Wir suchen Geschichten! Hast du eine Geschichte geschrieben? Bitte hier einsenden! Danke schön!

Lilli - Kapitel 23 - Beruf und Sex (fm:Schlampen, 3559 Wörter) [23/25] alle Teile anzeigen

Autor:
Veröffentlicht: Aug 19 2025 Gesehen / Gelesen: 1376 / 1067 [78%] Bewertung Teil: 9.71 (7 Stimmen)
Ich lerne in meinem Wäschegeschäft einen Kunden kennen, der sich in mich verliebt und ich in ihn

[ Werbung: ]
privatamateure
PrivatAmateure: Bilder, Videos, chatten, flirten, Leute treffen!


Breite der Text unten anpassen: (braucht 'cookies')
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ]

© tagemar Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

durchaus Männer, bei denen ich als Frau mir sage, mit denen würde ich gerne mal ins Bett steigen. Ich kenne den Spruch von Männern, "die würde ich nicht von der Bettkante stoßen". Das gibt es umgekehrt auch. Auch vor meiner Zeit als Hure bin ich immer mal wieder auf einen Mann gestoßen, für den ich gerne die Beine breit gemacht hätte, aber das wäre für mich keine reale Option gewesen, höchstens konnte ich davon träumen oder an den Mann denken, wenn ich masturbierte (was ich damals auch schon regelmäßig gemacht habe, nur dass Thomas davon nichts mitbekam).

Wenn ich so darüber nachdenke, würde ich mir einen Kunden aufreißen und ihn mich als Lilli ficken lassen, weil ich seinen Schwanz in mir spüren wollte, also nicht als bezahlte Hure, sondern ohne Geld als Frau?

Mein Selbstbewusstsein ist seit meinem Einstieg in die Prostitution kontinuierlich gestiegen und hat durch die Brustvergrößerung noch einen zusätzlichen Schub erhalten. Schon erstaunlich, was es mit einem macht, wenn man sich die Brüste vergrößern lässt und feststellt, wie positiv, in vielen Fällen geil die Umwelt darauf reagiert, und wie sich das wiederum auf das eigene Selbstbewusstsein auswirkt. Ich vermute, dass nicht nur ich, sondern viele Frauen sich die Brüste verschönern lassen, um ihre Selbstwahrnehmung zu stärken. Die dadurch ausgelöste verstärkte Fremdwahrnehmung ist mehr als nur ein angenehmer Folgeeffekt. Darüber hatte ich vor der Operation nicht nachgedacht, sonst hätte ich mich wohl schon früher operieren lassen.

Das Aufschreiben meiner Erlebnisse und Gedanken törnt mich unverändert an. Ich kann da auch nicht nur nüchtern schreiben, ab und zu muss ich mich zwischendurch berühren, mir den Finger in die Fotze stecken oder einen Vibrator und so. Das sei an dieser Stelle mal erwähnt. Ich kann nicht alle meine Erlebnisse mit Männern aufschreiben, und nicht jedes Mal gesondert, dass ich masturbiert habe. Aber auf mindestens einen Orgasmus pro Tag komme ich problemlos, habe schließlich schon in meinem engen Bekanntenkreis genügend Männer, die auf mich ausgesprochen scharf sind, allen voran mein Schwiegervater Emil, und natürlich kommt Thomas zu seinen Rechten auf mich als seine Ehefrau. Das mag jetzt kontraemanzipatorisch klingen, aber er sorgt sich um mein Wohl, ich mich also auch um seines, dazu gehört, dass er mit mir Sex haben kann, wenn ihm danach ist (er muss ja auch ran, wenn mir danach ist).

Die Nachfrage nach einem Date mit mir kam dann doch unerwartet. Es war ein Kunde, der mal mit, mal ohne Begleiterin bei mir einkaufte. Da er nicht jedes Mal dieselben Größen, aber durchaus vergleichbare Teile einkaufte, dachte ich mir, dass er wohl verschiedene Frauen datete. Als Verkäuferin merkt man sich die männlichen Kunden schnell, weil diese meist bereit sind, deutlich mehr Geld für schöne Wäsche auszugeben als Frauen, die ja idR für den Alltag und nicht für ein Date einkaufen, während Männer eigentlich nie die sog. Basics kaufen, wozu auch, die haben Frauen schon. Und natürlich werden diese männlichen Kunden umhegt, eben weil sie viel Geld dalassen, und auch bereit sind, auf Hinweise zu besonders schönen Stücken noch deutlich mehr zu kaufen, als sie vermutlich ursprünglich beabsichtigt hatten.

