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Pech gehabt (fm:Schlampen, 6219 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Oct 10 2026 Gesehen / Gelesen: 805 / 648 [80%] Bewertung Teil: 9.82 (34 Stimmen)
Hotelier wird betrogen und findet neues Glück


Ersties, authentischer amateur Sex


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Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

Ich bin gerade mit der Erklärung fertig als Pei aus dem Lift tritt. „Sie wollten mich spre-chen?“ wendet sie sich an mich. „Kannst du dir vorstellen für 2 Stunden den Babysitter zu spielen? Das wird natürlich extra bezahlt.“ Sage ich zu ihr. „Da muss ich erst meinen Mann anrufen. Wissen ob er was vorhat.“ Ich zeige ihr das Telefon. Sie spricht mit ihrem Mann und lacht, legt auf. „Ich soll meine Omagefühle loslassen, sagt er.“ Wir lachen auch und ich bringe Pei zu den Kindern. 10 Minuten später hören wir sie schon lachen. Wir anderen grinsen uns an und gehen.

Wir gehen nicht weit. Nur in die Bar des Hotels, wo auch Musik gespielt wird. Wir suchen uns einen Tisch und werden gleich darauf bedient. Hat schon was der Chef zu sein. Ich fordere Reina zum Tanzen auf und sie sagt zu. Sie schmiegt sich in meine Arme und es ist, als ob wir so etwas schon ewig gemacht hätten. Als ich sie zum Tisch zurückbringe ist ihr Gesicht leicht gerötet. Mist, sie hat bestimmt meine Erektion beim Langsamtanz bemerkt. Naja, nun ist es zu spät. Wir unterhalten uns über alles Mögliche nur nicht über den Elefanten im Raum. Pünktlich gehen wir wieder nach oben und ich biete den van Arken meine Gastfreundschaft an. Genug Zimmer sind vorhanden. Sie nehmen an und ziehen sich zurück.

Ich gehe nochmal ins Arbeitszimmer, klappe den Lap auf, schließe die Festplatte an. Ich will die Ordner durchgehen. Aus versehen komme ich auf den Reiter Verdeckte Dateien. Ein neuer Ordner erscheint grau hinterlegt. Der Name des Ordners ist Irena. Jetzt will ich es wissen. Ich klicke darauf und hole tief Luft. Ein Bild von Reina erscheint. Sie steht im Bikini am Rand eines Schwimmbeckens, die Kinder neben ihr. Der Ordnername ist ein Anagramm. Neben dem Bild eine Word Datei. Was ich lese macht mich wütend. Reina wurde gezielt von Ralf ausgewählt. Er setzte Wolfgang auf sie an. Das Arschloch sollte Sex verweigern bis sie die Wände hochklettert vor Lust. Dann wollte Ralf einsteigen und sie und ihren Vater erpressen. Fast musste ich lachen. Arschloch sollte Sex verweigern. Mit was denn?

Das mussten Hans und Reina sehen. Ich weiß, dass es ihnen weh tun würde. Aber sie brauchen die Wahrheit. Gott sei Dank ist es bei Reina nicht soweit gekommen. Ich öffne-te auch die anderen Ordner der Frauen und fand überall dasselbe wie im ersten Ordner. Von den Frauen waren 7 verheiratet und 3 Singles. Ich schwor mir, dass Ralf und Maria nicht ungeschoren davonkommen. Und Sabrina auch nicht. Sie ist Geschichte. Ich wer-de am Montag sofort die Scheidung einreichen. Aber jetzt lud ich erst die Fotos von der Kamera herunter und schickte sie über eine anonyme Mail Adresse an die Zeitung. Brau-chen sie bestimmt für einen Aufmacher wenn sie keine eigenen haben. Ich notierte mir die Kontonummern seiner Banken im In und Ausland. Ich werde einen Hacker darauf an-setzen um die Gelder abzuschöpfen.

Zufrieden von meiner Arbeit legte ich mich auch schlafen.

Teil 28

Am nächsten Morgen wache ich wie gewohnt um 7 Uhr auf. Mache meine Morgenhygie-ne und zapfe mir einen Kaffee nachdem ich mich angekleidet habe. Alles leise und vor-sichtig weil meine Gäste noch schlafen. Dann gehe ich zu dem kleinen Schränkchen ge-genüber vom Lift. Dort wird mir immer die neuste Zeitung hingelegt. Schon von weitem springt mir der Aufmacher ins Gesicht. Orgie im Wäldchen entdeckt, ausführlicher Be-richt auf Seite 2.

Ich nehme die Zeitung, setze mich in die Küche und schlage die Zeitung auf. Das erste was mir in den Blick kommt sind 2 Fotos von den 4 Personen. Die Gesichter und Ge-schlechtsteile mit schwarzen Balken. Ich muss mir ein Lächeln verkneifen. Dann springe ich zu dem Bericht. In den frühen Abendstunden wurde unser Redaktion anonym infor-miert, dass auf der Lichtung in dem Wäldchen dicht bei dem bekannten Swingerclub ungewöhnliches vorgeht. Als unser Reporter dort erschien fand er die Personen so vor wie auf den Fotos. Da er ein Verbrechen vermutete rief er die Polizei. Sie befreiten die Per-sonen und stellten ihre Personalien fest. Es handelt sich um das Ehepaar Ralf und Maria K., Den Vertreter einer großen Firma Wolfgang C. und die Ehefrau eines bekannten Hote-liers unserer Stadt. Sabrina B.

