Morgendämmerung der Begierde (fm:Ehebruch, 17080 Wörter) [5/5] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Mr.big | ||
| Veröffentlicht: Mar 31 2026 | Gesehen / Gelesen: 1459 / 1329 [91%] | Bewertung Teil: 8.88 (16 Stimmen) |
| Tyra wird von Mustafa erpresst, nachdem er sie beim Masturbieren mit einem Vibrator und Analplug gefilmt hat. Um das Video zu verhindern, muss sie seine sexuellen Forderungen erfüllen. Marcel, ihr Mann, ahnt nichts von der Affäre. | ||
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dort draußen wartet, und der Gedanke – sie unterdrückt ihn, aber er ist da – an den Abend, an den See, an Lena und Mustafa. Sie streckt sich noch einmal, ein langes, genüssliches Dehnen ihrer Glieder, dann wirft sie die Decke zurück.
Die Luft im Schlafzimmer ist kühl auf ihrer nackten Haut. Tyra schläft nackt, hat es immer getan, seit sie ein Kind war, eine Gewohnheit, die Marcel anfangs befremdlich fand, die er nun aber erwartet, vermisst, wenn sie einmal ausnahmsweise ein Nachthemd trägt. Sie steht auf, ihre Füße finden den Boden, und sie geht ins Bad, ihre Bewegungen geschmeidig, die eines Körpers, der sich seiner selbst bewusst ist, der weiß, wie er wirkt, auch wenn niemand zuschaut.
Das Bad ist noch warm von Marcel, feucht von seinem Dampf. Tyra erledigt ihre Toilette, die Bewegungen routiniert, aber langsamer als sonst, als wolle sie den Moment dehnen, die Zeit zwischen Schlaf und Wachsein verlängern. Sie blickt in den Spiegel, sieht sich selbst – die blonden Haare, die wild um ihr Gesicht stehen, die blauen Augen, noch geschwollen vom Schlaf, die Lippen, leicht geöffnet, ein Anflug von Feuchtigkeit darauf.
Sie wäscht sich, das Gesicht, die Hände, und spürt, wie die Kälte des Wassers sie wach macht, wie die Träume des Schlafs sich auflösen wie Nebel in der Morgensonne. Dann, als sie fertig ist, greift sie nach dem Bademantel, der hinter der Tür hängt – ein alter Seidenmantel in einem Farbton, den man als Champagner bezeichnen könnte, wenn man freundlich wäre, der aber in Wahrheit ein stumpfes Beige ist, durchtränkt von Erinnerungen an andere Wohnungen, andere Zeiten.
Sie zieht ihn locker über, der Stoff gleitet über ihre Haut, kühl und schwer zugleich, und sie lässt ihn offen, nicht zugeknöpft, weil sie es so mag, weil sie die Freiheit spüren will, selbst in dieser kleinen Geste. Ihre Brüste bewegen sich unter dem Stoff, schwer und voll, und sie spürt ihre eigene Schwerelosigkeit, dieses Gefühl von Macht, das ihr Körper ihr schenkt, auch ohne dass jemand zuschaut.
Tyra geht in die Küche. Marcel steht mit dem Rücken zu ihr, gerade dabei, den Kaffee in die Tassen zu gießen. Der Dampf steigt auf, vernebelt kurz die Szene, und für einen Moment sieht er aus wie ein Gemälde, ein Stilleben des Alltags, das sie irgendwann einmal vermissen wird.
„Guten Morgen nochmal", sagt sie, und ihre Stimme klingt tiefer als sonst, rau, verschlafen.
Marcel dreht sich um, und sein Blick wandert über sie, über den offenen Bademantel, über die Haut, die darunter zum Vorschein kommt. Er lächelt, ein müdes, aber ehrliches Lächeln, und stellt die Kaffeekanne ab.
„Du siehst aus wie eine Million", sagt er, und es klingt nicht wie eine Floskel, sondern wie etwas, das er wirklich denkt, das er ihr sagen will, seit er aufgewacht ist.
Tyra geht auf ihn zu, ihre Schritte leise, fast tänzerisch, und als sie ihn erreicht, legt sie ihre Hände auf seine Schultern, zieht ihn zu sich herunter – er ist größer als sie, immer gewesen – und küsst ihn. Es ist kein zarter Morgenkuss, kein sanftes Erwachen, sondern ein heißer, feuchter Zungenkuss, der ihre Körper verbindet, der den Schlaf vertreibt, der eine Versprechen formt, das sie nicht aussprechen.
Marcel spürt ihre Zunge in seinem Mund, ihre Hände in seinem Nacken, die Wärme ihres Körpers durch den dünnen Stoff des Bademantels. Er erwidert den Kuss, seine Hände finden ihre Hüften, und für einen Moment vergisst er den Kaffee, die Arbeit, den Tag, der vor ihm liegt. Es gibt nur Tyra, nur diesen Kuss, nur die Wärme und die Verheißung.
Als sie sich lösen, atmen beide schwerer, und Marcel muss lächeln, ein verlegenes, aber glückliches Lächeln. Er reicht ihr die Tasse, die Dampf abgibt, und ihre Finger berühren sich kurz, eine elektrische Verbindung, die sie beide spüren.
„Dankeschön, Schatz", sagt Tyra. Ihre Stimme ist wieder normaler, aber etwas ist darin, ein Unterton, den Marcel nicht ganz deuten kann, ein Rest von dem Kuss, der noch zwischen ihnen hängt.
Sie geht zum Tisch, der bereits gedeckt ist – Marcel hat die Brötchen auf einen Teller gelegt, die Butter, die Marmelade, alles das, was zu ihrem Frühstück gehört. Sie setzt sich, der Bademantel fällt ein wenig auseinander, und sie lässt es geschehen, bewusst oder unbewusst, Marcel kann es nicht sagen.
Er setzt sich ihr gegenüber, nimmt einen Schluck von seinem Kaffee, spürt die Hitze auf seiner Zunge, den bitteren Geschmack, der ihn wach macht. Das Licht fällt durch das Küchenfenster, ein weiches Morgenlicht, das die Staubpartikel in der Luft sichtbar macht, diese kleinen Welten, die um sie herum schweben.
„Ich wünsche dir viel Glück heute bei deiner Probearbeit", sagt Marcel. Er spricht es aus, bevor er es sich überlegen kann, bevor die Worte sich in seinem Mund formen zu etwas anderem, zu dem, was er wirklich denkt – die Sorge, die er nicht zeigen will, die Angst, die er für sich behält.
Tyra lächelt, nimmt einen Schluck von ihrem Kaffee, spürt, wie die Wärme in ihr herabgleitet. „Dankeschön, Baby. Ich wünsche dir auch viel Spaß an der Arbeit."
Sie beißt in ein Brötchen, das Knirschen des Gebäcks, das sanfte Zerreißen, und kaut langsam, genüsslich. Der Geschmack von Butter und Marmelade füllt ihren Mund, ein einfaches Vergnügen, das sie schätzt, gerade weil es so einfach ist.
„Ich geh nach der Arbeit mit Lena und Mustafa wieder an den See", sagt sie, und ihre Stimme ist neutral, fast beiläufig, als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Aber sie beobachtet ihn, ihre Augen auf seinen gerichtet, sucht nach einer Reaktion, nach einem Zucken, einem Anflug von Eifersucht.
Marcel nickt, seine Bewegung bedächtig, überlegt. „Das ist doch schön. Du scheinst dich ja gut mit ihnen zu verstehen."
„Ja", sagt Tyra, und jetzt ist es ihr Lächeln, das etwas enthält, das sie nicht benennen kann, eine Erinnerung an das Wasser, an die Hände, an die Blicke. „Lena ist wirklich nett und sympathisch. Und Mustafa ist gar nicht so schlimm, wie ich gedacht habe. Er ist ja doch eigentlich ganz nett."
Die Worte hängen in der Luft, und Marcel spürt, wie sich etwas in ihm zusammenzieht, ein alter Reflex, eine Anspannung, die er zu kontrollieren gelernt hat. Er denkt an Mustafa, an dessen blaue Augen, an dessen selbstbewusstes Grinsen, an die Worte im Kiosk: „Ich könnte sie verführen. Ich könnte deine Fantasie Wirklichkeit werden lassen."
„Das hab ich dir doch gesagt", sagt er, und seine Stimme klingt leichter, als er fühlt. „Er ist halt noch jung und hat ein großes Mundwerk ohne viel dahinter."
Tyra nickt, beißt wieder in ihr Brötchen, und für einen Moment ist nur das Knirschen zu hören, das rhythmische Kauen. „Ja", sagt sie schließlich, und das Wort trägt mehr Bedeutung, als es sollte, eine Zustimmung, die tiefer geht.
„Dann genieß nach der Arbeit die Zeit am See", sagt Marcel. Er will das Thema wechseln, will die Unterhaltung in sicherere Gewässer lenken, will nicht an Mustafa denken, nicht an die Zeitschriften unter dem Bett, nicht an seine eigenen Fantasien, die ihn verraten könnten.
„Danke", sagt Tyra. Sie trinkt ihren Kaffee aus, die Tasse leert sich, und sie spürt, wie die Koffein ihre Adern durchströmt, wie der Tag beginnt, wirklich beginnt, mit all seinen Möglichkeiten.
Sie frühstücken weiter, das Schweigen zwischen ihnen ist nicht angespannt, aber auch nicht entspannt, eine Art Zwischenzustand, in dem Worte nicht nötig sind, aber auch nicht vermieden werden. Marcel denkt an die Arbeit, an die Werkstatt, an die Autos, die auf ihn warten, während Tyra denkt an den See, an das Wasser, an die Sonne auf ihrer Haut.
Als sie fertig sind, räumen sie gemeinsam ab, eine Choreografie, die sie eingeübt haben, ohne darüber nachzudenken. Marcel nimmt die Teller, Tyra die Tassen, und sie bewegen sich in der kleinen Küche, ein Tanz des Alltags, der sie verbindet, auch wenn sie nicht sprechen.
„Ich muss los zur Arbeit", sagt Marcel schließlich. Er stellt das letzte Geschirr in die Spüle, dreht sich zu ihr um.
Tyra geht auf ihn zu, ihre Hand legt sich auf seine Brust, über sein Herz, das unter dem T-Shirt schlägt, und sie zieht ihn zu sich, küsst ihn noch einmal, kurz, fest, ein Versprechen für später, für den Abend, für das, was kommen wird.
„Viel Spaß", sagt sie.
„Danke. Du auch", erwidert Marcel. Er lächelt, ein echtes Lächeln diesmal, das seine Augen erreicht. „Danke. Ich denke, den werde ich haben."
Tyra lacht, ein leises, melodisches Geräusch. „Ich geh jetzt auch ins Schlafzimmer, mich fertig machen."
Sie lösen sich voneinander, und Marcel geht in den Flur, während Tyra in Richtung Schlafzimmer verschwindet, der Bademantel flattert hinter ihr, ein weißer Schwanz, der ihn verfolgt.
Im Flur zieht Marcel seine Schuhe an, die abgenutzten Arbeitsschuhe mit den Stahlkappen, die ihn schon durch so viele Tage getragen haben. Dann seine Jacke, die alte Lederjacke, die nach Öl und Schweiß riecht, nach seiner Arbeit, nach dem, was er ist.
Tyra ist im Schlafzimmer, die Tür geschlossen. Sie hat den Bademantel ausgezogen, lässt ihn zu Boden gleiten, ein Haufen Seide, der vergessen ist. Sie liegt auf dem Bett, nackt, die Haut noch warm vom Schlaf, und sie spürt die Kühle der Laken unter ihrem Rücken, ein Kontrast, der sie wach macht, der sie erwartungsvoll stimmt.
Sie öffnet die Schublade ihres Nachttisches, die unterste, die sie sonst nie benutzt, die sie erst gestern Abend für ihre neuen Besitztümer freigeräumt hat. Ihre Finger finden, was sie suchen – der Vibrator, fleischfarben, erschreckend echt in seiner Nachbildung, und der Analplug, schwarz, glatt, unmissverständlich.
Sie legt den Plug neben sich auf das Bett, fühlt seine Kühle gegen ihre Haut, und nimmt den Vibrator in die Hand. Er ist schwer, schwerer, als sie erwartet hat, und das Gewicht ist befremdlich, aufregend zugleich. Sie schaltet ihn ein, und das Summen erfüllt das Schlafzimmer, ein niedriges Vibrieren, das sie in den Fingern spürt, in ihrem Handgelenk, das sich in ihren Körper überträgt, bevor er sie überhaupt berührt.
Marcel hat die Wohnungstür geöffnet. Die Klinke dreht sich, das Schloss knackt, und er tritt hinaus in den Flur, in den Geruch des Treppenhauses, nach altem Holz und fremden Leben. Er will gerade die Tür hinter sich zuziehen, als er eine Gestalt erblickt, die vor der Tür steht, die Hand bereits zur Klingel erhoben.
Mustafa.
Der junge Mann trägt eine enge Jeans, ein weißes T-Shirt, das seine muskulöse Statur betont, und eine Lederjacke über der Schulter, als wäre der Morgen bereits warm genug. Seine blauen Augen treffen Marcels, und ein Lächeln breitet sich auf seinem Gesicht aus, langsam, bedächtig, das Lächeln eines Mannes, der weiß, dass er im Vorteil ist.
„Guten Morgen, Mustafa", sagt Marcel. Seine Stimme klingt neutral, bemüht neutral, während seine Hand sich um die Türklinke krallt, als könne sie ihm Halt geben. „Was treibt dich hierher?"
„Guten Morgen, Marcel", erwidert Mustafa. Seine Stimme ist tief, selbstsicher, mit diesem leichten Akzent, der ihn als anderen markiert, als jemanden, der nicht von hier ist, der nicht zu ihnen gehört. „Ich bin doch mit Tyra zum Kaffee verabredet."
Die Worte treffen Marcel wie ein kleiner Schlag, nicht hart, aber unerwartet. Er hatte es gewusst, oder hätte es wissen sollen, aber die Tatsache, dass Mustafa hier steht, in diesem Moment, während Tyra nackt im Schlafzimmer liegt, während der Vibrator in ihrer Hand summt – es ist zu viel, zu schnell, zu unberechenbar.
„Ach, stimmt ja", sagt er, und seine Stimme klingt beinahe normal, beinahe lässig. Er hofft, dass Mustafa es nicht bemerkt, dieses Zittern, diese Anspannung in seinen Schultern. „Geh schon mal in die Küche. Tyra kommt bestimmt gleich."
„Okay", sagt Mustafa. Er nickt, ein kurzes, fast respektvolles Nicken, das Marcel nicht traut, das er nicht deuten kann. Der junge Mann tritt ein, seine Schritte laut auf dem Holzboden des Flurs, und Marcel weicht zurück, lässt ihn passieren, spürt die Nähe seines Körpers, den Geruch seines Deos, etwas Süßliches, Aufdringliches.
„Ich muss zur Arbeit", sagt Marcel. Er sagt es zu schnell, zu hastig, als wolle er die Situation beenden, bevor sie beginnt. Er tritt hinaus in den Flur, zieht die Tür hinter sich zu, hört das Klicken des Schlosses, das ihn von seiner Wohnung, von seiner Frau, von diesem jungen Mann trennt.
„Bis später", ruft Mustafa ihm nach, und seine Stimme trägt etwas, das Marcel nicht benennen kann, eine Verheißung oder eine Drohung, die gleich klingen in diesem Moment.
Marcel geht die Treppe hinunter, seine Schritte schnell, fast fluchtartig, und er denkt nicht nach, denkt nicht an das, was er gerade getan hat, an die Tür, die er hinter sich geschlossen hat, an den Mann, den er allein gelassen hat mit Tyra, die nackt im Schlafzimmer liegt, die den Vibrator in der Hand hält, die von ihm nichts ahnt.
Im Schlafzimmer hört Tyra nichts. Der Vibrator summt in ihrer Hand, ein konstantes, hypnotisches Geräusch, das alle anderen Wahrnehmungen auslöscht. Sie liegt auf dem Rücken, die Beine leicht geöffnet, und sie fährt mit dem Vibrator über ihre Haut, zuerst über den Bauch, dann tiefer, über die Scham, die bereits feucht ist, bereits erwartungsvoll.
