dann vorbei.“
„Variante zwei geht dann natürlich auch. Es wäre nur noch eine leichte Abwandlung von Variante eins. Und Variante vier hatten wir schon, aber wenn ich mich nachher nicht komplett verarscht und gedemütigt fühle, könnte das auch spannend sein.“
„Das ist doch super!“ freute sie sich, „was hältst du davon, wenn du ein paar Klamotten holst und hierbleibst, bis meine Eltern zurückkommen?“ „Echt jetzt?“ „Warum nicht? Wir können das Zusammenleben üben. In Heidelberg wirst du wahrscheinlich sowieso die meiste Zeit bei mir wohnen, oder?“ „Klar, gerne. Meinen Eltern ist es wahrscheinlich sowieso egal. Die sind mit ihren Jobs gut beschäftigt und froh, wenn ich aus dem Haus bin. Ich laufe nachher rüber und bringe alles auf dem Fahrrad her.“
So machten wir es dann auch und ich will diesmal keine Details verraten, aber wir hatten einen schönen Abend.
Sa der nächste Morgen, eigentlich ging es mehr gegen Mittag wieder sehr warm war, frühstückten wir auf der Terrasse. Beim Tisch decken, fiel Marie der Zettel vom Vortag in die Finger. Dabei sah sie auch meine Notiz auf der Rückseite. Sie lachte laut los. „Du hast das aber schon sehr gut vorbereitet.“ Ich merkte, wie mir das Blut in den Kopf schoss. „So ist das nicht. Ich wollte mir nur jede Variante genau vorstellen, bevor ich mich voreilig für irgendetwas entscheide.“ „Schon gut, ich finde nur, dass du mich sehr gut beschrieben hast, und dass mir der Text sehr gut gefällt.“
Wir frühstückten ausgiebig, überlegten, wie wir den Tag verbringen würden und so verging die Zeit, ohne dass wir es bemerkten. Irgendwann lohnte es sich nicht mehr, überhaupt wegzugehen, also gingen wir nochmal in den Pool und danach in den Supermarkt, um in den nächsten Tagen nicht verhungern zu müssen.
„Wir waren ewig nicht mehr im Gym“, weckte Marie mein schlechtes Gewissen. „Ja, stimmt. Aber heute habe ich da auch keine Lust mehr. Wir könnten morgen früh hingehen, bevor es zu warm wird. Danach ins Schwimmbad oder an den Pool.“ „Gute Idee, aber auf Schwimmbad habe ich momentan keine Lust. Der Typ da war zu creepy. Aber wir könnten mit den Rädern zum Badesee.“ Die Idee gefiel mir. „Ja, gute Idee. Da ist immer was los und an den Pool können wir jeden Tag. Also, wenn deine Eltern nicht da sind.“
Wir machten uns einen italienischen Salat, setzten uns auf die Couch und durchsuchten alle möglichen Streaminganbieter, nach etwas, was uns beiden gefiel und das wir noch nicht kannten. Aber so richtig bei der Sache waren wir nicht. Marie schaltete dann kurzerhand den Apparat aus, legte sich auf die Couch und streckte mir ihre Füße hin. „Wie wäre es mit einer Fußmassage statt an Stelle von fernsehen?“
Ich massierte ihre Füße einen nach dem anderen und sie schnurrte dabei wie ein Kätzchen. „Das tut so gut.“ „Ich glaube, du nutzt mich aus“, lachte ich, „aber in Wirklichkeit liebe ich es, deine Füße zu massieren. Du hast die schönsten Füße, die ich kenne.“ Sie blickte mich streng an: „So, welche kennst du denn noch?“ „Ähm, meine zum Beispiel.“ „Und weiter?“ „Eher keine, wenn ich es recht überlege.“ „Und damit meinst du, hast du mir ein Kompliment gemacht?“ Dann lachte sie laut. „Ich glaube, ich spare mir zukünftig alle Komplimente“, brummelte ich gespielt beleidigt. „Möchtest du denn mehr Füße kennenlernen?“ Ich verstand die Frage nicht. „Wir können uns doch auch mal mit einer Frau verabreden. Oder einem Paar. Du checkst die Füße ab und ich weiter oben.“ „Nee, ich glaube, ich könnte mit einer anderen Frau nichts anfangen. Und wenn die womöglich viel älter ist als ich, das geht gar nicht.“
Daraus entspann sich eine interessante Unterhaltung, aber wir konnten nicht lösen, warum es für Jungs unattraktiver erschien, mit älteren Frauen zu schlafen als es für junge Frauen war mit älteren Männern. Vielleicht wäre ein Psychologiestudium auch ganz interessant gewesen.
