Das Wochenende (2) (fm:Sonstige, 4916 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Brentano | ||
| Veröffentlicht: Oct 17 2026 | Gesehen / Gelesen: 164 / 112 [68%] | Bewertung Teil: 9.00 (4 Stimmen) |
| Triggerwarnung - in diesem Teil wird es wenig bis keine Erotik geben. Ich hole es im Teil 3 nach - versprochen!. | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
| [ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ] |
Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte
Die Gläser wurden nachgefüllt.
Nina: „Wir könnten was spielen.“
Sie nahm ihr Handy.
Daniel: „Bitte nichts mit Malen.“
Leon: „Warum nicht?“
Nicole: „Weil seine Menschen aussehen wie Kartoffeln mit Armen.“
Daniel: „Du übertreibst.“
Nicole: „Leider nicht.“
Leon: „Jetzt will ich das aber sehen.“
Daniel: „Vergiss es.“
Nina fand schließlich ein einfaches Begrifferaten. Zwei Teams, einer erklärte, der andere musste möglichst schnell erraten.
Nicole: „Paare gegeneinander?“
Nina: „Och, langweilig. Wir losen.“
Sie riss vier kleine Zettel von einem Hotelnotizblock, beschriftete sie und faltete sie zusammen. Daniel zog zuerst, dann die anderen.
Nina: „Na toll.“
Sie bildete mit Daniel ein Team.
Daniel: „Was soll das denn heißen?“
Nina: „Dass ich gern gewinnen würde.“
Daniel: „Dann hast du ja Glück gehabt.“
Nicole: „Ich hoffe, du hast heute deine Tabletten gegen Selbstüberschätzung genommen.“
Daniel: „Sehr witzig.“
Die ersten Runden verliefen ziemlich ausgeglichen. Daniel erklärte umständlich, Nina wurde ungeduldig, und beide mussten immer wieder über sich selbst lachen. Als Leon an der Reihe war, las er seinen Begriff und schaute Nicole an.
Leon: „Morgens.“
Nicole: „Kaffee.“
Leon: „Richtig.“
Daniel: „Das kann ja wohl nicht wahr sein.“
Nicole: „War doch einfach.“
Daniel: „Du hättest auch Frühstück oder Wecker sagen können.“
Nicole: „Aber Kaffee war richtig.“
Beim nächsten Durchgang brauchte Daniel fast eine halbe Minute, um Nina auf das Wort Spiegel zu bringen.
Daniel: „Das hängt im Bad.“
Nina: „Handtuch.“
Daniel: „Nein. An der Wand.“
Nina: „Schrank.“
Daniel: „Man kann sich darin sehen!“
Nina: „Spiegel!“
Daniel: „Na endlich!“
Nina: „Du bist wirklich eine Katastrophe.“
Daniel: „Immerhin eine erfolgreiche.“
Nina schlug ihm lachend auf den Oberschenkel.
Nina: „Wir verlieren gerade.“
Daniel: „Mit dir verliere ich sogar ganz gern.“
Nina lachte und ließ ihre Hand noch einen Augenblick auf seinem Bein liegen, bevor sie sie zurückzog. Dann waren wieder Leon und Nicole dran. Nicole las ihren Begriff.
Nicole: „Das hast du heute bei der Wanderung gesucht.“
Leon: „Eine Abkürzung.“
Nicole: „Ja!“
Beide lachten.
Nina: „Moment. Was für eine Abkürzung?“
Leon: „Da gab es doch diesen Wegweiser. Nicole meinte, wir könnten da langgehen. Wären angeblich nur zehn Minuten gewesen.“
Nicole: „Ja, bis du mich darauf hingewiesen hast, dass der Weg direkt wieder den Berg hochgeht.“
Leon: „Eben.“
Nicole lachte erneut. Leon grinste sie an. Nina sagte nichts mehr. Daniel warf ihr einen kurzen Blick zu. Er hatte ihre Veränderung bemerkt. Und er konnte sogar verstehen, was sie störte. Ihm selbst war schon während der Wanderung aufgefallen, wie oft Leon die Nähe seiner Frau gesucht hatte. Andererseits kannte man sich seit Jahren. Sie hatten schon oft zusammen Urlaub gemacht. Es war eigentlich albern, sich deswegen Gedanken zu machen.
Nach einigen weiteren Runden lagen Nicole und Leon deutlich vorn.
Nicole: „Wir sind einfach ein gutes Team.“
Leon hielt ihr sein Glas hin.
Leon: „Auf uns.“
Sie stießen an.
Nina: „Ja, das sieht man.“
Nicole: „Was?“
Nina: „Nichts. Ihr versteht euch eben gut.“
Daniel: „Offenbar besser als ihr.“
Daniel lachte. Nina lächelte nicht.