Tyra spreizt ihre Beine weiter, während das Summen des Vibrators den Raum erfüllt. Das Gerät liegt schwer in ihrer Hand, die realistische Form täuscht über das künstliche Material hinweg. Sie führt die Spitze über ihre feuchte Scham, spürt die Vibrationen durch ihren Unterleib ziehen. Oh fuck, denkt sie, vibriert der geil.
Ihre Gedanken wandern zurück zum See, zu den Bildern, die sich tief in ihr Gedächtnis eingebrannt haben. Mustafa, der sich über Lena beugt, Edis, der daneben wartet, die animalische Energie, die von der Szene ausgegangen war. Sie hat zugeschaut, hat sich selbst berührt, und jetzt, allein in ihrem Schlafzimmer, will sie mehr.
Tyra positioniert den Vibrator genau zwischen ihren Schamlippen. Die Vibration trifft ihren Kitzler, und sie stöhnt leise auf. Sie will es spüren, will richtig ausgefüllt sein. Langsam, ganz langsam, schiebt sie die fette Eichel des Vibrators in sich hinein.
"Oh Gott", stöhnt sie, als der Vibrator ihre Schamlippen überwindet. "Ist der groß."
Er ist viel größer als Marcel. Größer als jeder Schwanz, mit dem sie je gefickt hat. Sie spürt, wie er sie dehnt, wie er sich seinen Weg bahnt, Zentimeter für Zentimeter. Der Vibrator vibriert heftig in ihr, und sie stöhnt lauter, nicht mehr darauf bedacht, leise zu sein.
Sie schiebt ihn weiter, immer tiefer. Der Vibrator dehnt ihre Möse aufs Äußerste. "Oh ja", keucht Tyra. "Fuck."
Mustafa. Sie denkt an Mustafa, an seine blauen Augen, an sein selbstbewusstes Grinsen. Fuck, Mustafas Schwanz ist noch größer, denkt sie. Wie geil muss sich der anfühlen.
Die 25 Zentimeter des Vibrators stecken nun bis zum Anschlag in ihrer Möse. Er vibriert heftig, und Tyra stöhnt und keucht. Sie fängt an, sich selbst damit zu ficken, zieht ihn fast ganz heraus, nur um ihn dann wieder tief hineinzustoßen.
Sie stellt sich vor, es wäre Mustafa. Stellt sich vor, wie er über ihr kniet, wie er sie mit seinem riesigen Schwanz fickt. Sie greift mit der freien Hand nach dem Analplug, der auf dem Nachttisch liegt.
Jetzt will ich auch meinen Arsch gefüllt haben, denkt sie.
Sie dreht sich um, kniet sich auf alle viere. Der Vibrator gleitet aus ihr heraus, und sie stöhnt bei dem plötzlichen Verlust. Aber sie hat andere Pläne. Sie holt das Gleitgel aus der Schublade, schmiert ihr Arschloch großzügig ein. Dann nimmt sie den Analplug, führt ihn zu ihrem Hintereingang.
Langsam drückt sie ihn hinein. Der Widerstand ist spürbar, der Druck intensiv. "Oh fuck", stöhnt sie, als der breiteste Teil durchgleitet und der Plug sicher sitzt.
Als der Analplug sitzt, greift sie wieder nach dem Vibrator. Sie dreht sich auf den Rücken, spreizt ihre Beine weit. Der Plug in ihrem Arsch erzeugt einen konstanten Druck, ein Gefühl der Fülle, das sich mit der Leere in ihrer Möse kontrastiert.
Sie schließt die Augen. Denkt an Mustafa. Führt den Vibrator wieder an ihre Scham, schiebt ihn hinein, tiefer, schneller. "Oh ja", stöhnt sie. "Mustafa, fick mich."
In der Küche hört Mustafa ihr Stöhnen. Er sitzt am Tisch, eine Tasse Kaffee vor sich. Er grinst, als er die Laute vernimmt, die durch die geschlossene Tür dringen. Das ist zu perfekt, um wahr zu sein.
Mustafa steht auf, bewegt sich lautlos durch die Wohnung. Die Schlafzimmertür ist geschlossen, aber das Stöhnen ist deutlich zu hören.
Ganz leise, millimeterweise, öffnet er die Tür. Das Bild, das sich ihm bietet, lässt ihn fast auflachen vor Lust. Tyra, breitbeinig auf dem Bett, nackt, schweißgebadet, mit einem Vibrator in ihrer Möse und einem Plug in ihrem Arsch. Ihre Augen sind geschlossen, sie stöhnt seinen Namen.
Mustafa nimmt sein Handy aus der Tasche. Startet die Aufnahme. Positioniert sich so, dass er alles sieht, alles festhält. Tyra bemerkt nichts, zu sehr vertieft in ihre Fantasie, zu sehr getrieben von ihrer Lust.
Sie treibt den Vibrator immer heftiger in ihre Möse. "Oh ja, Mustafa", stöhnt sie laut. "Fick mich, fick mich härter."
Die Vibrationen des dicken Vibrators, kombiniert mit dem Druck des Analplugs, sind zu viel für sie. Ihr Körper spannt sich, sie spürt den Orgasmus herannahen, unaufhaltsam wie ein Sturm.
"Oh ja, oh ja, oh ja", keucht sie, und dann bricht es aus ihr heraus. Mit lautem Stöhnen, bei dem sie nach Mustafas Schwanz schreit, kommt sie heftig. Ihr Saft spritzt um den Vibrator herum, ihre Möse kontrahiert rhythmisch um das Gerät. Ihr ganzer Körper zittert, sie presst die Hüften gegen den Vibrator, will die Welle nicht enden lassen.
Als ihr Orgasmus langsam abklingt, sinkt sie zurück auf das Bett. Ihr Atem geht schwer, ihr Körper ist schweißnass. Sie zieht den Vibrator langsam aus ihrer Möse, stöhnt bei dem Gefühl der Entleerung.
"Das nenn ich doch mal eine geile Begrüßung", sagt eine Stimme.
Tyra erschrickt, ihre Augen springen auf. In der Tür steht Mustafa, sein Handy auf sie gerichtet, ein selbstzufriedenes Grinsen auf seinem Gesicht.
"Was... was zum Teufel machst du denn hier?", stammelt Tyra. Ihr Herz hämmert, Scham und Wut mischen sich in ihr.
"Marcel hat mich reingelassen", sagt Mustafa, seine Stimme lässig, fast amüsiert. "Wir waren doch zum Kaffee verabredet, aber das hier ist besser als Kaffee."
Er geht auf das Bett zu, setzt sich zwischen ihre gespreizten Beine. Tyra will die Beine zusammenschließen, aber er legt eine Hand auf ihren Oberschenkel, hält sie fest. Seine Berührung ist warm, fest, unmissverständlich.
Mustafa nimmt den Vibrator, der noch feucht von ihrem Saft ist. Er führt ihn an seine Nase, schnuppert daran. "Hmm, dein Fotzensaft riecht gut", murmelt er. Dann leckt er über die Spitze, schmeckt sie. "Mmh, du schmeckst auch gut."
Tyra spürt Hitze in ihren Wangen, eine Mischung aus Scham und Erregung, die sie verwirrt. Sie sollte ihn hinauswerfen, sollte schreien, aber ihr Körper reagiert anders. Der Analplug in ihr, die Nachwirkungen ihres Orgasmus, die Anspannung der Situation – alles verschwimmt zu einem Wirbel aus Sinneseindrücken.
Mustafa schaltet den Vibrator auf die höchste Stufe. Das Summen wird lauter, intensiver. Er fährt damit über ihre Klitoris, und Tyra stöhnt unwillkürlich auf. Blitze durchfahren sie, ihre Hüften zucken gegen die Berührung.
"Lass das", stöhnt sie, aber ihre Stimme klingt schwach, ohne Überzeugung. "Ich bin verheiratet. Meinem Mann treu."
"Wir machen doch nichts Schlimmes", sagt Mustafa, seine Stimme sanft, fast beruhigend, während er den Vibrator weiter über ihre empfindsamste Stelle gleiten lässt. "Du betrügst deinen Mann nicht. Es ist nur ein Vibrator."
"Aber in einer fremden Hand", stöhnt Tyra. Ihre Augen sind halb geschlossen, ihr Atem geht schneller.
"Aber nur der Vibrator lässt dich stöhnen", kontert Mustafa. Er setzt den Vibrator an ihrer Möse an, fährt mit der Spitze durch ihre Spalte, sammelt ihre Feuchtigkeit. Dann schiebt er ihn langsam in ihr klatschnasses Loch.
"Oh Gott", stöhnt Tyra, als der fette Vibrator sich seinen Weg in ihren Geburtskanal bahnt. Die Dehnung ist intensiv, fast zu viel, aber die Vibrationen senden Wellen der Lust durch ihren Körper.
"Wenn ich aufhören soll, musst du es nur sagen", sagt Mustafa, während er den Vibrator tiefer schiebt, bis er vollständig in ihr sitzt.
"Ja... ähm... nein", stammelt Tyra. "Lass mich einfach kommen."
Mustafa grinst. Er fährt mit dem Vibrator heftig in ihrer Möse ein und aus, setzt zu einem rhythmischen Stoßen an. Die Vibrationen sind intensiv, die Bewegungen kraftvoll.
"Aber nur der Vibrator", stöhnt Tyra, als wolle sie sich selbst davon überzeugen. "Nicht ficken."
"Ich hab Zeit, Tyra", sagt Mustafa, seine Stimme ruhig, selbstsicher. Er fickt sie weiter mit dem Vibrator, variiert das Tempo, manchmal langsam und tief, dann wieder schnell und hart. "Wir können das so lange machen, wie du willst."
Tyra schließt die Augen. Ihre Hände greifen nach den Laken, zerknüllen sie. Sie stellt sich vor, es wäre Mustafas Schwanz, der sie gerade fickt. Stellt sich vor, wie er über ihr kniet, wie sein muskulöser Körper sich anspannt, wie seine blauen Augen sie durchdringen.
"Oh Gott, ja", stöhnt sie. "Mustafa, fick mich. Fick mich härter."
Mustafa beugt sich zwischen ihre Beine. Er zieht den Vibrator fast ganz heraus, lässt nur die Spitze in ihr, dann schiebt er ihn wieder tief hinein. Gleichzeitig senkt er seinen Kopf, fährt mit seiner Zunge über ihren Kitzler.
"Hey lass das", stöhnt Tyra, ihre Hüften zucken gegen die doppelte Berührung. "Das war so nicht abgemacht."
"Es ist nur eine Zunge", sagt Mustafa, seine Stimme gedämpft gegen ihre Haut. "Und kein Schwanz."
Er leckt ihren Kitzler weiter, während er sie mit dem Vibrator fickt. Seine Zunge ist warm, geschickt, findet genau die richtigen Stellen. Tyra spürt, wie die Kombination aus Vibration, Dehnung und seiner Zunge sie überwältigt.
Sie greift nach seinem Kopf, drückt ihn fest auf ihre Möse. Ihre Finger vergraben sich in seinen kurzen schwarzen Haaren. "Oh Gott, ja", keucht sie. "Ich komme, du Arsch. Ich komme."
Ihr Orgasmus bricht über sie herein wie eine Welle. Ihr Körper verkrampft sich, ihre Hüften bäumen sich gegen Mustafa. Ihr Saft spritzt in sein Gesicht, läuft über seine Wangen, während sie laut stöhnt, seinen Namen ruft, verflucht und betet in einer einzigen heißen Sekunde.
Ihre Möse kontrahiert rhythmisch um den Vibrator, zieht ihn tiefer, will ihn nicht loslassen. Als die Welle endlich abebbt, sinkt sie zurück auf das Bett, ihr Atem geht schwer, ihr Körper zittert noch nach.
Mustafa zieht den Vibrator langsam aus ihrer Möse. Er betrachtet das glänzende Gerät, dann ihr Gesicht, das noch verzerrt ist von der Nachwirkung des Orgasmus.
"War doch gar nicht so schlimm, oder, Süße?", sagt er. "Kein fremder Schwanz in deiner leckeren Fotze. Nur ein Vibrator. Eine Zunge." Er leckt sich über die Lippen, schmeckt sie noch einmal. "Du warst deinem Mann treu technisch gesehen."
Er greift nach seinem Handy, das er unauffällig auf den Nachttisch gestellt hat, und stoppt die Aufnahme. Der Bildschirm zeigt die verstrichene Zeit: über zwölf Minuten Video.
"Du Arschloch", sagt Tyra. Ihre Stimme ist schwach, aber die Wut darin ist echt. "Du hast das alles aufgenommen?"
"Ja klar", sagt Mustafa, und zum ersten Mal klingt seine Stimme härter, weniger spielerisch. "Wer lag denn hier im Bett mit einem Analplug im Arsch? Hat sich mit einem riesigen Vibrator selbst gefickt? Und dabei den Namen von dem kleinen Nachbarsjungen gestöhnt, kaum dass ihr Mann aus dem Haus ist?"
Tyra spürt die Hitze in ihren Wangen, die Scham, die sie überkommt. Aber gleichzeitig, tief in ihr, ein Kribbeln, eine Erregung, die nicht vergehen will.
»Ich – ich hab nicht«, bringt Tyra schließlich hervor, ihre Stimme klingt rau, fast heiser. Sie versucht, sich auf die Ellbogen zu stützen, doch ihre Arme fühlen sich wie Pudding an.
Mustafa neigt den Kopf leicht zur Seite, eine Augenbraue hebend. »Was hast du nicht?«
»Ich habe nicht –« Sie unterbricht sich, beißt sich auf die Unterlippe. Die Erinnerung an ihre eigene Stimme, die seinen Namen gerufen hat, hallt in ihrem Kopf wider. »Was?«, wiederholt er.
Mustafa macht einen Schritt näher ans Bett heran. Seine Jeans spannt über den muskulösen Oberschenkeln, die Lederjacke hat er über einem Stuhl drapiert. Die Narbe an seiner linken Wange zuckt kaum merklich, als er spricht: »Du hast nicht an mich gedacht, als du dir den Vibrator in die Fotze gerammt hast?«
Die Direktheit seiner Worte trifft Tyra wie ein Schlag. Sie spürt, wie Hitze in ihre Wangen steigt – nicht nur die Nachwärme der Erregung, sondern eine tiefe, peinliche Scham. »Das war nur Fantasie«, sagt sie schnell, zu schnell, und ihre Stimme überschlägt sich beinahe. »Nur eine – eine Fantasie, nichts weiter.«
»Nur Fantasie.« Mustafa lässt die Worte auf seiner Zunge zergehen, als würde er ihren Geschmack prüfen. Er beugt sich vor, seine blauen Augen fixieren sie mit einer Intensität, die sie atemlos macht. »Aber in der Fantasie hast du von meinem Schwanz geträumt. Nicht vom kleinen Schwanz deines Mannes.«
Die Formulierung ist grob, absichtlich derb, und doch – oder vielleicht gerade deshalb – sendet sie einen Schauer durch Tyras Körper. Sie denkt an Marcel, an seine sanften Hände, seine vertraute Berührung, die Liebe in seinen Augen, wenn er sie ansieht. Und dann denkt sie an diesen Moment, an den Vibrator, an die Bilder in ihrem Kopf, die sie nicht kontrollieren konnte.
»Nein«, flüstert sie, doch die Lüge klingt hohl selbst in ihren eigenen Ohren.
Mustafa wartet. Sein Schweigen ist schwerer als jede Drohung.
»Ähm – ja.« Das Geständnis entweicht ihr wie ein Seufzer, den sie lange zurückgehalten hat. »Ja«, wiederholt sie leiser, und etwas in ihr bricht dabei, ein Damm aus Selbsttäuschung, den sie mühsam errichtet hat.
»Wusste ich's doch.« Mustafas Lächeln ist nicht freundlich – es ist das Lächeln eines Jägers, der seine Beute in die Enge getrieben hat. Er streckt die Hand aus, packt sie am Handgelenk und zieht sie mit einer Kraft, die keinen Widerspruch duldet, vom Bett hoch. »Komm, wir gehen erstmal Kaffee trinken.«
Tyra taumelt, als ihre Füße den Boden berühren. Der Analplug verschiebt sich minimal, ein ungewohnter Reiz, der sie zusammenzucken lässt. Sie ist nackt, völlig nackt, und Mustafa führt sie wie eine Puppe aus dem Schlafzimmer, durch den kurzen Flur in die Küche.