Als Frau B. von ihren Fesseln befreit wurde zog sie ihren Kopf von einer Metallvorrichtung von Wolfgangs Cs. Unterleib zurück und erbrach sich auf den Waldboden. Sie fing un-kontrolliert an zu zittern und konnte nicht beruhigt werden. Ein herbeigerufener Notarzt gab ihr eine Beruhigungsspritze und ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus. Die Metallvorrichtung wurde mit einem Bolzenschneider entfernt und ich konnte sehen, dass die Polizisten sich wegdrehten um ein Lachen zu verbergen. Ich will mal so sagen, das Geschlechtsteil von Wolfgang C. ist nicht sehr ausgeprägt.

Da ein Verbrechen vermutet wurde, wurde das nebenstehende Wohnmobil durchsucht. Die Durchsuchung ergab 3 Kilo Kokain, 1 Kilo Heroin und andere illegale betäubende Substanzen. Das war mir neu. Aber ich hatte das Mobil ja auch nicht durchsucht. Da das Mobil der Familie K. gehört wurden sie in Gewahrsam genommen. Ebenfalls wurde Wolfgang C. abgeführt, da er zugab das Wohnmobil benutzt zu haben. Nach Kenntnis dieses Reporters scheint es sich um eine aus dem Ruder gelaufene S/M Orgie zu halten, auch weil eine 5te Person flüchtig ist.

Wir bleiben dran wenn wir genaueres wissen. Herbert Rhon

Ich musste schallend lachen. „Was ist so lustig?“ Ich blickte auf und sah Hans in der Tür stehen. Ich zeigte auf die Zeitung. „Lies selber, aber zuerst. Möchtest du einen Kaffee.“ Er nickte, setzte sich hin, schnappte sich die Zeitung. Er las den Artikel und begann eben-falls zu lachen. Dann wurde er ernst. „Macht es dir nichts aus, dass du und deine Frau geoutet wurden?“ „Nein, meine Liebe zu ihr ist in dem Moment gestorben als ich sie in den Club gehen sah. Sie muss zusehen wie sie damit zurecht kommt. Ich sitze das aus.“ „Hasst du sie?“ „Nein. Weißt du was schlimmer ist bei einer verlorenen Liebe. Nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Sie ist mir einfach egal. Ich rufe gleich noch unseren An-walt an und lasse eine einstweilige Verfügung gegen sie erstellen. Sie darf sich nicht nä-her als 200m im Umkreis von dem Hotel aufhalten. Ich will sie hier nicht mehr sehen.“

„Wenn du etwas brauchst, sag mir Bescheid. Jetzt etwas anderes. Deine Frau Pei ist ges-tern so schnell verschwunden, ich konnte ihr gar nicht danken und bezahlen.“ „Nee lass mal. Ich regle das schon.“ „Ich streite nicht mit dir. Ich bezahle sie und fertig. Leg dich nicht mit mir an.“ Er steht auf und macht Schattenboxen. Ich muss lachen und nicke. „Wie du willst. Ich ergebe mich.“ „Was macht er schon wieder?“ ertönt eine Frauen-stimme, ich drehe mich um und sehe Hilde. „Hilf mir, er bedroht mich.“ Flachse ich und sie geht zu ihrem Mann, fasst sein Ohr. „Willst du wohl brav sein?“ sagt sie und er schnappt sie sich und gibt ihr einen Kuss.

Was für ein Unterschied zu meinen Schwiegereltern.

Teil 29

Ich ließ die beiden allein und ging in mein Arbeitszimmer. Dort nahm ich das Telefon und rief meinen Anwalt an. „Müller.“ Bellte er ins Telefon. „Moin, hier ist Frank Baum. Ich muss dich sprechen.“ „Du weißt schon dass Samstag ist?“ „Jaja, aber es ist dringend. In einer ½ Stunde bei mir?“ Grummel, grummel. „Das sollte besser auch wichtig sein. Ich komme.“

Wir trafen uns in der Bar, er hatte immer noch einen mürrischen Gesichtsausdruck. „Al-so, was ist los? Was ist so wichtig?“ Ich erklärte ihm alles und zeigte ihm auch das Video vom Club. Fassungslos saß er da. „Ich kann es nicht glauben. Ihr wart doch immer so gut.“ „Bin ja selber überrascht. Aber einmal und Schluss. Keine Gnade. Ich möchte dass du die Scheidungspapiere fertig machst. Den Ehevertrag zur Geltung bringst. Außerdem möchte ich eine Verfügung dass sie sich dem Hotel nicht näher als 200m annähern darf.“

Er überlegte. „Die Papiere kann ich am Montag bei Gericht einreichen. Die Anordnung? Nun, ich kenne den Richter der dieses Wochenende Dienst hat. Das erledige ich noch heute. Wo soll ich sie zustellen?“ „Ich weiß, dass sie im Krankenhaus liegt, allerdings nicht offiziell. Ich habe noch keine Benachrichtigung bekommen. Wie wäre es, sie bei ihren Eltern zu bedienen? Denn dort wird sie unterschlüpfen. Ach so, kann ich ihre Sa-chen auslagern ohne ihre Zustimmung?“ „Ja, kannst du. Ok, dann mache ich mich mal auf den Weg. Ich werde die Anordnung persönlich zustellen. Du schuldest mir etwas.“ Er stand auf, klopfte mir auf die Schulter und verschwand.

