Systemzusammenbruch (fm:Ehebruch, 4442 Wörter) | ||
| Autor: dergraue | ||
| Veröffentlicht: Feb 08 2026 | Gesehen / Gelesen: 2109 / 1901 [90%] | Bewertung Geschichte: 9.57 (102 Stimmen) |
| Ein Systemzusammenbruch bringt den Ehebruch ans Licht und führt zu einer schnellen Reaktion des Mannes. | ||
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Sport treiben. Regelmäßig zweimal in der Woche eine Stunde im Fitnessstudio und einmal die Woche eine Stunde anstrengendes Krafttraining mit meine Freunden aus der Uni.
Wie Vroni ihre Figur hält, ist mir immer noch ein Rätsel, aber ich liebe sie und ihren Körper. Sie ist eine gute Ehefrau, eine noch bessere Mutter und eine sehr liebevolle Sexpartnerin, was sie mir übrigens in der Nacht unseres 12 Ehejubiläums eindrucksvoll bewiesen hat.
Das alles ist erst ein paar Wochen her und dann brach es zusammen.
Ein ganz normaler Arbeitstag begann und um etwa 10 Uhr betrat Karla mit einem USB-Stick in der Hand mein Büro, schloss die Bürotür, nachdem sie unserer Sekretärin besagt hatte, dass sie nicht stören soll. Schon das Schließen der Bürotür war ungewöhnlich und dann noch die Anweisung keine Störung. Sie hatte meine volle Aufmerksamkeit.
Ihr ganzes Auftreten war ungewöhnlich. Eigentlich ist sie eine fröhliche, immer gut gelaunte Frau, die so leicht nichts aus der Ruhe bringt. Jetzt sah sie nervös aus und auch ihre kurze Rede war nicht typisch.
„Johannes, setzt dich hin, ich bin leider gezwungen, dir ein paar unangenehme Nachrichten zu überbringen. Bitte erschieße den Boten nicht, aber du solltest Ruhe bewahren und dir genau überlegen, wie du reagieren willst.“
Sie schob mir den USB-Stick auf den Schreibtisch und fuhr fort.
„Du kannst dich sicher noch an den Systemausfall in der Kanzlei, in der deine Frau arbeitet, erinnern. Hatten ja genug zu tun, um die Anlage wieder hoch zu fahren und einsatzfähig zu machen. Dabei ist uns etwas nicht ausgefallen, was mir bzw Timo erst heute aufgefallen ist. Wir überwachen ja die Büros der oberen Leitungsetage ab 22 Uhr mittels Aufnahmen per Bewegungssensoren. Nur eine Sicherheitsmaßnahme seit dem kleine Einbruch vor einiger Zeit, auch wenn es ja kein Einbruch war, wie sich herausstellte. Eher der Versuch einige vertrauliche Informationen zu stehlen.
Nun gut. Wir löschen regelmäßig seit dem die Aufnahmen bei uns, einmal monatlich.
Bisher hat Timo diese Aufgabe erfüllt. Heute kam er ganz aufgeregt in mein Büro und machte mich auf Folgendes aufmerksam. Normaler Weise ist die Datei nicht groß, meistens nur Aufnahmen von den Reinigungsfrauen, die mal vor der Zeit oben sauber machen. Heute war es eine große Datei und wir haben keine Anzeige von den Partnern über Unregelmäßigkeiten erhalten. Also hat Timo stichpunktartig die Datei geprüft. Leider ist er dabei auf zwei Dinge gestoßen. Erstens beginnt die Aufzeichnung schon um 19 Uhr und zweitens sind leider deine Frau und ein Mann auf den Aufnahmen zu sehen, wie sie die Ehe brechen und das leider sehr eindeutig.
Ich habe veranlasst, dass diese Aufnahmen nicht gelöscht werden sondern auf dem Stick gespeichert wurden, den du vor dir siehst. Eigentlich solltest du es dir nicht ansehen, aber es ist mir klar, dass du es doch machst. John, bitte lass dir Zeit und wenn du Hilfe brauchst, ich und die ganze Truppe ist für dich da. Bisher wissen nur zwei davon, Timo und ich.“
Sie ließ mich alleine mit dem Stick und einem total zerrissenen Herzen. Ich starrte den Stick an wie ein Stück Scheiße, das meine Schreibtisch befleckte. Die Bürotür war wieder geschlossen.
