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Die Schöne und das Biest (fm:Romantisch, 10421 Wörter)

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Veröffentlicht: Feb 20 2025 Gesehen / Gelesen: 4137 / 2696 [65%] Bewertung Geschichte: 9.79 (100 Stimmen)
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© RalfB Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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gerade im falschen Moment sein Gesicht in die falsche Richtung und bekam den zerbrochenen Bierkrug, eines Streitenden in seine linke Gesichtshälfte. Seitdem ziert ihn eine riesige, hässliche und üble Narbe, von der Wange bis zum Kinn und teilt dort auch seinen Bart. Ich weiß nicht, ob Du Dir vorstellen kannst, wie sehr er mir und allen anderen Angst machte, als wir ihn kennen lernten. Das passierte ihm, als er sechzehn Jahre alt war und noch zur Schule ging. Einer seiner Mitschüler nannte ihn damals "Monster" und alle haben das übernommen. Wir nennen ihn auch so. Nur warte ab, bei uns ganz anders gemeint.

Er war in der Schule zwei Klassen über Marie und in der ganzen Schulzeit eher ein Einzelgänger. Dafür fand er Anschluss in der Gemeinschaft seines Vaters. Seine Mutter war eine ziemlich üble und mehr auf anderen Männern unterwegs als zuhause. Die Männer um Simon interessierten sich nicht mal dafür. Wenn es sich ergab vernaschten sie auch mal die liebe Mutter, ansonsten sollte die doch machen, was sie wollte.

So wuchs Simon natürlich schon vorbelastet auf. Kleidete, bewegte und benahm sich eben auch so. Grob, direkt und nicht wirklich schüchtern. Er bewunderte diese süße kleine Marie schon in der Schule, nur anders als die Anderen. Sie weckte in ihm nicht nur die Sehnsucht, die Träume, sondern auch den Drang, diese außergewöhnliche Blume zu beschützen und zu umsorgen.

Natürlich war es damals Wunsch und Traum eines dummen unerfahrenen Jungen und er litt schlimmer, als das sicher normal war. Nur leider hatte gerade diese Marie aus ihrem goldenen Käfig mit am meisten Angst vor ihm.

Simon ist ein übler Rocker. Ja, optisch. Alle sehen es sofort. Nur Simon ist treu, loyal und herzensgut. Wir lieben ihn und das ziemlich ohne Ausnahme. Ich habe meine Harley sogar von ihm gekauft. Er war richtig gut in der Schule. Machte sein Abitur und das sogar locker. Er studierte, machte den Leuten immer Angst und überraschte sie später alle. Simon ist ein guter Mensch.

So verging die Schulzeit für ihn ohne besondere Freuden. Wir wurden erwachsener und da kam es zu einer Story, die ich Dir unbedingt dazwischenschieben muss. Ich hatte als jüngster und erster Wicht mein heutiges Haus gekauft. Natürlich noch alles Schrott und echt nichts Tolles, aber ich war selbständiger Handwerker und brauchte vor allem die Nebengebäude, um dort mit meiner Firma zu starten. Unser Monster war einer meiner ersten Besucher.

Als er ankam, ich hörte ihn schon von weitem, freute ich mich schon wie verrückt und machte mich eiligst auf zur Straße, um ihn zu begrüßen. Dort angekommen, sah ich unser Monster auf seiner Starrrahmen Harley aus Baujahr 1943 auf mich zukommen.

Hinter ihm im Schlepptau die Polizei, mit quietschenden Reifen und Blaulicht anhaltend. Beide Insassen sprangen raus und mit den Händen an ihren Waffen schrien sie mein Monster an und machten voll den Tanz. Simon grinste mich entsetzten Wicht an und nahm mich erst mal in die Arme: "Na, Kleiner? Wie geht's Dir hier, auf dem Berg? Hast Du mich vermisst?"

Ich sagte: "Alter, geht's noch? Du bist gleich verantwortlich für zwei Herzinfarkte! Kannst Du Dich nicht erst mal um den Trachtenverein da kümmern? Da kriegt man ja Kopfschmerzen!" Überall, bei jedem Nachbarn waren inzwischen Fenster und Türen auf und Schaulustige liefen zusammen und ich wusste sofort: "Na da wissen die wenigstens gleich alle, dass ich der Böse Neue bin!"

Das Monster drehte sich böse guckend zu den zwei Beamten um und sprach sie vollkommen desinteressiert an: "Na, was habt ihr vor? Wollt ihr mich gleich erschießen?" "Nehmen Sie die Hände hinter den Kopf und drehen Sie sich mit dem Gesicht zur Wand. Ich nehme Sie fest, wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt!"

"Hör mal Du Vogel, komm runter und erzähl mal, wie ich mich widersetzt habe!" "Regina, ruf Verstärkung, der will uns Ärger machen!" "Ich sagte umdrehen, Hände hinter den Kopf!" Gelangweilt drehte Simon sich langsam um, nahm die Hände hinter den Kopf und sagte ganz locker: "Wenn ich jetzt Sie wäre, dann würde ich jetzt an die Kette auf meiner rechten Taschenseite der Hose greifen und da mal sachte dran ziehen. Ich empfehle dringend, nichts Wichtiges anzufassen!"

Der Beamte, nun immer noch nicht beruhigter, ging vorsichtig, von hinten an Simon ran um an dieser Kette zu ziehen. Er entzog der rechten vorderen Tasche eine kleine Marke, auf der stand BKA und Polizei. Ich, ein Grinsen nicht verkneifend musste nun lachen. Ich prustete los und konnte mich nicht mehr halten, als ich das Gesicht sah, mit dem der Pfadfinder auf die Marke sah. Monster blieb cool und die Polizei war überfordert.

"Weisen Sie sich ordnungsgemäß aus!" kam die verunsicherte Anweisung des Beamten. "Aber sicher doch, darf ich kurz die Hände runternehmen?" Monster griff langsam in seine Arschtasche um seinen Dienstausweis heraus zu ziehen und dem Beamten zu überreichen.

"Herr Polizei Hauptkommissar, warum haben Sie denn dann nicht angehalten als wir sie mehrfach dazu aufgefordert haben?" "Das unterstellt doch wohl, dass ich Sie sehen oder hören konnte, oder?" Die Vögel zogen absolut glaubensbefreit ab und ließen einen leitenden Beamten der Drogenfahndung vom BKA in Wiesbaden endlich bei mir ankommen. Dies zum Thema "Monster" Dieser Zwischenfall ereignete sich deutlich nach dem, was ich Dir jetzt weiter erzähle, erklärt Dir aber, von wem ich hier rede.

Bei uns war es üblich, dass sich die Jugend in einer kleinen Dorf-Diskothek traf und dort eben die Abende bei Musik, Bier und Tanzen verbrachte. Wir waren zu dieser Zeit schon in den beruflichen Startlöchern und hatten uns auch schon unsere ersten halbwegs ordentlichen Motorräder kaufen können. Auch Marie und Simon kamen immer mal wieder dorthin. Marie eher seltener, Simon schon öfter.

Es war an einem Samstagabend, als sie mal wieder beide dort waren. Sven war mit ihm dort und grinste und zog ihn auf, weil Simon augenblicklich wieder ins Schwärmen geriet. Es war nicht das Sabbern der notgeilen Hengste, sondern ein liebevolles und verträumtes Schwärmen, dass uns Freunde wirklich zum Nachdenken brachte. Von uns Freunden bekam er dafür keine Sprüche. Man, was war er verliebt.

Marie war damals nur selten alleine unterwegs. Nur wenn sie mal mit vertrauenswürdigen Leuten loszog, ließ Papa auch mal locker. An diesem Samstag war sie mit einer kleinen Gruppe, zusätzlich zwei Pärchen unterwegs und alle aus recht gutem Haus, was ihr wieder diesen Freiraum verschaffte. Marie war immer Ziel irgendeiner Anmache, eines Flirts und auch Anfeindungen, dabei war sie eigentlich total schüchtern und zurückhaltend.

Der halbe Saal verfolgte an diesem Abend, wie sie zurückhaltend lachte und etwas tanzte und sich recht gut in ihrem Kreis unterhielt. Auch Sven, Simon und die Anderen beobachteten sie natürlich mehr oder weniger. Alle Jungs sehen gerne heiße Mädchen. Es wurde mit der Zeit aber langweiliger und man gab sich wieder seinen eigenen Dingen hin. Es vergingen ein paar Stunden, da stieß Simon seinen Kumpel Sven in die Seite und nickte mit dem Kopf in ihre Richtung.

Die Beiden beobachteten, wie Marie ganz offensichtlich betrunken, zwischen zwei Freunden hing und damit zum Gespött vieler Leute wurde.

Die beiden beobachteten das und Sven fragte Simon: "Hast Du gesehen, dass sie so viel getrunken hat? Kam mir gar nicht so vor?" "Nein, hat sie auch nicht. Ich habe nur Cola gesehen. Da stimmt was nicht!" Jetzt war höchster Alarm bei den Beiden und sie sahen genau zu, wie die "Freunde" Marie nun lachend aus der Disco trugen.