Ich rief das Unternehmen an, das Container vermietet und bestellte einen. Dann eine Umzugsfirma. Beide sollten in 1 Stunde da sein. Ich ging wieder nach oben und machte eine Bestandsaufnahme was ihr gehörte. Kurz darauf kamen die Umzugshelfer und 2 Stunden später erinnerte nichts mehr an sie in den Räumen. Den Container ließ ich auch zu Möller liefern. 10 Minuten später klingelte mein Telefon und mein Schwiegervater war am Apparat. „Was soll das mit dem Container?“ rief er ins Telefon. Hätte wenigstens gu-ten Tag sagen können. „Da sind die Sachen deiner Tochter drin. Wir lassen uns schei-den.“ Stille. Dann: „Wie ihr lasst euch scheiden? Warum? Hast du was angestellt?“ „Das fragst du besser deine Tochter wenn du sie siehst. Sie kann es dir erklären.“ Aufgelegt. Na dann eben nicht.

Mein Telefon klingelt schon wieder. Was bin ich, eine Telefonvermittlung. „Kreiskranken-haus. Spreche ich mit Herrn Baum?“ „Ja, was kann ich für sie tun?“ „Herr Baum, ihre Frau liegt hier im Krankenhaus. Sie hatte einen Nervenzusammenbruch. Es geht ihr jetzt soweit gut, aber sie braucht ein paar Sachen zum Anziehen, damit sie nach Hause kommen kann. Sie können sie dann mitnehmen.“ „Falscher Ansprechpartner. Rufen sie bei Möller an. Kennen sie doch, die Boutiquebesitzer. Die können ihnen weiterhelfen.“ Ich beendete das Gespräch.

Leises Klatschen ertönt von meiner Zimmertür. Ich blicke auf und sehe Hans da stehen. Er lächelt. „Man, erinnere mich daran dich nie zu verärgern. Du gehst nuklear. Ich habe mich schon gewundert, was die ganze Aufregung heute Morgen sollte. Jetzt verstehe ich es.“ Ich grinse nur. „Ich lasse mich nicht verarschen.“ Beide gehen wir zurück ins Wohn-zimmer. Die beiden Frauen beschäftigen sich mit den Kindern und schauen fragend zu mir. „Ich erkläre es beim Mittagessen. Wollen wir los?“ sage ich bemüht gelassen. Sie nicken, packen die Kleinen und wir schieben los.

Sabrina

Wo bin ich? Warum liege ich in einem Krankenhausbett? Was sollen die Monitore und der Ständer neben meinem Bett? Und warum sind Kabel auf meiner Brust? Wieso habe ich einen Krankenkittel an? Was ist hier los.

Und dann, nach 2 Minuten kommt es mir und ich schreie auf.

Teil 30

Ich wache wieder auf und eine Krankenschwester ist bei mir. „Willkommen zurück.“ Sagt sie fröhlich. „Was ist passiert?“ „Du hattest eine Schreiattacke und der Arzt hat dir eine Beruhigungsspritze gegeben. Wie geht es dir jetzt? Muss ich wieder den Arzt holen?“ „Nein, ist schon ok.“ Sie stellte mir noch ein Glas Wasser hin und verließ den Raum.

Kaum war sie draußen überkamen mich wieder meine Erinnerungen. Wie ich dem Wer-ben von Clemens nachgegeben habe. Warum eigentlich? Ich hatte doch alles was ich jemals wollte. Ein sorgenfreies Leben, einen Mann der mich liebt und verwöhnt. Ich kann nicht verstehen warum ich so geworden bin. Ich habe doch auch mit anderen geflirtet, aber immer die Grenze gewusst. War es das Versprechen von einem Abenteuer?

Und dann der Club. Ich verstehe mich selber nicht, aber ich war so aufgeregt. Etwas Neues erleben. Keiner wird es je erfahren. Bis dahin hatten Wolfgang und ich uns noch nicht einmal geküsst. Einmal nur. Und dann mit so einem charmanten Kerl. Wir hatten es ja auch gut geplant. Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass ich da schon Frank verraten habe.

Im Club war es dann eine ganz neue Erfahrung. Ich kam mir so verrucht vor. So schlam-pig in den Klamotten die mir Wolfgang gekauft hatte. Ich war jemand anderes. Und dann Maria. Das erste Mal das mich eine Frau geküsst hat. Ich spürte wie mein Säfte anfingen zu fließen. Als sie mich aufs Bett gedrückt hat, habe ich alle Gedanken ausgeschaltet. Und als sie meine Muschi geküsst und geleckt hat bekam ich einen riesigen Orgasmus.

