Eine Ehe am Abgrund ... (fm:Ehebruch, 1584 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ayse1985 | ||
| Veröffentlicht: Oct 09 2026 | Gesehen / Gelesen: 2436 / 1984 [81%] | Bewertung Teil: 9.25 (60 Stimmen) |
| Eine Ergänzung, die in der Geschichte fehlt. | ||
![]() Nightclub EU! Die heisseste Deutsche Porno Filme! |
| [ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ] |
Der Tag, an dem die Reise an die Ostsee hätte beginnen sollen, zog wie ein schwarzer Schatten an ihnen vorbei. Statt Meeresrauschen herrschte im Haus eine Beklemmung, die Michi fast den Atem raubte. Max strahlte eine eiskalte, distanzierte Wut aus. Jede seiner Bewegungen war von einer schneidenden Präzision, jedes Wort – wenn er überhaupt sprach – scharf wie eine Rasierklinge. Er strich ihr nicht mehr über den Rücken, vermied jeden Blickkontakt und behandelte sie wie eine Fremde, die uneingeladen in seinen vier Wänden wohnte.
Michi war völlig klar, dass sie durch diese Hölle gehen musste, wenn sie auch nur die geringste Chance haben wollte, Max nicht für immer zu verlieren. Ihr Herz krampfte sich jedes Mal zusammen, wenn er sie mit diesem unnahbaren, eisigen Blick strafte. Die Sehnsucht, ihn wieder in die Arme zu schließen, seine Wärme zu spüren und endlich wieder seine Frau zu sein, verzehrte sie von innen.
Gleichzeitig zerfraß sie die ständige, lähmende Angst: Was, wenn es nie wieder wird wie früher? Was, wenn ich alles unwiederbringlich zerstört habe?
Mehrmals am Tag stiegen ihr die Tränen in die Augen, und oft genug fand sie sich stumm weinend in der Küche wieder, erdrückt von der Last ihrer eigenen Schuld. Wenn sie auf diese dunklen Tage und ihre eigenen gravierenden Fehler zurückblickte – die Leichtfertigkeit, die Lügen, das Spiel mit dem Feuer –, stieg eine Welle von tiefer Reue und Selbstverachtung in ihr hoch.
Wie hatte sie nur so blind, so egoistisch sein können? In manchen Momenten regte sich zwar auch eine leise, verbitterte Stimme in ihr, die flüsterte, dass seine unnachgiebige Härte unfaire Züge anahm – schließlich hatte sie alles gestanden, hatte gekündigt und lag emotional vor ihm im Staub. Doch Michi erstagte diesen Gedanken sofort wieder. Sie wusste, wer diesen Scherbenhaufen verursacht hatte. Die Last lag auf ihren Schultern. Sie musste sein Vertrauen zurückgewinnen, selbst wenn sie absolut keinen Blassschimmer hatte, wie das jemals gelingen sollte.
Diese permanente Anspannung machte sie mürbe. Michi war dauerhaft nachdenklich, schreckhaft und fuhr bei jedem lauterem Geräusch zusammen. Eines Nachmittags, als sie gemeinsam im Supermarkt standen, verlor sie sich für einen Augenblick in ihren eigenen, düsteren Gedanken. Ihr Blick blieb dabei völlig gedankenversunken an einem unbekannten Mann hängen, der am Nachbarregal stand. Es war nur eine Sekunde zu lang – eine Sekunde, in der ihr Geist meilenweit entfernt war.
Max hatte es bemerkt. Seine Stimme traf sie wie ein Peitschenhieb, leise, aber voller Gift: „Na? Stellst du dir gerade vor, wie es mit dem da wäre?“
Ein heißer Impuls aus Wut und Entrüstung schoss durch Michi. Die Ungerechtigkeit dieser Unterstellung traf sie so hart, dass sie im ersten Moment am liebsten auf Max losgegangen wäre, ihn geschüttelt und ihn angeschrien hätte. Doch noch während sie die Luft einsaugte, besann sie sich.
Sie schluckte die aufsteigende Wut hinunter, sah ihm direkt in die Augen und sagte mit einer leisen, zitternen, aber absolut ehrlichen Dringlichkeit: „Nein, Max. Ich habe keinerlei Interesse an anderen Männern. Ich brauche nur dich. Ausschließlich dich.“
Max sah sie für einen langen Moment lang schweigend an, ehe er sich abwandte und den Einkaufswagen weiterschob. Seine Skepsis war wie eine Mauer zwischen ihnen. Es dauerte lange – schmerzhaft lange Wochen –, bis Max anfing, sich zumindest ein wenig zurückzuhalten.
Michi ließ in ihrem Bemühen nicht nach. Sie war absolut transparent, fing jeden seiner Blicke ab und versuchte, ihm durch kleine Gesten der Fürsorge zu zeigen, dass sie nur ihm gehörte. Dennoch gab es Tage, an denen die Erschöpfung sie überrollte und sie weinend auf dem Bett saß, gelähmt von dem Gedanken, dass sie bei Max wohl doch keine Chance mehr hatte. Dass sie ihn für immer verloren hatte, obwohl sie nebeneinander aufwachten.
Auch in Max tobte ein ununterbrochener Sturm. Er liebte Michi, das
Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 119 Zeilen)
| Teil 2 von 2 Teilen. | ||
| vorheriger Teil | alle Teile anzeigen | |
|
Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat. |
|
Ayse1985 hat 44 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für Ayse1985, inkl. aller Geschichten Email: abacak799@gmail.com | |
|
Ihre Name: |
|