Alte Liebe rostet nicht (fm:Dominanter Mann, 1893 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Katrin 1980 devot | ||
| Veröffentlicht: Oct 28 2026 | Gesehen / Gelesen: 434 / 331 [76%] | Bewertung Teil: 8.14 (7 Stimmen) |
| Dies ist keine Sexgeschichte im üblichen Sinn. Vielmehr handelt es sich um einen Rückblick auf die Entwicklung einer braven Studentin, die ihre devote Ader entdeckt. Ein Erlebnis, das mich bis heute begleitet und ich auch auslebe. | ||
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Und es erregte mich. Hinter mir spürte ich, wie sein Schwanz zwischen meinen Schamlippen glitt. „Du bist sehr feucht.“ Ich wusste nicht, warum – bei ihm war ich das ständig, ohne dass es einen erklärbaren Grund gab.
Dann spürte ich, wie er langsam in mich eindrang, fast vorsichtig, wie er mich dehnte und ausfüllte, um dann doch heftiger zuzustoßen. Ich stöhnte – nicht vor Schmerz, sondern weil es sich so anfühlte, als würde endlich jemand die Kontrolle übernehmen, die ich mir selbst nie geben konnte. Das überraschte mich. Und erregte mich.
„Leise“, sagte er, ziemlich scharf. Er bewegte sich gleichmäßig, nicht hart, aber bestimmt. Der Rock lag hochgeschoben über meinen Hüften. „Du darfst kommen, aber leise. Verstanden?“
Ich konnte nur nicken. Er registrierte es, da er mich weiterhin am Nacken festhielt. Als es so weit war, versuchte ich, keinen Laut von mir zu geben. Es fühlte sich an, als würde alles in mir gleichzeitig eng und weit werden. Ich spürte, wie sich mein Körper um ihn schloss – nicht nur körperlich, sondern so, als würde ich mich ihm vollständig überlassen. Meine Beine wurden weich, mein Herz schlug bis in den Hals, und für einen Moment war da nur noch dieses Ziehen und Loslassen. Ein Schauer lief durch mich hindurch, nicht nur Erleichterung, sondern das Gefühl, endlich nichts mehr halten zu müssen. In meinem Kopf wurde es still. Wirklich still. Das war es. Genau das, worauf ich gewartet hatte.
Er bewegte sich im gleichen Takt weiter, nicht härter oder tiefer, bis auch er kam, sich in mir ergoss und sich dann langsam zurückzog. Danach drehte er mich um und sah mich nur an. Ich lehnte noch an der Arbeitsplatte, der Rock hochgeschoben, der String zur Seite, und nickte. In diesem Moment wusste er, dass er etwas gefunden hatte – und ich wusste, dass ich genau darauf gewartet hatte.
In den Monaten danach wurde es deutlicher. Er lernte, wie weit er gehen konnte, und ich lernte, dass ich ihm vertraute, wenn er dies tat. Es gab Abende, an denen er mich lediglich anwies, mich auszuziehen und stillzuhalten, während er mich betrachtete. Kein ständiges Reden, kein ständiges Fragen. Wenn er mich fesselte, war ich manchmal nervös – und gleichzeitig so erleichtert, dass ich nichts entscheiden musste. Das Zittern war nicht nur Angst, sondern auch Anspannung, die endlich entweichen konnte. Und jedes Mal, wenn ich zitterte, verlangsamte er sein Vorgehen, hörte jedoch nicht auf. Das war der Unterschied zu allem anderen davor und danach.
Er tat nie so, als wäre dies lediglich ein Spiel, das man abends beginnt und morgens wieder beendet. Er bemerkte, dass ich danach ruhiger war. Dass ich besser schlief, wenn ich gelegentlich über Nacht blieb. Dass ich mich ihm gegenüber offener verhielt, wenn er mich zuvor so genommen hatte. Und er nutzte dies nicht aus, um mich kleiner zu machen. Er verwendete es, um näher zu kommen. Das war es, was blieb. Irgendwann wurde es weniger. Nicht dramatisch.
Er nahm einen Job in einer anderen Stadt an. Er pendelte häufig, und unsere Treffen wurden seltener. Es war ein Bruch, der mich mental bereits belastete. Es dauerte Wochen, bis ich wieder am Alltag teilnahm. Er fehlte mir als Freund, als Gesprächspartner, als Vertrauter, der mittlerweile alles über mich wusste.