Leon: „Was ist denn jetzt?“
Nina: „Gar nichts.“
Leon: „Du guckst aber so.“
Nina: „Wie gucke ich denn?“
Leon: „Nina, bitte.“
Nina: „Was denn? Ich habe doch gar nichts gesagt.“
Nicole: „Wollen wir noch eine Runde?“
Sie legte ihr Handy auf den Tisch.
Nina: „Ach, spielt doch allein weiter. Ihr braucht uns doch sowieso nicht.“
Daniel sah sie überrascht an.
Nicole: „Jetzt bist du aber eine schlechte Verliererin.“
Es war der falsche Satz.
Nina: „Darum geht's überhaupt nicht.“
Nicole: „Worum denn sonst?“
Nina sah erst sie, dann Leon an.
Nina: „Ihr hängt doch den ganzen Tag schon aufeinander.“
Niemand antwortete sofort.
Nicole: „Wie bitte?“
Nina: „Du hast mich schon verstanden.“
Leon stellte sein Glas ab.
Leon: „Nina, lass das.“
Nina: „Warum? Ist doch so.“
Leon: „Jetzt reicht's aber.“
Nina: „Ach, natürlich. Entschuldigung. Ich wollte euch nicht stören.“
Nicole: „Was soll das denn heißen?“
Nina: „Nichts. Ihr versteht euch einfach wahnsinnig gut. Ist doch schön.“
Leon: „Nina!“
Aber Nina war inzwischen zu aufgebracht, um aufzuhören.
Nina: „Ganz ehrlich? Wenn ihr euch so toll versteht, könnt ihr auch gleich die Nacht zusammen verbringen.“
Nicole sah sie fassungslos an.
Nicole: „Spinnst du?“
Nina: „War doch nur ein Witz.“
Nicole: „Ein ziemlich bescheuerter.“
Nina: „Meine Güte, Nicole. Jetzt reg dich doch nicht gleich so auf.“
Nicole: „Du unterstellst mir gerade, dass ich mit deinem Mann ins Bett will!“
Nina: „Das habe ich nicht gesagt.“
Nicole: „Was denn dann?“
Nina schwieg. Nicole schaute zu Daniel. Sie erwartete, dass er etwas sagte. Stattdessen griff er nach seinem Glas.
Nicole: „Daniel?“
Daniel: „Was?“
Nicole: „Findest du das gerade normal?“
Daniel seufzte.
Daniel: „Nein, natürlich nicht. Aber Nina hat es doch schon zurückgenommen.“
Nicole: „Sie hat überhaupt nichts zurückgenommen.“
Daniel: „Jetzt macht doch bitte nicht aus so einem blöden Spruch einen riesigen Streit.“
Nicole starrte ihn an.
Nicole: „Das ist jetzt nicht dein Ernst.“
Daniel: „Nicole, bitte.“
Nicole: „Sie behauptet praktisch, dass ich mit Leon was habe, und du findest, ich soll mich nicht so anstellen?“
Daniel: „Das hat sie so nicht gesagt.“
Nicole: „Ach, wirklich?“
Daniel spürte, dass er sich gerade um Kopf und Kragen redete. Eigentlich wollte er nur verhindern, dass der Abend völlig aus dem Ruder lief. Gleichzeitig hatte ihn Ninas Bemerkung mehr getroffen, als er zugeben wollte. Vielleicht auch deshalb fiel es ihm schwer, seiner Frau recht zu geben.
Daniel: „Du musst nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.“
Nicole schüttelte langsam den Kopf.
Nicole: „Unglaublich.“
Sie stand auf.
Daniel: „Nicole, jetzt bleib doch sitzen.“
Nicole: „Ich gehe mal kurz raus.“
Daniel: „Wir können das doch vernünftig klären.“
Nicole: „Dann fang damit an.“
Sie nahm ihre Strickjacke vom Sessel und verließ das Zimmer. Daniel sah ihr nach. Er überlegte, ob er ihr folgen sollte, blieb dann aber sitzen.
Leon: „Na, herzlichen Glückwunsch.“
Nina: „Was soll das denn jetzt?“
Leon: „Du hast den ganzen Abend kaputtgemacht.“
Nina: „Ich?“
Leon: „Ja, du.“
Nina: „Vielleicht solltest du dich mal fragen, warum ich überhaupt sauer bin.“
Leon lehnte sich zurück und fuhr sich mit der Hand über das Gesicht.
Leon: „Weil du eifersüchtig bist. Wegen nichts.“
Nina: „Wegen nichts?“
Leon: „Ich habe mich mit Nicole unterhalten. Wir haben zusammen gespielt. Was ist daran bitte schlimm?“
Nina: „Es geht nicht um das blöde Spiel!“
Leon: „Worum dann?“
Nina beugte sich vor.
Nina: „Du schaust sie ständig an, Leon. Den ganzen Tag. Wenn sie was sagt, hörst du sofort zu. Wenn sie lacht, lachst du mit. Und wenn wir alle zusammen irgendwo sitzen, findest du immer einen Grund, dich neben sie zu setzen.“
Leon schüttelte den Kopf.