Meine Finger zitterten als ich den Stick meinem PC zuführte und startete. Das, was ich dort sehen und auch hören musste, zerstörte meine Welt, ließ mich tief sinken und mir liefen die Tränen über das Gesicht. Wie von Zauberhand stand eine große Tasse Tee, mein Lieblingstee, dampfend vor mir und ich sah, wie meine Sekretärin leise aus dem Büro schlich.
Es dauerte wohl mehr als 2 Stunden, bis ich zu mir kam, Ein großer Zettel füllte sich mit Notizen. Ich rief meine Sekretärin zu mir und bat, dass sie Karla sucht und sie zu mir bittet. Es war wohl so, dass Karla schon wartete, denn sie war einige Minuten nach meiner Bitte da und schloss schon wieder die Tür. Auf meine Bitte, mich für ein paar Tage zu ersetzten, kam natürlich sofort ein ja.
Ich fuhr anschließend zu mir nach Hause, packte eine große Reisetasche mit den Sachen, die ich während meiner Abwesenheit für etwa eine Woche brauchte und fuhr wieder ins Büro.
Dort schickte ich meiner Frau eine SMS, in der ich ihr mitteilte, dass ich dringend zu einem Kunden fahren muss, da es dort ein schwieriges Problem mit der Sicherheit seiner Anlage gibt und ich noch nicht weiß, wie lange es dauern würde. Die übliche Floskel „ich liebe Dich“ fehlte.
Danach rief ich meine Mutter an und kündigte an, dass ich am Abend vorbei kommen würde und mit ihren wichtige Dinge besprechen muss. Da es sich um eine Überraschung für Vroni handelt, bat ich um Stillschweigen. Am Telefon möchte ich nicht über das eigentliche Problem sprechen und meine Mutter ist eine sehr liebe Frau und mag meine Frau sehr. Also erst einmal Vorsicht.
Dann unseren Firmenanwalt angerufen und leider meine nächste schockierende Nachricht erfahren. Er kann oder will mich nicht in der Ehesache vertreten, da er schon mandatsgebunden ist. Er vertritt die Firma meiner Frau in allen Belangen und wenn ich es richtig verstanden habe, wird er auf Grund des Vertrages mit der Firma auch meine Frau vertreten. Ich war sehr ungehalten und habe ihn deutlich gesagt, dass ich es als Vertrauensbruch empfinden würde, wenn meine Frau auch nur den kleinsten Hinweis über meine Absichten erfahren würde.
Die abschließende Besprechung mit Karla und meiner Sekretärin war kurz, aber sehr effektiv. Erst einmal unterrichtete ich sie, dass ich mich scheiden lassen werde. Dafür brauche ich noch einige Sachen. Erstens muss ich Näheres über den Liebhaber wissen, auf den Aufnahmen sah er ein wenig älter aus. So etwa 40 bis 45 Jahre und was mich irritierte, ich kannte ihn nicht, obwohl ich mit meiner Frau alle Firmenfeierlichkeiten besuchte. Meine Sekretärin wird sich darum kümmern, genau so, wie sie versuchen wird, in Erfahrung zu bringen, ob es eine Firmenrichtlinie oder Ähnliches gibt, in der Regelungen enthalten sind, die das Zusammenarbeiten der Arbeitnehmer regeln.
Karla meinte, dass schon mal Probleme mit einem Paar gab, die nicht miteinander verheiratet waren, aber es sehr miteinander trieben. Konnte sich aber nicht erinnern, ob es irgendwelche Regelungen gab oder gibt.
Sie stimmte mir zu, dass wir uns überlegen sollten, den Anwalt zu wechseln. Wir werden aber abwarten, wie sich das Ganze entwickelt.