Sie warteten einen kleinen Moment und gingen dann doch mal neugierig hinterher. Marie wurde in ein Auto verfrachtet und insgesamt drei Autos fuhren weg. Sven und Simon folgten wie im Krimi in gewissen Abstand, um dann zu verfolgen, wie die Autos vor einer Werkstatthalle hielten. Jetzt waren sie sicher, dass Marie gleich Probleme haben würde. Sie stellten ihre Mopeds in deutlichem Abstand ab und gingen dann in der Dunkelheit und ohne Licht auf diese Halle zu, wo die "Freunde", zwei Mädchen und jetzt fünf Jungs, ihr Opfer in die Halle brachten.

Die Rocker gingen leise und vorsichtig um die Halle herum und versuchten, durch irgendein Fenster etwas zu erkennen. Durch ein kleineres Fenster auf der Rückseite erkannte man einen Aufenthaltsraum, wo sie Marie auf dem Tisch liegend, sehen konnten. Jetzt hatte Sven mal so richtig Sorge und Mitleid. Zwar auch mit Marie, die offensichtlich betäubt war, aber besonders mit Simon. Er sah die strömenden Tränen und den verzweifelten Gesichtsausdruck. Das konnte jetzt nur böse enden.

In dem Aufenthaltsraum lachten und spotteten die Jugendlichen aus besserem Hause und hatten sich sogar etwas zu trinken mitgebracht. Die zwei Mädchen lachten und feuerten die Jungs an. Diese hatten nicht weniger Spaß und machten sich an der Kleidung von Marie zu schaffen. Sie begrabschten ihren ganzen Körper und feuerten sich gegenseitig an.

Das war nicht gut und Sven eindeutig zu langsam. Simon schoss los, um die Halle herum. Er riss das Tor auf, hechtete durch die Halle und trat die Türe vom Aufenthaltsraum, als er einfach durchrannte, aus den Angeln. Er packte die ersten überraschten Kerle schon, als Sven die anderen übernahm. Es ging in nur wenigen Augenblicken, da war der Spuk schon rum. Sogar die beiden Mädchen bekamen eine ab, was sie heulend zu Boden sinken ließ.

Innerhalb von wenigen Augenblicken war der Spuk vorbei. Man hörte zwei Weiber jammern, ein paar Jungs maximal noch stöhnen und eine Marie, die verzweifelt fiepste. Sven sicherte die Umgebung und Simon nahm sich Marie vor. Die versuchte gerade die Augen zu öffnen, als Simon ihr langsam und gedankenverloren die Bluse wieder schloss, er berührte sie dabei nur ganz sanft.

Marie bekam einen mächtigen Schrecken als sie ihn erkannte, bis sie seine dick verweinten Augen sah, seine sanften Handlungen spüren konnte. So hatte sie große Schwierigkeiten, zu verstehen, was hier geschah. Sie konnte sich nicht bewegen, war noch gelähmt. Lediglich ihr Kopf begann langsam mit der Arbeit. Sie hätte so gerne geschrien, konnte es aber nicht. Es blieb ihr keine andere Wahl, als zu Tode verängstigt, Simons Handlungen zu verfolgen.

Mit schreckgeweiteten Augen verfolgte sie in Panik, wie er ihre Kleidung schloss und richtete. Ihre Hose wieder hochzog und schloss. Ihre Blicke trafen sich, während er ihre Haare von ihrem rechten Auge streifte, bevor er sie dann extrem sanft auf seine Arme nahm und sie vorsichtig nach draußen trug. Sven sicherte ihnen den Weg und hielt die Türen auf. Passte auf, dass keiner, von den Typen Faxen machte.

Simon verfrachtete Marie auf einer Rückbank und umsorgte sie und Sven rief die Polizei mit einem Telefon, dass in der Halle an der Wand hing. Es dauerte einige Augenblicke und die Beiden hatten inzwischen auch schon wieder Arbeit, die Spezialisten zu sichern. Mit einer Packung Kabelbinder war das schnell gemacht und so blieb diesen erlesenen Menschen nur noch zu schimpfen und zu schreien. Das wurde erst sehr viel leiser, als die Sirenen zu hören waren.

Wie das möglich sein konnte wussten Sven und Simon nicht, jedoch kamen direkt auch einige hochwertige Limousinen mit, aus denen erregte und fluchende Angehörige sprangen. Die Polizei erkannte direkt die beiden Rocker als die Gefahr und wollten die schon sichern, bis der Fehler zu ihnen durchdrang. Skepsis blieb und so wurden alle, auch Sven und Simon erst mal gesichert.

Auf der Rückbank sichteten sie Marie und riefen direkt einen Krankenwagen hinzu. Es wurde eine lange und beschissene Nacht. Alle wurden verhört und natürlich erklärten die sieben Entführer sich zu Opfern dieser Rockergewalt. Sie erstatteten sogar Anzeige, weshalb Sven und Simon festgenommen wurden.

Erst im Verlauf des folgenden Tages, nach Vernehmung von Marie und Sichtung der Beweise, inkl. Blutuntersuchung, wurde das ganze Ausmaß und der Fehler sichtbar. Die Polizei hatte aufgrund von Druck der Angehörigen alle sieben bereits wieder laufen lassen und musste nun erkennen, dass sie die Beiden zu Unrecht beschuldigt hatten.

Weitere Vernehmungen später wurde dann bekannt, dass Marie schon früh wieder nach Hause durfte und dort eine Überdosis Schlaftabletten genommen hatte.

Jetzt war es Zeit, Simon mit etwas mehr Vorsicht zu händeln und das wurde der Polizei unangenehm bewusst. Es entwich jede Art von Humor oder Verständnis aus seinem Gesicht. Er sah aus wie eine einzige Kriegserklärung als er sehr langsam aufstand. "Bleiben sie bitte sitzen!" "Bin ich verhaftet, haben sie etwas gegen mich in der Hand? Ansonsten werde ich jetzt gehen!"

Sven kannte seinen Freund gut und er beobachtete die Szenerie mit aufgerissenen Augen. Die Polizei hatte ein sichtlich schlechtes Gewissen und jeder einzelne hatte Angst um seine Knochen. Simon ging einfach, ohne jede Regung oder Reaktion zwischen den Beamten durch und die wussten nicht, was sie machen sollten.

Die Beiden wurden aber von einem Polizisten, und seiner Kollegin ins Krankenhaus gefahren, wo sie sich bis zur Intensivstation durchfragten. Dort fanden sie die Eltern vor, die auf dem Flur stritten. Sven blieb auf Abstand stehen, zusammen mit den beiden Polizisten. Simon ging ohne Gruß, direkt an den beiden erschrockenen Eltern vorbei auf das Zimmer zu. Die Mutter begann zu schreien, er solle abhauen, aber der Vater zog sie an die Seite und beobachtete das Monster.

Das Monster blieb in der Türe stehen und sah weinend zu dem Bündel Leid, dass dort auf dem Bett lag. Sie war wach und sah ihn kommen. Sie hatte immer noch Angst vor ihm, doch winkte sie ihn zu sich. Simon nahm sich einen Stuhl und setzte sich ganz vorsichtig zu Marie an ihr Bett, um dort ihre Hand zu nehmen, die er nun sehr sanft streichelte. Von der Türe aus sahen das einige Menschen. Verarbeiten konnte dieses unglaubliche Bild wohl keiner.

Die Schöne und das Biest!

Marie sah ihn misstrauisch an und sagte: "Danke" "Du süße Maus, warum hast Du das gemacht?" "Ich will nicht mehr. Ich kann niemandem vertrauen. Alle hassen mich oder wollen mir was tun. Das ist doch kein Leben. Ich kann doch nichts dafür!" Sie brach in ein unglaublich verzweifeltes Weinen aus. Er stand auf, beugte sich vor und nahm sie unerklärlich sanft in seine Arme um sie zu trösten und sie zu halten.

"Tu doch was. Der grabscht da nach unserer Tochter. Du kannst doch dieses Vieh nicht unsere Tochter anfassen lassen!" "Schatz, sieh doch mal. Er beruhigt sie doch. Ich weiß doch auch nicht, was ich tun soll. Ich will meinen kleinen Diamanten nicht verlieren!" Die beiden Eltern hielten sich, weinten und waren einfach ratlos und verzweifelt.

Nach und nach ließ man die zwei alleine und in Ruhe reden. Polizei und Sven hatten sich zurückgezogen, die Eltern saßen draußen im Flur und warteten ab und Simon streichelte Maries Hand und tröstete sie. "Ich weiß, Du bist einfach zu schön für diese Welt. Aber Du hast auch eine Seele und ein Herz. Gib nicht auf. Du wirst Deinen Weg schon finden!" "Du hast gut reden..." begann sie, um gleich ihren Satz wieder abzubrechen. Sie überlegte und er lächelte sie an. Nachdenklich sagte sie dann: "Das Leben kann so Scheiße sein!"

