Die Villa am Park, 5/5 (fm:Gruppensex, 15219 Wörter) [5/5] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: Jassi | ||
| Veröffentlicht: Mar 05 2026 | Gesehen / Gelesen: 1222 / 995 [81%] | Bewertung Teil: 9.53 (15 Stimmen) |
| Die Party in der Villa findet ein überraschend handfestes Ende. | ||

Ersties, authentischer amateur Sex
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Ladens und nahm überraschender Weise viel Raum ein. Über einem mit einem Vorhang abgedeckten Durchgang stand in roter Schrift „Ladys Fashion“. Wir schoben den schweren Vorhang zur Seite und betraten eine gänzlich andere Welt. Und die war unterteilt in Lack & Latex auf der linken Seite und Leder auf der gegenüberliegenden. Als wir uns der rechten Seitezuwandten, hörten wir, wie hinter uns der Vorhang beiseitegeschoben wurde. Eine der zwei Mitarbeiterinnen hatte den Raum betreten und kam auf uns zu. Es war die jüngere von beiden, komplett in Lack gekleidet, enge Hose und kurze Weste über einem üppigen Busen. Ihre Undercut-Frisur hatte rote, blaue und grüne Färbungen. In der Spitzen Nase befand sich ein Piercing. Als sie uns begrüßte, konnte ich erkennen, dass sie auch ein Zungenpiercing hatte. Dabei kam mir der Gedanke, wie es wohl sei, von einem Mädel mit so einem Piercing verwöhnt zu werden.
„Hallo ihr Zwei, sucht ihr was Spezielles,“ und zeigte auf die recht große Auswahl an Ledertextilien. „Ich kann euch gerne ein paar tolle Stücke zeigen! Hier findet ihr bestimmt genau das Richtige, versprochen! Ihr könnt mich duzen, ich bin Mona.
Dann drehte sie sich um und deute auf drei Umkleidekabinen, „hier könnt ihr eure Auswahl mit Ruhe anprobieren. Aber bitte eure Höschen anbehalten, wegen der Hygiene,“ erklärte sie und zeigte achselzuckend auf ein Hinweisschild.
Ich schaute zu Mimi und deutete mit einer Handbewegung an, dass sie anfangen soll.
„Okay, also, was ich suche ist ein Minirock entweder mit Schnürung an beiden Seiten oder mit einem Reißverschluss hinten,“ formulierte Mimi ihre Vorstellung. „Es sollte ein weiches Leder sein,“ schob sie noch nach.
Mona überlegte kurz und wandte sich dann einem hölzernen Regal zu und griff in eines der oberen Fächer. Als sie sich streckte, befürchtete ich, dass uns gleich die Knöpfe ihrer Weste um die Ohren fliegen, so sehr spannte sie sich über ihre großen Möpse. Auf einem kleinen Tisch breitete Sie drei verschiedene Röcke aus und zeigte mit ihrem grünlackierten Finger auf ein Modell, „das hier, mit der seitlichen Schnürung, ist unser, wie sagt man, Bester Seller!“
Mimi verdrehte die Augen und nahm den Rock in die Hand, „sehr schön, euer Bestseller fühlt sich angenehm weich an! Auch die Schnürung gefällt mir eigentlich sehr gut. Aber leider stimmt die Größe nicht, das ist 40, ich habe 36, kannst du nochmal schauen, ob du den in meiner Größe hast.“
„Da muss ich hinten im Lager nachschauen. Bin gleich wieder da!“
Während Mona durch eine unscheinbare Seitentür verschwand, schaute sich Mimi die anderen beiden Röcke an.
„Der erscheint mir doch etwas zu lang,“ stellte ich fest und zeigte auf ein Modell aus braunem Leder und seitlichem Reißverschluss. „Außerdem sieht er ziemlich unsexy aus!“
„Stimmt,“ murmelte Mimi und legte den Rock zurück. „Das Braun gefällt mir auch nicht!“
Der dritte Rock sah eigentlich recht gut aus, war aber nur aus Kunstleder und nicht so geschmeidig wie der erste.
„Hoffentlich findet sie noch einen in meiner Größe, sonst müsste ich mich nach etwas anderem umschauen,“ meinte Mimi und drehte sich dem Regal zu. Währenddessen wühlte ich schon mal in dem Bereich Corsagen, Korsetts und Mieder. Ich war über die große Auswahl überrascht. Das wird nicht einfach dachte ich mir.
Mit Schwung öffnete sich die Seitentür und Mona hielt triumphierend einen Rock in die Höhe, „da hast du aber Glück Kleines! Der Letzte und in deiner Größe,“ jubelte sie.
Mona nahm ihn lächelnd entgegen und verschwand in einer der drei Umkleidekabinen.
„Das hättest du auch hier machen können, wir sind doch unter uns Mädels,“ rief ihr Mona hinterher. „So, nun zu dir, schon was gefunden,“ fragte sie und stellte sich neben mich. „Da sind schon ganz heiße Sachen dabei, richtig geiles Zeug!“
„Ich orientiere mich noch,“ antwortete ich und zog eine Corsage aus dem Stapel. Auch hier war das Leder angenehm weich auf der Haut, auf der Vorderseite wurde sie mit vier Schnallen zusammengehalten und hatte keine Träger.
„Wäre Lack nicht auch was für dich, fühlt sich echt gut an,“ fragte Mona, griff nach meiner Hand und legte sie sich auf ihre Brust. „Und was meinst du, würde dir das gefallen,“ fragte sie zweideutig.