Leon: „Du spinnst.“
Nina: „Dann sag mir doch einfach, dass du sie nicht attraktiv findest.“
Leon: „Was soll denn die Frage?“
Nina: „Beantworte sie.“
Leon: „Natürlich ist Nicole attraktiv. Das weißt du doch selbst.“
Nina lachte bitter.
Nina: „Na bitte.“
Leon: „Was heißt denn hier na bitte? Ich bin doch nicht blind.“
Nina: „Offenbar nicht.“
Daniel hatte bisher geschwiegen. Er fand, dass Nina übertrieb. Aber manches von dem, was sie sagte, kam ihm unangenehm bekannt vor.
Daniel: „Ganz ehrlich, Leon, mir ist das heute auch aufgefallen.“
Leon: „Jetzt fängst du auch noch an?“
Daniel: „Ich sage nur, dass es mir aufgefallen ist.“
Leon: „Was denn? Dass ich mit deiner Frau geredet habe?“
Daniel zuckte mit den Schultern.
Daniel: „Vielleicht ein bisschen mehr als sonst.“
Leon: „Ihr habt sie doch nicht mehr alle.“
Nina: „Du musst deswegen nicht gleich ausflippen.“
Leon starrte sie an.
Leon: „Ausflippen? Wer hat denn hier gerade einen Aufstand gemacht?“
Nina griff nach ihrem Glas, stellte es aber wieder ab.
Nina: „Weißt du was? Vielleicht wäre es wirklich besser, wenn ihr zwei zusammen wärt.“
Leon: „Hör endlich auf damit.“
Nina: „Wieso? Ihr passt doch offenbar hervorragend zusammen.“
Leon: „Und du und Daniel seid das Traumpaar, oder was?“
Nina warf Daniel einen Blick zu.
Nina: „Mit Daniel kann ich mich jedenfalls gut unterhalten.“
Leon: „Na, wunderbar.“
Nina: „Und er macht sich wenigstens nicht über mich lustig, wenn mich etwas verletzt.“
Daniel hob die Hände.
Daniel: „Könnt ihr mich da bitte raushalten?“
Leon: „Warum? Du hast doch gerade selbst gesagt, dass du glaubst, ich würde was von Nicole wollen.“
Daniel: „Das habe ich nicht gesagt.“
Leon: „Aber gedacht.“
Daniel antwortete nicht. In diesem Moment ging die Tür auf. Nicole kam zurück. Sie blieb kurz stehen, als sie die drei sah.
Nicole: „Seid ihr immer noch dabei?“
Niemand antwortete. Sie legte ihre Strickjacke auf den Sessel.
Nicole: „Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf diesen Mist.“
Nina: „Nicole, ich wollte dich vorhin nicht beleidigen.“
Nicole sah sie an.
Nicole: „Dann hättest du dir den Spruch sparen sollen.“
Nina: „Ja, vielleicht.“
Nicole: „Nicht vielleicht.“
Nina presste die Lippen zusammen. Nicole setzte sich wieder. Sie war ruhiger geworden, aber sie fühlte sich noch immer gedemütigt. Am meisten ärgerte sie, dass Daniel sie vor den anderen hatte stehen lassen.
Nicole: „Nur damit das klar ist. Ich habe nichts mit Leon. Ich habe auch nicht vor, etwas mit ihm anzufangen. Aber ich werde mich bestimmt nicht dafür entschuldigen, dass wir uns gut verstehen.“
Daniel: „Das verlangt ja auch keiner.“
Nicole: „Vorhin klang das noch anders.“
Er wollte etwas erwidern, ließ es aber.
Leon: „Genau das versuche ich Nina auch die ganze Zeit zu erklären.“
Nicole: „Du musst mich nicht verteidigen.“
Leon: „Das wollte ich auch nicht.“
Nicole: „Gut.“
Wieder schwiegen sie. Daniel nahm sein Glas, betrachtete den Wein darin und stellte es ungetrunken zurück.
Daniel: „Eine Frage hätte ich allerdings schon.“
Nicole sah ihn müde an.
Nicole: „Was denn noch?“
Er zögerte.
Daniel: „Findest du Leon eigentlich attraktiv?“
Nicole: „Daniel!“
Daniel: „Was denn? Ich frage doch nur.“
Nicole: „Das ist jetzt nicht dein Ernst.“
Daniel: „Warum kannst du nicht einfach antworten?“
Nicole blickte zu Leon, dann wieder zu ihrem Mann.
Nicole: „Ja. Leon ist attraktiv. Zufrieden?“
Daniel nickte langsam.
Nicole: „Und? Was soll mir das jetzt sagen?“
Daniel: „Nichts.“
Nicole: „Du bist manchmal wirklich unmöglich.“
Daniel: „Ich habe nur gefragt.“
Nicole: „Ja. Und ich habe geantwortet. Nur weil ich jemanden attraktiv finde, heißt das noch lange nicht, dass ich mit ihm ins Bett will.“
Daniel: „Hab ich auch nicht behauptet.“
Nicole: „Aber du tust so.“
Nina hatte die ganze Zeit zugehört. Jetzt sah sie Nicole direkt an.