Der Kunde kam an einem Freitagvormittag ganz kurz nach Ladenöffnung und sprach mich auf Strapse und dafür geeignete Strümpfe an, die sich auch leicht befestigen lassen. Es gibt die üblichen mit den breiten Bordüren, oft noch mit Gummi hinterlegt, und es gibt auch Strümpfe mit verdickten, aber schmalen Rändern, oder wie man das richtiger bezeichnet, mit gerolltem Schnitt. Die mit gerolltem Schnitt sind leichter zu befestigen und deshalb trage ich diese bevorzugt. Wer sich die Mühe macht, Strapsstrümpfe mit Bordüre und mit gerolltem Schnitt miteinander zu vergleichen, wird das ohne weiteres nachvollziehen können.

Mein Kunde wollte von mir wissen, wozu ich ihm rate. Von gerolltem Schnitt hatte er natürlich noch nie gehört, also sagte ich ihm, die würde ich auch vorziehen, weil sie leichter zu befestigen seien und ich nicht das Problem habe, dass sich die Strapse von alleine lösten. Ich würde nur Strapse tragen und käme damit bestens zurecht.

Ob aus Neugier, Frechheit oder schon mit der Intention, mich ins Bett zu kriegen, weiß ich nicht, aber der Kunde meinte, er könne sich das gar nicht vorstellen, ob er es mal bei mir sehen dürfe. Wir waren beide gerade allein im Laden, so dass ich nicht lange nachdachte (warum sollte ich es ihm nicht zeigen, ich zeige mich doch auch sonst gerne), meinen Rock anhob, so dass er den Befestigungspunkt der Strapse sehen konnte, ich sagte ihm, er solle mal fühlen, wie sich der gerollte Schnitt anfühle, und er werde, wenn er normale Strapsstrümpfe kenne, sofort den Unterschied merken. Der Kunde fühlte, fuhr mit seiner Hand eine kleine Strecke zwischen Strumpfband und nacktem Oberschenkel auf und ab, was mich dazu brachte, trotz der nur kurzen Berührung leise zu stöhnen. Das bemerkte der Kunde und meinte, das sehe toll aus und fühle sich toll an, ich sei eine sehr erotische Frau.

Irgendwo um diesen Moment herum kippte das Verkaufsgespräch für Strumpfwaren in ein Kaufgespräch für Sex mit mir. Man macht einer Verkäuferin in einem Dessousgeschäft nicht das Kompliment, sie sei eine sehr erotische Frau, und als Verkäuferin lässt man nicht zu, dass der Kunde seine Hand mehr als nur ein winziges Zeitmoment auf dem nackten Oberschenkel ruhen lässt, geschweige denn stellt man die Beine etwas weiter auseinander, und schon gar nicht schaut man ihm in die Augen und bedankt sich mit einem Kuss. Macht man nicht, aber ich machte es.

Dieser kleine Punkt in der Zeit, wo wir beide diese erste intime Erfahrung miteinander machten, reichte, dass er mir sagte, er würde mich gerne treffen, und er würde dafür auch bezahlen. Das sei es ihm wert.

Ich glaube im Nachhinein, dass er in dem Moment gar nicht an Sex mit einer Nutte dachte, sondern einfach an die Gabe eines teuren Geschenks an eine Frau, die man schätzt. Ob er mir für eine Nacht 1.500 € bezahlen oder mir bei Wempe einen Ring kaufen würde, war aus seiner Sicht einerlei. Das hat er mir tatsächlich später so erklärt, weil wir den Betrag für den Sex mit mir offen ließen, uns nur verabredeten (natürlich für heute Nacht, er wollte das nicht auf die lange Bank schieben). Zum Abschied gab ich ihm im Laden einen Kuss und er fasste mir in den Schritt, bemerkte dabei natürlich, dass ich ein Höschen mit offenem Schritt trug. Er meine nur, "ich kann heute Abend kaum erwarten", und verließ des Laden.

Solche spontanen und unerwarteten Sexdates waren für Thomas kein Problem, Geschäft geht vor.

