Verführerische Nachbarschaft 1 (fm:Voyeurismus, 3309 Wörter) | ||
Autor: S.L. | ||
Veröffentlicht: Mar 24 2025 | Gesehen / Gelesen: 5009 / 4576 [91%] | Bewertung Geschichte: 9.35 (60 Stimmen) |
Kaum in der Traumwohnung eingezogen, beobachtet Verona im Garten des Nachbarhauses zwei Personen beim Sex. Zunächst will sie sich zurückziehen, aber der Anblick fesselt sie so sehr, dass sie in ungewollt mit in den Rausch hineingezogen wird. |
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sich auf diese Weise rhythmisch an sie heran. Seine Stöße sind tief und gleichmäßig, wobei er von Zeit zu Zeit in Nuancen zu variieren scheint. In Härte, Geschwindigkeit und Impulskraft.
Zudem holt er manchmal weit aus, um wenige Momente später mit kurzen, schnellen Stößen zu vögeln.
Für mich wirkt es fast wie ein Kunstwerk, eine leidenschaftliche Verbindung, wie eine Kür beim Eiskunstlaufen.
Beeindruckend ist die Ausdauer. Seine Haut glänzt in der Sonne, während ihr Körper durch die wuchtigen Einschläge vor und zurückgetrieben wird.
Die blonden Haare wippen hin und her, bis sich fast schlagartig ihre Körperhaltung verändert. Die Finger krallen sich in seine Unterarme. Der Oberkörper krümmt sich, hebt etwas von der Liege ab, während ihr Kopf nach hinten fällt. Der Mund ist weit aufgerissen und selbst auf diese Entfernung, kann ich den Ruck und die folgenden Zuckungen ihres Leibes erkennen.
Gleichzeitig werden seine Bewegungen langsamer. Es wirkt fast zärtlich, wie er langsam ausholt und mit leichte Tempo nach vorne gleitet.
Dann stoppen beide. Der Oberkörper der Frau fällt auf die Liege zurück, den Kopf erhoben. Beide schauen sich an.
Der Mann zieht sich langsam zurück und steht auf. Jetzt kann ich seinen harten, angeschwollenen Penis sehen. Er ist groß, mächtig und dick. Er glänzt im Schein der Sonne und in diesem Augenblick wird mir bewusst, was ich hier mache.
Schlagartig löst sich meine Starre und rasch gehe ich um die Hausecke zurück. Einige Sekunden verweile ich dort, bis ich bemerke, dass die Gießkanne noch dort steht, von wo ich den beiden Liebenden zugesehen habe.
Die kann ich später noch holen, rede ich mir ein und lasse meinen Blick über die Dächer meiner neuen Heimat schweifen.
Aber die Bilder lassen mich nicht los und die Neugier besiegt mein Anstandsgefühl. Vorsichtig gehe ich zurück und rede mir ein, dass ich nur die Gießkanne holen werde.
An der Ecke angekommen schaue ich zum Nachbargrundstück herab und hoffe, dass die zwei fertig sind, oder von mir aus im Haus weitermachen.
Aber ich irre mich.
Die blonde Frau befindet sich auf allen vieren, stützt sich mit den Händen auf der Liege ab, während der Mann hinter ihr kniet und mit schnellen, wuchtigen Bewegungen nach vorne stößt.
Ihr Körper bewegt sich bei jedem Aufprall heftig nach vorne. Die blonden Haare wedeln wild herum. Seine Hände halten ihre Hüften gepackt und wenn er ausholt, sehe ich für einen kurzen Moment, seinen Hammer.
Die Bilder von kurz zuvor erscheinen in meinem Kopf und erneut stehe ich wie festgewurzelt da. Voller Bewunderung starre ich herab und spüre jetzt ein unbeschreibliches Ziehen und Kribbeln in meinem Unterleib.
Ich werde heiß und Lustwellen wandern aus meiner Mitte in jede noch so entfernte Zelle meines Körpers und fluten mich mit purer Freude und Wärme.
Die Stöße werden heftiger, schneller und härter. Der Rücken der Blondine drückt sich durch und der Kopf fällt nach unten.
Erneut erschüttert ein Ruck ihren Leib und mehrmals zuckt sie. Die Arme geben nach und sie fällt auf die Ellenbogen herab.