Nina: „Und wenn er nicht mit mir zusammen wäre?“
Nicole stutzte.
Nicole: „Was?“
Nina: „Wenn Leon Single wäre. Würdest du dann was mit ihm anfangen?“
Leon stöhnte.
Leon: „Nina, bitte hör auf.“
Nina: „Ich frage sie doch nur.“
Nicole schaute Nina eine Weile an.
Nicole: „Vielleicht. Keine Ahnung. Aber er ist nicht Single, und ich bin verheiratet. Also stellt sich die Frage nicht.“
Daniel lachte kurz.
Daniel: „Na, immerhin sind wir jetzt schon bei vielleicht.“
Nicole drehte sich zu ihm.
Nicole: „Du hast doch gefragt! Was erwartest du denn? Dass ich dir erzähle, du bist der einzige attraktive Mann auf der Welt?“
Daniel: „Das wäre zumindest nett.“
Nicole: „Mein Gott, Daniel.“
Daniel: „War ein Witz.“
Nicole: „Ein schlechter.“
Nina ließ sich zurück ins Sofa sinken.
Nina: „Vielleicht haben wir einfach alle die falschen Partner erwischt.“
Sie sagte es halblaut, mehr zu sich selbst. Trotzdem hörten es alle.
Leon: „Na, herzlichen Dank.“
Nina zuckte mit den Schultern.
Nina: „Ist doch so. Ihr zwei versteht euch blendend. Und ich habe mich mit Daniel heute auch besser unterhalten als mit dir.“
Daniel sah auf.
Daniel: „Danke. Glaube ich.“
Nina lächelte ihn kurz an. Zum ersten Mal seit einer halben Stunde. Leon schüttelte den Kopf.
Leon: „Ihr seid doch völlig verrückt.“
Daniel: „Vielleicht.“
Es war nur ein Wort, aber irgendetwas an seinem Ton ließ Nicole aufhorchen.
Nicole: „Was heißt vielleicht?“
Daniel sah sie an.
Daniel: „Na ja. Vielleicht hat Nina gar nicht so unrecht.“
Nicole: „Womit?“
Er wusste selbst nicht genau, warum er weitersprach. Wahrscheinlich hätte er besser den Mund gehalten.
Daniel: „Vielleicht sollten wir einfach mal die Partner tauschen.“
Leon lachte ungläubig.
Leon: „Was?“
Daniel versuchte ebenfalls zu lachen. Es klang nicht besonders überzeugend.
Daniel: „War doch nur so eine Idee.“
Nicole starrte ihn an.
Nicole: „Du willst mich verarschen.“
Daniel: „Nein, ich meine ...“
Er brach ab. Nina beugte sich vor.
Nina: „Moment mal. Meinst du das ernst?“
Daniel sah sie an. Eigentlich wollte er Nein sagen. Aber nun waren alle Augen auf ihn gerichtet, und plötzlich reizte ihn der Gedanke, den er gerade ausgesprochen hatte.
Daniel: „Warum eigentlich nicht?“
Leon: „Weil wir alle nicht mehr ganz dicht sind, zum Beispiel.“
Daniel zuckte mit den Schultern.
Daniel: „Wir sitzen hier seit einer Stunde und diskutieren darüber, wer wen attraktiv findet und wer vielleicht was von wem will. Warum reden wir überhaupt so viel darüber?“
Nicole: „Weil Nina eifersüchtig ist!“
Daniel: „Ja, und vielleicht nicht ganz ohne Grund.“
Nicole: „Daniel!“
Daniel: „Was denn? Du hast gerade selbst gesagt, dass du Leon attraktiv findest.“
Nicole: „Du etwa nicht?“
Leon hob die Augenbrauen.
Leon: „Danke, Nicole.“
Trotz allem mussten sie kurz lachen.
Daniel: „Du weißt schon, was ich meine.“
Nicole: „Nein, weiß ich nicht.“
Nicole sah ihren Mann an. Sie versuchte herauszufinden, ob er sie provozieren wollte oder ob er tatsächlich darüber nachdachte.
Nicole: „Du schlägst also ernsthaft vor, dass ich heute mit Leon schlafe?“
Daniel schwieg einen Augenblick zu lange.
Daniel: „Und ich mit Nina.“
Niemand lachte mehr.
Nina blickte zu Daniel. Bisher hatte sie die ganze Geschichte als eine Art Machtkampf mit Leon gesehen. Nun merkte sie, dass sie selbst Teil des Vorschlags war.
Nina: „Interessant.“
Leon wandte sich ihr zu.
