Yagmur und Cemal, eine Liebesgeschichte (fm:Romantisch, 8565 Wörter) | ||
Autor: Ayse1985 | ||
Veröffentlicht: Mar 21 2025 | Gesehen / Gelesen: 2057 / 1641 [80%] | Bewertung Geschichte: 9.29 (42 Stimmen) |
Es wird die Liebesgeschichte von Yagmur und Cemal erzählt. Wer nur scharf auf sexuelle Ausschweifungen ist, sollte lieber etwas anderes lesen. |
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sie die beiden im Restaurant. Cemal holte Yagmur im Geschäft von Nargüze ab und sie fuhren gemeinsam zum Restaurant.
Beide waren nervös. Cemal war unsicher, ob Yagmur ihn überhaupt sympathisch fand, und Yagmur war skeptisch, ob Cemal wirklich so gut war, wie Nargüze ihn beschrieben hatte.
Doch schon nach den ersten paar Minuten entspannte sich die Stimmung. Sie unterhielten sich angeregt, lachten viel und stellten fest, dass sie viele Gemeinsamkeiten hatten.
Cemal war fasziniert von Yagmurs Intelligenz und ihrem Humor, und Yagmur war beeindruckt von Cemals Freundlichkeit und seiner warmherzigen Art. Die Stunden vergingen wie im Flug.
Sie bestellten mehrere Gänge, gönnten sich Nachtisch und Espresso, und unterhielten sich bis spät in die Nacht.
Cemal war überrascht, wie wohl er sich in Yagmurs Gesellschaft fühlte. Er hatte sich in all den Jahren nie wirklich nach einer Frau gesehnt, aber jetzt spürte er eine tiefe Zuneigung zu Yagmur. Er konnte sich vorstellen, mit ihr Zeit zu verbringen, sie besser kennenzulernen, vielleicht sogar mehr.
Als Cemal Yagmur nach Hause brachte, spürte er ein Gefühl der Dankbarkeit. Er war dankbar für die perfekt reparierte Jacke, dankbar für die Freundschaft mit Nargüze, und dankbar für die Begegnung mit Yagmur.
Er hatte nicht erwartet, dass dieser Abend so viel verändern würde. Er hatte nicht erwartet, dass er sich so sehr in Yagmur verlieben würde. Aber die Magie des Abends hatte ihre Wirkung getan.
Cemal wusste, dass er Yagmur wiedersehen wollte. Er wollte mehr Zeit mit ihr verbringen, er wollte sie besser kennenlernen. Er wollte wissen, ob diese besondere Verbindung, die sie an diesem Abend gespürt hatten, Bestand haben würde. Und Yagmur?
Sie war genauso verliebt wie Cemal. Sie hatte sich in seine Freundlichkeit, seinen Humor und seine Intelligenz verliebt. Sie hatte sich in seinen Blick verliebt, in seine Art zu lächeln, in seine tiefe Stimme.
Sie hatte sich in Cemal verliebt.
Die Geschichte von Cemal und Yagmur hatte gerade erst begonnen. Sie hatten sich auf einem ungewöhnlichen Weg kennengelernt, aber die Magie des Zufalls hatte sie zusammengeführt. Und nun warteten sie gespannt auf das, was die Zukunft für sie bereithält.
Die Geschichte von Cemal und Yagmur nimmt eine neue Wendung. Cemals Studienbeginn und seine Leidenschaft für den Fussball beanspruchen seine gesamte Zeit.
Er war gefangen in einem Strudel aus Vorlesungen, Trainingseinheiten und Matches, und die Tage vergingen im Flug. Yagmur wartete sehnsüchtig auf ein Zeichen von Cemal, doch die Tage wurden zu Wochen, und er meldete sich nicht.
Yagmur war enttäuscht. Sie hatte sich in Cemal verliebt, und sie hatte gehofft, dass er genauso empfunden hätte. Doch die Stille, die sich zwischen ihnen breit machte, liess Zweifel in ihr aufkeimen. War es nur eine flüchtige Romanze gewesen? Hatte Cemal nur ein kurzweiliges Interesse an ihr gehabt?
Cemal, gefangen in seinem eigenen Strudel, spürt ebenfalls eine wachsende Leere. Er dachte an Yagmur, an ihren schelmischen Blick, an ihre herzliche Lache, an ihre Wärme.
Doch er traut sich nicht, sich bei ihr zu melden. Hatte sie ihn vielleicht vergessen? War sie nicht an ihm interessiert? Die Zweifel nagten an ihm, und er schob seine Gefühle beiseite, um sich auf sein Studium und den Fussball zu konzentrieren.
Doch das Schicksal, mit der Unterstützung von Nargüze, hatte andere Pläne. Nargüze spürte die wachsende Distanz zwischen den beiden und entschied, einzugreifen. Sie rief Cemal an und fragte ihn, warum er sich nicht bei Yagmur meldete.
Cemal, überrascht von ihrem Anruf, antwortete, dass Yagmur wohl kein Interesse an ihm habe, da sie sich auch nicht gemeldet habe. Nargüze lachte und sagte: "Du bist doch verrückt! Yagmur ist sehr traurig, weil du dich nicht meldest!"
Cemal war geschockt. Er hatte sich in seiner eigenen Welt verfangen und hatte die Signale, die Yagmur ihm sendete, übersehen. Nargüze, die kluge Vermittlerin, gab ihm die Telefonnummer von Yagmurs Arbeitsplatz. Cemal zögerte nur kurz, dann wählte er die Nummer.
Yagmurs Stimme, die durch den Telefonhörer klang, war voller Freude und Erleichterung. Sie hatte sich so sehr gewünscht, dass er sich melden würde, und nun war er es tatsächlich. Cemal konnte in ihrer Stimme die Freude hören, die er so vermisst hatte. Sie verabredeten sich zum Essen, und Cemal spürte, wie sich ein Lächeln auf sein Gesicht breit machte.
Das Wiedersehen war voller Wärme und Zuneigung. Sie sprachen über alles, was in den vergangenen Wochen passiert war, über ihre Träume, ihre Ängste, ihre Hoffnungen. Cemal erzählte Yagmur von seinem Studium, von seiner Leidenschaft für den Fussball, und Yagmur erzählte ihm von ihrer Arbeit, von ihren Freundinnen, von ihren Träumen.
Die Stunden vergingen wie im Flug, und Cemal spürte, dass er Yagmur nie wieder aus den Augen verlieren wollte. Er hatte verstanden, dass es ihr wichtig war, dass sie ihm genauso wichtig war wie er ihr.
Yagmur spürte die gleiche tiefe Zuneigung. Sie hatte sich in Cemal verliebt, und sie war dankbar, dass er sich wieder gemeldet hatte. Sie spürte, dass er der Richtige für sie war, dass er der Mann war, mit dem sie ihr Leben teilen wollte.
Sie verabredeten sich wieder, und wieder, und wieder. Sie verbrachten ihre Zeit miteinander, lachten, teilten ihre Träume, trösteten sich gegenseitig und lernten sich immer besser kennen. Sie spürten, dass sie Seelenverwandte waren, dass sie füreinander bestimmt waren.
Ihre Verliebtheit, die sich in der ersten Begegnung entfacht hatte, entwickelte sich zu einer tiefen Liebe. Sie spürten die tiefe Verbindung, die sie miteinander hatten, und sie waren bereit, für ihre Liebe zu kämpfen.
Cemal, der zuvor so gefangen in seinem eigenen Leben war, fand nun seinen Anker in Yagmur. Er lernte, seine Zeit besser einzuteilen, um ihr Zeit zu widmen. Er lernte, dass es wichtig war, seine Liebe zu ihr zu zeigen, und er lernte, dass sie die wichtigste Person in seinem Leben war.