Wir trafen uns um 16 Uhr im einem Hotel, das ich noch nicht kannte, eher auf modern getrimmt mit Zimmern, die nicht den vollen Luxuskomfort bieten, aber für den Zweck der gemeinsamen Nacht völlig ok sind. Er stellte sich mir fast förmlich (sogar mit einer angedeuteten Verbeugung) mit Namen vor, Andy ..., obwohl er bei uns immer mit Karte einkaufte, ich seinen Namen also kannte. Das hatte er in der Aufregung wohl vergessen. Meinen Namen kannte er von meinem Namensschild. Als erstes überreichte er mir einen dicken Umschlag. Ich bin mittlerweile lange genug als Hure unterwegs, dass ich schon am Gewicht erkannte, dass es sich dabei um weit mehr als die erwarteten 1.500 € handelte. Als ich ihn dazu gerade fragen wollte, kam er mir zuvor und meinte, "ja, ich weiß, das sind 3.000 €, aber wenn ich Dir als Dank für die Nacht mit mir bei Wempe Schmuck gekauft hätte, hätte ich noch deutlich mehr ausgegeben. Nimm sie als Zeichen meiner Wertschätzung, es verpflichtet Dich zu nichts, ich habe nur die Bitte, dass wir uns, falls Dir die heutige Nacht mit mir gefällt, wieder treffen können, und natürlich würde ich das für Dich mit demselben Betrag honorieren".

Ich glaube nicht, dass er wusste oder ahnte, dass ich auf KM zu buchen und als Hobbyhure unterwegs bin, falls doch, ließ er sich nichts anmerken und unterließ jegliche Andeutung in diese Richtung. KM-Kunden fragen fast immer, wie das Leben als Hure so sei, wie ich mich fühle, wie viele Freier ich die Woche bediente, nicht stets alle diese Fragen, aber eine in diese Richtung ist immer dabei. Ich unterstelle ihnen dabei sogar, dass es nicht Neugier, sondern echtes Interesse an mir ist, dass sie mich das fragen. Wer für eine Frau 1.500 € und mehr für eine Nacht hinlegen kann, ist typischerweise in einem Alter, wo nicht der Akt im Vordergrund steht, sondern der Akt wie gutes Essen und guter Wein genossen wird, man sich mit der Frau gemeinsam fallen lassen können, sich von ihr kurz in seiner Seele (falls man das so sagen darf) berühren lassen, einen gemeinsamen Moment Mittelpunkt sein können will. Diese Männer blicken auf Frauen wie mich nicht herab. Sie begeben sich für die gemeinsame Zeit auf Augenhöhe, egal, was sie sonst beruflich machen.

Und nun bot mir erstmals ein Mann Geld für mich, ohne zu wissen, dass er mich sonst auch zu bezahlen hätte. Viel Stoff zum Nachdenken.

Ich umarmte ihn und sagte ihm, "Andy, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, das ist so unfassbar lieb von Dir, ich kann Dir jetzt schon versprechen, dass Du mich wiedersehen kannst, wenn Du das willst. Ich nehme das Geschenk als kleine Liebeserklärung von Dir an."

Jetzt war er sprachlos, drückte mich lange, küsste mich und meinte dann, "Lilli, darauf müssen wir anstoßen, ich habe für uns einen Tisch im ... (er nannte den Namen, aber wenn ich den hier wiedergebe, erkennt man die Stadt, in der ich lebe, also kommt er nicht in meine Erzählung rein) reservieren lassen, ich kenne den Inhaber schon sehr lange persönlich, deshalb ging das so schnell."

Ich war noch nie in einem Dreisterne-Restaurant und hatte keine Vorstellung davon, ob ich mit meiner Kleidung da uns beide nicht blamierte. Mein erster Ausruf klang dann wohl so nach "oh Gott, ich habe nichts anzuziehen."

Das sollte kein Stichwort für ihn sein, aber Andy sah das offenbar als Gelegenheit, mir erst recht seine Wertschätzung zu zeigen. Er meinte, "die Geschäfte haben noch eine ganze Zeit offen. Ich finde zwar, dass Du in Deinem Outfit hinreißend aussiehst, aber vielleicht finden wir ja etwas, in dem Du Dich noch besser für das Abendessen gekleidet fühlst."

Sollte ich damit argumentieren, damenhaft nein sagen? Ich küsste ihn stattdessen und sagte "ich freu mich". Das war auch richtig. Zum zweiten Mal nach dem Zusammensein mit dem mir noch immer unbekannten Herrn beim "Abend der O" hatte ich den Eindruck, dass mich jemand datet, der mit mir zusammen sein will und seine Wertschätzung dafür in der Form von Geschenken ausdrückt, die in seiner Welt als Geschenke durchgehen.