Leon: „Das ist nicht dein Ernst.“
Nina: „Ich habe doch noch gar nichts gesagt.“
Leon: „Aber du denkst darüber nach.“
Nina: „Und wenn?“
Leon: „Nina!“
Nina: „Was ist denn? Du findest Nicole attraktiv. Hast du doch selbst gesagt.“
Leon: „Das ist doch etwas völlig anderes.“
Nina: „Ach ja? Warum?“
Leon antwortete nicht sofort. Nicole sah von einem zum anderen. Sie war noch immer wütend auf Daniel. Gleichzeitig hatte sie bemerkt, dass Leon auf den Vorschlag nicht einfach nur empört reagierte. Er wirkte vor allem überfordert. Und sie musste sich eingestehen, dass der Gedanke etwas in ihr auslöste. Es war eine Sache, Leon attraktiv zu finden. Es war etwas völlig anderes, sich vorzustellen, tatsächlich mit ihm allein zu sein.
Nicole: „Ich glaube, du weißt gar nicht, was du da gerade vorschlägst.“
Daniel: „Kann sein.“
Nicole: „Du willst doch nur sehen, ob ich mich das traue.“
Daniel überlegte.
Daniel: „Vielleicht will ich auch wissen, wie ich damit umgehen würde.“
Nicole: „Und Nina?“
Er schaute zu ihr.
Nina: „Was ist mit mir?“
Nicole: „Würdest du das überhaupt wollen?“
Nina lehnte sich zurück.
Nina: „Vor zehn Minuten hätte ich gesagt, auf keinen Fall.“
Nicole: „Und jetzt?“
Nina sah zu Leon.
Nina: „Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher.“
Leon stand auf und ging zum Fenster.
Leon: „Das ist doch bescheuert. Wir machen gerade aus einem blöden Streit etwas, das wir morgen wahrscheinlich alle bereuen.“
Daniel: „Kann sein.“
Leon: „Dann hör auf damit.“
Daniel schwieg. Leon drehte sich wieder um.
Leon: „Und vor allem: Nicole ist doch kein Gegenstand, den du einfach mit mir tauschen kannst.“
Nicole: „Danke. Schön, dass das auch mal jemandem auffällt.“
Daniel rieb sich über die Stirn.
Daniel: „So habe ich das nicht gemeint.“
Nicole: „Wie denn dann?“
Er suchte nach einer Antwort.
Daniel: „Ich weiß es nicht genau.“
Das war wenigstens ehrlich. Eine Weile sagte niemand etwas. Dann nahm Nina ihr Weinglas, stellte es ein Stück von sich weg und sah die anderen an.
Nina: „Also, ich finde die Vorstellung ehrlich gesagt gar nicht mehr so abwegig.“
Leon starrte sie an.
Leon: „Du hast gerade eine Riesenszene gemacht, weil du glaubst, ich will was von Nicole. Und jetzt willst du freiwillig die Partner tauschen?“
Nina: „Vielleicht will ich einfach wissen, ob du dann immer noch so gelassen bist.“
Leon: „Das ist doch kein Grund!“
Nina: „Vielleicht nicht. Aber vielleicht bin ich auch einfach neugierig.“
Sie blickte kurz zu Daniel. Nicole hatte den Blick bemerkt. Und auf einmal fragte sie sich, ob nicht auch Nina und Daniel sich an diesem Abend ein wenig zu gut verstanden hatten.
Nicole: „Ist da eigentlich irgendwas zwischen euch beiden?“
Daniel sah überrascht auf.
Daniel: „Was? Nein!“
Nina: „Natürlich nicht.“
Nicole: „Na dann.“
Nicole nahm ihr Glas, trank einen kleinen Schluck und stellte es wieder ab.
Nicole: „Komisch. Wenn ihr beide euch gut versteht, ist das völlig normal. Aber wenn ich mit Leon lache, haben wir angeblich gleich ein Verhältnis.“
Daniel wollte etwas sagen, doch Nicole hob die Hand.
Nicole: „Nein, lass mich ausreden. Mich hat heute keiner gefragt, was ich eigentlich will. Erst unterstellt Nina mir irgendwelche Sachen, dann lässt du mich damit allein, und jetzt schlägst du vor, mich mit ihrem Mann ins Bett zu schicken.“
Daniel: „Du kannst jederzeit Nein sagen.“
Nicole: „Natürlich kann ich das.“
Daniel: „Dann sag Nein.“
Nicole schaute ihn an.
Nicole: „Vielleicht will ich aber gar nicht Nein sagen.“
Daniel öffnete den Mund, brachte jedoch nichts heraus. Für einen kurzen Moment genoss Nicole seinen Gesichtsausdruck. Dann wurde ihr bewusst, was sie gerade gesagt hatte. Leon hatte sich wieder hingesetzt. Sein Blick ruhte auf ihr.
Leon: „Nicole, ich möchte nicht, dass du das machst, nur um Daniel eins auszuwischen.“
Sie sah ihn an.
Nicole: „Und wenn ich es aus einem anderen Grund machen würde?“
Leon antwortete nicht.