Der Mann stoppt seine Stöße. Seine Hände gleiten über ihren Rücken bis zu den Schultern und wieder zurück. Sanft streichelt er sie, lässt die Finger erneut aufwärts wandern und ergreift die Oberarme, kaum dass die Frau sich beruhigt hat.
Das war ihr zweiter Orgasmus und ich werde neidisch. Gleichzeitig erhöht sich meine eigene Lust.
Wann wurde ich das letzte Mal so rangenommen? Wann wurde ich so gefickt? Wann hatte ich zwei Orgasmen?
Das Ziehen wird unerträglich. Das Kribbeln löst erneut meine Starre und ich wende mich von den beiden ab.
Rasch gehe ich in die Wohnung und mache es mir auf der Couch bequem. Ich trage ein hellblaues, kurzes Kleid mit schmalen Trägern.
Kaum spreize ich meine Beine, gleitet die rechte Hand dazwischen. Sanft streichle ich die Innenseite meines Oberschenkels und erreiche schnell meinen Slip.
Mit der Linken massiere ich meine Brust, deren Warze hart und empfindlich aufsteht.
Rasch ist der Slip beiseitegeschoben und ich reibe über meinen Kitzler. Die Muschi ist feucht, nein, klitschnass und bei jeder kreisenden Bewegung, hole ich mehr und mehr des lustvollen Saftes, um meine Perle damit einzureiben.
Sofort steigt die Temperatur. Das Ziehen wird heftiger und mein Bauch bebt. Die Finger bewegen sich schneller. Ich spiele mit dem Druck und den Punkten, die ich besonders verwöhne.
Mal gleiten die Fingerkuppen außen die Schamlippen herab und streifen auf der Innenseite aufwärts. Dann kreise ich wieder über den Kitzler um im nächsten Moment zwischen meine Schamlippen zu fahren und in mein warmes, weiches Innere zu wandern.
Mit kurzen, schnellen Bewegungen fingere ich mich und habe das Bild des fremden Schwanzes vor meinen Augen.
Es dauert nicht lang und das Ziehen und Kribbeln wird unbeschreiblich. Noch ein bisschen und in meinem Unterleib zieht sich alles schlagartig zusammen.
Der Höhepunkt berauscht mich, lässt alles um mich herum vergessen und scheint mich verglühen zu wollen.
Mehrmals schießt eine Druckwelle ruckartig durch meinen Körper, der alles um mich herum vergessen lässt.
Doch dann klingt es ab und ich atme zufrieden und tief durch.
Mit gespreizten Beinen bleibe ich noch einige Sekunden sitzen, bevor ich mich aufrichte, meine Kleidung und den Slip zurechtrücke und auf die Terrasse zurückgehe.
Neugierig wandert mein Blick nach rechts, zu der Hausecke und entdecke die Gießkanne.
Mit schnellen Schritten bin ich bei ihr und schaue erneut nach unten.
Voller Unglaube sehe ich, dass die zwei noch immer vögeln. Der Mann hält die Arme der Frau gepackt und zieht diese zu sich heran, dass der Oberkörper waagrecht in der Luft schwebt.
Gleichzeitig vögelt er sie von hinten und zeigt dabei seine Zähne.
Dabei wird er schneller, heftiger und sein Gesicht verzieht sich zu einer Fratze, als würde er Schmerzen leiden.
Ein kurzer, harter Stoß von ihm und er bleibt in dieser Pose stehen.
Die Muskeln an den Oberarmen, im Genick, Brust und Bauch treten hervor und in meinem Unterleib kribbelt es erneut.
Wie fühlt es sich wohl an, wenn er abspritzt?
Sofort schäme ich mich für den Gedanken, aber ich kann nichts dafür. Die sind einfach da.
Langsam wandert der Unterleib des Manns nach hinten. Dabei zieht er die Frau nach oben und ich kann ihre vollen Brüste sehen.
Ich glaube, die sind etwas größer als meine, schießt es mir neidisch durch den Kopf, aber verdränge den Gedanken sogleich wieder.
In diesem Moment sehe ich sein Glied. Es ist etwas kleiner als zuvor und hängt leicht herab. Aber dennoch angeschwollen.
Die Frau dreht den Kopf nach hinten und sie küssen sich. Liebevoll und voller Leidenschaft.