Als mich dann anschließend Wolfgang gefickt hat, hat er mich gleich wieder über den Rand geschossen. Wie ich wieder zu mir kam, sah ich, dass es nicht Wolfgang war son-dern Ralf, der in mir steckte und immer noch stieß. Aber das war mir in dem Moment egal. Ich spürte etwas feuchtes auf meiner Wange und aus dem Augenwinkel sah ich das Wolfgang mir in Gesicht gespritzt hatte. In diesem Augenblick spürte ich wie Ralf in mir ejakulierte. Und etwas verdunkelte mein Gesichtsfeld. Ich sah nur eine Spalte die sich auf meinem Mund niederließ. Ich war im Rausch, streckte meine Zunge raus und leckte. Es konnte nur Maria sein und ich wollte ihr etwas zurückgeben.

Auch an meiner frisch gefüllten Muschi spürte ich eine Zunge, die mich in den 4ten Or-gasmus schickte. Danach weiß ich nicht mehr viel. Nur dass ich im Wohnmobil wieder zu mir kam. Und dann begann der Schrecken. Ralf und Maria saßen vor und machten mir klar, dass ich ihre persönliche Schlampe bin. Dass ich ihre Geschäftspartner zu un-terhalten habe wann immer sie das wollen. Sollte ich mich dagegen wehren, würden sie meinem Mann ein Video von mir aus dem Club zeigen. Ich sollte für Geld mit anderen Männern schlafen. Hilfesuchend schaute ich zu Wolfgang, aber der grinste nur und nick-te zu ihren Worten. Ich bin so dumm.

Ralf erklärte mir das Verhältnis zu Wolfgang. Er war ihr Koberer und Sklave. Und um mich zu überzeugen musste mir Wolfgang seinen Schwanz zeigen. Es war kein Schwanz, nur ein großer Pickel. „Wolfgang liebt die Erniedrigung. Bei uns bekommt er sie und er ist uns hörig. Er wird dir nicht helfen können. Heute Abend kommt dein erster Kunde. Bereite dich darauf vor. Wolfgang wird bei dir bleiben und aufpassen dass du nichts dummes tust.“ Dann verabschiedeten sich Ralf und Maria und ich war mit Wolfgang allein.

Er redete nicht mit mir, ließ mich in meinem Elend allein.

Teil 31

Ich saß nackt an dem Tisch im Mobil und wollte aufstehen, meine Klamotten anziehen und gehen. Da erst merkte ich, dass ich mit einer Fußkette am Tisch festgemacht war. „Mach mich los du Idiot. Ich will weg.“ Schrie ich Wolfgang an, aber er lachte nur. „Du hast heute Abend eine Verabredung.“ Und starrte mich an. Ich ließ mich wieder auf mei-nen Platz fallen, legte den Kopf auf meine Arme und heulte. „Hör auf zu heulen. Du musst heute Abend gut aussehen wenn dein Gast kommt. Soll ich dich ein bisschen aufmuntern? Du weißt, dass ich gut lecken kann.“ Er stand auf und stellte sich vor mich. Da sah ich erst, dass auch er nackt war bis auf den Käfig an seinem Unterleib. Ich drehte mich weg.

Ich hörte ein Klopfen an der Tür und Wolfgang zog eine Hose an und öffnete, trat hinaus und dann hörte ich nichts mehr. Ich starrte aus dem kleinen Fenster. Ich weiß nicht wie lange. Und einige Zeit darauf hatte ich einen Sack über dem Kopf. Ich wurde aus dem Wohnmobil gezerrt nachdem meine Fußfessel aufgeschlossen war. Nackte Erde unter meinen Füßen. Dann wurde ich auf die Knie gezwungen. Ich hatte noch nie soviel Angst. Meine Hände und Füße wurden am Boden befestigt und mir wurde der Sack vom Kopf gezogen.

Ich kniete vor Wolfgang, der an einem Baum festgebunden war. Mein Kopf in Höhe sei-nes Unterleibs. Mein Kopf wurde nach vorne gedrückt bis meine Lippen das kalte Metall seines Käfigs spürten. Ich kniff die Lippen zusammen aber unbarmherzig war der Druck auf meinem Kopf und der Käfig stieß gegen meine Zähne. Unwillkürlich öffnete ich mei-nen Mund um einer Beschädigung zu entgehen. In diesem Moment flutschte der Käfig in meinen Mund. Kurz darauf wurde mein Kopf fixiert, sodass ich ihn nicht zurückziehen konnte um den Käfig auszuspucken. Dann waren wir allein, ich hörte das Entfernen von Schritten.

Ich weiß nicht wie lange wir so verharrten. Aber auf einmal spürte ich eine klebrige Sub-stanz auf meiner Zunge aus dem Käfig tropfen. Wolfgang hatte einen Abgang. Ihn erregte die ganze Situation. Ich versuchte es auszuspucken, erfolglos. Mir blieb nichts anderes übrig es runterzuschlucken. Ich ekelte mich. Und plötzlich laute Stimmen und mein Kopf war frei, meine Hände und Füße losgebunden. Ich drehte mich zur Seite und erbrach mich am ganzen Körper zitternd. Man wollte mir aufhelfen und ich wehrte mich gegen die Hände, spürte einen Einstich Und wachte hier im Krankenhaus auf.

