Meine Physiotherapie-Ausbildung #13 (fm:Das Erste Mal, 11435 Wörter) [13/13] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: LuckyPhysio | ||
| Veröffentlicht: Apr 17 2026 | Gesehen / Gelesen: 1562 / 1233 [79%] | Bewertung Teil: 9.79 (34 Stimmen) |
| Svenja hat beschlossen, ihr Enthaltsamkeits-Gelübde zu brechen. Christine bestärkt ihre Tochter in diesem Entschluss von ganzem Herzen und wünscht sich, dass Svenja und Patrick in doppeltem Wortsinn endlich zusammen kommen! | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
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Ekstase erleben zu lassen, in die sie von ihrer ehemaligen Mitschülerin noch vor wenigen Minuten versetzt wurde.
Auch wenn sie sich in diesem Augenblick am liebsten in ihr Schneckenhaus zurück gezogen hätte, um mit ihren Gedanken allein zu sein, konnte sie andererseits Marissas Neugier verstehen. Der Schwur der Enthaltsamkeit, den sie sich selbst auferlegt hatte, war wirklich etwas außergewöhnlich und daher auf jeden Fall erklärungsbedürftig.
„Ja, du hast recht, ich stehe wirklich mehr auf Männer“, erwiderte Svenja, „wobei mich dass, was du gerade mit mir angestellt hast, durchaus bekehren könnte“, setzte sie lachend nach.
Marissa musste ebenfalls lachen. „Also ich hätte da überhaupt kein Problem mit, wenn ich dich bekehrt bekäme. Von mir aus können wir das ab jetzt gern regelmäßig wiederholen, oder? An mir soll es auf jeden Fall nicht liegen.“
„Ja, das klingt schon irgendwie nach einem guten Plan!“ Svenja zog Marissa zu sich heran und küsste ihr zärtlich auf die Nasenspitze. Während sie dies tat, schoss ihr direkt ein Gedanke durch den Kopf, der ihr mehr als deutlich klar machte, dass sie tatsächlich mehr auf Männer stand: Würde jetzt nicht Marissa, sondern Patrick neben ihr liegen, hätte sie ihm in dieser Situation sicher nicht auf die Nasenspitze geküsst, sondern es nicht abwarten können, seine Lippen mit ihrer Zunge zu spalten! Mit Marissa war es eben nur Sex. Sehr befriedigender Sex zwar, aber eben nicht mehr, als Sex. Mit Patrick wäre es mehr gewesen, dessen war sie sich sicher.
„Aber jetzt nochmal im Ernst. Warum hast du dir denn dieses komische Zölibat auferlegt?“
„Die gleiche Frage stelle ich mir die letzten Tage selbst immer wieder. Ich glaube, ich war damals ungefähr acht oder neun Jahre alt, als meine Mama meinte, es wäre an der Zeit, mich aufzuklären. Sie hatte mich mal wieder dabei erwischt, wie ich ihr und meinem Papa heimlich beim Sex zugeschaut hatte. Sie meinte damals, dass es wohl besser wäre, wenn ich wenigstens Bescheid wüsste, wie das mit dem Sex so alles funktioniert zwischen Mann und Frau. Ich fand es schon als Kind immer unheimlich spannend, meine Eltern heimlich zu beobachten, wenn sie miteinander in den Nahkampf gingen. Sie haben auch nie die Tür hinter sich zugemacht, so dass sie es mir im Prinzip nicht einmal schwer gemacht haben. Nachdem mich meine Mama damals aufgeklärt hatte, wurde für mich der Reiz, ihnen beim Sex heimlich zuzusehen, sogar eher größer, als kleiner. Immerhin wusste ich jetzt, dass sie es vor allem taten, weil sie hierbei großen Spaß hatten, so dass Sex seither für mich immer absolut positiv besetzt war. Ich habe damals damit angefangen, meine Puppen alle auszuziehen und mit ihnen auf eine sehr spezielle Art Mama und Papa zu spielen, wenn du weißt, was ich meine.“
„Oh-la-la, da hast du ja wirklich schon sehr früh angefangen. Und überhaupt scheint es ja bei euch ganz schön freizügig zugegangen zu sein. Als mich meine Mutter irgendwann beiseite genommen und sehr oberflächlich aufgeklärt hat, ging es überhaupt nicht um den Spaß, den man beim Sex haben kann, sondern allein um das Zeugen von Kindern. Beine Mutter und mein Vater waren in Sachen Sex derart verklemmt, dass so etwas niemals thematisiert wurde. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, jemals aus ihrem Schlafzimmer irgendwelche Geräusche gehört zu haben, die sich so anhörten, als würden sie es gerade miteinander treiben. Ich hab sogar Probleme damit, mir überhaupt vorstellen zu können, dass es meine Eltern jemals miteinander getrieben haben könnten, so prüde, wie die sich immer verhalten haben. Aber voilà, hier liege ich neben dir, also müssen sie es wohl mindestens einmal miteinander gemacht haben und dann drei Jahre später nochmal, weil ich ja sonst meinen jüngeren Bruder nicht hätte. Aber jetzt erzähl doch mal, wie es dazu kam, dass du dieses komische Gelübde abgelegt hast? Immerhin hast du doch bei deinen Eltern miterlebt, dass Sex etwas Geiles ist, oder?“
„Als ich in der fünften oder sechsten Klasse war, habe ich meine Mama zufällig bei einem Gespräch mit meiner Oma belauscht. Eigentlich war es kein richtiges Gespräch, weil meine Mama fürchterlich geweint und meine Oma sie getröstet hat. Mama hatte damals versucht, an der Abendschule ihr Abitur nachzuholen, ist aber bei der ersten Prüfung durchgefallen, weil sie einfach zu viel Unterricht versäumt hatte. Versäumt hat sie den letztendlich nur wegen mir, weil sie mich nicht allein zu Hause lassen wollte, während mein Papa sich immer wieder verpisst hat, anstatt auf mich aufzupassen. Meinem Papa waren schon immer alle möglichen Sachen wichtiger, als sich um mich zu kümmern. Ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, dass er jemals etwas Schönes mit mir unternommen hätte oder sich überhaupt für mich interessiert hätte. Im Nachhinein glaube ich, dass ihm seine diversen Liebschaften, die er wahrscheinlich damals schon hatte, wichtiger als seine eigene Tochter waren.“
„Na so ein Arschloch aber auch! Also zumindest in der Beziehung muss ich meinen Vater echt in Schutz nehmen. Wenn meine Mutter irgendetwas außer der Reihe unternehmen wollte, hat er sie dabei immer unterstützt und mit meiner Schwester und mir hat er auch immer unheimlich viel unternommen. Das absolute Highlight war jedes Jahr ein Papa-und-Kind-Wochenende, an dem er mit mir ganz allein irgendwo hingefahren ist und die ganze Zeit nur für mich und niemand anderen da war. Ab meinem vierten Geburtstag hat er das mit mir und später auch mit meinem Bruder gemacht. Das macht er übrigens heute noch. Letzten Winter war er zum Beispiel erst mit meinem Bruder für vier Tage zum Skilaufen und anschließend mit mir zum Schneeschuhwandern.“
„Boah, so einen Vater hätte ich auch gern gehabt, aber meinen Papa konntest du in der Beziehung echt auf den Mond schießen. An irgendwelche Unternehmungen mit uns Kindern war bei ihm überhaupt nicht zu denken.“
„Aber solche Dinge sind doch eigentlich der Sinn einer Ehe und der Gründung einer Familie, oder?“
„Ja, du hast recht. Meinem Papa ging es aber immer nur um sich selbst. Inzwischen weiß ich, dass er mit meiner Mama außer Sex keinerlei Gemeinsamkeiten hatte. Die beiden haben nur geheiratet, weil meine Mama mit fünfzehn von ihm schwanger wurde.“
„Echt jetzt, mit fünfzehn? War dein Papa etwa auch noch so jung?“
„Nee, der Arsch ist acht Jahre älter als Mama. Ich bin mir auch sicher, dass er sie nicht geheiratet hätte, wenn mein Opa und meine Oma nicht so viel Kohle gehabt hätten. Er hat sich wahrscheinlich Hoffnung gemacht, auf diese Weise von ihrem Reichtum zu profitieren. Meine Mama sagt immer, dass es ein Segen wäre, dass es zwischen ihr und meinem Papa auseinander gegangen ist, ehe meine Großeltern ums Leben gekommen sind. Wenn mein Papa sich auch noch die Hälfte ihres Erbes eingestrichen hätte, wäre Mama wahrscheinlich durchgedreht.“
„Also lass mich raten. Du hast dir also geschworen, auf Sex erstmal zu verzichten, weil du nicht so früh ungeplant ein Kind angedreht bekommen wolltest, wie deine Mama?“
„Ja, genau!“
„Du hast aber schon mal davon gehört, dass man auch verhüten kann, oder?“
„Ach echt? Kann man das wirklich machen? Davon habe ich ja noch nie etwas gehört! Nee, jetzt mal ganz im Ernst. Über Verhütung habe ich damals überhaupt nicht nachgedacht. Das war mir in dem Alter einfach zu abstrakt, um solche Überlegungen anzustellen, auch wenn mir meine Mama natürlich davon erzählt hat.“
„Und mit wem hast du deinen komischen Keuschheitsvertrag abgeschlossen?“
„Mit dem da!“ Svenja zeigte mit einem Finger nach oben in Richtung Himmel.
„Oh, da ist aber jemand anscheinend sehr gottesfürchtig?“
Svenja ließ diesen Kommentar unerwidert. Wenn man als kleines Kind in einem katholischen Kindergarten sozialisiert wurde, ließ es sich kaum vermeiden, gottesfürchtig zu werden. Zwar würde sie sich selbst nie als besonders gläubig bezeichnen, aber in der Tiefe ihres Unterbewusstseins war fest verankert, dass es da irgendeine höhere Macht geben musste und gegenüber dieser höheren Macht hat sie damals eisern geschworen, dass sie sich niemals in die Gefahr bringen würde, schwanger werden zu können. Zumindest nicht, bevor sie sich selbst und ihr Kind notfalls ohne fremde Hilfe versorgen konnte.