„Lass uns doch mal eine Kontaktanzeige schreiben, in der wir ein Paar suchen. Alter egal, aber mit Bild und einer Beschreibung, was sie sich so vorstellen.“ Ich war skeptisch: „Dann kommen wieder so Verrückte, die Hunde- oder Babyrollenspiele wollen.“ Marie zwinkerte mir zu: „He, kein Kinkshaming. Wer im Glashaus sitzt und so.“ Sie hatte ja Recht. Aber das hatte mich doch ein wenig verstört. „Würdest du denn sowas machen?“ wollte ich wissen. „Sagen wir so, ich wäre nie auf die Idee gekommen, aber wahrscheinlich würde ich alles mal ausprobieren. Nur, um zu wissen, ob ich es dann vielleicht mag, oder nicht.“ Das konnte ich mir nicht vorstellen: „Stell dir vor, da führt dich einer an der Leine durch seinen Garten und du musst dein Geschäft da verrichten.“ Sie schien kurz nachzudenken, bevor sie erwiderte: „Pipi könnte ich mir vorstellen, aber einen Haufen machen, das glaube ich nicht. Oder vielleicht, wenn ich ihn nicht mag, und er muss ihn dann wegmachen.“ Wir lachten beide. „Dann musst du vorher viel essen, damit es sich lohnt. Aber ich glaube, das Thema lassen wir lieber.“
„Aber jetzt sag, wollen wir das machen mit dem Paargesuch?“ insistierte sie. „Ich weiß nicht. Ich glaube auch nicht, dass irgendein älteres Paar Lust auf sowas hätte“, versuchte ich mich aus dieser Sache herauszuziehen. „Dann macht es doch auch nichts. Dann kommen eben keine Antworten. Und wenn jemand antwortet, wird es vielleicht einfach bei der Fantasie bleiben. Wir müssen doch niemanden treffen.“ So ließ ich mich breitschlagen und wir setzten einen Anzeigentext auf.
Junges Paar, beide 18, sie lange dunkle Haare, braune Augen, 172 cm, 65 kg, E-Cup, rasiert – er 180 cm, 75 kg, dunkelblonde Haare, braune Augen, sucht Paar für gemeinsame Aktivitäten ohne Berührungsängste. Aussehen und Alter zweitranging, Sympathie entscheidet.
Während wir am Formulieren waren, legte Marie schon eine E-Mail-Adresse an und damit ein Account bei einem Online Kleinanzeigenmarkt, der eine spezielle Erotiksparte hatte. Und bevor ich es mir anders überlegen konnte, war der Text auch schon abgeschickt.
Die Anzeige musste zuerst von einem Administrator freigeschaltet werden, da war nun warten angesagt. Mittlerweile war es ohnehin spät genug, um ins Bett zu gehen. In Löffelchenstellung lagen wir da und mein steifer Penis drängte sich mit Macht zwischen uns.
„Steck ihn rein und dann schlaf“, murmelte Marie. Das war nun wirklich Folter, aber ich tat, wie gewünscht. Sie war so feucht, dass ich problemlos in sie eindringen konnte. Ich lag noch lange wach und fragte mich, wie lange so eine Erektion anhalten könnte, während Maries Atemzüge verrieten, dass sie schon eingeschlafen war.
Am folgenden Morgen wurde ich von meiner Morgenlatte geweckt. Marie war schon wach und grinste mich an: „Schon wieder hart oder immer noch?“ Darauf konnte ich keine Antwort geben, möglich war alles. „Gerade kam eine Nachricht, dass unsere Anzeige freigegeben wurde. Ich bin gespannt, ob sich jemand meldet.“
Wir packten schnell unsere Sachen und gingen ins Gym. Um diese Zeit war es noch angenehm. Sowohl von der Temperatur als auch von der Frequentierung. Es waren wenige Leute da und wir konnten ganz entspannt unser Programm durchziehen.