Nina betrachtete die beiden. Die Eifersucht war noch da. Aber daneben war inzwischen etwas anderes getreten. Sie merkte, dass sie selbst neugierig wurde. Auf Daniel. Und darauf, wie Leon reagieren würde, wenn sie tatsächlich mit einem anderen Mann ins Bett ging.
Daniel bemerkte ihren Blick.
Zum ersten Mal fragte er sich, ob er gerade etwas angestoßen hatte, das er vielleicht gar nicht mehr kontrollieren konnte.
Leon: „Wir sollten jetzt wirklich Schluss machen.“
Nina: „Mit dem Abend?“
Leon: „Mit dieser Diskussion.“
Niemand widersprach.
Aber niemand stand auf.
Nicole blickte zu Daniel.
Nicole: „Eine Sache will ich wissen.“
Daniel: „Welche?“
Nicole: „Wenn ich heute wirklich mit Leon in sein Zimmer gehen würde. Könntest du damit umgehen?“
Daniel sah sie an. Er hatte geglaubt, die Antwort zu kennen. Jetzt war er sich nicht mehr sicher.
Daniel: „Ich weiß es nicht.“
Nicole nickte langsam.
Nicole: „Siehst du. Genau das ist das Problem.“
Daniel: „Moment mal. Du fragst mich, ob ich damit klarkommen würde. Aber ob du es überhaupt willst, sagst du nicht.“
Nicole: „Ich habe dir doch gerade gesagt, dass ich es nicht ausschließe.“
Daniel: „Ja. Vielleicht. Eventuell. Irgendwann.“
Nicole: „Was willst du denn hören?“
Daniel: „Eine ehrliche Antwort.“
Nicole stellte ihr Glas ab.
Nicole: „Gut. Ja, ich könnte mir vorstellen, mit Leon zu schlafen. Ist es das, was du wissen wolltest?“
Daniel hatte nicht damit gerechnet, dass sie es so deutlich aussprechen würde. Er sah zu Leon, der betreten auf den Tisch blickte.
Nicole: „Und jetzt bist du beleidigt.“
Daniel: „Bin ich nicht.“
Nicole: „Doch. Dabei war es deine Idee.“
Nina: „Also ich finde, Nicole hat recht.“
Alle drei sahen sie an.
Nina: „Du hast es vorgeschlagen, Daniel. Und jetzt, wo es ernst wird, kriegst du kalte Füße.“
Daniel: „Überhaupt nicht.“
Nina: „Dann ist doch alles gut.“
Sie nahm ihr Weinglas und trank den Rest aus.
Leon: „Können wir bitte aufhören, uns gegenseitig hochzuschaukeln?“
Nina: „Du bist doch auch nicht besser. Seit einer Stunde erklärst du mir, dass du Nicole nicht attraktiv findest. Oder jedenfalls nicht so. Und jetzt hast du plötzlich was dagegen, dass ihr zusammen ins Bett gehen könntet.“
Leon: „Ich habe etwas dagegen, dass wir wegen eines bescheuerten Streits unsere Beziehungen aufs Spiel setzen.“
Nina: „Vielleicht sind unsere Beziehungen ja nicht so toll, wie wir immer behaupten.“
Leon: „Nina, jetzt reicht's.“
Nina: „Warum? Weil du nicht hören willst, was ich denke?“
Leon: „Weil du gerade alles kaputtmachst.“
Nina schüttelte den Kopf. Dann sah sie Daniel an.
Nina: „Und was ist mit dir? Würdest du mit mir schlafen wollen?“
Daniel verschluckte sich beinahe an seinem Wein.
Daniel: „Jetzt fragst du mich aber Sachen.“
Nina: „Nicole musste doch auch antworten.“
Daniel: „Ja. Natürlich finde ich dich attraktiv.“
Nina: „Das war nicht meine Frage.“
Daniel lachte verlegen.
Daniel: „Meine Güte, Nina.“
Nina: „Also?“
Er sah zu Nicole. Sie erwiderte seinen Blick, ohne etwas zu sagen.
Daniel: „Ja. Wenn du es unbedingt wissen willst. Ich könnte mir das vorstellen.“
Nina lächelte.
Nina: „Na also. War doch gar nicht so schwer.“
Nicole: „Ihr seid wirklich unglaublich.“
Daniel: „Du hast doch selbst gerade gesagt, dass du mit Leon schlafen würdest!“
Nicole: „Ja. Aber ich habe ihn noch nicht gefragt, ob er auch will.“
Sie drehte sich zu Leon.
Nicole: „Also?“
Leon rieb sich mit beiden Händen übers Gesicht.
Leon: „Ihr macht mich fertig.“
Nicole: „Das ist keine Antwort.“
Leon: „Ja, verdammt. Natürlich würde ich gern mit dir schlafen.“
Für einen Augenblick war es still. Dann begann Nina zu lachen. Erst leise, dann lauter.
