"Besuch von Fritzi" oder: Ist Monogamie was für sie? (fm:Partnertausch, 3134 Wörter) | ||
| Autor: Seewolf | ||
| Veröffentlicht: Oct 27 2026 | Gesehen / Gelesen: 573 / 362 [63%] | Bewertung Geschichte: 8.33 (6 Stimmen) |
| Fritzi´s Absicht, nach ihrer Hochzeit monogam zu leben, relativiert sich bei ihrem Besuch bei uns. Und einen Vorschlag, wer statt ihrer bei uns mitmachen könnte, hatte sie auch. | ||
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>> Besuch von Fritzi <<
Von Fritzi habe ich früher schon viel berichtet. Ich lernte sie lange vor Mary auf unserer ‚Debütanten‘ Veranstaltung für Swinger kennen, und danach wurde sie eine gute Freundin, mit der wir viel erlebten. Sie ließ nichts anbrennen und war eine richtige kleine Nymphomanin, was ich als Mann nur positiv meine.
Als sie auf einer Party ohne uns in betrunkenem Zustand ungewollt schwanger wurde, und sie nicht wusste, wer von den Männern der Vater war, übernahm ein guter Freund (ich habe ihn in der damaligen Geschichte ‚Hans‘ genannt, aber er ist nicht identisch mit dem in der Folge genannten Hans oder mit mir!) für die Öffentlichkeit die Vaterschaft, auch wenn das nicht stimmte. Von Anne hatten wir jetzt erfahren, dass sie einen Partner gefunden hatte, der sie auch mit Kind heiraten wollte.
Wir waren daher nicht überrascht, als sie sich bei uns meldete und ankündigte, sich von den alten Freunden in der Heimat verabschieden zu wollen, bevor sie mit ihrem zukünftigen Mann endgültig in den Süden ziehen würde, wo sie jetzt schon mit ihm wohnte.
„Ich bin aber nicht mehr die verrückte Maus, die ich damals mit euch war!“ warnte sie uns vor. „Ich lebe mit meinem Freund ganz artig monogam! Er mag das Swingen nicht und mit ihm vermisse ich es auch nicht. Und unsere alte nette Gruppe hat sich ja sowieso aufgelöst, bis auf Hans, Anne, Fiete und Lis.“ „Und Wolf!“ antwortete Mary ihr. „Anfänglich ja, aber als ihr zusammenzogt, wohnte er mit dir so weit weg, dass wir uns nur noch sporadisch gesehen haben.“
Wir begrüßten Fritzi daher ganz artig und ungewohnt bekleidet. Natürlich ließen wir uns eine ausgiebige Knutscherei nicht nehmen, aber wenn die nicht gewesen wäre, wäre Fritzi auch enttäuscht gewesen. Sie sprang uns regelrecht bei der Begrüßung an!
Dann musste sie bei Kaffee und Kuchen erzählen. Wie geht’s deinem Sohn Helmut? - Wo wohnst du jetzt? - Na ja, all die Fragen eben, die man so stellt, wenn man sich lange nicht gesehen hat, und eine Hochzeit bevorsteht. Aber ihr ging es gut, ihr künftiger Ehemann sei ein toller Mann, den sie sehr liebe, und ihr Sohn Helmut liebe seinen ‚Vater‘. Ihr Zukünftiger sei aber eifersüchtig und hätte was gegen das Swingen. Daher sei sie jetzt ganz artig geworden.
„Vermißt du das freie Leben von früher nicht doch ein bisschen?“ wollte Mary wissen. „Ein wenig schon. Es war eine absolut geile Zeit mit euch. Aber als bei uns allen die Kinder da waren, wurden wir ja ruhiger und gesitteter. Ich traf mich nur noch mit Hans, Anne, Lis und Fiete, aber Sex hatten wir nur noch selten miteinander. Dann zog Sophie auch noch weg, und du, Wolf, warst auch kaum noch da.“
„Ja, ihr wart zu beschäftigt mit anderen Dingen. Die Kinder waren eben wichtiger, da hatte ich als Solo-Mann das Gefühl, eher zu stören.“ „Gestört hast du nie, ganz im Gegenteil, aber wir hatten wirklich andere Dinge im Kopf als wilden Sex. Aber jetzt bist du ja mit Mary zusammen, und ihr habt wieder eine nette Swinger Runde, berichtete Anne?“
Dann mussten wir berichten, wie es uns geht und natürlich über unsere Freunde. „Es ist wieder so wie damals. Eine überschaubare private Runde, also keine Clubs oder sowas.“ „Ja, was anderes könnte ich mir bei euch auch nicht vorstellen. Der Versuch damals im Club war eher abtörnend.“ erinnerte sich Fritzi.
Wir kamen immer wieder auf das Thema Swingen zurück, bis Fritzi mit einer Frage rausrückte, die sie wohl schon länger beschäftigte. Sie hatte eine langjährige Freundin, Becki, die sich schon während unserer gemeinsamen Zeit für’s Swingen interessierte, aber damals noch verheiratet war, und ihr Mann dagegen war. Jetzt sei sie solo und hätte gefragt, ob sie, Fritzi, nicht einmal den Kontakt zu unserer ehemaligen Swingergruppe herstellen könne. Becki wolle auch nicht in Clubs gehen und suche eine private Runde, um sich auszuprobieren. „Hättet ihr Interesse, sie kennenzulernen? Und meint ihr, Hans und Anne hätten eventuell auch Interesse an neuen Kontakten? Die wohnen in ihrer Nähe.“
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