Maries hatte schon nach der ersten Station ihres Beintrainings einen Schatten, der ihr zu folgen schien. Da wir nicht zusammen trainierten, sondern ich mehr in Richtung Oberkörper beschäftigt war, fiel es mir zuerst nicht auf. Erst als Marie in meiner Nähe ihre Hip Thrusts machte, richtete sie mit unauffälligen Blicken meine Aufmerksamkeit auf einen Typen, der ihr gegenüber auf einer Maschine saß, auf welcher er eigentlich Waden trainieren sollte. Beschäftigt war er aber nur mit seinem Handy. Er war so Mitte 20, sonnengebräunt, muskulös, blond mit schulterlangen Haaren und wirkte wie der Surfertyp aus amerikanischen Filmen. Ich war mir nicht sicher, was Marie mir sagen wollte. Dass er gut aussah, dass er sie filmte, dass er sie beobachtete? So blieb ich einfach in der Nähe und beobachtete nun selbst.
Marie bot eine erstklassige Show. Sie spreizte ihre Beine bei der Übung und dehnte ausgiebig danach. Dann startete sie eine Serie Deadlifts. Bei jedem Absenken der Langhantel, streckte sich ihr Po nach hinten und die Backen spreizten sich dem Beobachter entgegen. Bei jedem Aufrichten konnte man sehen, wie sich ihre wunderschön runden und festen Pobacken anspannten.
Der Kerl saß nur da und bewegte sich nicht. Sein Training schien er komplett vergessen zu haben. Wir trainierten einfach weiter und wo Marie war, war auch er.
Zum Abschluss nahm sie sich eine Matte und machte ein paar Yogaübungen. Hin und wieder zwinkerte sie mir zu, denn ich war ein paar Meter weiter damit beschäftigt, meine Bauchmuskeln zum Brennen zu bringen. Viel gehörte nicht dazu, aber da ich von dort gut beobachten konnte, trainierte ich die Bauchpartie heute sehr ausgiebig.
Gerade als ich wirklich fertig war und auch dachte, da passiert nichts mehr, ging der Kerl auf Marie zu, hockte sich neben sie und sagte etwas zu ich, das ich nicht verstehen konnte. Marie lachte, schüttelte den Kopf und sagte etwas zu ihm, woraufhin er zu mir schaute. Jetzt wusste er wohl Bescheid. Dann redete sie wieder und er schaute fragend, nickte aber dann.
Endlich war Marie fertig und wir konnten gehen. „Der nächste Verehrer?“ Das bestätigte sie. Er wollte mit ihr nach dem Training einen Kaffee trinken, aber sie hatte ihm gesagt, dass sie mit ihrem Freund da wäre. Das hatte ihn ein wenig enttäuscht.
„Aber süß ist er schon, oder?“ „Naja, halt so ein Abklatsch von irgendeinem Baywatch Typen.“ Mariel lachte lauft auf: „Bist du etwa eifersüchtig?“ „Quatsch, auf so jemanden doch nicht.“ „Na gut, ich fand ihn süß. Nicht im Sinne von: Ich hätte gerne eine Beziehung mit ich. Eher im Sinne von: Ich wüsste gerne, wie er im Bett ist.“
Die neue Marie ließ einfach nichts anbrennen. Und mich erregte dieser Gedanke auch schon wieder. Wie dieser Muskelprotz mein zartes Mädchen durchvögelte und ich schaute zu. Der neue Stefan war auch nicht besser als die neue Marie, stellte ich fest. Halb im Spaß, halb im Ernst schlug ich vor: „Dann geh doch zurück und nimm ihn mit.“ „Du hättest nichts dagegen?“ „Wenn es nur einmal ist und ich dabei bin, wäre es okay.“ „Puh, der erste Mann, den du mir ausgesucht hast und ich hätte befürchtet, du bescherst mir einen übergewichtigen, verschwitzten Rentner mit Minischwanz.“ Jetzt lachten wir beide. „Nur, wenn du nicht artig zu mir bist.“ Das wollte sie mir auch nicht versprechen, aber zurück ins Gym wollte sie auch nicht. „Ich nehme ihn mir, wenn wir ihm das nächste Mal begegnen.“ Nun war ich fast ein wenig enttäuscht, aber mit Marie bot sich schließlich immer wieder ein Abenteuer. Ob ich wollte, oder nicht.