Nach einigen Augenblicken steht der Mann auf und dreht die Frau zu sich, drückt den Kopf herab, sodass sein Glied vor ihrem Gesicht schwebt. Ohne Widerstand beugt sie sich vor und schon im nächsten Moment bewegen sich die Haare rasch vor und zurück.
So, so, einen Blowjob gibt es jetzt auch noch, denke ich schmunzelnd.
Und da bemerke ich seinen Blick. Der Kopf schaut nach oben, direkt zu mir. Ein leichtes Grinsen liegt auf seinem Gesicht. Zumindest glaube ich das auf diese Entfernung.
Schlagartig wird mir heiß und kalt. Mein Herz setzt für einen Moment aus und mein erster Gedanke gilt der Flucht. Nur weg hier.
Aber meine Füße sind wie angeschweißt und lassen sich nicht bewegen. Oder sind sie nur zentnerschwer?
Peinlich berührt schaue ich herab, erwidere den Blick und nach einigen Sekunden wird mein Kopf wieder klarer.
Was ist peinlicher? Voller Schamgefühle abzuhauen oder einfach stehen zu bleiben und Stärke zu beweisen?
Ich entscheide mich für den zweiten Fall und nicke zustimmend. Fast unmerklich, aber offensichtlich doch so sichtbar, dass der Mann es bemerkt, denn sein Lächeln wird zu einem Grinsen.
Im nächsten Moment legt er seine linke Hand auf seine Brust und massiert sie. Seine Warze wird zwischen Daumen und Zeigefinger geklemmt und er zieht daran.
Eindeutig spielt er mit seiner muskulösen Brust. Was soll das?
In meinem Unterleib wird es wieder warm. Rasch blicke ich mich um. Hinter dem Nachbargrundstück beginnt ein kleines Wäldchen. Links und rechts davon befinden sich Bungalows, die von hohen Hecken eingegrenzt sind, und die Sicht von und zu mir, wird verhindert.
Also kann mich nur der Mann dort unten sehen, der gerade mit der Zunge über seine Lippen leckt, genüsslich grinst und weiterhin seine Brust massiert.
Die Hitze in mir steigt und das Verlangen ebenso.
Kurz nickt er mir zu und ich runzle die Stirn. Er massiert noch deutlicher und nickt erneut, als würde er mich auffordern, mitzumachen.
Für einen kurzen Augenblick finde ich es unverschämt, unverfroren und unglaublich frech.
Aber schon im nächsten Moment befällt mich ein süchtig machendes Gefühl.
Das Brennen in meinem Unterleib überkommt mich schlagartig und ich muss kurz durchatmen. Sogleich liegt meine rechte Hand auf meinem Brustbein. Ich spüre das Heben und Senken bei jedem Atemzug und den Ansatz der Rundung meiner Brust an den Fingerspitzen.
Das Kribbeln und ziehen nimmt zu. Das Verlangen nach Berührung wird übermächtig und angefeuert von dem Lächeln, dem Nicken und seiner eigenen Brustmassage des Nachbarn dort unten.
Noch mal lasse ich meine Augen schnell über die Umgebung schweifen, dann treffen sich wieder unsere Blicke und meine Hand liegt auf meiner Brust. Sanft ertasten meine Finger die harte Warze, die sich gegen den Stoff meines Kleids drückt.
Im Gesichtsausdruck des Mannes zeigt sich so etwas, wie Zufriedenheit und er nickt erneut.
Derweil schwingt der Kopf von der Blondine rasch vor und zurück. Darauf seine Hand, die jetzt senkrecht auf und ab reibt. Wie an einer Schnur gezogen, oder eine Ritze entlang, bewegt sie sich auf den Haaren entlang.
Direkt vor seinem Schoß, während sein Körper im Takt des blonden Kopfes mitschwingt.
Und wieder ist da dieses auffordernde Kopfnicken.
Meine linke Hand liegt auf meinem Oberschenkel und schiebt sich langsam unter mein Kleid.
In meinem Verstand tobt es. Widersprüchliche Gedanken und Gefühle kämpfen miteinander und scheinen mich zerreißen zu wollen.
Als wäre ich nur eine Zuschauerin, deren Verstand sich vom Leib getrennt hätte, bemerke ich das Eigenleben meines Körpers.