Als Letztes legte ich fest, dass die Überwachung wieder auf die richtige Zeit eingestellt wird. Diese Festlegung stieß auf der Seite meine beiden Damen auf Unverständnis, wurde aber dann doch akzeptiert.
Karla bat ich, die Aufnahmen der Überwachung sicher zu verwahren, da ich sie auch bei einem Verlust des Sticks sicher noch benötigen würde. Sie lächelte fein und meinte, schon längst geschehen. Dann überlegte sie kurz und fragte, ob ich schon einen anderen Anwalt für meine Scheidung hätte. Natürlich nicht. Sie schlug vor, dass sie eine Bekannte anruft.
Eine Stunde später fuhren wir mit zwei Wagen zu einer kleinen Kanzlei in der Innenstadt und dort stellte mir Karla eine junge Anwältin vor, die sich als eine entfernte Verwandte herausstellte und die sich nach einer kurzen Besprechung bereit erklärte, den Fall zu übernehmen. Ihre Partnerin war eine schon etwas ältere Dame, die aber keine Familiensachen übernahm. Ich bekam eine Liste mit Unterlagen mit, die ich zu einer nächsten Besprechung mitbringen sollte.
Meine Fahrt zu meinen Eltern verzögerte sich dadurch. So traf ich sie dann schon beim Abendessen an und musste mich natürlich an den gedeckten Tisch setzen und ebenfalls essen. Erst danach und als der Tisch abgedeckt und das Geschirr gesäubert war, setzten sich meine Eltern ins Wohnzimmer und baten mich, zu berichten. Ja, auch wenn ich vorher nichts gesagt hatte, wussten sie, dass es etwas Schlimmes zu berichten gab. Und ich berichtet. Meine Mutter hatte Tränen in den Augen und meine Vater ein hartes Gesicht und geballte Fäuste.
Nein, dass Video wollten sie nicht sehen. Mein Vater sah mich immer noch mit einem sehr beherrschten Gesicht an.
„Junge, hättest du mir geglaubt, wenn ich dieses Ende schon vor deiner Hochzeit vorausgesagt hätte? Ich glaube, nein, ich weiß, dass du es nicht getan hättest. Ich kenne solche Typen und wundere mich nur, dass es so lange gehalten hat, Na, wer weiß, wie lange es schon so geht.“
„'Liebling, was wirst du jetzt machen? Denk an deine Kinder. Eine schlechte Mutter war sie nicht.“
„Nein, das kann man nicht behaupten, aber es ist besser, sich zu trennen, als in einer Ehe zu leben, in der ein Partner fremd geht und sich so respektlos verhält. Was sollen die Mädchen über ihren Vater denken, wenn er sich das gefallen lässt. Werden sie nicht noch mehr leiden? Es gibt keine andere Möglichkeit, selbst, wenn sie einsichtig ist und verspricht, treu zu sein. Wie soll ich ihr vertrauen? Wann wird sie wieder fremdgehen? Nein, ich lasse mich scheiden,“
„John, ich habe diese Entwicklung befürchtet und deshalb damals die Entscheidung wegen der Finanzen so getroffen, wie ich sie getroffen habe. Heute besitze ich eine Teil deiner Firma und zusammen mit deiner Partnerin die Mehrheit. Wenn der absolute Gau eintritt und du deiner Frau Teile der Firma geben musst, haben wir das Sagen. Ja, selbst, wenn dir etwas zustößt, was wir nicht hoffen wollen. Wenn alles vorbei ist, klären wir die Anteile an deiner Firma neu. Vertrau uns, mein Junge.“
Beim Abschied am nächsten Morgen versprach ich ihnen, sie auf dem Laufenden zu halten. Und natürlich, mit den Mädchen vorbei zu kommen. Sie lieben ihre Enkelinnen sehr.
Dann begann eine sehr intensive Zeit mit meiner Anwältin. Wir sahen uns jeden Tag und arbeiteten intensiv an den Regeln meiner Trennung. Auch wenn ich immer noch sehr wütend und enttäuscht war, zog langsam Ruhe in meine Gefühlswelt. Nur meine beiden Mädchen entbehrte ich sehr.