Daheim frühstückten wir ausgiebig. Das Training war anstrengend gewesen und ich hatte einen Bärenhunger. Marie schaute auf ihr Handy und lachte. „Was ist los?“ „Wir haben 78 Antworten auf die Anzeige bekommen.“ „Die schauen wir aber heute Abend an, oder?“ Ich wollte jetzt an den Badesee, bevor es zu voll wurde. „Ja klar. Wenn uns langweilig wird, können wir auch am See ein paar lesen. Lass uns aufbrechen.“ Wir räumten schnell ab, warfen das Geschirr in die Spülmaschine und machten uns auf den Weg. Der Bus brachte uns innerhalb von 30 Minuten direkt zum Ziel. Dort war doch schon einiges los. Die Parkplätze waren voll von Autos und die Luft voll von Kindergeschrei.
„Oh je, schon zu spät“ stöhnte ich. Die Kassenschlange war schier endlos und es dauerte fast so lange wie die Busfahrt, bis wir endlich drin waren.
Der See war eine Kiesgrube, die nicht mehr genutzt wurde. Ein Teil des Ufers bestand aus Wald, aber der Bereich zum Baden war ein ziemlich großer Sandstrand. Wir suchten nach einem möglichst ruhigen Plätzchen, aber da war nichts zu machen.
„Lass uns ans andere Ende zum FKK-Bereich gehen“, schlug Marie vor. Da war ich noch nie, fand die Idee aber nicht schlecht, da dort sehr wahrscheinlich eher weniger Kids unterwegs waren.
Und tatsächlich fanden wir da einen schönen Platz, dicht am Wasser und kein Nachbar auf gut 15 Meter. Und so wie wir lagen, würde sich auch niemand vor uns legen können, um Marie zu bewundern. Wir breiteten unsere Handtücher aus und gingen direkt ins Wasser. Nach ein wenig Geplantsche und ein paar Metern Schwimmen, waren wir ein wenig abgekühlt und standen im brusttiefen Wasser, wo wir uns ausgiebig küssten und die Hände unter Wasser wandern ließen. Es war ein Tag, wie für uns gemacht.
Wir legten uns auf unsere Handtücher, genossen die Sonne und lasen ein wenig. Dann gingen wir wieder ins Wasser, spielten ein wenig miteinander, holten uns ein Eis und etwas zu trinken und legten uns wieder in die Sonne.
Nach einer Weile sah ich, dass Marie eingeschlafen war und dann fielen auch mir die Augen zu.
Ich weiß nicht, wie lange wir so lagen, als plötzlich eine Stimme mich weckte: „Ach, hier seid ihr.“ Ich öffnete die Augen und vor uns stand der Surferverschnitt aus dem Fitnessstudio. „Ich habe euch schon gesucht. Es ist ja unglaublich voll hier.“ Ich sah ihn verständnislos an. „Gesucht, wieso?“ Er sah mich ebenso verständnislos an, dann Marie. „Hat deine Schwester dir nicht gesagt, dass sie sich mit mir verabredet hat?“ Jetzt sah ich Marie an: „Nein, meine Schwester hat das wohl vergessen.“ Marie schaute völlig unschuldig: „Ach ja, ich wollte es dir noch sagen. Ich hatte Björn gesagt, dass er uns ab Mittag hier findet. Stefan, mach doch ein wenig Platz, dann kann Björn sich zwischen uns legen.“
Er hielt mir die Hand hin: „Hi, Björn. Freut mich, dich kennenzulernen.“ Immerhin hatte er Manieren. Und einen ordentlichen Händedruck, wie ich feststellen musste als ich mich vorstellte: „Hi, Stefan. Freut mich auch.“ Da ich dabei saß und er stand, baumelte mir seine sehr ordentliche Schwimmnudel vor dem Gesicht.
Ich machte Platz und er legte sich zwischen uns. Marie machte ihm Komplimente über seinen Körper und er gab die zurück. Es war absurd, wie schnell das ins intime abglitt. Etwas später stand er auf und sagte: „Ich muss jetzt ins Wasser mich abkühlen.“ Und als ich seinen Schwanz da auf Halbmast sah, war mir nicht klar, ob er es wegen der Sonne tun musste oder wegen Marie. Wahrscheinlich wegen beidem. „Geh schon mal, ich komme gleich nach“, schickte Marie ihn vor.
„Du bist mir doch nicht böse?“ fragte sie mich. „Nein, ich bin nur überrascht, Schwesterherz.“ „Das mit dem Bruder habe ich ihm gesagt, weil ich vermeiden wollte, dass er das falsch versteht und dich das dann demütigt.“
„Ist schon gut, ich komme damit klar. Aber am Abend sind wir wieder zu zweit.“ „Klar, Brüderchen.“ Damit lief sie Björn hinterher und ihre Brüste wippten bei jedem Schritt mit. Es war ein wundervoller Anblick. Die beiden spritzten sich nass, schwammen und unterhielten sich. Als sie wieder zurückkamen, war Björn sichtlich abgekühlt.
