Wir suchen Geschichten! Hast du eine Geschichte geschrieben? Bitte hier einsenden! Danke schön!

Ein Spieleabend mit ungeahnten Folgen (fm:Fetisch, 2301 Wörter) [6/6] alle Teile anzeigen

Autor:
Veröffentlicht: Jan 27 2026 Gesehen / Gelesen: 787 / 477 [61%] Bewertung Teil: 9.10 (10 Stimmen)
Kapitel 10

[ Werbung: ]
mydirtyhobby
My Dirty Hobby: das soziale Netzwerk für Erwachsene


Breite der Text unten anpassen: (braucht 'cookies')
[ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ]

© TinaWelt Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

aussahen. Er führte sie unter die leichte Seidendecke, die über uns lag, hinunter zu seinem eigenen Körper. Meine Finger, schlaff und widerstrebend, berührten zuerst das grobe Haar seines Unterbauchs. Dann, weiter unten, trafen sie auf etwas Warmes, Hartes, Massives.

Es war Gerds Penis, vollständig erigiert. Mein Herz setzte einen Schlag aus. Ich zuckte instinktiv zurück, versuchte, meine Hand wegzuziehen. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen anderen, erigierten Penis in der Hand hielt. Die Größe, die Härte, die pulsierende Wärme - sie erschreckten mich zutiefst. Die Präsenz des metallenen Prinz-Albert-Piercings unter meiner Fingerspitze fühlte sich fremd und bedrohlich an.

Doch Gerd hielt meinen Handgelenk fest. Nicht grob, aber mit einer unnachgiebigen Stärke, die mir klar machte, dass dies kein Bitten war. "Nein, Schatz", murmelte er, sein Atem war warm auf meiner geschminkten Wange. "Berühre mich. Spüre, was du in mir auslöst."

Langsam, unter dem sanften, aber bestimmten Druck seiner Hand, ließ ich meine Finger wieder nach vorne gleiten. Sie umschlossen ihn. Die Haut war seidig warm, die Adern traten deutlich unter meiner Berührung hervor. Ich bewegte meine Hand, anfangs steif und unsicher, eine auf und ab Bewegung, die ich nur aus Filmen kannte. Es fühlte sich absurd an, falsch, und doch... die Reaktion, die ich in ihm auslöste, war unmöglich zu ignorieren. Ein tiefes, zufriedenes Stöhnen kam aus seiner Brust, und sein Körper drängte sich leicht in meine Hand.

Während meine Hand zögernd seine Länge umschloss und bewegte, kehrte seine eigene Hand zwischen meine Beine zurück. Sein Spiel mit meinem Anus wurde intensiver, bestimmter. Der kreisende Druck wurde zum sanften, aber eindringlichen Drängen. Gleichzeitig beugte er sich vor und nahm meinen Mund mit seinem.

Dieser Kuss war anders als alle zuvor. Er war nicht zärtlich, nicht forschend. Er war gierig, befehlend. Seine Zunge, breit und geschmeidig, drang sofort in meinen Mund ein, umspielte mein eigenes Zungenpiercing, erkundete jeden Winkel mit einer Besitzergreifung, die mir den Atem raubte. Der Geschmack von ihm, vermischt mit dem bitteren Nachgeschmack meines eigenen, verblassten Lippenstifts, war überwältigend. Ich küsste zurück, getrieben von einer Mischung aus Angst, Pflichtgefühl und einer erschreckenden, sich ausbreitenden Erregung, die von seinen berührenden Fingern an meinem intimsten Punkt ausging. Die verschiedenen Schmerzen meines modifizierten Körpers - die Piercings, das Tattoo, die Enge - schienen sich in diesem Strudel aus Sinneseindrücken aufzulösen, zu einem einzigen, intensiven Brennpunkt zu verschmelzen.

Meine Hand an ihm bewegte sich schneller, fester, gelenkt von seinen leisen, anfeuernden Stöhnen in meinem Mund. Ich spürte, wie seine Hüften sich in meinen Rhythmus einfügten. Seine Finger an mir wurden fordernder, drängender. Die Welt schrumpfte auf diesen engen Kreis: seinen Geschmack, die Härte in meiner Hand, den invasiven, versprechenden Druck an meinem Hintereingang, und das dumpfe, berauschende Gefühl, endlich eine klare, unmögliche Funktion zu erfüllen.

Plötzlich, mit einem letzten, tiefen Stoß in meine Hand und einem rauen, erstickten Laut, der gegen meine Lippen gebrochen wurde, kam er. Ich spürte die pulsierende Wärme, die meine Finger benetzte. Sein Körper entspannte sich für einen Moment, schwer auf mir lastend. Dann löste er den Kuss, zog sich von mir zurück. Seine Hand verließ meinen Körper.

Atemlos, verwirrt, mit klebrigen Fingern und einem pochenden, leeren Gefühl in meiner eigenen Mitte, lag ich da. Er stand auf, ging ins Badezimmer. Ich hörte Wasser laufen. Er kam zurück, reinigte meine Hand mit einem warmen, feuchten Tuch, fast liebevoll. Dann strich er mir über die Wange.