„Und wie alt sagtest du nochmals, bist du damals gewesen, als du dich gegenüber dem lieben Gott zur Enthaltsamkeit verpflichtet hast?“
„So ungefähr zehn oder elf.“
„Na, dann ist das doch überhaupt kein Problem?“
„Wieso? Wie meinst du denn das jetzt?“
„Na hör mal, wenn du erst zehn oder elf warst, ist der Vertrag doch ungültig! In dem Alter ist man doch überhaupt noch nicht vertragsmündig und Verträge ohne Unterschrift beider Vertragsparteien sind sowieso nichts wert, oder?“
„Also so habe ich das noch überhaupt nicht gesehen“, sagte Svenja leise, rollte sich auf den Rücken herum und starrte nachdenklich an die Decke.
~ ~ ~ ~ ~
Wenig später saß Svenja wieder im Golf GTI ihrer Mama, nachdem sie und Marissa gemeinsam die Spuren ihres Liebesaktes von der Gymnastikmatte wieder entfernt hatten. Da sich dies etwas schwieriger gestaltete, als zunächst angenommen, haben sie die Matte am Ende einfach unter der Dusche abgespült und mühsam mit Papiertüchern wieder trocken gerieben, die sie aus dem Spender in der Damentoilette gezogen haben. Erst als sie wieder hinter dem Lenkrad saß, wurde Svenja bewusst, wie spät es inzwischen geworden war. Sicher würde sich ihre Mama bereits Sorgen um sie machen. Von ihrem schlechten Gewissen getrieben, setzte sie den Blinker, um an einer Bushaltestelle kurz anzuhalten. Wenigstens wollte sie ihrer Mama schon mal eine Whatsapp schicken, damit sie wüsste, dass es ihr gut geht.
Nachdem sie ihre kurze Nachricht an Christine abgeschickt hatte, setzte Svenja ihre Fahrt durch die Dunkelheit wieder fort, wobei sie sich wie in einem Film fühlte, der immer wieder vor ihrem inneren Auge ablief. Wie konnte sie nur jemals vergessen, wie gut es sich anfühlte, echten Sex zu haben, wo doch die Kursfahrt nach Florenz noch gar nicht so lange her war? Sex mit einem anderen Menschen. Nicht mit den eigenen Fingern. Auch nicht mit Mamas Aufliegevibrator oder dem Massagestrahl im Boden der Badewanne. Sex mit jemandem, der einen nicht nur zum Orgasmus brachte, sondern dem man die gleiche Lust bereiten und sich anschließend mit ihm darüber unterhalten konnte. Oder mit ihr!
Die Uhr neben dem Drehzahlmesser zeigte bereits 23:35. Die Stunden, die sie mit Marissa auf dem Mattenstapel im Fitnessstudio verbracht hatte, kamen ihr im Nachhinein wie Minuten vor. Wäre es nach ihr gegangen, hätten sie sogar noch weitermachen können. Wie leergefegt huschten die Straßen an den Lichtkegeln ihrer Scheinwerfer vorbei, wenn man einmal von der getigerten Katze absah, die sich blitzschnell unter ein am Straßenrand abgestelltes Wohnmobil flüchtete, als Svenjas Auto plötzlich vor ihr auftauchte. Nur vereinzelt drang aus einzelnen Häusern hier und da noch ein schwacher Lichtschimmer. Svenja fühlte sich einerseits beschwingt von ihrem Erlebnis mit Marissa, andererseits auch verwirrt. Mit jeder Sekunde, die sie hierüber nachdachte, wurde ihr klarer, dass sie dieses Erlebnis, so schön es mit Marissa auch gewesen sein mag, eigentlich lieber mit einem Mann gehabt hätte. Nicht mit irgendeinem Mann. Mit Patrick! Es war nicht etwa so, dass ihr der Sex mit Marissa keine ausreichende Befriedigung gebracht hätte. Im Gegenteil! Die Lust, die sie durch Marissas Zunge und den geradezu animalisch-intensiven Kontakt ihrer beider Geschlechter in der Scherenstellung erleben durfte, wollte sie um nichts in der Welt mehr missen. Und dennoch wurde ihr immer klarer, dass etwas ganz entscheidendes bei diesem lesbischen Intermezzo fehlte: Liebe!
PATRICK:
„Sag mal, war das dein Handy, was da eben gebrummt hat?“
„Ja, aber ich mag jetzt nicht drangehen. Ich lieg hier gerade so schön mit dir.“
„Also wegen mir kannst du ruhig drangehen. Ich wollte sowieso mal kurz in die Küche, um uns etwas zu Trinken zu holen. Mein Mund ist irgendwie total trocken. Möchtest du auch etwas trinken?“
„Wie kann das denn nur sein, dass dein Mund trocken ist, nachdem du gerade so ausdauernd meine feuchte Muschi geleckt hast?“, neckte ihn Christine und knuffte ihn mit dem Ellenbogen in die Seite. „Aber gut, bring mir gern ein Glas Wasser mit. Mein Mund ist auch total trocken. Wahrscheinlich vom Stöhnen“, setzte sie lachend nach.
Ich rollte mich zweimal um meine Längsachse, bis ich an der Bettkante ankam, um mit einem Satz aus dem Bett aufzustehen. Kaum, dass ich auf den Füßen stand, wurde ich wieder daran erinnert, warum ich eigentlich in Christines Haus war. Die schnelle Drehung war wohl doch etwas viel für meine Gehirnerschütterung. Im ersten Moment drehte sich alles in meinem Schädel aber zum Glück hörte dieses Gefühl genauso plötzlich wieder auf, wie es gekommen war. Bemüht, mir nichts anmerken zu lassen, schnappte ich mir Christines Handy und brachte es ihr ans Bett, ehe ich in Richtung Küche verschwand.
In der Tür drehte ich mich nochmals zu Christine um. „Magst du sonst noch etwas aus der Küche haben oder reicht dir ein Glas Wasser?“
„Also mir würde auch ein Schluck Leitungswasser reichen. Dann musst du auch nicht den weiten Weg zur Küche runter, sondern brauchst nur ins Bad und bist umso schneller wieder zurück.“
Christine war wirklich süß. Ich konnte nicht anders, als nochmals zu ihr aufs Bett zu krabbeln und sie zu küssen. Sie war einfach unersättlich aber das mochte ich an ihr, ging es mir doch umgekehrt genauso. Kaum, dass ich mich zu ihr herunter gebeugt hatte, fühlte ich auch schon wieder ihre Finger an meinem David. So oft allerdings, wie sie mich heute Abend bereits hat kommen lassen, wollte sich der Kleine partout nicht wieder zum Goliath erwecken lassen!
„Tut mir leid“, sagte Christine lachend, „aber ich kann von dir im Moment irgendwie nicht genug bekommen. Ich glaube aber doch, dass es besser wäre, wenn ich dir eine kleine Pause gönne, oder? Der Arme scheint völlig erschöpft zu sein.“ Mit gespielt sorgenvollem Blick in Richtung des schlaffen Anhängsels zwischen meinen Beinen, kraulte sie mir die Hoden. Wie sie mit Bedauern feststellte, schienen diese inzwischen auch völlig entleert zu sei.
„Also gut, dann entlasse ich dich jetzt mal lieber aus meinen Fängen, damit du nicht verdursten musst.“
Auch wenn es mir wirklich schwer fiel, mich von ihr zu lösen, schälte ich mich wieder aus dem Bett, um im Bad einen Schluck Wasser zu trinken. Für Christine füllte ich den Zahnputzbecher auf, so dass ich mir den Weg in die Küche wirklich sparen konnte. Als ich mit dem Glas in der Hand wieder im Schlafzimmer ankam, tippte Christine gerade etwas in ihr Handy, ehe sie zu mir aufblickte. Sie sah einfach wunderschön aus, wie sie so auf dem Bett hockte, nur dass sie mich jetzt nicht mehr so lüstern anblickte.
„Du Patrick, würde es dir etwas ausmachen, wenn du ausnahmsweise heute Nacht doch in deinem eigenen Zimmer schläfst? Svenja hat mir gerade eine Whatsapp geschickt, dass sie im Studio aufgehalten worden ist und mich gefragt, ob ich etwas Zeit für sie hätte. Anscheinend hat sie Redebedarf und möchte sich mit mir über irgendetwas unterhalten, was sie beschäftigt.“
„Aber klar ist das in Ordnung. Familie geht natürlich immer vor und ehrlich gesagt bin ich sogar hundemüde. Wenn ich mit dir im Arm hier liegen bleibe, würde ich heute Nacht wahrscheinlich kein Auge zumachen wollen.“
Ich setzte mich zu Christine an die Bettkante und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie legte mir einen Arm um die Taille und schmiegte sich an mich. „Ich möchte nicht drängeln, aber ich glaube, du solltest dich jetzt lieber anziehen, wenn du nicht möchtest, dass Svenja dich wieder nackt sieht!“
SVENJA:
Svenja drückte auf den Taster der Fernbedienung und brachte hierdurch das schwere Gartentor in Bewegung. Geräuschlos fuhr es beiseite, so dass sie auf das große Grundstück fahren konnte. Sie war froh, endlich zu Hause zu sein, denn sie brauchte jetzt dringend jemanden zum Reden. Nicht irgendjemanden. Sie brauchte jetzt dringend ihre Mama. Unter anderen Umständen hätte sie nach dem Krafttraining wieder die Gelegenheit genutzt, dem GTI nochmals auf der Autobahn richtig die Sporen zu geben. Seitdem sie volljährig geworden ist und allein fahren durfte, war dies immer einer der kleinen Momente, in denen sie einfach nur den Spaß am Autofahren genoss, auch wenn ihr schlechtes Gewissen hierbei angesichts der Ökobilanz dieser Angewohnheit immer mitfuhr. Nun aber verzichtete sie auf den Umweg über die Autobahn, um möglichst direkt und auf schnellstem Wege nach Hause zu kommen. Zu viele Dinge gingen ihr durch den Kopf, zu viele Fragen wollten beantwortet werden, und das am besten gleich.