Die Lackweste war glatt und recht kühl, ihr Busen groß und fest.
„Sehr beeindruckend,“ antwortete ich genauso zweideutig wie ihre Frage und löste meine Hand von ihrer Brust.
Hinter uns kratzten die Metallösen des Vorhangs über die Haltestange und Mimi kam aus der Kabine, drehte sich um ihre Achse und schaute mich fragend an.
„Na, sag schon, wie sieht es aus? Gefällt er dir?“
Ich ging zu ihr, strich mit der flachen Hand über ihren kleinen Hintern und antwortete, „sieht süß aus das kleine Ding und der Rock steht dir super gut,“ zwinkerte ich ihr zu. „Wenn du dich bückst, kann man bestimmt dein Höschen sehen, mach mal,“ forderte ich sie auf.
Mimi bückte sich und streckte uns ihren Hintern entgegen. Wir schauten auf ihren Po, der nur von einem winzigen Stück Stoff bedeckt wurde. Hätte sie sich noch weiter vorgebeugt, dann wäre noch mehr sichtbar geworden.
„Okay, das war tief genug,“ schnaufte ich. „Mehrgeradezu eine Einladung gewesen! Du siehst toll aus in diesem bisschen Leder! Echt gut!“
„Ja,“ meldet sich Mona grinsend.“ Mir hat es auch gut gefallen!“
„Gut, dann legen wir den schon mal auf die Seite. Ich Stöber noch weiter auf der Suche nach einem Shirt. Jetzt geh du mal auf die Suche,“ erklärte Mimi und wies auf das Regal mit den Korsetts.
Ich nahm nochmal die Corsage zur Hand, die ich vorher bereits ausgesucht hatte und hielt sie mir vor den Körper.
„Ein Spiegel ist dort drüben,“ hörte ich Mona, die in Richtung Umkleidekabinen zeigte. „Das Teil gibt es auch als Unterbrust, ich meine, nur wenn du mehr zeigen möchtest.“
Ich stellte mich vor den bodentiefen Spiegel und betrachtete mich ein Weilchen. So konnte ich es nicht wirklich beurteilen, ich musste es anprobieren.
„Ich muss da mal reinschlüpfen,“ sagte ich und ging zur ersten Kabine.
„Soll ich mit reinkommen und dir helfen? Mache ich gerne,“ erkundigte sich Mona mit einem lüsternen Blick und kaute auf ihrer Unterlippe.
Mimi hatte sich umgedreht und beobachtete uns neugierig.
„Danke, geht schon, aber wenn ich Hilfe benötige, rufe ich dich,“ antwortete ich schnell und verschwand in der Umkleidekabine.
Ich zog Hose und Shirt aus und legte die Corsage an. Im ersten Moment war dasLeder kühl auf der Haut und meine Brustwarzen zeigten, was sie davon hielten. Nachdem die vier Schnallen zu waren, hatte ich mich aber daran gewöhnt. Ich musste mir eingestehen, dass das Leder schon einen ganz besonderen erotischen Reiz ausstrahlte, dem ich mich nicht entziehen konnte. Mein Dekolleté kam wunderbar zur Geltung und sah sehr verführerisch aus. Die Corsage endete dort, wo mein Venushügel begann, darunter war nur noch mein Tangaslip, unter dessen Stoff sich meine Spalte abzeichnete. Ich legte meine Hand auf den Slip und konnte deutlich spüren, dass meine Schamlippen geschwollen waren. Was machte das Leder mit mir. Ich holte tief Luft und verließ die Kabine.
„Wow, was für ein geiler Anblick,“ hörte ich Mimi stöhnen. „Die pure Erotik!“
Auch Mona schien sehr angetan zu sein und betrachtete mich ungeniert. Sie fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und kam auf mich zu.
„Ich muss schon sagen, das Teil steht dir sehr gut,“ schmeichelte sie. „Aber vielleicht machst du die Schnallen nicht ins letzte Loch, das ist zu eng und drückt dann auf die Dauer zu sehr. Kommt natürlich ganz darauf an, wie lange du sie tragen willst, bevor sie dir vom Leib gerissen wird.“
Mimi kam hinzu, strich über das weiche Leder und schaute mir verliebt in die Augen, „ich würde sie dir nicht vom Leib reißen, sondern dich genüsslich entblättern und dann vernaschen!“
„Nur zu, mach doch, ich warte nur darauf,“ raunte ich ihr ins Ohr.
„Das könnte ich aber nicht zulassen, leider,“ meldete sich Mona. „Also nicht hier meine ich, es könnten ja noch andere Kunden kommen. Aber wenn ihr schon Lust habt, dann gibt es im Lager ein Plätzchen, wo wir uns austoben könnten. Äh, ich meine natürlich ihr euch austoben!“
Wie auf ein Stichwort wurde aus dem vorderen Bereich Monas Name gerufen.
„Mona, wo bist du, ich muss dich sprechen, Mona!“
Wir schauten Mona fragend an. Die verdrehte ihre Augen und flüsterte erklärend, „meine kleine Schwester Jessi, die dürfte jetzt gar nicht hier sein.“
„Mona,“ ertönte es wieder.
Mona zog entschuldigend die Schulter hoch, „hier hinten, Jessy, bei der Frauenmode,“ rief sie zurück.