Yagmur, die zuvor unsicher gewesen war, fand in Cemal ihre Stärke. Sie lernte, sich auf ihre Gefühle zu verlassen, und sie lernte, dass es wichtig war, für ihre Liebe zu kämpfen. Sie lernte, dass Cemal der Mann war, mit dem sie ihr Leben teilen wollte, und sie lernte, dass sie bereit war, alles für ihn zu tun.
Die Vorfreude auf die Hochzeit schwebte wie ein Zauber über Cemal und Yagmur. Die Eltern von Yagmur hatten Cemal in ihr Herz geschlossen, ihr Vater, der anfänglich so reserviert gewesen war, sah in Cemal den perfekten Mann für seine Tochter. Die Liebe zwischen Cemal und Yagmur blühte, und ihre Eltern freuten sich mit ihnen.
Die Verlobungsfeier war ein Fest der Liebe und der Freude. 400 Gäste feierten mit ihnen, und die Stimmung war ausgelassen. Yagmur strahlte in ihrem wunderschönen Kleid, und Cemal war überglücklich, sie an seiner Seite zu haben. Die Feier war ein voller Erfolg, und alle waren begeistert von dem Paar.
Doch die Freude über die bevorstehende Hochzeit wurde getrübt, als Yagmur zum letzten Mal mit ihren Eltern in die Türkei reiste. Cemal wollte die Hochzeit nicht mehr nach seinem Studium, sondern schon vorher feiern.
Sechs lange Wochen würden sie sich durch diesen Urlaub nicht sehen, denn Cemal absolvierte sein Praktikum und durfte keinen Urlaub nehmen. Er arbeitete an einem wichtigen Projekt, der Entwicklung und dem Aufbau einer Messstation für Röntgenröhren.
Die Eltern von Cemal waren zu der Zeit auch in der Türkei und hatten Yagmur und ihre Eltern eingeladen, ein paar Tage in Kumburgaz zu verbringen, wo sie eine Wohnung hatten. Der Strand war nur 50 Meter entfernt, und Yagmur freute sich auf die Zeit mit ihren Eltern und den neuen Eindrücken.
Cemal und Yagmur telefonierten fast täglich. Yagmur erzählte ihm von ihren Erlebnissen, von den kulinarischen Köstlichkeiten, den malerischen Landschaften und den Begegnungen mit den Menschen. Doch an einem Tag, als Cemal nach ihren Erlebnissen fragte, sagte Yagmur nur, dass sie nur kurz am Strand gewesen sei.
Cemal hatte in der Nacht zuvor geträumt, dass Yagmur mit Mustafa, dem Sandkastenfreund von Yagmur, der Sohn von Bekannten seiner Eltern, am Strand spazieren gegangen war. Er hatte es so deutlich gesehen, dass er sie mehrmals fragte, ob sie mit Mustafa am Strand gewesen sei.
Doch Yagmur sagte nichts. Am nächsten Tag fragte Cemal sie direkt, ob sie nicht mit einem anderen am Strand spazieren gegangen sei. Yagmur gab zu, dass sie mit Mustafa am Strand gewesen sei. Mustafa und Yagmur kannten sich, da ihre Eltern befreundet waren.
Cemal war wütend. Er fühlte sich von Yagmur betrogen und wollte wissen, warum sie ihm die Wahrheit verschwiegen hatte. Yagmur versuchte zu erklären, dass Mustafa ihr am Strand den Hof gemacht hatte und versucht hatte, ihre Hand zu nehmen.
Sie hatte es nicht zugelassen, aber sie hatte sich gezwungen gefühlt, mit ihm spazieren zu gehen, da sie wusste, dass es großen Stress geben würde, wenn sie einfach zurückgehen würde.
Sie hatte Angst, Cemal am Telefon zu erklären, warum sie mit Mustafa spazieren gegangen war, und deshalb hatte sie es ihm nicht gleich erzählt.
Als Yagmur wieder in Hamburg war, erzählte sie Cemal alles. Cemal sagte nichts weiter dazu, aber er nahm sich Mustafa vor. Mustafa musste sich einiges anhören und Cemal machte ihm klar, dass er sich von Yagmur fernhalten musste. Aber damit war das Thema aus der Welt.
Beide hatten ihre Ziele. Cemal wollte schnellstmöglich mit seinem Studium durch sein, und Yagmur arbeitete weiter als Zahnarzthelferin. Nach weiteren sechs Monaten war es endlich soweit: ihr Hochzeitstag. Einen Tag zuvor wurden sie im türkischen Konsulat offiziell verheiratet.
Die Hochzeit wurde mit 980 Gästen gefeiert. Die Eltern von Cemal hatten einen sehr breiten Bekanntenkreis und wollten niemanden auslassen. Die Stimmung war ausgelassen, und alle feierten mit Cemal und Yagmur.
Die Geschichte von Cemal und Yagmur war eine Geschichte der Liebe, der Freundschaft, der Herausforderungen und der Überwindung von Hindernissen.
Die Ehe von Cemal und Yagmur war ein Leuchtfeuer der Harmonie und des Respekts. Cemal, nun ein erfolgreicher Ingenieur, verdiente genug, um Yagmur den Luxus zu ermöglichen, zu Hause zu bleiben. Sie genossen ihr gemeinsames Leben, die kleinen Alltagsmomente, die Zärtlichkeiten und die tiefe Verbundenheit, die sie füreinander empfanden.
Doch ein Schatten fiel auf ihr Glück. Yagmurs Chef, ein Zahnarzt, änderte sein Verhalten ihr gegenüber. Zuerst waren es nur kleine, unaufmerksame Berührungen, ein leichtes Streichen über ihren Arm, ein Klaps auf den Po.
Doch mit der Zeit wurden seine Berührungen aufdringlicher, seine Worte anzüglicher. Yagmur fühlte sich unwohl, gefangen in einer Situation, die sie nicht kontrollieren konnte.
Sie wagte es nicht, Cemal etwas zu erzählen. Sie hatte Angst, ihn zu belasten, Angst, dass er sich Sorgen machen würde. Sie wusste, dass Cemal ein eifersüchtiger Mann war, und sie wollte ihn nicht mit ihren Problemen belasten.
Außerdem hatte ihre Kollegin Dagmar ihr im Vertrauen erzählt, wie sie zur Ersthelferin aufgestiegen war, nachdem sie ihrem Chef "einen geblasen" hatte. Für Yagmur war das undenkbar, doch sie wusste, dass es in der Arbeitswelt durchaus üblich war.
Yagmur beschloss, die Situation nicht länger zu ertragen. Die Chance, nicht mehr in der Praxis arbeiten zu müssen, nahm sie dankbar an. Sie verabschiedete sich von ihren Kolleginnen, darunter auch Dagmar, und besuchte sie nie wieder.
Sie wollte sich von dieser Vergangenheit lösen und ein neues Kapitel in ihrem Leben beginnen.
Cemal war erleichtert, als Yagmur ihm erzählte, dass sie nicht mehr arbeiten würde. Er hatte die Veränderung in ihrem Verhalten bemerkt, ihre Unsicherheit, ihre Traurigkeit. Er wusste, dass etwas nicht stimmte, aber er hatte nicht gewagt, sie zu fragen.
Nun, da Yagmur zu Hause war, konnte er sie jeden Tag sehen, sie in seine Arme schließen und ihr seine Liebe zeigen. Er wusste, dass sie glücklich war, und er war dankbar, dass er sie beschützen konnte.