"Du warst sehr brav", sagte er, und seine Stimme war ruhig, satt. "Jetzt ist es Zeit, den letzten Schleier zu lüften. Du hast heute einen Termin. Beim Optiker."

Ich starrte ihn an, mein Verstand versuchte, der Wendung zu folgen. "Optiker?", brachte ich hervor, meine Zunge fühlte sich durch das Piercing dick und ungefügig an.

"Ja. Deine Brille ist Geschichte, Schatz. Sie passt nicht zum Gesamtbild. Du bekommst Kontaktlinsen." Er ging zum Kleiderschrank, holte eine schlichte, schwarze Leinenhose und ein enganliegendes, schwarzes T-Shirt für mich hervor - die ersten "normalen" Kleidungsstücke, die ich seit... ich wusste nicht mehr wie lang sah. "Zieh das an. Die Stiefel bleiben natürlich. Das Halsband auch. Du gehst alleine."

"Alleine?", die Panik, die kurz in Vergessenheit geraten war, schoss mit neuer Wucht zurück. Alleine? In dieser Verfassung? Mit diesem Gesicht, diesem Körper?

Er sah meine Angst. Sein Ausdruck wurde strenger. "Klare Anweisungen, Leon. Du gehst zum Optiker "Sehnsucht" in der Müllerstraße 12. Du wirst nach deinem Termin gefragt, du sagst deinen Namen. Du lässt dir die Kontaktlinsen anpassen und nimmst sie mit. Du schaust dich dabei nicht verwirrt im Spiegel an. Du bezahlst bar mit dem Geld, das ich dir gebe. Dann kommst du direkt zurück. Keine Umwege. Kein Gespräch mit irgendwem. Verstanden?"

Es war ein Befehl. Glasklar, unmissverständlich. Die Verunsicherung in mir war ein brodelnder Sumpf, aber über ihr lag jetzt eine Schicht aus Gehorsam. Gehorsam war einfach. Gehorsam erforderte keine Entscheidungen. Ich nickte stumm.

Die Fahrt im Taxi, das Gerd rief, war eine Qual. Ich saß auf der Rückbank, die enge Hose spannte über den Stiefelschäften, das T-Shirt fühlte sich seltsam weich und bedeckend auf meiner Haut an, nach all dem Latex und Leder. Der Taxifahrer warf mir wiederholt Blicke im Rückspiegel zu, sagte aber kein Wort. Ich starrte aus dem Fenster, sah die vertraute Stadt an mir vorbeiziehen, die nun wie die Kulisse eines fremden Planeten wirkte.

Der Weg vom Taxi zum Optikergeschäft führte über eine belebte Einkaufsstraße. Ich bewegte mich. Und zum ersten Mal spürte ich es wirklich: eine Art von seltsamer, wackeliger Sicherheit. Die Stiefel diktierten meinen Gang - klein, bedacht, mit einem leichten Schwung der Hüften, um das Balance zu halten. Das Klackern der Absätze auf dem Pflaster war ein Markenzeichen. Die Blicke trafen mich, wie immer. Männerblicke. Prüfend, begehrlich, manchmal verächtlich. Aber ich ging weiter, den Kopf leicht gesenkt, aber nicht aus Scham, sondern weil mir die Brillenlosigkeit die Welt verschwommen machte. Ich folgte meiner Mission. Eine klare, einfache Aufgabe in einem Meer aus Chaos.

Der Optiker "Sehnsucht" war ein hochmodernes Geschäft mit Glastischen und indirekter Beleuchtung. Die Angestellte, eine junge Frau mit perfekter Frisur, wirkte einen Moment lang verwirrt, als ich, mit meinem geschminkten Gesicht, den Creolen, dem Nasenring, dem Lederhalsband und in den engen Hosen über den monströsen Stiefeln, eintrat und meinen Namen nannte. Doch ihre professionelle Freundlichkeit gewann die Oberhand. Der Termin war gebucht.

Die Anpassung der Kontaktlinsen war ein unangenehmer, intimer Prozess. Fremde Finger näherten sich meinen Augen, zogen die Lider auseinander. Das erste Einsetzen der weichen, gallertartigen Scheiben war ein seltsames, kitzelndes Gefühl des Eindringens. Dann wurde die Welt scharf. Kristallklar. Und als sie mir einen Handspiegel reichte, um das Ergebnis zu begutachten, erschrak ich ein weiteres Mal bis ins Mark vor dem, was ich sah.

