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Elena lässt sich Verführen (fm:Verführung, 2989 Wörter)

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Veröffentlicht: Oct 04 2026 Gesehen / Gelesen: 2171 / 1855 [85%] Bewertung Geschichte: 9.26 (35 Stimmen)
Eine Ehefrau, die sich verführen lässt ....

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© Ayse1985 Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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das sieht man nicht alle Tage.“

Das Kompliment war so ruhig und treffend formuliert, dass es mich für einen Moment völlig unvorbereitet traf. Es war keine billige Anmache, sondern klang ehrlich wertschätzend.

„Danke“, entgegnete ich überrascht und merkte, wie mir etwas Wärme in die Wangen stieg. Um sofort eine klare Grenze zu ziehen, hob ich beiläufig die linke Hand, während ich die Heckklappe festhielt, sodass der Ehering deutlich zu sehen war. „Das ist wirklich nett, aber ich bin seit zehn Jahren glücklich verheiratet.“

Er blickte auf den Ring, nickte langsam und lächelte uneingeschränkt weiter. „Das ehrt dich – und spricht nur für deinen Mann. Aber gute Gespräche oder ein sympathisches Kennenlernen hängen ja nicht zwangsläufig an Umständen.“ Er zog einen Stift aus der Jackentasche, überlegte kurz und notierte eine Nummer auf der Rückseite seines Kassenbons. „Mein Name ist Florian. Falls du mal Lust auf einen guten Kaffee hast – völlig unverbindlich, einfach als angenehme Unterhaltung unter zwei Menschen, die sich sympathisch sind.“

Bevor ich ablehnen oder den Zettel verweigern konnte, schob er ihn mir vorsichtig unter den Scheibenwischer, wünschte mir noch einen schönen Tag und ging entspannt zu seinem Wagen.

Die nächsten Tage vergingen, doch die Begegnung ging mir nicht aus dem Kopf. Es war nicht nur sein Aussehen, sondern diese unaufgeregte Selbstverständlichkeit, mit der er mir gegenübergetreten war. Nach 13 Jahren in einer vertrauten Beziehung war da plötzlich dieses vergessene Gefühl, von einem fremden Mann als Frau begehrt zu werden. In meinen Gedanken malte ich mir aus, wie so ein Treffen wohl ablaufen würde – Gedanken, die ich mir eigentlich verbieten wollte.

Nach reiflicher Überlegung redete ich mir ein, dass ein kurzer Kaffee auf neutralem Boden die beste Möglichkeit wäre, das Thema abzuhaken. Wenn ich ihn im Gespräch erlebte, würde der Reiz des Unbekannten sicher schnell verfliegen.

Ich schrieb ihm eine sachliche Nachricht:

„Hallo Florian, hier ist Elena vom Supermarkt. Falls das Angebot für einen Kaffee noch steht: Ich hätte am Samstag gegen 12 Uhr etwas Zeit. Das Café Zeit wäre für mich günstig. Viele Grüße.“

Die Antwort kam nach knapp zehn Minuten:

„Hallo Elena, wunderbar, das freut mich sehr. Samstag 12 Uhr im Café Zeit passt perfekt. Ich freue mich auf unser Gespräch. LG Florian“

Der Samstag kam. Meine Tochter war bei einer Schulfreundin zum Geburtstag eingeladen; Julian arbeitete samstags ohnehin meist bis zum späten Nachmittag. Obwohl ich mir vorgenommen hatte, mich ganz alltäglich zu kleiden, erwischte ich mich dabei, wie ich ein figurbetontes Strickkleid wählte, das mein Dekolleté dezent, aber wirkungsvoll betonte, kombiniert mit Stiefeln mit leichtem Absatz.

Im Café Zeit nahm ich an einem Tisch im ruhigeren Hinterbereich Platz. Pünktlich um 12 Uhr betrat Florian den Raum. Er trug ein gut sitzendes Hemd, das seine Statur hervorhob, ohne übertrieben zu wirken. Er kam auf mich zu, reichte mir die Hand und hielt den Blickkontakt einen Moment länger als gewöhnlich.

„Schön, dass du gekommen bist, Elena“, sagte er und setzte sich mir gegenüber.

Die ersten zwanzig Minuten verliefen überraschend locker. Florian erwies sich als aufmerksamer Zuhörer. Er fragte nach meinen Interessen, erzählte ein wenig von seiner Arbeit im Projektmanagement und verstand es, das Gespräch mit leichtem Humor aufrechtzuerhalten. Er machte mir subtile Komplimente – nicht über mein Äußeres direkt, sondern darüber, wie lebendig ich erzählte und wie gut meine Reaktionen saßen.