Ihr Leben war nun geprägt von gemeinsamen Unternehmungen, von gemütlichen Abenden zu Hause, von Reisen in ferne Länder und von der Planung ihrer Zukunft. Sie hatten sich ein Haus gekauft, in dem sie ihre Familie gründen wollten. Sie waren glücklich und zufrieden, und sie waren dankbar für die Liebe, die sie füreinander empfanden.
Doch die Vergangenheit war nicht vergessen. Yagmur trug die Erinnerung an die Übergriffe ihres Chefs in sich, und sie war dankbar, dass sie sich von dieser Situation befreien konnte. Sie hatte gelernt, dass es wichtig war, für sich selbst einzustehen und sich nicht von anderen Menschen ausnutzen zu lassen.
Die Liebe zwischen Cemal und Yagmur blühte wie eine Rose im Frühling. Sie teilten fast alles miteinander, ihre Träume, ihre Sorgen, ihre Freude und ihre kleinen Alltagsmomente. Ihre Liebe war ein fester Anker in ihrem Leben, ein Gefühl, das sie durch dick und dünn tragen würde.
Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Cemals Karriere machte rasante Fortschritte. Er wurde mit einer leitenden Position betraut, die ihn für drei Wochen in die Firmenzentrale in den Niederlanden führte.
Die Firma, die neue Herausforderung, die direkte Zusammenarbeit mit seiner Vorgesetzten - alles war neu und aufregend. Doch für Yagmur bedeutete es drei Wochen Trennung von ihrem geliebten Cemal.
Die Trennung war für Yagmur eine schwere Zeit. Sie war zwar nicht allein, denn ihre Eltern und Cemals Eltern wohnten in der Nähe und kümmerten sich liebevoll um sie. Doch die Sehnsucht nach Cemal war unüberwindbar.
Olaf, ein Freund von Cemal aus gemeinsamen Fußballzeiten, bot Yagmur seine Unterstützung an. Er war ein charmanter Mann, ein echter Frauenheld, blond, 1,85 m athletischer Körper, der genau wusste, wie er die Herzen der Damen im Sturm eroberte.
Er prahlte immer damit, schon über 300 Frauen verführt zu haben. Olaf fand Yagmur wunderschön und sah in ihrer momentanen Situation eine Chance. Er hatte sich schon lange in sie verguckt, dazu kam es auch, dass er schon immer eifersüchtig auf die Erfolge von Cemal war.
Doch Yagmur hatte ihm bisher immer die kalte Schulter gezeigt. Jetzt, wo Cemal nicht da war, sah er seine Chance gekommen.
Schon in der ersten Woche besuchte er Yagmur. Mit einem charmanten Lächeln drängte er sich in ihr Haus, tat so, als hätte er es mit Cemal abgesprochen, sich um sie zu kümmern. Es war ein warmer Sommertag, und Olaf schlug vor, ein Eis essen zu gehen. Yagmur zögerte zunächst, aber Olafs Charme überzeugte sie.
Im Eiscafé unterhielten sie sich ausgelassen. Olaf bestellte einen Cocktail mit Alkohol, obwohl Yagmur ihm sagte, dass sie keinen Alkohol trinken würde. Nach zwei Cocktails war sie schon recht betrunken. Olaf fuhr sie zu sich nach Hause, dort gab er ihr noch ein Glas Prosecco und fing an, mit ihr zu schmusen. Olaf nutzte die Situation vollkommen aus. Yagmur landete mit ihm im Bett.
Am nächsten Morgen war es ein großer Schreck für Yagmur, neben Olaf nackt aufzuwachen. Sie schrie ihn an, aber er lächelte sie nur an und meinte, dass es ihr doch gefallen hätte, wenn sie sich richtig verhalten würde, müsste Cemal das ja nie erfahren. Olaf war nicht mehr der charmante Mann von gestern, er war unfreundlich und bat Yagmur, sich fertig zu machen, weil er auch los musste.
Er hatte erreicht, was er wollte. An diesem Tag traute sich Yagmur kaum, mit Cemal zu telefonieren. Sie hatte das Gefühl, er könnte es ihr anhören, was sie angestellt hatte..Sie hatte ein schlechtes Gewissen, sie hatte ihren Mann betrogen. Sie ekelte sich vor sich selbst. Sie erinnerte sich, dass Cemal ihr sagte, dass man ihm nicht trauen darf, das hatte sie vollkommen verdrängt.
Cemal spürte, dass da etwas im Argen war, deswegen sprach er mit seiner Vorgesetzten, die Verständnis für die Situation hatte und sein bisheriges Verhalten tadellos war, erlaubte sie Cemal, der die drei Wochen komplett in der Zentrale seiner Firma verbringen musste, schon am Freitag früh nach Hause zu fahren und am Montag Mittag wieder in der Zentrale zurück zu kommen. Er bekam sogar den Firmenwagen seiner Chefin, einen Mercedes 500 SL, damit er schnell nach Hause fahren konnte.
Yagmur machte sich Gedanken, wie sie die drei Wochen aushalten sollte. Die Worte von Olaf hatte sie noch anz genau im Ohr, wenn sie sich richtig verhalten würde. Was bedeutete das für sie, wollte er sie wieder besuchen?
Sie war hin- und hergerissen zwischen Liebe und Schuldgefühlen. Sie liebte Cemal über alles, aber sie konnte Olafs Küsse und Zärtlichkeiten nicht ungeschehen machen. Sie fragte sich auch, wie weit sie daran eine Mitschuld trägt und ihn vielleicht sogar dazu ermutigt haben könnte.
Wie wird Cemal reagieren, wenn er von davon erfährt, dass sie mit Olaf geschlafen hatte. Sie konnte an nichts anderes mehr denken. Was dazu führte, dass Cemal bei ihren Telefonaten sehr wohl bemerkte, dass sie etwas auf dem Herzen hat.
Yagmur war erleichtert, als Cemal ihr sagte, dass er schon am Freitag nach Hause kommen würde. Drei Wochen ohne ihn hätte sie kaum ausgehalten. Die Schuldgefühle nagten an ihr, und Olafs ständige Anrufe und Nachrichten gaben ihr auch keine Ruhe.
Olaf hatte sich als Meister der Manipulation erwiesen. Er hatte Yagmur geschickt mit einem schlechten Gewissen und dem Wunsch, Cemal die Wahrheit zu erzählen, manipuliert. Er hatte ihr vorgegaukelt, dass er ein Video von ihrem gemeinsamen Nacht hatte und dass sie sich unbedingt darüber unterhalten müssten, wie sie Cemal die Wahrheit erzählen würden.
Yagmur war in Olafs Netz geraten. Sie hatte sich mit ihm getroffen, obwohl sie wusste, dass es falsch war. Sie hatte sich von ihm erpressen lassen, weil sie Angst hatte, dass er sie vor Cemal als echte Schlampe auffliegen lassen würde.
Olaf fuhr spätabends zu Yagmur. Er hatte Sekt dabei und war sich seiner Sache sicher. Er wollte Yagmur erneut ins Bett bekommen. Obwohl Yagmur ihm klar gemacht hatte, dass sie nur mit ihm reden wollte und er dann sofort gehen sollte, dachte Olaf nur daran, mit ihr im Bett zu landen.
Er öffnete die Sektflasche, einen Rosé-Sekt. Olaf hatte einen Plan. Er gab Yagmur ein Glas, obwohl sie ihm sagte, dass sie nichts trinken wollte, und nahm sich selbst auch ein Glas. Dann stolperte er absichtlich und kippte sein ganzes Glas über Yagmur. Sie war geschockt und stand auf. Sie sagte ihm, dass sie sich jetzt umziehen müsste und er jetzt gehen sollte.