Soweit war ich in meinen Erinnerungen gekommen als die Tür zu meinem Zimmer auf-ging und meine Eltern den Raum betraten. Vor Erleichterung fing ich wieder an zu heulen und streckte meine Arme zu ihnen aus. Sie kamen näher, aber berührten mich nicht. Sie sahen mich nur an und dann sprach meine Mutter. „Wie konntest du das nur tun? So haben wir dich nicht erzogen.“ Mein Vater schüttelte nur den Kopf. „Weißt du überhaupt was du gemacht hast?“ sagte er nur. Mein Tränenfluss wurde stärker.

„Dein Mann hat alle deine Sachen in einen Container an uns liefern lassen. Außerdem hat er eine Verfügung gegen dich, dass du dich dem Hotel nicht nähern darfst.“ Sagte mein Vater weiter. „Aber warum? Ich wollte dass doch alles nicht. Er sollte es nie erfah-ren.“ „Du dummes Mädchen. Dein Mann liest Zeitung. Du solltest dir einen Anwalt holen und bei deinem Mann um Vergebung bitten. Kriechen solltest du, wenn du Verzeihung haben willst.“ „Zeitung? Welche Zeitung?“ Mein Vater warf die Tageszeitung zu mir aufs Bett.

Ich las den Artikel, sah mein Foto und klappte wieder ab

Teil 32

Als ich wieder zu mir kam, war nur mein Vater bei mir. „Was ist passiert?“ fragte ich ihn. „Du bist ohnmächtig geworden als du die Bilder in der Zeitung gesehen hast. Geht es dir jetzt etwas besser? Wir müssen noch einiges besprechen.“ „Ja, im Moment gehts. Wo ist Mama?“ „Deine Mutter sucht ein paar Sachen für dich zusammen. Du bist ja hier nackt eingeliefert worden.“ Ich wurde rot vor Scham. „Wann kann ich hier raus? Ich muss zu-rück zu Frank. Ich muss mit ihm reden.“

„Du wirst Morgen entlassen. Dann kommst du mit uns zu uns nach Hause.“ „Nein, das geht nicht. Ich muss zu Frank.“ „Das wird nicht gehen. Er hat eine einstweilige Verfügung, dass du nicht näher als 200m an ihn heran darfst. Auch nicht an seinem Hotel.“ „Aber ich muss mit ihm reden. Unbedingt. Ich muss ihm alles erklären.“ „Da wirst du wahr-scheinlich kein Glück haben. Ich besorge dir einen Anwalt. Der kann das klären.“ Ich fing wieder an zu heulen. Wie soll ich das Chaos klären, wenn er nicht mit mir reden will.

Dann kam mir noch ein anderer Gedanke. Weiß er von meiner Nacht im Club? Hoffent-lich nicht. Ich kenne Frank, mein Fick im Club wäre das ultimative Ausschlusskriterium. Meine Mutter kam und hatte eine Tasche dabei. „Hier ist Unterwäsche und etwas zum Anziehen. Wir holen dich Morgen früh ab.“ Sie sagte es in einem kalten Ton, stellte die Tasche auf einen Stuhl und beide verließen mein Zimmer.

Wie konnte ich nur so dumm sein? Auf so einen Dummschwätzer wie Wolfgang herein-fallen und meine Ehe gegen die Wand fahren. Und wofür? Für 2 Stunden ungehemmte Lust. Mehr war es nicht. Keine Liebe im Spiel. Ich quälte mich aus dem Bett und ging ins Bad. Dort duschte ich und zog mir ein Nachthemd an, das meine Mutter eingepackt hat-te. Ich fühlte mich etwas besser als mit dem Krankenhaus Leibchen. Dann überlegte ich, wie ich mich Frank gegenüber verhalten sollte. Auf jeden Fall durfte er das mit dem Club nicht erfahren.

Und das andere? Es war schon schwer genug zu erklären warum ich ihn über Jana ange-logen habe. Ich kann nur um Verzeihung bitten. Einen Anfall von Dummheit und geistiger Umnachtung geltend machen. In meinem Kopf legte ich mir die passenden Ausreden zurecht.

Es klopfte an meiner Tür und ein Mann und eine Frau betreten das Zimmer. Sie stellten sich als Kriminalbeamte vom Rauschgiftdezernat vor. „Guten Tag Frau Baum. Wir haben ein paar Fragen zu dem Rauschgiftfund in dem Wohnmobil. Wir hoffen sie können uns ein paar Antworten geben.“ „Ich weiß von keinem Rauschgift.“ Ich sah die zweifelnden Blicke der Beamten. Mein Gott, in was war ich hier hineingeraten? „Wie sind sie in das Wohnmobil gekommen?“ „Herr Clemens hat mich mit dem Mobil an einem Parkplatz abgeholt und dann sind wir zum Club gefahren.“