Der Vorhang wurde aufgerissen und ein blondes Mädchen mit zerrissenen Jeans und einem bauchfreien Top stürmt in den Raum. Als sie uns sah, stoppte sie abrupt und musterte uns mit ihren blauen Augen.
„ˋtschuldigung, wusste nicht, dass du Kundschaft hast,“ schnaufte sie in Richtung ihrer Schwester. Dann sah sie zu mir und betrachtete die Corsage, schaute mir in die Augen und dann grinsend auf meinen Slip.
„Sieht echt scharf aus das Teil, steht dir gut!“ Sie drehte sich Mimi zu und deutete auf den Minirock, „auch nicht schlecht, finde ich richtig gut, besonders von hinten!“
Verblüfft starrten wir das Mädchen an, erst jetzt bemerkte ich, dass sie einen kleinen Lederrucksack über der Schulter hängen hatte, den sie nun abnahm und neben sich stellte.
„Was ist? Was starrt ihr mich so an? Bleibt locker!“
Mona machte einen Schritt nach vorne und zeigte auf das Mädchen, „darf ich vorstellen, meine Vorlaute Schwester Jessy,“ und wandte sich Jessy zu. „Hast du nicht Nachhilfe? Wieso bist du überhaupt hier?“
„Die Bauer ist krank, Sommergrippe oder sowas. Also dachte ich, ich komm mal vorbei und gucke, was es Neues gibt in eurem Sortiment,“ erklärte sie und streckte sich. Ihr knappes Top spannte sich über ihrem jugendlichen Busen und ließ die kleinen Brustwarzen erkennen. Als sie meinen Blick bemerkte, spielte ein leichtes Grinsen um ihre Lippen.
„Du weißt genau, dass du eigentlich gar nicht hier sein darfst! Also, nimm deinen Rucksack und geh nach hinten, ich will keinen unnötigen Ärger bekommen. Du kannst dich mit deinen Unterlagen beschäftigen,“ wies Mona ihre Schwester zurecht.
„Okay, okay, habe verstanden, bin schon weg!“ Sie schnappte sich ihren Rucksack, schaute nochmal zu uns und verschwand mit wackelnden Po durch die Tür zum Lager.
Das gibt es doch gar nicht, dachte ich, die Kleine hatte mir doch glatt zugezwinkert. Was für ein Luder!
„Tut mir leid wegen der Störung, Jessy muss noch viel lernen,“ entschuldigte sich Mona. „Was kann ich euch denn noch zeigen?“
Nach und nach hatten wir uns die Sachen zurechtgelegt, die uns gefallen haben und die wir kaufen wollten.
Mimi hatte sich für den glatten Minirock mit der seitlichen Schnürung und für ein enges Shirt mit silbernen Druckknöpfen entschieden. Dazu legte sie noch einen süßen Lederslip mit Schleifen an den Seiten hinzu.
Auf meiner Seite lag letztlich ein Korsettkleid mit abnehmbaren Neckholder, das vorne vier Schnallen und am Rücken einen durchgehenden Zweiwege-Reißverschluss hatte und in Falten bis knapp über den Po reichte. Für untendrunter entschied ich mich für einen Tangastring mit einem Reißverschluss an der Vorderseite und verdeckten Druckknöpfen an den Seiten.
„So, dann haben wir ja all das, was wir uns so vorgestellt haben,“ faste ich zusammen. „Nun habe ich nur noch eine Bitte. Ich müsste mal, geht das bei euch?“ Fragend schaute ich zu Mona.
„Ja klar, du musst aber ins Lage! Geh ganz durch, an unserer Pausenecke vorbei,und dann hinten links, dunkle Tür mit einem Poster drauf.“
„Danke, bin gleich wieder zurück!“
Nachdem ich die Lagertür hinter mir geschlossen hatte, musste ich mich zunächst in dem spärlichen Licht des Raumes orientieren. Ich sollte bis hinten durch hatte Mona gesagt. Als sich meine Augen an das schummrige Licht gewöhnt hatten, ging ich an hohen Regalen, vollgepackt mit unterschiedlichsten Kartons, vorbei und steuerte den hinteren Bereich an. Nach ein paar Schritten öffnete sich auf der linken Seite eine kleine Nische mit einem Tisch und zwei einfachen Stühlen. Auf einem saß die vorlaute Jessy und starrte wie gebannt auf ihr Handy und schaute vermutlich ein fesselndes Video. Beim Näherkommen sah Ich, dass sie EarPods trug und mich gar nicht hören konnte. Ich blieb stehen und beobachtete sie. Mit offenem Mund und offener Hose verfolgte sie ein Pornovideo und masturbierte dabei. Ihrem Atem nach zu urteilen, war sie schon ziemlich weit.
Ich gönnte es ihr und ging leise weiter, bis ich die dunkle Tür mit einem aufgeklebten Fetischposter erkannte. Schnell schloss ich die Tür hinter mir, zog meine Hose und das Höschen runter und setzte mich auf die Gott sei Dank saubere Klobrille. Es war höchste Zeit! Mit lautem Plätschern und einem zufriedenen Schnaufen konnte ich mich erleichtern. Mit zwei Blätter Klopapier tupfte ich mich trocken und hatte plötzlich das Bild von der blonden Jessy vor mir, wie sie da am Tisch sitzt und sich bei einem Porno befriedigt. Ohne es zu wollen, erregte mich der Gedanke sie dabei zu beobachten. Ich strich mit einem Finger über meine geschwollenen Schamlippen und durch die jetzt feuchte Spalte. Mein Finger tauchte langsam in mich ein, als plötzlich die Klotür aufgerissen wurde und Jessy mit offener Hose und glänzendem Schoß vor mir stand.
