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Das Praktikum Teil 5 (fm:Partnertausch, 4855 Wörter) [5/5] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Sep 08 2026 Gesehen / Gelesen: 460 / 258 [56%] Bewertung Teil: 9.63 (8 Stimmen)
Lisbeth zweifelt, ob ihr Berufswunsch der richtige ist. Ein Besuch auf der Alm und eigene Arbeiten könnten das ändern.


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Pferdchen!“ „Du - hast da wohl - was verwechselt!“ kam stockend von ihr „Du bist das Pferd!“ Aber die Verwechslung tat dem Vergnügen keinen Abbruch, und sie ritt ihn weiter, bis sie sich keuchend auf den spritzenden Hengst fallen ließ.

Jetzt hatten wir die notwendige innere Ruhe, um kuschelnd auf die Frühstückszeit zu warten. Nach einer ausführlichen Dusche machten wir uns erst mal einen Kaffee und dann auch noch ein ausgiebiges Frühstück. Das Wetter war nicht sonderlich verlockend, und zu erledigen hatten wir auch nichts, also machten wir es uns bequem. Die Frauen einigten sich auf ein Musikprogramm und zum Frühschoppen gab es einen Aperol. Kurz vor Mittag riefen Lissy, Nino, Eva und Jo aus Dresden an und berichteten von ihrer Reise und dem „Grünen Gewölbe“, das sie besichtigt hatten.

Als das mindestens einstündige Telefongespräch beendet war, riefen Lisbeth und Leon auch noch auf der Alm an, und das dauerte bestimmt genauso lange. Beide Seiten hatten sich viel zu erzählen, über Hof und Praktikum und wie es jedem so geht. „Wann kommt ihr denn mal wieder nach Hause?“ fragte ihre Adoptivmutter, die sich eine leichte Erkältung eingefangen hatte. „Wir vermissen euch ganz schrecklich!“ So erfuhren wir, dass sie am folgenden Wochenende auf die Alm fahren wollten.

„Wir müssen mit denen mal was besprechen.“ meinte Leon und sah ziemlich ernst aus. „Gibt’s Probleme?“ fragte Mary. „Nein, nicht wirklich.“ meinte Lisbeth. Dann erzählten sie uns, was sie bewegte. Lisbeth war die reine Handwerkstätigkeit nicht genug. Sie wollte mehr wissen, wollte die Hintergründe zu den alten Möbeln wissen. „Nur immer schleifen, sägen, leimen und malen reicht mir auf Dauer nicht, obwohl es eine tolle Erfahrung ist und viel Spaß macht.“ Sie überlegte, ob sie Historikerin werden sollte oder etwas Ähnliches in der Richtung.

Leon war mit dem, was er tat, total zufrieden. Er war der geborene Handwerker. „Ich finde es toll, wie aus einem Stapel Holz so schöne Sachen werden können! Ich könnte mir aber auch vorstellen, Bauwesen zu studieren, also in Richtung Architektur oder Ingenieurwesen. Hauptsache etwas Technisches!“

Wir sprachen noch den ganzen Nachmittag und Abend immer wieder über das Thema, suchten für die beiden Alternativen, verglichen die Aufgabenprofile und Ausbildungswege mit ihren Interessen, kamen aber zu keiner abschließenden Entscheidung. „Wir müssen ja vor allem klären, ob die Familie da mitspielt. Wenn wir beide studieren wollen, wird das teuer, und ob die Familie das finanzieren kann und möchte, wissen wir nicht.“

„Eine Frage darfst du auch nie aus den Augen verlieren!“ warf ich ein. „Kannst du mit dem, was du tun möchtest, auch Geld verdienen?“ „Wie meinst du das?“ „Ganz einfach. Wer gibt dir Geld für deine Forschungen? Lis’ Aufarbeitung des Altars war den Menschen viel Geld wert, weil sie einen schönen Altar bekamen, an dem alle Freude hatten. Was ist den Menschen die Erkenntnis wert, wer den Altar gebaut hat und wie alt er ist? Er ist dank deiner Erkenntnisse heute vielleicht sehr viel wertvoller geworden, aber was hast du davon?“ Diese Frage war wie eine kalte Dusche für Lisbeth, und eine Antwort darauf hatte sie auch nicht. „Stimmt, darüber habe ich noch nie nachgedacht!“

