Mein erstes Mal (fm:Das Erste Mal, 1824 Wörter) | ||
| Autor: mysterious two | ||
| Veröffentlicht: Jun 03 2026 | Gesehen / Gelesen: 1817 / 1639 [90%] | Bewertung Geschichte: 9.46 (35 Stimmen) |
| Lisa hat Krach mit ihrem Mann und geht alleine aus. In dieser Nacht lernt sie jemanden kennen, ... | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
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Nach und nach füllte sich der Saal, ich sah nur Paare, die gemeinsam einen schönen Abend verleben wollten. "Was habe ich mir nur dabei gedacht, hier allein hin zu gehen? Ich hätte zu Hause auf ihn warten sollen, um ihm dann eine ordentliche Szene zu machen! Vielleicht kann ich die Abholung durch das Taxi auf einen früheren Zeitpunkt verlegen lassen?"
Ich kramte gerade in der Handtasche nach meinem Telefon. "Entschuldigung, ist der Platz noch frei?" Ich sah auf, mir gegenüber stand eine bildhübsche junge Frau, im schwarzen Kleid, mit frecher, roter Kurzhaarfrisur. "Ähm, ja natürlich! Ich bin allein hier." "Das trifft sich ja gut, ich bin auch alleine."
Sie reichte mir lächelnd die Hand. "Ich bin Isobel." Was für ein schöner Name, dachte ich bei mir. "Freut mich, mein Name ist Lisa." Isobel nahm mir gegenüber Platz. "Habe ich dich gerade bei etwas unterbrochen? Du hast etwas in deiner Handtasche gesucht." "Ach so, das hat sich erledigt." Vielleicht war der Abend ja noch nicht komplett verloren, dachte ich bei mir. Zumindest fühlte ich mich nicht mehr ganz so allein.
Wir stießen mit dem gereichten Sekt auf einen schönen Abend an und ich hatte meinen Plan, doch eher nach Hause zu gehen, schon fast vergessen.
Während wir unsere Vorspeise genossen, begann die Krimiaufführung. Der Besitzer des Nachtclubs, in dem das Theaterstück spielte, wurde tot in seinem Büro aufgefunden. "Ladys und Gentleman, wir möchten ihre Erwartungshaltung für den heutigen Abend ein wenig durchkreuzen. Deshalb gibt es jetzt für alle, die es nicht erwarten können, die erste Tanzrunde."
Schnell fanden sich die ersten Paare auf der Tanzfläche und mit meiner Laune ging es wieder abwärts. Isobel stand auf und reichte mir galant die Hand. "Würdest du mir die Ehre erweisen, Lisa?" "Ja gern." Ich nahm die dargebotene Hand und folgte ihr auf die Tanzfläche.
"Dann wollen wir den Damen und Herren mal zeigen, wie Mädels tanzen können, ich führe!" Ich war eher eine durchschnittliche Tänzerin, Isobel dagegen anscheinend eine Expertin. Sie fegte mit mir quasi über die Tanzfläche und so manch neidvolle, aber auch anerkennende Blicke folgten uns.
Plötzlich stürmten zwei der Schauspieler über die Tanzfläche, der zweite eine Pistole in der Hand. Isobel wich ihnen aus und kollidierte mit mir. Wir taten uns dabei nicht weh, berührten uns aber intensiv von den Knien bis zum Dekolleté. Dabei krallten sich ihre Hände förmlich in meine Pobacken. Unsere Lippen waren nur Zentimeter voneinander entfernt, wir sahen uns direkt in die Augen. Ich hatte das Gefühl die Welt um uns würde stillstehen.
Die Berührung war so intensiv, ich genoss das Gefühl mit jeder Faser meines Körpers, wusste nicht, wann ich die Nähe eines anderen Menschen zuletzt so gespürt hatte. Gleichzeitig verwirrte es mich, was machte die Nähe zu dieser Frau mit mir? Sie war wahrscheinlich annähernd halb so alt wie ich, könnte meine Tochter sein.
"Applaus für das Tanzpaar des Abends!" Sagte einer der Schauspieler neben uns. "Bitte entschuldigen sie die Rempelei, der nächste Drink geht auf uns." Er zwinkerte uns zu, der Moment war vorbei.
Wir gingen zurück zu unseren Plätzen. Isobel lächelte mich an, dabei fixierte sie mich mit ihren grünen Augen, das mir heiß und kalt wurde. "Danke für diesen Tanz." "Nein, ich danke dir." Ich suchte nach meiner Contenance.
Wir setzten uns und kurz darauf wurde der zweite Gang serviert. "Warum bist du allein hier?" Fragte mich Isobel. "Mein Mann hat mich versetzt." "Das ist nicht schön." "Und warum bist du allein?" "Ich habe meinen Freund am Dienstag mit seiner Kollegin erwischt, in meiner Wohnung, in meinem Bett!" "Das ist übel!" Sagte ich. "Keine Stunde später stand sein Krempel im Hausflur, außer dem Zeug, welches den Weg durchs Fenster genommen hat."