Seine Idee, mitzukommen, kam für mich nicht infrage. Die Freundschaften an der Universität, die Bekannten und Kommilitonen waren ein Teil meines Lebens geworden. Der entscheidende Punkt war der Dissens hinsichtlich seiner Familienplanung: Er wollte Kinder. Das war nicht mein Ziel. Zudem waren wir nie ein echtes Liebespaar gewesen, was einige vermutet hatten. Es gab noch einige Treffen, doch die Entfernung, sein Beruf und meine letzten Wochen des Studiums lagen dazwischen. Ich musste mich auf meine Diplomarbeit konzentrieren und war stark eingespannt.
So beschränkten wir uns auf FaceTime-Gespräche oder kurze Besuche an Wochenenden. Wir waren uns jedoch einig, dass dies auf Dauer nicht sinnvoll war.
Bei Besuchen meiner Familie und Freunden in Dresden lernte ich Arno kennen. Es entwickelte sich relativ schnell zu einer Liebe, die sich steigerte und positiv entfaltete. Auch Thomas fand eine Partnerin, war glücklich und ist mittlerweile vierfacher Vater. Es gab noch einmal ein Treffen, als er zur Graduierungsfeier nach Berlin kam. Diese Nacht endete in seinem Hotelzimmer. Das war unser letztes Treffen für lange Zeit – was damals keiner von uns ahnte.
Wir haben uns damals nicht in besonderer Weise verabschiedet. Es gab keinen dramatischen Schluss, kein „wir können das nicht mehr“. Thomas nahm einfach den Job an, wechselte die Stadt, und die Abstände zwischen den Treffen wurden länger.
Mit Arno lief es gut. Er war kein Trotz und kein Ersatz. Es war das Leben, das weiterging. Arno war verlässlich, ruhig, jemand, der Pläne machte und sich daran hielt. Thomas war das Gegenteil davon gewesen – nicht chaotisch, sondern unberechenbar auf eine Weise, die mich nicht losließ.
Die Jahre danach waren unregelmäßig. Manchmal Monate, manchmal fast ein Jahr ohne Kontakt.
Ich habe Arno nicht betrogen, nicht im eigentlichen Sinne. Nicht so, dass es Spuren hinterlassen hätte. Doch ich wusste, dass Thomas noch da war. Nicht als Konkurrenz, sondern als etwas, das nur er vermochte. Arno hat mich geliebt und ich ihn, das weiß ich. Er hat mich gehalten, wenn ich krank war, er hat mit meiner Mutter gestritten, wenn sie zu viel verlangte, er hat das Bett gemacht und die Rechnungen bezahlt. Thomas hat mich genommen. Und in diesem Nehmen lag etwas, das Arno nie gesucht und nie gefunden hat. Mit Arno machte ich ganz andere Erfahrungen, auf einer anderen Ebene. Auch ungewohnte, die ich annahm und die mir bis heute gefallen.
Ob diese Nacht eine einmalige Angelegenheit war, lasse ich offen. Eines ist sicher: Die Gedanken an ihn werden bleiben. Ein schlechtes Gewissen sollte ich haben, doch in dieser Spur bin ich noch nicht.
Eines weiß ich mit absoluter Sicherheit: Wenn ich Thomas anrufe, weil ich in Not bin – egal wo auf der Welt –, fragt er nicht. Er kommt und hilft. Und umgekehrt ist es genauso. Ein Freund für die Ewigkeit.
Je ne regrette rien.
Noch einmal ein paar Worte an alle Rezensenten. Kritik ist immer willkommen, denn sie kann helfen, besser zu werden, Fehler zu vermeiden und neue Ideen aufzugreifen. Das gilt für jede Art von Kritik. Ich bin kein Kind von Traurigkeit und kann vieles vertragen. Beschimpfungen, Beleidigungen und Drohungen gehören aber nicht dazu. Wenn deine kognitive Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt ist, spar dir den Versuch – besonders dann, wenn du nicht einmal in der Lage bist, deinen Namen richtig zu schreiben. Du sparst dir Zeit, und ich muss deinen geistigen Erguss nicht lesen. Freu dich des Lebens, geh an die frische Luft und atme tief durch.
In einfach Sprache:
Noch einmal ein paar Worte an alle, die etwas bewerten. Kritik ist gut. Sie hilft, besser zu werden. Ich kann viel aushalten. Beschimpfungen und Beleidigungen gehören aber nicht dazu. Wenn du deinen Namen nicht richtig schreiben kannst, dann lass es. Ich will das nicht lesen. Geh raus an die frische Luft und atme tief durch
Einfach mal Denken bevor die Synapsen durchbrennen.
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Katrin 1980 devot hat 8 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für Katrin 1980 devot, inkl. aller Geschichten | |
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