„Habt ihr denn über eure Pläne auch schon mal mit Lis und Fiete gesprochen?“ fragte ich. „Nein, bisher nicht. Das Praktikum machen wir auf jeden Fall zu Ende, aber in die Lehre werden wir wohl nicht gehen.“ meinte Lisbeth.

Eine Tischlerlehre konnte Leon auch in der Nähe der Heimat machen, nur Lisbeth’s Ausbildung war das Problem. Wo konnte sie die wissenschaftlichen Hintergründe finden, die sie suchte, und wo konnte sie mehr darüber lernen? „Aber das könnte doch Lis wissen. Vielleicht hat sie auch die notwendigen Verbindungen, um dir bei der Suche zu helfen?“ „Ja, das ist eine Idee. Ich muss sie mal fragen.“

Damit schlossen wir das Thema vorläufig ab und gingen zu Nino’s Eltern zum Essen. Wir kamen noch gerade rechtzeitig, bevor die Küche schloss. „Für euch gibt es keinen Küchenschluss!“ lachte Emilio. „Notfalls stelle ich mich selbst an den Herd! Lasst euch mal überraschen, ich stelle mal was Schönes für euch zusammen. Den gleichen Wein, wie immer?“ „Gerne!“

Beim Wein kamen wir auf andere Gedanken, und als seine Frau sich auch noch zu uns setzte, mussten die beiden von ihrer Arbeit und dem Zusammenleben auf dem Hof erzählen. Dadurch wurde die Wartezeit auf das Essen sehr vergnügt. „So, ich lasse euch jetzt beim Essen mal alleine!“ verabschiedete sich Elfi, als eine große Auswahl verschiedener Leckereien auf dem Tisch stand. „Zum Grappa komme ich wieder!“

Es blieb nicht bei einem Grappa, als Emilio sich auch zu uns setzte, und das Restaurant geschlossen war. Die beiden erzählten, was Nino und Lissy in Dresden erlebten und freuten sich, dass die beiden die Reise genossen. „Es wird endlich Zeit, dass sie sich mal in der Welt umsehen.“ meinte Emilio. „Irgendwann werde ich den beiden auch mal meine italienische Heimat zeigen! Ich bin ja der Liebe wegen hier bei Elfi hängen geblieben.“ lachte er seine Frau an.

Es war also kein Wunder, dass wir vergnügt und sorgenfrei nach tollem Essen nach Hause wankten und sofort ins Bett fielen. Schnell noch ein wenig schmusen und die obligaten Gute-Nacht-Küsse, dann schliefen wir ein. Ob ich auch ohne vorherigen Sex schnarche, wusste Mary nicht zu berichten. Die notwendige Bettschwere dafür hatte ich sicher.

Am Sonntagmorgen rief Lisbeth nach dem Frühstück bei Lis und Fiete an und fragte, ob sie Zeit hätten. Sie wolle etwas mit ihnen besprechen. Als die zusagten, fuhren wir auch bald darauf los. Bei der Ankunft war das Hallo groß. Den großen Heinz und Elke, seine Frau, hatten wir auch schon länger nicht gesehen und entsprechend wurden wir begrüßt. Hans und Anne waren auch gekommen, womit der große Familienrat komplett war.

Aber dann wurde es ernst. Lisbeth erklärte ihr Problem, und alle hörten gespannt zu. „Daß du mehr wissen möchtest, als ich dir zeigen kann, habe ich längst gemerkt.“ lächelte Lis. „Du bist wissbegierig, intelligent und hast ein tolles Gefühl für meinen Beruf. Aber ich glaube nicht, dass man allein davon leben kann, wenn man nur wissenschaftlich arbeitet.“ Dann begründete sie ihre Meinung ausführlich und bekam von Heinz dabei Unterstützung.