Yagmur ging in ihr Schlafzimmer, machte die Tür hinter sich zu und begann, ihre Bluse und ihr Unterhemd auszuziehen. Ihre Hose hatte auch einiges abbekommen. Da hörte sie Olafs Stimme. Er stand in der offenen Schlafzimmertür und beobachtete sie. Er sagte ihr, dass sie eine wunderschöne Frau sei.
Yagmur wurde sehr deutlich und sagte ihm, dass er verschwinden soll. Olaf war sich seiner Sache so sicher, dass er erwähnte, dass sie sich doch noch über das Video unterhalten mussten.
Das wurde Yagmur jetzt doch zu viel, sie spürte, dass sie die Kontrolle vollkommen zu verlieren drohte, daher fiel ihr ein, wie sie ihn wieder loswerden konnte, und ihn dabei auch auffliegen lassen konnte. Sie schnappte sich ihr Handy, wählte die 110, schaltete auf Lautsprecher.
Als die Polizei sich meldete, sagte sie laut und deutlich ihren Namen, ihre Adresse, dass sie in ihrer Wohnung von Herrn Olaf K. belästigt wurde, er sie weiterhin sexuell belästigen täte und sie befürchtet, dass er sie vergewaltigen wollte.
Olaf dachte zuerst noch, dass Yagmur das Ganze spielen würde, aber als er die Stimme des Polizisten hörte, wurde ihm klar, dass Yagmur ganz sicher keinen Spaß machen würde.
Er lief ins Wohnzimmer und holte sich seine Jacke, wollte raus laufen, aber zuerst drohte er Yagmur wieder zu kommen. Als er gerade aus der Haustür rauslief, wurde er verhaftet.
Yagmur war immer noch mit dem Polizisten verbunden, der ihr sagte, dass sie nicht auflegen dürfe, daher wusste die Polizei, die in der Zwischenzeit einen Peterwagen vor dem Haus hatte. Olaf wurde abgeführt.
Als die Polizei Yagmurs Aussage aufnahm, kam ein Sportwagen angefahren, der vor dem Haus hielt und Cemal stieg aus. Er lief sofort zu Yagmur und fragte sie, ob es ihr gut gehe und was passiert war.
Die aufgestauten Emotionen entluden sich bei Yagmur, sie umarmte ihren Mann und weinte hemmungslos. Cemal war ganz durcheinander. Aber Yagmur beruhigte sich etwas,
Cemal legte sie auf das Sofa und deckte sie zu und ließ sich von der Polizei aufklären. Als er den Grund erfuhr und den namen Olaf K. hörte, konnte er sich kaum bändigen, wenn er jetzt vor ihm gestanden hätte, wäre er im Krankenhaus gelandet.
Die Polizisten beruhigten ihn dann wieder, lobten das Verhalten von Yagmur und baten Cemal bei ihr zu bleiben und sie am nächsten Tag am Besten zu eine Psychologen zu bringen, da so ein Erlebnis Psychosen hervorrufen könnten. Cemal sagte es zu und ging zu seiner Frau.
Yagmur war inzwischen klar, dass sie ihrem Mann alles erzählen musste, er verdiente die Wahrheit. Sie konnte ihm sonst auch nicht mehr in die Augen gucken, so bat sie Cemal um ein Melissentee, was er für sie zubereitete. Dann setzten sie sich auf ihr Sofa.
Yagmur hatte echte Schwierigkeiten, ihrem Mann die Wahrheit zu erzählen. Sie hatte Angst vor seiner Reaktion. Sie liebte Cemal über alles, aber sie hatte ihm gegenüber einen großen Fehler begangen.
"Cemal, ich muss dir etwas sagen", begann Yagmur zögerlich. "Ich habe etwas getan, das vollkommen falsch war."
Cemal spürte, wie ein kalter Schauer seinen Rücken hinunter lief. Er hatte ein ungutes Gefühl. "Was ist passiert, Yagmur?", fragte er mit fester Stimme.
Yagmur holte tief Luft und erzählte ihm alles. Sie erzählte ihm von Olafs Besuchen, von ihren Treffen und von dem Abend, an dem Olaf ihr Alkohol gegeben hatte, ohne ihr Wissen, sie dadurch betrunken war und sie dann sogar mit ihm im Bett gelandet war.
Cemal hörte ihr mit gesenktem Kopf zu. Er war wütend, verletzt und enttäuscht. Er hatte Yagmur bedingungslos vertraut und sie hatte ihn so enttäuscht.
"Warum hast du mir nichts gesagt?", fragte Cemal mit brüchiger Stimme. "Warum hast du mich angelogen?"
Yagmur konnte keine Antwort finden. Sie war zutiefst beschämt und voller Reue. Sie hat Cemal so sehr verletzt.
"Ich weiß nicht, Cemal", sagte sie leise. "Ich habe Angst gehabt, dich zu verlieren." Cemal schwieg. Er wusste nicht, was er sagen sollte. Er war voller Wut und Enttäuschung, aber er liebte Yagmur immer noch. Er konnte sich nicht vorstellen, sein Leben ohne sie zu verbringen.
"Ich muss jetzt nachdenken", sagte Cemal schließlich. "Ich brauche etwas Zeit, um das alles zu verarbeiten."
Yagmur nickte verständnisvoll. Sie wusste, dass Cemal Zeit brauchte, um seine Gefühle zu sortieren. Sie hatte ihn schwer enttäuscht, und sie würde alles tun, um sein Vertrauen wiederzugewinnen.
Cemal ging in sein Arbeitszimmer und schloss die Tür hinter sich. Yagmur blieb allein im Wohnzimmer zurück. Sie war voller Angst und Unsicherheit. Sie wusste nicht, wie Cemal auf ihre Offenbarung reagieren würde.
Sie hat Cemal so sehr verletzt. Sie hat sein Vertrauen missbraucht. Sie hat alles riskiert, was ihnen wichtig war.
Am nächsten Tag fuhr Cemal früh wieder nach Holland, er sagte ihr, dass er die Zeit dort nutzen werde, um sich klar zu werden, ob und wenn ja, wie es mit ihnen weitergehen könnte.
Er guckte sie dabei nicht mal an. Yagmur bekam echte Verlustängste, sie hatte die Befürchtung, dass sie den Mann ihrer Träume, ihren Ehemann mit ihrem Verhalten verloren hat.
Die drei Wochen in Holland waren für Cemal eine Qual. Die Abwesenheit von Yagmur war wie ein ständiger Schmerz, der ihn nicht losließ. Er versuchte, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren, aber seine Gedanken kreisten immer wieder um Yagmur.
Er war wütend auf sie, enttäuscht und verletzt. Aber gleichzeitig vermisste er sie so sehr. Seine Liebe zu ihr war nicht einfach aus seinem Herzen zu reißen.
Yara, seine Chefin, hatte viel Verständnis für Cemal. Sie hatte erkannt, dass er ein guter Mitarbeiter war, der keine Probleme mit einer Frau als Chefin hatte. Sie bot ihm sogar an, ihn in der Zentrale zu beschäftigen, wenn er vorhatte, Hamburg zu verlassen.
"Cemal, ich weiß, dass du gerade durch eine schwere Zeit gehst", sagte Yara. "Ich verstehe, dass du deine Prioritäten neu ordnen musst. Wenn du in Hamburg eine neue Herausforderung suchst, dann zögere bitte nicht, mich zu kontaktieren."