Erst nach und nach veränderte sich die Frequenz. Sein Blick verweilte öfter auf meinen Lippenzügen und wanderte gelegentlich ruhig, aber merklich tiefer.

„Du bist eine Frau, die sehr genau weiß, was ihr steht“, bemerkte er beiläufig, während er an seinem Espresso nippte. „Dieses Kleid unterstreicht deine Figur auf eine Art, die es schwer macht, wegzusehen.“

„Florian …“, setzte ich an und versuchte, einen mahnenden Ton anzuschlagen. „Wir hatten gesagt, unverbindlich.“

„Ist es auch“, antwortete er gelassen und lehnte sich zurück. „Ein Kompliment verändert ja nichts an deinen Grenzen. Aber es wäre verlogen, so zu tun, als würde mir nicht auffallen, wie attraktiv du bist. Besonders, wie selbstbewusst du deine Weiblichkeit zeigst.“

Er suchte immer wieder gezielt den Blickkontakt. Wenn sich unsere Hände auf dem Tisch nahe kamen, wich er nicht aus, sondern ließ seine Fingerspitzen ganz leicht über das Holz streifen. Mir wurde spürbar warm. Die Mischung aus dem schlechten Gewissen gegenüber Julian und der direkten Aufmerksamkeit dieses Mannes erzeugte eine Spannung, der ich mich nur schwer entziehen konnte.

Als wir bezahlen wollten, bestand er darauf, die Rechnung zu übernehmen. Beim Aufstehen ging er nah hinter mir zum Ausgang, legte für einen kurzen Moment schützend die Hand an meinen unteren Rücken – eine Gestalt, die eigentlich höflich wirkte, mir aber eine Gänsehaut über den Körper jagte.

„Danke für den Kaffee, Florian“, sagte ich draußen vor der Tür und versuchte, wieder Abstand aufzubauen. „Aber ich denke, dabei sollten wir es belassen. Ich bin verheiratet und möchte meine Grenzen nicht weiter austesten.“

Er sah mich ruhig an, ohne enttäuscht oder verärgert zu wirken. „Ich respektiere deine Grenzen, Elena. Aber du weißt genauso gut wie ich, dass zwischen uns eine Dynamik ist, die man nicht einfach mit einem Kaffee abstellt. Wenn du dich wieder melden möchtest – du hast meine Nummer.“

Er gab mir einen leichten Kuss auf die Wange, der nah an meinem Mundwinkel ansetzte, wünschte mir ein schönes Wochenende und ging.

Ich stieg ins Auto, blieb dort noch sicher zwanzig Minuten sitzen und versuchte, mein Herzklopfen zu beruhigen. Zu Hause war ich an diesem Abend meinem Mann gegenüber ungewöhnlich aufmerksam. Unser Liebesleben später am Abend folgte zwar dem gewohnten Muster, aber meine Gedanken waren überraschenderweise woanders – was mich mit noch größeren Schuldgefühlen zurückließ.

Fast anderthalb Wochen hörte ich nichts von Florian. Ich glaubte schon, die Sache sei erledigt, als an einem Donnerstagnachmittag eine Nachricht auf meinem Display erschien:

„Hallo Elena, ich hoffe, du hattest eine gute Woche. Ich bin am Samstag kurz beruflich unterwegs, aber falls du am späten Nachmittag Lust auf eine Erfrischung im Grünen hast: Ich habe einen ruhigen Garten. Ganz ohne Druck, einfach etwas entspannen. Lass es mich wissen. LG Florian“

Ich las die Nachricht mehrmals. Mein Verstand sagte mir klar, dass ein Treffen bei ihm zu Hause eine völlig andere Kategorie war als ein öffentliches Café. Dennoch spürte ich dieses Verlangen, mich noch einmal dieser Faszination auszusetzen.

Nach langem Hin und Her schickte ich die Antwort:

„Hallo Florian. Wenn, dann wirklich nur für ein kurzes Kaltgetränk im Garten. Ich habe nicht viel Zeit.“

Er schickte mir direkt die Adresse in einem ruhigen Wohngebiet.

Am Samstag hatte meine Tochter ein Sportturnier, bei dem Julian als Betreuer mitfuhr. Ich hatte somit ein paar Stunden unverhoffte Freizeit. Ich wählte ein Sommeroutfit – einen knielangen Rock und ein helles, ärmelloses Top mit recht tiefem V-Ausschnitt.

Als ich bei ihm klingelte, öffnete er mir in Jeans und einem schlichten T-Shirt. Er lächelte erfreut, nahm mich zur Begrüßung kurz in den Arm und hielt mich etwas länger als nötig fest.