Auch diesen Skandal könntest Du in der Presse verfolgt haben. Da wurden sieben privilegierte Jugendliche wegen gemeinschaftlichem Kidnapping und Drogenmissbrauch mit Körperverletzung verhaftet und später auch verurteilt. Das ging bei uns lange durch die Presse und zwei Familien sind deshalb sogar komplett weggezogen.

Simon umsorgte Marie und war die nächsten Tage soweit möglich immer bei ihr. Er verjagte die Presse und beschützte sie. Sie redeten extrem viel und er verlor seinen Arbeitsplatz, wegen unentschuldigtem Fehlen. Nach dieser Erfahrung entschied er anschließend, sich bei der Polizei zu bewerben und wurde mit Kusshand genommen. Marie kam wieder nachhause und machte eine neue Erfahrung. Ihre Eltern nahmen es inzwischen, wie es war.

Da kam nun öfter ein Rocker, ein beängstigender Typ, in ihr Heim, der höflich war, aber sie wohl nicht mochte. Er redete kaum mit ihnen und beachtete sie fast nicht. Er reagierte weder auf die Autos noch auf sonstige Werte. Er besuchte ihre Tochter und er tat ihr gut. Vorerst ließen sie ihn machen und verschluckten ihre Proteste.

Marie hatte inzwischen keine Angst mehr vor ihm, empfand ihn aber nicht wirklich als schönen Mann. Trotzdem genoss sie seine Nähe. Seine Sanftheit und seinen Schutz. Sie gingen mal in den hauseigenen Park, sie saßen zusammen in der Sonne, bis Marie den Mut zusammenraffte und mit Simon auf seiner Harley mitfuhr. So entwickelte sich eine Freundschaft, die Marie nicht erwartet und Simon nicht zu hoffen gewagt hatte.

Sie verbrachten sehr viel Zeit miteinander und so kam es, dass Marie auf der Harley von Simon das erste Mal auf eines unserer Festivals kam. Sie war hier auch nur ein Gast, wenn auch ein besonders hübscher. Sie wurde bewundert und wie üblich angestiert. Auch hier hätten einige Typen für ihr Leben gerne, einen Versuch bei Marie gewagt, aber in Gesellschaft von Biene, Klaus und Sven, erst recht an der Seite von Simon erlebte sie das erste Mal in ihrem Leben einen glücklichen, befreiten und ausgelassenen Abend.

Biene packte die süße Blonde. Sie zerrte sie mit auf die Tanzfläche und zusammen verschafften sie allen Männern eine verzweifelte Schnappatmung. Kein einziger Mensch machte Marie auch nicht im Ansatz dumm an. Sie war noch nie so glücklich unter Menschen.

Als sie in dieser Nacht nach Hause kam, erwarteten sie ihre Eltern schon total ungeduldig und zweifelnd. Sie hatten sich schon unglaubliche Vorwürfe gemacht, weil sie diesen Abend zugelassen hatten. Sie hörten diese brutale und laute Harley Davidson vor dem Tor. Sie sahen durch die Fenster, wie Simon sie zur Tür brachte, sie in den Arm nahm und sanft auf den Mund küsste. Wie er an der Türe wartete bis sie im Haus war, dann umdrehte und wieder verschwand.

Beide Eltern sahen ihr Kind, dass glücklich strahlend auf sie zu schwebte und lachte. Sie strahlte und tanzte um die Beiden herum und plapperte wie ein Wasserfall. "Mama, Papa, ihr glaubt das nicht! Ich bin so glücklich. Es war so unglaublich toll und aufregend! Ich habe getanzt, so wild wie noch nie. Da waren lauter Rocker und Motorradfahrer. Lauter so wilde Leute und keiner war schlecht zu mir. Alle haben gelacht und da war so eine unglaublich heiße Frau.

Biene haben die sie genannt. Mama, so eine Frau hast Du noch nie gesehen. Die konnte tanzen, sag ich Dir. Unglaublich. Da hat nicht nur Simon auf mich aufgepasst. Da waren ganz viele und ich habe mich so gut gefühlt. Mama, der Simon ist ganz anders, wie er aussieht. Der fasst mich an Mama, das ist unglaublich. Oh mein Gott... Das war so toll, so aufregend!"

Die beiden Eltern grinsten sich an, ihre Tochter ebenso und Papa fragte dann mal ins Blaue: "Schatz, was ist das mit Dir und dem Simon? Habt ihr miteinander geschlafen?" "Nein Papa. Das ist es ja. Er behandelt mich... ich weiß gar nicht wie! Ich glaub, der will mich nicht flachlegen, wie all die Anderen. Papa, ich glaub, der liebt mich!" Sie wurde plötzlich ruhig und sah die Beiden nachdenklich an. "Papa, ich glaub, der liebt mich schon immer!"

Mama fragte dann: "Schatz, was ist mit Dir? Liebst Du dieses Tier?" Den Ausdruck nicht mal böse gemeint, auch nicht böse gesagt, wollte sie nur klarstellen, mit wem sie es hier zu tun hatten. Marie sah ihre Eltern ängstlich an: "Mama, Papa, ich glaube, ich will, dass er mich nimmt. Ich will wissen, wie es ist in seinen Armen.

Es tut mir leid, aber ich glaube, ich liebe ihn auch! Es hat mich noch nie ein Mann so angefasst. So angesehen und so auf mich aufgepasst! Der lässt mir meinen Spaß, mein Leben und meine Freude und passt einfach nur auf, dass mir keiner schadet! Ich will wissen, wie es sich anfühlt, richtig geliebt zu werden. Bitte Mama, Papa, bitte verzeiht mir! "

Mama sagte dann: "Du weißt, dass er vielleicht trotzdem nur an Dein Geld ran will, oder mein Schatz?" Papa fragte nach: "Wie reagiert er auf Dein Geld?" "Mama, Papa, gar nicht. Wir haben noch nicht darüber geredet. Er bezahlt immer, wenn wir weg sind. Er kümmert sich um mich. Er verwöhnt mich. Das ist alles so ganz anders, wie das, was ich bisher so erlebt habe. Nicht mal diese Rocker auf dem Fest haben mich irgendwie anders behandelt. Ich war einfach nur ich. Bitte, seid nicht böse, aber ich muss das versuchen. Was habe ich denn sonst für Möglichkeiten?"

Die Eltern hatten noch einige Gespräche darüber und waren sichtlich auch nicht so begeistert, ließen den Dingen aber erst mal ihren Lauf.

Marie ging standesgemäß auch zur Uni. Sie studierte Jura und machte ihr Ding, wie das auch von ihr erwartet wurde. In diesen Zeiten war sie gewöhnlich immer mit Schutz unterwegs, was immer mal wieder auch nötig war. Danach, in ihrer Freizeit und in Begleitung von Simon war das dann nicht mehr nötig. Er blieb sanft und zärtlich zu ihr. Einzig erlaubte er sich nun die Streicheleinheiten und Küsse. Er bedrängte sie nicht und ließ sie machen, sie entscheiden.

Sie wurde nun regelmäßig abgeholt und mitgenommen. Eigentlich immer auf dem Motorrad. Ihr BMW drohte schon einzuwachsen. Simon nahm sie mit auf einen Zelt Tripp mit Sven und den Anderen. Sie hatten einen schönen Tag. Biene sang und spielte Gitarre für Alle. Sie hatten zusammen gegrillt und lecker gegessen, da kam das Geld zur Sprache. Biene fragte sie: "Wie ist das, wenn man so viel Geld hat. Ist das schön oder bedrückend?"

"Es verschieben sich die Werte. Wenn Du was willst, dann kaufst Du es Dir einfach. Damit hat es dann aber auch nicht mehr diesen Wert. Je mehr Du hast, desto mehr hast Du mit Neid und Missgunst zu tun. Irgendwann wirst Du zum Gefangenen Deines Reichtums, weil Du nichts mehr einfach so und frei machen kannst. Du wirst einsam, weil Du niemandem mehr trauen kannst!" Alle dachten darüber nach.

Simon hielt Marie warm, Klaus damals Biene und Sven hatte zu der Zeit seine Freundin, die er auch im Arm hielt. Diese sagte dann: "Wenn Du mal nicht weißt, wohin damit, ich gebe Dir meine Konto Nummer!" Biene sagte: "Ich bin zufrieden. Behalt es!" Simon sagte: "Jeder sollte selbst machen und klarkommen. Wer nicht glücklich ist, der muss es eben ändern. Ich will in keinem Käfig sitzen!" Einige Diskussionen und Lacher, aber Marie traf in dieser Nacht eine Entscheidung. Sie ging nicht in das für sie hergerichtete Zelt, sondern kommentarlos mit zu Simon in das Seine.

