Ein Spieleabend mit ungeahnten Folgen (fm:Fetisch, 2301 Wörter) [6/6] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: TinaWelt | ||
| Veröffentlicht: Jan 27 2026 | Gesehen / Gelesen: 763 / 465 [61%] | Bewertung Teil: 9.10 (10 Stimmen) |
| Kapitel 10 | ||
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Kapitel 10: Der letzte Schleier
Der Schlaf, in den ich gefallen war, war kein friedlicher. Er war ein tiefes, schwarzes Loch, gefüllt mit Fragmenten von Schmerz, glitzerndem Metall und den starrenden Augen Fremder. Mein Körper, an so vielen Stellen neu gezeichnet und durchbohrt, meldete sich mit einem dumpfen, pulsierenden Chor aus Unbehagen. Das Tattoo auf meinem Steißbein brannte wie ein frisches Brandmal, die Piercings in meiner Zunge, meinen Brustwarzen und meiner Nase pochten im Takt meines Herzens. Selbst im Schlaf war ich mir der Enge des Latex-Bustiers bewusst, der schmerzhaften Höhe der Stiefelabsätze, die meine Füße in eine ewige Spitzstellung zwangen, und der kühlen, fremden Präsenz der Metallplatte zwischen meinen Beinen.
Ich erwachte nicht abrupt, sondern tauchte langsam an die Oberfläche des Bewusstseins, wie ein Taucher, dem die Luft ausgeht. Zuerst war da nur Wärme. Eine massive, feste Wärme hinter meinem Rücken. Dann der Geruch: teures Aftershave, männlicher Schweiß, Leder und der leicht süßliche Duft meines eigenen, ruinierten Make-ups. Ich lag auf der Seite, eingekuschelt in eine muskulöse Umarmung. Gerds massiver Arm lag schwer über meiner Taille, seine Hand ruhte flach auf meinem glatten, haarlosen Bauch, direkt unter dem Bund des Latex-Bustiers. Seine Finger berührten leicht den kleinen, gewölbten Stab meines neuen Bauchnabelpiercings.
Ich bewegte mich nicht. Ich öffnete nicht einmal die Augen. Ich atmete einfach, spürte das Heben und Senken seiner breiten Brust gegen meinen Rücken. In mir tobte ein Sturm aus Gefühlen, so widersprüchlich und gewaltig, dass sie mich lähmten. Da war eine tiefe, schmerzende Scham, ein Ekel vor mir selbst, vor dem, was ich zugelassen hatte, was ich geworden war. Die Erinnerung an das Tattoo - "Anal Princess" - ließ mein Inneres sich zusammenkrampfen. Gleichzeitig war da eine erschreckende, träge Vertrautheit. Die Enge der Kleidung, der Druck seiner Hand, sogar der pochende Schmerz der Piercings - sie waren zu einer neuen, verstörenden Normalität geworden. Und unter all dem brodelte etwas noch Beunruhigenderes: ein Funke von Stolz. Der Stolz, ein fertiges, beachtetes Kunstwerk zu sein, nachdem ich ein Leben lang unsichtbar gewesen war.
Gerds Hand bewegte sich. Sie glitt von meinem Bauch hinunter, über die glatte Haut meiner Hüfte, die durch den winzigen Lederrock kaum bedeckt war. Seine Finger strichen über den Stoff, dann unter ihn, auf die nackte Haut meines Pos. Seine Berührung war nicht gierig, sondern forschend, besitzergreifend. Dann drückte er mich sanft, aber bestimmt nach vorne, auf den Bauch. Ich gab dem Druck nach, drehte mich, immer noch in seiner Umarmung, bis ich flach auf dem Bauch lag, mein Gesicht in das schwarze Seidenkissen gedrückt. Die Stiefel behinderten die Bewegung, ihre starren Schäfte standen steif vom Bett ab.
Sein Arm blieb über mir, aber seine Hand wanderte weiter. Sie glitt zwischen meine Pobacken, die durch die kurze Länge des Rocks und die Höhe der Stiefel völlig entblößt waren. Die Haut dort war, wie überall, makellos glatt und haarlos von der chemischen Dusche. Seine Finger, grob und warm, erkundeten diese Intimität mit ruhiger Autorität. Dann konzentrierte sich seine Berührung auf einen einzigen Punkt: meinen Anus.
Es war ein völlig ungewohntes, zutiefst beunruhigendes Gefühl. Keine zärtliche Erkundung, sondern eine klare, direkte Behauptung. Sein Finger, nur mit dem natürlichen Fett unserer Haut gleitend, drückte nicht ein, er kreiste nur, umschloss den Muskelring mit einem konstanten, fordernden Druck. Es war ein Gefühl extremer Verletzlichkeit und schockierender Intimität zugleich. Ich erstarrte, den Atem angehalten. Ein leises, unwillkürliches Stöhnen, mehr Überraschung als Lust, entwich mir.
"Guten Morgen, mein süßes Kunstwerk", hörte ich seine raue, schläfrige Stimme hinter meinem Ohr. Seine Lippen berührten die zarte, gepiercte Stelle hinter meinem Ohr, wo die Schmetterlinge ihres obszönen Werks vollbrachten. Dann drehte er mich wieder zu ihm, auf die Seite. Sein Gesicht war nah, seine Augen, halb geschlossen, funkelten im grauen Morgenlicht, das durch die Jalousien schien.
Ohne ein Wort nahm er meine rechte Hand - die Hand mit den langen, blutroten Fingernägeln, die nun wie die Klauen eines fremden Wesens
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