„Sieh mal, wenn uns jemand seinen alten Stuhl zum Aufarbeiten bringt, ist ihm das viel Geld wert. Die Information, wie alt der ist und wer ihn gebaut hat, ist für ihn aber nur eine nette Zugabe, die den Stuhl für ihn noch wertvoller machen kann. Aber dafür bezahlen würde niemand, außer vielleicht ein Museum oder bei einem Verkauf.“

Das Gespräch war ernüchternd für Lisbeth, aber sie ließ nicht locker und verfolgte ihre Idee weiter. Schließlich hatte Lis eine Idee. „Schreibe doch mal einen Bericht über deine Entdeckung. Woran hast du erkannt, wer den Altar geschnitzt haben könnte und wie alt der ist? Das bringen wir in die Zeitung unter der Überschrift: > Praktikantin erkennt wahres Alter des Altars!“ < Das wäre auch etwas für unsere Verbandszeitschrift, in der öfter über solche Funde berichtet wird. Das wäre einerseits Reklame für uns, und du bekommst Kontakte, die dir weiterhelfen könnten.“

Lisbeth war zunächst skeptisch, aber als alle versprachen, bei der Formulierung zu helfen, sagte sie zu. Lis versorgte sie noch mit einem Stapel Zeitschriften, in denen Lisbeth stöbern konnte, dann war es für uns auch schon wieder Zeit nach Hause zu fahren. Kurz vor dem Schlafen gehen bekamen wir ein Bild von Lisbeth geschickt: Sechs nackte, verschwitzte Gestalten in Anne’s Bett. „Leon und ich haben uns gerade für die tollen Tipps bedankt! Schade, dass ihr nicht auch da wart!“

Die folgende Woche war betriebsam. Mary und ich suchten neben unserer eigenen Arbeit nach Informationen für Lisbeth, und die schickte uns ihre Entwürfe zur Korrektur. Am Mittwoch erfuhren wir, dass Lis, Fiete, Anne und Hans mit auf die Alm fahren würden, um Lisbeth und Leon zu unterstützen, und wir schlossen uns spontan an. „Whow, ist das super!“ jubelte Lisbeth, als wir ihr das erzählten. „Die Hütte ist frei, da können wir alle übernachten!“

Die beiden Familien hatten sich den Montag frei genommen und die Kinder bei den Großeltern untergebracht, sonst hätte sich die lange Fahrt nicht gelohnt. Lisbeth und Leon fuhren schon vor, und der Rest fuhr in zwei Autos über Nacht hinterher. Warum Leon einen Sprinter mitnahm, verriet er nicht.

Als wir am frühen Morgen auf der Alm ankamen, mussten wir Lisbeth und Leon wecken. Aber das hatten sie erwartet und begrüßten uns freudig. Nach einem kurzen Rundgang durch die Hütte, der Verteilung auf die Zimmer und einem Bier ging’s dann auch gleich ins Bett. Für 9:00 Uhr machten wir eine Weckzeit aus, damit wir noch was vom Tag hatten.

„Frühstück ist fertig!“ flüsterte uns Lisbeth ins Ohr, als sie als Nacktfrosch zu uns ins Bett kroch, um uns zu wecken. „Ist es schon so spät?“ knurrte Mary und hätte sich am liebsten noch mal umgedreht, aber Lisbeth war hartnäckig. „Die anderen sind schon unten!“ „Also gut, wenn’s sein muss! Sind die auch so nackig wie du?“ „So, wie immer auf der Hütte!“

Als wir zum Frühstück kamen, saßen da auch Leni und Sepp zur Begrüßung. Sie hatten frische Brötchen mitgebracht und alles schön gedeckt. Wir fielen uns gleich um den Hals, als wir mit müden Augen am Tisch erschienen, aber der Kaffee weckte uns langsam.