Nina: „Das ist doch der Wahnsinn. Jetzt haben wir es wenigstens alle mal ausgesprochen.“
Daniel: „Na wunderbar.“
Nina: „Was denn? Du wolltest doch Ehrlichkeit.“
Daniel nahm sein Glas. Es war leer. Nina stand auf. Sie hatte genug Wein getrunken, um mutiger zu sein als gewöhnlich. Und sie war immer noch wütend auf Leon. Vor allem aber hatte sie plötzlich Lust, etwas zu tun, womit keiner rechnete. Sie ging um den Tisch herum und blieb vor Daniel stehen.
Nina: „Weißt du was? Ich glaube, du würdest dich gar nicht trauen.“
Daniel sah zu ihr auf.
Daniel: „Ach ja?“
Nina: „Ja.“
Sie streckte ihm die Hand entgegen. Daniel nahm sie und ließ sich von ihr hochziehen. Für einen Moment standen sie sich etwas unbeholfen gegenüber.
Daniel: „Und jetzt?“
Nina: „Keine Ahnung.“
Sie lachte. Dann legte sie ihm eine Hand an die Wange und küsste ihn. Es war zunächst nur ein kurzer Kuss. Daniel war so überrascht, dass er nicht reagierte. Doch als Nina sich zurückziehen wollte, hielt er sie an der Hüfte fest. Sie sahen sich einen Augenblick an. Dann küssten sie sich noch einmal. Als sie sich voneinander lösten, sah Nina beinahe erschrocken aus. Daniel ließ sie los.
Leon: „Sag mal, geht's noch?“
Nina drehte sich zu ihm um.
Nina: „Was denn?“
Leon: „Du küsst einfach Daniel? Direkt vor meinen Augen?“
Nina: „Es war ein Kuss, Leon.“
Leon: „Ach, nur ein Kuss?“
Nina: „Du hast doch die ganze Zeit gesagt, ich soll mich nicht so anstellen, wenn du mit Nicole flirtest.“
Leon: „Das ist doch überhaupt nicht dasselbe!“
Nicole: „Wieso eigentlich nicht?“
Sie saß noch immer in ihrem Sessel. Ihr Blick wechselte zwischen ihrem Mann und Nina.
Nicole: „Ehrlich gesagt finde ich das gerade ziemlich interessant.“
Daniel wandte sich zu ihr.
Daniel: „Nicole, das war jetzt nicht ...“
Nicole: „Was? So gemeint?“
Er schwieg.
Nicole: „Du hast sie geküsst. Und ich habe es gesehen. Ist doch okay.“
Dass sie so ruhig sprach, machte Daniel nervöser als jeder Wutausbruch.
Daniel: „Bist du jetzt sauer?“
Nicole: „Ja. Ein bisschen.“
Daniel: „Dann tut es mir leid.“
Nicole: „Muss es nicht.“
Sie erhob sich und trat zu Leon.
Nicole: „Und du? Bist du auch sauer?“
Leon: „Was glaubst du denn?“
Nicole: „Dass du gerade ziemlich eifersüchtig bist.“
Leon: „Natürlich bin ich das.“
Nicole: „Willkommen im Club.“
Sie lächelte ihn an. Dann warf sie einen kurzen Blick zu Daniel.
Nicole: „Weißt du, was das Verrückte ist? Bis vor einer halben Stunde wäre mir nicht im Traum eingefallen, mit Leon ins Bett zu gehen.“
Daniel: „Und jetzt?“
Nicole: „Jetzt frage ich mich, warum eigentlich nicht.“
Nina stand noch immer neben Daniel.
Nina: „Ich auch.“
Leon: „Ihr seid doch völlig bescheuert.“
Nina: „Mag sein.“
Sie griff wieder nach Daniels Hand.
Nina: „Aber ich habe gerade gemerkt, dass ich Daniel ziemlich gern küsse.“
Daniel grinste verlegen.
Daniel: „Danke.“
Nicole: „Na dann.“
Sie wandte sich wieder Leon zu.
Nicole: „Und wir?“
Leon: „Was ist mit uns?“
Nicole: „Willst du mich küssen?“
Leon sah sie an. Er warf einen Blick zu Nina, die noch immer neben Daniel stand. Dann wieder zu Nicole.
Leon: „Ja.“
Nicole: „Dann mach es doch.“
Er zögerte noch einen Moment. Schließlich trat er näher, legte ihr eine Hand an die Hüfte und küsste sie. Nicole erwiderte den Kuss. Daniel hatte geglaubt, darauf vorbereitet zu sein. Schließlich hatte er das Ganze selbst vorgeschlagen. Trotzdem versetzte es ihm einen Stich, als er sah, wie seine Frau die Arme um Leon legte. Er hätte am liebsten etwas gesagt. Stattdessen griff er nach Ninas Hand. Als Nicole und Leon sich voneinander lösten, sah sie zu Daniel.
Nicole: „Alles in Ordnung?“
Er zwang sich zu einem Lächeln.
