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Familienurlaub - Teil 3 (fm:Dominanter Mann, 2894 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Aug 04 2026 Gesehen / Gelesen: 813 / 700 [86%] Bewertung Teil: 8.92 (13 Stimmen)
Ich zog mich etwas zurück, war allein und schutzlos ...

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Die Hotelanlage war an diesem Nachmittag ungewöhnlich ruhig. Die meisten Gäste lagen entweder am großen Pool oder waren zu einem Ausflug in die Stadt gefahren. Ich hatte mich absichtlich in eine der abgelegeneren Ecken zurückgezogen – einen kleinen, von hohen Palmen und dichten Hibiskushecken umgebenen Sitzbereich hinter dem Spa-Gebäude. Dort gab es nur zwei Liegen und einen steinernen Tisch. Kaum jemand kam hierher. Genau das hatte ich gebraucht. Abstand. Ruhe. Eine Pause von den Blicken, die ich seit gestern ständig auf mir spürte.

Ich saß auf der Liege, die Beine angezogen, und starrte auf mein Handy, ohne wirklich etwas zu sehen. Die Bilder von gestern und vorgestern liefen immer wieder vor meinem inneren Auge ab. Lukas und Jamal. Der Aufzug. Das Zimmer. Der Balkon. Der Strand. Und meine eigene Stimme, die „Nein“ gesagt und dann doch „Fick mich“ geflüstert hatte. Ich hasste mich dafür. Und gleichzeitig konnte ich nicht aufhören, daran zu denken.

Ein Schatten fiel über mich.

Ich zuckte zusammen und sah hoch. Es war der Mann, den ich schon ein paar Mal im Restaurant und am Pool gesehen hatte. Mitte vierzig, sportlich, dunkle Haare, die etwas zu lang über die Stirn fielen, ein teures weißes Leinenhemd, das offen stand. Sein Blick war ruhig, aber stechend.

„Endlich allein mit dir“, sagte er leise.

Ich stand sofort auf. „Was wollen Sie?“

Er lächelte nur. „Ich habe dich gesehen. Mit den beiden Hotelangestellten. Im Aufzug. Und später auf dem Balkon, während dein Mann unten mit den Kindern war.“

Mein Magen zog sich zusammen. „Sie irren sich, sie müssen mich verwechseln.“

„Nein.“ Er trat einen Schritt näher. „Ich irre mich nicht. Ich habe genau gesehen, wie der Schwarze dich von hinten genommen hat, während du den anderen geblasen hast. Und ich habe gehört, was du gesagt hast. ‚Nein, ihr Schweine‘ … und dann ‚Fick mich‘. Sehr deutlich.“

Ich wich zurück, bis meine Waden gegen die Liege stießen. „Lassen Sie mich in Ruhe. Das geht Sie nichts an. Woher wissen sie das?“

„Doch.“ Seine Stimme blieb ruhig, fast freundlich. „Weil ich dasselbe will. Genau dasselbe. Dich. So. Ohne Rücksicht. Und ich werde es bekommen.“

„Nein.“ Ich schüttelte den Kopf, die Stimme zitterte. „Das war ein Fehler. Ein einmaliger, dämlicher Fehler. Ich bin verheiratet. Ich habe zwei Kinder. Gehen Sie weg.“

Er lachte leise. „Ein Fehler, den du mehrmals wiederholt hast. Am nächsten Abend in der Disco. Am Strand. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht das letzte Mal war.“ Er trat noch näher. „Ich will das auch. Heute. Jetzt. Oder später in meinem Zimmer. Aber ich will es.“

Woher wusste er das alles, es war mir ein Rätsel. Ich versuchte, an ihm vorbeizukommen. Seine Hand schoss vor und packte meinen Oberarm. Nicht brutal, aber fest genug, dass ich stehen blieb.

„Lassen Sie mich los“, zischte ich.

„Nein.“ Er zog mich näher. „Ich habe zu lange zugesehen. Und ich habe genug davon, nur zuzusehen.“

Ich riss meinen Arm weg und schlug nach seiner Hand. „Fassen Sie mich nicht an! Ich werde schreien.“

Er grinste nur. „Tu das. Schrei. Dann erkläre ich deinem Mann und dem Hotelmanager, was ich gesehen habe. Mit allen Details. Wie du dich hast ficken lassen, während deine Kinder am Pool gespielt haben. Wie du auf dem Balkon gestanden hast und deinen Mann in der Ferne gesehen hast, während einer der beiden in dir war. Ich kann sehr genau erzählen.“

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