"Das hast du gut gemacht, ich kann meinen Mann nicht vor die Tür setzen. Obwohl ich manchmal schon ernsthaft darüber nachgedacht habe, dafür liebe ich ihn zu sehr." "Ich habe hinterher trotzdem den restlichen Tag geweint. Dieser Arsch, in meinem Bett und ich dachte, er liebt mich."
Der Kellner brachte die bestellten Getränke. "Die gehen aufs Haus." Wir stießen an. "Auf die Mädels dieser Welt und auf diesen Abend." "Chears!" Sagte ich lächelnd.
Wir versuchten dem Theaterstück zu folgen und herauszufinden, wer der Mörder ist. "Der Gärtner wars!" Sagte Isobel. "Es kommt doch gar kein Gärtner in dem Stück vor." Antwortete ich. Sie sah mich lächelnd an. "Ich sollte mich mehr auf das Stück konzentrieren." In meinem Bauch flatterten Schmetterlinge und einige verirrten sich gerade auch in tiefere Regionen. Was machte diese Frau mit mir?
Dann begann die nächste Tanzrunde und Isobel forderte mich wieder auf. Beinahe zaghaft hielt ich meine Hand an ihrer Hüfte. Sie lächelte mich an, fasste meine Hand und schob sie tiefer über ihren Po. "Ich bin nicht zerbrechlich, Süße." Flüsterte sie und ich war am überlegen, ob der String etwas von der Feuchtigkeit aufsaugen konnte, die sich gerade zwischen meinen vernachlässigten Lippen sammelte.
Beim großen Finale wirbelte sie mich herum, ich wusste gar nicht, dass ich so etwas konnte. Ich spürte ihren heißen Atem an meinem Hals und ihre Hand auf meinem Venushügel. Dann fühlte ich für eine Sekunde ihre Lippen auf meiner Haut, Wellen der Erregung, jagten durch meinen Körper. Ich war Wachs in ihren Händen und erkannte mich selbst nicht wieder.
Es wurde mein schönster Abend seit langem, ich verschwendete keinen Gedanken mehr daran, wie ich ihn ursprünglich geplant hatte und ich konnte mich der geradezu magischen Anziehung dieser Frau nicht entziehen. Als der Abend sich dem Ende näherte, saßen wir bei einem letzten Cocktail an der Bar.
Ich wusste nicht, wann ich zuletzt so geil war und das vom Tanzen! "Du bist eine unglaubliche Tänzerin." Sagte ich. Isobel lächelte. "Du bist eine atemberaubende Tanzpartnerin." "Ich habe vom Tanzen eigentlich gar keine" Sie legte einen Zeigefinger auf meine Lippen und sah mich mit ihren unergründlichen, grünen Augen an. "Ich bin froh, dass ich mich dazu überwunden habe, heute hier her zu kommen. Du bist eine großartige Frau und dein Mann ist dumm, das nicht zu sehen!"
In mir tobte ein Sturm. Ich nahm all meinen Mut zusammen und sah Isobel direkt in die Augen. "Ich möchte dich küssen." "Dann tue es doch!"
Vorsichtig näherten wir uns einander, sahen uns dabei in die Augen, mein Herz raste. Zuerst war es mehr ein Hauch, denn eine Berührung, dann ein sanfter Kuss. Isobel saugte zart an meiner Unterlippe, ich öffnete meinen Mund und ihre Zunge fand die Meine. Beide tanzten miteinander, meine Knie wurden weich und meine Muschi kribbelte vor Verlangen. Ich fühlte mich wie eine verdurstende, der endlich das ersehnte, kostbare Nass gereicht wurde.
"Was machst du mit mir?" Fragte ich beinahe atemlos. "Das war schon immer da, du wusstest es nur nicht." "Ich bin verheiratet, ich kann nicht, aber ich habe das Gefühl, dass ich verbrenne, wenn ich nicht mit dir gehe!" "Bei dieser Entscheidung kann ich dir nicht helfen Lisa, dass musst du mit dir selbst ausmachen." Ich zog mich ein paar Zentimeter von Isobel zurück, ich wollte mit dieser Frau schlafen, ich erkannte mich selbst nicht wieder. Aber mein Mann, würde er es verstehen?
Mir rollte eine Träne über die Wange, zum zweiten Mal an diesem Tag, begann ich zu weinen, dabei heulte ich sonst nie. "Ich kann nicht." Sagte ich. Isobel nahm mein Gesicht in ihre Hände und stoppte mit dem Daumen eine Träne. "Es ist OK. Ich verstehe es, bitte weine nicht wegen mir."
"Ich muss los, mein Taxi kommt gleich." Ich küsste Isobel ein letztes Mal und verließ die Bar, ohne mich noch einmal umzusehen. Mit Tränen in den Augen holte ich meine Jacke an der Garderobe ab und ging hinaus auf den Schlosshof, das bestellte Taxi würde bald da sein.
Ende Teil I
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