Die Linke gleitet am Bein höher, schiebt das Kleid nach oben, bis die Finger meinen Slip erreichen. Erneut das aufmunternde Nicken des Mannes im Nachbargarten.
Der Kopf der Frau schwingt noch schneller vor und zurück. Hin und wieder kreist er auch. Dabei fliegen die blonden Haare noch wilder umher.
Meine Finger berühren meinen Schritt und streichen synchron zu seiner Hand auf und ab.
Jetzt kann ich, trotzt der Entfernung, sein Grinsen sehen.
An meinen Fingern spüre ich die Wärme und Nässe meiner Furche, in der es so unbeschreiblich schön kitzelt und zieht.
Je stärker meine Finger über den feuchten Stoff reiben, desto intensiver wird das Lustgefühl in meinem Unterleib, dass sich wie die Wärme einer früheren Glühbirne kreisförmig ausdehnt.
Schon steigt mein Becken in das wunderbare Spiel mit ein. Im Takt meiner Finger kippt es vor und zurück.
Es erregt mich immer stärker, dieses gemeinsame erotische Erlebnis, trotz der Entfernung, zu erleben.
Meine Beine werden weich und mein Bauch bebt. Meine Linke streichelt abwechselnd über meine Brüste, während meine andere den Stoff meines Slips einige Millimeter in die feuchte Ritze hineinschiebt.
Tief atme ich durch, ziehe den Sauerstoff in meine Lungen, die jetzt ebenfalls zu beben scheinen.
Unsere Blicke treffen sich noch immer und es scheint sogar, als wolle er mich hypnotisieren. Als wolle er mir seinen Willen aufzwingen, dass ich nur noch seine Wünsche erfülle.
Und diese Vorstellung lässt meine Körpersäfte noch stärker fließen.
Wuchtig stößt mein Becken vor. Meine Finger reiben schneller durch die Furche und die anderen drücken meine Brüste, bis zur Grenze, hinter der echte Schmerzen entstehen.
Noch immer reibt die Hand des Nachbarn senkrecht über den Kopf der Frau. Es scheint, als würde sie mit einer unbändigen Leidenschaft, sein bestes Stück verwöhnen.
Und kurz keimt Neid in mir auf. Sie ist bei ihm und ich so fern.
Aber mein Verstand sagt mir, dass es gut so ist. So genieße ich den Anblick, die Vorstellung, die Fantasie, die mir Flügel und noch viel mehr Freude bereitet.
Meine Atmung geht schnell und voller Begierde schiebe ich den Slip beiseite. Den Zeige- und Mittelfinger drücke ich in meine Grotte, ertaste mein Inneres und berühre alle empfindlichen Stellen.
Es ist berauschend, wunderschön und atemberaubend.
Meine Finger werden schneller. Meine Beine öffnen sich weiter und schon stehe ich breitbeinig am Geländer und lasse mich von dem Fremden dort unten betrachten.
Nein, ich präsentiere mich und eigentlich warte ich nur darauf, dass er endlich kommt. Dass er in den Mund der anderen Frau spritzt, während ich hier masturbiere.
Die Feuchtigkeit nimmt noch weiter zu. Ich laufe regelrecht aus und stoße immer fester in mich hinein. Stockend atme ich ein und aus, untermalt von Keuchen, Stöhnen und Seufzen.
Die Hitze wird unerträglich und dann halte ich es nicht mehr aus. Das Ziehen wird zu einem Reißen und das Kribbeln zu einem Orkan, der in einem Moment zum Vulkan wird, der ungehemmt ausbricht.
Ein dumpfer Laut dringt aus meiner Kehle. Mein Becken zuckt mehrmals nach vorne. Mir bleibt die Luft weg und mein gesamter Körper zittert.
Mit der Linken muss ich mich am Geländer festhalten, während mein Oberkörper nach vorne gebeugt mehrmals zuckt.
Eine Sonne geht auf und die Eruptionen erschüttern mich, lassen aber nach wenigen Sekunden nach. Tief hole ich Luft und blicke wieder zum Nachbarn herab, der in diesem Moment ein vor Lust verzerrtes Gesicht zeigt. Seine Hand presst den blonden Kopf an sich heran, während er mit offenem Mund da steht und zu mir schaut.
