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Jeder Topf findet seinen Deckel oder auch nicht ... (fm:Romantisch, 3151 Wörter)

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Veröffentlicht: Jan 16 2026 Gesehen / Gelesen: 1158 / 1014 [88%] Bewertung Geschichte: 9.64 (42 Stimmen)
Frederike und Johann sind ein seit ihrer Kindheit zusammen, aber Johann traut sich nicht ihr seine Liebe zu gestehen, bis zum Finaltanz in Kiel ...

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werden, weil er perfekt war, weil er ihr die Sicherheit gab, auf dem Parkett zu glänzen. Sie merkte nicht, dass Johann jedes Mal ein Stück seines Herzens auf dem Parkett ließ, wenn das Lied endete und sie sich wieder voneinander lösten.

Die Chance in Rom und der Ring in der Tasche

Johann stand vor einer lebensverändernden Entscheidung. Die renommierte Gemelli-Klinik in Rom hatte ihm ein Angebot gemacht. Eine Stelle in der Herzchirurgie, verbunden mit Forschungsmöglichkeiten, von denen er in Deutschland nur träumen konnte. Es war der Ritterschlag für jeden jungen Mediziner. Doch Johann zögerte. Rom war weit weg. Rom bedeutete das Ende des Tanzpaares Schwartz/Fischer. Rom bedeutete, Frederike den Wölfen in Hamburg zu überlassen. Er konnte sich ein Leben ohne sie, ohne diesen wöchentlichen Kontakt, ohne das Gefühl ihrer Hand in der seinen, einfach nicht vorstellen.

Er beschloss, alles auf eine Karte zu setzen. Die Norddeutsche Meisterschaft in den Lateinamerikanischen Tänzen in Kiel sollte der Wendepunkt sein. Er wollte mit ihr tanzen, siegen und ihr dann - im Rausch des Erfolgs - sein Herz zu Füßen legen. Er hatte einen Ring gekauft, ein dezentes, aber exquisites Stück aus Platin mit einem Saphir, so blau wie das Meer an der Elbe. Er wollte sie bitten, mit ihm nach Rom zu kommen. Er wollte nicht mehr der beste Freund sein. Er wollte ihr Ehemann sein.

Der Tag der Entscheidung: Kiel

Die Atmosphäre in der Sparkassen-Arena in Kiel war elektrisierend. Der Duft von Haarspray, Selbstbräuner und Schweiß hing in der Luft. Paare in schillernden Kostümen huschten durch die Gänge, übten Drehungen, während aus den Lautsprechern die hämmernden Rhythmen der Lateinmusik dröhnten. Johann und Frederike waren in Bestform. Sie hatten die Vorrunden mit Bravour überstanden und sich bis in die Top Ten vorgekämpft. Ihr größter Konkurrent war Thomas Schmid, ein arroganter Typ mit einem Körper wie aus Granit gemeißelt, und seine Partnerin Nicole Hoffmann, eine technisch brillante Tänzerin mit einem traurigen Lächeln.

Thomas war genau der Typ Mann, den Frederike bevorzugte: Laut, dominant, von sich selbst überzeugt. Johann hatte schon während der Vorrunden bemerkt, wie Thomas Frederike immer wieder Blicke zuwarf - räuberische Blicke, die Frederike mit einem koketten Lächeln erwiderte. Johann hatte es als Teil des psychologischen Spiels abgetan, das bei solchen Turnieren üblich war. Er vertraute Frederike. Er vertraute ihrer jahrelangen Freundschaft.

Nach den ersten Runden gab es eine zweistündige Pause vor dem großen Finale. Johann war nervös, sein Herz raste schneller als bei jedem Jive. Er wusste, dies war der Moment. Er verließ die Arena kurz, rannte zu einem nahegelegenen Floristen und kaufte einen riesigen Strauß dunkelroter Rosen - die Sorte "Black Baccara", tiefrot, fast schwarz, ein Symbol für leidenschaftliche, unsterbliche Liebe. Den Ring hatte er in der Innentasche seines Sakkos.