Die Beiden trafen sich auf seiner Matte, wo er glücklich lächelte und sie liebevoll in seine Arme nahm. Sie zogen sich sehr sanft gegenseitig aus und beide bestaunten den jeweils anderen Körper. Die Emotionen waren dabei durchaus vergleichbar. Simon hatte so eine Frau auch noch nie berührt. Überhaupt waren seine Erfahrungen eher lächerlich.

Umso mehr war er begeistert und fasziniert, als er sie im schwachen Licht einer kleinen Laterne sehen konnte. Noch mehr, als er sie nun anfassen und streicheln durfte. Ein absoluter Traum.

Marie hatte absolut die gleichen Empfindungen.

Sie hatte bisher nur einen Versuch gehabt. Es war ein Kerl aus ihren Kreisen, der sie erobert hatte. Er war weder sanft noch besonders gefühlvoll. Er hatte sie - einfach gesagt -, bestiegen und eingeritten. War schnell fertig und hatte dann ab dem nächsten Tag mehr geprahlt als alles andere.

Sie hatte er danach einfach links liegen lassen. Er hatte sein Ziel wohl schon erreicht. Überhaupt hatte sie bisher nur Enttäuschungen erlebt und sich schließlich komplett zurückgezogen. Unter diesen sanften und gefühlvollen Berührungen und Küssen war sie nun hin und weg und entschied, diesem Tier eine Chance zu geben.

Als sie ihn nun auszog, ihn sah und berührte, da war sie aufs höchste erregt. Alles an ihm machte sie unheimlich an. Eine Naturgewalt, eine Naturgewalt, die mit all ihrer Macht und Kraft, ganz sanft über sie kam. Ganz selbstverständlich kam er nicht nur über, sondern genau so sanft und selbstverständlich in sie, um dann tief in ihr alle Zeit der Welt zu nutzen, sie einfach voll und ganz zu genießen.

Sie hatte sich noch nie so sehr als Frau gefühlt. Nicht nur begehrt, sondern grenzenlos geliebt. Alle hörten sie, alle wussten Bescheid. Keiner lachte oder machte Sprüche. Biene nahm sie später an die Seite, kurz vor der Heimfahrt und sagte ihr: "Keiner kann dich glücklicher machen. Halte ihn gut fest!"

Als Marie von diesem Ausflug zurück nach Hause kam, waren die Eltern augenblicklich informiert und verunsichert. Was sollten sie tun? Wie reagieren? Es gab sehr viele Gespräche unter ihnen. Wollten sie nicht einen standesgemäßen Mann für ihre Tochter? Aber eigentlich ja schon einen, der sie glücklich machen würde. Oh verdammt.

Marie stand vor ihren Eltern und sah sie sehr verträumt und aus dem Inneren strahlend an. Ihre Mama sprach zuerst: "Du hast wirklich mit ihm geschlafen?" "Ja Mama. Wir haben es getan!" Ihr Papa fragte: "Was fühlst Du jetzt? Wie geht es Dir?"

Die Mama sah ihn an: "Schatz, siehst Du das nicht selbst?" Marie lächelte glücklich: "Papa, es war wie eine Naturgewalt. Eine gewaltige Lawine, die mich mit all ihre Macht und Kraft, ganz sanft und langsam, liebevoll überrollt hat um mich dann mit all ihren Möglichkeiten einfach nur glücklich zu machen. Papa, ich bin so unendlich verliebt. Bitte verzeih mir, dass er nicht der ist, den ihr euch gewünscht habt, aber wir müssen das Problem lösen. Er ist einfach alles für mich!"

Die beiden Eltern staunten nicht schlecht. Ihre Tochter tänzelte verträumt und leise summend in schwingenden Bewegungen auf sie zu. Sie küsste beide lächelnd um sich dann umzudrehen und ebenso auf ihre Zimmer zu schweben. Mit offenen Mündern und riesigen Augen konnten sie ihrer Tochter nur staunend hinterher sehen.

Die Monate vergingen. Simon übernachtete nun auch öfter bei ihnen, nutzte auch mal das Schwimmbad zusammen mit Marie, wo er Schnappatmung bei Muttern verursachte und staunenden Neid beim Herrn Vater. Er war absolut und unumstritten ein Tier. Wie er aber Marie händelte und mit ihr umging, war unglaublich mitanzusehen. In der Regel schliefen die Beiden aber lieber bei ihm.

Simon hatte sich mit Svens Hilfe ein schönes kleines Holzhaus gebaut. Dieses auf dem ehemaligen Grundstück seines Opas, der es ihm mit einem kleinen Geldbetrag vermacht hatte. Marie erbat sich etwas helfen zu dürfen und so einigten sie sich auf Halbe-Halbe, wobei Marie, sollte es scheitern, eben ihr Geld in Raten zurückbekäme. Was beiden Eltern immer mehr auffiel war, dass auf den Konten und Kartenabrechnungen schlicht kaum noch Bewegungen vorkamen.

Marie und Simon genossen sich und sicher auch ihre Möglichkeiten, aber Geld gaben sie deutlich weniger aus als die Eltern als normal empfunden hätten. Sie brauchten anscheinend einfach nicht mehr.

Überhaupt war ihr Leben weit normaler, als es für ein Mädchen dieser Klasse geglaubt worden wäre. In ihrer Welt hatte die Beziehung direkte Auswirkungen auf ihr Leben. Marie hatte Ruhe. Jeder wusste, dass sie das Mädchen von einem Rocker war.

Jeder wusste, dass sie das Mädchen vom "Monster" war. Es gab nicht einen, der selbst ansatzweise den Mut gefunden hätte, sich mit ihm, oder noch schlimmer, mit dem größten Rockerclub der Welt anzulegen. Auf einer Party bei Marie zuhause kam es zu dem bisher einzigen Zwischenfall, der aber eher noch gut für Maries Seele war. Dieser Zwischenfall gab ihr sogar zusätzlich Selbstsicherheit.

Ein Sohn bekannter Geschäftspartner ihres Vaters war typisch für diese Gesellschaft als sehr überheblich und abgefahren aufgefallen. Dieser benahm sich, als wäre er der absolut Größte und unwiderstehlich. Er sah Marie noch nicht ganz, da beglückte er sie auch sofort mit seinem Charm und seiner Grazie. Marie ließ ihn mehrfach abblitzen und war wieder an dem Punkt, wo sie sich fast zurückgezogen hätte. Der Bursche packte sie und versuchte sie nun körperlich zu bedrängen.

Als Marie sein Gesicht sah, das sie mit schreckgeweiteten Augen entsetzt ansah, lächelte sie und wusste, sie war nicht allein. Sie wurde immer beschützt. Das "Monster" hatte diesen reichen Bengel am Handgelenk gepackt und drückte nun ganz langsam, still beobachtend zu. Immer fester, bis dieses Arschloch winselnd in die Knie ging, um dann aufzuschreien, wie eine Mutter bei der Geburt und zu heulen wie ein Baby nach eben dieser Geburt.

Die entsetzten Eltern dieses Opfers wollten gerade aufschreien, als Maries Papa in die Runde rief: "Meine Damen und Herren, ich muss dies zum Anlass nehmen, ein bedauerliches Missverständnis aufzuklären. Bitte respektieren sie alle, besonders die jungen Herren unter den Anwesenden, dass meine über alles geliebte Tochter Marie mit unserem Simon hier in festen Händen ist. Wir hoffen als Familie sehr, dass sie sich in Kürze das Ja Wort geben und sind alle sehr Glücklich mit dieser Situation. An die Herren unter uns meine Warnung. Lassen sie die Finger von meiner Tochter!"

Natürlich machte das Simon nicht beliebter, zumindest in diesem Umfeld, aber sicher machte dieser Zwischenfall Marie noch sicherer und sie blühte immer weiter auf als die schöne Frau, die sie nun mal war. Eine glückliche, stolze und ausgeglichene Tochter zu erleben gab dann den Eltern den Rest Sicherheit, um nun diejenigen zu sein, die ständig nach Hochzeit und Kindern fragten. Auf dieser Feier wurde es deutlich weniger ausgelassen und locker, als es sicher schön gewesen wäre, aber das konnte ja nun keiner ändern.

Maries Papa ergriff aber hier die Gelegenheit und schnappte sich das Monster mal am Arm und zog ihn mit sich, in eine abseitsstehende Sitzgruppe. Er bot Simon einen Platz und setzte sich dann selbst dazu. Unmittelbar kam eine Bedienung und erbat die Getränkewünsche und Reinhold sah grinsend seinem angehenden Schiegersohn ins erstaunte Gesicht.

Sie schwiegen sich nur kurz an, als Reinhold fragte: "Wir hatten in all den Monaten noch keine Gelegenheit, miteinander zu reden. Ich bin Reinhold und Du magst uns nicht besonders, oder?" Simon sah seinen zukünftigen Schwiegervater unsicher an und sah hinter ihm nach seiner Süßen, die ebenfalls unsicher guckte.