So geräuschlos, wie sich das Tor geöffnet hatte, glitt es hinter Svenja wieder zu, ehe das Blinklicht der Schließanlage wieder erlosch. Diesmal hatte Svenja keine Geduld, das Auto wieder in die Garage zu fahren. Wozu auch, wo sie es doch schon am nächsten Morgen wieder brauchte, um in die Schule zu gelangen? Also ließ sie es einfach oben neben dem Hauseingang stehen, denn sie war sich sicher, dass ihre Mama nichts dagegen hatte, zumal die S-Bahn, mit der sie normalerweise immer in die Stadt fuhr, seit einigen Monaten in schöner Regelmäßigkeit ausfiel.
Leise zog Svenja die schwere Haustür hinter sich zu, um unnötigen Lärm zu vermeiden. Im Wohnzimmer brannte ein schwaches Licht. Wahrscheinlich hatte es nur jemand vergessen, auszuschalten. Da sie niemanden im Wohnzimmer anzutreffen erwartete, erschrak Svenja, als sie Christine entdeckte, die es sich mit einem Buch in der Hand in ihrem Lieblingssessel gemütlich gemacht hatte. Christine erschrak gleichermaßen, als Svenja plötzlich vor ihr stand. Eigentlich hatte sie damit gerechnet, dass sie über die Garage ins Haus und die Wendeltreppe herauf kommen würde. Als sie ihre Tochter erblickte, ließ Christine das Buch sinken und ging auf sie zu.
„Na mein Schatz, was ist es denn, was du unbedingt mit mir besprechen wolltest? Ist irgendetwas Schlimmes passiert? Du hast doch nicht etwa mit dem Auto…“
„Nein Mama, ich hab keinen Unfall gebaut. Es ist nur…“ Mitten im Satz brach Svenjas Stimme. Außerstande, die plötzlich aufkommenden Tränen zurück zu halten, warf sie sich Christine in die Arme.
„Hey Mäuslein, was ist denn passiert? Christine nahm ihre Tochter fest in den Arm und drückte sie an sich.“
„Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist, Mama. Ich bin im Moment einfach nur so traurig“, gestand Svenja schluchzend.
„Na komm mein Schatz, beruhige dich erst einmal. Was hältst du davon, wenn wir hoch ins Bett gehen und ein wenig kuscheln. Da können wir uns in Ruhe unterhalten und müssen nachher nicht mehr umziehen. Du kannst gern heute Nacht bei mir im Bett schlafen. Lass uns erst einmal hochgehen und dann erzählst du mir alles in aller Ruhe.“
„Ja aber was ist denn mit Patrick?“
„Der weiß Bescheid und hat vollstes Verständnis dafür, dass ich auch mal etwas mehr Zeit mit dir verbringen möchte. Außerdem tut es ihm bestimmt auch mal ganz gut, wenn er neue Kräfte für morgen sammeln kann und mal eine Mütze Schlaf bekommt. Schließlich muss er ja seine Gehirnerschütterung auskurieren.“
„Du bist echt lieb, Mama!“
„Für dich immer! Na komm, lass uns nach oben gehen.“
Christine schaltete die Wohnzimmerlampe aus und nahm ihre Tochter bei der Hand. Im Schlafzimmer angekommen, legte sie den Morgenmantel ab, den sie sich übergeworfen hatte, nachdem Svenja angerufen hatte. Erst überlegte sie, ob sie sich wieder ein Negligee oder ein Schlafshirt überziehen sollte, entschied sich dann aber dagegen und schlüpfte ins Bett, nackt wie sie war. Schließlich war es eine warme Sommernacht, die jegliche Bekleidung entbehrlich machte.
„Möchtest du ein Schlafshirt von mir haben oder willst du dir lieber eines aus deinem Zimmer holen?“
„Also wenn du nichts anhast, brauche ich auch nichts“, erwiderte Svenja und entledigte sich ihrer Klamotten, die sie neben dem Bett auf dem Fußboden ablegte.
Christine setzte sich aufs Bett und zog das Laken etwas straff. Noch immer war es von ihrem Liebesspiel mit Patrick völlig zerwühlt, so dass Svenja sicher ahnte, dass sie und Patrick hier vor Kurzem noch sehr aktiv waren. Würde sie den feuchten Fleck in der Mitte des Lakens sehen, bekäme sie die letzte Bestätigung hierfür. Hätte Svenja etwas mehr Erfahrung, würde sie sicher auch die ganz besondere Duftnote wahrnehmen, welche von dem Gemisch aus ihren und Patricks Körperflüssigkeiten noch immer in der Luft hing. Sicherheitshalber legte sie sich selbst auf den feuchten Fleck, damit dies nicht Svenja aus Versehen tat. Sie hatte zwar einerseits überhaupt kein Problem damit, dass ihre Tochter erkennen konnte, was hier noch vor wenigen Minuten in ihrem Bett abgegangen war, dass sie sich aber andererseits mit Patricks Sperma besudeln könnte, wäre ihr doch sehr unangenehm gewesen.
Nachdem Christine unter die leichte Sommerdecke geschlüpft war, beobachtete sie Svenja interessiert dabei, wie diese sich auszog. Zum ersten Mal wurde ihr in diesem Moment richtig bewusst, was für einen wunderschönen Körper ihre Tochter hatte. Im Anblick ihrer Tochter erkannte sie sich selbst wieder und wünschte sich insgeheim, dass ihr noch viele Jahre verbleiben würden, mit Svenjas Schönheit und Anmut wenigstens halbwegs mithalten zu können.
„Na los, mein Schatz. Komm zu mir unter die Decke und dann erzählst du mir, was dich bedrückt.“
Christine hob die Decke an und wartete, bis sich Svenja an sie heran gekuschelt hatte, ehe sie den leichten Stoff über sie ausbreitete.
„So, und jetzt erzähl mal alles der Reihe nach. Aber sag mal, wonach riechst du denn eigentlich?“
„Wieso?“
„Also wenn ich raten müsste, würde ich sagen, du hattest Sex mit einem Mädchen!“
„Echt Mama? Das kann man riechen?“
Obwohl Svenja noch immer Tränen in den Augen hatte, konnte es Christine nicht verhindern, dass sie herzlich lachen musste. „Oh ja, du riechst im Gesicht genauso wie Patrick vorhin, nachdem er mir die Muschi geleckt hat!“
Mit dieser Aussage erreichte Christine zumindest, dass Svenja nicht mehr wusste, ob sie nun weinen oder lachen musste, so dass Christine sie noch fester in den Arm nahm, um sie zu trösten.
„Nun beruhige dich erst einmal mein Herzblatt und dann erzählst du mir, warum du so traurig bist.“
Svenja vergrub ihr Gesicht in Christines Schlüsselbeingrube und versuchte, gegen die Tränen anzukämpfen, ein Kampf, den sie jedoch nicht gewinnen konnte. Erst nach mehreren Minuten hatte sie sich einigermaßen unter Kontrolle, wischte sich ihre Tränen an der Bettdecke ab und blickte ihrer Mutter, die sie liebevoll und mitfühlend ansah, in die Augen.
„Ach weißt du Mama, heute ist irgendwie alles scheiße. Nach der Physiologie-Vorlesung bin ich noch bei Sascha in der Kinderklinik gewesen. Eigentlich wollte ich ihn nur kurz in den Arm nehmen und etwas knuddeln aber die Stationsärztin hat mir gesagt, dass dies leider nicht möglich sei, weil es ihm nicht gut ging.“
„Sascha? Das ist doch das Baby, von dem du mir erzählt hast, oder?“
„Ja, genau. Die Stationsärztin hat erzählt, dass er auf die geschlossene Station verlegt werden musste, weil er wahrscheinlich eine Lungenentzündung entwickelt hätte. Sie hat gesagt, dass eine Lungenentzündung für Babys wie ihn ganz schön gefährlich wäre und dass wir jetzt alle für ihn nur beten und hoffen könnten.“ Während sie von Sascha sprach, musste Svenja immer wieder dagegen ankämpfen, dass ihre Tränen wieder hochkamen.