„Komm rein. Der Garten ist hinten heraus ganz ungestört“, sagte er und führte mich durch seine stilvoll eingerichtete Wohnung auf die Terrasse.

Wir setzten uns auf die Lounge-Möbel im Schatten. Er bot mir ein gekühltes Wasser mit Zitrone an und setzte sich schräg gegenüber von mir. Das Gespräch lief zunächst wieder flüssig, doch die Anspannung war von Anfang an deutlich höher als beim ersten Mal.

„Es ist warm heute“, sagte Florian nach einer Weile, sah mich an und lächelte leicht. „Stört es dich, wenn ich das Shirt ausziehe?“

Ehe ich etwas erwidern konnte, zog er es bereits über den Kopf. Zum Vorschein kam ein extrem gut trainierter, definierter Oberkörper. Ich versuchte, den Blick nicht zu lange verweilen zu lassen, aber es war offensichtlich.

„Du schaust weg, Elena“, bemerkte er schmunzelnd. „Dabei habe ich das Gefühl, dass es dir eigentlich gefällt.“

„Du bist dir deiner Wirkung sehr sicher, oder?“, erwiderte ich und versuchte, kühl zu wirken.

Florian stand auf, trat langsam an meine Seite der Lounge-Ecke und setzte sich direkt neben mich. Der Abstand war nun minimal.

„Ich bin mir nur sicher, dass du nicht hier wärst, wenn du nicht wissen wolltest, wie es sich anfühlt, deinen Impulsen nachzugeben“, sagte er leise. Er hob die Hand und strich mir mit den Knöcheln ganz sanft über die Wange, dann weiter hinunter über den Hals bis zum Ansatz meines Dekolletés.

Ich erstarrte leicht, zog mich aber nicht zurück. Die Berührung war extrem vorsichtig, fast behutsam, hinterließ aber eine deutliche Wirkung.

„Du hast eine wunderschöne Oberweite, Elena“, sagte er ruhig und blickte mir dabei direkt in die Augen. „Es wäre eine Verschwendung, so zu tun, als würde ich sie nicht sehen wollen.“

Seine Hand glitt langsam über den Stoff meines Tops nach unten, genau dorthin, wo mein Busen ansetzte. Ich atmete tief ein, spürte das Pochen in meiner Brust und legte meine eigene Hand auf seine Handgelenke.

„Florian … wir gehen hier gerade zu weit“, flüsterte ich, doch meine Stimme klang nicht mehr wirklich entschlossen.

„Wir gehen genau so weit, wie du es zulässt“, antwortete er sanft. Er beugte sich vor und küsste mich. Der Kuss war erst langsam, dann drängender. Ich schloss die Augen und ließ es geschehen, gepackt von einem Gefühl der Neugier und Leidenschaft, das ich so lange nicht mehr gespürt hatte.

Während wir uns küssten, glitten seine Hände an meine Taille und schoben das Top langsam nach oben. Mit geübten Griffen öffnete er den BH. Als der Stoff nachgab und meine Brüste frei lagen, hielt er kurz inne, sah mich an und sagte leise: „Wunderschön.“

Er begann, sie sanft zu massieren und zu streicheln, was mir ein leises Stöhnen entlockte. Der Widerstand in meinem Kopf bröckelte von Sekunde zu Sekunde mehr. Er stand auf, zog seine Hose aus und trat vor mich.

Als ich ihn sah, raubte es mir kurz den Atem. Seine Statur war im erregten Zustand beeindruckend – etwas, das meine Vorstellungskraft bei weitem übertraf und in starkem Kontrast zu der gewohnten Vertrautheit meiner Ehe stand.

„Siehst du?“, flüsterte er und nahm meine Hand, um sie langsam an seinen Körper zu führen. „Du wolltest genau das hier wissen.“

Ich spürte die Hitze und die Festigkeit unter meinen Fingern. Mein Herz klopfte wie wild. Die Realität meiner 10-jährigen Ehe schien in diesem Moment meilenweit entfernt zu sein, überlagert von der reinen körperlichen Präsenz, die sich mir hier bot.

Ich ließ meine Hand gewähren. Die glatte, erhitzte Haut und die schiere Masse, die ich unter meinen Fingern spürte, forderten ihren Tribut von meiner Beherrschung. Nach all den Jahren einer zwar liebevollen, aber vorhersehbaren Routine fühlte sich diese Unbekannte schrecklich verlockend an. Mein Kopf schaltete schrittweise ab, während mein Körper längst beschlossen hatte, diese Grenze zu überschreiten.