Cemal war dankbar für Yaras Unterstützung. Er versprach ihr, mit ihr über seine Zukunft zu sprechen, bevor er eine Entscheidung treffen würde. Aber er wusste, dass er auch mit Yagmur reden musste.
Er musste eine Lösung finden. Er konnte nicht einfach so weitermachen, als wäre nichts passiert. Aber in der Zeit, wo er in Holland war, nahm er keine Anrufe und sonstige Kontaktversuche von Yagmur war.
Es gab nur zwei Möglichkeiten: Entweder er verzieh Yagmur, oder er beendete die Beziehung.
Er wusste, dass Olaf Yagmur betrunken gemacht hatte, um sie ins Bett zu bekommen. Aber trotzdem konnte er ihr nicht einfach verzeihen. Er war wütend auf sie, weil sie sich in diese Situation hatte bringen lassen.
Andererseits vermisste er sie so sehr. Seine Liebe zu ihr war nicht einfach aus seinem Herzen zu reißen.
Mit diesen Fragen im Kopf stieg Cemal in den Flieger Richtung Hamburg. Er wusste, dass er Yagmur treffen musste, aber er wusste nicht, was er sagen würde. Er hatte Angst vor dem Wiedersehen. Er hatte Angst vor ihrer Reaktion. Er hatte Angst, dass er sie für immer verlieren würde.
Cemal konnte sich nicht entspannen. Seine Gedanken kreisten immer wieder um Yagmur.
Er versuchte, sich vorzustellen, wie er ihr begegnen würde. Wie würde sie reagieren? Würde sie ihn anflehen, ihr zu verzeihen? Würde sie ihn einfach nur ansehen, ohne ein Wort zu sagen?
Er wusste nicht, was ihn erwartete, aber er wusste, dass er ihr die Wahrheit sagen musste. Er musste ihr sagen, wie er sich fühlte.
Er musste ihr sagen, dass er sie liebte, aber dass er auch verletzt war. Er musste ihr sagen, dass er nicht wusste, ob er ihr jemals wieder vertrauen könnte. Cemal war voller Zweifel und Ängste.
Er wusste, dass das Gespräch mit Yagmur schwierig werden würde. Aber er wusste auch, dass er es tun musste.
Er musste eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändern würde.
Cemal fuhr erst einmal zu seinen Eltern. Er brauchte dringend Rat, aber er wusste, dass sein Vater ihm nur sagen würde, er solle sich von Yagmur trennen. Sein Vater war ein Mann der alten Schule, der glaubte, dass eine Frau ihrem Mann immer treu sein müsse und ein Mann so etwas auf keinen Fall dulden dürfte.
Deshalb bat Cemal seine Mutter um ein Gespräch. Sie gingen gemeinsam zum Griechen, bestellten leckeres Essen, und Cemal erzählte ihr alles, soweit er es wusste.
Er wusste ja nicht, ob er wirklich alles wusste, was Olaf und Yagmur angeht. Aber seine Mutter hörte ihm zu, ohne ihn zu unterbrechen. Dann guckte sie ihren Sohn an.
"Liebst du Yagmur?", fragte sie.
"Ja", antwortete Cemal. "Ich liebe sie sehr."
"Was würdest du dir wünschen, wenn du an Yagmurs Stelle wärst?", fragte seine Mutter.
Cemal zögerte. "Ich würde nie fremdgehen", sagte er schließlich. "Ich habe genug Möglichkeiten gehabt, aber ich würde es nie tun."
"Das weiß ich", sagte seine Mutter. "Aber Yagmur ist in eine Falle gelockt worden. Sie verträgt keinen Alkohol, das wusste Olaf. Er ist ein Charmeur, das wissen wir auch.
Du musst dich entscheiden, Cemal. Willst du ihr diesen Fehler vorwerfen und dich von ihr trennen? Oder willst du ihr verzeihen und einen Neuanfang wagen?" Cemal war hin- und hergerissen. Er liebte Yagmur, aber er war auch verletzt. Er wusste nicht, was er tun sollte.
"Sie ist zu ihren Eltern gezogen", sagte seine Mutter. "Als sie auch ein paar Tage bei uns war, Hat sie uns erzählt, dass sie einen großen Fehler gemacht hat, und dass sie nicht gleich zu ihren Eltern ziehen wollte.Ich habe lange Gespräche mit ihr geführt und sie würde alles machen, wenn sie es ungeschehen machen könnte.."
Cemal spürte, wie die Tränen in seinen Augen stiegen. Er liebte Yagmur so sehr, aber er wusste nicht, ob er ihr verzeihen konnte.
Er war so wütend auf sie, so enttäuscht. Er fühlte sich betrogen, erniedrigt. Aber gleichzeitig vermisste er sie so sehr. Er konnte sich ein Leben ohne sie nicht vorstellen.
Cemal war gefangen in einem Strudel aus Liebe, Wut, Schmerz und Verzweiflung. Er musste eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung, die sein Leben für immer verändern würde.
Yagmur war bei ihren Eltern. Sie war verzweifelt. Sie hatte einen großen Fehler gemacht, und sie wusste nicht, wie sie es wieder gut machen sollte.
Sie liebte Cemal so sehr, und sie wollte ihn nicht verlieren. Sie hatte Angst, dass er sie für immer verlassen würde.
Sie weinte jeden Tag. Sie konnte nicht schlafen. Sie konnte nicht essen. Sie fühlte sich so leer, so verloren.
Sie hatte Cemal so sehr verletzt, und sie wusste nicht, ob sie es je wieder gut machen konnte.
Cemal und Yagmur waren beide gefangen in einem Kreislauf aus Schmerz und Verzweiflung.
Sie liebten sich, aber sie waren auch verletzt. Sie wollten ihre Liebe retten, aber sie wussten nicht, ob es möglich war.
Cemal und Yagmur trafen sich endlich. Die Spannung in der Luft war greifbar, ein Gemisch aus Sehnsucht, Angst und Unsicherheit. Sie setzten sich in ein Café, die vertraute Umgebung konnte die Schwere des Moments nicht mildern.
Cemal begann zu sprechen, seine Stimme war rau, voller Emotionen. Er erzählte ihr, wie verletzt und gedemütigt er sich fühlte. Wie sein Herz zerrissen war, wie er sich von ihr betrogen und erniedrigt fühlte.
Yagmur hörte ihm aufmerksam zu, ihre Augen waren voller Tränen. Sie versuchte, ihre Worte zu finden, um ihre Taten zu erklären, um den Schmerz zu lindern, den sie Cemal zugefügt hatte.
Sie erzählte ihm, wie es dazu kam, wie sie sich von Olaf verführen ließ, wie dumm sie war, wie sehr sie es bereute. Sie versuchte, ihm zu erklären, dass sie es niemals gewollt hatte, dass sie Cemal über alles liebte und niemals etwas tun würde, um ihn zu verletzen.
"Ich weiß, dass du es nicht gewollt hast", sagte Cemal. "Aber es ist passiert. Und ich kann es nicht einfach vergessen."
Yagmur spürte, wie Cemal sich emotional von ihr entfernte. Sie spürte die Kälte in seinen Augen, die Distanz in seiner Stimme. Sie hatte so sehr gehofft, dass er ihr verzeihen würde, dass sie die Chance bekommen würde, ihm zu beweisen, wie sehr sie ihn liebte.
Cemal stellte ihr eine Frage, die ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ. "Was würdest du tun, wenn Mustafa dich darum bitten würde, ihm zu helfen, aber niemandem etwas zu verraten?", fragte er. "Wie würdest du reagieren, wenn er dich fragen würde, ob du Zeit für ihn hast?"