„Ach du Scheiße, was machst du denn hier?“ Sie starrte auf meine gespreizten Schenkel. „Bist du fertig? Ich muss ganz dringend! Bitte!“
Ich erhob mich schnell, zog hastig meine Hose mitsamt dem Höschen hoch und verließ fluchtartig das Klo. Ich hörte nur noch das Knallen der Tür, dann hatte ich auch schon das Lager durchquert und stand heftig atmend vor der Tür zum Verkaufsraum. Dort blieb ich einen Moment stehen, ordnete meine Hose und versuchte mich zu beruhigen. Ich war schockiert, dass mich der Anblick dieses jungen Mädchens so erregt hatte.
Lächelnd betrat ich den Raum, „da bin ich wieder!“
Ich trat an den Tisch mit unseren ausgewählten Sachen heran und schaute sie mir nochmal mit Ruhe an.
„Ich denke, dass ich dabei bleibe. Wie sieht es bei dir aus, Mimi? Willst du noch weitersuchen?“
„Nein, ich hab alles, was ich möchte. Das langt.“
„Prima, dann können wir ja zahlen, oder?“ Ich wollte so schnell wie möglich raus aus dem Laden und nicht nochmal auf das Mädchen treffen.
„Gut, dann gehen wir nach vorne zur Kasse,“ sagte Mona und raffte die Sachen zusammen.
Als wir zur Kasse gingen drehte sich Mona zu mir um, „hast du Jessy da hinten gesehen, ich hoffe sie büffelt für die Schule!“
Mir wurde ganz komisch, „Ja, ja, Jessy saß am Tisch und hatte die Nase in ein Buch, ein Schulbuch, gesteckt. Sie hat mich gar nicht bemerkt.“
„Gut, ich hoffe sie schafft ihren Realschulabschluss, das wäre so wichtig für sie!“
Ob die Pornos dabei helfen, wagte ich zu bezweifeln.
„Sie wird sich schon anstrengen,“ antwortete ich, um Mona zu beruhigen.
Wir verließen den Laden mit zwei neutralen Tragetaschen und jede von uns mit einer ordentlichen Rechnung. Nachdem wir uns in der Fußgängerzone noch einen Kaffee und ein leckeres Vitalbrötchen gönnten, fuhren wir wieder nach Hause.
Da Mimi am Nachmittag eine Verabredung mit zwei Kommilitonin hatte, verbrachte ich die nächsten Stunden alleine.
Ich stellte die Tasche auf das Sofa und entnahm ihr meine neuen Errungenschaften. Den Kassenbeleg ignorierte ich, sonst wären mir die Tränen gekommen. Das Leder von beiden Teilen fühlte sich richtig gut an, es war weich und verströmte den einzigartigen, charakteristischen Geruch, dem nur Leder anhaften kann. Ich hielt mir das Korsettkleid unter die Nase und atmete tief ein. Da war er, der natürliche, etwas erdige Geruch, der auch eine leicht animalische Noten hatte. Der Duft hat schon was, dachte ich mir, ob er auch aphrodisierend wirkt? Vielleicht, wir werden es herausfinden.
Auch der Slip hatte diesen Geruch, etwas dezenter, aber doch gut wahrnehmbar. Ich überlegte, wie er den sein würde, wenn er sich mit meinem Muschiduft verbindet. Ein erregender Gedanke.
Schnell zog ich meine Hose und meinen Slip aus und schlüpfte in den Ledertanga. Zunächst war das Material kühl auf meiner empfindlichen Haut, doch Augenblicke später hatte ich mich daran gewöhnt und es fühlte sich deutlich angenehmer an. Der vordere Reißverschluss ging bis tief in den Schritt, meine Hand konnte ich bequem zwischen meine Schenkel schieben.
Ich hatte zwar das Korsettkleid und den Tanga bereits im Laden schon angehabt, wollte aber beides noch mal anziehen, weil ich mich in den eigenen vier Wänden viel ungezwungener Bewegen konnte. Außerdem musste ich ja vorhin beim Anprobieren auch meinen Slip anbehalten.
Der Reißverschluss am Rücken machte das Anziehen des Korsettkleides einfach. Es passte ganz ausgezeichnet, das weiche Leder schmiegte sich an meinen Körper wie eine zweite Haut. Meine Brüste wurden durch die Schalen leicht angehoben und sorgten für ein perfektes Dekolleté. Durch das Verstellen der vorderen Schnallen konnte ich aber das Korsett so weit öffnen, dass meine Brüste weniger bedeckt waren. Der ausgestellte Rock verdeckte kaum meinen Po und sorgte für freie Sicht. Ich betrachtete mich im Spiegel und sah eine verführerische Frau in einem aufreizenden Lederlook, die ich so nicht kannte. Mit dem Anlegen der beiden Sachen schien sich mein Wesen, meine Persönlichkeit, verändert zu haben. Ich fühlte mich wie ein verruchter Vamp in einer anderen, mir noch unbekannten, erotischen Welt. Je länge ich mich betrachtete umso mehr erregte mich mein Spiegelbild, erregte mich das tierische Material auf meiner Haut und der besondere Duft in meiner Nase.