„Ihr wollt was mit uns besprechen?“ begann Leni später das Gespräch, und die beiden berichteten von ihren Überlegungen. Die Geschwister bedauerten zwar Lisbeth’s Probleme, hatten aber Verständnis dafür. „Über die Kosten für ein eventuelles Studium, müssen wir natürlich mit Maria sprechen, da hat sie das letzte Wort.“ Sie war aber ganz zuversichtlich, denn für das Auto hatten sie ja auch eine Lösung gefunden. „Lucas bringt Maria nachher hier auf die Hütte, dann können wir das ja mal besprechen.“

„Hier habt ihr also Weihnachten verbracht?“ meinte Anne plötzlich und sah sich im Wohnraum um. Der Kamin brannte, die Felle lagen davor und weckten Erinnerungen an die Bilder, die wir ihnen gezeigt hatten. „Hans, auf einem Fell vor dem Kamin haben wir auch noch nicht gekuschelt!“ meinte sie und legte einen Arm um ihn. „Stimmt, aber dafür haben wir ja vielleicht noch mal die Gelegenheit!“ lächelte er und küßte sie.

„Das Wochenende hat ja gerade erst begonnen!“ lächelte Leni, und stupste Hans von der Seite an. „Die Felle kann ich nur wärmstens empfehlen!“ „Das glaube ich gerne.“ meinte auch Fiete und lächelte Lis an, die sich auch gut an unsere nicht jugendfreien Bilder erinnerte.

Nach dem Frühstück zogen wir uns aber etwas an und machten einen kurzen Spaziergang, bis Lucas mit Maria kommen würden. Die Sonne schien zwar, aber die Bergluft war noch frisch, als wir am Hang entlang liefen und den neuen in der Runde die schöne Umgebung zeigten. „Und das müsst ihr euch tief verschneit vorstellen. Über einen Meter hatten wir Weihnachten!“ freute sich Leni, die sich bei Hans und Anne eingehängt hatte.

Sepp machte Lis und Fiete auf schöne Aussichten aufmerksam, und wir gingen neben Lisbeth und Leon. „Schön, dass ihr mitgekommen seid. Ich denke, auf eure Meinung legt Maria großen Wert.“ meinten sie und zogen uns an sich. „Wenn wir helfen können, tun wir das gerne. Aber sagt mal, warum hat Fiete den Sprinter mitgenommen?“

„Ihr kennt doch den alten Stuhl, der bei Maria in der Küche steht. Den liebt sie über alles. Er ist ein Erbstück ihrer Großeltern, aber völlig wackelig. Da habe ich Lis und Fiete gefragt, ob wir den nicht für sie reparieren können. Sie sehen ihn sich später einmal an und nehmen ihn auf der Rückfahrt mit!“ „Tolle Idee! Da ist Maria sicher begeistert!“ „Bisher weiß sie nichts davon!“ grinste Lisbeth.

Als uns langsam frisch wurde, drehten wir um und gingen wieder in die warme Hütte. Lucas kam mit Maria auch bald, und dann begann die große Vorstellungsrunde. „Wir haben dir etwas mitgebracht!“ meldete sich Lisbeth und ging mit einem schön verpackten Päckchen zu Maria. „Das ist doch nicht nötig! Ihr sollst doch kein Geld für mich ausgeben!“ meinte Maria, war aber beruhigt, als Lisbeth sagte, das habe fast nichts gekostet.

Neugierig packte Maria aus, und Lisbeth und Leon sahen ihr gespannt dabei zu. Lis und Fiete standen etwas abseits und lächelten wissend. Es war ein vergoldeter Bilderrahmen mit einem Bild von den beiden. „Ist das schön!“ Maria war total begeistert. „Ihr beiden fehlt mir doch schon sooh lange in der Galerie aller meiner Kinder! - Aber das ist doch viel zu teuer?“

Dann mussten die beiden erzählen. Lisbeth hatte den alten Bilderrahmen in einer verstaubten Ecke der Werkstatt entdeckt. Lis hatte ihn vor langer Zeit auf dem Trödelmarkt billig erstanden und wollte ihn irgendwann mal restaurieren, weil er ihr gefiel. Jetzt kam ihr Lisbeth gerade recht, und daher schenkte sie ihn ihr. „Daran kannst du das Restaurieren üben.“ hatte sie gesagt und ihr dann so wenig wie möglich dabei geholfen. Leon hatte eine zerbrochene Zierleiste zusammen mit Heinz ersetzt, und Lisbeth hatte gelernt, wie sie die alte Farbe entfernen und kleine Schäden mit Holzspachtel füllen konnte.