„Als ich dann zu Hause war und gesehen hab, wie Patrick mit Anna und Lisa gespielt hat, hat mich das richtig traurig gemacht, weil Sascha nicht auch so eine Kindheit erleben darf, wie unsere beiden Süßen. Außerdem bin ich mir in dem Moment zum ersten Mal über meine Gefühle für Patrick richtig klar geworden. Als ich gesehen hab, wie liebevoll er mit Anna und Lisa umgegangen ist, wäre ich ihm am liebsten um den Hals gefallen und hätte ihn geküsst.“
„Na, hättest du das mal bloß gemacht, dann wären die Fronten zwischen euch beiden wenigstens endlich geklärt!“
„Aber Mama, das wäre jetzt doch irgendwie total scheiße, wo es sich zwischen dir und Patrick gerade so toll entwickelt, oder?“
„Nun hör mir mal zu, Svenni. Zwischen Patrick und mir ist es wirklich sehr intensiv und ich habe mich ehrlich gesagt inzwischen tatsächlich in ihn verliebt. Am Anfang war es nur Sex, aber in der kurzen Zeit ist da schon viel mehr zwischen uns gewachsen. Und trotzdem würde ich mich niemals zwischen euch beide stellen und das weißt du auch!“
„Ja schon Mama, aber ich…“
„Nein Svenja, kein Aber. Patrick und du, ihr beide passt richtig gut zueinander und ihr seid beide ineinander verliebt. Außerdem bin ich realistisch genug, um zu verstehen, dass ich eigentlich viel zu alt bin, für eine dauerhafte und feste Beziehung mit Patrick. Irgendwann kommt sowieso der Tag, wo ich eine faltige alte Schachtel mit Hängebrüsten sein werde, während er noch immer in der Blüte seines Lebens stünde. Ehrlich gesagt möchte ich es nicht erleben, wie er mir dann den Laufpass gibt, weil ich ihm vielleicht nicht mehr geben kann, was ein Mann von einer Frau erwartet.“
„Ach Mama, nun male mal nicht den Teufel an die Wand. So wie ich dich einschätze, wirst du noch viele Jahre richtig knackig aussehen. Schließlich hast du Omas Gene und Oma hatte sogar noch mit Mitte Fünfzig eine Wahnsinnsfigur und mehr Sexappeal, als die meisten Dreißigjährigen!“
„Ach ja, wenn ich auch das Glück hätte, in Omas Alter noch so sexy auszusehen, wäre ich schon sehr zufrieden. Aber jetzt erzähl doch mal von dem Mädchen. Ist das mit ihr etwas Ernstes?“
„Kannst du dich noch an Marissa erinnern?“
„Meinst du etwa das süße Mädchen, das dich bei deiner Geburtstagsparty immer so angeschmachtet hatte? War die nicht mit dir zusammen im Biologie Leistungskurs?“
„Ja, genau. Mit Marissa hatte ich nicht nur Bio zusammen, sondern in Florenz auf der Kursfahrt auch zum ersten Mal Sex.“
„Oh-ho, stille Wasser sind tief! Und ich dachte immer, du würdest dem Sex völlig entsagen!“
„Nö, das habe ich so nie gesagt. Ich hab nur gesagt, dass ich keinen Sex mit einem Mann haben wollte, weil ich mir das Risiko ersparen wollte, mir vor meinem Staatsexamen ein Kind andrehen zu lassen. Und nicht, dass du etwa glaubst, ich wollte keine Kinder haben. Ganz im Gegenteil. Eigentlich möchte ich sogar eines Tages mindestens zwei oder drei Kinder haben, nur eben nicht bevor ich mit meiner Ausbildung fertig bin.“
„Also ich finds auf jeden Fall cool, dass du doch nicht die kleine Unschuld vom Lande bist, für die ich schon angefangen habe, dich zu halten. Und ob du nun Sex mit einem Jungen oder mit einem Mädchen hast, ist eigentlich auch egal. Viel wichtiger ist, dass du Freude daran hast, der Sex dich erfüllt und dich glücklich macht.“
„Aber das tut er nicht wirklich, Mama“, flüsterte Svenja und wich dem Blick ihrer Mutter betroffen aus. Erneut musste sie gegen die Tränen ankämpfen, die schon wieder fließen wollten.
Christine legte ihrer Tochter einen Finger unters Kinn und brachte sie so dazu, ihr wieder in die Augen zu schauen. „Du meinst, der Sex mit Marissa hat dir keinen Spaß gemacht?“
„Doch, das schon. Genau genommen war es sogar richtig geil. Wir haben echt irre Sachen miteinander gemacht und sie hat mich ganz oft zum Kommen gebracht. In Florenz hab ich mich das noch nicht getraut, aber eben habe ich sie zum ersten Mal selbst geleckt und das fand ich irgendwie richtig geil, vor allem, wie sie dabei abgegangen ist.“
Svenja machte eine kleine Pause und dachte nach. Einerseits fühlte es sich schon komisch an, ihrer Mama derart pikante Details über den Sex mit Marissa zu offenbaren. Andererseits wusste sie, dass sie sich glücklich schätzen konnte, überhaupt jemanden zu haben, mit dem sie so offen über alles reden konnte. Svenja atmete nochmals tief durch, ehe sie schließlich auf den Kern ihres Problems kam. Sie legte ihre Hand auf ihre Brust und blickte Christine in die Augen. „Aber hier Mama, hier drin in meinem Herzen habe ich nichts dabei empfunden, verstehst du? Es war total geiler Sex aber eben leider NUR Sex. Verstehst du, was ich meine?“
Nun brachen die Tränen doch wieder hervor und Svenja begann, erneut herzzerreißend zu schluchzen. Christine nahm sie wieder ganz fest in die Arme und drückte sie an sich, wobei sie ihrer Tochter zärtlich über den Rücken strich.
„Ja, mein Schatz. Ich verstehe total, was du meinst. Wenn man Sex mit jemandem hat, den man nicht liebt, lässt das hinterher irgendwie eine Leere zurück, die einen spüren lässt, das da irgendetwas Elementares gefehlt hat. In den letzten Jahren habe ich das mit deinem Papa ja auch erleben müssen. Der Sex mit ihm war ganz okay aber hinterher habe ich mich in den letzten Jahren immer benutzt gefühlt, weil ich gespürt habe, dass die Flamme längst erloschen war und es ihm nie um mein Herz, sondern nur um meinen Körper ging.“
„Und wie war es, als du mit Patrick geschlafen hast?“
„Also am Anfang habe ich es nur als eine Art Abenteuer gesehen, auf das ich mich dabei eingelassen habe. Irgendwie habe ich mich ja auch von dir dazu überreden lassen. Wenn er nicht im Schlaf davon gesprochen hätte, wie begehrenswert er mich findet und wie sehr er sich danach sehnt, mit mir zu schlafen, hätte ich mich wahrscheinlich eh nicht darauf eingelassen. Als es dann aber soweit war, hat mich der Gedanke unheimlich erregt, einem jungen Mann sein erstes Mal zu schenken und ich hab mich vor allem darauf konzentriert, dass es für ihn so schön wie möglich sein würde. Aber was erzähle ich dir eigentlich? Immerhin hast du uns doch zugesehen und müsstest das alles mitbekommen haben, oder?“
Christine packte Svenja sanft aber bestimmt am Kinn und verhinderte auf diese Weise, dass diese ihrem Blick ausweichen konnte. Innerhalb von Sekunden stieg Svenja die Schamesröte ins Gesicht. Hätte man ihr in diesem Moment eine kleine Plexiglas-Scheibe vor die Nase gehalten, hätte man sie mit einem Feuermelder und ihre Nase mit dem Alarmknopf verwechseln können. Natürlich war Svenja sofort klar, dass alles Leugnen nichts gebracht hätte. Allein, dass Christine sie in diesem Augenblick eher liebevoll belustigt, als verärgert ansah, irritierte sie.
„Es tut mir so leid“, stammelte Svenja, verzweifelt bemüht, nach den richtigen Worten zu suchen, „aber ich kann auch nicht erklären, was da über mich gekommen ist.“
„Ach Svenja, du musst mir gar nichts erklären. Ich weiß doch schon lange, wie gern du mir beim Sex zusiehst. Oder glaubst du etwa, ich hätte nicht gewusst, dass du deinen Papa und mich immer wieder heimlich vom Balkon aus beobachtet hast, während wir miteinander geschlafen haben? Das hast du doch auch als Kind immer gemacht.“
„Das hast du echt gewusst? Ich hab immer geglaubt, dass du das für eine einmalige Sache gehalten hast, nachdem du mich mal dabei erwischt hattest. Warum hast du denn nie etwas gesagt?“
„Wie die Mutter, so die Tochter“, erwiderte Christine ihrer erstaunt dreinblickenden Tochter auf diese Frage. „Weißt du mein Schatz, als ich Teenager war, war ich genauso voyeuristisch veranlagt, wie du. Was den Sex anbetrifft, haben deine Oma und dein Opa nie etwas anbrennen lassen. Als ich noch klein war, habe ich sie immer wieder mehr zufällig beim Sex beobachten können. Als ich dann älter wurde und anfing, meine eigene Sexualität zu entdecken, habe ich irgendwann damit angefangen, es regelrecht darauf anzulegen, sie dabei zu beobachten. Manchmal habe ich mich sogar selbst berührt, während ich meine Eltern heimlich beim Sex beobachtet habe. Mich hat vor allem die Leidenschaft fasziniert, mit der sich meine Eltern geliebt haben. Wenn ich dann miterleben konnte, wie es meine Mama genossen hat, wenn sie von meinem Papa zum Höhepunkt gebracht wurde, wollte ich dieses Gefühl auch unbedingt erleben. Manchmal habe ich mich stundenlang in mein Zimmer zurückgezogen und masturbiert, während ich mir die Bilder meiner Eltern dabei vorgestellt habe.“
Christine machte eine längere Pause, ehe sie weiter sprach. „Im Gegensatz zu dir konnte ich es damals kaum erwarten, endlich selbst zu erleben, wie sich das mit einem Mann anfühlt, anstatt nur mit meinen Fingern. Wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich im Nachhinein dankbar dafür, dass ich es dann auch tatsächlich geschafft habe, deinen Papa für mich zu interessieren, denn sonst würde ich dich jetzt nicht in meinem Arm halten und die beiden kleinen Hexen hätte ich dann auch nicht bekommen!“
„Wie jetzt? DU bist es gewesen, der Papa für sich interessiert hat? Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass Papa DICH verführt hat und nicht umgekehrt!“
„Da kannst du mal sehen, wie man sich täuschen kann! Ich hab ihn zwar im Glauben gelassen, dass er der große Verführer ist aber in Wirklichkeit war ich es, die den Köder ausgelegt hat. Dein Papa hat es mir aber auch nicht besonders schwer gemacht, ihn zu verführen.“
„Davon hast du mir noch nie etwas erzählt. Ich hab immer geglaubt, dass der alte Sack dich als kleines unschuldiges Mädchen verführt hat, weil er auf kleine Jungfrauen steht.“