Meine Hände glitten über das Leder, über die feinen Nähte, über die Schnallen und Reißverschlüsse. Ich konnte den hinteren Reißverschluss von unten wie auch von oben öffnen. Behutsam zog ich den Zipper von unten nach oben, legte meinen Po frei, gerade so, als wenn ich ihn einer imaginären Person anbieten würde. Mit einem Klatsch landete meine Hand auf den Pobacken, ein leichter Reiz fuhr durch meinen Körper. Das war nicht ich, es war die andere Person, die mir den zarten Schlag versetzt hatte. Komm, mach es nochmal; Klatsch, da war er wieder dieser besondere Reiz. Diesmal spürte ich ihn aber auch zwischen meinen Beinen, in meinem Schoß.
Vorsichtig öffnete ich den Reißverschluss am Slip, es durften sich ja keine Härchen verfangen. Ich sollte mich vielleicht von meiner Landebahn trennen und alles schön glatt gestalten. Der Slip war nun bis unten in den Schritt geöffnet, meine Handlag auf meiner Muschi, ein Finger in meiner Spalte, in meiner feuchten Spalte. Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Outfit so sehr anmacht. Ich tupfte gegen meine Perle, fuhr mit der Fingerspitze über sie hinweg und sah im Spiegel wie sie sich deutlich sichtbar gemacht hat. Ich mag das Gefühl, dort liebkost zu werden, auch wenn ich es selber machen muss!
Nein, sagte ich mir, du fängst jetzt nicht an hier vor dem Spiegel zu masturbieren. Du wolltest doch nur die schönen Sachen nochmal anziehen, und jetzt ziehen sie dich an und lassen dich an Dinge denken, die du noch nie im Kopf gehabt hast.
Ich trennte mich von meinem Spiegelbild, ging zurück zum Sofa und zog das Korsettkleid aus. Oha, sogar meine Brustwarzen hatten mit aller Härte auf das Neue in meinem Kopf reagiert!
Jetzt aber weg mit den Sachen, sagte ich mir und schnappte mir die Tasche aus dem Laden. Als ich sie auseinanderzog, um das Korsett wieder zu verstauen, erkannte ich am Boden der Tasche ein paar Flyer liegen. Ich drehte die Tasche um und schüttete ich sie auf das Sofa. Es waren mehrere; neugierig nahm ich den ersten in die Hand. Es war ein Flyer des Ladens, in dem wir waren. Der zweite verwies auf ein weiteres Geschäft, das offensichtlich die Filiale einer Sex-Shop Kette war. Das dritte war etwas dicker, mehr ein Prospekt, und bewarb einen Onlineshop.
Ich begann in dem Prospekt zu blättern! Auf den ersten Seiten fand ich eine riesige Auswahl an Vibratoren, Dildos und Womanizer mit Druckwellenaufsatz, die sogar eine 98%ige Orgasmus-Garantie versprachen. Es gab alles, was angeblich jedes Frauenherz höherschlagen lässt und dort ausfüllt, wo es eingesetzt wird. Etwas schneller ging mein Puls schon, als ich mir die naturgetreuen Hilfsmittel anschaute und die Beschreibungen las. So kann man oder Frau Partner-Satisfeyer per App über längere Distanzen steuern, bei Live-Chats eine tolle Sache. Muss ich unbedingt Mimi zeigen! Genauso wie den Slip mit den drei Dildos, einer außen und zwei innen, für den perfekten Sitz.
Ich war fasziniert von dieser Vielfalt und ging Seite für Seite durch, bis ich auch im BDSM Bereich ankam. Hier dominierten Lack und Leder, entweder als Kleidung oder als Zubehör und Accessoires. Das, was hier angeboten wurde, hatte ich im Laden gar nicht gesehen. Wahrscheinlich hätte man vieles auch gar nicht anprobieren oder ausprobieren können. Ich musste an meinen Poklatscher denken, als ich die Seiten mit Ruten, Paddel und Peitschen vor mir hatte. Hand- und Fußfesseln aus Leder mit Polster, Halsbänder aus Leder mit Dornen und Metallringen. Da waren Sachen dabei, die ich noch nie zuvor gesehen hatte, ich war überrascht, was es alles gab.
Was mich aber noch mehr überraschte, war wie ich darauf reagiert hatte. Welche Erregung mich ergriffen hatte, wie mir mein Körper zeigte, dass er darauf anspricht. Ich schob meinen offenen Slip bis auf die Knöchel runter, lehnte mich zurück und spreizte meine Schenkel. Ich schloss die Augen und ließ mich treiben.
Ich saß nackt auf einem alten, harten Holzstuhl in der Mitte eines abgedunkelten Raums, in dem es nichts weiter gab als mich, den Stuhl und Spinnweben an der Decke. Das war nicht ganz richtig, über der massiven Tür war eine kleine Videokamera montiert, die mir mit einer rot leuchtenden Diode signalisierte, dass ich beobachtet wurde. Mir war es verboten worden, mich zu bewegen oder auch nur den Blick von der Tür abzuwenden.
Die Luft war stickig und staubig, das Atmen viel mir schwer und der Staub des Gemäuers kribbelte in der Nase. Die Kälte des Steinbodens drang durch meine nackten Füße. Ich fröstelte! Ich hatte das Zeitgefühl verloren und wusste nicht, wie lange ich schon in dieser unbequemen, aufrechten Körperhaltung auf der rauen Sitzfläche verbrachte.