„So und jetzt kommt der Clou!“ Lis ging auf den Boden und brachte Blattgold mit, das sie vom Altar übrig hatte. „Ich zeige dir, wie man das macht, dann machst du den Rest!“ „Das kann ich doch nicht!“ „Doch du kannst das! Ich passe auf!“

Daß es gleich auf Anhieb klappt, wäre wohl zu viel erwartet, aber schließlich hatten die beiden es geschafft und waren mit ihrer Arbeit zufrieden. Und nun hatte Maria den von Leon und Lisbeth (fast) alleine restaurierten Bilderrahmen mit deren Bild in den Händen und freute sich maßlos. Die Freudentränen liefen nur so!

Aber dann wurde das Gespräch ernst, als es um das Thema weitere Ausbildung ging. Die Familie hörte sich Lisbeth an und hatte Verständnis für ihre Überlegungen. „Du weißt, ich bin die Letzte, die gegen eine gute Ausbildung ist.“ erklärte Maria. „Aber ich habe keine Ahnung, was da an Kosten auf uns zukommt, und ob ich das bezahlen kann. Ihr wisst ja, wie es hier auf dem Hof mit dem Geld aussieht.“

Zum Thema Kosten eines Studiums konnten Mary und ich aus eigener Erfahrung etwas berichten, und Lis und Fiete erinnerten sich an ihre Ausbildungskosten. Zum Thema staatlicher Zuschüsse und möglicher Stipendien hatte sich Lisbeth auch schon mal schlau gemacht, sodass wir am Ende einen groben Überblick über die möglichen Kosten hatten. Maria beendete die Diskussion mit den Worten: „Wenn es dein wirklicher Wunsch ist, und wir eine Möglichkeit finden, das zu finanzieren, hast du meine Zustimmung.“ Lisbeth fiel ihr um den Hals und versprach, sich weiter zu erkundigen. Dass der Hof alleine ihr Studium nicht finanzieren konnte, war ihr klar geworden.

„Ich darf leider nicht bleiben, sonst bekomme ich eine Eifersuchtsszene auf dem Hof!“ meinte Lucas, als Maria zum Aufbruch drängte, und die beiden die Hütte verließen. Wir warfen den Kamin wieder an, der in der Zwischenzeit ausgegangen war, und konnten uns endlich wieder ‚normal‘ bekleiden, sprich ausziehen. Der Kamin wurde schnell wieder warm, und dann wurde es auch zärtlich. Die verschiedenen Paare suchten sich eine Sitzecke, um zu schmusen, während die Unterhaltung weiterging.

Wir fünf Paare kannten uns und daher gab es keine Scheu, unsere Bedürfnisse zu zeigen. Anne schielte immer wieder zu den Fellen und zog Hans schließlich vor den Kamin. Lis und Fiete hatten aber die gleiche Idee, und so balgten sich die vier lachend um die wärmsten Plätze. Mary und ich saßen mit Leni, Lisbeth, Sepp und Leon auf dem Sofa und sahen uns die Balgerei vergnügt an. Es ging dabei ja nicht wirklich um die besten Plätze, sondern auch darum, die Partner zu tauschen und mal mit dem einen, mal mit dem anderen zu knuddeln.

Wer allerdings von den Fellen rutschte, lag auf dem harten Holzfußboden, und das war weniger angenehm. Leni stand deshalb auf und holte aus einem der Zimmer eine Decke. Dann scheuchte sie die vier von den Fellen und breitete sie darüber aus. „So, jetzt habt ihr mehr Platz!“ meinte sie und zog auch Sepp noch auf die Decke.