Dann standen die Regeln des Getrenntlebens, waren zu Papier gebracht und die Unterlegen für die Scheidung waren fertig gestellt. Die finanziellen Dinge hatte ich erledigt.
Ich bin vielleicht ein richtiges Arschloch, aber ich hatte wirklich gute Partner an der Seite. Ein ruhiger Anruf beim Chef der Kanzlei meiner Frau und ich hatte eine Termin am späten Nachmittag. Er sah zwar nicht sehr begeistert aus, als ich mit meiner Anwältin an der Seite bei ihm auftauchte und war sehr ungehalten, als wir darum baten, meine Frau und ihren Liebhaber, übrigens eine Steuerberater, zu der Besprechung dazu zu holen. Als er sehr laut fragte, was das hier alles solle, hatte ich den Verdacht, dass er über das Verhältnis meiner Frau Kenntnis hat.
„Herr Paulsen, das Ergebnis dieser Besprechung wird wesentlich darüber entscheiden, was meine Firma mit dem Vertrag mit ihrer Kanzlei machen wird und was für sie wahrscheinlich viel wichtiger ist, was ich mit einigen Erkenntnissen über sagen wir mal außereheliche Aktivitäten, die in ihren Räumen stattfinden, mache. Sie haben die Wahl und ich bin bereit, den ganzen Schmutz auszugießen. Was das Internet so anrichten kann, können sie sicherlich erahnen. Nein, ich drohe nicht, darüber bin ich hinaus, ich darf nur mal so erinnern.“
Das Bellen, mit dem er seine Sekretärin anwies, meine Frau und den Steuerberater, von dem wir wissen, dass er ebenfalls verheiratet ist und nicht gerade in einer guten Position gegenüber seiner Frau ist, in sein Büro zu holen, sprach Bände.
Auf seine Frage, ob er seinen Anwalt dazu holen soll, antwortete meine Anwältin, dass es seine Entscheidung ist, aber auch später erfolgen kann.
Meine Frau und ihr Liebhaber kamen gleichzeitig an und meine Frau wollte mich liebevoll begrüßen. Ich hatte meiner Anwältin nicht so viel Schneid zugetraut.
„Frau Kater, ich glaube, dass das nicht der Sachlage entspricht. Ich vertrete ihren Mann in der Familiensache Kater gegen Kater wegen Ehescheidung. Auch wenn die aktuellen gesetzlichen Regelungen eine schuldhafte Scheidung nicht mehr zulassen, was ich übrigens persönlich bedaure, werden wir fortgesetzten Ehebruch als Grund für das Scheitern der Ehe zwischen Ihnen und meinem Mandanten anführen und auch beweisen. Deshalb sitzt auch der zweite Ehebrecher hier. Aber nicht nur.
Wir sahen uns veranlasst, ihnen dies in diesem Rahmen mitzuteilen, da nach unserem Wissen der Ehebruch auch hier in den Räumen der Kanzlei, in den Räumen ihres Arbeitgebers, stattfand und wahrscheinlich nicht nur einmal. Aber egal wie oft. Meinem Mandanten und damit mir liegen detaillierte Aufnahmen dieser Treffen vor, die mit den Audioaufnahmen dazu beweisen, dass diese Treffen hier mehrfach stattfanden und zu vermuten ist, dass Angestellte und Leiter dieser Kanzlei Kenntnis von ihren außerehelichen Aktivitäten haben.
Ich lege ihnen jetzt im Auftrage meines Mandanten eine von mir erarbeiteten und mit meinem Mandanten abgestimmte Trennungsvereinbarung vor, der ersten die finanziellen und räumlichen Regeln enthält und zweitens die Vereinbarungen zum Sorgerecht für die beiden aus dieser Ehe entsprungenen Kinder enthält, die spätestens bei der Scheidung der Ehe weiter gelten sollten. Es wird keine Ehegattenunterhalt geben und da ein geteiltes Sorgerecht für die Kinder festgeschrieben wird, auch keinen Kindesunterhalt. Die Kinder werden jeweils 14 Tage bei einem Elternteil wohnen und mein Mandant wird in den Sommerferien einmal drei Wochen zusammenhängend erhalten ebenso natürlich sie. Wenn ihre jüngste Tochter 14 Jahre alt ist, wird mein Mandant eine Änderung des Sorgerechts beantragen und dabei eine Anhörung der Kinder fordern.