"Ich würde es sicher anders ausdrücken. Aber ich fühle mich nicht sehr wohl in diesen Kreisen hier." "Ja, das haben wir gemerkt. Was hast Du für Absichten mit meiner Tochter?" "Ist die Frage ernst gemeint?" "Ja, aber natürlich. Ihr seid ein Paar. Sie ist eines der reichsten Mädchen in Europa und Du bist ein Rocker, oder? Rede mit mir. Was denkst Du darüber? Dass ich mir Sorgen und Gedanken mache, wirst Du doch verstehen, oder nicht?"

"Ich will versuchen, meine Gefühle und mein Denken zu erklären. Aber bitte nicht zu sehr aufregen. Okay?" "Ja, gut. Lass uns doch mal offen reden. Ich werde das dann auch versuchen!" "OK, also. Ich liebe Ihre To..." "Du... Du vernaschst meine Tochter. Sag Du zu mir. Ich bin Reinhold!" Sie lachten sich kurz an, dann versuchte Simon es nochmal:

"Ich liebe Deine Tochter schon seit der Schule. Sie war damals logisch die schönste Maus weit und breit, aber noch schlimmer, sie war so ganz anders. Ich glaube, es war ihre gute Erziehung, ihre sanfte und zurückhaltende Art. Sie hatte einen kleinen Vogel gerettet, der gegen eine Scheibe geflogen war und verteidigte ihn vor ihren Mitschülern. Sie setzte ihn auf eine Mauer und wartete dort bis er wegflog, ohne einen Anderen an ihn ran zu lassen.

Das war das einzige Mal, dass ich sie mal habe kämpfen sehen. Sonst war sie immer die Gestoßene. Sie tat mir auch immer leid. Sie ist einmal die Treppe heruntergefallen, als eine Andere ihr ungeschickt ein Bein stellte. Es sollte wohl witzig sein, ging nur in die Hose. Ich fing sie auf, sie sah mich und rannte in Panik weg.

Sie hatte immer solche Angst vor mir und ich hatte Schmerzen vor all der Liebe. Ich glaube, sie hat einfach inzwischen gelernt, dass sie keine Angst mehr vor mir haben muss. Ich bin glücklich mit ihr und ich will sie glücklich sehen!"

"Wenn ich das jetzt mal sagen darf. Sogar unsere Security hat Angst vor Dir. Wir haben auch unsere Probleme gehabt. Du bist ja nicht gerade eine alltägliche Erscheinung!"

"Ja. Ich weiß. Aber ich kann nichts dafür. Ich wurde so geboren, wie Deine Tochter, nur umgekehrt!"

"Da hast Du sicher recht. Und was denkst Du nun über eure Stellungen?"

"Ich werde mich bemühen, ihr alles zu bieten, was sie sich wünscht. Sie hat sich nun schon mehrfach durchgesetzt und wir mussten auch Geld von ihr in unser Leben einbauen. Ich weiß, dass es bekloppt von mir ist, aber ich will sie und nicht ihr Geld. Darum versuche ich ihr Geld von uns fernzuhalten. Ein Zahn, den mir Deine Tochter schon gezogen hat und den sie mir ständig zieht.

Ich weiß, es gehört nun mal zu ihr und ihrem Leben. Für uns war es jetzt hilfreich, aber es soll uns nicht erschlagen. Was ist denn das dann für ein Leben? Sieh doch nur hier, ihr seid alle steinreich, aber hier ist kein einziger Mensch wirklich glücklich und ich musste Deine Tochter sogar beschützen. Ihr führt doch ein armes Leben. In meinen Kreisen wäre sie sicher alleine noch gefährdeter. Das muss ich zugeben. Als eine von uns an meiner Seite, unter unseren Freunden, hätte der Bursche von eben heute kein Licht mehr erkennen können.

Bei uns ist keiner mit viel Geld gesegnet, aber wir haben alle ein traumhaftes Leben. Voller Freunde, Freuden, Lachen und Glück. Wir helfen uns alle untereinander und Marie blüht dort auf, das solltest Du wirklich mal sehen, um es zu verstehen!"

"Wie geht das jetzt mit euch weiter? Wie sind eure Pläne?"

"Das würde ich gerne, wenn, dann mit Marie zusammen diskutieren. Ich liebe sie. Ich hoffe, sie zu heiraten und ich träume von einer Familie mit ihr. Eigentlich hätte ich gerne zwei Kinder!"

"Wir beobachten euch und ich gestehe, ich bin momentan der glücklichste Vater, den ich mir denken kann. Nach der Sache damals in der Werkstatt, hat mein Diamant versucht, sich das Leben zu nehmen. Ich muss Dir dazu nichts erzählen, uns ging es damals genau gleich damit. Seitdem Du, mit Deinen bescheidenen Möglichkeiten für sie da bist, tanzt sie um mich herum und strahlt ein Glück aus, dass ich nicht zu träumen wagte. Ich lasse mir was einfallen. Wir bekommen euch schon aus diesen Problemen raus. Lass mich nachdenken. Aber was ist jetzt? Wann heiratet ihr? Wann kommen Kinder?"

Reinhold lachte das Monster schelmisch an und klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter. Sie erzählten noch etwas locker und belanglos miteinander, aber verursachten eine Menge Emotionen und Gedanken unter allen Anwesenden. Reinhold machte es sehr öffentlich, dass er das Monster mochte und dem tat es sichtlich gut.

Unter einem Pavillon hatte eine Marie dicke Tränen der Freude zu beseitigen und wurde dabei glücklich von einer Mama Juliette umarmt. Die beiden Frauen sahen dieses vertraute Gespräch und waren einfach glücklich. Die High Society hatte wieder reichlich Gesprächsstoff.

Zwei ganz besondere Ereignisse folgten in den kommenden Wochen. Simon ging mit seinen Schwiegereltern tatsächlich einkaufen. Wirklich einkaufen, in ganz einfachen und normalen Geschäften. Schwer vorstellbar, aber sie brauchten Kostüme und hatten das ohne Maries Wissen zusammen ausgeheckt. Die sich so fremden Menschen hatten inzwischen einige sehr schöne und vertrauliche Gespräche, mal mit und mal ohne Marie, wie es sich eben so ergab. Sie kannten davon nun mal nichts und so hatte Simon seine Schwiegereltern eingeladen, es selbst mal zu erleben und zu sehen. Dementsprechend brauchten die Beiden Kostüme.

Sie statteten sich aus, bereiteten sich vor. Sie wurden ohne Maries Wissen von Sven und Klaus, auf deren Harleys abgeholt. Was hatten diese High End Menschen Angst. Simon hatte ihnen klar gemacht, dass sie es erleben müssten, um es zu verstehen. So kamen sie in recht normalen, aber schicken Klamotten am ausgemachten Abend auf dieser Festwiese an und wurden erschlagen von Unmengen von Menschen und unglaublichem Krach, Musik und Lichteffekten.

Zusammen mit diesen beiden Rockern machten sie sich auf die Suche unter so vielen anderen Rockern als sie von Sven vorsichtig aufgehalten wurden und er ihnen die Richtung zeigte. Hier nun konnten Mutter und Vater sie sehen.

Ihre Tochter stand inmitten unzähliger Leute. Sie lachte und hüpfte zusammen mit einer unglaublich schönen schwarzhaarigen Frau. Einer echten Zigeunerin, die wild tätowiert war, aber beeindruckend schön aussah.

Unterstützt wurden sie von einer roten Zora, die nicht so wild, aber mindestens genau so ausgelassen mitrockte. Sie sahen, wie ihre doch so ängstliche und verfolgte Tochter an eine Theke ging und dort zwei Getränke holte, lächelnd und glücklich eines an Biene reichte und die zwei sich ein Küsschen gaben.

Sie beobachteten, wie sie zwischen all den wilden Menschen hindurchging und keinerlei Probleme hatte. Sie wurde mal kurz gerempelt und der Typ entschuldigte sich mit einem kurzen Schulterstreicheln und beide lachten sich an. Das alles konnten sie nun einige Zeit beobachten, bis Sven entdeckt wurde und sie dann weitergingen.

Als Marie ihre Eltern erblickte, blieb sie kurz wie erstarrt stehen und staunte, um dann diesen Beiden glücklich um den Hals zu fallen. Die Begrüßung war herzlich. Es war zu laut, darum blieb es erst mal bei der Begrüßung und groben Vorstellung der Anwesenden. Dort trafen sich Klaus, Sven und Biene. Svens Freundin war zu der Zeit bereits Vergangenheit.