Er kehrte zur Arena zurück, den Strauß fest im Arm. Sein Gesicht strahlte eine Entschlossenheit aus, die er zuvor nie besessen hatte. Er wollte Frederike in ihrem gemeinsamen Umkleide- und Aufwärmraum überraschen. Er wollte sie fragen, bevor der Druck des Finales begann, damit sie mit dem Wissen um seine Liebe auf das Parkett treten konnten.

Das Bild des Grauens

Johann erreichte den Raum. Es war ein kleiner, funktionaler Raum mit einem Schreibtisch, ein paar Stühlen und Spiegeln. Er klopfte nicht an. Warum sollte er? Es war ihr gemeinsamer Raum, ihr Rückzugsort seit Jahren. Er drückte die Klinke herunter und trat ein.

Die Welt blieb stehen.

In der Mitte des Raumes stand der Schreibtisch. Frederike war nach vorne gebückt, ihre Hände waren fest auf die Tischplatte gepresst. Ihr glitzerndes Tanzkostüm war hochgeschoben, der hauchdünne Stoff ihres Slips lag irgendwo auf dem Boden. Hinter ihr stand Thomas Schmid. Seine Hose war heruntergelassen, seine muskulösen Schenkel spannten sich an. Er war tief in sie eingedrungen und stieß mit einer animalischen Vehemenz in sie hinein.

Johann sah Frederikes Gesicht im Profil. Ihre Augen waren geschlossen, ihr Mund leicht geöffnet. Sie stöhnte, ein tiefes, kehliges Geräusch, das Johann durch Mark und Bein ging. Es war kein Stöhnen des Protests, sondern des puren, hemmungslosen Vergnügens. Sie war kurz vor dem Orgasmus, ihr ganzer Körper bebte unter den Stößen des Mannes, den Johann als seinen Erzrivalen betrachtete.

Der Strauß Rosen fühlte sich plötzlich tonnenschwer an. Johann stand wie versteinert in der Tür. Das Bild brannte sich in seine Netzhaut ein - die klinische Kälte des Raumes, das rhythmische Klatschen von Haut auf Haut und die Frau, die er seit einem Jahrzehnt anbetete, wie sie sich einem anderen hingab, während draußen die Welt auf ihre gemeinsame Leistung wartete.

Durch das Geräusch der Tür schreckten die beiden auf. Thomas hielt inne, sein Glied rutschte aus ihr heraus, glänzend von ihrer Lust. Frederike stieß ihn instinktiv weg, indem sie sich nach vorne warf und sich dann ruckartig umdrehte. Ihr Atem ging stoßweise, ihr Gesicht war gerötet, ihre Haare zerzaust.

Zuerst lag Erschrecken in ihren Augen, doch dann - und das war das Messer, das Johanns Herz endgültig durchschnitt - breitete sich ein Grinsen auf ihrem Gesicht aus. Ein freches, fast schon triumphierendes Grinsen, als wäre sie bei einem harmlosen Streich erwischt worden.

"Johann...", hauchte sie, während sie versuchte, ihr Kostüm wieder nach unten zu ziehen. "Du bist schon zurück?"

Thomas hingegen reagierte aggressiv. Er zog seine Hose hoch, seine Augen blitzten vor Wut. "Was fällt dir eigentlich ein, Schwartz? Hast du nie gelernt anzuklopfen? Wir sind hier beschäftigt!"

In Johann zerbrach etwas. Es war kein lautes Geräusch, sondern ein leises, finales Reißen. Er sah Frederike an, die immer noch dieses unerträgliche Grinsen trug. Er sah Thomas an, den Mann, der gerade das genommen hatte, was Johann sich nie zu fragen getraut hatte.

Johann begann zu lachen. Es war ein heiseres, freudloses Lachen, das in der Stille des Raumes wie ein Echo des Wahnsinns klang.

