Ein Neuanfang (fm:Fetisch, 8642 Wörter) [2/2] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: TinaWelt | ||
| Veröffentlicht: Jan 24 2026 | Gesehen / Gelesen: 79 / 54 [68%] | Bewertung Teil: 0.00 (0 Stimmen) |
| Kapitel 3, 4 & 5 | ||
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Kapitel 3: Das Willkommens-Dinner
Der Weg zum Hauptpavillon führte Sabine durch die nun von sanft versteckten LED-Strahlern beleuchteten Gärten von Eldorado. Das Zwitschern der Vögel war dem gleichmäßigen Zirpen von Zikaden und dem fernen Rauschen des Meeres gewichen. Die Luft war lau und schwer vom Duft nächtlich blühender Pflanzen - Jasmin und eine unbekannte, süßliche Blüte. Marco und Silas, nun in identischen, hautengen Lack-Shorts in tiefem Rubinrot und den unvermeidlichen rosafarbenen High-Heels, gingen schweigend vor ihr her. Ihre muskulösen Rücken und das rhythmische, feminine Klackern ihrer Absätze auf den Kieswegen erzeugten einen surrealen Kontrast, der Sabines Nervosität nur noch steigerte.
Leon und Isabell hatten abgelehnt, mitzukommen. Leon hatte in seinem neuen, hochmodernen Zimmer sofort die Glasfaserleitung gefunden und war in eine digitale Welt abgetaucht. Isabell hatte sich mit einem Stapel Bücher auf die Terrasse zurückgezogen und den schönen Blick aufs Meer genossen. Beide hatten die formelle Einladung als lästige Pflichtübung abgetan. Sabine hatte nicht die Energie gehabt, zu streiten. Vielleicht war es sogar besser so.
Sie selbst hatte sich für ein dezentes, aber elegantes schwarzes Seidenkleid entschieden, das knapp unter dem Knie endete und einen dezenten V-Ausschnitt hatte. Ihre Haare hatte sie zu einem glatten Knoten hochgesteckt. Sie trug keinen Schmuck außer einer einfachen Armbanduhr. Während sie den Hausboys folgte, fühlte sie sich zugleich unter- und überdressed.
Der Pfad mündete in einen großen, kreisrunden Platz aus poliertem, dunklem Basalt. In seiner Mitte erhob sich der Hauptpavillon - eine architektonische Meisterleistung aus Glas, Stahl und hellem Zedernholz. Das Gebäude war rund, mit einer gewaltigen Kuppel aus mattiertem Glas, die von einem filigranen Stahlgerüst gehalten wurde. Das Licht von innen war warm und gedämpft und ließ die gesamte Struktur wie eine gigantische, auf dem Boden liegende Laterne leuchten.
Marco öffnete eine schwere, geschnitzte Holztür und trat mit einer einladenden Geste beiseite. "Herr Doman erwartet Sie, Madam."
Sabine betrat den Pavillon und blieb wie angewurzelt stehen.
Der Innenraum war ein einziges, riesiges, rundes Zimmer. Der Boden war aus weißem Marmor, in den spiralförmige Intarsien aus Rosenquarz und Gold eingelegt waren. In der Mitte des Raumes brannte ein rundes, flaches Feuerbecken, über dem in einem unsichtbaren Dunstabzug ein aromatisches Holz schwelte. Die Einrichtung war spärlich, aber von überwältigendem Luxus: niedrige, mit cremefarbenem Leder bezogene Sofas, einzelne Sessel, alles um das zentrale Feuer herum arrangiert.
Doch es waren nicht die Möbel, die Sabines Atem stocken ließen. Es waren die Menschen.
Etwa ein Dutzend Bedienstete bewegten sich lautlos durch den Raum oder standen in einer nach außen gerichteten, aufmerksamen Haltung an den Wänden. Und sie waren alle vollständig nackt.
Sabines Blick irrte, unfähig, sich zu fokussieren, dann zu verweilen, dann wieder wegzuspringen. Sie sah Frauen von atemberaubender, vielfältiger Schönheit: einige schlank und athletisch, andere mit üppigen Kurven. Sie sah Männer, alle mit den durchtrainierten, makellosen Körpern von Leistungssportlern oder Tänzern. Und sie sah Individuen, die ihr Gehirn für einen kurzen, verwirrenden Moment nicht einordnen konnte: Sie hatten die weichen, eleganten Gesichtszüge und die geschmeidigen Bewegungen von Frauen, die üppigen, runden Brüste von Pin-up-Girls, schmale Hüften und - eindeutig männliche Genitalien. Shemales. Das Wort, das ihr durch den Kopf schoss, war plump und klinisch zugleich, aber es traf auf das zu, was sie sah.
Und sie alle trugen die gleichen Accessoires, die nun wie ein uniformierendes, ornamentales System wirkten: die goldenen Creolen mit dem rosa Stein, das goldene Metallhalsband mit dem größeren Stein und die feinen goldenen Ringe mit rosa Steinchen in den Brustwarzen. Bei den Männern und den Shemales waren zusätzlich die Genitalien gepierct: durch die Vorhaut oder die Eichel führten feine goldene Stäbchen oder
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