Eine Spieleabend mit ungeahnten Folgen (fm:Fetisch, 4565 Wörter) | ||
| Autor: TinaWelt | ||
| Veröffentlicht: Jan 19 2026 | Gesehen / Gelesen: 1205 / 967 [80%] | Bewertung Geschichte: 8.53 (15 Stimmen) |
| Ein Nerd findet seine wahre Bestimmung! Eine Geschichte in mehreren Kapiteln. | ||
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Kapitel 1: Die unerwartete Wette
Die Luft in der Bar "Zur Eiche" war dick vom Rauch der vergangenen Jahrzehnte, obwohl hier seit Jahren niemand mehr rauchte. Der Geruch von altem Holz, Bier und einer unsichtbaren Schicht Melancholie hing zwischen den dunklen Eichenbalken. Ich, Leon, zweiundzwanzig Jahre alt, schmächtig, mit einer Brille, die mir ständig die Nasenwurzel drückte, saß an der Theke auf einem wackeligen Barhocker. Vor mir stand ein halb leeres Glas einer dritten Cola, mein Schutzschild in einer Umgebung, in der ich mich nie ganz zugehörig fühlte. Mein schmales Gesicht, die schüttere, unordentliche Haarmasse und mein gebückter Gang, das Ergebnis stundenlangen Sitzens vor dem PC, verrieten den Nerd, der ich war. Die Musik war gedämpft, ein klassischer Rock-Sampler aus den 80ern, und das gedimmte Licht ließ die Ecken des Raumes in undefinierbare Dunkelheit verschwimmen.
Ich war gerade dabei, auf meinem Smartphone eine Nachricht zu tippen, als ich spürte, wie sich die massive Holztheke unter einem neuen Gewicht bog. Neben mich setzte sich eine Gestalt, die meine eigene schmächtige Statur nahezu lächerlich erscheinen ließ. Es war ein Mann - Gerd. Er muss Mitte vierzig gewesen sein, aber seine Präsenz war zeitlos. Er war eine Hüne: breite Schultern, die unter einem schwarzen, eng anliegenden Hemd aus qualitativ hochwertigem Baumwollstoff spannten, ein bulliger Nacken und Unterarme, die von dichten, dunklen Haaren und einer Aderung wie Kabelsträngen geprägt waren. Sein Gesicht war kantig, mit einem markanten, rasierten Kiefer, und unter seiner kurzen, stacheligen grau melierten Haarpracht lagerten tiefe, wache Augen, die die Bar mit einer selbstverständlichen Autorität musterten. Er roch nach teurem Aftershave, Leder und einer Spur von frischer Luft, als käme er gerade von draußen.
Ohne ein Wort winkte er der Barkeeperin, bestellte ein dunkles Bockbier und bezahlte bar mit einem prallen Geldbündel, das er lässig aus der Gesäßtasche seiner perfekt sitzenden, schwarzen Jeans zog. Erst als sein Bier vor ihm stand, drehte er den Kopf zu mir. Sein Blick war nicht unfreundlich, eher analytisch.
"Jung und durstig?", brummte er mit einer Stimme, die aus der Tiefe seiner Brust zu kommen schien. Sie war rau, aber nicht unangenehm.
"Äh, ja. Nur Cola", murmelte ich, unsicher, ob ich das Gespräch führen sollte.
"Klug. Klarer Kopf." Er nippte an seinem Bier. "Zockst du?"
Die Frage traf mich wie aus dem Nichts. "Wie bitte?"
"Am PC. Konsolen. Du siehst aus wie jemand, der weiß, wo die Tasten sind." Ein leichtes Grinsen umspielte seine Lippen.
So begann es. Wir kamen ins Gespräch. Über Spiele, alte Klassiker, neue Grafikengines. Gerd erwies sich als erstaunlich bewandert, sprach flüssig über Technik und Game-Design. Er schien ganz nett, dieser bullige Typ, der sich nicht für mein offensichtliches Außenseitertum zu interessieren schien. Das Bier wich einem zweiten, für ihn, einer weiteren Cola für mich. Die anfängliche Scheu wich einer lockeren, fast kumpelhaften Atmosphäre.
"Hier ist es laut", sagte er irgendwann und wischte mit dem Handrücken über seinen Mund. "Ich habe eine vernünftige Anlage zu Hause. Ultrawide-Monitor, mechanische Tastatur, das volle Programm. Lust auf eine Runde? Ein bisschen zocken, ein bisschen quatschen? Besser als diese gruselige Musik hier."
Ich zögerte. Der Abend war langweilig gewesen, und die Aussicht, mit jemandem zu zocken, der Ahnung hatte, war verlockend. Und er wirkte... harmlos. Nett sogar. Vielleicht ein bisschen exzentrisch, aber wer war das nicht? "Okay, warum nicht", sagte ich, mehr zu meiner eigenen Überraschung.
Seine Wohnung lag nur zehn Gehminuten entfernt in einem modernen, schmucklosen Neubau mit Glasfassade. Der Fahrstuhl glitt lautlos in den vierten Stock. Die Tür zu seiner Wohnung öffnete sich mit einem leisen Zischen, als sie in den Rahmen schwang.
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