Daniel: „Klar.“
Nicole: „Du siehst nicht so aus.“
Daniel: „Du wolltest es doch wissen.“
Nicole: „Ja.“
Sie sah ihn noch einen Augenblick an.
Nicole: „Und?“
Daniel: „Und was?“
Nicole: „Ziehen wir es jetzt durch?“
Leon lachte ungläubig.
Leon: „Ihr wollt das jetzt tatsächlich machen?“
Nina: „Warum nicht?“
Leon: „Weil wir morgen vielleicht anders darüber denken.“
Daniel: „Kann sein. Aber wir sind alle erwachsen.“
Leon: „Das merkt man gerade überhaupt nicht.“
Nicole musste lachen. Sogar Leon grinste kurz. Dann wurde sie wieder ernst.
Nicole: „Ich glaube, wir wissen alle, dass das ziemlich verrückt ist. Aber ich will es.“
Sie sah Leon direkt an.
Nicole: „Und du? Nicht wegen Nina. Nicht, um es ihr heimzuzahlen. Willst du wirklich mit mir gehen?“
Leon betrachtete sie einen Moment.
Leon: „Ja. Ich will.“
Nina atmete hörbar aus.
Nina: „Gut. Dann muss jetzt aber auch keiner mehr so tun, als würde er nur den anderen einen Gefallen tun.“
Daniel schaute zu ihr.
Daniel: „Du bist dir auch sicher?“
Nina: „Ich bin neugierig. Und ich finde dich attraktiv. Was soll ich noch sagen?“
Sie zuckte mit den Schultern.
Nina: „Wenn du jetzt Nein sagst, ist das auch okay.“
Daniel blickte zu Nicole. Sie stand dicht neben Leon und beobachtete ihn.
Daniel: „Nein sage ich nicht.“
Keiner sprach. Es war eine merkwürdige Situation. Vier Menschen, die sich seit Jahren kannten und die bislang nie auch nur ernsthaft über so etwas gesprochen hatten. Jetzt standen sie in einem Hotelzimmer und überlegten, wer mit wem schlafen würde. Nicole durchbrach die Stille.
Nicole: „Also gut. Wie machen wir das?“
Nina lachte auf.
Nina: „Das klingt jetzt, als würden wir die Zimmer für einen Betriebsausflug verteilen.“
Daniel: „Na, wenigstens haben wir zwei.“
Leon griff nach dem Schlüssel zu seinem Zimmer. Er drehte ihn zwischen den Fingern.
Leon: „Eine Sache noch.“
Alle sahen ihn an.
Leon: „Wenn irgendwer merkt, dass er das doch nicht will, dann hören wir auf. Ohne Diskussion.“
Nicole: „Einverstanden.“
Nina: „Ja.“
Daniel nickte. Nina sah zu Nicole.
Nina: „Dann nehmt doch unser Zimmer. Wir bleiben hier.“
Sie hielt ihr die zweite Schlüsselkarte hin. Nicole nahm sie. Ihre Finger berührten sich kurz.
Nicole: „Das ist schon ziemlich schräg, oder?“
Nina: „Allerdings.“
Beide lachten etwas verlegen. Dann sah Nicole ihren Mann an.
Nicole: „Also dann.“
Daniel nickte.
Daniel: „Also dann.“
Er trat zu ihr und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Nicole hielt ihn kurz am Arm fest.
Nicole: „Wir sehen uns morgen.“
Daniel: „Ja.“
Leon stand bereits an der Tür. Er war plötzlich ungewöhnlich still geworden. Nicole ging zu ihm, blieb noch einmal stehen und blickte zurück. Daniel hatte seinen Arm um Ninas Taille gelegt. Sie wusste nicht, ob sie der Anblick ärgerte oder erregte. Wahrscheinlich beides.
Nicole: „Na los, Leon. Bevor wir es uns doch noch anders überlegen.“
Leon öffnete die Tür.
Leon: „Bist du sicher?“
Nicole nahm seine Hand.
Nicole: „Ja.“
Dann gingen sie hinaus.
Die Tür fiel leise ins Schloss.
Daniel und Nina blieben mitten im Zimmer stehen.
Sie sahen sich an. Dann mussten beide lachen.
Nina: „Scheiße.“
Daniel: „Ja.“
Nina: „Das haben wir jetzt wirklich gemacht.“
Daniel blickte zur geschlossenen Tür.
Daniel: „Offenbar.“
Nina trat näher und legte beide Arme um seinen Hals.
Nina: „Bereust du es schon?“
Daniel sah ihr ins Gesicht.
Daniel: „Noch nicht.“
Sie küsste ihn.
Diesmal erwiderte er den Kuss sofort.
| Teil 2 von 2 Teilen. | ||
| vorheriger Teil | alle Teile anzeigen | |
|
Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat. |
|
Brentano hat 16 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für Brentano, inkl. aller Geschichten Email: c.brentano969@gmail.com | |
|
Ihre Name: |
|