Schließlich passierte genau das, wovor ich die ganze Zeit Angst hatte, ich musste niesen, der Staub hatte den Kampf gewonnen. Der Rotz lief mir aus der Nase und tropfte auf meine Knie. Ich konnte ihn nicht entfernen, meine Hände waren hinter dem Stuhl festgeschnallt.
Mit einem Ruck öffnete sich die schwere Tür, ihre Angeln quietschten laut. In der Türerschien eine Gestalt, die ich mit meinen von Tränen getrübten Augen nicht erkennen konnte. Ohne ein Laut von sich zu geben, stellte sich die Gestalt hinter den Stuhl und löste die Schnallen um meinen Handgelenken.
Sie kam mir so nah, dass ich einen erdigen Geruch, mehr einen Duft, wahrnehmen konnte, in den sich ein Hauch von Vanille mischte.
„Aufstehen,“ befahl eine weibliche Stimme.
Ich blinzelte die Tränen aus meinen Augen und versuchte mich umzudrehen. Schon bei dem Versuch mich zu bewegen, bekam ich einen schmerzhaften Schlag auf meinen vom langen Sitzen geschundenen Po. Ich zuckte zusammen und bewegte mich nicht mehr. Die Frau trat neben mich und hakte einen Karabinerhaken in die Metallöse eines ledernen Halsbandes, das mir vor Stunden angelegt wurde. Der Karabinerhaken gehörte zu einer Leine, mit der mich die Frau aus meiner Zelle zog.
Wir traten in einen langen Flur, an dessen Wände rechts und links Fackeln brannten. Die unruhigen Flammen warfen unsere Schatten an die Wand und die gewölbte Decke.
Die unbekannte Frau stand jetzt seitlich vor mir, die Leine in der Hand, und schien auf etwas zu warten. Soweit ich es erkennen konnte, handelte es sich um eine junge Frau mit langen, dunklen Harren, die ihr locker über die Schulter fielen. Sie trug eine schwarze Corsage aus Leder und einen String aus dem gleichen Material. Ihr Hintern war verführerisch fest und knackig. Die Füße steckten in hochhackigen schwarzen Stiefeletten.
„Chloè, bist du soweit,“ ertönte es metallisch aus einem versteckten Lautsprecher. Ohne eine Antwort abzuwarten befahl die weibliche Stimme, „bring die Delinquentin in den Maßregelraum!“
Sofort marschierte Chloè los und zog mich hinter sich her. Wir bogen einmal nach links ab und standen dann im Fackelschein vor einer alten, massiven Holztür mit Eisenbeschlägen.
Chloè drehte sich zu mir um und schaute mich mit traurigen Augen an, „Sorry, aber ich kann nichts dafür, ich muss machen was sie sagt. Wenn nicht, werde ich bestraft!“
Sie hatte ein hübsches Gesicht mit einer kleinen Stupsnase und einem sinnlichen Schmollmund. Ihre Corsage war vorne so weit geöffnet, dass ich ihre festen Brüste erkennen konnte, wie sie sich senkten und hoben.
Chloè sah mich nochmal mitfühlend an und klopfte dann kräftig gegen die alte Holztür.
„Kommt rein,“ ertönte es aus dem Lautsprecher.
Chloè drückte die eiserne Klinke nach unten und öffnete die schwere Tür, die dabei über den unebenen Steinboden kratzte. Sie führte mich in einen Raum, dessen Größe ich nicht abschätzen konnte, das spärliche Licht schaffte es nicht, ihn ganz auszuleuchten. Als Lichtquellen diente einzig ein offener, der Tür gegenüberliegender, Kamin. Zumindest wärmte das Feuer den Raum soweit auf, dass ich nicht mehr fror. Etwa in der Mitte blieben wir stehen, Chloè wartete auf weitere Anweisungen.
„Zum Strafbock,“ kam die nun natürliche Stimme aus der Dunkelheit.
Wie auf Befehl ging ein an der Decke montierter Strahler an und tauchte den Bereich auf unserer rechten Seite in helles Licht. In der Mitte stand ein hüfthoher mit schwarzem Leder überzogener Bock, der am Boden verschraubt war.
Chloè führte mich zu diesem Bock und wies mich an, mich über ihn zu beugen. Meine Hände berührten fast den Boden und wurden von Chloè mit gepolsterten Handfesseln am Bock fixiert.
„Mach deine Beine auseinander,“ wies mich Chloè an.
Sie trat hinter mich und fesselte meine Fußgelenke an einer Spreizstange, sodass ich die Beine nicht mehr schließen konnte.
Ich lag hilflos auf dem Bock, mein Po ragte hoch und mein Schoß war offen.
„Was soll das, was macht ihr mit mir,“ flüsterte ich ängstlich.
„Bleib ruhig, sag nichts, sonst wird es noch schlimmer,“ raunte mir Chloè zu und streichelte mir kaum spürbar über den Hintern.
Aus dem Dunkel heraus ertönte wider die befehlsgewohnte Stimme der unsichtbaren Frau.
„Wegen Ungehorsams gegenüber ihrer Herrin verurteile ich Jasmina zu zehn Schlägen mit dem Paddle auf ihren nackten Hintern. Fünf Schläge auf die linke und fünf Schläge auf die rechte Backe. Im Anschluss daran, wird sie an das Kreuz gefesselt und erfährt eine besondere Behandlung.“
Ich drehte meinen Kopf zur Seite und versuchte im Dunkeln jemanden oder etwas zu erkennen. Schemenhaft zeichnete sich eine Gestalt ab, die, so schien es, auf einem großen, thronähnlichen Stuhl saß.