Steffen und Vera waren da, ebenso wie Julius und seine Lydia. Viele Andere natürlich auch. Juliette und Reinhold hatten Spaß, obwohl sie sehr unsicher waren, aber dann ging es erst richtig los. Julius nahm lächelnd Biene an die Hand und sagte zu Klaus: "Ich borg mir mal kurz Dein Pferdchen hier. Kann nicht garantieren, dass ich sie auch zurückbringe!" Erst lachte er noch, bis Klaus nach Lydia griff und sie in seine Arme zog. Er küsste sie verschmitzt auf ihre Wange und sagte: "Lass Dir ruhig Zeit!" Was ein Gegröle und Gelache. Es war eine Wahnsinns Stimmung.

Als Biene und Julius auf der Bühne auftauchten, er verträumt lächelnd seine Gitarre umhängte und sie glücklich strahlend an das Mikro ging, war das ganze Fest totenstill. Alle lauschten den ersten Klängen und den ersten Strophen und nach und nach sangen alle mit.

Reinhold und Juliette nahmen sich gegenseitig in die Arme und waren vollkommen überfahren. Sie hatten beide Tränen in den Augen und ließen sich vollkommen erschlagen. Ihre Tochter schunkelte im Arm von Simon und hielt ein Feuerzeug in die Luft, während sie mitsang und strahlte.

Die beiden neuen Bekannten von eben lieferten da oben traumhafte Rock Klassiker ab, die unumstritten weit besser klangen als die Originale. Das musste man erst mal erlebt haben. Bis tief in die Nacht mussten sie lernen, dass Simon recht hatte. Leben ging auch ganz anders. Als sie kurz vor Sonnenaufgang endlich nach Hause kamen, wussten sie nicht, was sie sagen sollten.

Am nächsten Morgen trafen sich alle erst gegen Mittag zum Frühstück in Reinholds Villa. Als Juliette Simon kommen sah, sprang sie auf, umarmte ihren Schwiegersohn und gab ihm einen verbotenen Kuss auf den Mund. Sie strahlte ihn glücklich an und sagte: "Danke Du Monster! Das war das Aufregendste, was ich je erlebt habe. Zwischen all den Rockern und vielen Leuten, ich war so glücklich, Dankeschön!" Dies gesagt, um dieses Monster nochmal feste zu knuddeln.

"Mama, Du hast Deine eigenen Spielsachen. Finger weg von meinen!" Was alle zum Lachen brachte. Dafür warf sich nun Marie auf Papas Schoß und nahm sich eben Mamas Spielzeug zum Schmusen. So ausgelassen gelacht und Spaß gehabt, hatte diese Familie auch noch nicht. Sie wuchsen zusammen und irgendwie konnte sich keiner mehr vorstellen, dass man sich irgendwann mal trennen könnte.

Simon war aber auch bereit zu lernen und er entwickelte sich menschlich auch weiter. Egal wer, ob Marie, Juliette oder Reinhold, irgendeiner war nun immer wieder bereit, ihm zu helfen und Unterricht zu geben. Sie erwischten sogar mal die Hausdame Stefanie, wie sie ihm am Tisch sitzend beibrachte, wie man an einer voll eingedeckten Tafel richtig isst und trinkt. Das war nicht peinlich für Simon, im Gegenteil, er wusste nun mal nicht, was man für was benutzte und in welcher Reihenfolge. Wollte er aber in Maries Kreisen akzeptiert werden, musste er schon ein paar Regeln beherrschen. Es wurde. Keine Frage...

Das zweite besondere Ereignis war dann ein Familienessen in einem der edelsten Restaurants, das die Familie mit dem eigenen Hubschrauber anflog. Simon war nicht mehr aufzuhalten und musste vorne, beim Piloten sitzen: "Das ist ja wie Moped fahren, nur 3D" Jubelte er. An diesem Tag freundete er sich sogar mit diesem Piloten an. Die machten später auch privat noch viel zusammen. Im Restaurant angekommen, eröffnete Reinhold dann den Abend mit einer kleinen Rede:

"Meine über alles geliebte Familie. Ich weiß, ihr seid alle ziemlich überrascht, wundert euch, dass ich diesen Ausflug heute eingeplant habe, darum will ich euch nicht unnötig auf die Folter spannen. Für mich ist das heute der mit Abstand wichtigste Tag, in meinem Leben. Heute, vor einem Jahr, hat mein heißgeliebter Diamant versucht, sich ihr Leben zu nehmen!"

Allen entglitt ein bisschen die Farbe und jedem fiel auf, dass man versucht hatte, dieses Ereignis aus dem Gedächtnis zu streichen. Marie schämte sich und sah etwas sehr verlegen aus, aber der Papa sprach ja weiter:

"Niemand, auch nicht Juliette wusste damals, was in mir vorging und ja, wie ich darunter gelitten habe. Meine geliebte Frau und ich haben zwar nur ein Kind bekommen, dass dafür aber ein ganz besonderes. Nicht nur optisch. Juliette hat ein bisschen zu den guten Genen beigetragen (Leises Lachen in der Runde) nein. Mein besonderes Juwel hat ein Herz aus reinem Gold. Ich liebe sie.

Damals kam dieses Monster hier in unser Leben. Er ließ uns einfach stehen, behandelte uns wie noch keiner vor ihm und rettete meine Tochter. Danach rettete er uns und ich will ihm jetzt zeigen, wie sehr ich inzwischen auch ihn liebe. Ich habe mir erlaubt, eine neue GmbH zu gründen. Ich weiß was ihr sagt. Nichts neues und kein Grund zu feiern. Aber nein. Diese GmbH hat seit gestern ein sehr beachtliches, auch eingetragenes Stammkapital. Unsere Familie ist Gesellschafter und Simon ist dort Geschäftsführer. Simon wird seine Möglichkeiten und Kontakte nutzen und nun nach und nach die verschiedensten Mietshäuser errichten und vermieten.

Er wird für uns einen kleinen Immobilienzweig aufbauen und verwalten. Dass kann er gut, neben dem Studium machen und er wird angemessen verdienen. Meine Leute haben das schon alles kalkuliert. So wird er sein eigenes und mit Verlaub gesagt, reichlich Geld haben und dieses Problem ist für Marie und Simon Geschichte. Das, meine liebsten, ist für mich ein Grund zum Feiern!"

Simon war richtig von den Socken. Er stand auf und umarmte seinen Schwiegervater. Die Beiden strahlten sich an und Simon konnte es nicht fassen. Das Monster war nun Chef. Wie dicke der Chef bald war, wusste er da aber noch nicht. Es wurde ein richtig toller Abend und Simon nahm sich vor, Stefanie einen richtig dicken Blumenstrauß zu besorgen, denn nun konnte er auch ganz einfach mitessen. Er war glücklich und auch stolz.

Nicht nur der Abend wurde ein richtig schöner, nein, sie hatten insgesamt eine unglaublich gute Zeit. In den nächsten Monaten hatte Simon ziemlich Arbeit, neben dem Studium. Das war schon eine richtig harte Nummer. Reinhold überlegte schon oft, ob er es übertrieben hatte. Er sah nur, dass sich Simon voll reinkniete und Gas gab.

Er nahm jede Hilfe, die Reinhold ihm zuführte. Es waren zwei Architekten, ein Steuerberater, ein Anwalt und Marie, die sich nicht nehmen ließ, ihrem Schatz zu helfen. Reinhold hatte Angst, einen Fehler gemacht zu haben und sprach ihn mal an: "Warum gibst Du so viel Gas? Lass Dir doch mehr Zeit. Es rennt doch nichts weg?"

"Doch, das Geld rennt weg. Jede Minute, die wir keine Einnahmen haben, verlieren wir richtig viel Geld!" Reinhold konnte nur staunen und betete, dass alles gut ging. Ein Jahr später hatte Simon bereits mehrere Häuser gekauft, was ja eigentlich nicht geplant war, aber schon alle Kosten deckte. Er sanierte diese nach Bedarf und hatte schon die ersten Baustellen gestartet, was er alles mit seinen Freunden erledigte.

Wieder ein Jahr später hatte Simon dann sein Studium beendet, war als Kommissar bei der Kripo eingestiegen und arbeitete trotzdem noch weiter in seiner Firma. Sie waren glücklich und Simon schon sehr stolz. Nun nahm er einen Tag zum Anlass und lud seine Familie zu seinem Lieblings Chinesen ein, wo alle schwer am Staunen waren. Dieses Ambiente hier haute sogar die Luxus-Verwöhnten Gäste um. Er stand sogar auf, als nun er sein Wort erhob:

"Ich bedanke mich bei euch, dass ihr meiner Einladung gefolgt seid und bin unglaublich glücklich, dass ich mit euch hier sein darf. Reinhold und ich haben uns darauf geeinigt, dass heute ich dieses Festessen geben darf und ihr wisst sicher, warum der Tag heute so wichtig ist. Heute ist es zwei Jahre her, dass sich das Leben von Marie und mir so unglaublich ins positive verändert hat.