Als sie sich dann wieder unterhielten, nahm ich mir ein Buch, setzte Ohrhörer ein und hörte Musik über mein Handy. So ging der Mittag dahin und ich fragte mich, wie das weitegehen würde. Wir konnten ihn schließlich nicht mit nach Hause nehmen.
Dann schubste Marie mich an. Ich nahm die Ohrhörer heraus und sie sagte: „Wir gehen nochmal ins Wasser.“ Ich nickte nur und fragte mich, warum sie mich darüber informierte, über ihre Verabredung aber nicht. Anscheinend hatten wir verschiedene Ansichten über Prioritäten.
So langsam wäre ich gerne nach Hause gegangen. Lesen und Musik hören hätte ich auch am Pool gekonnt.
Die beiden tollten wieder im Wasser herum wie zwei junge Hunde und ich schaute gelangweilt zu. Nach einer Weile hob Björn Marie hoch und warf sie ins Wasser, was ihr augenscheinlich gefiel. Beim nächsten Versuch klammerte sie sich allerdings an seinem Hals fest und dann küssten die beiden sich. Björn trug sie jetzt ins tiefere Wasser und dort blieben die beiden eng umschlungen stehen. Man sah nur ihre Schultern und Köpfe, alles andere war unter Wasser.
Sie küssten sich wieder und dann fiel mir die leichte Bewegung auf. Sie fickten unter Wasser. Und wenn man nicht genau hinsah, war es praktisch nicht wahrzunehmen. Marie umklammerte Björns Oberkörper und hatte jetzt ihren Kopf über seiner Schulter. Das alles passierte vielleicht 25 Meter von mir entfernt. Ich sah Maries Gesicht und sie schaute mir in die Augen, als sie kam. Björn brauchte etwas länger, aber dann wurden die Bewegungen langsamer und schließlich standen sie nur da und küssten sich wieder.
Nach ein paar Minuten kamen sie auf das Handtuch zurück, wo ich mit einer ordentlichen Erektion lag. Zum Glück bemerkte Björn es nicht. Die beiden trockneten sich ab und unterhielten sich, als wäre nichts gewesen.
Marie wandte sich irgendwann an mich: „Stefan, wir müssen auch bald nach Hause.“ Ich schaute demonstrativ auf die Uhr: „Ja, Schwesterlein, sonst gibt es Stress daheim.“ Und außerdem platzten sonst meine Eier, aber das konnte ich nicht sagen.
Björn griff Maries Hand: „Wann sehen wir uns wieder? Wollen wir morgen zusammen ins Kino gehen oder uns wieder hier treffen?“ Bei Maries Antwort blieb mir die Luft weg: „Nein, aber vielleicht sehen wir uns irgendwann mal wieder im Gym. Das hier war eine einmalige Sache. Ich habe gesehen, wie du mich die ganze Zeit beim Training angeglotzt hast und da dachte ich mir, denn will ich mal in mir haben. Und das hatte ich jetzt. Das muss reichen. Mein Freund fände es bestimmt auch nicht lustig.“
Leider sah ich nur Björns Rücken, ich hätte zu gern sein Gesicht gesehen. „Das ist doch nur Spaß, oder?“ „Nein, das ist mein voller Ernst. Wir hatten doch jetzt beide unseren Spaß und damit ist es gut.“ Er stand auf, schnappte seine Sachen, murmelte etwas von „Schlampe“ und verschwand mit schnellen Schritten.
Wir mussten beide lachen, taten das aber erst, als es weg war. „Und, war er gut?“ wollte ich wissen. „Für einen Quickie im Wasser muss er doch nicht gut sein. Ich bin gekommen, das hat mir genügt.“ „Mittlerweile machst du das aber sehr professionell. Sogar das Abservieren.“ „Ich habe die ganze Zeit überlegt, wie ich das machen soll. Aber dann dachte ich, kurz und schmerzlos ist am besten. Aber jetzt will ich dich.“ Mein Herz machte einen Hüpfer, mein Penis auch. „Jetzt? Hier?“ Sie schaute sich um. „Ja, aber außer Sicht. Sonst denken die Leute hier, ich knutsche mit jedem herum.“
Wir standen auf und suchten nach einem Platz an Land, der nicht eingesehen werden konnte, aber anscheinend, war man hier darauf bedacht, alles sehen zu können.