Florian beugte sich wieder zu mir herunter und küsste mich tiefer, fordernder. Seine Hand wanderte unter meinen Rock, strich über die Innenseite meiner Oberschenkel nach oben und schob den feinen Stoff meiner Unterwäsche zur Seite. Als seine Finger mich berührten, entfuhr mir ein leises, atemloses Stöhnen. Er merkte sofort, wie empfänglich ich für ihn war, und nutzte es aus.

Er zog mir den Rock und den Slip mit wenigen Bewegungen aus und legte mich sanft, aber bestimmt zurück auf die Kissen der Lounge. Der kühle Schatten des Gartens im Kontrast zu der Hitze auf meiner Haut ließ mich kurz erschaudern, als er sich über mich kniete.

Er sah mich noch einmal intensiv an, ehe er sich langsam in mich schob. Das Gefühl der Ausfüllung war überwältigend – intensiv, fast schmerzhaft nah am Limit, aber von einer unglaublichen Dynamik. Ich schloss die Augen und umklammerte seine durchtrainierten Schultern, während er das Tempo behutsam steigerte. Es war völlig anders als das, was ich seit 13 Jahren gewohnt war: wilder, direkter und frei von jeglicher vertrauter Vorsicht.

Jede seiner Bewegungen traf genau den richtigen Punkt. Ich vergaß für diesen Moment die Zeit, mein Zuhause, Julian und meine Tochter. Es gab nur noch diese reine, körperliche Sensation. Als die Woge der Erregung schließlich über mir zusammenschlug und mich in einen intensiven Orgasmus riss, krallte ich mich stöhnend in seinen Rücken. Florian hielt das Tempo noch für ein paar tiefe Stöße aufrecht, ehe er sich ebenfalls stöhnend über mir anspannte und den Moment auskostete.

Wir blieben noch einige Minuten völlig außer Atem nebeneinander liegen. Die Sonne schob sich langsam unter das Sonnensegel und warf warme Lichtflecke auf unsere Körper. Florian streichelte mir sanft über die Schulter und schien den Augenblick vollkommen zu genießen.

Doch mit jedem Schlag meines sich langsam beruhigenden Herzens kehrte die Realität bitter zurück.

Der Rausch verflog und hinterließ eine eisige Leere im Magen. Ich blickte auf meine Kleidung, die verstreut auf den Dielen der Terrasse lag, und schließlich auf meinen Ehering, der an meiner Hand glänzte. Ein Stich der Reue traf mich so unvermittelt und hart, dass mir fast der Atem stockte. Was hatte ich getan? Ich hatte zehn Jahre Ehe und das Vertrauen meines Mannes für einen einzigen Moment der Neugier und Leidenschaft aufs Spiel gesetzt.

Ohne ein Wort aufzustehen, griff ich nach meiner Unterwäsche und meinem Kleid.

„Elena?“, fragte Florian leise und stützte sich auf den Ellenbogen auf. „Alles in Ordnung bei dir?“

„Ich muss gehen“, sagte ich mit brüchiger Stimme, während ich mir hastig die Kleidung überzog. Ich mied seinen Blick.

„Hey, du musst dich jetzt nicht schlecht fühlen. Es war wunderschön zwischen uns“, versuchte er mich zu beruhigen und langte nach meiner Hand.

Ich zog die Hand sofort zurück. „Nein, Florian. Bitte nicht.“ Ich sah ihn schließlich doch an, und der Ernst in meinen Augen ließ ihn innehalten. „Das war ein riesiger Fehler. Nicht, weil es nicht schön war … sondern weil ich eine Familie habe, die ich liebe. Das hier darf nie wieder passieren.“

„Elena, du musst das jetzt nicht überstürzen …“

„Ich meine es ernst“, unterbrach ich ihn fest. „Ich schwöre mir selbst, dass das das erste und das letzte Mal war. Wir werden uns nicht wiedersehen und auch keinen Kontakt mehr haben. Bitte respektiere das.“

Ehe er antworten konnte, hatte ich meine Tasche gegriffen, ging zügigen Schrittes durch die Wohnung nach draußen und stieg in mein Auto.

Als die Fahrertür ins Schloss fiel, stützte ich die Stirn auf das Lenkrad und spürte, wie mir die Tränen in die Augen stiegen. Der Vorfall im Garten lag hinter mir, aber das schlechte Gewissen und das Wissen um meinen Vertrauensbruch würden mich von nun an begleiten. Ich schloss die Augen und wiederholte mein Versprechen wie ein Mantra im Stillen: Es war einmalig. Es bleibt einmalig.

*** Ende ***



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