M & M (fm:Romantisch, 7774 Wörter) | ||
Autor: RalfB | ||
Veröffentlicht: Feb 16 2025 | Gesehen / Gelesen: 5557 / 3889 [70%] | Bewertung Geschichte: 9.75 (120 Stimmen) |
Lockere Erotik |
![]() PrivatAmateure: Bilder, Videos, chatten, flirten, Leute treffen! |
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ] |
M und M
Michael Müller.
Seine Eltern müssen schon sehr grausam gewesen sein, als sie ihm diesen Namen verpasst haben. Michaels gibt es selbst in unserer Clique ein paar. Auch Müllers gibt es viele. Zusammen könnte man sicher eine Tüte mit M und M´s voll machen. Unseren M und M gibt es aber nur einmal. Ich weiß nicht mehr, wer, in jungen Jahren, auf diese Idee kam. Jedenfalls ist es so, dass ihn heute keiner mehr anders ruft.
Michael Müller ist ein echtes Original. Das pure Leben, aber nur bedingt ernsthaft erfolgreich. Er hatte es mal versucht und machte sich damals selbständig. Ein paar Jahre quälte er sich damit ab um dann einzusehen, dass er dafür einfach keinen Sinn hatte. Er war nicht faul, oder dumm, er hatte nur keinen Sinn für Geschäfte und arbeitete wie wild, ohne wirklich vorwärts zu kommen. So entschied er dann, ein Angebot anzunehmen und als Quereinsteiger bei seinem Motorradhändler anzufangen. Hier verkaufte er nun Mopeds (Motorräder), kümmerte sich um die Kunden, Termine für Inspektionen, Ersatzteile usw.
Ein Mädchen für alles, im Umgang mit allen Kundeninteressen. Für seinen Chef sicher die beste Investition, die der je getätigt hatte, denn das war es, was M und M eben so richtig gut konnte. Man könnte auch sagen, dass er auf seine einzigartige Art den größten Teil unserer Truppe versorgte. Zwar nicht mit kleinen Schoko Leckereinen, aber sicher mit vielen tollen Motorrad Leckereien.
Michael ist ein ziemlich großer Kerl, so 1,85 Meter groß. Normal, bis sportlich gebaut. Er würde sonst nicht groß auffallen, außer dass er sehr selten schlecht gelaunt ist. Sein fehlender Geschäftssinn ist dabei sicher eine Eigenschaft, die ihn im Verkauf so sehr erfolgreich macht. Das glaubst Du nicht? Okay, hier ein paar Beispiele. Der Laden, in dem M und M arbeitet, vertreibt Marken wie BMW, Ducati und Kawasaki. Michael selbst ist dabei ein absolut eingefleischter Fan von der BMW GS. Wenn Du das nicht kennst, das ist eine extrem erfolgreiche Reiseenduro, die schon seit ewigen Zeiten gebaut wird. Logisch, natürlich in entsprechend vielen Evolutionsstufen. Sein Chef meinte lange, dass er, als Verkäufer auch ein aktuelles Modell fahren müsste.
Bis er ein Verkaufsgespräch verfolgte, in dem M und M sagte: "Du musst dein ganz eigenes Ding finden. Probiere es aus und wenn du es liebst, dann schlag zu. Bei der GS ist das doch ganz einfach. Du liebst sie, oder du hast sie. Wenn du sie liebst, findest du in jeder Preisklasse immer das richtige und du wirst begeistert sein. Nein, ich fahre selbst nicht die aktuell neueste. Kann ich mir nicht leisten. Klar, meine ist nicht auf dem Stand, wie die hier, aber ich weiß, nach 86000km ganz genau, was dich erwartet. Ich teste sie alle. Wenn mir was auffällt, dann erfahren es meine Kunden als erstes!" "Ja, klar... Du willst doch auch nur verkaufen!" "Ganz genau. Ich will dir ein Moped verkaufen. Wenn das aber nicht passt, oder dich enttäuscht, dann kommst du nicht mehr zu mir und ich muss weiter neue Kunden suchen. Helfe ich dir, das richtige zu kaufen, dann kommst du immer wieder!"
Dieser Kunde kaufte, wie fast alle Interessenten auch, seine Mopeds immer bei Michael. War er in Urlaub, dann gingen sie wieder, bis er wieder da war. Gab es Probleme, dann war Michael der Jähnige, der sich darum kümmerte. Eigentlich konnte der ganze Laden zu machen, wenn Michael nicht da war. Das ist die einfache Wahrheit. Sein Chef hasste ihn, mit den Jahren immer mehr. Michael verdiente wie blöd, alleine an den Provisionen, während der Chef so richtig unbeliebt war. Heute frage ich mich oft, ob Michael nicht einfach ein Produkt gebraucht hat, dass er richtig liebt, um dann eben doch alles richtig zu machen.
Im Betrieb gab es drei Mechaniker, Michael im Vertrieb, den Chef und die Chefin im Büro. Ein überschaubarer Laden. Der Chef als richtig guter Geldverdiener machte inzwischen mehr Geld an Börse und Warengeschäften, als an den Mopeds. Hatte darauf auch schon keine Lust mehr. Die Chefin machte ihr Ding, war eine richtig hübsche, aber meistens mit einem Gesicht, zum Leute verjagen. Sie hielt das Geld beisammen und war im Ganzen schon ein echter Buchhalter. Sie, eine knackige brünette, von
Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 703 Zeilen)Eine Erzählung von Ralf B1967
Ich komme gerade mal wieder von meinem Moped Händler und musste über meinen Kumpel dort nachdenken. Ich erzähl Dir einfach mal von ihm. M und M. Genau so wird er bei uns nur genannt.
Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat. |
|
![]() ![]() ![]() | |
Ihre Name: |