Leni wühlte sich zu Anne und Hans, und Sepp knutschte mit Lis, die quer unter Hans und Fiete lag und mit zwei Schwänzen spielte. Aus der lustigen Balgerei wurde bald ein undurchschaubares Knäuel nackter, schwitzender Körper, die sich im warmen Schein des Kamins räkelten. Lis hatte es besonders auf Sepp abgesehen und lutschte an seinem Schwanz, während Hans sie vögelte, und Leni ließ sich ihre Muschi von Anne und Fiete lecken. Aber solche Beobachtungen waren immer nur eine Momentaufnahme, denn das änderte sich ständig.

Lisbeth saß zwischen Leon und mir und hatte in jeder Hand einen Schwanz bis Mary ihr Leon’s wegnahm und anfing, ihn zu blasen. Als ich mich neben sie kniete, hatten wir Lisbeth und Leon direkt vor uns auf dem Sofa sitzen und lächelten uns an. Mary lutschte an Leon’s Nudel und ich leckte mich durch Lisbeth’s Furche. Als ich zu Mary’s Muschi neben mir griff und die fingerte, war die schon genauso nass wie Lisbeth’s vor meinem Gesicht.

Auf das, was hinter uns geschah, achteten wir nicht mehr. Wir vier waren uns genug. Mary leckte Leon, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden war, dann stieg sie über ihn und schob sich auf seine Rute. Sie ließ es langsam angehen und reizte Leon, bis er anfing zu jammern, er würde gleich abspritzen. Aber das war überhaupt nicht in ihrem Sinne, jedenfalls noch nicht. Also blieb sie bewegungslos sitzen und ließ ihn schmoren, bis er sich beruhigt hatte.

Ich genoss die Rundfahrt meiner Zunge in Lisbeth’s Pfläumchen und sog mir ihren Saft in den Mund. So eine saftige Pflaume hat doch einen unwiderstehlichen Geschmack und riecht verlockend! Immer wieder drängte ich meine Nase und Zunge zwischen ihre Schamlippen, die deutlich geschwollen und gerötet waren, und saugte mir ihren Lustknubbel zwischen die Lippen. Als sie ihrem Höhepunkt entgegenfieberte, brauchte ich mich nicht zu bremsen, sondern konnte sie genüßlich über die Klippe schubsen und das Zucken ihrer Muschi genießen.

Leon’s Erregung war etwas abgeklungen, als Mary ihren Ritt wieder aufnahm und mit dem Becken auf seinem Schoß kreiste. Sie wusste, wie sehr er es liebte, so geritten zu werden, aber sie wusste auch, dass er nie lange passiv blieb. Sie war also nicht überrascht, als er sie abwarf und sie neben Lisbeth auf den Rücken landete. Als er sich vor sie kniete, spreizte Mary schon ihre Beine und empfing seine Zunge mit großer Vorfreude. Er spaltete ihre Schamlippen mit der Zunge und bohrte sich in ihre Tiefe, als sie seinen Kopf eng an sich zog, bis er kaum noch Luft bekam, dann fing sie an zu stöhnen.

Lisbeth sah ihm dabei zu, beugte sich vor und drückte sein verschmiertes Gesicht zusätzlich auf Mary’s Pflaume. Dann rutschte sie vom Sofa runter und kniete sich neben ihn. Dadurch lag ihre feucht glänzende Möse offen vor mir und lud mich zum Besuch ein. Ich klopfte nur kurz an, um mich anzumelden, und als mir ihr Becken entgegenkam, stieß ich zu. Sie stöhnte auf und legte den Kopf mit geschlossenen Augen auf Mary’s Bauch.