Der Boden ist kalt unter ihren nackten Füßen, die Fliesen glatt und angenehm kühl gegen ihre überhitzte Haut. Die Küche erscheint ihr plötzlich fremd, zu hell, zu offen – die Fenster ohne Vorhänge, der Blick auf den gegenüberliegenden Wohnblock. Jemand könnte sie sehen. Der Gedanke durchfährt sie wie ein Blitz, doch Mustafa scheint es nicht zu stören. Im Gegenteil.
Er lässt sie vor der Küchenzeile stehen, während er selbst zur Kaffeemaschine geht, die noch warm ist. Marcel hat für sie Kaffee gekocht, vor seiner Arbeit, vor seinem Abschiedskuss. Der Gedanke an ihren Verlobten erzeugt einen schmerzhaften Stich in Tyras Brust, doch er vermischt sich auf seltsame Weise mit der Erregung, die immer noch in ihren Adern pulsiert.
»Setz dich«, befiehlt Mustafa, ohne sich umzudrehen.
Tyra zögert. Die Küchenstühle sind aus Holz, unbequem, und sie ist nackt, der Analplug in ihr, ihre Feuchtigkeit noch immer spürbar zwischen ihren Schenkeln. Doch die Erwähnung der Videos – sie hat gesehen, wie er aufgenommen hat, was er damit anstellen könnte – lässt sie gehorchen. Sie setzt sich vorsichtig, die Oberschenkel zusammengepresst, als könnte sie so ihre Nacktheit verbergen.
Mustafa dreht sich um, zwei Tassen in den Händen. Sein Blick gleitet über ihren Körper, langsam, genüsslich, als würde er jeden Zentimeter in sein Gedächtnis einbrennen. »Hier, Schatz«, sagt er und stellt eine Tasse vor sie hin. »Brauchst du Milch?«
Die Vertrautheit seiner Anrede – Schatz – lässt sie erschaudern. Es ist Marcel Wort, ihr Wort, und aus Mustafas Mund klingt es wie eine Besitzergreifung.
»Ja«, flüstert sie. »Gerne.«
Mustafa geht zum Kühlschrank, seine Bewegungen sind lässig, selbstsicher. Er öffnet die Tür, greift nach der Milchflasche, und Tyra kann nicht anders, als seinen Rücken anzustarren, die breiten Schultern, die schmale Taille. Die Jeans sitzt tief auf seinen Hüften, und sie erinnert sich an seine Worte – an die Fantasie von seinem Schwanz, den sie nicht gesehen hat, den sie sich aber vorstellt, größer als Marcel, bedrohlicher, fremder.
Er dreht sich um, reicht ihr die Milch. Ihre Finger berühren sich kurz, und seine Haut ist warm, trocken, selbstbewusst.Tyra gießt Milch in ihren Kaffee, konzentriert sich auf die braun-weiße Wirbelung, als könne sie so die Situation kontrollieren. Sie nimmt einen Schluck, der Kaffee ist bitter, zu heiß, und sie spürt, wie er ihre Kehle hinunterbrennt.
Mustafa lehnt sich gegen die Küchenzeile, seine Tasse in der Hand, und betrachtet sie. Die Stille zwischen ihnen ist erfüllt vom Ticken der Wanduhr, vom Ferngeräusch eines vorbeifahrenden Autos, vom eigenen Herzschlag in Tyras Ohren. Sie fühlt sich beobachtet, analysiert, ausgestellt – und sie ist es, in ihrer eigenen Küche, nackt, mit einem Analplug im Arsch, während ein Mann, der nicht ihr Verlobter ist, sie mit den Augen verschlingt.
»Komm«, sagt Mustafa schließlich und stellt seine Tasse ab. »Wir gehen auf den Balkon eine Zigarette rauchen.«
Tyra erstarrte. Der Balkon – der kleine Balkon, der von drei Seiten von anderen Wohnungen eingesehen werden kann. Die Nachbarn gegenüber, die Familie im ersten Stock, die Rentnerin im Dachgeschoss, die immer ihre Blumen gießt.
»Ja ich glaub ich brauch jetzt eine«, hört sie sich sagen, ihre Stimme klingt fremd in ihren Ohren. »Ich zieh mir schnell was an.«
Sie macht Anstalten aufzustehen, doch Mustafa ist schneller. Seine Hand liegt schwer auf ihrer Schulter, drückt sie zurück auf den Stuhl.
»Nein.« Ein Wort, nichts weiter, aber in seiner Stimme liegt eine Autorität, die sie nicht wagt zu hinterfragen.
»Aber –«
»Nichts aber.« Er beugt sich herab, sein Gesicht ist dicht vor ihrem, seine blauen Augen fesseln sie. »Denk an die Videos, Tyra. Denk daran, was passieren könnte.«
Die Androhung ist implizit, doch umso wirksamer. Tyra spürt, wie ihr Mund trocken wird, wie ihre Hände zu zittern beginnen. Sie denkt an Marcel, an sein Vertrauen, an die acht Jahre ihrer Beziehung. Und sie denkt an das Video auf Mustafas Handy – sie selbst, die Beine gespreizt, der Vibrator in ihr, ihr Gesicht im Höhepunkt der Lust verzerrt, seinen Namen rufend.
Widerwillig steht sie auf. Ihre Beine fühlen sich wackelig an, der Analplug verursacht bei jeder Bewegung ein leichtes Ziehen, das sie an seine Präsenz erinnert. Mustafa geht voran, öffnet die Balkontür, und die Morgenluft strömt herein, kühl und frisch, erfüllt vom Geruch nach Frühling und dem entfernten Lärm der Stadt.
Tyra folgt ihm. Der Balkon ist klein, zwei Quadratmeter vielleicht, mit einem Metallgeländer, das bis zur Hüfte reicht. Sie steckt sich eine Zigarette an, ihre Finger zittern so sehr, dass sie das Feuerzeug zweimal fallen lässt. Endlich brennt die Flamme, sie inhaliert tief, lässt den Rauch in ihre Lunge strömen.
Sie lehnt sich über das Geländer, ihre Brüste hängen schwer, die Nippel noch immer hart von der kühlen Luft. Ihr Blick wandert über die gegenüberliegenden Fenster, die Balkone, die Dächer. Gott sei Dank – sie sieht niemanden, keine Bewegung hinter den Scheiben, keine neugierigen Blicke.
»Mit dem Analplug ist dein Arsch noch geiler«, sagt Mustafa hinter ihr. Seine Stimme ist ruhig, fast nachdenklich, als würde er über das Wetter sprechen. Sie hört das Klicken seines Feuerzeugs, riecht den Tabakgeruch seiner Zigarette.
Tyra antwortet nicht. Sie starrt auf die Straße hinab, auf die vorbeifahrenden Autos, die spielenden Kinder auf dem Spielplatz neben dem Haus. Die Normalität dieser Szene erscheint ihr surreal, unerreichbar fern von dem, was in ihrer Küche, in ihrem Schlafzimmer geschehen ist.
»Wie ist das mit dem Analplug?«, fragt Mustafa. Er ist näher gekommen, sie spürt seine Wärme an ihrem Rücken, hört sein Atmen über ihrem Ohr.
Sie zögert. Die Wahrheit zu sagen bedeutet, ihm noch mehr Macht über sie zu geben. Doch die Lüge – sie hat keine Kraft mehr für Lügen, nicht in diesem Moment, nicht in diesem Zustand der völligen Entblößung.
»Es – es ist eigentlich ein geiles Gefühl«, gibt sie zu, und ihre Stimme ist so leise, dass er sich noch näher beugen muss, um sie zu verstehen.
Mustafa lacht leise, ein tiefes, zufriedenes Geräusch. »Wusste ich's doch.« Er zieht an seiner Zigarette, bläst den Rauch in die Luft. »Du bist eine kleine Schlampe, Tyra. Du hast es nur noch nicht zugegeben.«
Die Beleidigung sollte sie wütend machen, doch stattdessen spürt sie nur eine seltsame Erleichterung. Als hätte er etwas benannt, das sie selbst nicht aussprechen konnte.
»Ich muss mich fertig machen für die Arbeit«, sagt sie und drückt ihre Zigarette im Aschenbecher aus, den Marcel dort hingestellt hat. Ihre Finger berühren den kühlen Metallrand, und sie denkt an seine Hände, die denselben Aschenbecher berührt haben, nur Stunden zuvor.
»Ich helfe dir.« Mustafa macht seine Zigarette ebenfalls aus, ein langer, letzter Zug, bevor er den Glutrest in den Aschenbecher drückt.
»Oh Gott«, flüstert Tyra. »Warum?«
Die Frage ist nicht an ihn gerichtet, eher an das Universum, an den Zufall, an ihre eigene Schwäche. Doch Mustafa antwortet trotzdem, seine Hand auf ihrem Rücken, der sie zurück in die Wohnung lenkt: »Weil ich es kann, Tyra. Weil du es willst. Und weil du es brauchst.«
Sie geht ins Schlafzimmer, und er folgt ihr. Der Raum riecht noch nach ihr, nach Sex und Schweiß und dem leicht metallischen Geruch des Vibrators. Die Bettlaken sind zerknittert, die Decke halb zu Boden gerutscht. Ihr Bademantel liegt dort, wo sie ihn fallen gelassen hat, ein Haufen weißer Seide auf dem dunklen Holzboden.
Tyra kniet sich vor einen Umzugskarton, den sie gestern noch nicht ausgepackt hat. Marcel wollte am Wochenende damit beginnen, doch jetzt – jetzt ist sie allein mit diesem Mann, der ihre Welt auf den Kopf stellt.
Sie kramt in dem Karton, sucht nach etwas Passendem für die Arbeit. Ihre Hände berühren Stoffe, die sie nicht mehr tragen kann – zu eng, zu kurz, zu aufreizend für eine Sekretärin in einer Anwaltskanzlei. Doch Mustafa scheint andere Pläne zu haben.
»Warte, lass mich mal«, sagt er und tritt neben sie. Er nimmt ihr den Karton weg, seine Armmuskeln spielen unter dem engen T-Shirt, das er unter der Jacke trägt.
»Ich komm alleine zurecht«, protestiert sie schwach, doch er ignoriert sie.
Mustafa wühlt im Karton, seine Hände graben sich durch die Stoffe, als würden sie nach Schätzen suchen. Dann zieht er etwas hervor, hält es in die Höhe, und Tyras Herz sinkt.
Ein karieter Micro-Rock. Rot und schwarz kariert, ein Rest aus ihrer Studentenzeit, aus einer Zeit, als sie noch experimentierte, noch nicht wusste, wer sie sein wollte. Sie hat ihn seit Jahren nicht mehr getragen, hat vergessen, dass sie ihn überhaupt besitzt.
»Hier«, sagt Mustafa und reicht ihr den Rock. »Zieh den schon mal an.«
Tyra starrt auf das Stück Stoff in ihren Händen. Es ist winzig, ein Schal mehr als ein Rock, und sie weiß – sie weiß genau, was passieren wird, wenn sie ihn trägt.
»Oh Gott«, flüstert sie. »Nicht der. Der ist viel zu kurz.«
Doch ihre Hände beginnen bereits, den Rock anzuziehen, während ihre Gedanken an die Videos kreisen, an Marcel, an ihre Arbeit, an alles, was sie zu verlieren hat. Der Stoff rutscht über ihre Hüften, engt ein an der Taille, und dann – dann steht sie da, der Rock endet mitten auf ihrem Po, gibt die untere Hälfte frei, bedeckt gerade eben ihre Scham, ihr Arschloch.
Sie fühlt sich nackter als nackt, so exponiert, so sichtbar. Der Analplug ist nun unter dem Rock verborgen, doch sie spürt ihn bei jeder Bewegung, einen ständigen, unüberhörbarer Reiz.
»Und noch das«, sagt Mustafa und reicht ihr ein weißes Neckholder-Top.
Tyra nimmt es entgegen. Das Top ist aus einem dehnbaren, fast durchsichtigen Material, der Ausschnitt so tief, dass sie ihre Brüste kaum hineinzwängen kann. Sie zieht es über den Kopf, fummelt mit den Bändern im Nacken, und dann – dann steht sie vor ihm, und sein Blick sagt alles.
Das Top ist so eng, dass ihre Brüste wie auf einem Tablett präsentiert werden, die großen, festen Kugeln, die Marcel so liebt. Der Ausschnitt reicht fast bis zum Bauchnabel, und nur ein Haarbreit Stoff verhindert, dass ihre Nippel sichtbar werden. Sie sind hart, aufrecht, und Tyra weiß, dass es nicht an der Kälte liegt.
»Perfekt«, sagt Mustafa. Seine Stimme ist rau, tiefer als zuvor. »Jetzt noch deine High-Heels von gestern.«
Widerwillig – doch was bleibt ihr anderes übrig? – geht Tyra in den Flur, wo sie ihre Schuhe ausgezogen hat. Die High-Heels sind schwarz, mit einem dünnen Riemen um den Knöchel, mindestens zwölf Zentimeter Absatz. Sie beugt sich vor, um sie anzuziehen, und spürt, wie der Rock hochrutscht, wie der Analplug sich verschiebt, wie Mustafas Blick auf ihrem Po ruht.
Sie richtet sich auf, balanciert auf den hohen Absätzen, und geht zum Spiegel im Flur. Das Bild, das sich ihr bietet, lässt sie den Atem anhalten.
Eine Fremde starrt zurück. Eine Frau mit wallendem blonden Haar, das noch immer leicht zerzaust von den früheren Handlungen ist. Ein Gesicht, das gerötet ist, die Augen zu groß, die Lippen leicht geöffnet. Ein Körper, der in den engsten Stoffen gezwängt ist, die Brüste prall, der Po halb entblößt, die Beine endlos lang in den hohen Absätzen.
»Wow«, flüstert sie. »Ich seh verboten geil aus.«
»Perfekt«, wiederholt Mustafa hinter ihr. Er ist näher gekommen, sie sieht seine Reflexion im Spiegel, seine breiten Schultern, die sie fast völlig einrahmen. »Genau so sollst du aussehen.«
Er dreht sich um, geht ins Schlafzimmer zurück, und Tyra bleibt allein mit ihrem Spiegelbild. Sie betrachtet sich, sucht nach Spuren der Frau, die sie gestern noch war – die treue Verlobte, die Sekretärin, die zukünftige Mutter. Doch sie findet nur diese Fremde, diese Kreatur aus Lust und Scham und einem seltsamen, berauschenden Gefühl von Freiheit.
Mustafa kehrt zurück, den Vibrator in der Hand. Der große, schwarze Vibrator, den Mohammed geschickt hat, den sie selbst benutzt hat, den er in ihr benutzt hat. Er geht an ihr vorbei in den Flur, öffnet ihren Rucksack, der dort an der Garderobe hängt, und steckt den Vibrator hinein.
»Was soll das?«, fragt Tyra, ihre Stimme klingt schrill in der Stille.
Mustafa zieht den Reißverschluss zu, hängt den Rucksack ihr über die Schulter. »Ich glaube, den brauchst du heute vielleicht am See«, sagt er lässig, als würde er ihr einen Regenschirm mitgeben.
»Ähm – ja.« Sie zögert, ihre Gedanken rasen. Der See, Lena, die Arbeit – wie soll sie das alles unter einen Hut bringen? »Dann – dann okay.«
»Komm, du musst los.« Mustafa nimmt ihre Tasche, die neben der Tür steht, und öffnet die Wohnungstür. »Lena wartet.«
Tyra folgt ihm. Die Treppe hinunterzugehen ist eine Tortur in den High-Heels, mit dem Analplug, der bei jedem Schritt ein wenig verschiebt, bei jeder Stufe einen neuen Reiz setzt. Sie läuft breitbeinig, kann nicht anders, und spürt Mustafas Blick auf ihrem Po, der unter dem kurzen Rock beinahe völlig frei liegt.