Eine letzte Bemerkung zu der Firma meines Mandanten. Sie ist nicht Inhalt des ehelichen Vermögens. Die anderen Ersparnisse werden im Verhältnis 50 zu 50 geteilt. Der Versorgungsausgleich wird ausgeschlossen und zwar einvernehmlich.
Hier ist die bereits von meinem Mandanten unterzeichnete Vereinbarung. Prüfen sie sie und dann reichen sie uns diese unterschrieben zurück, damit ich sie beim Familiengericht einreichen kann.“
Sie reichte meiner Frau die Unterlagen und sah diese mit einem leisen Lächeln an. Heute weiß ich, dass sie lauerte, auf eine Reaktion lauerte.
Ich hatte meine Frau und ihren Liebhaber während des Vortrages beobachtet und eine langsame Veränderung meiner Frau bemerkt. Erst geschockt, dann immer wütender und dann richtig überheblich.
„Wenn sie glauben, ich werde dieses Machwerk unterschreiben, dann irren sie sich sehr. Erstens bestreite ich, dass ich die Ehe gebrochen habe. Legen sie mir doch ihre angeblich vorhandenen Beweise vor und dann werde ich auf keinen Fall so aus dieser Ehe gehen. Ich will das alleinige Sorgerecht, will Unterhalt für mich und meine Kinder und ich will mindestens die Hälfte des Anteils meines Mannes an seiner Firma. Kommen sie wieder, wenn sie die Vereinbarung geändert haben.“
Ihr Chef stieß eine langen Seufzer aus und schüttelte den Kopf. Er wusste, was jetzt kommen würde.
„Na gut, dann eben anders rum, meine Liebe. Erstens werde ich Ihnen die Beweise vorlegen und nicht nur ihnen auch ihrem Chef und der Ehefrau ihres Liebhabers. Und leider kann ich nichts gegen die Wut und Enttäuschung meines Mandanten und seiner Familie machen, die natürlich ihre Freunde und Bekannten mit den Tatsachen vertraut machen wird und wer weiß, ob alle gegenüber der Regenbogenpresse dicht halten. Und es ist bald Sommer und saure Gurken Zeit. Außerdem können wir nichts dafür, dass dann alle Kunden und Mandanten über das Geschehen in der Kanzlei Kenntnis erhalten. Wirklich schrecklich für die guten Gesellschaft der Stadt und der Umgebung. Machen sie uns nicht dafür haftbar. Gerüchte entstehen sehr schnell. Nur so als Hinweis.“
Meine Anwältin lächelte immer noch. Wie ein Haifisch und der Chef meiner Frau war kurz vor einem Anfall.
„Frau Anwältin, Herr Kater, ich gehe davon aus, dass sie ihren Standpunkt dargelegt und die nötigen Unterlagen vorgelegt haben. Ich würde jetzt gerne meinen Anwalt anrufen und ihn schnellstens hierher bitten. Ich denke, wir werden uns in spätestens einem Tag bei ihnen melden und dann können wir uns hier oder in ihrer Kanzlei noch mal treffen.“
Wir verabschiedeten uns und beim Rausgehen konnten wir den Chef sehr deutlich hören. Nicht nur, dass er seinen Anwalt zu sich befahl, nein seine Worte zu den beiden Verblieben waren deutlich, auch wenn wir nicht alles mitbekamen. Wir lächelten uns an.
Es dauerte doch zwei Tage, bis meine Anwältin die Antwort des Anwaltes meiner Frau bekam. Es gab nur zwei unwesentliche Änderungen, denen wir zustimmen konnten und so begann das Trennungsjahr. Ich hatte mir eine gute Wohnung gesucht und meine Kinder haben sich nach anfänglichen Schwierigkeiten an die neue Routine gewöhnt und ich hatte immer den Eindruck, dass sie gerne bei mir waren.