„Chloè fang an!“
Chloè nahm ein breites Leder-Paddle aus einer Halterung neben dem Bock und stellte sich seitlich hinter mich.
„Sei tapfer, ich versuche nicht hart zu schlagen,“ flüsterte sie mir zu. „Du hast einen sehr schönen Po und eine süße Muschi. Ein toller Anblick! Es geht jetzt los, anspannen!“
Kaum hatte sie es gesagt, klatschte der erste Schlag auf meine rechte Pobacke. Nicht hart aber doch so, dass die Haut brannte. Dann links und wieder rechts, Chloe hielt Wort, die Schläge waren auszuhalten, auch wenn sich die getroffenen Stellen schon heiß anfühlten. Der nächste Schlag landete wieder auf der linken Seite, ich war nicht vorbereitet und zuckte zusammen und musste hart ausatmen. Dafür war das anschließende Kribbeln auf der Haut etwas ganz Neues für mich, ich fühlte wie die getroffene Stelle durchblutet wurde und der Schmerz langsam nachließ. Jetzt klatschte es auf der rechten Seite, aber etwas tiefer. Wieder war der kurze Schmerz da, doch diesmal wurde er wegmassiert. Chloe legte ihre freie Hand auf die Stelle und streichelte meine Pobacke, massierte sie. Oh, das war schön!
„Du sollst sie bestrafen, Chloè, und nicht scharf machen,“ erklang die energische Stimme der unbekannten Frau. „Sie muss spüren, was es bedeutet Ungehorsam zu sein!“
„Ja, Madame,“ bestätigte Chloè unterwürfig.
Die nächsten Schläge landeten allesamt am unteren Ende meines Hinterns und sorgten für Aufruhr zwischen den Beinen, es war ein lustvolles Stimulieren. Nach dem zehnten Schlag spürte ich wieder Chloès Hand auf meinem Allerwertesten, ihr Streicheln, das fast zärtliche Drücken meiner getroffenen Stellen, ihre Fingerspitzen an meiner Muschi.
Chloè blieb neben mir stehen und wartete auf weitere Anweisungen.
„War es schlimm,“ fragte sie mich ganz leise. Ich schüttelte kaum merklich den Kopf.
„Mach sie los und bring sie zum Kreuz. Dann verbindest du ihr die Augen mit dem schwarzen Band!“
Aus dem Augenwinkel konnte ich eine Bewegung im Hintergrund wahrnehmen. Madame scheint sich wohl erhoben zu haben. Ich hörte das Klacken sich nähernder Schritte.
„Komm,“ forderte Chloè mich auf und zog an der Leine, die noch immer mit dem Halsband verbunden war.
Das Licht über dem Bock erlosch und ein anderes schaltete sich ein. Ein paar Schritte vom Strafbock entfernt standen wir vor einem großen, am Boden verschraubten X, dem Andreaskreuz, das ich bisher nur von Bahnübergängen kannte. Die gekreuzten Balken waren mit dickem Leder überzogen, das mit silberglänzenden Nieten am Holz befestigt war. An den Enden befanden sich oben und unten Hand- und Fußfesseln, die über kurze Ketten mit dem Kreuz verbunden waren.
Chloè forderte mich mit leiser Stimme auf, mich mit dem Rücken vor das Andreaskreuz zu stellen. Arme über dem Kopf, Beine gespreizt. Mit geübten Griffen legte sie mir wieder die gepolsterten Ledermanschetten an, mein Rücken berührte das Kreuz. In dieser Position war ich verletzlich und nicht nur ihren Blickenausgeliefert.
Chloè stellte sich vor mich, in ihrer Hand hatte sie ein schwarzes Satinband, „ich werde dir jetzt die Augen verbinden, damit du dich besser auf deinen Körper, auf deine Empfindungen, konzentrieren kannst. Hab keine Angst!“
„Was macht ihr mit mir,“ fragte ich eingeschüchtert. „Wird es weh tun?“
„Vielleicht ein bisschen, aber nicht sehr. Möglicherweise gefällt es dir ja,“ raunte Chloè mir ins Ohr und verband mir mit dem glatten Band die Augen.
Da waren auch wieder die Schritte, sie kamen näher, verharrten, scharrten über den steinigen Boden.
„Entspann dich,“ hörte ich Chloè sagen. „Lass es einfach zu.“
Ich spürte ihre Nähe, die Wärme, die ihr junger Körper ausstrahlte, ihren Atem. Dann berührte mich etwas am Bauch, etwas Weiches, es fühlte sich an, wie ein kleines Stück Leder, nicht breiter als ein paar Zentimeter. Das Leder zeichnete langsam die Linie meiner Taille, meiner Hüfte nach. Fuhr an der Außenseite meines Beines nach unten und am anderen Bein wieder hoch. Keine hastige Bewegung, vielmehr eine unerwartete Liebkosung meiner Haut. Hüfte, Taille zu den Armen, es kitzelte unter der Achsel, vergeblich versuchte ich meinen Arm wegzudrehen. Das Leder löste sich von meinem Körper, mir war nicht klar warum, dann kam der Schmerz, das Leder traf mich mit Schwung am Arm.
