Wie eine Entscheidung das Leben lenkt (fm:Romantisch, 1825 Wörter) [6/7] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Ayse1985 | ||
| Veröffentlicht: Jan 07 2026 | Gesehen / Gelesen: 1776 / 1519 [86%] | Bewertung Teil: 9.47 (68 Stimmen) |
| oh oh ... | ||
![]() Erotische Livecams, heiße Videos und Livecam-Sex |
| [ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ] |
6.
Die nackte Wahrheit und das Echo der Scherben
Die Stunden im Wohnzimmer, nachdem Peter die Tür zum Gästezimmer geschlossen hatte, waren für Monika eine Reise durch die Hölle und zurück. Zuerst war da nur die lähmende Angst, die Übelkeit und das Pochen in ihren Schläfen. Doch während die Stadt draußen in ein fahles, vorwinterliches Grau tauchte, geschah etwas in ihrem Inneren. Die Tränen versiegten irgendwann, und an ihre Stelle trat eine kristallklare, fast schmerzhafte Erkenntnis.
Sie hatte sich verrannt. Nicht, weil sie Ralf getroffen hatte. Nicht, weil Alfredo ein Widerling war. Sondern weil sie das Fundament ihrer Existenz - das "unschlagbare Duo" Monika und Peter - durch ihr Schweigen selbst untergraben hatte. Sie hatte geglaubt, sie müsse Peter schützen, müsse ihre Scham vor einer peinlichen Jugendsünde allein tragen. Doch in dieser Einsamkeit war sie schwach geworden.
Sie begriff, dass sie nur an Peters Seite wirklich stark war. Mit dieser Erkenntnis kam eine seltsame, fast euphorische Entschlossenheit über sie. Sie würde alles sagen. Jedes hässliche Detail, jede Angst, jede Lüge. Sie würde sich nackt vor ihn stellen, metaphorisch und physisch, und um ihre Liebe kämpfen, auch wenn sie wusste, dass Peter das Recht hatte, sie wegzustoßen.
Mit diesem Gefühl der befreienden Ehrlichkeit fand sie schließlich für zwei Stunden in einen tiefen, traumklosen Schlaf.
Ein Morgen auf Messers Schneide
Peter hatte die Nacht auf der schmalen Matratze des Gästezimmers verbracht, ohne auch nur eine Minute wirklich zu ruhen. Er war ein Mann der Tat, ein Mann, der durch Kung-Fu gelernt hatte, seinen Körper und seine Emotionen zu beherrschen. Doch gegen den Verrat des Vertrauens gab es keinen Block, keinen Konter. Er fühlte sich leergebrannt. Der Geruch von Monika, der in der ganzen Wohnung schwebte, ihre Körperwärme, die ihm in diesem fremden Bett fehlte - es war eine Qual. Er war bereit, Konsequenzen zu ziehen. Er würde sich nicht länger mit Halbwahrheiten abspeisen lassen.
Gegen sieben Uhr stand er auf. Sein Plan war es, sich einen Kaffee zu machen und dann das Haus zu verlassen, bevor Monika aufwachte. Doch als er die Küchentür öffnete, blieb er wie angewurzelt stehen.
Der Tisch war gedeckt. Nicht einfach nur gedeckt, sondern mit einer Sorgfalt, die an ihre ersten Ehejahre erinnerte. Der Duft von frischem Kaffee und getoastetem Brot lag in der Luft. Und in der Mitte des Tisches saß Monika.
Sie trug nicht ihren Bademantel. Sie trug ein fast durchsichtiges, schwarzes Negligé aus feinster Spitze, das sie eigentlich nur für ganz besondere Nächte reserviert hatte. Es verbarg nichts von ihrem Körper, den er so gut kannte. Ihre Haut schimmerte im Morgenlicht, ihre Brüste zeichneten sich unter dem hauchzarten Stoff ab. Doch es war nicht die Provokation einer Verführerin; es war die Transparenz einer Frau, die nichts mehr zu verbergen hatte. Sie strahlte ihn an - ein strahlendes, aber zugleich demütiges Lächeln, das Peter bis ins Mark erschütterte.
Er wollte sich abwenden, wollte seine Wut als Schutzschild hochfahren, doch Monika hob die Hand. Ihre Geste war sanft, aber bestimmt.
"Peter", sagte sie, und ihre Stimme war fest, ohne das Zittern der Nacht. "Setz dich bitte. Wir frühstücken jetzt. Und dann werde ich reden. Du wirst kein Wort sagen, bis ich fertig bin. Ich schulde dir die ganze Wahrheit, und du verdienst es, sie zu hören."
Die Beichte: Stein für Stein
Peter setzte sich. Er hielt die Kaffeetasse mit beiden Händen fest, als wäre sie das Einzige, was ihn in dieser Welt noch hielt. Sein Blick war neutral, fast maskenhaft, doch in seinen Augen loderte ein gefährliches Feuer.
Monika begann zu erzählen. Sie fing ganz vorne an. Sie erzählte von Ralf
Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 147 Zeilen)
| Teil 6 von 7 Teilen. | ||
| vorheriger Teil | alle Teile anzeigen | nächster Teil |
|
Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat. |
|
Ayse1985 hat 20 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für Ayse1985, inkl. aller Geschichten Email: abacak799@gmail.com | |
|
Ihre Name: |
|