„Hat er jemals erwähnt, das er Rauschgift dabei hat? Hat er unterwegs angehalten und etwas entgegengenommen?“ „Nein und nein.“ „Haben sie irgendetwas genommen, ein Getränk oder etwas zu essen als sie im Mobil waren?“ „Nein, wir sind gleich zum Club gefahren und direkt hineingegangen als sich Ralf und Maria uns angeschlossen haben.“ „Wie erklären sie sich dann, dass sie nackt und gefesselt waren?“ „Ich weiß es doch nicht. Ich war betrunken und am Morgen bin ich nackt aufgewacht. Ich durfte mich nicht anziehen und dann kamen Ralf und Maria und erklärten, nein drohten mir. Ich musste nackt bleiben. Plötzlich wurde es dunkel um mich und als ich wieder sehen konnte kniete ich vor Wolfgang.“ Die Erinnerung daran machte mich übel und ich musste ins Bad und mich erbrechen als ich an sein Sperma in meinem Mund dachte. Die Beamten schauten sich an, nickten sich zu und verließen mich.

Ich war wieder mit meinen Gedanken allein. Wie sollte ich das reparieren?

Teil 33 Frank

Heute ist Montag und ich habe immer noch meine Hausgäste. So langsam gewöhne ich mich an das Tohuwabohu von 2 Kindern. Immer mehr beziehen sie mich in ihre Spiele ein. Heute sind Reina und ich mit den Kindern allein und die Kleinen krabbeln auf mir rum. Ich muss Pferd spielen. Reina lacht laut auf als ich anfange zu wiehern und die Kinder Kreischen. Ich grinse zu Reina und kneife ihr ein Auge. Mir macht es Spass. „Kin-der, lasst doch mal Hern Baum zu Luft kommen.“ Sagt Reina lachend, aber die Kinder steigen ab. „Komm Pferdchen, ruh dich aus.“ Sie führen mich zum Sofa und ich kann ein Lachen gerade so unterdrücken.

„So fröhlich habe ich sie schon lange nicht mehr gesehen.“ Sagt Reina und setzt sich neben mich. Man, riecht sie gut. „Kinder halt.“ Antworte ich und dann: „Wo sind eigent-lich deine Eltern?“ „Oh, sie haben einen Termin beim Landratsamt. Es geht um die Bau-genehmigung für die Fabrik.“ Ah ja, das hätte ich beinah vergessen. Das ist ja der Grund warum Arschloch hierher geschickt wurde. Aber das will ich jetzt nicht erwähnen um die Stimmung nicht kaputt zu machen. „Ok, und was machen wir jetzt?“ frage ich. „Warten.“ Kommt die lakonische Antwort.

„Nee, das ist doch langweilig.“ Ich wende mich an die Kinder und sie nicken. „Was haltet ihr davon wenn wir in den Zoo gehen?“ frage ich die beiden und schon sitzen sie mir auf dem Schoss. Blicken mich mit großen Augen an, dann ihre Mutter. „Bitte.“ Kommt es zweistimmig. „Aber, aber. Wir können doch nicht über deine Zeit bestimmen.“ Sagt sie zu mir. „Ich bin hier der Chef. Ich kann weg wann ich will.“ Sage ich gespielt hochnäsig. Rei-na gibt auf. „Kinder Hände waschen, Schuhe an.“ Jetzt ganz Mama. Und schon sind die Lütten im Bad. Aufgeregtes Schnattern kommt zu uns. 5 Minuten später stehen sie ge-schniegelt und gebügelt vor uns bereit zum Aufbruch.

Der Tag im Zoo vergeht schnell und ich ertappe mich wie ich immer wieder Reina an-schaue. Sie bemerkt es natürlich und wird leicht rot. Sie blickt immer wieder schnell weg. Aber sie geht neben mir hinter den Kindern hinterher und wir berühren uns ab und zu. Als ich ihre Hand nehme lässt sie es für ein paar Augenblicke zu, zieht sie dann aber schnell weg. Und hat ein tiefrotes Gesicht. Steht ihr. Am späten Nachmittag kommen wir zurück und ihre Eltern sitzen in der Lobby und warten auf uns.

„Warum seid ihr nicht oben?“ frage ich. „Wir wussten nicht, ob wir das dürfen.“ Antwor-tet Hans. „Mi casa, su Casa.“ Sage ich und beide lachen. Zusammen fahren wir hoch und ich rufe die Küche an, lasse uns ein Abendessen bringen. „Können wir kurz in dein Arbeitszimmer?“ fragt Hans und ich führe ihn hin. „Also, unsere Anträge wurden geneh-migt. Wir fangen nächsten Monat an und ich denke in einem ½ Jahr steht alles. Ich werde Bautrupps von hier beschäftigen aber ich habe auch 2 Bauleiter. Meinst du, sie könnten hier Zimmer bekommen? Oder sind sie nicht fein genug?“ „Hans, ich werde nie die Gele-genheit verschenken Geld zu verdienen. Es kommt nur darauf an was du möchtest. Ein-zelzimmer oder eine Suite. Wobei eine Suite auf Dauer billiger ist.“ Erwidere ich lachend. Er lacht auch. „Dann eine Suite.“ „Abgemacht.“ Wir geben uns die Hand. Der Handel ist besiegelt.

