Gretchen 03 (fm:Sonstige, 5435 Wörter) | ||
Autor: LilyQueen | ||
Veröffentlicht: Aug 30 2025 | Gesehen / Gelesen: 2294 / 1682 [73%] | Bewertung Geschichte: 9.64 (42 Stimmen) |
Greta geht über die Grenze |
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GRETCHEN 03
PROLOG
Fünf Wochen. Ich musste zugeben dass mir die Arbeit mit den Mädchen gefiel. Sie kamen jetzt zu mir wenn sie ein Problem hatten. Was zuerst mehr als komisch war, weil ich im Prinzip genauso alt war wie sie. Aber es war als ob ich für sie eine Freundin wurde, mit der man reden konnte. Ich kannte so was ja auch nicht. So war es wohl für alle gut. Und jedes der Mädchen bedankte sich dass sie nicht mehr einfach so vom restlichen Personal gebumst werden durften. Nur Natascha ließ sich von Mike, dem Barkeeper vögeln. Aber freiwillig, weil sie eine Art Paar waren. Fand ich auch gut. Die Normalität im Gewerbe.
Natürlich musste ich herhalten. Lach. Für Tonke, und auch für Rico. Aber letzterer hatte immer weniger Zeit, und war mehr unterwegs als sonst. Und ich zog mich auch etwas von Rico zurück. Was er natürlich auch spürte, aber nicht dazu sagte. Schon weil er eine kleine neue Freundin hatte. Jessica. Jünger als ich. Äußerst hübsch. Etwas wilder und verrückter. Tattoos, Piercings. Er hatte sie durch Zufall kennengelernt. Sie war ihm quasi vors Auto gelaufen. Dinge gab es... auf jeden Fall hatte Jessica sofort Gefallen am Bad Boy geäußert, und Rico an ihr. Böse Mädchen mögen halt böse Jungs. Nichts neues. Warum ich das alles wusste? Sagen wir mal so... ich kannte Jessie. Sie war auch noch nicht lange in Hameln. Sie kam aus Magdeburg. Hatte auch eine Vergangenheit die etwas unrühmlich war. Und es gab gewisse Verbindungen zwischen uns. Auch über Berlin. Aber auch hier in der Stadt der Ratten. Jessica gehörte zu einem anderen Stall in der Stadt. Aber der war so gut wie ausgelöscht worden. Ich wusste über so was Bescheid. Ich hatte meine Connections. Und die waren gut. Ich fütterte sie schließlich mit Croissants und anderen leckeren Dingen. So kam ich an Jessica heran. Und sie war bereit mitzuspielen. Witzigerweise wohnte sie schräg gegenüber des Schrotthandels am Ortsausgang. Zufälle gab es... Aber Rico gefiel es anscheinend. Ich wurde nicht mehr so oft beansprucht. Er brachte Jessica aber auch nicht her. Was für ihn sprach. Aber manche ihrer Tats würden auch nicht zu dem Stall hier passen. Wenn auch der Rest. Doch es war perfekt so wie es jetzt war.
DREI
Ich sah ihn an. ''Ist das dein Ernst?''
Tonke grinste mich breit an. Er nickte. ''Absolut. Du kündigst an der Tankstelle.''
''Und wenn ich nicht will?''
''Frag lieber nicht, Schlampe.''
Ich schnaufte. ''Was soll ich hier den ganzen Tag machen? Kaffeekränzchen mit den Chicas?''
''Ist mir scheißegal. Aber ich will dich etwas näher am Geschäft haben.''
Ich starrte und schwieg.
''Um ehrlich zu sein, Gretchen. Ich will dich mehr an meiner Seite haben.''
''Macht dir Franzi keinen Spaß mehr?''
Er lachte. ''Doch. Seit sie nur noch für den Job fickt ist sie wieder entspannter. Dein Verdienst.''
Ich zuckte die Schultern.
''Ich will dich einarbeiten, kapiert?''
''Nicht wirklich. Was ist mit Rico? Er ist seltener hier.''
Er zog die Augenbrauen zusammen, der Blick wurde düsterer. Dann nickte er langsam. ''Fällt auf, nicht wahr?''
Ich nickte. ''Nicht dass es mich stört das er mich nicht mehr fickt. Du
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