Im Erdgeschoss steht Lena bereits an der Tür, die Sonne fällt durch das Treppenhausfenster, umhüllt sie wie ein Scheinwerfer. Sie trägt einen weißen Minirock, der Ansatz ihres Pos gerade noch verdeckt, und ein weißes, enges Top, das ihre enorme Oberweite betont, die prall gegen den Stoff drücken, die Piercings in ihren Nippeln als kleine Erhebungen sichtbar.
»Guten Morgen, ihr zwei Hübschen«, begrüßt Lena sie, ihre Stimme ist hell, fast fröhlich. Ihr Blick gleitet über Tyra, und ein anerkennendes Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht aus. »Du siehst echt verboten geil aus, Tyra.«
»Guten Morgen, Lena«, erwidert Tyra, und sie ist überrascht, wie normal ihre Stimme klingt. »Du siehst aber auch heiß aus.«
»Nicht so heiß wie du.« Lena macht einen Schritt auf sie zu, ihre blauen Augen funkeln. »Da werde ich ja neidisch.«
»Guten Morgen.« Mustafa tritt zwischen sie, seine Hand legt sich um Lenas Taille, zieht sie zu sich heran. Er beugt sich herab, und ihr Kuss ist alles andere als züchtig – seine Zunge dringt in ihren Mund, seine Hände graben sich in ihren Po, und Lena stöhnt leise, presst sich gegen ihn.
Tyra wendet den Blick ab, doch sie kann das Klatschen ihrer eigenen Herztöne nicht übertönen. Sie denkt an Marcel, an sein sanftes »Ich liebe dich« heute Morgen, an seine warnenden Worte bezüglich Mustafa. Wie recht er doch hatte. Wie wenig es hilft.
»Ich fahr euch«, sagt Mustafa, als er sich von Lena löst. Seine Lippen sind feucht, seine Augen dunkel vor Erregung. »Da kannst du mir den Schwanz blasen, bis wir dort sind.«
Lena kichert, ein kehliges, vertrautes Geräusch. »LästTyra dich immer noch nicht ran, mein armer Schatz?«
»Noch nicht.« Mustafas Blick trifft Tyra, und darin liegt ein Versprechen, eine Drohung, eine Verheißung. »Aber bald. Sehr bald.«
»Na dann los«, sagt Lena und nimmt seine Hand. »Ich brauch mein Eiweiß.«
Die drei verlassen das Wohnhaus. Die Morgensonne ist warm auf Tyras Haut, der Wind hebt den kurzen Rock, und sie muss eine Hand daraufhalten, um nicht völlig entblößt zu werden. Die Nachbarn, die vorbeigehen, die Kinder auf dem Spielplatz – alle könnten sie sehen, und doch schreitet sie neben Mustafa und Lena dahin.
Das weiße Mercedes-Benz Cabrio steht noch geparkt vor Mohammeds Kiosk. Der Wagen glänzt im Sonnenlicht.Mustafa zückt seinen Schlüsselbund, die Fernbedienung gibt ein kurzes Quittieren, und die Türen entriegeln sich mit einem satten Klicken.
»Guten Morgen, ihr zwei Hübschen«, ertönt Mohammeds Stimme, tief und rauchig wie immer. Der 58-Jährige steht vor seinem Kiosk und richtet gerade einen der klappbaren Stehtische auf, die Kunden zum Verweilen einladen sollen. Seine athletische Statur spannt das Polohemd, das er heute trägt, und die graue Stoppel seines gepflegten Bartes glänzt im Morgenlicht. Die Narbe an seiner linken Hand – ein Relikt aus seiner Boxerzeit – zuckt leicht, als er den Tisch mit einer einzigen, kraftvollen Bewegung aufstellt.
»Ihr seht richtig hübsch aus«, fügt Mohammed hinzu, und sein durchdringender blauer Blick gleitet über ihre Körper, lässt keine Kurve aus, kein Detail. Tyra spürt seine Augen wie physische Berührungen auf ihrer Haut, auf ihren nackten Oberschenkeln, auf dem Höhepunkt ihres kurzen Rocks.
»Danke«, presst Tyra hervor, und ihre Stimme klingt seltsam dünn in ihren eigenen Ohren. Lena neben ihr lächelt strahlend, völlig unbefangen.
»Gerne, gerne«, erwidert Mohammed, und sein Lächeln enthüllt weiße, leicht gelbliche Zähne. »Guten Morgen, Mustafa.«
»Guten Morgen, Onkel«, grüßt Mustafa, und in seiner Stimme liegt ein Hauch von Respekt, der sonst so selten ist. Dann wendet er sich den Frauen zu, und die Dominanz kehrt zurück in seine Haltung. »So, Tyra, du darfst heute nach hinten.«
Er öffnet die Beifahrertür, das schwere Metall schwingt nach außen, und mit einer fließenden Bewegung schiebt er den Sitz nach vorne, um den Zugang zur Rückbank freizugeben. Der Mechanismus rastet ein, und Tyra starrt auf den engen Durchgang, auf das cremefarbene Leder, das im Sonnenlicht warm und einladend aussieht.
Sie muss einsteigen. Sie muss sich bücken, muss ihren Hintern in die Höhe recken, direkt vor Mohammed, direkt vor Mustafa, direkt vor der Straße, wo jeder vorbeikommende Nachbar sie sehen könnte.
Tyra atmet tief durch, spürt, wie sich ihr Rock bereits bei der Vorbereitung zur Bewegung anhebt. Dann beugt sie sich vor, greift nach dem Vordersitz zur Stabilität, und klettert auf die Rückbank. Ihre Beine sind gespreizt, ihr Hintern weist zur offenen Tür, und sie spürt mit schrecklicher Klarheit, wie der Luftzug unter ihren Rock fährt, wie die Morgenkühle ihre nackten Pobacken streift.
Der Analplug ist sichtbar. Unvermeidlich, unübersehbar. Das schwarze Ende ragt aus ihrem After, das glatte Material reflektiert das Sonnenlicht, und Tyra erstarrt in der Bewegung, gefangen in dieser demütigenden Pose.
»Oh, du hast mein Geschenk ja ausgepackt, wie ich sehe«, sagt Mohammed, und seine Stimme ist voller amüsierte Genugtuung. Er steht nur wenige Meter entfernt, hat einen perfekten Blick auf ihre entblößten intimsten Stellen, auf das obszöne Accessoire in ihrem Hinterteil. »Freut mich, dass es dir gefällt. Das sieht geil aus«, fügt er hinzu, und sein Blick verweilt, genießt die Szene in aller Ausführlichkeit.
Tyra spürt die Hitze in ihrem Gesicht, das Brennen der Scham, die sich mit ihrer unaufhörlichen Erregung vermischt. Sie rutscht auf die Rückbank, spürt, wie der Analplug tiefer in sie gedrückt wird, wie das Leder unter ihrem nackten Hintern kühler ist als erwartet. Ihr Rock hat sich dabei vollständig nach oben geschoben, liegt nun als bunter Ring um ihre Hüfte, und sie sitzt mit blankem Hintern auf dem teuren Ledersitz, der glatte Stoff direkt gegen ihre Pobacken gepresst.
»Ähm, ja«, stammelt sie, sucht verzweifelt nach Worten, die diese Situation irgendwie normalisieren könnten. »Danke für die Geschenke. Die sind...« Sie zögert, spürt Mohammeds amüsierten Blick, Mustafas selbstgefälliges Grinsen, Lenas neugieriges Interesse. »...ganz nett.«
»Freut mich«, erwidert Mohammed, und er klingt aufrichtig zufrieden, wie ein Künstler, der sein Werk bewundert. »Bis jetzt kamen auch nie Beschwerden. Viel Spaß damit.«
Er wendet sich wieder seinen Stehtischen zu, als wäre nichts geschehen, als hätte er nicht gerade die Ehefrau seines Nachbarn mit einem Analplug im Arsch gesehen, halbnackt auf dem Rücksitz eines Cabrios. Tyra starrt ihm nach, unfähig zu begreifen, wie schnell ihre Welt sich verändert hat, wie völlig ihre Kontrolle geschmolzen ist.
Lena macht den Beifahrersitz mit einer flüssigen Bewegung zurück, das Mechanismusrasseln ertönt in der Morgenstille. Sie lässt sich auf den Sitz fallen, ihre Beine sind leicht gespreizt, und Tyra sieht einen kurzen Blick auf Lenas schamlose Schamlippen, bevor die Blondine ihre Position ein nimmt. Kein Höschen, natürlich. Mustafa hat Lenas gesamte Unterwäsche gestohlen, genau wie Tyras eigene, und die Erinnerung an diesen Akt der Dominanz lässt sie erschauern.
Mustafa schließt die Beifahrertür mit einem kräftigen Ruck, der Wagen wackelt leicht. Er geht zum Kofferraum, öffnet ihn, und Tyra hört das Klappern ihrer Rucksäcke, als er sie hineinwirft. Dann umrundet er das Fahrzeug, seine Schritte klingen entschlossen auf dem Asphalt, und er lässt sich auf den Fahrersitz fallen.
Der Motor springt an, ein tiefes, animalisches Grollen, das in Tyras Brustkorb vibriert. Mustafa gibt Gas, und das Cabrio rollt an, beschleunigt sanft, und die Frühlingsluft weht durch das offene Verdeck, lässt Tyras Haare tanzen, kühlt ihre nackten Oberschenkel.
Lena dreht sich zu ihr um, ihr Pferdeschwanz schwingt, und ihr Lächeln ist voller verschwörerischer Anspielung. »Bereit?«, fragt sie leise, und Tyra versteht nicht einmal, was genau sie meint, bevor Lena sich umdreht, auf die Knie auf dem Beifahrersitz rutscht und sich über Mustafas Schoß beugt.
Tyra starrt, unfähig, den Blick abzuwenden. Lenas Hände finden Mustafas Gürtelschnalle, öffnen sie mit geübter Präzision, und dann den Knopf seiner engen Jeans, den Reißverschluss, der sich mit einem zischenden Geräusch öffnet. Mustafa fährt unbeirrt weiter, eine Hand am Lenkrad, die andere lässig auf der Schaltung, als wäre dies die normalste Sache der Welt.
Lena greift in seine Hose, und Tyra sieht, wie ihre Finger sich um etwas Großes, Hartes schließen. Dann zieht sie Mustafas Penis heraus, und Tyra erschauert bei dem Anblick. Er ist riesig, mindestens 25 Zentimeter lang, und der Durchmesser lässt sie innerlich zusammenzucken – sie hat Marcel gesehen, hat andere Männer gesehen, aber dies... dies ist etwas anderes. Die dicke, dunkle Eichel glänzt bereits vor Erregung, Adern zeichnen sich entlang des Schafts ab, und die schweren Hoden liegen eng an seinem Körper gepresst.
Lena öffnet ihren Mund, ihre vollen Lippen formen einen perfekten O, und dann lässt sie ihren Kopf sinken. Der Schwanz verschwindet zwischen ihren Lippen, und das erste, nasse Schmatzen ertönt, laut und unverhüllt in der geschlossenen Kabine des fahrenden Cabrios.
Mustafa stöhnt leise, ein tiefes, zufriedenes Geräusch, und seine Finger umklammern das Lenkrad fester. »Gute Schlampe«, murmelt er, und Lena antwortet nicht, kann nicht antworten, denn ihr Mund ist voll mit seiner Männlichkeit, ihre Lippen gleiten tiefer, nehmen mehr von ihm auf.
Tyra sitzt reglos auf der Rückbank, ihr nackter Hintern auf dem kühlen Leder, ihr Rock immer noch hochgeschoben. Sie sollte etwas tun, sollte ihren Rock herunterziehen, sich bedecken, die Beine schließen. Stattdessen starrt sie auf die Szene vor ihr, auf Lenas blonde Haare, die rhythmisch auf und ab wippen, auf Mustafas Gesicht im Rückspiegel, wo seine blauen Augen sie beobachten, während Lena ihn lutscht.
Der Analplug drückt unaufhörlich, ein ständiges Pochen in ihrem Darm, und Tyra spürt, wie Feuchtigkeit zwischen ihren Schamlippen sammelt, wie ihre Klit anschwillt, pulsiert vor Verlangen. Sie ist nackt unter ihrem Rock, hat kein Höschen, nichts, was ihre Erregung verbergen könnte, und das Leder unter ihr wird feucht, das spürt sie, die Schande und die Lust vermischen sich zu einem berauschenden Cocktail.
Lena bläst ihn tiefer, ihr Kehlenansatz wölbt sich sichtbar, als sie Mustafas Eichel in ihren Rachen nimmt. Das Schmatzen wird lauter, feuchter, und Mustafas Stöhnen vertieft sich. Er fährt immer noch, lenkt mühelos durch die morgendlichen Straßen, weicht einem Radfahrer aus, biegt an einer Kreuzung ab, während Lena unermüdlich an seinem Schwanz arbeitet.
Tyra spreizt ihre Beine. Sie kann nicht anders. Der Anblick, der Klang, der Geruch von Sex, der sich im Wagen ausbreitet – all das überwältigt ihre letzten Reste von Zurückhaltung. Ihre Finger gleiten zwischen ihre Schamlippen, finden ihre geschwollene Klit, und sie stöhnt auf, lauter als beabsichtigt, als die Berührung durch ihren Körper zuckt.
Mustafa lacht im Rückspiegel, ein tiefes, amüsiertes Geräusch. »Gefällt der treuen Ehefrau der Anblick?«, fragt er, und seine Stimme ist voller Selbstgefälligkeit. »Siehst du, wie eine richtige Ehefrau einen anderen Schwanz bläst? Das könntest du auch. Das wirst du auch.«
Tyra antwortet nicht, kann nicht antworten, denn ihre Finger haben eigenes Leben angenommen, reiben ihre Klit in schnellen, kreisenden Bewegungen, während sie zuguckt, wie Lena Mustafas Schwanz immer tiefer in ihren Hals nimmt. Lenas Augen sind geschlossen, ihre Wimpern zittern, und sie sieht aus wie im Rausch, vollkommen hingegeben an ihre Aufgabe, an den Schwanz, den sie bedient.
Die Fahrt dauert an, Minuten, die wie Stunden vorkommen. Tyra masturbiert unverhüllt auf der Rückbank, ihre Finger gleiten in ihre feuchte Möse, kommen zurück zu ihrer Klit, während sie beobachtet, wie Lena Mustafa einen Deepthroat gibt. Der Wagen biegt ab, beschleunigt, bremst, und durch das offene Verdeck weht der Wind, kühl gegen ihre erhitzte Haut.
Lena gurgelt leise, als Mustafa tiefer in ihren Rachen dringt, ihre Nase presst sich gegen seine Schambeuge, und sie bleibt dort, atmet durch die Nase, während der riesige Schwanz ihren Rachen ausfüllt. Mustafas Kiefer spannt sich an, die Narbe an seiner linken Wange zuckt, und seine Finger umklammern das Lenkrad so fest, dass die Knöchel weiß werden.
»Fast da«, knurrt er, und seine Stimme ist rau vor Erregung. »Mach weiter, Schlampe. Ich will in deiner Kehle abspritzen.«
Lena antwortet nicht, kann nicht antworten, aber ihre Hände greifen nach Mustafas Oberschenkeln, halten sich fest, während sie ihn tief in sich behält. Tyra sieht die Anspannung in Mustafas Körper, die sichbare Anstrengung, sich zurückzuhalten, und ihre eigene Erregung steigt ins Unermessliche.
Sie fickt sich selbst mit zwei Fingern, dringt tief in ihre Möse ein, während ihr Daumen ihre Klit reibt. Der Analplug schiebt sich bei jeder Bewegung tiefer, reibt gegen ihre inneren Wände, und das doppelte Gefühl der Füllung, der Penetration, lässt sie stöhnen, lauter, unverhüllter.
Mustafa biegt in eine Seitenstraße ein, bremst abrupt, und das Cabrio kommt vor einem modernen Gebäudekomplex zum Stehen. Das Schild »Reiselust« glänzt in goldenen Buchstaben über dem Eingang, aber Tyra registriert es kaum, denn Mustafa hat bereits die Rückenlehne seines Sitzes nach hinten geklappt, hat Lenas Kopf mit beiden Händen umfasst, und seine Hüften beginnen zu stoßen.