Wir gingen zu Hugo Boss. Der Verkäufer vom Einkauf mit Luke erkannte mich wieder, verzog keine Miene ob des Umstands, dass ich händchenhaltend mit einem anderen Mann auftauchte, und bediente mich mit derselben Zuvorkommenheit wie das letzte Mal. Meine Wahl fiel auf einen Jumpsuit, schwarz, ärmellos geschnitten, Halsband. Wenn man auf deren Webseite die tollen Kleider und dazu die betont gelangweilt inszenierten, mich abtörnenden Models sieht, muss man sich die Models wegdenken, um trotzdem einzukaufen, die Ware selbst ist fantastisch. Andy gefiel die Wahl, ich behielt ihn gleich an, meine mitgebrachte Kleidung verstauten wir in einer Hugo Boss-Tasche. Wir hatten noch Zeit bis zur Eröffnung des Restaurants und trödelten auf dem Weg dorthin, auch weil wir uns wie Frischverliebte benahmen, und vermutlich waren wir das in diesem Moment auch.

Es ist schon seltsam, was Zeit und Umstände mit einem machen. Für Andy war ich keine Nutte, eine Geliebte wohl schon, auf Zeit wahrscheinlich auch, aber keine, die man dafür bezahlt. Wenn Du Hure bist, musst Du erstmal verdauen, wenn es jemanden gibt, der zwar mit Dir auch schlafen, aber vor allem Deine Nähe spüren und Dich erleben, genießen, Zeit konzentriert und kondensiert mit Dir verbringen will, dir einen kleinen Kosmos der Liebe aufbaut, vergänglich, aber dennoch sehr intensiv und in Deinen Gedanken nachhaltig hallend.

Das Sterne-Restaurant kannte ich nur vom Namen. Zwar hätte ich mir das mit meinem Hurenlohn natürlich problemlos leisten können, aber es war nicht auf meinem Radar. Ich komme nicht aus einer Familie, in der das Essen in der gehobenen Gastronomie zum Alltag oder auch nur zum guten Ton gehört. Meine Vorstellung von Tischmanieren hatte ich mir aus "Pretty Woman" abgeguckt, wie viele Frauen, die ich kenne. Daher wusste ich, dass man das Besteck von außen nach innen benutzt, wenn mehr als nur das für den nächsten Gang gebrauchte Besteck aufgelegt wird. Im Restaurant, in dem wir abends dinierten, wurde netterweise gleich so eingedeckt, dass ich mich nicht blamieren konnte. Dabei ging es mir gar nicht um mich, ich wollte Andy, von dem ich noch immer nicht wusste, was er eigentlich macht, unter keinen Umständen dadurch blamieren, dass ich mich beim Essen "daneben" benahm.

Das richtige Benehmen in einem Dreisterne-Restaurant hatte ich noch nie üben können, weil ich noch nie eins betreten hatte. Auf dem Weg dorthin muss ich so angespannt gewirkt haben, dass Andy stehen blieb, mich in den Arm nahm, meinte, er freue sich darauf, mir das beste Restaurants der Stadt zeigen zu dürfen, und meinte, es ginge dort ganz leger zu, ich würde "vorzüglich speisen" (sagte er tatsächlich so) und trinken und den überaus aufmerksamen Service genießen. Gewöhnen müsste ich mich allenfalls daran, dass ich nach einem Toilettengang eine neue Serviette vorfinden werde, und auch dann eine neue gereicht bekomme, wenn meine Serviette versehentlich zu Boden gefallen sei, also kein Grund zur Anspannung.

Das Restaurant ist sehr modern eingerichtet. Daran muss man sich als Einheimische gewöhnen, aber der Service, das Essen, die Weine sind unbeschreiblich gut. So gut hatte ich überhaupt noch nie gegessen. Da wir nicht aus den Augen verloren hatten, dass wir nicht nur zum Essen da waren, sondern auch unser Zusammensein im Bett genießen wollten, entschieden wir uns à la carte für Kaviar mit Linsen, Banane und Speck (eine verrückt klingende, toll schmeckende Komposition), als Fischgang Stör und als Fleischgang Ziegenkitz. Beides kannte ich nicht, aber ich hatte mir in letzter Zeit angewöhnt, die Dinge auszuprobieren, die ich nicht schon kannte. Ich bin keine Restaurantkritikerin und lese auch keine Restaurantkritiken, kann deshalb nicht kunstvoll beschreiben, wie das Essen schmeckte, aber es schmeckte fantastisch. Auch mit Weinen kenne ich mich noch nicht aus, aber ich war nach deren Genuss selig. Was wir getrunken haben, habe ich vergessen, Andy hat bestellt, der Kellner ihm die Flasche gezeigt, mir eingeschenkt, aber es war ein Chardonnay aus Chassagne-Montrachet dabei (den Namen kannte ich nicht, also konnte ich mir ihn merken). Ich konzentrierte meine Aufmerksamkeit auf Andy. Ich könnte heute nicht einmal mehr sagen, ob das Restaurant voll war (vermutlich, es war ein Freitagabend) oder ob es Gäste gab, die ich vielleicht von Pressefotos kannte.