Leon erhob kurz den Kopf zwischen Mary’s Beinen und küßte Lisbeth, dann versenkte er sich wieder zwischen ihren Schenkeln. Mary sah mir zu, wie ich Lisbeth fickte und wollte das auch. Daher drehte sie sich mit dem Bauch auf das Sofapolster und streckte Leon ihren Hintern entgegen. Lisbeth’s Kopf lag auf Mary’s Rücken, als sie nach Leon’s Schweif griff und ihn in Mary’s Heiligtum steuerte.

Ich hob Lisbeth hoch und legte sie neben Mary. Nun lachten uns zwei knackige Hintern an, und darunter glänzten zwei nasse Empfangsbereiche, die gefickt werden wollten. Leon und ich robbten näher und taten, was man von uns erwartete. Mary strahlte mich an, und Lisbeth Leon. Keiner von uns hatte es eilig, lieber tauschten wir mal Muschis und Schwänze, bis der Druck dann doch zu groß wurde und wir uns miteinander ineinander entspannten.

Als wir uns umdrehten, lagen da nur noch sechs ebenfalls entspannte und befriedigte Gestalten und hielten sich aneinander fest. Unbewusst hatten wir ihnen wohl eine reizvolle Show geboten, jedenfalls lächelten sie uns an. „Kommt her! Hier ist auch noch Platz für euch!“ rief Hans und klopfte neben sich auf die Decke. Ein wenig erschöpft und schwitzend setzten wir uns zu ihnen und erholten uns zusammen im Schein des warmen Kamins.

Als wir uns wieder bewegen mochten, war es Zeit, den Abend zu beenden. Alle waren müde und einige gähnten schon. „Was steht morgen noch an?“ fragte Fiete. „Wir müssen zu Maria und den Stuhl holen, ansonsten liegt nichts an.“ meinte Lis, sich zu erinnern. „Maria hat uns für morgen Mittag zum Essen eingeladen.“ meldete sich Leni überraschend und Lisbeth ergänzte: „Das könnten wir mit dem Abholen des Stuhls gut verbinden. Noch weiß sie ja nichts von ihrem Glück!“ „Was meinst du, wie lange wir für den Stuhl brauchen, Lis?“ fragte Lisbeth. „Das ist schwer zu sagen. Den müssen Fiete und ich uns erst ansehen, dann können wir das besser abschätzen.“

Noch einen Absacker, dann gingen wir paarweise ins Bett. Fünf Paare, fünf Zimmer, es passte also. Als Mary und ich schon im Bett lagen, kamen Lisbeth und Leon noch mal kurz vorbei und bedankten sich für unsere Unterstützung. „Wie ich schon vermutet hatte, eure Meinung war für Maria wichtig!“ „Ich glaube, Lis’ Lob für deine Arbeit war viel überzeugender.“ antwortete ich, nahm Lisbeth aber noch einmal in den Arm, bevor die beiden in ihr Bett verschwanden.

Am nächsten Morgen schliefen wir lange aus, und nach einem opulenten Frühstück machten wir noch einen langen Spaziergang. Unsere Führer zeigten uns die schönsten Ecken und die schönsten Aussichtspunkte, bis wir rechtzeitig zum Mittagessen zu Maria fahren konnten. „Warum kommt ihr mit dem Lieferwagen?“ war Marias erste Frage, als wir auf den Hof fuhren. „Das ist eine Überraschung!“ lachte Lisbeth und erklärte es Maria. „Meinen alten Stuhl wollt ihr reparieren?“ freute sie sich, ging dann aber eilig vor, um uns den zu zeigen.