Yagmur konnte nicht gleich antworten. Mit so einer Frage hatte sie nicht gerechnet, sie versuchte die Frage zu verstehen, eigentlich war ihr die Antwort klar, aber durch ihre emotionale Situation, den Druck, den sie spürte und die Angst, die ihr jeden vernünftigen Gedanken behinderte, zögerte sie einen Augenblick.
Es lief ihr eiskalt den Rücken herunter. Sie spürte, wie sehr sie das Vertrauen von Cemal verloren hatte.
"Ich würde nie wieder etwas tun, was dein Vertrauen auch nur in Frage stellen könnte", sagte sie schließlich. "Ich würde nie wieder etwas tun, was dich verletzen könnte."
Cemal lächelte sie an, ein trauriges Lächeln, das ihr das Herz brach. "Wenn Mustafa dich darum bitten würde, ihm zu helfen, aber niemandem etwas zu verraten, was würdest du machen?", fragte er erneut.
Yagmur fing an zu weinen. Sie flehte Cemal an, ihr eine Chance zu geben. Sie spürte, wie sich Cemal emotional in Lichtgeschwindigkeit von ihr entfernte. Sie sagte ihm, dass sie es ihm nicht versprechen könnte, da sie es Cemal erzählen würde. Sie wolle keine Geheimnisse vor Cemal haben, sonst müsse er jemanden anderen fragen.
"Ich liebe dich immer noch", sagte Cemal. "Aber der Schmerz ist einfach zu groß. Ich brauche Zeit. Ich brauche Abstand."
Nach ein paar Sekunden Pause bot er ihr eine Trennung auf Zeit an. Er schlug vor, dass sie sich sechs Monate nicht mehr sehen, nicht miteinander sprechen, keine sonstigen Kontakte haben würden. Jeder würde sein Leben leben, es gäbe keinen Kontakt. Nach sechs Monaten würden sie sich wieder treffen und dann entscheiden, wie sie zueinander stehen und ob es ein "wir" dann noch geben kann.
Yagmur hatte keine andere Wahl. Sie musste und wollte nach jedem Strohhalm greifen, der sich ihr bot, um Cemal nicht zu verlieren. Sie startete noch einen verzweifelten Versuch.
"Bitte, Cemal", flehte sie. "Gib mir eine Chance. Ich werde alles tun, um dich zurückzugewinnen."
Cemal sah sie an, sein Blick war voller Trauer und Schmerz. Er nickte und sagte: "Okay. Sechs Monate. Dann sehen wir weiter."
Yagmur verließ das Café, ihr Herz war zerrissen. Sie wusste, dass die nächsten sechs Monate die schwersten ihres Lebens werden würden. Sie musste lernen, ohne Cemal zu leben. Sie musste lernen, ihm zu vertrauen.
Sie musste lernen, was es heisst den geliebten Menschen zu verletzen. Sie konnte nur noch hoffen, dass die 6 Monate schnell vergehen und sie wieder zu ihrem Mann zurückkehren kann. Sie wusste, dass täglich mehrmals beten wird, dass er sie nicht für immer verlässt.
Cemal konzentrierte sich auf seine Arbeit. Der Fußball, seine große Leidenschaft, war ihm zur Last geworden.
Immer wieder wurden ihm Fragen gestellt, wie es dazu kommen konnte, dass seine Frau mit Olaf zusammen kam. Diese Erniedrigungen wurden ihm einfach zu viel. Er wollte sich dem nicht länger aussetzen, es führte auch immer wieder dazu, dass seine Bedenken größer wurden.
Er ging nicht mehr zum Training und auch zu den Spielen ging er nicht mehr. Aus dem Verein trat er zum nächstmöglichen Termin aus.
Sein Bekanntenkreis schrumpfte auf ein paar wenige vertraute Seelen. Er ging zum Fitnessstudio, um sich abzulenken, und arbeitete unermüdlich. Immer wieder überkam ihn der Drang, sich bei Yagmur zu melden, aber er konnte sich jedes Mal bremsen.
Yagmur hatte Olaf angezeigt, daher blieb er in U-Haft bis zum Gerichtstermin, u.a. wurde er wegen Nötigung zu sexuellen handlungen angeklagt, weil Yagmur mit Hilfe ihrer Anwältin dazu entschlossen hatte, ihn anzuzeigen.
Cemal wusste, dass er Yagmur Zeit und Raum geben musste, um über alles nachzudenken. Er musste ihr zeigen, dass er ihr vertraute und ihr die Möglichkeit gab, sich zu sortieren.
Yagmur ging es nicht besser. Ihr Vater, ein Mann der klaren Worte, sagte ihr, dass sie sich daran gewöhnen müsse, ohne Cemal weiterzuleben. Er brachte auch immer wieder Mustafa ins Spiel, obwohl Yagmur ihm jedes mal sagte, dass er sich da raushalten soll.
"Du kannst nicht dein ganzes Leben darauf warten, dass er zurückkommt", sagte er. "Du musst dein Leben weiterleben."
Yagmur wusste, dass er zum Teil Recht hatte. Aber sie konnte es einfach nicht. Sie liebte Cemal über alles, und sie wollte ihn wieder zurück.
Nach zwei Monaten stand Mustafa vor ihrer Tür. Er war sehr freundlich und verständnisvoll, es tat ihr gut, Zeit mit ihm zu verbringen. Aber dann wurde ihr klar, dass sie den gleichen Fehler schon einmal gemacht hatte.
Sie entzog ihm die Freundschaft, da erfuhr sie auch, dass er es von ihrem Vater zugesteckt bekam, dass sie im Moment alleine war, aber sie schickte ihn weg.
Sie ließ auch keine anderen Männer in ihre Nähe. Sie wollte alles tun, um Cemal zurückzugewinnen. Sie konnte sich nicht mal vorstellen, dass Cemal sie nach diesen 6 Monaten nicht wieder zurücknimmt.
Sie plante ihr Leben komplett so, dass sie diese Monate übersteht, um dann wieder mit ihrem Cemal zu leben. Etwas anderes konnte und wollte sie sich nicht zugestehen.
Sie ging aus, aber nur mit ihren Freundinnen. Kein Mann mehr, auch kein Mustafa mehr, der sie trotz ihrer klaren Ansage immer mal wieder anrief, aber egal was er sagte, sie liess ihn einfach abblitzen.
Sie wusste, wenn sie da nicht die Notbremse gezogen hätte, wäre er der Grund gewesen, auch wenn nichts zwischen ihnen gewesen wäre, dass Cemal sie nicht zurück nimmt..
Sie fand in einer neuen Praxis auch wieder einen Job als Zahnarzthelferin. Dort wurde sie wegen ihrer Erfahrung auch gleich Ersthelferin und war für die Abrechnung mit den Krankenkassen zuständig.
Es gab dort einen jungen Zahnarzt, der einen Drei-Jahres-Vertrag hatte. Dieser Arzt zeigte Interesse an Yagmur, warb förmlich um sie. Er versuchte, sie einzuladen und mit ihr auszugehen.
Er war auch freundlich und ihr gegenüber sehr charmant, aber sie blieb hart, obwohl er es oft probierte, aber sie hatte es jetzt sehr gut drauf, einem Mann klar und deutlich, ohne ihn zu kränken, abzusagen.
Selbst dieser selbstbewusste Sergej, so hiess der Zahnarzt, akzeptierte ihre Ansage und sie hatten dann eine freundschaftliche Kameradschaft in der Praxis und nicht mehr.