Wir gehen zurück zu den Damen und der Rasselbande. Der Tisch ist schon gedeckt und ein paar Minuten später kommt unser Essen. Nach dem Essen macht Reina die Kinder bettfertig und legt sie schlafen. „Kannst du noch eine Geschichte vorlesen?“ fragen mich beide und ich nicke obwohl Reina den Kopf schüttelt. Resigniert seufzt sie, gibt mir ein Kinderbuch. Nach 2 Kapiteln sind sie eingeschlafen. Ich gehe zurück ins Wohnzimmer und nur noch Reina sitzt da. „Wo sind deine Eltern?“ „Im Bett, sie sind müde.“ „Möchtest du noch ein Glas Wein?“ Sie zögert, nickt aber schließlich.

Ich schenke ihr ein Glas ein und dämme das Licht ein wenig. Dann setze ich mich zu ihr. Wir stoßen an, trinken einen Schluck. Als sie ihr Glas abstellt wendet sie sich mir zu. „Ich möchte dir für den Tag danken. So glücklich habe ich die Kinder schon lange nicht mehr gesehen. Und auch mir hat es sehr gefallen.“ Sie gibt mir einen Kuss auf die Wange und ich muss mich beherrschen nicht nach ihr zu greifen.

Bevor ich etwas sagen kann, klingelt das Telefon.

Teil 34

Nervig so ein Klingeln zum falschen Zeitpunkt. Ich ging in mein Arbeitszimmer und nahm den Hörer ab. „Du hast die Scheidung eingereicht. Sie hat heute, nachdem sie aus dem Krankenhaus gekommen ist bekommen. Ich werde einen Anwalt beauftragen. Das wird dir noch leidtun.“ Ein wütender Schwiegervater war am Telefon. „Sie hat nichts gemacht. Nur ein dummer Fehler, sie hat sich mit den falschen Leuten eingelassen. Es ist nichts passiert und du gehst nuklear.“ Ich musste Lachen. „Nichts passiert? Schau in 5 Minu-ten in deinen Mail Account. Ach ja, noch etwas. Schau dir genau das Foto an und überleg dir nochmal, ob du ihr einen Anwalt besorgen willst.“ Ich legte auf.

Dann ging ich zu meinem PC und schrieb ihm die Mail. Als Anhang fügte ich das Video von ihrem Clubbesuch bei. Aber das Sahnehäubchen war das Foto von den Möllers beim Eingang in den Club. Ganz deutlich war die Clubschrift zu lesen, Club Amor. Wenn das nicht reicht um ihn zu Besinnung zu bringen habe ich noch weitere Fotos. Auf senden gedrückt und die Post war unterwegs.

Und schon summte das Telefon. „Das wagst du nicht. Du wirst nicht dieses Foto gegen uns verwenden.“ „Wenn du den Anwalt zurückpfeifst, wird dein wertvoller Name nicht in den Dreck gezogen. By the way, ich habe noch mehr Fotos. Von einem bestimmten Zim-mer.“ Wieder legte ich auf. Lass ihn darüber nachdenken. Eine halbe Stunde später war er wieder am Telefon. „Ok, ich habe verstanden. Ich zahle ihr keinen Anwalt. Gibt es eine Möglichkeit auf Versöhnung?“ „Nein, keine Chance. Sag deiner Tochter sie soll sich ei-nen Anwalt nehmen und in die Scheidung einwilligen. Falls nicht, kann sie sich im Inter-net bewundern.“ Damit legte ich auf und ging zurück zu Reina.

Leider war sie nicht mehr im Wohnzimmer. Ich seufzte frustriert auf. Schenkte mir einen Whiskey ein, setzte mich auf das Sofa und trank in langsamen Schlucken. Dachte dar-über nach, wie es weitergehen sollte. Meine Liebe zu Sabrina war gestorben, aber ich ertappte mich dabei, mir etwas mit Reina vorzustellen. Ich musste es langsam und vor-sichtig angehen. Aber erst muss meine Scheidung durch sein.

Am nächsten Morgen rief ich meinen Anwalt an. Ich wollte eine einvernehmliche Schei-dung, weil es der schnellste Weg war. Er sagte mir, dass er den Antrag an Sabrina weiter-leiten würde. Wenn ich Glück habe, bin ich in 4 Monaten geschieden. Mit dieser Informa-tion rief ich bei Möller an. „Sagen sie ihrer Tochter, dass sie einer einvernehmlichen Scheidung zustimmen soll. Dann wird keine schmutzige Wäsche gewaschen. Ich werde ihr auch eine kleine Summe trotz des Ehevertrags zahlen. Und sagen sie auch, es gibt keine Chance auf Versöhnung.“ Er bestätigte und legte auf.