Er war sehr schön, und ich erinnerte mich, den schon mal bewundert zu haben. Gedrechselte Beine, eine geschnitzte Rückenlehne und Flechtwerk auf dem Sitz. Das Flechtwerk war aber ziemlich kaputt, die Beine instabil und eines war durch ein Bein aus dem Baumarkt ersetzt worden. An den Schnitzereien fehlten auch kleine Stücke. Lis und Fiete sahen sich das genau an und meinten, den bekäme man wieder hin. „Das aufwendigste ist das Flechtwerk, aber dafür kenne ich jemand. Der Rest ist weniger aufwendig. Das meiste kann Lisbeth sogar alleine machen. Vielleicht erfährst du bei der Gelegenheit auch, wie alt der ist?“ lockte Lis. „Der stammt von meinen Großeltern!“ berichtete Maria. „Aber wie alt der wirklich ist, weiß ich auch nicht.“

„Ich soll das machen? Daran ist sogar mein Bruder gescheitert, und der ist ja Schreiner!“ zweifelte Lisbeth, aber Lis beruhigte sie. „Du bist ja nicht alleine, und solche Stühle haben wir öfter, wenn auch selten so schöne!“ „Wenn ihr den wirklich reparieren könnt, wäre ich euch sehr dankbar. Was wird das kosten?“ „Das hängt davon ab, was das Flechten kostet. Aber da bekomme ich sicher einen guten Preis. Den Rest macht Lisbeth, also kostet das nix.“ Maria wollte protestieren, aber Fiete winkte ab. „Wir haben hier eure Gastfreundschaft genossen, da können wir uns doch wohl ein wenig revanchieren, zumal Lisbeth wieder etwas lernen kann.“

Maria liefen fast die Tränen über’s Gesicht, als sie sich bedankte. „Mein Lieblingsstuhl! Darin hat mein verstorbener Mann immer gesessen, wenn er von der Arbeit kam und sein erstes Bier bekam.“ Dann packten wir den Stuhl in Decken ein und sicherten ihn im Sprinter. „Und ich soll das wirklich machen?“ freute sich Lisbeth immer noch zweifelnd. „Warum nicht? Wenn man weiß, wie das geht, ist das kein Hexenwerk. Und mein Vater wird dir gerne zeigen, wie das geht!“ beruhigte Fiete sie, und man sah, dass sie sich auf die Aufgabe freute.

Während des Essens bekam Fiete einen Anruf von seinem Vater. In der Werkstatt gab es seit Freitag ein Problem, das Heinz nicht alleine lösen konnte. „Leute, es tut mir leid, aber zu Hause haben sie ein Problem. Nichts Schlimmes, aber Heinz möchte, dass ich komme. Nach dem Essen muss ich daher los. Ihr könnt ja alle noch bleiben.“ „Nein, alleine fährst du nicht die ganze Strecke und dann in die Nacht hinein.“ meldete sich Lis. „Ich komme mit, dann können wir uns beim Fahren im Sonntagsverkehr ablösen.“

Das änderte unsere Pläne schlagartig. Mit Anne und Hans vereinbarten wir, wie geplant am nächsten Tag zu fahren, aber Lisbeth und Leon wollten später nachkommen und vorher noch einiges zu Hause regeln.

Nach dem Essen fuhren wir wieder auf die Hütte, und Lis und Fiete machten sich nach dem Packen ihrer Sachen auf den Weg. Auf dem Hof standen alle zum Winken zusammen, und Maria bedankte sich noch einmal mit herzlichen Umarmungen für die angebotene Reparatur. „Da musst du dich bei Lisbeth bedanken.“ bremsten sie Marias Überschwang und fuhren dann ab.

Nach einem gemütlichen Kuschelabend vor dem Kamin und einem tollen Frühstück, zu dem auch Leni und Sepp zur Hütte kamen, fuhren auch wir schweren Herzens wieder ab. Lisbeth und Leon winkten uns noch lange, bis wir außer Sicht waren. Sie würden das Praktikum fortsetzen, und so wie es aussah, freuten sich die beiden auf ihre Arbeit.

„Habt ihr Liesbeths Gesicht gesehen, als Lis ihr die Arbeit am Stuhl übertrug?“ fragte Mary auf der Rückfahrt. „Ja, ich glaube, sie hat Blut geleckt.“ meinte Hans. „Ob sie wirklich noch studieren will, bin ich mir nach ihrer Reaktion nicht mehr sicher!“ „Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass sie ihre jetzige Ausbildung weiter macht!“ stimmte Anne zu und war mit mir einer Meinung.



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