Sie wusste, dass sie sich auf Cemal konzentrieren musste. Sie musste ihm zeigen, dass sie sich geändert hatte, dass sie aus ihren Fehlern gelernt hatte.
Sie musste ihm zeigen, dass sie es Wert war, geliebt zu werden. dass er es Wert war, dass wusste sie selber.
Yagmur kämpfte mit ihren Gefühlen. Sie liebte Cemal, aber sie hatte Angst, dass er sie nicht mehr lieben würde. Sie hatte Angst, dass er sie für immer verlassen würde. Diese Angst belastete sie immer wieder, so dass sie oft weinend in den Schlaf fiel.
Sie wusste, dass diest ohne ihren geliebten Mann die schwierigste Zeit ihres Lebens werden würde. Aber sie war entschlossen, Cemal zurückzugewinnen. was ihr die Kraft gab durchzuhalten.
Sie würde wirklich alles tun, um ihre Liebe zu retten. Dennoch blieb immer die Angst, dass Cemal eine andere Frau kennenlernen könnte oder meinte, ohne sie besser weiter zu leben. Jedesmal, wenn sich diese Sorgen sich in ihr breit machten, lief es ihr eiskalt den Rücken herunter, sie bekam starke Kopfschmerzen.
Die sechs Monate waren eine lange Zeit für Yagmur, in der sie ständig an Cemal denken musste. Die Stille zwischen ihnen war erdrückend, und obwohl sie sich bemüht hatte, ihr Leben weiterzuführen, war es eine Herausforderung, ohne ihn zu leben.
Sie hatte den Kontakt zu ihrer Schwiegermutter aufrechterhalten, die ihr in dieser schweren Zeit Trost und Unterstützung bot. Eines Tages, als sie sich besonders verloren fühlte, entschied sie sich, ihre Schwiegermutter anzurufen.
"Cemal ist in Japan", sagte die Schwiegermutter mit einer Stimme, die sowohl Besorgnis als auch Verständnis ausstrahlte. "Er wird dort noch zwei Monate bleiben, um ein neues Standbein für seine Firma aufzubauen. "Deshalb kann er sich nicht melden." Diese Nachricht war ein Lichtblick für Yagmur. Sie wusste, dass Cemal beschäftigt war, aber es gab ihr auch Hoffnung, dass er an sie dachte.
Sie hatte eine spontane Idee, die sie ihrer Schwiegermutter erzählte. Ihre Mutter hielt sich ganz heraus aus diesem Thema, wohl weil sie keinen Stress mit ihrem Mann haben wollte. Der Standpunkt ihres Vaters war auch klar, daher fühlte sie sich bei ihrer Schwiegermutter am wohlsten und fand in ihr auch jemanden, der ihr Verständnis und Liebe entgegenbrachte.
Ihre Schwiegermutter sagte ihr ganz offen und ehrlich ihre Meinung, sagte ihr auch, wei ihr Sohn eventuell auch reagieren könnte, aber, wenn sie an Yagmurs Stelle wäre, würde sie es genauso machen.
Yagmur weinte vor Freunde, weil ihre Schwiegermutter ihr doch so viel Mut machte, dass sie sich entschloss ihre Idee umzusetzen, Ihre Schwiegermutter gab ihr alles an Information, was sie dafür benötigte.
Entschlossen, ihre Liebe zurückzugewinnen, Nahm sie sich Urlaub und buchte ein Ticket nach Tokio. Die Vorstellung, Cemal wiederzusehen, gab ihr Kraft. Als sie in Japan ankam, war sie jedoch mit der Realität konfrontiert.
Die Sprache war eine Barriere, und sie hatte Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden. Doch sie ließ sich nicht entmutigen. Nach einigem Suchen fand sie die kleine Stadt Kyoto, etwa zwei Bahnstunden von Tokio entfernt, in der Cemal arbeitete und zur Zeit lebte.
Im Hotel angekommen, wartete sie im Foyer auf ihn. Die Zeit zog sich und schien immer langsamer zu werden und ihre Nervosität wuchs. Schließlich, gegen 22 Uhr, sah sie ihn. Cemal kam müde und erschöpft herein, mit Ringen unter den Augen und einem abgemagerten Gesicht. Yagmur stellte sich ihm in den Weg, und er musste mehrmals hinsehen, um sicherzugehen, dass er keine Halluzination hatte.
"Yagmur?", fragte er ungläubig, und in diesem Moment war die Welt um sie herum vergessen. Sie umarmte ihn fest, und die Umarmung war für sie wie ein Traum, den sie fast nicht mehr für möglich gehalten hatte. "Was machst du hier?", fragte er, als er sich von der Umarmung löste.
"Ich bin hier, um dich zu sehen. dich wieder zu spüren, mein Ehemann", antwortete sie mit zitternder Stimme. Cemal war sichtlich überrascht, aber auch erleichtert. Er ging zur Rezeption, um sein Zimmer gegen ein Doppelzimmer zu tauschen, und dann gingen sie zusammen nach oben.
In der Privatsphäre des Zimmers fanden sie sich in den Armen des anderen wieder. Es war, als ob die Zeit stillstand. Sie liebten sich mehrmals, und die Leidenschaft, die sie teilten, war überwältigend. Nach einer langen Nacht des Wiedersehens schliefen sie schließlich , erschöpft, aber glücklich.
Das Handy von Cemal weckte sie am nächsten Morgen. Er nahm den Anruf entgegen und sprach auf Englisch. "Es tut mir leid, ich habe verschlafen. Meine Frau ist angekommen", erklärte er. Am anderen Ende der Leitung war sein Ansprechpartner so erfreut, mit Cemal zu arbeiten, dass er ihm spontan drei Tage frei gab, eine Seltenheit in Japan.
Diese drei Tage waren für Yagmur und Cemal eine kostbare Zeit. Sie nutzten die Gelegenheit, miteinander zu reden, ihre Gefühle auszutauschen und die Schönheit Japans zu erkunden.
Yagmur war begeistert, wie gut Cemal sich in der neuen Umgebung zurecht fand. Er hatte keine Berührungsängste und begegnete den Menschen mit Respekt, was ihm viel Anerkennung brachte.
Während sie gemeinsam die Stadt erkundeten, bemerkte Yagmur, wie respektvoll jeder mit Cemal umging. In Japan war es üblich, sich zu verbeugen, anstatt sich die Hand zu schütteln, und Cemal hatte sich schnell an die lokalen Gepflogenheiten angepasst.
Er zeigte Yagmur, wie man sich richtig verbeugt und wie wichtig Höflichkeit in der japanischen Kultur war und ist.
"Es ist faszinierend, wie viel Respekt hier herrscht", sagte Yagmur, während sie durch die Straßen schlenderten. "Ich habe das Gefühl, dass die Menschen hier wirklich einander achten."
Cemal nickte zustimmend. "Ja, das ist ein wichtiger Teil ihrer Kultur. Sie zeigen Respekt nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten. Es ist eine ganz andere Welt hier."
Sie besuchten verschiedene Sehenswürdigkeiten, von traditionellen Tempeln bis hin zu modernen Wolkenkratzern. Yagmur war beeindruckt von der Mischung aus Tradition und Moderne, die Japan zu bieten hatte. Sie genossen die köstliche japanische Küche, von Sushi bis Ramen, und Yagmur war begeistert, wie Cemal mit den Einheimischen kommunizierte, auch wenn er bei weitem nicht perfekt Japanisch sprach.
"Du bist wirklich gut darin, dich mit den Menschen zu verbinden", bemerkte Yagmur bewundernd. "Es ist, als ob du eine natürliche Fähigkeit hast, mit ihnen zu interagieren."