»Schluck, Schlampe«, befiehlt er, und seine Stimme ist hart, dominant, unwiderstehlich. »Schluck jeden Tropfen.«
Er fickt ihren Mund, tief, hart, kontrolliert, und Lena nimmt es hin, ihre Kehle arbeitet, schluckt, während er in sie hineinstößt. Tyra sieht, wie seine Eier sich anspannen, wie sie pumpen, und dann stöhnt Mustafa laut auf, ein tiefes, animalisches Geräusch, das aus seiner Kehle bricht.
Er spritzt. Tyra sieht es, sieht die Anspannung in seinem Körper, die Konvulsionen, als er Ladung um Ladung direkt in Lenas Speiseröhre pumpt. Lenas Kehle arbeitet rhythmisch, schluckt, schluckt, schluckt, und ihre Augen rollen leicht nach hinten, während sie sein Sperma in sich aufnimmt, während sie ihn leert, jeden Tropfen.
Mustafas Stöße werden langsamer, schwächer, und schließlich lässt er Lenas Kopf los. Sie schnappt nach Luft, ein tiefes, keuchendes Atmen, und dann, ohne Zögern, senkt sie ihren Mund wieder auf seinen noch halbsteifen Schwanz. Sie lutscht ihn sauber, ihre Zunge gleitet über die Eichel, in die Furche darunter, saugt die letzten Reste aus ihm heraus, bis er glänzend sauber ist.
In diesem Moment, während sie zuschaut, wie Lena Mustafas Schwanz wie ein Lutscher bearbeitet, bricht es aus Tyra hervor. Ihre Finger arbeiten ihre Klit, ihre andere Hand drückt den Analplug tiefer in ihren Arsch, und sie kommt, heftig, unkontrolliert, laut stöhnend auf der Rückbank des Cabrios.
Ihr Orgasmus rollt durch sie wie eine Welle, lässt sie zittern, ihre Beine spreizen sich weiter, ihr Rücken wölbt sich, und sie spürt, wie ihre Möse pulsiert, wie Feuchtigkeit aus ihr herausschießt, das teure Leder unter ihr durchnässt. Sie stöhnt Mustafas Namen, stöhnt unzusammenhängende Worte, und als die Welle abebbt, liegt sie erschöpft auf der Rückbank, ihre Brust hebt sich schnell, ihr Gesicht ist gerötet, verschwitzt.
Mustafa und Lena drehen sich zu ihr um, beide grinsen. Mustafas Grinsen ist selbstgefällig, triumphierend, während Lenas Lächeln warm, fast schwesterlich wirkt.
»Unsere brave treue Ehefrau«, sagtMustafa, und er verstaut seinen Schwanz zurück in die Jeans, zieht Reißverschluss und Gürtel zu. »Hat wohl genossen, was sie gesehen hat.«
Er steigt aus, umrundet das Fahrzeug, öffnet die Beifahrertür. Lena schlüpft heraus, ihre Beine sind etwas wackelig, und sie streckt sich, ihre gewaltigen Brüste heben sich unter dem engen Top. Dann wendet sie sich Mustafa zu, greift nach seinem Nacken, und sie küssen sich, tief, mit Zunge, ein leidenschaftlicher Kuss, der ihre Zusammengehörigkeit demonstriert, ihre sexuelle Verbundenheit.
»Danke«, sagt Lena, als sie sich lösen, und ihre Stimme ist rau, sexsüchtig. »Das war lecker.«
»Immer wieder gerne«, erwidert Mustafa grinsend, und er klopft ihr auf den Hintern, ein freundschaftlicher, besitzergreifender Schlag.
Er schiebt den Beifahrersitz nach vorne, und Tyra zögert. Sie sitzt immer noch mit nacktem Hintern auf der Rückbank, ihr Rock hochgeschoben, ihre Feuchtigkeit auf dem Leder sichtbar. Aber es gibt keinen Ausweg, keine Möglichkeit, ihre Demütigung zu verbergen. Sie steigt aus, ihre Beine sind noch etwas schwach vom Orgasmus, und sie zieht ihren Rock herunter, so gut es geht, deckt zumindest vorne ihre Scham ab, während hinten der Analplug immer noch aus ihrem Hintern ragt, wenn sie sich bückt.
Mustafa betrachtet den Rücksitz, und sein Grinsen wird breiter. »Gut, dass ich Ledersitze hab«, sagt er, und er deutet auf die dunkle, feuchte Stelle, die Tyras Hinterlassenschaft markiert. »Unsere brave Ehefrau hat ganz schön Fotzensaft verloren.«
Tyra spürt die Hitze in ihrem Gesicht, die Mischung aus Scham und Trotz. »Ein Andenken an mich«, kontert sie, und ihre Stimme ist schärfer als beabsichtigt, herausfordernd.
Mustafa lacht, ein tiefes, amüsiertes Geräusch. »Dann hol ich euch nach der Arbeit ab«, sagt er, steigt wieder in sein Cabrio.
»Ja«, erwidert Lena, die neben Tyra steht, ihre Hand auf dem Arm der Blondinen. »Ich sag dir rechtzeitig Bescheid, aber normal um 14 Uhr.«
»Okay, bis nachher«, sagt Mustafa, und der Motor springt an, das tiefe Grollen, das Tyra inzwischen mit Erregung assoziiert. Er winkt lässig, und dann beschleunigt das Cabrio, lässt sie stehen auf dem Bürgersteig vor dem Reisebüro.
Tyra richtet ihren ultrakurzen Rock, zieht ihn so weit wie möglich nach unten, was immer noch bedeutet, dass die Unterseite ihrer Pobacken sichtbar ist, wenn sie sich bewegt. Sie fühlt sich nackt, exponiert, gebraucht – und seltsam lebendig.
Lena nimmt ihren Arm, und zusammen gehen sie auf die Glastür des Reisebüros zu. Die Klimaanlage im Inneren schlägt ihnen entgegen, kühl und trocken, als sie eintreten, und der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und teurem Parfüm erfüllt die Luft.
Mutlu steht im Laden. Seine maßgeschneiderte Kleidung – ein hellblaues Hemd, das seine athletische Statur betont, dunkle Hose – vermittelt erfolgreichen Geschäftsmann, und seine haselnussbraunen Augen heben sich, als die beiden Frauen eintreten.
»Guten Morgen, ihr zwei Hübschen«, begrüßt er sie, und seine Stimme ist tief, wohlklingend, mit dem leichten Akzent seiner türkischen Herkunft. Er kommt zu ihnen, seine Bewegungen sind fließend, elegant für einen Mann seiner Statur, und er mustert sie mit einem Blick, der alles registriert, aber nichts verrät.
Seine Augen verweilen an Tyras Körper, gleiten über ihren freizügigen Rock, ihr enges Top, das ihre gewaltigen Brüste präsentiert, und ein Lächeln spielt um seine Lippen. »Tyra«, sagt er, und er spricht ihren Namen aus wie ein Kompliment, wie ein Versprechen. »Dein Kleidungsstil gefällt mir. Ich glaube, du passt perfekt in unser Team.«
Er tritt näher, und Tyra spürt seine Präsense, die Ausstrahlung von Macht und Erfahrung, die er umgibt wie ein Parfüm. Seine Augen treffen die ihren, halten sie fest, und in ihren Tiefen liest sie eine Versprechen, eine Androhung, eine unverhüllte männliche Begierde.
»Wir werden noch viel Spaß zusammen haben«, sagt Mutlu, und seine Stimme ist leise, fast ein Flüstern, aber in der leeren Lobby des Reisebüros trägt sie weit. Seine Hand berührt kurz ihren Arm, ein Hauch von Kontakt, der wie Feuer auf ihrer Haut brennt, und dann wendet er sich ab, zurück zu seinem Tisch, zurück zur Arbeit.
AberTyra weiß, dass dies erst der Anfang ist. Sie spürt es in der Art, wie Mutlu sie betrachtet hat, in der Art, wie Mustafa sie behandelt hat, in der Art, wie ihr eigener Körper auf all diese Aufmerksamkeit reagiert.
"Komm, wir machen uns erstmal einen Kaffee", sagt Lena und lässt ihren Blick noch einmal über Tyras provokante Erscheinung gleiten. Ihre Stimme klingt lässig, fast nachlässig, als wäre die aufgeladene Atmosphäre zwischen ihnen, zwischen allen dreien im Raum, das Normalste der Welt. "Danach zeig ich dir unser System."
Tyra nickt, spürt dabei das leichte Ziehen des Analplugs in sich, ein ständiges, unübersehbares Erinnerungsmal an Mustafas Manipulation, an ihre eigene Erregung, an den schmalen Grat, auf dem sie sich bewegt. Ihre Finger zittern kaum merklich, als sie ihren Blick von Mutlu abwendet, der noch immer an seinem Schreibtisch lehnt, die Arme verschränkt, das Notizblock nur zur Tarnung vor sich.
Die Kaffeemaschine steht in einer Nische zwischen zwei der gläsernen Beratungstische, ein hochwertiger Vollautomat in gebürstetem Edelstahl, der das warme Licht der Deckenstrahler reflektiert. Lena schlendert dorthin, ihre nackten Füße fast lautlos auf dem polierten Holzboden, und Tyra folgt ihr, die Absätze ihrer Schuhe ein rhythmisches Klicken auf den Dielen. Der Kontrast zwischen Lenas ungezwungener Nacktfüßigkeit und ihrer eigenen, von Mustafa erzwungenen Hochhackigkeit beschämt Tyra auf eine Weise, die sie nicht ganz benennen kann.
Lena greift nach zwei der weißen Keramiktassen, die in einem offenen Regal über der Maschine stehen, schlichte, elegante Formen, die zu dem minimalistischen Design des Büros passen. Sie stellt die erste unter den Auslauf, drückt einen Knopf, und das rhythmische Mahlen der Bohnen füllt die Stille, die sich zwischen den drei Menschen ausgebreitet hat wie ein feiner, elektrisierter Nebel.
"Holst du bitte mal die Milch aus dem Kühlschrank?", fragt Lena, ohne sich umzudrehen, ihre Aufmerksamkeit auf die erste Tasse gerichtet, die sich langsam mit dem dunklen, duftenden Flüssigkeitsstrahl füllt.
"Ja, klar", erwidert Tyra, und ihre Stimme klingt in ihren eigenen Ohren zu hoch, zu nervös. Sie dreht sich um, sucht mit den Augen den Kühlschrank, findet ihn in der gegenüberliegenden Ecke, einen großen, edelstahlverkleideten Side-by-Side, dessen Oberfläche wie ein dunkler Spiegel wirkt.
Die Tür öffnet sich schwerelos, und die kühle Luft strömt ihr entgegen, ein Kontrast zum wohlig-warmen Raumklima. Tyra beugt sich nach unten, ihre Bewegung unbedacht, automatisch, die Jahre der häuslichen Routine, die in solchen Gesten verankert sind. Sie greift nach der Milchpackung auf dem mittleren Fach, und in diesem Moment spürt sie es – das leichte Rutschen des Stoffs, die kühle Luft an ihren Oberschenkeln, dann höher, an den Rundungen ihres Gesäßes.
Mutlu sieht es. Das weiß sie, bevor sie sich aufrichtet, bevor sie seinen Blick spürt wie eine physische Berührung. Ihr rot karierter Micro-Rockhat sich nach oben geschoben, millimeterweise zunächst, dann in einem entschiedenen Ruck, der das knappe Material über ihre Hüften gleiten lässt. Sie steht gebeugt da, die Milch in der Hand, und spürt die völlige Blöße ihres Hinterteils, die kühle Luft, die den Analplug umspielt, das glatte Metall, das nun völlig sichtbar sein muss, eingeführt zwischen ihren gespreizten Pobacken.
Mutlu atmet aus, ein kaum hörbares Geräusch, das in der Stille des Raumes dennoch zu Tyras Ohren dringt. Sie erhebt sich langsam, die Bewegung bewusst kontrolliert, und dreht sich um. Ihr Blick trifft seinen, und was sie darin sieht, lässt ihr Herz schneller schlagen – nicht vor Angst, oder nicht nur, sondern vor dieser alten, vertrauten Erregung, die sie seit dem Morgen, seit Mustafas Erpressung, in einem ständigen Zustand der Erwartung hält.
Mutlu hat die Hand in den Schritt gelegt, unverhohlen, ohne jede Scham. Durch den Stoff seiner maßgeschneiderten Hose sieht sie die Umrisse seiner massiven Erektion, sieht, wie er sie mit langsamen, kreisenden Bewegungen massiert, den Blick nicht von ihrem entblößten Hinterteil wendend. Seine Lippen bewegen sich, formen Worte, die sie nicht hört, aber lesen kann an der Formung: "Was eine Drecksau."
Tyra spürt die Hitze in ihren Wangen, das Pochen zwischen ihren Beinen, das schuldige Pulsieren, das sie seit Stunden nicht mehr loswird. Sie will den Blick abwenden, will die Milch einfach reichen und verschwinden, aber etwas in ihr – dieses neue, unbekannte Etwas, das Mustafa in ihr geweckt hat, oder vielleicht nur befreit – hält sie fest, lässt sie einen Moment länger stehen, einen Moment länger diesen Blick erwidern, bevor sie sich zu Lena umdreht.
"Danke", sagt Lena und nimmt die Milch entgegen, als wäre nichts geschehen, als hätte sie Mutlus Geste nicht bemerkt, Tyras Erregung nicht registriert. Sie gießt den Milchschaum in ihre Tasse, dann in die zweite, die sie unter den Auslauf gestellt hat. "Milchkaffee okay für dich?"
"Ja, perfekt", erwidert Tyra, und ihre Stimme klingt immer noch zu dünn, zu atemlos.
Lena reicht ihr die zweite Tasse, und ihre Finger berühren sich kurz, warmes Porzellan, warme Haut. "Komm, setzen wir uns. Die ersten Kunden kommen bestimmt gleich, und dann hast du keine Ruhe mehr."
Sie führt den Weg zu ihrem Beratungstisch, einem der gläsernen Exemplare, die das Markenzeichen von Reiselust sind. Das Material ist milchig, halbtransparent, elegant und kühl zugleich. Tyra folgt ihr, spürt den Blick Mutlus in ihrem Rücken, spürt das Gewicht des Analplugs bei jedem Schritt, die Reibung des knappen Rocks an ihren Oberschenkeln.
Sie setzt sich, und in dem Moment, in dem ihr Gesäß den kalten Glasstuhl berührt, spürt sie es – der Rock hat sich erneut nach oben geschoben, weiter diesmal, bis er kaum noch mehr als ein Gürtel um ihre Hüften ist. Ihr nacktes Fleisch liegt direkt auf dem Stuhl, die kühle Oberfläche gegen ihre Pobacken gepresst, und sie spürt die Blöße mit jeder Faser ihres Körpers.
Tyra zuckt zusammen, ihre Hände flattern zu ihren Hüften, versuchen den Stoff nach unten zu ziehen. Aber es ist aussichtslos – der Rock ist zu kurz, die Passform zu eng, und bei jedem Versuch, ihn zu dehnen, rutscht er nur weiter, offenbart mehr von dem, was verdeckt bleiben sollte.
"Entspann dich", sagt Lena, und ihre Stimme trägt diesen amüsierten Unterton, den Tyra von ihr kennt, dieses leichte Auflachen über Tyras Anstandsregeln, ihre bürgerlichen Skrupel. "Die Kunden werden es lieben."
Tyra schaut zu ihr hinüber, und was sie sieht, lässt sie den Atem anhalten. Lena sitzt breitbeinig auf ihrem Stuhl, völlig ungeniert, ihr weißer Mini-Rock hat sich ebenfalls nach oben geschoben, gefährlich weit, undvon der Kundenseite des gläsernen Tisches, ist der Blick frei auf Lenas Scham – glattrasiert, gepierct, die kleinen silbernen Ringe an den Schamlippen funkelnd im Licht der Deckenstrahler.