Zurück zum Hotel nahmen wir uns ein Taxi. Wer uns sah, sah ein bis über beide Ohren verliebtes Paar. Der Taxifahrer wünschte uns schmunzelnd eine gute Nacht, ein vor dem Aufzug wartender Gast ließ uns mit einer Verbeugung den Vortritt und wartete auf den nächsten, ein Zimmermädchen auf unserem Flur fragte, ob sie uns noch etwas bringen könne. Es war gefühlt wie eine Hochzeitsnacht - und es wurde auch so was wie eine Hochzeitsnacht. Wir hatten keinen Sex, wir machten Liebe, deshalb beschreibe ich das hier auch nicht näher. Aber keine Sorge, wir ließen nichts aus, er keines meiner Löcher, ich auch keines seiner Löcher. Nachdem er in mich vaginal gekommen war, setzte ich mich auf ihn und ließ sein Sperma aus mir in seinen Mund laufen, bevor er anal in mich abspritzte, bekam er von mir eine Prostatamassage. Es war unsagbar geil, und zugleich völlig anders.

Man soll sich nicht in seine Kunden verlieben, hatte mir Sarah gesagt. Aber mit dem Verlieben ist das so eine Sache, man plant das ja nicht, es passiert.

Wenn ich an den Abend und die Nacht zurückdenke und das, was sich daraus zu entwickeln schien, dann lebten Andy und ich den heute kaum noch bekannten Film "Avanti!Avanti!" mit Jack Lemmon und Juliet Mills in den Hauptrollen. Nur selten, dafür aber intensiv die Beziehung lebend, eine Liebe, die dazwischen schlummerte, aber bei jedem Treffen, das wir allerdings nicht wie im Film einmal im Jahr, sondern etwa alle drei Monate hatten, erwachte wie beim ersten Mal. Vielleicht ist das ein Geheimnis großer Gefühle, dass man sie nicht aufbrauchen darf, sondern schlummern lassen können muss.

Thomas habe ich natürlich über die Nacht mit Andy berichtet, wie er über jeden Fick als Nutte erfährt, aber die weichen Fakten weggelassen. Viel mehr konnte ich ihm ja auch nicht erzählen. Ich kannte den Namen von Andy, aber was er machte, hatte ich vergessen, zu fragen. Das intensive Gefühl des geliebt werdens hat meinen Verstand in dieser Nacht doch etwas zur Seite geschoben, vermute ich. Und dass auch ich ein solches Gefühl für Andy entwickelt hatte, habe ich Thomas nicht gesagt. Ich weiß, Schande über mich.

Wer das nun liest und sich fragt, wie ist denn die plötzlich drauf, ist doch nur Verkäuferin und Nutte. Ja, so kann man die Dinge vermutlich sehen, aber - und das kommt in meinen Zeilen zwangsläufig zu kurz - ich verkehre immer wieder mit Männern, die mir neue Horizonte eröffnen, Welten, die ich nicht kannte, aus denen ich nicht komme, aber in denen ich angekommen bin. Das verändert das Denken, Handeln und Fühlen.

Kann schon sein, dass ich nur noch eine begrenzte Zeit der Prostitution nachgehen werde.

(wird fortgesetzt)



Teil 23 von 25 Teilen.
alle Teile anzeigen



Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht
und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat.
autor icon tagemar hat 5 Geschichte(n) auf diesen Seiten.
autor icon Profil für tagemar, inkl. aller Geschichten
email icon Email: tgmr@web.de
Ihre Beurteilung für diesen Teil:
(Sie können jeden Teil separat bewerten)
 
Privates Feedback zum Autor senden:

Ihre Name:
Ihre Email: (optional, aber ohne kann der Autor nicht antworten!)
Ihre PRIVATE Nachricht für tagemar:

Abstimmen und/oder Private Nachricht an Autor schicken:


Alle Geschichten in "Schlampen"   |   alle Geschichten von "tagemar"  





Kontakt: EroGeschichten webmaster Art (art@erogeschichten.com)
Datenschutz - Inhalte melden/entfernen lassen

Eroticstories.com: Sex Stories written in english