Cemal lächelte bescheiden. "Ich denke, es ist wichtig, offen und respektvoll zu sein. Die Menschen spüren das, und sie reagieren positiv darauf."
In den folgenden Tagen vertieften sie ihre Gespräche über ihre Beziehung, ihre Ängste und Hoffnungen. Yagmur erzählte Cemal von ihren Gefühlen während der letzten Monate, von der Einsamkeit und dem Schmerz, den sie erlitten hatte.
Cemal hörte geduldig zu, und es war, als ob sie endlich die Mauern, die zwischen ihnen standen, niederreißen konnten.
"Ich habe viel über uns nachgedacht", sagte Cemal eines Abends, während sie auf dem Balkon ihres Hotels saßen und den Blick auf die Stadt genossen. "Ich weiß, dass ich dir Zeit geben musste, um herauszufinden, was du wirklich willst. Aber ich habe auch gemerkt, wie sehr ich dich vermisst habe."
Yagmur fühlte, wie ihr Herz schneller schlug. "Ich habe dich auch vermisst, Cemal. Du bist mein Leben, und ich möchte alles tun, um unsere Beziehung zu reparieren."
Cemal sah sie an, und in seinen Augen lag eine Mischung aus Liebe und Unsicherheit. "Es wird nicht einfach sein. Wir müssen beide an uns arbeiten, um das Vertrauen wieder aufzubauen."
"Ich bin bereit, alles zu tun", versprach Yagmur. "Ich habe aus meinen Fehlern gelernt, und ich werde nie wieder zulassen, dass etwas zwischen uns steht." In den nächsten Tagen genossen sie ihre Zeit in Japan in vollen Zügen.
Sie besuchten einen traditionellen Onsen, wo sie in heißen Quellen entspannten, und Yagmur fühlte sich, als ob sie in eine andere Welt eingetaucht war. Die Ruhe und der Frieden des Ortes halfen ihnen, sich zu entspannen und die Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen.
Cemal und Yagmur lernten nicht nur die Kultur Japans kennen, sondern auch einander auf eine tiefere Weise. Sie sprachen über ihre Träume, ihre Ängste und die Zukunft, die sie sich wünschten. Es war eine Zeit des Neuanfangs, und sie fühlten sich, als ob sie die Chance hatten, ihre Liebe neu zu entfachen.
Als die zehn Tage, aus den drei Tage wurden dann doch Zehn, schließlich zu Ende gingen, waren sie beide traurig, dass ihre gemeinsame Zeit in Japan vorbei war.
Doch sie wussten, dass sie gestärkt aus dieser Erfahrung hervorgegangen sind. Cemal hatte Yagmur versprochen, dass er alles tun würde, um ihre Beziehung zu reparieren, und Yagmur war entschlossen, ihm zu zeigen, dass sie die Frau war, die er verdient hatte.
"Ich werde dich vermissen", sagte Yagmur, als sie am Flughafen standen und auf den Flug warteten. "Aber ich weiß, dass wir das schaffen können."
Cemal nickte und nahm ihre Hand. "Wir werden es schaffen, Yagmur. Ich glaube an uns."
Mit einem letzten Blick zurück zu Cemal und dem Flughafen von Tokio, stieg sie in das Flugzeug und machte sich auf den Weg zurück nach Hause.
Yagmur hatte ihr Lebensmut wiedergefunden. Die täglichen Telefonate und Videokonferenzen mit Cemal waren ihr Anker, ihre Freude. Sie freute sich auf jede einzelne Nachricht, auf jedes Gespräch und Bild von ihm.
"Liebling, achtest du auf deine Ernährung? Du musst genug schlafen!", sagte sie mit einem liebevollen Unterton, der Cemal immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Ihre Gespräche waren voller Liebe, Zuneigung und Humor, die Leichtigkeit war zurückgekehrt.
Eines Tages, es war mitten in der Nacht für Cemal, rief Yagmur ihn an. Er ging nach einiger Zeit ran, man konnte hören, dass er gerade so wach war. "Cemal, ich muss dich unbedingt etwas fragen", sagte sie, ihre Stimme klang aufgeregt. "Natürlich, mein Liebling, was ist denn los?", fragte Cemal, leicht verwirrt, aber gleichzeitig neugierig.
"Stell dir vor, wir würden in Japan leben. Könntest du dir das vorstellen?", sagte Yagmur, ihre Stimme zitterte leicht, als ob sie Angst hätte, seine Antwort zu hören. Cemal schwieg.
Die Frage war unerwartet gekommen, und er musste kurz innehalten, um darüber nachzudenken. "Eigentlich ja", sagte er schließlich, "ich hatte mit Herrn Miyuta, meinem Chef hier in Kyoto, schon darüber gesprochen. Er wollte mich hier sehr gerne behalten. Aber das war, bevor Du nach Japan gekommen warst, danach haben wir nicht wieder darüber gesprochen."
"Was meinst du damit?", fragte Yagmur, leicht verunsichert. "Herr Miyuta sagte, dass es für mich privat ein großes Glück wäre, aber für ihn wirtschaftlich eine kleine Katastrophe.
Er meinte, dass es ein Fehler wäre, mich ziehen zu lassen. Aber er hat es humorvoll gesagt", erklärte Cemal, und man konnte in seiner Stimme eine gewisse Traurigkeit hören.
"Cemal, das ist doch nicht schlimm. Ich habe kein Problem damit, mit dir in Japan zu leben. Klar, ich werde sicher in das eine oder andere Fettnäpfchen treten, aber du bist da, um mir zu helfen.
Du kannst den geschockten Menschen erklären, dass die dumme Europäerin es nicht besser weiß, so dass die bösen Blicke sich zu verständnisvollen und sogar freundlichen Blicke wandeln.
Das würde mich stolz machen, weil ich weiß, dass ich den besten Ehemann der Welt habe", sagte Yagmur, ihre Stimme voller Entschlossenheit und Liebe.
"Bist du dir sicher, mein Liebling? Du würdest wirklich alles aufgeben, um mit mir in Japan zu leben?", fragte Cemal, seine Stimme voller Unglaube.
"Ja, Cemal, es ist mir ernst. Ich liebe dich, und ich möchte mit dir sein, egal wo auf der Welt", sagte Yagmur, ihre Stimme voller Überzeugung.
Cemal war überwältigt von ihrer Liebe und ihrem Vertrauen. "Dann werde ich morgen mit Herrn Miyuta reden. Wir können dann alles in die Wege leiten. Du kannst gleich packen und zu mir nach Japan kommen", sagte er, seine Stimme war voller Freude. Yagmur jubelte auf. "Das ist großartig, Cemal! Aber ich habe eine Bedingung", sagte sie, ihr Tonfall leicht verschmitzt.
"Eine Bedingung? Was denn?", fragte Cemal, neugierig.
"Du musst mich so schnell wie möglich schwängern", sagte Yagmur, und sie beide brachen in Gelächter aus.
Die Zukunft sah rosig aus. Sie würden zusammen in Japan leben, wieder eine Familie sein und ein neues Leben beginnen. Sie besuchten einmal im Jahr ihre Familien in Hamburg, und sie bekamen eine Tochter und 2 Jahre danach einen Sohn.
Ihr Leben war voller Liebe, Glück und Abenteuer. Sie hatten die Herausforderungen der Vergangenheit überwunden und waren stärker denn je aus ihnen hervorgegangen.
Yagmur und Cemal hatten bewiesen, dass Liebe alles überwinden kann. Sie hatten ihre Liebe gerettet, und sie würden für immer glücklich zusammen sein.
ENDE
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