Wir hatten gerade das Gespräch beendet als es an dem Türrahmen klopfte. „Darf ich reinkommen?“ fragte Hans und als ich nickte trat er ein und schloss die Tür hinter sich. „Also, was hast du mit meiner Tochter vor?“ Mein verblüfftes Gesicht brachte ihn zum Grinsen. „Ich gebe zu ich habe gelauscht. Morgen werden auch die Papiere meiner Toch-ter eingereicht. Dann seid ihr bald beide frei. Nun guck nicht so bedröppelt. Ich weiß wie du meine Tochter ansiehst und ich sehe auch ihre Blicke zu dir. Und dann sind da noch die Kinder. So glücklich habe ich sie schon lange nicht mehr gesehen. Also, was ist los?“

Ich musste mich sammeln. War ich so leicht zu durchschauen? „Hans, ich habe mich in deine Tochter verliebt. Ich weiß, ich weiß. Es geht zu schnell aber ich möchte nichts mehr als mit ihr zusammen zu sein. Ich denke, sie hat auch Gefühle für mich. Wenn du also nichts dagegen hast, werde ich mich um sie bemühen. Und um die Kinder. Ich mag sie auch.“ „Junge, ich habe bestimmt nichts dagegen und ich werde mich auch nicht einmi-schen. Ich habe mit meiner Frau gesprochen und wir sind uns einig, dass es das beste ist was ihr passieren kann. Junge, rede mit ihr. Und sei ehrlich. Alles muss auf den Tisch. Auch der Club.“ Ich nickte. „Kannst du mit deiner Frau und den Kindern eine kleine Spritz-tour machen?“ frage ich und er lacht. „Schon gebongt.“

Er geht und ich bereite mich auf einen schweren Gang vor.

Teil 35 Epilog

Nach meinem Geständnis bei Reina wartete ich endlose Minuten auf ihre Antwort. Sie starrte mich nur an und dann begann ein leises Kichern das zu einem lauten Gelächter wurde. Vor lauter Lachen bekam sie kaum Luft und Tränen liefen ihre Wangen herunter. „Du hast wirklich einen Swingerclub? Und da hast du sie erwischt? Ich glaub es nicht.“ Und wieder ein Lachanfall. Ich wusste nicht wie ich mich verhalten soll und schaute ver-legen auf den Boden.

Plötzlich saß sie auf meinem Schoss. Nahm mein Gesicht in ihre Hände und zwang mich sie anzusehen. „Ich verspreche dir, dir so etwas niemals anzutun.“ Und damit gab sie mir einen Kuss. „Aber du musst mich einmal mitnehmen, damit ich es auch einmal se-hen kann.“

2 Jahre später

Sabrina: Ich wehrte mich nicht gegen die Scheidung. Ich weiß was ich der Liebe meines Lebens angetan habe. Und das nur, um mich bestätigt zu fühlen. Dabei hatte ich alles was ich brauchte. Ich zog in einen Ort 300Km von zu Hause und eröffnete eine Boutique. Mein Vater hat mir das Geld geliehen. Und trotz dass wir einen Ehevertrag hatten, hat mir Frank 100.000€ als Abfindung gegeben. Ich vermute mal, auf zureden seiner neuen Lie-be. Ich habe in den letzten 3 Monaten jemanden gefunden und ich denke es wird lang-sam ernst. Was ich ganz sicher nicht machen werde, meine Fehler zu wiederholen. Frank und seiner neuen Frau wünsche ich alles Gute.

Ralf und Maria: Sie kamen vor Gericht und bei der Menge des Drogenfundes wurden sie zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihre Strafe wegen Erpressung steht noch aus. Bei der Hausdurchsuchung damals wurde auch der Rechner beschlagnahmt und die Ordner der Frauen gefunden. Alle sagten gegen sie aus.

Wolfgang: Er hatte Glück. Er willigte in die Scheidung ein. In einem Gerichtsverfahren wurde er nur als Mitläufer behandelt und bekam eine Bewährungsstrafe. Da letzte was man von ihm hörte, war, dass er ein Paar gefunden hat und er seinen Lebensstil auslebt.

Meine ehemaligen Schwiegereltern: Die Möllers verhielten sich neutral in der Schei-dung. Sie wurden auch längere Zeit nicht mehr im Club gesehen. Aber nach 3 Monaten besuchten sie ihn wieder. Sollen sie. Jeder lebt so wie er will.

Hans und Hilde: Meine neuen Schwiegereltern wurden Dauergäste in meinem Hotel nachdem Reina und Kinder bei mir eingezogen waren. Und wir verstanden uns sehr gut. Beide überlegen hierher zu ziehen.

Reina und ich: Tja, über uns gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Nach unseren bei-den Scheidungen heirateten wir und ich adoptierte die Kinder. Und wir haben auch ein neues Kind. Es ist ein Jahr alt und ein kleines Mädchen. Im Moment arbeiten wir an ei-nem 2ten. Wir wohnen immer noch in meiner Wohnung, überlegen aber ein Haus zu bauen. Wir brauchen den Platz und einen anderen Spielplatz für die Kinder. Sie machen das Hotelpersonal noch verrückt. Aber sie werden von ihnen auch verwöhnt.

Ich habe also doch noch Glück gehabt. Andere hatten Pech. Sie hatten sich den falschen Gegner ausgesucht.

Meine Frau ruft, wir wollen Essen gehen und sie will mir etwas mitteilen.

Tschüss und danke dass ihr meine Geschichte gelesen habt.



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