Den Sommerurlaub haben wir in eine sehr schönen Ort an der Seenplatte verbracht und es hat uns sehr gefallen, die drei Wochen gemeinsam miteinander bei Sport und Spiel zu verbringen und dann war das Trennungsjahr auch schon vorbei.
Auch wenn ich es nicht forderte, bekam ich durch die Kinder oft mit, wie es ihrer Mutter ging. War wohl nicht so gut. Kann ich verstehen, es ist schon etwas weniger Aufregung, wenn man nicht mehr betrügen kann, weil es alle kannten. Und dann noch die Familie des Liebhabers. Geht wirklich nicht gut, auch wenn ich es nicht war, der die Information streute. Aber sie kam an und die Ehefrau war nicht amüsiert und der Liebhaber und Ehemann stand vor einer schweren Entscheidung. Er kündigte nicht nur seinen Job sondern auch seine Beziehung und plötzlich stand meine Frau ohne Liebhaber da und in der Kanzlei gab es keinen Ersatzspieler. Nun ja, meine Frau ist immer noch eine sehr schöne Frau und ihr Bett blieb nicht lange kalt, nur die Männer wurden immer jünger und waren wohl an dem schönen Körper interessiert, nicht an den anderen Aufgaben und wenn sie bekommen hatten, was sie ersehnten, ließ das Interesse merklich nach.
Die Scheidung war durch. Nur noch die Zeit bis zur Rechtskraft abwarten.
Übrigens hat die Firma den Anwalt gewechselt. Nein, meine Scheidungsanwältin wurde es nicht, sie war zwar eine sehr scharfe Anwältin, aber keine wirtschaftsrechtlich ausgerichtete. Ich habe ihr sehr gedankt und das Abendessen nach der Scheidung war gut, aber auch fast der letzte Kontakt zu ihr.
Unser neuer Anwalt war ein alter Hase auf dem Gebiet und sogar noch besser als unser alter. Und er hat eine junge außerordentlich interessante Gehilfin, mit der ich zunächst bei Warten auf einen Termin flirtete, mich später mit ihr verabredete und dann auch immer näher kam.
Schon als ich die ersten Male bei ihm im Vorzimmer saß, konnte ich von dieser kleine Frau nicht genug bekommen. So um die 160 cm groß, nicht super schlank, aber sehr gut gebaut und ein kleiner Wirbelwind. Dunkle lange Haare, die sie entweder als Pferdeschwanz oder zum Zopf geflochten trägt, dunkle große Augen und ein dunkler südeuropäischer Typ. Alles an ihr strahlte Sinnlichkeit und Sexappeal aus. Dabei war sie sehr zurückhaltend und es dauerte, bis ich auch nur die kleinsten Anzeichen feststellen konnte, dass sie mich mochte.
Karla lachte schon sehr oft, wenn ich mal wieder meinen Firmenanwalt aufsuchte, genau wie er selber. Aber es wurde immer besser und dann ging sie wirklich mit mir altem Knochen aus. Erst gepflegt Essen und dann noch in eine Bar auf einen Absacker. Erst nach mehr als sechs Verabredungen kamen wir uns etwas näher und ich glaube, es war mindestens schon das neunte oder gar zehnte Mal, dass wir an einem Freitag nach dem Abendessen zum Tanzen gingen, als sie mich bei einem langsamen Schmusesong die Arme über die Schulter legte und mich richtig küsste.
Wir waren noch nicht ganz bei ihr zu Hause, als sie mir die Mandeln entfernen wollte und ihren Körper wie eine Schlange um meinen schlang und sich mehr als heiß an meinem erstarkten Schwanz rieb. In ihrem kleinen Schlafzimmer war zwar nicht viel Platz, aber sie brauchte auch nicht viel. Auf ihrem schmalem Bett reichte es für uns Zwei immer. Was sie völlig aus dem Konzept brachte, war mein Angriff auf ihre schöne Muschi mit dem Landestreifen und dem sehr süßen Geschmack. Sie schrie wie eine Sirene und ich hatte schon Angst, dass die Nachbarn die Polizei rufen würden. Haben sie nicht gemacht, aber die Bitte um weniger Störung der Nachtruhe am nächsten Tag war deutlich und mit einem Lächeln verbunden.