Instinktiv muss ich lächeln und nicke ihm freundlich zu. Er nickt zurück, während die Frau sich aufrichtet und ihn in den Arm nimmt.
Auch ich stehe jetzt wieder festen Fußes da und nach einem weiteren, kurzen Blick, drehe ich mich um und gehe los.
Am Hauseck bleibe ich kurz stehen und schaue über die Schulter zurück. Der Mann steht noch immer auf seiner Terrasse und schaut zu mir hoch.
Zufrieden lächelnd gehe ich in meine Wohnung zurück.
Gut gelaunt mache ich mich an die Hausarbeit. Dabei schweifen meine Gedanken immer wieder zum Nachbarn und dem erlebten, aber nach knappen drei Stunden, sind diese nur noch verblassende Nebelschwaden, da ich mich auf das Abendessen konzentriere.
Da klingelt es an der Tür und auf Nachfrage über die Gegensprechanlage, sagt mir der Bote unten, dass er ein Paket abzugeben hat.
Kurz nachdem ich den Türöffner betätigt habe, klopft es an der Wohnungstüre und nach dem Öffnen erstarre vor Schreck.
Vor mir steht, mit einem breiten Grinsen bewaffnet, der Nachbar. Angezogen mit Jeans und buntem Poloshirt hält er mir ein, in grauem Papier eingewickeltes, kleine Päckchen entgegen.
"Schönen guten Tag. Das möchte ich bei Ihnen abgeben."
Er blinzelt mir zu, während ich angenehm überrascht von seiner Stimme bin. Sie klingt charmant und irgendwie spitzbübisch.
Noch immer in Schockstarre, nehme ich wie ferngesteuert das Päckchen entgegen und bevor ich noch etwas erwidern kann, dreht sich der Mann um und geht, ohne sich noch einmal umzudrehen, die Treppen runter.
Erst als ich von ganz unten die Haustüre zuschlagen höre, kommt wieder leben in meinen Körper. Verwirrt starre ich auf das Päckchen in meiner Hand und wie in Zeitlupe gehe ich in die Wohnung zurück und schließe die Tür hinter mir.
Der Schreck sitzt mir noch immer in den Gliedern und mit zittrigen Fingern öffne ich das Päckchen in der Hand.
Meine Ahnung sagte es mir, aber meine Augen bestätigen den Verdacht. Es ist ein Buch. Aber der Titel lässt Furchen auf meiner Stirn entstehen.
"Vanessa - Die Ausbildung zur Sex-Agentin"
Auf dem Cover zeigt sich der Hintern einer Frau. Diese hält direkt vor ihrem Po eine Pistole in beiden Händen. Gekleidet ist sie mit einer Art Korsage, einem String sowie Strapse. Der Hintergrund könnte eine Bar sein, oder so etwas Ähnliches.
Verwundert drehe ich das Buch um und auf der Rückseite entdecke ich ein gelbes PostIt. Darauf steht:
"Vielleicht hilft ihnen das Buch bei ihren Observationen. Und falls nicht, hoffe ich, dass es ihnen dennoch gefällt. Viel Spaß beim."
Am Ende steht ein kleines Herzchen.
Ungläubig starre ich einige Sekunden auf die Nachricht, bevor ich das Buch wieder auf die Vorderseite drehe und erneut betrachte.
"Erotischer Roman" steht unter dem Titel und plötzlich muss ich lachen. Die Situation ist eigentlich nicht komisch, aber alles an diesem Tag, ist so merkwürdig, dass mein einziges Ventil Lachen ist.
Ich als Spanner beim Sex im Garten des Nachbarn. Ich masturbiere zunächst auf der Couch, dann im Freien, während ich dem Blowjob zuschaue.
Und der Schreck, als genau dieser Nachbar plötzlich vor meiner Wohnungstür steht, der aber nichts anderes macht, als mir erotische Literatur zu schenken.
Lachend setzte ich mich auf die Couch und betrachte weiterhin das Buch von allen Seiten.
Es dauert einige Sekunden, bevor ich mich wieder beruhigt habe. Hin und her gerissen von der Situation, komme ich zu einem Entschluss.
Ich werde das Buch nicht lesen und in den nächsten Tagen beim Nachbarn in den Briefkasten werden. Vielleicht mit einem PostIt auf dem steht: Vielen Dank, brauche ich nicht.
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