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Die Vorlesung I (fm:Dominanter Mann, 1475 Wörter) [5/5] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Nov 04 2026 Gesehen / Gelesen: 762 / 581 [76%] Bewertung Teil: 9.67 (6 Stimmen)
Anna geht in die Uni um ihre Aufgabe zu erledigen.


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Es war warm. Daher suchte sie sich ein geblümtes Kleid aus. Es ging bis knapp unter die Knie und betonte ihren Hintern sehr gut. Unterwäsche ließ sie weg. Dann packte sie ihre Sachen für die Uni zusammen. Und machte sich auf den Weg. Es war ein aufregendes Gefühl. So ganz ohne Unterwäsche in der U-Bahn unterwegs zu sein. Sie stellte sich vor, dass alle Männer sie anstarren. Dass sie wüssten, dass sie ohne Unterwäsche unterwegs ist. Das war natürlich Unsinn. Aber trotzdem machte der Gedanke sie ein bisschen scharf. In der Uni angekommen, dachte sie über ihre Aufgabe nach. Wen sollte sie verführen? Einen Studenten? Einen Professor? Oder ein Mitarbeiter der Universität? Ein Student wäre wohl das Einfachste, davon gab es jede Menge und die waren eigentlich auch immer bereit für ein Abenteuer.

Anna machte sich auf den Weg in die Mensa, um sich ein Frühstück zu holen. Angekommen packte sie sich eine Banane und ein belegtes Brötchen. Nach dem Bezahlen schaute sie sich in der Mensa um, ob sie ein bekanntes Gesicht erblickte. Dann fand sie eines. Gernot war einer von den Zockerfreunden ihres Freundes. Er saß allein mit seinem Laptop an einem Tisch und stocherte lustlos in einem Müsli herum. Beschwingt setzte sich Anna zu ihm.

“Hey Gernot“, sagte sie und gab dem verdutzten Zocker einen Kuss auf die Wange.

„Hey Anna schön dich zu sehen. Wann geht's bei dir los“?

„Ach ich habe noch ein bisschen Zeit. Ich muss erst noch was erledigen, bevor ich in meine Vorlesung besuche.“

„Was denn?“ fragte Gernot interessiert.

Anna grinste. Sie überlegte kurz. Lange drumherum reden würde sie nicht weiterbringen. In einer halben Stunde hatte sie Vorlesung, sie wollte noch etwas frühstücken und die Aufgabe so schnell wie möglich erledigen. Zum einen wollte sie nicht bestraft werden, wenn sie nach Hause kam, aber zum anderen, und das musste sie sich eingestehen, machte sie die Vorstellung ziemlich geil hier in der Uni einen von den Freunden ihres Freundes einen zu blasen. Diese Aufgabensache gefiel ihr langsam wirklich. Irgendwie gab es ihr eine Ausrede schlampig zu sein. Denn wenn sie ehrlich zu sich selbst war, sie hätte Max heute in der Dusche keinen Blasen müssen. Und auch die anderen Aufgaben, die er gestellt hatte, hätte sie nicht erfüllen brauchen.

Was wollte er tun, wenn sie es nicht tat? Wenn er ihr den Hintern versohlen wollte und sie einfach nein sagen würde? Sie war sich ziemlich sicher, dass er nicht so weit gehen würde und sie dazu zwingen. Dazu war er dann doch ein zu netter Kerl. In diesem Moment gestand sie sich ein, sie liebte dieses Spiel. Sie liebte es genommen zu werden. Liebte es, dass der neue Mitbewohner so dominant war. Und jetzt saß sie hier, in einem kurzen geblümten Kleid in der Uni Mensa und wollte einem der Zockerfreunde ihres Freundes einen blasen. Einfach weil sie es konnte.

„Weißt du“, sagte sie zu Gernot. „Ich fand dich schon immer süß, und ich weiß ja dass du schon länger keine Freundin hast, da dachte ich, ich tue dir mal einen gefallen und lutsch dir einen Gernot“. Gernot starrte sie völlig entgeistert an. Dann schaut er sich in der Mensa um.

Anna wusste, was er in diesem Moment dachte.

„Nee das ist kein Trick. Vertrau mir. Ich hab wirklich Lust da drauf und es ist irgendwie auch ein Spiel. Mein neuer Mitbewohner hat gesagt ich soll heute in der Uni einen Typ blasen, den ich noch nie gefickt habe. Es ist wie ne Art Wette. Ich habe mich für dich entschieden. Denn du bist echt süß und nett. Vertrau mir!“.

Gernot blickte sie weiterhin völlig ungläubig an. Das konnte Anna gut verstehen, denn so ein Angebot bekam er sicherlich nicht alle Tage. So ein Angebot bekam niemand alle Tage!

Aber wenn sie länger drüber nachdachte, hat er es wirklich verdient. Er war immer ein treuer Freund von Jonas gewesen und würde keiner Fliege etwas zuleide tun.

„Was wird denn Jonas dazu sagen?“ stotterte Gernot.

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