Die Mätresse (fm:BDSM, 2257 Wörter) [1/2] alle Teile anzeigen | ||
Autor: Frivolino | ||
Veröffentlicht: Mar 23 2025 | Gesehen / Gelesen: 4254 / 3275 [77%] | Bewertung Teil: 8.98 (41 Stimmen) |
Die Mätresse des Grafen soll wegen Untreue bestraft werden. Die Bestrafung verläuft allerdings anders als geplant. |
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Klack, klack, klack höre ich. Meine Stiefel sind unangenehm laut auf der steilen steinernen Wendeltreppe, die in den Keller führt. Von dir höre ich nichts, obwohl du nur zwei Stufen hinter mir bist. Das liegt vermutlich daran, dass du barfuß gehst, sogar bis zum Hals, an dem du das schmucke Halsband mit der Kette trägst, deren anderes Ende ich in der Hand halte.
Ich mache das hier wirklich nicht gerne - oder doch? Ach, ich weiß es wirklich nicht, ist auch egal, Strafe muss schließlich sein. Ich muss da Autorität und Strenge zeigen, sonst tanzt mir bald der ganze Hof auf der Nase rum. Wenn meine Mätresse tut, was sie will, macht das bald jeder.
Also weiter in den Keller, du zögerst kurz, ich ziehe ungeduldig an der Kette. Du funkelst mich wütend an, ja, Temperament hast du, meine Wildkatze. Das kann man bei der Mätresse des Grafen von Oberlochtenberg aber wohl auch erwarten.
Eigentlich wollte ich zwei Mätressen, Abwechslung ist ja wichtig. Gerade für ältere Herren, ich werde bald 50. Aber die Gräfin hat so lange rumgenölt, bis ich die andere wieder zurück in ihr Dorf geschickt habe. Gott sei Dank hast du Temperament für zwei, aber wenn es so viel ist, dass du mit jedem rumvögelst, der nicht schnell genug auf dem Bergfried ist, geht mir das doch zu weit.
Nicht falsch verstehen, ich bin nicht prüde, aber musste es denn wirklich Bruder Benedikt sein? Der ist doch ein Mann Gottes, dabei fett wie mein dickster Ochse, wobei, Ochse ist wohl kein passender Vergleich - aber ich schweife ab.
Zurück zu dir, meine liebe Mechthild. Eigentlich wollte ich über deinen Fehltritt hinwegsehen, schließlich konnte ich euch beide ja durch das Loch in der Decke beobachten und euer Gestöhne und Gevögel hat mich so geil gemacht, dass ich kurz vor einer Explosion stand, als die Gräfin hereinkam und mich mit offener Hose erwischte. Da blieb mir nichts anderes übrig, als ihr fahles Winkefleisch mit meinem Sperma zu erfreuen. Außerdem hat sie verlangt, dich zu bestrafen, schließlich hast du ja einen Diener Gottes dazu verführt, dir zu dienen statt dem Herrn.
So bin ich denn jetzt mit dir auf dem Weg in unseren Folterkeller, und na ja, ganz ehrlich, ein bisschen Strafe hast du ja tatsächlich verdient.
Ich schließe die alte Tür auf, die Angeln sind verrostet und quietschen entsetzlich. Der Keller wird kaum noch genutzt, mal ein paar Landstreicher, mal ein Dieb, nichts wichtiges. Wir schreiben das Jahr 1647, fast 30 Jahre Krieg sind vorüber, jetzt ruhen die Waffen und sie verhandeln in Münster über einen Frieden. Mir soll es sehr recht sein, ich bin eher ein Typ für Liebe und Sex als für Krieg - aber ich schweife schon wieder ab.
Meine Konzentration muss jetzt ganz dir gelten, während wir durch den Keller gehen. Nach und nach entzünde ich die Fackeln an den Wänden, sie werfen ihr russiges Licht auf die übliche Ausrüstung. Ein Holzbock mit einer Lederpolsterung (zu komfortabel für dich), ein Pranger (dafür bin ich heute nicht in Stimmung), eine Streckbank (zuviel des Guten, ich will dich ja in einem Stück behalten), und ein Andreaskreuz an der Wand, das nehmen wir. Du warst noch nie hier, meine Wildkatze, sehe ich doch ein wenig Besorgnis in deinen Augen?
Ich ziehe dich zum Andreaskreuz, du wehrst dich und fauchst mich an. Ich bin zwar doppelt so alt wie du, aber stärker, meine kleine Wildkatze, drücke dich gegen das Kreuz und schnalle deine Hände oben fest. Du stehst mit dem Gesicht zur Wand, ich spreize deine Beine, du zappelst und trittst nach mir, he, ich bin der Graf und erwarte Respekt. Ich gebe dir einen kräftigen Klaps auf den Po. Du schreist auf, bist einen Moment überrascht, und es gelingt mir, auch die Füße festzuschnallen. Ich trete etwas zurück und schnaufe ziemlich. Junge Frauen sind anstrengend.
Jetzt habe ich Gelegenheit, dich eingehend zu betrachten und du bist wirklich eine genauere Betrachtung wert, meine Wildkatze. Trotz aller Probleme mit dir habe ich gut gewählt. Du bist schlank, mit langen Beinen. Du reitest viel, auch auf Pferden, bist durchtrainiert mit
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