"Du...", beginnt Tyra, bricht ab, weiß nicht, was sie sagen soll. Die Unverhohlenheit, mit der Lena sich präsentiert, die Selbstverständlichkeit, all das überfordert sie, erregt sie, macht sie neidisch und verlegen zugleich.
"Ich was?" Lena lächelt, hebt ihre Tasse, nippt daran, den Blick auf Tyra gerichtet. "Ich zeige, was ich habe. Das ist alles. Mutlu will es, die Kunden wollen es, und ich..." Sie zuckt mit den Schultern. "Ich will es auch. Ich will gesehen werden. Will begehrt werden. Ist das so schlimm?"
Tyra hat keine Antwort darauf. Sie nimmt einen Schluck von ihrem Kaffee, spürt die Wärme in ihrem Mund, den bitter-süßen Geschmack, der ihre Sinne ein wenig beruhigt. Ihre Hände liegen nun ruhig in ihrem Schoß, haben aufgegeben, den Rock zu zügeln. Sie sitzt da, nackter Hinterteil auf kaltem Glas, der Analplug in ihr, und versucht, sich an die Idee zu gewöhnen, dass dies ihr Arbeitsplatz sein wird, ihr neues Leben, ihre neue Normalität.
Lena stellt ihre Tasse ab, dreht sich zu dem Computer, der auf dem Tisch steht, einem schlanken All-in-One-Gerät mit großem Touchscreen. Der Bildschirm erwacht zum Leben, zeigt das Logo von Reiselust, eine stilisierte Sonne über einem Horizont, dann das Hauptmenü mit seinen verschiedenen Kategorien.
"Hier", sagt Lena und tippt auf eine der Optionen, "ist unser Buchungssystem. Standardzeug, Flüge, Hotels, Mietwagen. Aber das interessiert dich jetzt nicht." Ihre Finger gleiten über den Screen, öffnen ein Untermenü, dessen Icon diskret, fast unauffällig ist – ein kleiner Schlüssel, der in ein Schlüsselloch gleitet. "Hier ist der Teil mit unseren speziellen Reisen."
Sie dreht sich zu Tyra um, und ihr Gesicht nimmt einen anderen Ausdruck an, verschwörerisch, fast mädchenhaft aufgeregt. "Für Kunden, die – naja – auf der Suche nach Sex im Urlaub sind. Die wissen, was sie wollen, und sind bereit, dafür zu bezahlen."
Tyra beugt sich vor, das Interesse überwindet ihre Verlegenheit, ihre Sorge um den hochgerutschten Rock. Der Bildschirm zeigt eine Übersicht, Kategorien in elegantem, unaufdringlichem Design: "Romantische Auszeiten", "Abenteuer für Paare", "Erwachsene Entdeckungen". Und dann, tiefer verborgen, hinter einem weiteren Klick: "Exklusive Erlebnisse".
"Hier schau mal durch", sagt Lena und schiebt den Computer zu ihr herüber, reicht ihr die kabellose Maus. "Ich muss schnell auf die Toilette. Zurück in einer Minute."
Sie steht auf, und Tyra sieht, wie sie sich nicht die Mühe macht, ihren Rock zu richten, wie sie mit derselben ungenierten Blöße davonschlendert, mit der sie gesessen hat. Mutlu, der immer noch an seinem Schreibtisch lehnt, hebt den Blick von seinem Notizblock, verfolgt Lenas Gang zur Tür, dann wendet er sich wieder Tyra zu.
Tyra spürt seinen Blick wie eine Hand auf ihrer Haut. Sie konzentriert sich auf den Bildschirm, klickt sich durch die Menüs, und was sie sieht, lässt ihre Augen weit werden.
"Wow", flüstert sie, und das Wort entweicht ihr unwillkürlich, ein Ausdruck ehrlicher Überraschung, fast kindlicher Faszination.
Was es alles gibt. Die Liste scheint endlos, eine Taxonomie menschlicher Begierde, systematisch geordnet, kommerzialisiert, zum Urlaubserlebnis verpackt.
SM-Hotels zuerst, mit detaillierten Beschreibungen der Einrichtungen: Spezialzimmer mit Fixierungsmöglichkeiten, professionelle Dominas und Dominos als "Wellness-Coaches", Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Bilder von eleganten Suiten, deren Mobiliar an mittelalterliche Folterkammern erinnert, daneben strahlende Paare in Designer-Lingerie, die Champagner trinken und lächeln.
Dann Swinger-Hotels, Resorts, die ganze Inseln umfassen, mit farbkodierten Armbändern und versteckten Gärten, mit Poolpartys bei Nacht und privaten Kabinen für Intimität oder Exhibitionismus. Die Beschreibungen sind euphemistisch und dennoch unmissverständlich: "Gleichgesinnte Gemeinschaft", "Grenzen erkunden", "Neue Horizonte des Zusammenseins".
Hotels mit Prostituierten, legal betrieben in Ländern, wo solche Dinge erlaubt sind, mit Preislisten und "Garantien" für Gesundheit und Diskretion. "Begleitservice" nennen sie es, oder "Kulturelle Vermittlung", und die Fotos zeigen junge Frauen und Männer aller Ethnien, professionell geschminkt, in Posen, die an Modefotografie erinnern, wenn man die nackte Haut und die offenen Gesichter übersehen möchte.
Hotels zum Fremdgehen, eine eigene Kategorie, erstaunlich umfangreich, mit Slogans wie "Was in Vegas passiert..." und "Diskretion ist unsere Spezialität". Hier werden keine Fragen gestellt, versprechen die Beschreibungen, keine Rechnungen an die Heimatadresse, keine Spuren im digitalen Zeitalter. "Digitale Entgiftung" nennen sie es, und Tyra muss unwillkürlich lächeln über die Sprachgewandtheit der Marketingabteilung.
Und dann, am Ende der Liste, fast wie ein Nachgedanke, und doch mit der größten Detailtiefe: Hotels nur mit schwarzem, "gut bestücktem" Personal. Die Beschreibungen hier sind direkter, fast roh in ihrer Begehrlichkeit. "Afrikanische Prinzen", "Karibische Gigolos", "Exotische Erfahrungen". Die Fotos zeigen muskulöse Männer, dunkle Haut, weiße Zähne, Blicke, die direkt in die Kamera gerichtet sind, herausfordernd, einladend.
Tyra scrollt weiter, fasziniert und verstört zugleich. Jede Kategorie hat Unterkategorien, Spezialisierungen, die sie sich nicht hätte vorstellen können. Hotels für Cuckolds, wo die Ehemänner zusehen dürfen – oder müssen. Hotels für Gruppenerlebnisse, mit choreographierten "Zufälligkeiten". Hotels für Schwangere, für Senioren, für Menschen mit spezifischen Fetischen, deren Namen Tyra noch nie gehört hat.
Ihre Finger gleiten über das Touchpad, und sie spürt, wie ihre Erregung zurückkehrt, dieses Pulsieren zwischen ihren Beinen, das der Analplug nur verstärkt. Sie denkt an Marcel, an sein verhaltenes Misstrauen am Morgen, an seine Warnung vor Mustafas "großem Mundwerk". Sie denkt an Mustafa selbst, an seine Hände auf ihr, an seine Stimme, die sie zwingt, Dinge zu tun, die sie sich selbst nicht erklären kann.
Und sie denkt an Mutlu, der jetzt aufsteht, der langsam auf sie zukommt, dessen Schritte auf dem Holzboden ein rhythmisches Ticken erzeugen, das ihren Herzschlag zu synchronisieren scheint.
"Interessant, nicht?", sagt er, und seine Stimme ist tief, vibrierend, der Akzent, den er nie ganz abgelegt hat, verleiht den Worten eine zusätzliche Schwere. Er steht hinter ihr, nah genug, dass sie seinen Atem an ihrem Nacken spürt, seinen Duft, schwer und männlich, Sandelholz und etwas Scharfes, das sie nicht benennen kann.
Tyra will antworten, will etwas Sinnvolles sagen, eine professionelle Bemerkung über das Geschäftsmodell, die Zielgruppenanalyse. Aber ihre Stimme versagt, und sie nickt nur, starrt auf den Bildschirm, wo gerade ein Video abgespielt wird – eine virtuelle Tour durch eines der Swinger-Resorts, nackte Körper am Pool, lachende Gesichter, die Sonne, das Meer.
Mutlu beugt sich vor, seine Hände auf die Rückenlehne ihres Stuhls gelegt, und sie spürt die Wärme seiner Körperstrahlung, die Größe seiner Präsenz. Er ist groß, 195 cm, hat sie in seinem Profil gelesen, und sein Gewicht, seine Athletik, all das drückt sich in der Art aus, wie er sich über sie beugt, wie er den Raum um sie herum ausfüllt.
"Du hast eine besondere Ausstrahlung", sagt er leise, fast flüsternd, obwohl sie beide wissen, dass Lena jeden Moment zurückkommen könnte. "Die Kunden werden das spüren. Sie werden dich wollen, dich fragen, dich bitten, ihnen zu helfen, ihre Fantasien zu verwirklichen."
Die Tür zur Toilette öffnet sich,Lenas Schritte nähern sich, und Mutlu zieht sich zurück, seine Hände von ihr, seine Haltung wieder die des professionellen Chefs, des distanzierten Geschäftsmanns. Er lächelt, ein Lächeln, das nichts von dem verrät, was gerade geschehen ist, und geht zurück zu seinem Schreibtisch, nimmt sein Notizblock auf, tut so, als hätte er nie aufgehört, zu notieren.
Lena setzt sich wieder, bemerkt nichts, oder tut so. "Alles klar? Fragen zum System?"
Tyra schüttelt den Kopf, greift nach ihrer Kaffeetasse, die inzwischen kalt geworden ist. "Nein", sagt sie, und ihre Stimme klingt fast normal, fast fest. "Alles klar. Ich denke, ich verstehe das System."
Sie versteht mehr als das System. Sie versteht, dass sie in einem Netz gefangen ist, das sich aus Mustafas Erpressung, Mutlus Begierde, ihrer eigenen, unerklärlichen Erregung webt. Sie versteht, dass der Blick auf diese speziellen Reisen, auf all diese Möglichkeiten menschlicher Begierde, auch ein Blick auf ihre eigene Zukunft sein könnte – eine Zukunft, die sie sich selbst nicht mehr vorzustellen wagt.
Lena nimmt die Maus zurück, schließt das spezielle Menü, öffnet die Standardbuchungsoberfläche. "Dann lass uns mit dem Einfachen anfangen", sagt sie, und ihre Stimme ist wieder die der Freundin, der Kollegin, der Frau, die sie gestern noch gekannt hat. "Ein Flug nach Mallorca, zwei Wochen All-Inclusive. Das können wir im Schlaf."
Tyra nickt, beugt sich über den Tisch, spürt dabei, wie ihr Rock sich noch einmal verschiebt, wie der Stuhl gegen ihre nackte Haut presst. Sie tippt die Daten ein, Buchstaben und Zahlen, die Bedeutung haben, die sie nicht mehr ganz erfassen kann.
Draußen vor dem großen Schaufenster geht die Welt vorbei, Passanten, die in die Auslagen schauen, die Sonne, die höher steigt, der Tag, der seinen Lauf nimmt. Irgendwo ist Marcel, irgendwo ist Mustafa mit seinem Handy voller Beweise.
Tyra tippt weiter, bucht den Flug, das Hotel, den Mietwagen. Lena nickt zufrieden, korrigiert hier und da eine Eingabe, erklärt die Feinheiten des Systems. Mutlu arbeitet an seinem Schreibtisch, oder tut so, und sein Blick trifft den ihren, wenn sie aufschaut, ein kurzer, heißer Kontakt, der mehr sagt als alle Worte.
Der Kaffee ist kalt, aber Tyra trinkt ihn trotzdem, spürt die Bitterkeit auf ihrer Zunge, die sie irgendwie wach hält, bei Bewusstsein, in diesem Moment. Sie ist hier, in diesem Büro, in diesem Kleid, mit diesem Plug in sich, und sie arbeitet, bucht Urlaube für Fremde, die ihre eigenen Fantasien nicht kennen, ihre eigenen Begierden.
"Gut gemacht", sagt Lena, als die Buchung abgeschlossen ist, als der Drucker im Hintergrund das Ticket ausspuckt. "Du lernst schnell."
Tyra lächelt, ein Lächeln, das ihre Lippen nicht ganz erreicht. "Ichhabe eine gute Lehrerin", sagt sie.
Die Tür des Reisebüros öffnet sich mit einem sanften Klingeln der Glocke, und ein Mann Mitte dreißig tritt zögerlich über die Schwelle. Seine eingezogenen Schultern verraten sofort seine Unsicherheit, während seine Finger nervös an den Saumkanten seiner abgetragenen Jacke fummeln. Trotz des bedeckten Himmels draußen trägt er eine Sonnenbrille, als könnte sie ihn vor der Welt verbergen, die ihn offensichtlich überfordert.
Lena erhebt sich von ihrem Platz am gläsernen Beratungstisch, ihre Bewegungen fließend und selbstbewusst. Ihr extrem freizügiges Outfit – ein enges Top, das ihre gewaltigen 85O-Brüste kaum bändigen kann, und ein Micro-Rock, der ihre langen, gebräunten Beine in voller Pracht zeigt – kontrastiert schroff mit der Zurückhaltung des Neuankömmlings. Ihr Pferdeschwanz schwingt leicht, als sie auf den Mann zugeht, und ihr Lächeln strahlt eine Wärme aus, die den Raum zu durchdringen scheint.
»Willkommen im Reisebüro Reiselust«, sagt sie mit einer Stimme, die samtig und einladend zugleich ist. »Ich hoffe, wir können Ihnen helfen.« Sie gestikuliert elegant zum Beratungstisch. »Kommen Sie zu uns und setzen Sie sich.«
Der Mann nickt stumm, sein Adamsapfel wandert hoch und runter, als er schluckt. Er folgt ihrer Einladung, seine Schritte leise auf dem polierten Boden, und lässt sich auf einem der durchsichtigen Acrylstühle nieder. Der gläserne Tisch zwischen ihnen wirft ein Spiel aus Licht und Reflexionen, und als Lena sich ihm gegenübersetzt, gleitet sein Blick unweigerlich durch die transparente Fläche hindurch.
Zwischen ihren gespreizten Beinen präsentiert Lena ihre Schamlippen schamlos, ganz so, wie Mustafa es von ihr verlangt hat, seit er ihre gesamte Unterwäsche gestohlen hat. Die kahle, gepflegte Intimzone ist im Detail zu erkennen, das sanfte Rosa ihrer Haut kontrastiert mit dem kühlen Glas. Der Mann verstummt völlig, seine Sonnenbrille kann die Richtung seines Blicks nicht verbergen, während seine Finger nun hektischer an seiner Jacke zupfen.
»So«, beginnt Lena, als wäre nichts geschehen, ihre Stimme behält diese professionelle Gelassenheit bei, die sie in ihrer früheren Karriere als Mira Vex perfektioniert hat. »Wie können wir Ihnen helfen? Wo soll die Reise denn hingehen?«
Der Mann räuspert sich, sein Blick schweift weiterhin zwischen ihren Beinen, als könne er sich nicht losreißen. »Ähm, also«, stammelt er, die Worte kommen schwerfällig, »ich habe gehört, ihr bietet auch spezielle Reisen an.«
Ein kaum merkliches Lächeln umspielt Lenas volle Lippen. Sie lehnt sich leicht vor, was ihre Brüste noch prominenter in den Vordergrund rückt, und nickt langsam. »Ja, das tun wir.« Ihre Stimme wird einen Hauch tiefer, ein Klang, den sie gezielt einsetzt. »Was genau suchen Sie? Sind Sie ledig?«
»Ja«, antwortet er schnell, beinahe zu schnell, als würde er sich für seinen Status entschuldigen wollen.
»Okay.« Lena streicht sich eine blonde Strähne aus dem Gesicht, ihr Piercing in der Brustwarze blitzt kurz im Licht auf. »Dann suchen Sie wahrscheinlich etwas, wo es schöne Damen gibt, die einem zur Verfügung stehen?«
Die direkte Art, mit der sie seine unausgesprochenen Wünsche benennt, lässt den Mann erstarren. Dann nickt er, fast unmerklich, als hätte er Angst, die Worte laut auszusprechen. »Ja«, flüstert er. »Genau.«
Lena lächelt breiter, ein Lächeln, das Verständnis und Versprechen zugleich in sich trägt. »Auf was stehen Sie denn? Europäische Frauen? Schwarze Frauen? Chinesische Frauen?« Sie zählt die Optionen auf wie Speisekartenangebote, ihre Stimme frei von jedem Urteil.