"Beschäftigt", wiederholte er leise. "Ja, ich sehe, dass ihr beschäftigt seid."

In diesem Moment traf Frederike wohl die Realität. Vielleicht war es der Blick in Johanns Augen, der kein Leid mehr zeigte, sondern nur noch gähnende Leere. Sie sah den riesigen Strauß Rosen in seinem Arm. Und sie sah das kleine, dunkelblaue Samtkästchen, das Johann nun langsam aus seiner Tasche zog.

Er hielt es hoch, öffnete es mit dem Daumen. Der Saphir funkelte im fahlen Licht der Leuchtstoffröhren wie ein einsames Auge. Frederikes Grinsen erstarb. Ihre Augen weiteten sich, und zum ersten Mal an diesem Tag wurde sie blass.

"Johann... ist das...", begann sie, und ihre Stimme zitterte nun doch.

Johann antwortete nicht. Er sah sie nur an, als wäre sie ein medizinisches Präparat, interessant, aber ohne Leben. Dann ließ er das Kästchen achtlos fallen. Es landete mit einem dumpfen Geräusch auf dem Linoleum. Die Rosen ließ er einfach aus seinem Arm gleiten. Sie verteilten sich auf dem Boden wie Blutstropfen.

"Macht ruhig weiter", sagte er mit einer unheimlichen Ruhe. "Es spielt absolut keine Rolle mehr. Thomas, du hast gewonnen. In jeder Hinsicht."

Er drehte sich um, trat aus dem Raum und schloss die Tür hinter sich mit einer Sorgfalt, als wolle er sicherstellen, dass nichts von dem Schmutz darin nach außen drang.

Die Flucht aus dem Albtraum

Johann ging wie im Trance durch die Katakomben der Arena. Sein Gehirn arbeitete mit der Präzision eines Chirurgen, während seine Seele schrie. Er steuerte direkt auf das Büro der Turnierleitung zu. Die Herren dort, in ihren korrekten Anzügen, sahen ihn überrascht an.

"Herr Schwartz? Alles in Ordnung? Sie müssen gleich zur Stellprobe für das Finale!", sagte einer von ihnen.

"Ich ziehe mich aus dem Turnier zurück", sagte Johann. Seine Stimme war flach, ohne jede Emotion. "Und ich beende meine Karriere als Turniertänzer. Ab sofort."

Die Offiziellen starrten ihn fassungslos an. "Aber... was ist mit Frau Fischer? Gilt das auch für sie? Ihr seid doch Favoriten auf den Sieg!"

Johann zuckte nur mit den Schultern. Ein kaltes Lächeln umspielte seine Lippen. "Das weiß ich nicht. Da müssen Sie sie schon selbst fragen. Sie scheint gerade einen neuen Partner gefunden zu haben."

Er drehte sich um und ging zurück in Richtung des Umkleidetraktes. Er musste seine Sachen holen. Er konnte Kiel nicht in seinem Tanzoutfit verlassen, in diesem engen, schwarzen Hemd, das ihn an jede Berührung mit ihr erinnerte. Doch er konnte den Raum nicht betreten, solange sie noch darin waren.

Er lehnte sich gegen eine kalte Betonwand in der Nähe des Ganges und starrte ins Leere. In seinem Kopf spielten sich die letzten zehn Jahre ab. Jede Hilfe, jedes nette Wort, jedes Mal, wenn er für sie da gewesen war, während sie ihn wie ein Möbelstück behandelt hatte - nützlich, bequem, aber ohne Seele. Er hasste sich selbst für seine Blindheit. Er war ein angehender Herzchirurg, ein Mann, der Leben rettete, und doch war er nicht in der Lage gewesen, sein eigenes Herz vor dieser Frau zu schützen.

Plötzlich hörte er schnelle Schritte. Frederike kam um die Ecke gelaufen. Sie war immer noch in ihrem Kostüm, doch sie wirkte jetzt völlig aufgelöst. Hinter ihr trottete Thomas, der sichtlich genervt war.