„Lass uns zur Toilette gehen“, schlug Marie vor. Das Häuschen im FKK-Bereich war wenig frequentiert und so prüfte sie kurz, ob jemand in der Damentoilette war. Da die Luft rein war, winkte sie mich hinein und wir nahmen direkt die erste Kabine.
Nun ja, wirklich rein war die Luft hier auch nicht. Es war diese Mischung aus Sonnenmilch und Urin, die typisch für Schwimmbadtoiletten war. Nur der Chlorgeruch fehlte hier. Ich hatte immer gedacht, so wäre es nur in Herrentoiletten, aber bei den Frauen schien es nicht anders zu sein.
Anstatt, dass der Geruch mich abstieß, tat er das Gegenteil. Ich konnte die Frauen fast fühlen, die hier gewöhnlich saßen und ihr Geschäft verrichteten. Marie holte mich aus diesen etwas anderen Gedanken heraus. „Ich bin immer noch voll mit seinem Sperma. Soll ich zuerst ein wenig saubermachen? Oder willst du saubermachen? Oder du gibst deinen Saft einfach dazu.“ Jetzt war ich überfordert und schaute sie nur an, während mir alle möglichen Gedanken durch den Kopf gingen. „Okay, nahm sie mir die Entscheidung ab. Dann darfst du ein wenig saubermachen und in die Reste reinficken. Das dauert mir zu lange, wenn du nachdenken musst.“
Sie setzte sich auf die Klobrille, stemmte ihre Füße rechts und links von mir an die Toilettentür und sah mich auffordernd an. „Na los, leck mich.“
Ich ging auf die Knie und begann sie zu lecken. Den Kopf über der Schüssel, die Frauen vorbehalten war und der Geruch nach Urin war hier wesentlich strenger. Wenigstens waren sonst keine Spuren zu sehen, aber das hätte mich auch nicht gebremst. Ich leckte Marie, die hin und wieder ein wenig von Björns Saft zwischen ihren Schamlippen hervorpresste.
Als sie kam, presste sie meinen Kopf fest zwischen ihre Beine und ich hatte das Gefühl, zu ersticken. Jetzt kam deutlich mehr Sperma aus ihr heraus und ich leckte in meiner Ekstase alles sauber.
Danach stellte sie sich, drehte sich um und beugte sich über die Toilettenschüssel. Ich zögerte keine Sekunde und stieß von hinten in sie hinein. Im Gegensatz zu sonst, war sie schon ordentlich vorgedehnt und ich spürte auch die nasse Wärme von Björn in ihr. Ich stieß und stieß und kam auch schon. Es war ein großartiger Orgasmus, nur leider wesentlich früher als geplant.
„Das war wohl nötig?“ grinste Marie mich an. Ich konnte nicht antworten, nickte nur. Wir versuchten uns, soweit möglich, mit Toilettenpapier zu säubern, bevor Marie prüfte, ob ich die Damentoilette verlassen konnte. Es dauerte ein paar Minuten, denn gerade jetzt hörten wir die Tür aufgehen und zwei Frauen hereinkommen. Die beiden gingen aber nicht auf die Toilette, sondern schienen sich an den Spiegeln über den Waschbecken herzurichten. Wir verfolgten ihre Unterhaltung sehr interessiert. Es ging um die Figuren von Männern am See, um ihre Schwanzgrößen und darum, dass Hermann im Bett nicht mehr so überzeugend sei, wie noch vor zwanzig Jahren. So lustig das auch war, mittlerweile ekelte ich mich vor dem penetranten Toilettengeruch. Wir erfuhren, dass Britta gerne mal an ungewöhnlichen Orten Sex hätte, Bruno aber immer nur die Standardnummer im Bett machte. An der Stelle mussten wir hart daran arbeiten, nicht zu lachen.
Endlich verließen die beiden den Waschraum und eine Minute später huschten wir hinaus. Unglücklicherweise standen sie noch vor der Tür und quatschten. Es war mir furchtbar peinlich, aber die eine Frau sagte nur zur anderen: „Siehste, das meine ich. Das ist doch nicht so schwer.“
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Chastity hat 4 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für Chastity, inkl. aller Geschichten Email: Chastity1965@web.de | |
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