Seit diesem Tag habe ich ein komplett neues Leben begonnen und ich bin euch allen so unglaublich dankbar. Ihr habt mir alle eine Riesen Chance gegeben und ich hoffe, dass ich keinen von euch enttäuscht habe. Durch Reinholds Hilfe hatte ich die Möglichkeit, zusammen mit meinem neuen Job, mich und meine Möglichkeiten zu verbessern und meiner Marie etwas bieten zu können. Ich weiß, ich bin erst am Anfang, aber ich bitte Dich, meine geliebte Marie, würdest Du mich zu Deinem Mann nehmen?"

Marie sprang auf und heulte, wie ein Wasserspeier. Sie explodierte ihm förmlich in die Arme und jubelte so laut, dass das ganze Restaurant es mitbekam, klatschte und jubelte. Von überall her kamen Glückwunschrufe und lachende Kommentare. "Oh mein Gott und ich dachte, Du willst einfach nicht heiraten. Ich liebe Dich so sehr. Oh Gott, mein Monster will mich heiraten. Ich bin so glücklich!"

Jetzt wurde klar, warum der Tisch für zwei weitere Personen eingedeckt war. Es war kein Versehen, da gerade Biene und Sven zu ihnen kamen. Marie sah sie, viel auch Sven um den Hals und küsste ihn wild, aber dann verknoteten sich Biene und Marie. Die Beiden sind bis heute die dicksten Freundinnen, die echt alles zusammen rocken. Sie ziehen um die Häuser, gehen ständig Shoppen, verbringen extrem viel Freizeit zusammen und auf Maries Hochzeit sang Biene, in Begleitung von Julius, ihre schönsten Stücke.

Diese Hochzeit war dann auch das erwartete High Light. Auf dem Parkähnlichen Grundstück, der Villa wurde ganz groß aufgebaut. Das war eine verrückte Feier. Reinhold hatte es sich nicht nehmen lassen und einen Excalibur Cabrio gemietet. Diesen hatte er von einem Spezialisten aufwändig schmücken lassen und war so stolz. Er lieferte die mit weitem Abstand schönste Braut in einem verboten abgefahrenen Brautkleid ab, um sie an seinen inzwischen sehr geliebten Schwiegersohn zu übergeben.

Sie bekamen dabei eine so ungewöhnliche Hochzeit zusammen, dass man nur noch staunen konnte. In der Kirche waren fast so viele Reiche, wie Rocker anwesend. Das war schon ein verrücktes Bild. Standesgemäß waren die Reichen mit ihren edelsten Karossen angereist. Sogar Julius hatte nur für diesen Anlass seinen 250 GTO, von Ferrari aus der Garage geholt. Das war unglaublich. Aber die Harleys und Indian und wie sie alle hießen, der vielen Rocker, brachten Tote zum Tanzen, als diese angeschmissen wurden, die Kirchturmglocken zu übertönen.

Sicher war das unbeschreiblich eindrucksvoll. Diese beiden Mädels aber, damit meine ich jetzt Biene und Marie, die waren das eindrucksvollste. Marie hatte ihre Freundin schon Wochen vorher mitgeschliffen. Die Beiden flogen nach Paris, wo sie sich, bei einer bekannten Designerin ihre Kleider schneidern ließen. Marie wollte unbedingt, dass Biene richtig präsentiert wurde. Zwar war es Biene erst sehr unangenehm, jedoch hatte sie ja keine Wahl.

So bekam Biene ein Kleid, dass mit raffinierter Schnittführung deren Drachen sehr schön präsentierte. Hier war das Kleid so modelliert, dass dieser in voller Pracht zum Stielelement des Ganzen wurde. Dass Biene darin verboten sexy aussah, ist sicher klar. Marie bekam ein Kleid, dass genau spiegelverkehrt dazu gestaltet war. Natürlich in weiß und anstelle des Drachen mit edelster Spitze verziert war.

Die Feier selbst war, wie zu erwarten, der Hammer. Beste Speisen, am Buffet, eine Bühne auf der eine echt tolle Band aufspielte. Biene und Julius spielten ungefähr vierzig Minuten auf. Das Programm war einfach beeindruckend. Was ebenfalls beeindruckend wurde, war die versammelte Gesellschaft. Die Gruppe der Reichen war anfangs sichtlich erschrocken und teilweise auch verängstigt. Das legte sich schnell und aus anfangs klar getrennten Gruppen wurde bald schon ein ordentliches Gemisch.

Wie viele Pärchen dort und danach ein Treffen im erotischen Bereich hatten, weiß ich nicht. Tatsache ist aber, dass seitdem zwei feste zusätzliche Paare entstanden sind.

Juliette hatte es sich nicht nehmen lassen und hatte sich um die Hochzeitsreise gekümmert. Die beiden Eheleute wurden mit einem Privatjet auf eine kleine und speziell dafür hergerichtete Insel in der Karibik geflogen. Sie landeten auf einem Flugplatz, von dem aus sie mit dem Boot übergesetzt wurden.

Dieses Boot versorgte sie dann zwei Wochen lang mit Lebensmitteln und Getränken. Eine süße hübsche Einheimische kochte und bediente die Beiden. Eigentlich waren Marie und Simon die ganzen zwei Wochen nur nackt. Schon auf dem Flug ging es los, als Simon fragte: "Hast Du irgendeine Ahnung, was Deine Mama da mit uns macht?"

"Ich habe echt keine Idee. Sie hat sich nicht mal ein bisschen in die Karten gucken lassen. Ich weiß nicht mal, was in unseren Koffern ist. Die war voll gemein!" "Ich glaube, ich muss Deiner Mama mal kräftig den Hintern versohlen, wenn wir zurück sind. Die wird immer frecher!" Nicht ganz ernst gemeint, mit Lachen und Küssen gesagt, antwortete sein Schatz: "Das könnte euch Beiden so passen. Du bist jetzt in festen Händen, Du Tier und sie würde das nur genießen!" "Ach verdammt, wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich mich doch nie einfangen lassen!"

Sie waren von ihrem Ziel schon begeistert, als sie gelandet waren. Es war traumhaft hier. Strahlend blauer Himmel, die Sonne hatte alles in eine gewaltige Hitze gehüllt. Sie waren nur noch am Staunen, als sie über ein glasklares Meer zu dieser Insel gefahren wurden, um dann dort, an einem sehr schönen Anlegesteg ausgesetzt zu werden. Unglaublich und so gingen sie Hand in Hand auf Erkundungstour.

In Mitten von Palmen und tropischen Pflanzen fanden sie dann eine überraschend moderne Ansammlung, von kleinen Gebäuden, wo sie von einer süßen und sehr hübschen Einheimischen begrüßt wurden. Der Bootsführer hatte ihre Koffer hinter ihnen abgestellt und war auch schon kommentarlos wieder auf dem Heimweg. Die Süße verbeugte sich und sprach in sauberem Englisch:

"Herzlich willkommen und meinen herzlichsten Glückwunsch. Ich freue mich sehr, dass ich sie die nächsten zwei Wochen hier verwöhnen darf. Bitte genießen sie ihren Aufenthalt völlig unbefangen. Sie sind vollkommen alleine hier und ich werde ihnen ihre Privatsphäre uneingeschränkt ermöglichen. Bitte scheuen sie sich nicht, mich zu fragen, falls sie etwas benötigen!"

Damit war sie mit einem süßen Lächeln, einer höflichen Verbeugung auch schon wieder verschwunden. "Boa, Alter, was ne Nummer hier!" "Ich fass es nicht. Mama hat aber echt voll abgeliefert. Das ist ja unglaublich! Bist Du müde? Willst Du dich ausruhen? Ich will gucken gehen, ich bin voll aufgeregt. Das ist ja der Hammer. Kommst Du mir?" "Ja klar, los, lass uns auch gleich mal das Wasser testen!" "Ja super, los, umziehen!"

Sie rannten glücklich in ihren Bungalow und stürzten sich ausgelassen auf ihre Koffer. Als sie sie offen hatten, sahen sie sich, im ersten Moment entsetzt an: "Sie hat uns nur eine Montur eingepackt? Für den Rückflug? Was heißt das jetzt hier?" Marie guckte genauso irritiert, fand aber wenigstens einen Brief in ihrem Koffer.

"Meine geliebte Maus, mein geliebter Schwiegersohn, ihr seid jetzt auf einer wirklich einsamen Insel. Mai Ti kümmert sich um euch und steht euch immer zur Verfügung. Sie ist eine ganz Liebe. Wenn ihr es wünscht, spielt sie mit euch, wenn ihr sie nicht auffordert, achtet sie darauf, dass ihr ungestört seid. Wir wünschen euch eine traumhaft schöne Zeit mit möglichste viel Zärtlichkeit und habt richtig guten Sex.

Leider habe ich vergessen, euch Maries Pille einzupacken. Sollte euch das stören, wird Mai Ti euch Ersatz geben. Ich finde aber, wenn ihr mich fragt, es wird Zeit, für euer nächstes Abenteuer. Wir vermissen euch jetzt schon. Genießt eure Zeit und kommt glücklich und gesund wieder zu uns zurück!"