„Na ja, gewissermaßen ist ihm damals schon der Ruf vorausgeeilt, dass er eine Schwäche für Teenies hat. Als ich mein Schülerpraktikum im Rathaus gemacht habe, hat mich eine seiner Kolleginnen beiseite genommen und mich gewarnt, dass ich mich vor ihm in Acht nehmen und mich nicht von ihm anmachen lassen soll. Sie meinte damals noch, dass er bei den gleichaltrigen Frauen keinen Stich machen und sich deswegen gern an junge, unerfahrene Mädchen ranmachen würde. Allein dadurch bin ich ja überhaupt auf die spontane Idee gekommen, mich von ihm entjungfern zu lassen.“
„Ach, und da bist du ihm dann einfach zuvorgekommen und hast dich an ihn rangemacht?“
„Ja, so ungefähr könnte man das sagen, wobei er es mir aber überhaupt nicht schwer gemacht hat. Es hat schon ausgereicht, dass ich einfach den BH weggelassen habe und schon hatte ich ihn an der Angel. Der Typ hat mich fast mit den Augen aufgefressen, als ich plötzlich wie die Unschuld vom Lande in meinem dünnen T-Shirt in seinem Büro stand, nachdem ich mir vorher noch meine Nippel etwas angespitzt habe.“
„Also echt jetzt, Mama! Ich hätte nie geglaubt, dass du mal so eine Bitch gewesen bist. Und dann bist du also gleich mit ihm ins Bett gestiegen?“
„Nee, Betten gab es im Rathaus nicht. Dafür aber ein gemütliches Sofa im Personalaufenthaltsraum.“
„Jetzt sag bloß, ich bin auf einem Sofa im Rathaus gezeugt worden?“
„Ausschließen kann ich das nicht, beschwören aber auch nicht, weil ich von dem Tag an bis zum Ende meines Praktikums jeden Tag Sex mit ihm hatte, manchmal sogar mehrmals und an den verschiedensten Orten.“
„Boah Mama, du bist ja damals ganz schön durchtrieben gewesen. Und du bist dabei nicht etwa auf die Idee gekommen, an sowas wie Verhütung zu denken?“
„Soll ich ehrlich sein? Ich hab damals glaube ich an überhaupt nichts mehr gedacht. Ich war einfach so euphorisch und stolz darauf, mich endlich als richtige Frau fühlen zu können und endlich selbst erleben zu dürfen, was mich bei meinen Eltern immer so fasziniert hatte, dass ich jeglichen Gedanken an die möglichen Konsequenzen ausgeblendet hatte. Ich habe es damals einfach nur genossen, auch solche Gefühle erleben zu können, wie meine Mama.“
Svenja konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. „Und daran hat sich dann während meiner ganzen Kindheit und Jugend nichts mehr geändert, stimmts!“
„Das hast du so alles noch in deiner Erinnerung?“
„Na hör mal Mama, ihr habt doch wirklich bei jeder Gelegenheit gerammelt, wie die Kaninchen!“
„Eigentlich ist das ein ganz guter Vergleich. Genau genommen, hat sich dein Papa beim Sex tatsächlich wie ein Kaninchen verhalten.“
„Ach ja, wie meinst du denn das jetzt?“
„Na ja, nachdem er seinen Spaß mit mir gehabt hat, war für ihn die Sache immer sofort erledigt. Aber das habe ich dir ja eigentlich gestern schon erzählt.“
„Du meinst, er hat sich danach nicht mehr um dich gekümmert, wenn er selbst gekommen ist?“
„Ja, genau. Meistens hatte ich damit auch kein Problem, weil ich zum Glück immer sehr schnell zum Orgasmus komme. Oft ging das Ganze aber dann doch so schnell, dass ich leer ausgegangen bin. Hauptsache, er ist sein Erbgut in mir losgeworden, genauso wie bei den Kaninchen.“
„Und mit Patrick ist das jetzt anders?“
„Ach Svenja, ich weiß überhaupt nicht, wie ich es beschreiben soll. Mit Patrick habe ich mich zum ersten Mal in meinem Leben wie eine Frau fühlen dürfen, die von einem Mann nicht nur begehrt, sondern auch respektiert und sogar regelrecht verehrt wird. Als du mich darin bestärkt hast, mit ihm zu schlafen, war ich im ersten Moment einfach nur total euphorisch über die Chance, endlich wieder einen Mann in mir fühlen zu können. Als es dann tatsächlich passiert ist und ich das Leuchten in Patricks Augen gesehen habe, habe ich mich gefühlt, wie eine Göttin. Mit jeder Berührung seiner Finger auf meiner Haut hat er mir das Gefühl vermittelt, als würde er in mir eine wertvolle Kostbarkeit sehen.“
„Aber Mama, du bist doch eine wertvolle Kostbarkeit. Jeder Mann, der das nicht erkennt, hat keine Augen im Kopf!“
„Du bist süß, Svenni. Ich hab dich so lieb! Komm mal her und lass dich knuddeln!“
Christine zog Svenja fest in ihre Arme und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Nur mühsam konnte sie die Tränen der Rührung unterdrücken. Einmal mehr wurde ihr bewusst, was für eine wundervolle Beziehung sie zu ihrer Tochter hatte und welches Glück es doch war, sie in ihren Armen halten zu dürfen.
„Entschuldige Mama, ich wollte dich nicht unterbrechen. Du wolltest mir gerade erzählen, wie es dann mit Patrick weiterging. Obwohl, eine Frage hätte ich doch noch. Ich hab ja ein wenig mitbekommen, wie du dich mit Patrick unterhalten hast, nachdem du mit ihm geschlafen hast. Du hast da irgendetwas erzählt, was ich nicht ganz verstanden habe. Irgendetwas hast du mit deinen Muschimuskeln mit ihm gemacht. Was hast du denn damit gemeint?“
Christine konnte sich ein lautes Auflachen nicht verkneifen. „Ach weißt du Svenni, das mit den Muschimuskeln war für mich auch etwas ganz Neues. Vor einiger Zeit habe ich davon in einer erotischen Geschichte gelesen und als ich Patrick zum ersten Mal in mir drin hatte, kam mir ganz spontan die Idee, es selbst einmal auszuprobieren.“
„Echt Mama? Du liest erotische Geschichten?“
„Ja, sogar fast jeden Tag, seitdem ich im Internet diese Seite entdeckt habe, auf der Hobbyautoren ihre Geschichten veröffentlichen können. Du glaubst gar nicht, was man da alles zu Lesen bekommt.“
„Ach, und da hast du auch von den Muschimuskeln gelesen?“
„Genau. Da gibt es eine richtig lange erotische Geschichte, in der ein junges Mädchen ihre Sommerferien bei ihrer Tante Clara verbringt. Und diese Tante Clara bringt ihrer Nichte alles bei, was man in Sachen Sex wissen muss. Unter anderem erklärt sie ihr auch, wie man den Penis eines Mannes mit seinen Muschimuskeln wie mit einer Melkmaschine bearbeiten kann, während er tief in einem steckt.“
„Wow, das klingt ja echt spannend. Und wie soll das funktionieren?“
„Ach weißt du Svenni, eigentlich ist das gar nicht so schwer, wie es sich anhört. Schwerer wird es höchstens, wenn man es versucht, längere Zeit durchzuhalten. Auf Dauer kann das dann tatsächlich ganz schön anstrengend sein.“
„Du meinst, so wie du es mit Patrick gemacht hast?“
„Du scheinst ja wirklich ganz schön viel mitbekommen zu haben, als du uns beobachtet hast.“
„Na ja, ehrlich gesagt habe ich mich schon etwas gewundert, warum du dich die ganze Zeit nicht bewegt hast, nachdem du Patricks Steifen endlich in dir hattest. Aber irgendwas musst du ja wohl mit ihm in dir gemacht haben, oder?“
„Ja genau. Ich habe es genauso gemacht, wie diese Tante Clara in der Geschichte und immer wieder meine Muschi um Patricks Penis angespannt, während er in mir steckte.“
„Und wie macht man das genau? Etwa so, wie wenn man Pippi einhalten will?“, fragte Svenja, während sie gleichzeitig ihre Muskeln anspannte, als wollte sie dies tatsächlich tun.
„Ja, im Prinzip ist es nichts anderes. Weißt du, deine Vagina ist nicht nur eine einfache Röhre, die einen steifen Penis in sich aufnehmen kann. Sie besitzt auch eine eigene Muskulatur, mit der sie sich beim Sex an den Penis eines Mannes regelrecht anpassen kann. Sicher hast du selbst schon mal gefühlt, wie diese Muskeln zu zucken beginnen, während du einen Orgasmus hast. Aber diese Muskulatur ist es eigentlich gar nicht, die man wie eine Melkmaschine einsetzen kann, weil sie sich überhaupt nicht willentlich steuern lässt.“
„Mensch Mama, du scheinst dich ja wirklich gut auszukennen. Aber welche Muskeln sind es denn sonst, mit denen man einen steifen Penis in sich melken kann?“
„Das sind die Muskeln des Beckenbodens. Also praktisch die Muskeln, die man mit aller Kraft einsetzt, wenn man mal dringend muss, es aber einhalten möchte. Mich hat nach dem Lesen die erotische Geschichte von Tante Clara damals ziemlich neugierig gemacht und deswegen habe ich angefangen, einiges darüber im Internet zu recherchieren. Dabei konnte ich auch etwas finden, was dich als angehende Physiotherapeutin vielleicht interessieren könnte.“
„Ach ja? Und was war das?“
„Ich habe gelesen, dass es zum Beispiel in Holland Physiotherapeutinnen gibt, die sich auf die Behandlung von Beckenbodenschwäche bei Frauen spezialisiert haben. Zur Unterstützung ihrer Behandlungen setzen sie so etwas wie einen Dildo ein, bei dem an dem aus der Vagina herausschauenden Teil eine Art Haken montiert ist, an dem kleine Gewichte angehängt werden können. Die Frauen müssen dann zu Hause damit üben, indem sie sich den Dildo einführen und versuchen, ihn gegen den Zug der angehängten Gewichte festzuhalten, während sie auf allen Vieren kauern, hocken oder stehen.“
„Ist ja echt krass! Solche Physios gibt es wirklich? Also ich könnte mir nicht vorstellen, dass ich mich nach der Ausbildung auf sowas spezialisieren wollte. Auf jeden Fall wird mir jetzt klar, warum ich am Anfang keine Action beobachten konnte, nachdem du Patricks Schwanz in dir hattest.“
Christine musste bei der Vorstellung lachen, wie ihre Tochter ungeduldig vor dem Fenster gestanden und darauf gewartet hat, dass sie endlich anfangen würde, auf Patrick loszureiten. Auf jeden Fall hat sie es genossen, diese Melktechnik bei Patrick zum ersten Mal praktisch anwenden zu können, nur verzichtete sie darauf, Svenja in weitere Details einzuweihen. Svenja würde hoffentlich selbst noch früh genug die Gelegenheit haben, dies auszuprobieren. Dass sie es tun würde, nachdem sie nun schon einmal diesen Gedanken in ihrem Kopf ausgesät hatte, stand für sie außer Frage. Nun blieb nur noch zu hoffen, dass es vielleicht sogar Patrick sein würde, dem dieses Erlebnis mit Svenja eines Tages vergönnt sein würde.