Der Mann zögert, seine Wangen färben sich rötlich unter der Sonnenbrille. »Ähm, europäische Frauen«, sagt er schließlich, und seine Stimme bekommt einen beinahe verzweifelten Unterton. »So schön wie ihr beiden.«
Tyra, die bisher schweigend danebengesessen hat, spürt, wie ihre Anspannung nachlässt. Die Dynamik zwischen Lena und dem schüchternen Mann fasziniert sie, und sie beobachtet, wie ihre Kollegin ihre Kunst beherrscht. Der Blick des Mannes wandert kurz zu ihr, erfasst ihre ebenso freizügige Erscheinung – den knappen Rock, das enge Top, das ihre melonengroßen Brüste präsentiert – und kehrt dann zu Lena zurück, als könne er sich nicht entscheiden, wohin er zuerst schauen soll.
»Oh, da haben wir was Schönes«, sagt Lena und tippt bereits auf dem Touchscreen ihres Computers. Ihre Finger gleiten über die glatte Oberfläche, während sie spricht. »Ein exklusives Resort in Ibiza. Schöne Frauen, und für jeden Geschmack etwas dabei.«
Sie sucht das Resort im System, ihre Bewegungen geübt und effizient. Der Bildschirm leuchtet auf, zeigt Palmen, Infinity-Pools, weiße Sandstrände. Aber Lena weiß, dass das nicht das ist, wonach ihr Kunde sucht. Sie erhebt sich, beugt sich über den Tisch, und für einen Moment scheinen ihre gewaltigen Brüste dem Mann direkt entgegenspringen zu wollen. Ihr Dekolleté ist tief, die Spitzen ihrer Brustwarzen zeichnen sich deutlich unter dem dünnen Stoff ab.
»Und hier sind die Frauen, die gerade dort im Resort arbeiten«, sagt sie, ihre Stimme nun ein Flüstern, das Intimität vortäuscht. Sie dreht den Bildschirm zum Kunden, und das Bild wechselt.
Was sich dem Mann nun zeigt, lässt ihn die Luft anhalten. Etwa hundert Frauen, alle nackt, alle in verschiedenen Posen, alle bereit für den Blick des Betrachters. Blonde, Brünette, Rothaarige. Schlank, kurvig, sportlich. Junge Frauen mit straffen Körpern, reifere Frauen mit erfahrenen Blicken. Die Bilder sind professionell, fast klinisch in ihrer Präsentation, und dennoch pulsiert eine rohe Sexualität von jedem einzelnen Pixel aus.
»Oh«, entweicht es dem Mann, und seine Stimme klingt verlegen, beinahe kindlich. »Sehr schön.«
Lena richtet sich auf, lässt ihn schauen, gibt ihm die Zeit, die er braucht. Ihre Hände ruhen lässig auf der Tischkante, und als sie weiter spricht, gleitet eine davon unauffällig unter die Glasplatte. »Und wenn Sie das Deluxe-All-Inclusive-Paket buchen, ist der Sex mit den Frauen inklusive.«
Ihre Finger finden ihre eigene Schamlippe, streichen sacht darüber, während sie spricht. Der Mann sieht es nicht direkt, aber die Bewegung ihres Arms ist unverkennbar, und sein Blick folgt ihr, gebannt von dem, was er ahnt, was unter dem Tisch geschieht.
»Oh, prima«, sagt er, und seine Stimme zittert leicht. »Und was kostet das?«
»Vierzehn Tage Deluxe-All-Inclusive«, antwortet Lena, ihre Finger arbeiten weiter, rhythmisch, fast meditativ. »Sechstausend Euro.«
Der Mann zuckt zusammen, als hätte sie ihm einen Schlag versetzt. »Oh, das ist viel Geld«, sagt er, und die Verzweiflung in seiner Stimme ist deutlich zu hören. Seine Hände umklammern die Armlehnen seines Stuhls, die Knöchel weiß hervortretend.
Lena lächelt, ein Lächeln, das Verständnis und Versuchung mischt. »Aber wo bekommen Sie schon so etwas geboten?« Ihre Stimme wird noch sanfter, fast hypnotisch. Unter dem Tisch beschleunigt sich ihre Bewegung, ihre Finger gleiten feucht durch ihre Spalte, und als sie die Hand wieder hervorzieht, glänzen ihre Finger im Licht. Sie legt sie demonstrativ auf die Tischplatte, die Feuchtigkeit sichtbar auf dem Glas.
Der Mann sieht es. Genau.
»Sie haben recht«, sagt er, und etwas in seiner Stimme hat sich verändert – eine Entschlossenheit, die aus seiner Verzweiflung geboren wurde. »Ich nehme es.«
»Eine gute Wahl.« Lenas Lächeln wird breiter, triumphierend. Sie zieht ihre Hand zurück, leckt kurz über ihre Finger, während sie ihn ansieht. »Ich mache die Buchung fertig. Wie möchten Sie zahlen?«
»Mit Kreditkarte.«
Die Transaktion verläuft routiniert, obwohl die Hände des Mannes zittern, als er seine Karte aus der Brieftasche fischt. Lena tippt die Daten ein, druckt die Unterlagen, alles mit einer Effizienz, die den Kontrast zur erotischen Atmosphäre nur verstärkt. Tyra beobachtet still, fasziniert von der Leichtigkeit, mit der Lena den Verkauf abschließt.
»Dann wünsche ich Ihnen viel Spaß und geilen Sex in Ibiza«, sagt Lena, als sie ihm die Unterlagen reicht. Ihre Stimme ist wieder die der professionellen Reisekauffrau, aber das Versprechen in ihren Worten bleibt. »Ich hoffe, es gefällt Ihnen.«
»Danke«, murmelt der Mann, seine Sonnenbrille hat sich leicht nach unten gerutscht, und zum ersten Mal sind seine Augen sichtbar – müde, einsam, aber nun auch erfüllt von einer vagen Hoffnung. Er nimmt seine Unterlagen, steht auf, und seine Schultern scheinen einen Moment lang weniger eingezogen. Dann verlässt er das Büro, das Klingeln der Türglocke begleitet seinen Abschied.
Tyra atmet aus, bewusst tief. »Wow«, sagt sie, und ihr Blick folgt der geschlossenen Tür. »Das war ja einfach, dem so eine teure Reise zu verkaufen.«
Lena lehnt sich zurück, ihre Beine erneut spreizend, als wäre nichts geschehen. »Ach, Männer sind einfach.« Ihre Stimme trägt einen amüsierten Unterton. »Zeig ihnen ein bisschen von deinem geilen Körper, und du verkaufst ihnen fast alles.«
Tyra nickt langsam, die Worte ihrer Kollegin hallen in ihr nach. Sie denkt an Mustafa, an seine Erpressung, an den Analplug, der noch immer in ihr sitzt, und an Mutlus durchdringenden Blick. Die Grenzen zwischen Verkauf und Manipulation, zwischen freier Entscheidung und Zwang, verschwimmen in ihrer Wahrnehmung.
Die Türglocke erklingt erneut, und diesmal strömen zwei junge Männer herein. Ihr Auftreten könnte nicht verschiedener sein von dem des schüchternen Kunden. Sie tragen übergroße Hoodies, teure Sneaker, Goldketten um ihre Hälse. Ihre aufgeplusterten Brustkörper verraten das Alter – gerade erst achtzehn, vielleicht neunzehn – und ihre Selbstsicherheit ist laut, fast anmaßend. Sie lachen über etwas, das einer von ihnen gesagt hat, als sie eintreten, und ihre Blicke schweifen sofort durch den Raum, erfassen alles, bewerten alles.
»So«, sagt Lena leise zu Tyra, ihre Stimme nur für sie bestimmt. »Jetzt bist du dran.«
Tyra spürt ein Flattern in ihrer Brust, eine Mischung aus Aufregung und Anspannung. Sie erhebt sich, ihre Bewegungen fließender, als sie sich fühlt, und geht auf die beiden jungen Männer zu. Ihr Micro-Rock schwingt mit jedem Schritt, ihre High Heels klicken rhythmisch auf dem Boden.
»Herzlich willkommen im Reisebüro Reiselust«, sagt sie, und ihre Stimme trägt den gleichen einladenden Klang, den sie von Lena gelernt hat. »Kommt zu uns und setzt euch.«
Die beiden jungen Männer tauschen einen Blick, einen dieser Blicke, die junge Männer tauschen, wenn sie sich gegenseitig bestätigen wollen. Dann folgen sie ihr, ihre Schritte selbstbewusst, fast tänzelnd, und lassen sich an dem gläsernen Beratungstisch nieder. Ihre Blicke wandern sofort zu Lena, die ihnen gegenübersitzt, und Tyra sieht, wie ihre Augen sich weiten, als sie durch die transparente Tischplatte blicken.
»So, Jungs«, beginnt Tyra, setzt sich neben Lena, ihre Beine ebenfalls spreizend, den Analplug in ihrem Körper ein stilles Geheimnis, das niemand ahnt. »Wie können wir euch helfen? Wo soll es hingehen?«
»Wir wollen nach Mallorca«, sagt der eine, der eine etwas tiefere Stimme hat, obwohl sein Gesicht noch von der Weichheit des Jugendlichen geprägt ist. Er lehnt sich zurück, versucht, älter zu wirken, als er ist.
»Okay«, antwortet Tyra, tippt auf ihrem Bildschirm. »Und wollt ihr Party-Urlaub machen oder was Heißeres?«
Die beiden tauschen wieder diesen Blick, diesmal begleitet von verschmitzten Grinsen. »Also, wir wollen heißen, geilen Urlaub machen«, sagt der andere, seine Stimme bricht kurz, bevor er sie wieder unter Kontrolle bringt. »Wir haben gehört, hier gibt es spezielle Reisen. Deswegen sind wir hier.«
»Da seid ihr auch goldrichtig«, mischt sich Lena ein, ihre Stimme trägt diesen Ton von erfahrener Frau, die weiß, was junge Männer wollen. Sie beugt sich vor, ihre Brüste schieben sich gegen den Tisch, und tippt auf ihrem eigenen Bildschirm. »Hier haben wir ein schönes Resort, in dem hübsche Damen tätig sind.«
Sie zeigt ihnen das Resort, die gleiche Präsentation wie zuvor, aber diesmal mit einem anderen Zielort. Die jungen Männer lehnen sich vor, ihre Augen kleben am Bildschirm, und als Lena zu den Bildern der nackten Frauen wechselt, entweicht dem einen ein beinahe unhörbarer Laut.
»Wie ihr seht, für jeden Geschmack etwas dabei«, sagt Tyra, und ihre Stimme ist leicht, fast spielerisch. Sie beobachtet die Reaktionen der beiden, ihre geröteten Gesichter, die Art, wie sie sich unbewusst nach vorne beugen, als könnten sie die Frauen auf dem Bildschirm greifen.
»Oh ja«, sagt der mit der tieferen Stimme, und seine Stimme ist rauer geworden. »Sehr geile Weiber.«
»Was kostet das?« Der andere hat sich wieder unter Kontrolle, versucht Coolness zu demonstrieren, aber seine Finger trommeln unruhig auf der Tischkante.
»Also, Jungs«, Lena zögert dramatisch, genießt den Moment. »Zehn Tage All-Inclusive kosten fünftausend Euro pro Nase.«
Die Summe lässt die beiden innehalten. »Oh, das ist viel Geld«, sagt der eine, und zum ersten Mal bricht seine Fassade der Selbstsicherheit.
»Sind die Damen da mit inklusive?« Der andere versucht, geschäftsmäßig zu klingen, aber seine Stimme zittert leicht.
Lena lächelt, ein Lächeln, das Versprechen und Herausforderung gleichermaßen enthält. »Ja. Für fünftausend Euro könnt ihr euch die Seele aus dem Leib ficken.«
Die direkte Sprache trifft die jungen Männer wie ein Schlag. Der eine rutscht unruhig auf seinem Stuhl herum, und Tyra sieht, wie sich eine Beule in seiner Jogginghose abzeichnet. Der andere schluckt hörbar, seine Goldkette wippt mit der Bewegung seines Adamsapfels.
»Oh ja, sehr geil«, sagt er, aber seine Stimme klingt unsicher. »Trotzdem viel Geld.«
Lena erhebt sich leicht, beugt sich über den Tisch, und diesmal ist ihre Bewegung langsamer, berechneter. Ihre Hand gleitet unter die Tischplatte, und obwohl die jungen Männer sie nicht direkt sehen können, ist die Bewegung unverkennbar. Sie spreizt ihre Beine weiter, präsentiert sich ihnen durch das Glas, während ihre Finger ihre eigene Feuchtigkeit suchen und finden.
»Aber für fünftausend Euro bekommt ihr sowas Schönes«, sagt sie, ihre Stimme ein Flüstern, das die Luft zwischen ihnen zum Vibrieren bringt. Sie zieht ihre Hand zurück, glänzend von ihren eigenen Säften, und legt sie demonstrativ auf den Tisch. Die Feuchtigkeit bildet kleine Schlieren auf dem Glas.
»Oh, fuck«, entweicht es dem einen der jungen Männer, und diesmal bricht seine Stimme völlig. Seine Augen sind auf Lenas Hand geheftet, dann wandern sie zu ihrem Gesicht, zu ihren Brüsten, zu dem, was zwischen ihren Beinen zu sehen ist.
»Und was kostet es«, versucht der andere, seine Stimme wieder unter Kontrolle zu bringen, »wenn ihr zwei Hübschen mitkommt?«
Tyra spürt, wie ihre Wangen heiß werden, aber sie beherrscht ihre Reaktion. »Sorry, Jungs«, sagt sie, und ihre Stimme ist freundlich, aber bestimmt. »Wir sind vergeben. Also nur gucken, nicht anfassen.«
»Schade«, murmelt der eine, aber seine Enttäuschung wird schnell von der Aufregung über das Angebot überschattet. »Aber wir nehmen die Reise.«
»Eine sehr gute Wahl.« Tyra lächelt, spürt die Macht, die von dieser Situation ausgeht. »Wie möchtet ihr zahlen?«
»Mit Kreditkarte.« Der mit der tieferen Stimme grinst nun, ein Grinsen, das versucht, erwachsen zu wirken, aber nur seine Jugend enthüllt. Er zückt eine Karte, schwarz mit goldenen Buchstaben, und reicht sie Tyra.
Die Buchung verläuft schnell, die Routine nimmt überhand. Tyra tippt, druckt, erklärt die Details, während die beiden jungen Männer sie mit Blicken verschlingen, die zwischen ihrem Gesicht, ihren Brüsten und dem Glasboden des Tisches hin- und herwandern. Als sie ihnen die Unterlagen reicht, spürt sie ihre Finger zittern, die Berührung ihrer Hände kurz und elektrisierend.
»Viel Spaß in Mallorca«, sagt sie, und ihre Stimme trägt einen Hauch von etwas, das wie Neid klingen könnte, wenn sie es zulassen würde. Sie erhebt sich, begleitet sie zur Tür, und die beiden jungen Männer gehen mit einem neuen Schwung in ihren Schritten, dem Schwung von Jungen, die gerade etwas Erwachsenes getan haben.
Die Tür fällt hinter ihnen ins Schloss, und Tyra lehnt sich einen Moment dagegen, die kühle Glasoberfläche gegen ihren Rücken. Der Tag hat erst begonnen, und bereits hat sie mehr verkauft, als sie in ihren früheren Jobs in Wochen verdient hätte.