Die Nacht war erst richtig wild und dann sehr schmusig und es war eine Wucht, die Kleine auf mir toben zu sehen und ihre kleine festen Brüste zu verwöhnen. Beim morgigen Liebesspiel konnte ich nochmals ihre Bemühungen genießen mich endgültig zu besiegen. War nicht weit entfernt.
Wir haben die zukünftigen Treffen einvernehmlich in meine Wohnung verlegt. Das Bett ist größer und es gibt nicht so viele Nachbarn und außerdem sind die Wohnungen besser isoliert. Laut ist Kira immer noch und wird sie hoffentlich immer sein. Sie meint, dass sie sich nicht ändern wird.
Als ich sie zum ersten mal mit zu einem Treffen mit den beiden Mädchen nahm, konnte ich eine völlig andere Kira sehen. Die Drei waren fast gleich eine verschworene Truppe und manchmal kam ich mir wie der Ausgestoßene vor. War ich aber nicht. Spätestens am Abend, wenn die Kinder schliefen und ihre Freundin mit einer Umarmung entlassen haben, war sie wieder meine Freundin und Geliebte.
Bis zu dem späten Samstag, als ich alle drei Grazien am Hals hatte, sie mich auf dem Teppichboden festhielten und bewegungsunfähig machten. Meine Große kitzelte mich und meinte dann.
„Papa, wann willst du den nun eigentlich Kira heiraten. Wird aber nun wirklich Zeit. Oder soll Kira mit dickem Bauch heiraten?“
Es dauerte eine Weile, bis ich den Inhalt der Worte verstand und Kira ansah. Sie schlug die Augen nieder und sah verlegen aus.
„Nur wenn du willst. Ich schaff das auch alleine.“
„Quatsch, wenn wir einen Bruder oder eine Schwester bekommen, muss Papa dich heiraten, sonst werden wir böse. Und außerdem bist du unsere beste Freundin und wir glauben, Papa liebt dich auch.“
Drei Monate später waren wir in Süditalien und heirateten in einer kleine Kirche. Der Bauch war aber nicht mehr zu übersehen.
Es war nicht so einfach, aber ihre Eltern haben den Pfarren überzeugt. Meine beiden Kinder hatten plötzlich neue Großeltern und meine Eltern neue Freunde in schönen Italien. Die Familie war viel zu groß, um sie nach Deutschland einzuladen und außerdem wünschte Kira sich eine Hochzeit in ihrer Heimat. Glaubt mir, es war auch viel kostengünstiger. Noch heute schwärmt die Familie von der Feier des ganzen Dorfes und meine Frau weint immer vor Rührung, wenn sie den kleine Film sieht, der bei unserer Hochzeit gedreht wurde.
Meine Töchter haben übrigens mit dem dreizehnten Geburtstag der Jüngsten entscheiden, dass sie bei mir und Kira wohnen wollen und haben bei meiner Ex so viel Stress gemacht, dass diese zustimmte. Sicher spielte auch ihr Halbbruder und das zu erwartende zweite Baby eine Rolle. Außerdem sind sie und Kira nicht zu trennen und die besten Freundinnen.
Kira kommt so gar nicht nach ihrer Mutter. Nichts gegen Mama, aber die ist eine richtige dralle Madam. Kira achtet sehr auf ihre Figur. Sie meint immer, sie muss ja mit den ganzen jungen Dinger mithalten, die versuchen eine erfolgreichen Geschäftsmann zu verführen. Ich glaube eher, ich muss die Wölfe abwehren, die eine kleine sexy Frau pflücken wollen. Aber nein, ich bin nicht wirklich besorgt. Kira hat mir noch nie auch nur den kleinsten Anlass zur Sorge gegeben. Und zeigt mir immer wieder, dass sie mich noch immer will, richtig will und ich sie auch.
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