„Warum lachst du denn eigentlich so?“
Christine zwang sich dazu, sich das Lachen zu verkneifen. „Ach nichts. Ich versuch mir nur gerade vorzustellen, wie angenervt du gewesen sein musst, als du von mir keine Action geboten bekommen hast.“
„Na ja, am Ende bin ich ja nicht ganz leer ausgegangen. Nur schade, dass Patrick unbedingt den Vorhang zuziehen musste, sonst hätte ich mehr zu sehen bekommen.“
„Ach Svenni, was hab ich mir da nur für eine kleine Voyeurin herangezogen. Komm mal zu mir und lass dich mal drücken!“ Christine schlang ihre Arme um ihre Tochter und zog sie feste an sich heran.
„Und du bist mir wirklich nicht böse, dass ich euch zugesehen habe?“
„Ach was, überhaupt nicht. Ich hab dir ja erzählt, dass ich in deinem Alter genauso drauf war, wie du heute. Wie soll ich dir da böse sein?“
„Mama, ich kann dir gar nicht sagen, wie lieb ich dich habe!“
Eine Weile lagen die beiden schweigend aneinander gepresst und hielten sich fest umarmt, ehe Svenja das Gespräch wieder aufnahm.
„Wie ist es dann eigentlich mit Patrick weiter gegangen, nachdem ich euch nicht mehr zusehen konnte?“
„Na hör mal, ich denke, du wirst doch sicher mitbekommen haben, wie mich Patrick anschließend richtig hart genommen hat, oder? Das kannst du doch kaum überhört haben, oder?“
Christine war klar, dass Svenja auf diese Frage nicht antworten würde. So offen sie sich auch mit ihrer Tochter über alles unterhalten konnte, wusste sie doch, dass diese es bevorzugte, in der Deckung zu bleiben, wenn man sie damit konfrontierte, sie bei etwas vermeintlich Verbotenem erwischt zu haben. Die plötzliche Änderung von Svenjas Gesichtsfarbe ließ sie jedoch erkennen, dass sie mit ihrer Vermutung richtig lag. Nachdem ihr klar war, dass Svenja an diesem Punkt die Unterhaltung nicht wieder als Erste aufnehmen würde, nahm sie den Faden selbst wieder auf.
„Es war wirklich der absolute Wahnsinn, wie mich Patrick von hinten genommen hat. Ich bin in meinem Leben vorher noch nie so ausdauernd gefickt worden. Hiervon könnte sich dein Papa mehr als eine Scheibe abschneiden.“
Nachdem ihre Mama ohnehin im Bilde war, dass sie alles genau mit angehört hatte, hatte auch Svenja nun kein Problem mehr damit, offen zu sprechen. „Ja, den Eindruck hatte ich auch. Ich hab mich schon gewundert, wie lange das gedauert hat und vor allem, wie oft du dabei gekommen bist. Wenn ich mich nicht verzählt habe, müsstest du doch mindestens dreimal zum Orgasmus gekommen sein, oder?“
„Da hast du aber gut ausgepasst. Und? Du hast es dir dabei bestimmt auch selbst gemacht, oder?“
„Woher weißt du das denn jetzt schon wieder, Mama?“
„Na, das ist doch ganz einfach! Schließlich war ich auch mal jung. Irgendwann habe ich es von selbst entdeckt, wie schön das ist und von da an habe ich immer masturbiert, während ich meine Eltern dabei beobachten oder belauschen konnte. Und wenn ich sie mal nicht dabei beobachten konnte, habe ich sie mir vor meinem inneren Auge immer vorgestellt, wenn mich spontan die Lust überkommen hat, es mir selbst zu machen.“
„Also bist du mir wirklich nicht böse?
„Aber warum sollte ich dir böse für etwas sein, was ich nicht nur selbst getan hab, sondern was auch völlig natürlich ist?“
„Machst du es dir eigentlich auch so oft selbst, Mama?“
Christine musste wieder lachen. „Ich weiß nicht, ob mir das jetzt peinlich sein muss aber ehrlich gesagt mache ich es mir fast täglich selber, manchmal sogar mehrmals am Tag. Am liebsten mache ich es mir unter der Dusche, wenn du und die beiden Hexen aus dem Haus seid.“
„Unter der Dusche?“
„Ja, mit dem Duschkopf direkt auf die Muschi. Den kann man doch so schön einstellen, dass er so einen pulsierenden Wasserstrahl hat. Das musst du unbedingt auch mal ausprobieren!“
Um ihrer Tochter nachdrücklich zu verstehen zu geben, dass es nichts gab, wessen sie sich zu schämen brauchte, drückte sie ihr einen Kuss auf die Stirn. In diesem Moment wurde Svenja wieder richtig bewusst, was für ein Glück sie doch hatte, so eine verständnisvolle und offenherzige Mama wie Christine zu haben. Es tat ihrer Seele unheimlich gut, mit ihr so reden zu können, wie mit einer großen Schwester. Gleichzeitig fühlte sie, dass die Schilderungen ihrer Mama nicht ohne Wirkung auf sie blieben. Am liebsten hätte sie sich wieder selbst berührt, während sie Christines Worten lauschte. Auf jeden Fall würde sie bei der nächsten Gelegenheit die Sache mit der Dusche auch mal ausprobieren.
„Weißt du Svenja, eigentlich hätte ich nicht geglaubt, dass es noch eine Steigerungsmöglichkeit geben könnte, nachdem mich Patrick so oft hat kommen lassen. Nachdem er mich so hart gefickt hatte, ist er dann aber nochmal richtig zärtlich geworden und hat mir dabei Gefühle bereitet, die ich vorher noch nie erlebt hatte.“
„Wie hat er das denn geschafft? Erzähl mal!“
„Wir waren beide total erschöpft, nachdem sich Patrick endlich in mir ergossen hat und ich hätte vermutet, dass er sofort einschlafen würde, wie ich es von deinem Papa kenne. Während wir uns aber in den Armen lagen und uns miteinander unterhalten haben, wurde er plötzlich wieder aktiv. Erst hat er meine Muschi ganz zärtlich mit seinen Fingern erforscht. Es war richtig süß, wie vorsichtig er dabei war. Ich konnte hierbei richtig fühlen, dass er noch nie zuvor mit seinen Fingern eine Muschi berührt hat. Die Neugier und die Behutsamkeit, mit der er mich erforscht hat, haben mich wieder richtig wuschig gemacht.“
Gebannt lauschte Svenja den Worten ihrer Mutter. Wie von selbst wanderten dabei ihre Finger an ihrer Bauchdecke herab. Nur ein klein wenig musste sie das obere Bein abspreizen, um fühlen zu können, welche Wirkung Christines Erzählungen bei ihr bereits entfaltet hatten. Ihre Klitoris hatte sich bereits sehr weit unter ihrer Haube vorgewagt, als könne sie es kaum erwarten, endlich von Svenja berührt zu werden. Feucht und warm fühlte sie ihre Schamlippen unter ihren Fingern, die sich bereits leicht geöffnet hatten, so dass sie mit Zeige- und Mittelfinger mühelos hinein gleiten konnte.
„Nanu, da scheint dich Marissa ja wohl doch noch nicht richtig befriedigt zu haben?“, flüsterte Christine, ihre Stimme bewusst nicht zu sehr anhebend, um ihrer Tochter in ihren erotischen Gedanken nicht zu stören.
„Tschuldige Mama, aber es ist eben irgendwie über mich gekommen, als ich mich in die Situation hinein versetzt habe, die du gerade beschrieben hast.“
„Alles gut, mein Schatz. Es ist völlig in Ordnung, wenn du deinen Bedürfnissen nachgehst. Schließlich fühle ich ja selbst, wie es mich nicht ganz kalt lässt, während ich daran zurück denke.“
Svenja wurde bei Christines Worten richtig warm ums Herz. Sie hätte sich beim besten Willen nicht vorstellen können, dass eine der Mütter ihrer Freundinnen oder Mitschülerinnen auch nur in ähnlicher Weise offen mit ihrer Masturbation umgegangen wäre. Wahrscheinlich hätten die ihre Tochter eher hysterisch schreiend aus dem Bett geschmissen. Nicht aber Christine! Die ließ ihr im wahrsten Sinn des Wortes freie Hand und streichelte ihr dabei sogar zärtlich über den nackten Rücken, was ihr nicht nur eine Gänsehaut verursachte, sondern ihren Körper regelrecht mit Endorphinen überflutete.