"Ist ja abgefahren!" war Simons Kommentar. Marie grinste ihn nur noch an. Sie riss sich die Klamotten vom Leib, was er grinsend verfolgte, um dann schnell das gleiche zu tun. Völlig nackt rannten sie dann Hand in Hand aus dem Bungalow auf direktem Weg zum Strand, wo sie einfach lachend immer weiter rannten, bis sie von den Wellen ausgehoben wurden und sich lachend und tobend in die Arme fielen. Es war erfrischend und aufregend und gar nicht so kalt.

Diese Aktion sorgte bei Simon für gute Durchblutung, was er auch direkt zu nutzen wusste. Er packte sie, schloss sie in seine Arme und als er fest stehen konnte, hob er sie über seinen Schwanz. Innerhalb von einem einzigen Augenblick versank er auch schon in seiner wunderschönen Frau, die ihn nur aufjauchzend küssen konnte.

Sie liebten sich hier, stehend im Meer und brachten so die Hormone wieder ins Gleichgewicht. Das dauerte nicht wirklich lange. Sie kamen ausgesprochen schnell zu ihrer ersten Erlösung. Als er sie wieder runterlies, küssten sie sich noch mal lachend, um dann zusammen, Hand in Hand, auf Erkundung zu gehen.

Nackt, wie der Hergott sie geschaffen hatte, schlenderten sie glücklich auf einem endlos weiten Sandstrand entlang. Die Füße immer im Wasser bei strahlendem Sonnenschein waren die Beiden einfach nur glücklich. So waren sie sicher ein paar Stunden unterwegs, als sie wieder auf dem Abschnitt mit den Bungalows ankamen. Sie waren extrem glücklich, jetzt aber auch extrem müde. Zusammen kuschelten sie sich in eine Hängematte und wollten jetzt auch erst mal runterkommen und entspannen.

"Würdest Du gerne auch mit Mai Ti zusammenspielen wollen?" fragte sie, während sie verliebt seine Brust streichelte. "Wenn Du nicht dieses Abenteuer mal genießen willst, möchte ich das nicht. Ich habe, was ich mir gewünscht habe." "Ich habe schon mal darüber nachgedacht, aber wenn, dann würde ich es mit Biene versuchen wollen. Ich liebe sie, aber das gäbe auch wieder Probleme, weshalb ich nicht glaube, dass es dazu kommen wird. Mai Ti ist süß, aber ich will das nicht ohne Gefühle!" "Dann ist es so entschieden.

Wir haben ja auch nur zwei Wochen. Da habe ich auch keine Zeit mehr für noch eine..." Sie lachten sich an: "So, so, noch eine? Noch eine was?" fragte sie, während sie schon wieder seinen Schwanz massierte. "Noch so eine Wildkatze. Das hält doch kein Mann aus!" lachte er sie an, als sie ihr Bein über seine Hüfte legte, ihn etwas herum zog und seinen Schwanz etwas umständlich in ihre Pussi führte. Als er vollständig in ihr verschwunden war, lächelten sie sich verliebt an. Bei sanftem Küssen schlummerten sie dann ineinander ein.

Diese Reise wurde eine einzige Fickerei. Immer und überall nutzten sie jede Möglichkeit, jeden Flecken Erde, oder Stein, um sich zu lieben. Es war vollkommen egal, wer gerade mal wieder den Anfang machte. Einer war immer geil. Einmal wollte sie gerade in die Wellen springen und unter Wasser tauchen, als er sie von hinten packte und nach hinten, über seinen Schwanz zog. Sie bekam so einen Schrecken, dass sie beinahe Wasser geschluckt hätte, wenn er sie nicht gleichzeitig nach oben gezogen hätte. So ließ sie sich nach vorne gebeugt haltend, von hinten in den Wellen stoßen.

So oft hatten sie wohl die ganzen zwei Jahre vorher keinen Sex zusammen. Ganz sicher nicht so wilden. Mai Ti war wirklich eine ganz Liebe und Süße, aber sie wurde für diese Spiele nicht gebraucht. Ob sie das gestört hat, weiß nur sie, aber Marie und Simon kamen in dunkelst braun und glücklich aus dem Urlaub zurück. Sie wurden von Juliette und Biene am Flughafen abgeholt und zusammen fuhren sie erst mal zu Reinhold in die Villa, wo sie von allen herzlichst begrüßt wurden.

"Und? Wie war es? Habt ihr die zwei Wochen genossen?" "Wir sind so glücklich, das war die tollste Zeit, an die ich mich erinnern kann. Unglaublich. Wir waren die ganzen zwei Wochen nur nackt und haben es so oft getrieben, dass ich Hornhaut in meiner Pussi habe!" Sie lachten alle ausgelassen und erzählten viel. Reinhold sprach sie dann an, als es wieder etwas ruhiger wurde: "Meine Lieben, wie habt ihr euch jetzt die nächste Zeit vorgestellt? Wie sind eure Pläne?"

"Na, wir werden es jetzt einfach auf uns zukommen lassen müssen. Mama hat ja frech die Pille vergessen einzupacken. Ich könnte mir schon vorstellen, dass wir bald zu dritt sind. Mal sehen, was kommt!" "Aber dafür wäre doch euer süßes Holzhaus etwas zu klein, oder?" "Ja, wenn Marie schwanger sein sollte, müssen wir sicher etwas ändern. Das wäre schade, wir lieben unser Häuschen, aber auf Kinder wollen wir auch nicht verzichten!"

"Kommt zu uns zurück. Bitte. Wir vermissen euch und würden euch den linken Flügel überlassen. Damit wärt ihr eure eigenen Herren, ihr hättet eure Ruhe und wir könnten euch und eure Kinder genießen, wenn ihr nichts dagegen habt! Oder Reinhold?" "Ja, das wäre auch für mich das schönste!" Marie und Simon sahen sich nachdenklich an, worauf Marie sagte: "Lasst uns bitte erst mal darüber reden und eine Nacht drüber schlafen. Ich will, dass mein Monster sich auch wohl fühlt. Das müssen wir zusammen entscheiden!" "Aber natürlich. Lasst euch Zeit!"

Am Abend fuhren die Beiden mit Maries BMW nachdenklich, aber glücklich zurück in ihr Holzhaus. Sie ließen sich zum Abschluss eine heiße Badewanne ein, in der sie sich dann auch zusammen zum Kuscheln lümmelten. "Was denkst Du darüber?" fragte Marie. "Es wäre sicher das vernünftigste. Ich weiß nur noch nicht, ob es auch klappen würde?" "Was macht Dir da sorgen? Welche Bedenken hast Du?"

"Naja, ich denke nicht, dass wir und Deine Eltern Probleme kriegen. Solang es sie nicht stört, wenn ich weiter mit dem Personal meinen Quatsch mache? Stefanie zockt ja nach Feierabend auch jetzt oft mit Dir. Denke das ist nicht schlimm. Wenn ich aber mit den Jungs draußen mal mein Bierchen trinken will, dann will ich das auch. Ich bin ja nicht deren Chef! Was aber machen wir, wenn uns mal Freunde besuchen wollen?"

"Naja, Mama und Papa fahren doch auch laufend mit, auf unsere Feiern. Man wird sich daran gewöhnen müssen!" "Was denkst denn Du darüber?" "Das ist mein Zuhause. Das weißt Du ja und wenn wir etwas verändern dürfen, wäre es der optimale Ort um unsere Kinder großzuziehen!"

Marie hatte ein paar Wochen später zu verkünden, dass sie tatsächlich schwanger wäre. Mit Simon entschied sie dann, dass sie umziehen würden. Das Holzhaus wurde an einen Kumpel vermietet, der dort mit seinem Freund einzog. Die Familie sponsorte ganz erheblich die Umbaumaßnahmen und Anschaffungen in unserem Verein.

So war die Bühne und vor allem die sündhaft teure Technik endlich Realität geworden. Durch die Hilfe von Reinhold hatte Simon bald ein beachtliches Einkommen und war genau betrachtet wohl der vermögendste Polizist. Ein Job, den Simon aber bis jetzt noch nicht aufgegeben hat. Sie bekamen einen Sohn. Bei dem blieb es leider bis jetzt auch. Schade, aber die Beiden arbeiten sehr gewissenhaft an einem Geschwisterchen.

Das sich Reinhold und Juliette so dermaßen wohl bei uns fühlten, sie mit Julius und einigen anderen dieser Liga ja auch nicht alleine waren, hatte sehr große Auswirkungen auf die Art unserer Besucher egal bei welchem Fest. Diese Verrückten hatten dann sogar zusammengelegt und einen richtigen befestigten Parkplatz finanziert. Hier stehen jetzt immer Autos, die Du Dir echt mal geben musst, zusammen mit unseren geilen Mopeds. Ist schon wild. Ansonsten sind Marie und Simon aber ganz normale Gäste, wie Du und ich. Trotzdem bleiben sie immer

Die Schöne und das Biest



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