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Blind Date (fm:Romantisch, 2568 Wörter)

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Veröffentlicht: Nov 14 2009 Gesehen / Gelesen: 13827 / 10913 [79%] Bewertung Geschichte: 8.51 (99 Stimmen)
Ich hatte Tina im Chat getroffen. Eigentlich suchte ich ja ganz was anderes, doch irgendwie hat mich der Blitz getroffen und ich fieberte unserem ersten Treffen entgegen...

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Es war wieder einmal einer jenen langweiligen, ereignislosen Tage. Eher aus Gewohnheit als aus echtem Interesse loggte ich mich in meinen Standardchat ein. "Na prima", dachte ich, "Kaum was los und keiner da, den du kennst." Wobei ich ja eh nur die weiblichen Namen durchschaute...ja eigentlich war ich auf der Suche nach einem prickelnden, phantasievollen Rollenspiel. Aber damit hatte ich schon seit Wochen kein Glück mehr. Entweder da waren welche, die sofort zur Sache kamen und mir bei dem vulgären Wortschatz jedes Gefühl verging, oder ich blitzte allein schon wegen meines Pseudos "Rollenspieler" direkt ab. Ab und an ergab sich dann doch noch eine nette Unterhaltung, aber das war es dann auch.

Ohne große Hoffnung tickerte ich also ein paar Damen nett an. "Hallo xxx. Hast du gerade ein wenig Zeit?*liebschau*". Und erwartungsgemäß kam zurück:"Schwirr ab." Gut, das konnte man auch netter ausdrücken ,-(. Doch da war noch Tina_26w. Sie schrieb etwas diplomatischer zurück. "Kommt darauf an wofür?". Hm, ok, das war zumindest mal ein Anfang. Und der Schein trug auch nicht. Es wurde zwar kein Rollenspiel, aber die Unterhaltung hat mir mehr gegeben als jedes Spiel. Ich erfuhr, dass sie aus Berlin kommt. Nur mit Bild und Email wollte sie nicht so wirklich raus - was mich natürlich reizte. Irgendwie hatte sie es mir angetan und meine Neugier geweckt. Ihre Email sei so ähnlich wie ihr Pseudo, gab sie mir noch einen Tipp, dann tönte leider mein Feuerwehrmelder (ich bin in der Freiwilligen Feuerwehr) und ich musste zu einem nicht sehr appetitlichen Verkehrsunfall. Schnell schrieb ich noch "Muss raus" und stürzte aus der Tür. Würde ich sie wiedersehen?

Irgendwie ging mir Tina nicht mehr aus dem Kopf. Vielleicht würde sie mir ja schreiben? Immerhin hatte ich ja kein Geheimnis aus meiner Email gemacht. Aber wahrscheinlich war sie nur stinkig auf den Typen, der sie gestern Abend nach einer Stunde nettem Plausch einfach so sitzen gelassen hatte? Als ich wieder daheim war, war mit chatten auf jeden Fall nichts mehr. Ich konnte ja kaum erwarten, dass sie die vier Stunden auf mich warten würde - zumal sie ja noch nicht einmal wusste, ob ich wiederkommen würde. Aber vielleicht würde sie sich ja beschweren, dass ich so einfach weg bin? Oder fragen, warum ich weg bin? Erwartungsvoll startete ich also das Emailprogramm und war enttäuscht. Nichts. Hm. Aber wie war das? Ihre Emailadresse war so ähnlich wie ihr Pseudo? Das musste doch zu knacken sein... Ich formulierte eine kurze Email mit dem Betreff "Test" und beschrieb meine Hoffnung, die richtige Adresse erwischt zu haben und entschuldigte meinen hastigen Aufbruch. Dann verschickte ich die Mail an Tina_26w@t-online.de, gmx.de und web.de und verschwand im Bett. In vier Stunden würde der Wecker gehen, ich musste ja zur Arbeit.

Viel Schlaf fand ich nicht. Immer wieder musste ich an Tina denken. Hatte ich die richtige Adresse erwischt? Würde sie antworten? "Du bist doof!", schimpfte ich mit mir. "Eine Stunde netter Chat und du kannst an nichts anderes mehr denken." Trotzdem war meine erste Tat des Tages das Prüfen der Emails. Zwei der drei waren mit Fehlermeldung zurückgekommen. Die dritte Adresse gab es also wirklich...aber war es auch die Richtige? Nervös machte ich mich fertig und fuhr zur Arbeit.

Auch hier schweiften meine Gedanken immer wieder ab. Blöd, dass unsere Firewall in der Arbeit die Webmail-Adressen blockten. Irgendwie wollte es auch mit dem Handy heute nicht funktionieren...ich musste mich also bis daheim gedulden. Und dann? Ja, da war sie, die Antwort. Kurz, aber für mich Gold wert. Mit diesem sympathischen Zwinkern am Ende schrieb sie zurück, sie wäre beeindruckt - und ich war glücklich. Schnell warf ich mich in die Tasten und - auch wenn ich nach der Nacht hundemüde war, startete auch noch einmal den Chat.

Es war schon faszinierend, wie harmonisch unsere "Chatbeziehung" war - und irgendwie unheimlich, wie lang unsere täglichen Emails wurden. Da wurden Beliebtheitsskalen eingeführt und um jeden Zehntelpunkt gekämpft. Und obwohl wir beide sehr neugierig auf den anderen waren, wollten wir doch kein Foto. Seltsam, dabei war ein Bild für mich normalerweise immer wichtig. Aber Tina hatte mich durch den Chat allein schon so für sich gewonnen - da wollte ich mich lieber real überraschen lassen und die Spannung noch länger genießen. Eigentlich verrückt, aber es gab Momente, da erkannte ich mich selbst nicht mehr wieder.

Und natürlich kam der Moment, in dem wir über ein mögliches Treffen gesprochen haben. Nicht ganz so normal vielleicht, dass es schon beim dritten Chat war. Wir hatten noch nicht einmal Telefonnummern

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