"Johann! Warte!", rief sie. Sie stoppte vor ihm, ihre Brust hob und senkte sich schwer. "Das war... es ist nicht so, wie es aussieht! Er hat mich verführt, ich war einfach... der Stress vor dem Finale, die Hormone... es bedeutet nichts! Bitte, Johann, wir können doch jetzt nicht aufhören!"

Johann sah sie an. Er sah die Schweißtropfen auf ihrer Stirn, die Verschmierte Schminke und den Geruch von Thomas, der immer noch an ihr klebte. Er fühlte nichts als Ekel.

"Es bedeutet nichts?", wiederholte er. "Für dich bedeutet anscheinend gar nichts etwas, Frederike. Außer deinem eigenen Vergnügen."

"Was war das mit den Rosen? Und dem Ring?", fragte sie, und in ihren Augen lag eine gierige Hoffnung. Sie wollte hören, dass er sie liebte, damit sie ihn wieder manipulieren konnte. Damit sie ihn wieder als ihren "besten Freund" in Reserve halten konnte, während sie sich von Männern wie Thomas nehmen ließ.

Johann schüttelte nur den Kopf. "Ist Thomas raus?", fragte er ruhig.

Frederike nickte hastig. "Ja, ich habe ihn sofort rausgeschmissen! Ich hätte es gar nicht erst zulassen dürfen, er ist ein Arsch, ich weiß das jetzt!"

Thomas, der daneben stand, schnaubte verächtlich. "Halt die Klappe, Frederike. Du konntest doch gar nicht genug bekommen."

Johann ignorierte Thomas vollkommen. Er ging an Frederike vorbei in den Raum. Er sah die Rosen auf dem Boden liegen, den Ring, der einsam neben dem Schreibtischbein lag. Er bückte sich nicht danach. Er ging zu seinem Koffer, riss sich das Tanzhemd vom Leib und zog sich seine Alltagskleidung an. Jede Bewegung war methodisch. Er packte seine Sporttasche, warf seine Tanzschuhe hinein - Schuhe, die er nie wieder tragen würde.

Als er wieder herauskam, stand Frederike immer noch da. Sie saß nun auf dem Boden, den Rücken gegen die Wand gelehnt, und weinte. Es war kein schönes Weinen. Es war das Weinen eines Kindes, das sein Lieblingsspielzeug kaputtgemacht hatte.

In diesem Moment kam eine andere Person den Gang entlang. Es war Nicole Hoffmann, Thomas' Tanzpartnerin. Sie hatte ihren Trainingsanzug an und sah aus, als hätte sie gerade eine Hiobsbotschaft erhalten. Sie sah Frederike auf dem Boden, sah Johann mit seiner Tasche und Thomas, der sich triumphierend gegen einen Spind lehnte.

"Was ist hier los?", fragte Nicole mit belegter Stimme. "Johann, die Turnierleitung sagt, du hast abgesagt? Wir sollen das Finale tanzen, aber ohne euch macht das keinen Sinn!"

Johann sah Nicole an. Er hatte sie immer respektiert. Sie war eine ehrliche Arbeiterin auf dem Parkett, eine Frau mit Klasse, die von Thomas oft wie Dreck behandelt wurde.

"Das Turnier ist für uns beendet, Nicole", sagte Johann laut, sodass Frederike jedes Wort hören konnte. "Und ich fürchte, für dich auch. Dein Partner war nämlich gerade damit beschäftigt, sich mit seinem Schwanz eine neue Tanzpartnerin zu suchen. Direkt hier auf dem Schreibtisch."

Nicole wurde blass. Ihr Blick wanderte von Johann zu Thomas, der nur hämisch grinste, und dann zu Frederike, die ihr Gesicht in den Händen verbarg. Die Erkenntnis traf Nicole wie eine physische Last. Tränen traten in ihre Augen, doch sie weinte nicht wie Frederike. In ihrem Gesicht spiegelte sich eine kalte, brennende Wut.