Der weitere Tag verläuft wie im Flug. Kunde folgt auf Kunde, und Tyra und Lena entwickeln eine unheimliche Symbiose. Sie ergänzen sich, spielen sich zu, tauschen Blicke und Andeutungen, die die Männer – denn es sind fast ausschließlich Männer – wie Magnete anziehen. Ein Geschäftsmann Mitte vierzig bucht eine Woche in der Dominikanischen Republik, nachdem Lena ihm ihre Brustwarzen durch das dünne Top hat durchschimmern lassen. Ein älteres Ehepaar, das eigentlich nur eine Kreuzfahrt sucht, lässt sich von Tyra zu einem Upgrade in die Suite mit privatem Whirlpool überreden, während sie ihm erklärt, wie gut das warme Wasser für die Durchblutung sei, und dabei ihre Hand über ihre eigene Brust gleiten lässt.
Die Stunden verfliegen, und Tyra verliert sich in der Routine, in dem Spiel aus Verführung und Verkauf. Der Analplug in ihr wird zu einem stummen Begleiter, eine ständige Erinnerung an Mustafa und seine Erpressung, aber auch an ihre eigene Komplexität – die Frau, die sie für Marcel ist, und die Frau, die sie hier, unter den Blicken fremder Männer, werden kann.
Kurz vor vierzehn Uhr, als die Sonne durch die großen Fenster des Reisebüros in einem Winkel einfällt, der den Raum in goldenes Licht taucht, öffnet sich die Tür erneut.
Melanie schreitet mit selbstbewussten Schritten über die Schwelle, gefolgt von Kimberly, deren High Heels rhythmisch auf dem polierten Boden klacken. Die Sonne fällt durch die großen Schaufenster und taucht den luxuriösen Verkaufsraum in warmes Goldenes Licht. Die beiden Frauen wirken wie ein Kontrastpaar – Melanie mit ihrer reifen, erfahrenen Ausstrahlung und Kimberly mit der aufgeregten Neugier einer jungen Frau, die gerade erst ihre sexuelle Macht entdeckt.
"Super, Schichtwechsel", ruft Lena von ihrem Beratungstisch aus, wo sie gerade die letzten Unterlagen für einen Kunden zusammenstellt. Ihre blonde Mähne ist zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden, der ihre markanten Wangenknochen betont. Ihr extrem freizügiges Outfit – ein durchsichtiges, enges Top, das ihre gewaltigen Brüste kaum verhüllt, und ein Micro-Rock, der ihre langen, gebräunten Beine endlos erscheinen lässt – hat offensichtlich den ganzen Tag über für Aufsehen gesorgt.
"Ja, ihr könnt jetzt los", sagt Melanie und lässt ihren Blick durch den Raum schweifen. Ihre smaragdgrünen Augen verweilen einen Moment an der Wand mit den Reiseziel-Inspirationen, bevor sie wieder zu Lena zurückkehren. "Wie war der Tag bis jetzt?"
"Sehr erfolgreich", antwortet Lena mit einem selbstzufriedenen Lächeln, das ihre vollen Lippen umspielt. "Wir haben viele teure, spezielle Reisen verkauft." Sie deutet mit einer eleganten Handbewegung auf die Stapel von Verträgen auf ihrem Tisch, Beweisstücke eines produktiven Arbeitstages.
Melanie mustert Tyra und Lena mit einem durchdringenden Blick, der ihre jahrelange Erfahrung in der Beurteilung von Menschen verrät. Bei dem heißen Verkaufsduo wundert mich das nicht, denkt sie, doch ihre Worte bleiben diplomatisch: "Bei dem heißen Verkaufsduo wundert mich das nicht." Ein leises Lachen unterstreicht ihre Aussage, bevor sie sich Tyra zuwendet, die gerade ihre Unterlagen ordnet.
"Ach, ich bin übrigens Melanie", stellt sie sich vor und streckt Tyra die Hand entgegen. Ihr Händedruck ist fest, selbstbewusst, der einer Frau, die weiß, was sie will. "Willkommen im Team."
"Hi, danke. Ich bin Tyra", erwidert Tyra und erwidert den Händedruck. Ihre Stimme trägt diese Mischung aus Unsicherheit und aufkeimendem Selbstbewusstsein, die für jemanden typisch ist, der gerade erst in eine neue Umgebung hineinfindet. Die Ereignisse des Tages – Mustafas Erpressung, die erzwungene Fahrt, der Analplug, der noch immer in ihr sitzt – haben sie in einen Zustand permanenter Erregung und Verwirrung versetzt.
"Freut mich, Tyra", sagt Melanie, und in ihren Augen blitzt etwas auf, das wie Anerkennung wirkt. Sie erkennt die Qualitäten der jüngeren Frau, das Potenzial, das in ihrer üppigen Figur und ihrem unschuldig-provokanten Auftreten liegt.
"Tyra, kommst du auch kurz in mein Büro?", ruft Mutlus Stimme durch den halb geöffneten Türspalt seines Chef-Büros. Der Klang seiner Worte ist lässig, beinahe beiläufig, doch Tyra spürt sofort das Gewicht der unausgesprochenen Erwartungen.
"Ja, bin gleich da", ruft sie zurück und spürt, wie sich ihr Herzschlag beschleunigt. Der Analplug in ihr scheint plötzlich schwerer zu werden, ein ständiges Erinnerungsmal an ihre Unterwerfung, an die komplexe Machtdynamik, in die sie hineingeraten ist. Sie löst sich von der Gruppe und geht mit zielgerichteten Schritten auf Mutlus Büro zu.
Die Tür ist aus dunklem Eichenholz, mit einem Messinggriff, der vom ständigen Gebrauch poliert glänzt. Tyra hebt die Hand und klopft zweimal, kurz und bestimmt.
"Herein", ertönt Mutlus Stimme von drinnen, gedämpft durch die massive Tür.
Tyra öffnet die Tür und tritt ein, und im selben Moment erstarrt sie. Ihre Hand bleibt am Türknauf hängen, die Finger krampfen sich um das kalte Metall. Vor ihr, in der rechten Ecke des Raumes, sitzt Mutlu nackt im Whirlpool. Der eingebaute Pool aus schwarzem Marmor nimmt fast die gesamte Ecke ein, und das dampfende Wasser umspielt seine athletische, von den Jahren gezeichnete Gestalt. Sein graumeliertes Haar ist nass und klebt an seiner Stirn, der markante Bart tropft Wasser auf seine muskulöse Brust.
"Schließ die Tür hinter dir", sagt er, als wäre seine Nacktheit die natürlichste Sache der Welt. Seine Haselnussaugen ruhen auf ihr, wachsam und bewertend.
Tyra gehorcht automatisch, ihre Bewegungen mechanisch, während ihr Verstand zu verarbeiten versucht, was sie sieht. Die Tür fällt ins Schloss, und plötzlich sind sie allein eingeschlossen in diesem Reich aus dunklem Holz, Leder und dem chlorhaltigen Dampf des Whirlpools.
"Du und Lena habt ja heute gut Reisen verkauft", beginnt Mutlu, seine Stimme tief und rauchig. "Herzlichen Glückwunsch – und das am ersten Tag." Er lehnt sich zurück, und das Wasser plätschert leise gegen die Marmorwände des Pools. Seine Hände ruhen lässig auf den Rand gelehnt, die Muskeln seiner Arme spielen unter der gebräunten Haut.
"Dankeschön", bringt Tyra hervor. Ihre Stimme klingt rauer als beabsichtigt, und sie räuspert sich diskret. "Hat auch Spaß gemacht." Sie versucht, seinen Blick zu erwidern, doch ihre Augen werden immer wieder von seinem Körper angezogen, von der unverhüllten Männlichkeit, die vor ihr thront.
"Das freut mich", sagt Mutlu, und etwas in seinem Tonfall lässt vermuten, dass er ihre Verunsicherung bemerkt und genießt. Dann, ohne Vorwarnung, steigt er aus dem Whirlpool. Das Wasser rauscht von seinem Körper ab, perlt über seine breiten Schultern, seinen definierten Bauch, seine kräftigen Oberschenkel. Er bewegt sich, als wäre er vollständig bekleidet, als würde er gerade einen Meetingraum betreten und nicht ein Büro, in dem eine neue Mitarbeiterin ihn zum ersten Mal sieht.
Tyra kann den Blick nicht von ihm wenden. Ihre Augen folgen den Wasserströmen, die seine Haut hinunterlaufen, und dann – dann entdeckt sie es. Sein Penis steht steil empor, massiv und unverhüllt, die Beschneidung macht die Größe und den Umfang noch eindrucksvoller. Die angegebenen 29 cm scheinen keine Übertreibung zu sein, und die schweren Hoden darunter vervollständigen das Bild einer überdimensionalen Männlichkeit. Er ist nicht nur groß – er ist präsent, dominant, eine körperliche Manifestation von Macht und Begierde.
Mutlu greift nach einem Handtuch, das auf einem nahen Stuhl liegt, und beginnt sich abzutrocknen. Seine Bewegungen sind langsam, beinahe zelebriert, als würde er jeden Winkel seines Körpers präsentieren. "Also, wenn du nichts dagegen hast", sagt er, während er sich die Brust abreibt, "würde ich die Probearbeit für erfolgreich erklären und dich fest einstellen."
Seine linke Hand wandert nach unten, und Tyra beobachtet fasziniert, wie er seinen Schwanz betont langsam und intensiv abtrocknet. Die Hand umschließt den Schaft, bewegt sich in einer rhythmischen, masturbatorischen Geste, die kaum als Trocknen zu bezeichnen ist. Das Handtuch gleitet über die glatte Haut, und Mutlus Gesichtsausdruck bleibt dabei völlig neutral, geschäftsmäßig.
"Oh, danke", stammelt Tyra. "Das freut mich." Sie spürt die Hitze in ihrem Gesicht, das Erröten, das ihre Wangen versengt, und hascht sich gleichzeitig bewusst, dass ihre Erregung wächst. Der Analplug in ihr scheint zu pulsieren, eine Erinnerung an ihre eigene Gefügigkeit, an die Lust, die aus Unterwerfung erwachsen kann.
"Mich auch", erwidert Mutlu, und nun spielt ein Lächeln um seine Mundwinkel, das seine tiefen Lachfalten betont. "Und dein Kleidungsstil passt auch perfekt zu unserem Konzept." Seine Augen gleiten über ihren Körper, über das enge Top, das ihre gewaltigen Brüste formt, den Micro-Rock, der ihre langen Beine freigibt. "Sehr... kundenorientiert."
"Ähm, danke", murmelt Tyra. Sie weiß nicht, ob sie sich geschmeichelt oder erniedrigt fühlen soll, und die Ambivalenz erzeugt einen weiteren Schub der seltsamen Erregung, die sie seit Mustafas Erpressung begleitet.
"Morgen machen wir einen Arbeitsvertrag", fährt Mutlu fort und legt das Handtuch beiseite. Er steht nun vollständig nackt vor ihr, der Dampf des Whirlpools umspielt noch immer seine Gestalt wie ein zarter Schleier. "Und jetzt einen schönen Feierabend." Er geht auf sie zu, seine Schritte selbstbewusst, das Gewicht seiner Männlichkeit in jeder Bewegung spürbar.
Tyra spürt den Drang, zurückzuweichen, doch ihre Füße bleiben wie angewurzelt stehen. Mutlu hält vor ihr inne, so nah, dass sie den Geruch von Chlor und seinem männlichen Parfum riechen kann, dass sie die Wärme seines Körpers spürt. Er streckt ihr die rechte Hand zum Abschied entgegen, und sie greift danach, ihre Finger verschwinden fast in seiner kräftigen Pranke.
Gleichzeitig bewegt sich seine linke Hand, die er lässig an seiner Seite hält, und Tyra bemerkt mit einem Schaudern, dass er dabei weiterhin seinen Schwanz wichst. Die Bewegung ist subtil, fast unmerklich, doch aus ihrem Blickwinkel unverkennbar – ein langsames, gleitendes Auf und Ab, das seine bereits volle Erektion aufrechterhält.
"Danke", presst Tyra hervor. "Bis morgen."
"Ja, bis morgen", erwidert Mutlu, und seine Stimme senkt sich zu einem fast flüsternden Versprechen. "Ich freu mich drauf." Er lässt ihre Hand los, doch der Druck seiner Finger bleibt noch einen Moment in ihrer Erinnerung haften. "Schick mir Kimberly ins Büro, wenn du draußen bist."
"Ok, mache ich", sagt Tyra und dreht sich um. Ihre Beine fühlen sich wackelig an, als sie auf die Tür zugeht, und sie ist sich bewusst, dass Mutlus Blick ihr folgt, auf ihren Po gerichtet, der unter dem kurzen Rock kaum verhüllt ist. Die Tür öffnet sich, und sie tritt hinaus in den Verkaufsraum, atmet tief ein, als würde sie nach langer Zeit unter Wasser wieder an die Oberfläche kommen.
Lena, Melanie und Kimberly stehen noch immer dort, wo sie sie verlassen hat. Lena und Melanie unterhalten sich leise, während Kimberly auf ihrem Himmel tippt, offensichtlich eine Nachricht verschickt. Alle drei blicken auf, als Tyra sich nähert.
"Du sollst zu Mutlu kommen", sagt Tyra zu Kimberly, und ihre Stimme klingt seltsam fremd in ihren eigenen Ohren, leicht atemlos, aufgeregt. Sie zögert einen Moment, dann fügt sie hinzu: "Aber erschreck dich nicht – der ist nackt."
Kimberlys Gesicht hellt sich auf wie ein Kind an Weihnachten. Ihre haselnussbraunen Augen funkeln vor Vorfreude, und sie steckt ihr Himmel hastig ein. "Oh, prima!" Ihre Stimme ist ein begeisterter Aufschrei, der durch den sonst so gedämpften Raum hallt. "Dann will er mich ficken – das wird wieder geil."
Ohne ein weiteres Wort dreht sie sich um und eilt mit schnellen, hoffnungsvollen Schritten auf Mutlus Büro zu. Ihr langes, braunes Haar wippt dabei rhythmisch über ihrem Po, und ihre High Heels klacken eine frohe Botschaft auf dem Boden.
"Die wird jetzt richtig gefickt", sagt Lena, als die Tür hinter Kimberly ins Schloss fällt. Ihr Tonfall ist eine Mischung aus Amüsement und etwas anderem, etwas, das wie Neid klingen könnte, wenn man nicht besser wüsste. Sie lehnt sich an ihren Tisch und verschränkt die Arme unter ihren gewaltigen Brüsten, die sich dabei noch praller vorwölben.
"Oh ja", stimmt Melanie zu. Ihre smaragdgrünen Augen verweilen einen Moment an der geschlossenen Tür, und ihre Zunge gleitet unbewusst über ihre Unterlippe. "Die hat es gut." Ein Seufzen unterstreicht ihre Worte, und sie richtet ihren Blick auf Lena. "Vielleicht ruft er dich auch noch später", fügt Lena mit einem verschmitzten Grinsen hinzu.
"Hoffentlich", sagt Melanie, und ihre Stimme trägt eine Dringlichkeit, die ihre sonst so kontrollierte Fassade durchbricht. "Ich hab meinen Eisprung und bin so geil heute." Sie presst ihre Schenkel leicht zusammen, eine unbewusste Geste der Selbstberührung. "Ich brauch mal einen richtigen Schwanz, der mich nicht enttäuscht." Ihr Blick schweift wieder zur Tür, und etwas in ihren Augen lässt vermuten, dass sie nicht nur an Mutlu denkt, sondern an die allgemeine Verfügbarkeit männlicher Aufmerksamkeit, die ihr Leben bestimmt.
"So, Tyra, komm, wir gehen", unterbricht Lena die Momentaufnahme weiblicher Begierde. "Mustafa fährt gerade vor." Sie greift nach ihrer Handtasche – ein winziges, funkelndes Ding, das kaum mehr als ein Lippenstift und ein Handy fassen kann – und schlendert auf die Tür zu.
Tyra folgt ihr, ihre Bewegungen noch immer leicht unsicher, als würde sie den Boden unter ihren Füßen nicht ganz vertrauen. Der Analplug in ihr erinnert bei jedem Schritt an seine Präsenz, ein sanfter Druck, der ihre Erregung am Köcheln hält. Sie hat das Gefühl, in einen Strudel geraten zu sein, aus dem es kein Entrinnen gibt – und der beängstigende Teil ist, dass sie nicht sicher ist, ob sie überhaupt entrinnen will.
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