Christine fühlte, wie sich Svenja noch enger an sie heran schmiegte, während sie die gleichmäßigen Bewegungen wahrnahm, mit denen sich Svenja offensichtlich gerade fingerte. Einem ersten Impuls folgend, wollte sie schon wieder das Licht ausschalten, wie sie es in der gleichen Situation in der vergangenen Nacht getan hatte. Hierzu hätte sie sich allerdings aus der Umarmung ihrer Tochter lösen müssen, was für sie in diesem Moment aber überhaupt keine Option war.
Als wäre es die selbstverständlichste Sache der Welt, tauchte auch sie mit ihren Fingern an sich hinab, bis sie fand, wonach sie suchte. Nie wäre sie auf die Idee gekommen, mit ihrer Tochter in irgendeiner Weise sexuelle Berührungen auszutauschen. Sich aber selbst diese sinnliche Berührung zuzugestehen, während sie und Svenja sich innig umarmt hielten, hatte irgendwie etwas Besonderes. Zudem stellte dies nochmals eine Steigerung zur vergangenen Nacht dar, als sie und Svenja nebeneinander liegend bei ausgeschaltetem Licht masturbierten. Dementsprechend erfüllte sie das Gefühl des gegenseitigen Vertrauens und der mütterlichen Liebe für ihre Tochter in diesem Moment noch mehr, als bei den gelegentlich mit Svenja gemeinsam genommenen Vollbädern, bei denen sie sich nacheinander von der Massagedüse im Wannenboden bis zum Orgasmus treiben ließen. Sie musste sich sogar eingestehen, dass sie es regelrecht genoss, Svenjas spitze Nippel zu fühlen, die sich hart in ihr eigenes Brustfleisch bohrten. Nun konnte sie am eigenen Leib selbst fühlen, dass Patrick wirklich recht hatte, was Svenjas Nippel betraf!
„Magst du nicht weiter erzählen, wie es zwischen dir und Patrick weiter ging, nachdem er dich mit seinen Fingern erforscht hatte.“
Christine verstand sofort, dass Svenja in diesem Moment das Kopfkino zur Unterstützung ihrer eigenen Finger brauchte, also tat sie ihr den Gefallen und sprach weiter.
„Irgendwie stand ich richtig unter Strom, als ich Patricks Finger in mir gefühlt habe. Zuerst wollte ich ihm schon zeigen, an welchen Stellen ich seinen Finger am liebsten fühlen wollte. Diese Führung brauchte er aber überhaupt nicht. Noch nie zuvor hat jemand derart zärtlich und sensibel meine Klitoris berührt. Ich hätte in dem Moment vor Glück schreien und die ganze Welt umarmen können. Fast hatte er mich schon soweit, dass ich unter seinen Fingern gekommen wäre, als er plötzlich aufgehört hat.“
„Och nee, gerade dann musste er aufhören, als es besonders schön für dich wurde?“, fragte Svenja mit belegter Stimme. Sie konnte ihre Enttäuschung nicht verbergen, dachte sie doch, dass Christine jeden Moment beschreiben würde, wie Patrick sie mit seinen Fingern zum Kommen gebracht hätte. Sie fühlte bereits, dass es nur noch dieser finalen Beschreibung bedurft hätte, dass sie unter der Berührung ihrer eigenen Finger selbst gekommen wäre. Svenja hatte sich derartig in die Worte ihrer Mama hinein versetzt, dass sie sich vorstellte, es wäre Patrick, der ihr gerade die zärtlichen Berührungen ihrer empfindsamen Perle schenkte.
„Na ja, wirklich aufgehört hat er ja zum Glück nicht. Er hat nur damit aufgehört, mich mit seinen Fingern zu streicheln, weil er etwas anderes mit mir vorhatte, womit ich überhaupt nicht gerechnet hätte.“
Christine machte eine kleine Pause, während sie an den schaukelnden Bewegungen der Matratze fühlen konnte, wie Svenja mit ihrer Hand zwischen ihren Schenkeln wieder aktiver wurde. Nun konnte sie zum ersten Mal das leise schmatzende Geräusch vernehmen, dass Svenjas Finger ihrer Muschi entlockten. Hierdurch inspiriert, führte sie sich nun selbst zwei Finger tief ein, versagte sich aber zunächst, diese in der Tiefe ihrer Vagina zu bewegen.
„Nun komm schon Mama, spann mich nicht so auf die Folter! Erzähl schon, was Patrick – mmmh - mit dir weiter gemacht hat.“
Während sie sprach, konnte Svenja ein leichtes Stöhnen nicht verhindern. Christine hatte ihr ja bereits in der vergangenen Nacht davon erzählt, dass Patrick sie auch mit seiner Zunge beglückt hat. Die Aussicht darauf, nun vielleicht nähere Details hierüber zu erfahren, steigerten Svenjas Lust jedoch zusätzlich.
„Patrick hat mir einen unglaublich zärtlichen Zungenkuss gegeben, ehe er anschließend erst meine rechte und dann meine linke Brustwarze in seinen Mund gesaugt und meine Nippel mit seiner Zunge stimuliert hat. Du kannst dir nicht vorstellen, wie geil sich das angefühlt hat!“
„Doch Mama, das kann ich sehr wohl. Hatte ich dir nicht erzählt, dass er das mit meinen Brüsten auch gemacht hatte, als ich mit ihm am Dienstag auf dem Balkon war?“
„Stimmt, jetzt wo du es sagst, fällt es mir wieder ein“, lachte Christine. „Und soll ich dir was sagen? Patrick hat mir gesagt, dass er mehr Spaß daran empfunden hat, an deinen Brüsten zu saugen, als an meinen, weil du viel tollere Nippel hättest, als ich.“
„Das hat er echt – moaaah – gesagt? Oh Mama, ich glaube ich…“
Weiter kam Svenja nicht. Mitten im Satz kam ihr Orgasmus über sie und hinderte sie daran, weiter zu sprechen. Stöhnend und wimmernd überlies sie sich ihren Gefühlen, während Christine sie ganz fest an sich drückte und ihr ungezählte, kleine Küsse auf die Stirn drückte.
„Oh Mama, das war gerade echt irre. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es schon mal so schön war, wenn ich mich selbst gestreichelt habe.“
„Von mir aus kannst du gern noch etwas weiter machen, wenn du magst. Patrick war nämlich noch lange nicht mit mir fertig.“
„Okay Mama, ich bin ganz Ohr“, flüsterte Svenja, noch immer etwas außer Atem.
„Nachdem Patrick mit seinen Lippen bei mir fast die Muttermilch wieder zum Einschießen gebracht hat, hat er sich an meinem Bauch entlang nach unten geküsst und hierbei beinahe jeden Quadratmillimeter meines Bauches mit seiner Zungenspitze geneckt.“
„Oh Mama, und dann hat er dich mit seiner Zunge auch…?“
„Und ob! Aber warte doch erst einmal ab, wie es dann weiter ging. Als er dann an meinem Bauchnabel ankam, hatte ich die erste Vorahnung, wohin er unterwegs war und ich kann dir sagen, dass ich sowas von geil darauf war, seine Zunge an meiner Muschi zu fühlen, dass es mir schon fast weh getan hat, so weit habe ich meine Schenkel für ihn gespreizt. In dem Moment habe ich mich gefühlt, als wäre ich wieder die Jungfrau, die kurz vor ihrem ersten Mal stand. Als ich dann endlich Patricks Zunge an meiner Muschi gefühlt und die Leidenschaft erlebt habe, mit der er mich geleckt hat, hatte ich den Orgasmus meines Lebens. Noch während er mich geleckt hat, hat es bei mir irgendwie den Schalter umgelegt. Dies war nämlich der Moment, in dem mir so richtig klar geworden ist, dass mich dein Papa immer nur gefickt, sich ansonsten aber nie richtig um mich gekümmert hat. Erst nach diesem unglaublichen Erlebnis mit Patrick ist mir richtig klar geworden, dass Sex viel mehr ist, als nur miteinander zu ficken.“
„Das ist schon echt scheiße von Papa gewesen, dass er dich nie geleckt hat. Der Arsch wusste echt nicht, was ihm entgeht!“
„Also ehrlich gesagt freue ich mich jetzt sogar darüber, dass er es nie gemacht hat. Umso mehr konnte ich es mit Patrick letzte Nacht genießen und vorhin schon wieder. Auf jeden Fall möchte ich nie wieder darauf verzichten!“
„Mama, du glaubst gar nicht, wie sehr ich dir das gönne, umso mehr, nachdem ich es eben selbst mit Marissa erlebt habe! Ist es denn danach eigentlich mit dir und Patrick noch weiter gegangen?“
„Oh ja, und ob! Eigentlich war mir klar, dass ich längst hätte schlafen sollen, weil ich dich und die Kleinen ja am Morgen fahren musste. Als Patrick und ich uns dann aber in den Armen lagen und ich gefühlt habe, dass er schon wieder, oder meinetwegen noch immer einen Steifen hatte, wollte ich ihn unbedingt noch mal in mir spüren.“
„Du scheinst ja wirklich einen ganz schönen Nachholbedarf gehabt zu haben, was?“
„Ja, das kannst du wirklich laut sagen. Wir haben uns dann jedenfalls nochmal ganz lange und ganz langsam in der Missionarsstellung geliebt und uns dabei die ganze Zeit über in die Augen gesehen. Du kannst dir überhaupt nicht vorstellen, wie geil das war, als ich die Veränderung in seinem Gesicht miterlebt habe, als er kurz davor war, sich wieder in mir zu verströmen. Allein dieser Anblick hat mich sofort kommen lassen und ich habe das erste Mal einen Orgasmus gemeinsam mit dem Mann erleben dürfen, der mich gerade liebte.“
„Oh Mama, das klingt so wunderschön romantisch, wie du das gerade erzählt hast. Du bist wirklich zu beneiden und ich gönne dir wirklich jeden Orgasmus, den du mit Patrick erleben durftest, von ganzen Herzen. Hoffentlich bleibt er dir noch lange erhalten.“
Ohne weitere Worte löste sich Svenja von Christine, drehte sich auf den Rücken und spreizte beide Schenkel weit auseinander, ehe sie sich wieder zwei Finger einführte. Dies tat sie allerdings nicht so tief, wie Patrick in ihre Mama eingedrungen war, denn nach wie vor klammerte sie sich daran, dass es ihrem ersten Mann vorbehalten sein sollte, ihr Hymen zu durchstoßen.