"Du Schwein", flüsterte sie in Richtung Thomas. Dann wandte sie sich an Johann. Ihr Blick war flehend, verzweifelt. Sie wollte nur noch weg von diesem Ort der Erniedrigung. "Johann... bitte... nimmst du mich mit? Ich halte es hier keine Sekunde länger aus. Ich will nicht mehr in der Nähe dieser Leute sein."

Johann sah in Nicoles verletzte Augen und fühlte eine seltsame Verbundenheit. Sie waren beide die Betrogenen. Diejenigen, die alles gegeben hatten und mit Schmutz beworfen worden waren.

"Komm mit", sagte er kurz.

Frederike sprang auf. "Johann! Das kannst du nicht machen! Du kannst mich hier nicht so stehen lassen! Wir müssen reden! Wir sind doch beste Freunde!"

Johann blieb stehen. Er drehte sich noch einmal um. Die Wut, die er so lange unterdrückt hatte, brach sich nun Bahn, aber nicht in Schreien, sondern in einer eisigen Direktheit.

"Beste Freunde?", schrie er sie nun doch an, und seine Stimme hallte durch den leeren Gang wie ein Donnerschlag. "Du hast keine zwanzig Minuten gebraucht, um dich von diesem Kerl ficken zu lassen, während ich unterwegs war, um dir mein Leben zu Füßen zu legen! Du hast mich nie als Freund gesehen, Frederike. Ich war für dich nur ein Accessoire. Ein nützlicher Idiot, der dir den Rücken freihält, während du dich von jedem x-beliebigen Typen nehmen lässt, der laut genug brüllt!"

Frederike wich zurück, als hätte er sie geschlagen. "Johann, ich... ich wusste nicht, dass du so fühlst..."

"Das ist die größte Lüge von allen", sagte er leise. "Du hast es gewusst. Du hast es immer gewusst. Und du hast es genossen, mich an der langen Leine zappeln zu lassen. Aber die Leine ist gerissen, Frederike. Endgültig."

Nicole kam aus ihrem Umkleideraum zurück. Sie hatte einen großen Rollkoffer und eine Tasche dabei. Sie wirkte wie versteinert, aber entschlossen. Johann nahm ihr den schweren Koffer ab.

"Gehen wir", sagte er zu Nicole.

Sie verließen die Arena, ohne sich noch einmal umzusehen. Draußen peitschte der kalte Kieler Wind über den Parkplatz. Johann lud Nicoles Sachen in seinen Wagen. Er fühlte eine seltsame Leere, aber auch eine Freiheit, die er nie zuvor gekannt hatte. Die Last von zehn Jahren unerwiderter Liebe war in diesem schmutzigen Umkleideraum zurückgeblieben.

Im Rückspiegel sah er noch einmal das Gebäude der Sparkassen-Arena. Dort drin saß Frederike Fischer, die Frau, die gerade ihre einzige wirkliche Liebe verloren hatte, ohne es bis vor fünf Minuten überhaupt begriffen zu haben.

Johann startete den Motor.

"Wo willst du hin?", fragte er Nicole, die starr aus dem Fenster sah.

"Einfach nur weg von hier", antwortete sie leise. "Nach Hamburg. Und dann... weit weg."

"Ich habe ein Angebot aus Rom", sagte Johann, während er den Wagen vom Parkplatz lenkte. "Vielleicht ist das für uns beide ein guter Ort für einen Neuanfang."

In diesem Moment, während der Wagen Richtung Autobahn beschleunigte, wusste Johann, dass das Leben, das er gekannt hatte, zu Ende war. Das Skalpell hatte den Tumor entfernt, schmerzhaft und radikal. Was blieb, war die Wunde, aber zum ersten Mal seit Jahren gab es die Hoffnung auf Heilung.

*** Fortsetzung folgt ****



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