Clair & Mareike 2/3 Spiegelnde Begierde (fm:Exhibitionismus, 2839 Wörter) [2/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Misttueck | ||
| Veröffentlicht: Jul 21 2026 | Gesehen / Gelesen: 158 / 121 [77%] | Bewertung Teil: 10.00 (1 Stimme) |
| Eine heimliche Beobachterin wird Zeugin einer intimen Szene zwischen Claire und Mareike, die an einem Fenster entfaltet. Als Mareike die Voyeurin bemerkt, verschmelzen die Grenzen zwischen Beobachten und Teilnehmen. | ||
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Claire zieht ihre Hand zurück, und Mareike sackt leicht zusammen, ihre Hände auf der Fensterbank, ihre Schultern heben und senken sich im Takt ihres rauen Atems. Das Lächeln auf Claires Gesicht verblasst nicht, es wird ruhiger, selbstverständlicher, als sie einen Schritt zurücktritt und Mareike am Ellbogen greift, sie sanft vom Fenster wegzieht, aber nur einen halben Schritt, gerade so weit, dass Mareike sich umdreht und wieder zum Fenster schaut. Direkt zu mir.
Mein Herz schlägt gegen die Holzläden des Zauns, meine Hand steckt noch unter meinem Blumenkleid, meine Finger nass und klebrig zwischen meinen Schenkeln, und ich weiß, ich sollte gehen, jetzt, in diesem Moment, in dem Mareikes graublaue Augen durch die Scheibe suchen und nicht finden, was sie sucht – mich, die ich hier stehe, mit Pumps im Sand, mit dem Geruch meiner eigenen Geilheit in der Nase und dem Salzwind, der mir die Haare ins Gesicht weht. Aber ich gehe nicht. Meine Knie sind fest, meine Füße graben sich in den Sand, und ich beobachte, wie Claire hinter Mareike steht, ihre Hände auf Mareikes Schultern legt, sie nach vorne schiebt, bis Mareikes Brüste die kühle Glasscheibe berühren.
Mareike zuckt zusammen bei der Berührung, ein kurzes, scharfes Einatmen, das ich durch das Fenster höre, und Claire beugt sich an ihrem Ohr vorbei, flüstert etwas, das ich nicht verstehen kann, aber Mareikes Kopf dreht sich, ihre Lippen öffnen sich, und Claire nimmt die Zigarette aus ihrem Mund, legt sie auf die Fensterbank, und dann greift sie nach dem Träger von Mareikes BH – nein, Mareike trägt keinen BH mehr, sie trägt nur noch den weißen Baumwollslip, und Claire greift nach dem Stoff, zieht ihn über Mareikes Hüften hinab, langsam, Zentimeter für Zentimeter, bis er auf ihren Knöcheln liegt und Mareike mit bloßem Arsch vor dem Fenster steht.
Ich sehe alles. Die Sommersprossen auf Mareikes Schulterblättern, die Leuchtspuren des Piercings über ihrem Schambein, das im Lampenlicht blitzt wie ein kleines Signalfeuer, die Rundung ihres Hinterns, die weiche Haut, die jetzt im kühlen Licht des Raums einen anderen Ton annimmt, heller, verletzlicher. Claire streicht mit einer Hand über Mareikes Rücken, von den Schultern abwärts, über die Wirbelsäule, bis zur Taille, und Mareike lehnt sich in die Berührung, ihr Kopf fällt nach hinten, und Claire nimmt das als Einladung, ihre Hand weiter gleiten zu lassen, über das Steißbein, zwischen die Pobacken, und Mareike stöhnt, ein Ton, der durch die Scheibe dringt wie ein Gedicht, das ich nicht vergessen werde.
„Schau zum Fenster," sagt Claire, und ich höre es jetzt, durch das leicht geöffnete Fenster, ihre Stimme tief und rau mit dem flämischen Akzent, der jedes Wort abrundet wie ein Kieselstein. Mareike schaut, und ihre Augen weiten sich, als würde sie zum ersten Mal verstehen, dass sie hier steht, nackt vor einer Glasscheibe, durch die jeder sehen kann, was Claire mit ihr macht. „Zeig mir, was du hast."
Claires Stimme ist leise, aber sie schneidet durch den Raum wie eine Klinge, und Mareikes Hände zittern, als sie an ihren Körper greift, ihre linke Hand auf den Bauch, dann tiefer, bis ihre Finger das Piercing berühren, den kleinen Metallsteg, der über ihrem Schambein sitzt, und sie zieht ihn leicht, ein Reflex, der sie zusammenzucken lässt.
„Nicht so," sagt Claire, und sie greift Mareikes Hand, führt sie tiefer, zwischen ihre Schenkel, wo die Feuchtigkeit schon glänzt, wo ich von hier aus sehen kann, wie das Licht sich auf der Nässe bricht, die Mareikes Oberschenkel hinabläuft. „Lass mich sehen, wie du es machst."
Claire tritt einen Schritt zurück, verschränkt die Arme vor ihrem dunkelblauen Badeanzug, und ich sehe, wie Mareike zögert, ihre Hand zwischen ihren Beinen, ihre Finger an ihrer Spalte, aber sie bewegt sie nicht. Sie steht da, halb gedreht zum Fenster, halb zu Claire, und ihre Wangen brennen rot, und ich erkenne das Zögern, das Warten, die Lust, die den Befehl übersteigt.
„Mareike." Claires Stimme ist jetzt schärfer, ein Ton, der keinen Widerspruch duldet, und Mareike erschrickt, ihre Finger bewegen sich, ein einziges Mal, über ihre Spalte, und ich höre das leise, nasse Geräusch, das sie macht, das Schmatzen von Haut auf Haut, wenn Feuchtigkeit dazwischen liegt.
Mein eigener Atem geht schneller. Meine Hand bewegt sich unter meinem
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