Christine ließ ihre Tochter gewähren. Diesmal konnte sie es sich allerdings nicht verkneifen, ihr ganz ungeniert zuzuschauen. Fasziniert beobachtete sie, wie Svenjas Zeige- und Mittelfinger immer wieder mit dem ersten Glied eintauchten, wohl wissend, dass sie sich in diesem Augenblick vorstellte, es wäre Patrick mit seinem erigierten Penis, nicht ihre eigenen Finger, die sie auf den nächsten Höhepunkt zutrieben. Zärtlich streichelte sie ihrer Tochter über die Wange, während sie den Blick gebannt auf Svenjas Schoß gerichtet hielt. Aus den Augenwinkeln fielen ihr plötzlich die steifen Nippel auf, die senkrecht in die Luft empor ragten, als würden sie geradezu danach betteln, zärtlich berührt zu werden.
Ihre anfänglichen Hemmungen waren auf einmal wie weggeblasen und so zog Christine ihre beiden Finger aus ihrer warmen Umklammerung, um diese ganz sanft mit ihrem glitschigen Zervixschleim benetzt um die hart erigierten Nippel ihrer Tochter kreisen zu lassen. Dabei verfolgte sie keinerlei eigenes erotisches Interesse, sondern gab einfach ihrem Wunsch nach, Svenja noch intensivere Gefühle zu bereiten, während diese sich vorstellte, von Patrick zärtlich geliebt zu werden. Als sie schließlich fühlte, dass sich Svenja auf die Zielgerade begab, intensivierte sie das Spiel ihrer Finger, kniff ganz zärtlich in das feste Gewebe, zog es in die Länge und zwirbelte es mal an der rechten, mal an der linken Brust. Erst, nachdem sich Svenjas Becken aufbäumte und sich ihr Orgasmus in einer ganzen Stafette heftigster Zuckungen entlud, zog Christine ihre Finger wieder zurück und legte ihre Hand auf die Bauchdecke ihrer Tochter, als wenn sie auf diese Weise Svenjas noch immer schwer gehenden Atem beruhigen wollte.
Nachdem Svenja wieder im Diesseits angekommen war, drehte sie sich wieder zu Christine herum und nahm sie fest in die Arme. Eine ganze Weile sprachen beide kein Wort, sondern hielten sich nur ganz fest und genossen die intensive Verbundenheit, die beide füreinander empfanden. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit löste sich Svenja etwas aus der Umarmung, um Christine anzusehen.
„Danke Mama, das war unglaublich schön.“
„Was genau meinst du denn, Liebes?“
„Wie du mich eben berührt hast. Das ist mir wirklich durch und durch gegangen.“
„Hmm, irgendwie ist mir das jetzt unangenehm. Als ich dich aber eben so gesehen habe, musste ich mich augenblicklich in dich hinein versetzten. Ich kann mir schon vorstellen, dass du eben an Patrick gedacht hast, als du dich selbst gestreichelt hast, stimmts?“
„Also wenn ich ehrlich sein soll, ja. Ich hab mir tatsächlich gerade vorgestellt, dass Patrick mich auf die gleiche Weise lieben würde, wie er es mit dir getan hat. Genauso zärtlich und ausdauernd.“
„Genau das habe ich mir nämlich auch gedacht und dich deswegen gestreichelt, damit du dir noch intensiver vorstellen könntest, dass Patrick gerade mit dir schläft und dir schöne Gefühle bereitet.“
„Aber Mama, das geht doch überhaupt nicht. Patrick ist doch mit dir zusammen und auch total glücklich mit dir, soweit ich das beurteilen kann.“
„Ja, wir sind tatsächlich beide total glücklich miteinander. Und doch würde ich mich unglaublich freuen, wenn du und Patrick zusammen kommen würdet. Und das meine ich jetzt tatsächlich in dem einen wie dem anderen Sinn!“, ergänzte Christine lachend.
Svenja brauchte eine Weile, ehe ihr die Doppeldeutigkeit von Christines Worten bewusst wurde und sie ebenfalls lachen musste. Ja, gemeinsam mit ihm zu kommen, wäre schon etwas unglaublich Schönes und mit ihm ein Paar zu sein, konnte sie sich immer mehr vorstellen. Allerdings würde sie sich nie zwischen ihre Mutter und Patrick stellen. Irgendwie überstieg es ihre Vorstellungskraft, dass ihre Mama ihr zuliebe auf Patrick verzichten könnte. Die zärtliche Berührung, die ihre Mama sie gerade während ihres Masturbierens hat fühlen lassen, eröffneten ihr aber plötzlich einen völlig neuen Blickwinkel, den sie sich vorher selbst in ihren kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können. Ob es wohl denkbar wäre, dass sie und ihre Mama mit Patrick eine Art Dreiecksbeziehung führen könnten? Es schien ihr in diesem Augenblick nicht einmal die Vorstellung abwegig, zu dritt Sex miteinander zu haben. Schnell verbannte sie allerdings diesen gegen alle gesellschaftlichen Tabus verstoßenden Gedanken in die Tiefe ihres Unterbewusstseins, ehe er in ihrem Kopf zu breiten Raum einnehmen konnte.
„Du Mama, mir ist vorhin etwas klargeworden, als ich mit Marissa zusammen war.“
„Ach ja? Was meinst du denn?“
„Du weißt doch, dass ich mir schon als Kind geschworen habe, niemals mit einem Jungen oder einem Mann zu schlafen, ehe ich in der Lage bin, auf eigenen Füßen zu stehen, oder?“
„Aber ja. An diesen unglückseligen Schwur muss ich jedes Mal denken, wenn ich diese liebenswerte junge Frau vor mir sehe, bei der es eigentlich um jeden Tag schade ist, den sie es sich in ihrer unwiederbringlichen Jungend versagt, sich den Freuden der Liebe hinzugeben. Und das meine ich seelisch wie körperlich!“
„Ach Mama, du hast ja recht und bis heute Abend habe ich auch immer geglaubt, es gäbe für mich keinen Ausweg aus diesem Dilemma, weil ich mich an meinen Schwur halten müsste, um es mir mit dem da oben nicht zu verderben“, wobei sie mit einer Hand in Richtung Himmel zeigte.
„Und heute Abend hat sich an deiner Einstellung etwas geändert?“
„Ja, irgendwie schon. Marissa hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich damals als Kind, als ich diesen Schwur abgelegt habe, noch viel zu jung war, um irgendwelche Verträge zu schließen. Sie meinte, dass ich in dem Alter noch überhaupt nicht vertragsmündig gewesen wäre, wie sie es genannt hat.“
„Also ich muss schon sagen, dass deine Marissa ein ganz schön schlaues Mädchen zu sein scheint. Und wenn sie es geschafft haben sollte, dich von der Bindung an deinen Schwur zu lösen, wäre ich ihr wirklich auf alle Zeiten unglaublich dankbar.“
„Ja, ich glaube das hat Marissa tatsächlich geschafft. Umso länger ich darüber nachdenke, umso mehr fühle ich, wie sich der Schwur in Luft aufzulösen beginnt. Es fühlt sich irgendwie so an, als hätte mir jemand die Fesseln gelöst, die mich die ganze Zeit über gefangen gehalten haben.“
„Ach mein Schatz, komm mal zu mir und lass dich drücken!“
Christine nahm Svenja fest in den Arm und konnte es nicht verhindern, dass ihr die Tränen über die Wange liefen. Auch wenn ihr klar war, dass sie Patrick bald nicht mehr für sich allein beanspruchen konnte, eines Tages vielleicht sogar ganz zugunsten ihrer Tochter das Feld würde räumen müssen, freute sie sich noch mehr für Svenja, als dass es ihr um sich selbst leid tat.
„Weißt du was, mein Schatz? Gleich morgen früh mache ich dir einen Termin bei Frau Dr. Peters und dann lässt du dir die Pille verschreiben!“
„Meinst du wirklich?“
„Aber ja! Nicht, dass du es dir nachher wieder anders überlegst! Aber jetzt lass uns endlich schlafen, es ist schließlich schon wieder ganz schön spät geworden. Und gleich morgen früh fragst du Patrick, ob er sich vorstellen könnte, bei uns richtig auf Dauer einzuziehen, ja?“
„Okay, das mach ich. Gute Nacht Mama, ich hab dich lieb!“
„Gute Nacht mein Schatz, ich hab dich auch lieb!“
Ende des 13. Teils!
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Liebe Leserinnen und Leser,
diesmal habe ich bewusst auf ein Register der bislang in Erscheinung getretenen Personen verzichtet, da in diesem Teil der Geschichte keine neuen Personen aufgetreten sind. Bei Bedarf findet ihr die Auflistung am Ende von Teil 12.
Wenn euch die Geschichte gefallen hat, würde ich mich sehr über eine Bewertung freuen. Noch mehr freue ich mich über Kommentare von euch. Das Schreiben erotischer Geschichten ist für mich nicht mehr als ein Hobby, bzw. eine Art Ventil, um mir nach einem langen Arbeitstag etwas Entspannung vom Alltag zu verschaffen, nachdem ich die Tür meiner Praxis hinter mir zugezogen habe. Trotzdem ist es mir wichtig, meine Schreibkunst, wenn man sie denn als Kunst bezeichnen möchte, stetig zu verbessern. Hierbei hat mir die konstruktive Kritik meiner Leserinnen und Leser bereits viele wertvolle Hinweise geliefert, über die ich mich genauso freue, wie über lobende Worte.
Habt Dank für euren Support!
Lucky Physio
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