Die Kontaktlinsen waren nicht einfach nur klar. Sie hatten eine Farbe. Ein helles, unnatürliches, fast neongrelles Rosa. Meine Iris, früher ein unscheinbares Hellbraun, war nun in zwei leuchtende, pinkfarbene Kreise verwandelt. Sie sahen aus wie die falschen Augen einer hochwertigen Puppe. In dem scharfen, gnadenlosen Spiegelbild trafen sie auf das restliche Werk: die geschminkten, von Tränenspuren geröteten, aber immer noch dramatischen Augen, den Nasenring, die vollen Lippen, das blonde Haar. Die Linsen vervollständigten die Entmenschlichung. Sie nahmen mir den letzten Rest eines natürlichen, menschlichen Blickes. Ich starrte in die rosafarbenen, fremden Augen eines Wesens, das Leon hieß, aber nichts mehr mit mir zu tun hatte. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken.

Ich bezahlte mit den knisternden Scheinen, die Gerd mir gegeben hatte, nahm die Aufbewahrungsdose und die Pflegemittel entgegen und verließ den Laden. Die Welt in scharfem Rosa war noch beunruhigender.

Auf dem Rückweg, nur zwei Blocks von Gerds Wohnung entfernt, geschah es. Ich sah eine vertraute Gestalt auf mich zukommen. Es war Tim, ein Kommilitone aus einem Seminar. Wir hatten zusammen in der Bibliothek gesessen, über Code geflucht, uns über Dozenten lustig gemacht. Ein Stück meiner alten, vergessenen Welt.

Er schaute mich an, als er näher kam. Sein Blick streifte über mich, irritiert, dann weiter. Er erkannte mich nicht. Doch dann, als wir uns fast passiert hatten, blieb er plötzlich stehen, drehte sich um. Seine Augen wurden groß. "...Leon?", fragte er ungläubig. Sein Blick wanderte von meinem pinkfarbenen Augen zu meinen Haaren, zu meinem Piercing, zu meiner Kleidung, zu den unübersehbaren Wülsten der Stiefel unter der engen Hose. Sein Gesicht zeigte eine Mischung aus Abscheu, Mitleid und blankem Entsetzen. "Was... was ist denn aus dir geworden, Mann? Was hast du dir nur angetan?"

Die Worte trafen mich wie Schläge. Sie kamen von außen, von der echten Welt. Sie zerrissen den schützenden Kokon aus Gehorsam und verzerrter Ästhetik, in den Gerd mich eingewoben hatte. Für einen Moment sah ich mich durch seine Augen: als monströse, lächerliche Karikatur.

Ich öffnete den Mund, um etwas zu sagen. Eine Rechtfertigung? Eine Erklärung? Aber es kam nichts. Nur ein trockenes, würgendes Geräusch. Ich schüttelte den Kopf, senkte meinen rosafarbenen Blick und ging weiter, beschleunigte meinen stöckelnden Gang, weg von seinem entsetzten Blick, der mir wie ein Brennmal im Nacken saß. Ich hörte ihn nicht folgen.

Atemlos, mit pochendem Herzen, erreichte ich Gerds Loft. Meine Hand zitterte so sehr, dass ich den Code zweimal eingeben musste. Die Tür öffnete sich.

Gerd stand in der Mitte des Wohnzimmers. Er hatte sich umgezogen, trug wieder seine schwarze Jeans und ein Hemd. Er musterte mich, als ich eintrat. Sein Blick war kühl, analytisch, wie der eines Chirurgen nach einer Operation. Er sah die Verstörung in meiner Haltung, die Spur von Tränen, die das Make-up erneut ruinierte.

"Du hast den Freund getroffen", stellte er fest, keine Frage in seiner Stimme.

Ich nickte stumm.

Er trat auf mich zu, hob mein Kinn mit einem Finger, zwang mich, ihn anzusehen. Seine Augen suchten meine, die nun rosafarben und scharf waren. Er studierte das ganze Bild: die Verwirrung, die Scham, die verbliebenen Reste des Gehorsams.

Dann, langsam, breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus. Ein warmes, triumphierendes, zufriedenes Lächeln.

"Perfekt", sagte er leise. Seine Daumen strichen über meine Wangenknochen. Du weisst, was dir zur Perfektion noch fehlt?, meine Anal Princess."



Teil 6 von 6 Teilen.
alle Teile anzeigen  



Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht
und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat.
autor icon TinaWelt hat 2 Geschichte(n) auf diesen Seiten.
autor icon Profil für TinaWelt, inkl. aller Geschichten
email icon Email: tvtinaruhr@yahoo.de
Ihre Beurteilung für diesen Teil:
(Sie können jeden Teil separat bewerten)
 
Privates Feedback zum Autor senden:

Ihre Name:
Ihre Email: (optional, aber ohne kann der Autor nicht antworten!)
Ihre PRIVATE Nachricht für TinaWelt:

Abstimmen und/oder Private Nachricht an Autor schicken:


Alle Geschichten in "Fetisch"   |   alle Geschichten von "TinaWelt"  





Kontakt: EroGeschichten webmaster Art (art@erogeschichten.com)
Datenschutz - Inhalte melden/entfernen lassen

Eroticstories.com: Sex Stories written in english