„Du sollst dich nicht, darfst dich nicht bewegen! Kein Ton! Halte es aus!“ Das war nicht Chloè“, das war die rauchige Stimme der Unbekannten. „Mach weiter!“
Was war das überlegte ich, was hat mich da getroffen? Das Leder muss an etwas Längerem befestigt sein, etwas, das das Leder führt. Natürlich, schoss es mir durch den Kopf, eine Gerte, eine Reitgerte.
Das Leder, die Gerte, bewegte sich weiter, bis hoch zu meiner Hand. Dann wechselte sie auf die andere Seite. Durch die Berührungen bekam ich eine Gänsehaut, es prickelte am ganzen Körper.
Langsam, fast tanzend, glitt die Gerte an meinem Arm nach unten zu meinen Brüsten. Das Leder fuhr meine Rundungen nach, durch das Tal und hoch zu den Brustwarzen, die durch leichte Schläge getätschelt wurden. Das Leder umkreiste meinen Busen, bewegte sich über den Bauch und wieder hoch zu den Nippeln. Im nächsten Moment wurde aus dem sanften Streicheln wieder ein Klopfen, ein Schlagen. Die Gerte traf meinen Busen an allen Seiten, zielte auf die Brustwarzen, es tat weh, die Schläge wurden härter. Ich presste die Zähne zusammen, wollte mir nichts anmerken lassen. Meine Haut brannte an den Stellen wo sie getroffen wurde, unter der Binde konnte ich nichts sehen, wusste nicht wann der nächste Schlag erfolgen wird. Es kam keiner mehr, erleichtert atmete ich durch, entspannte mich, das Brennen der Haut ließ nach. Es war vorbei. Sekunden der Ruhe, die aber gleich wieder unterbrochen wurde, als sich etwas Kratziges auf meinen Busen legte und ihn fest umfasste. Eine Hand, eine Hand in einem Lederhandschuh, dessen Innenseite mit Metallnieten versehen waren, deren Spitzen sich in meine Haut bohrten. Jedes Reiben, jede Bewegung verursachte eine Reizung. Schmerzhaft bis sanft - quälend bis erregend.
Meine Nippel reagierten, sie richteten sich auf, wurden hart und empfänglicher für diese Reize.
Während die Hand meine Brüste drückte und massierte, berührte mich die Gerte am Oberschenkel. Strich über die Außenseite und die empfindlichere Innenseite bis zwischen meine Beine. Klatschend landete das Leder auf meinem Schoß, auf dem Venushügel, auf meinen Schamlippen, ich fühlte wie sie sich mit Blut füllten, wie sie anschwollen.
Die Hand presste meine Nippel zusammen, zwirbelten sie zwischen den Fingern. Es schmerzte, machte mich aber auch auf eine besondere Art und Weise heiß. Plötzlich Schoß ein Schmerz durch meine Brustwarzen, sie wurden so heftig zusammengepresst, dass mir fast die Luft wegblieb. Auf meine harten Nippel wurden Klammern gesetzt, Klammern, die mit einer dünnen Kette miteinander verbunden waren. Nachdem der Schmerz nachgelassen hatte, übernahm Lust meine Gefühlswelt.
Ich spürte meine Nässe, eine für mich unerklärlich Geilheit ergriff mich und lenkte meine Sinne. Als die Gerte meine Schamlippen berührten, durchlief ein wohliger Schauer meinen Körper der auf weitere Stimulation wartete. Das weiche Stück Leder schob sich sachte zwischen die feuchten Labien, schob sich in meine Scheide, tauchte in mich ein. Dann hatte es sich aber auch schon wieder zurückgezogen, aber nur um gegen meine steife Perle zu klopfen, über sie hinweg zu streichen, ihr leichte Schläge zu verabreichen.
Mein Becken wölbte sich verlangend nach vorn.
Urplötzlich spürte ich einen heftigen Schmerz an meinen Brüsten, die Kette spannte sich und wurde nach vorne gezogen. Ich hatte Angst, dass meine Brustwarzen abgerissen werden könnten! Was für ein kräftiges Ziehen. Der Schmerzensschrei blieb mir in der Kehle stecken. Keine Bewegung, kein Schrei! So lautete die Anweisung.
Dann ließ der Zug nach, meine Nippel waren noch dran! Der Schmerz verflog, die Lust war wieder da.
Sie steigerte sich noch, als ein vibrierender Gegenstand in meine klatschnasse Pforte eingeführt wurde, langsam aber tief. Ein softweicher Vibrator stieß an meine Wände, suchte nach dem Punkt der Glückseligkeit. Gleichzeitig suchte die Nietenhand sich ihren Weg nach unten zu meinem erigierten Kitzler. Als sie ihn berührte konnte ich mich kaum noch zurückhalten, wollte die Erlösung! Die Hitze in meinem Körper stieg an, ich konnte nur noch hecheln, unkontrolliert zog ich die Luft ein.
Wie aus einer anderen Welt erklang auf einmal ein kaum wahrnehmbar melodischer Ton. Eine Täuschung?! Ganz bestimmt, wo soll der auch herkommen. Er verstummte aber nicht, sondern wurde ein Mix aus dem Summen in meinem aufgewühlten Unterleib und der Melodie.
Langsam baute sich eine lustvolle Welle in meinem Körper auf und suchte sich den Weg, wo sie orgastisch brechen könnte. In der Tiefe meines Schoßes!
Wenn da nicht diese immer lauter werdende Melodie wäre, die jetzt die Steuerung meiner Wahrnehmung übernahm. Sie kam mir sehr bekannt vor, war das nicht „Love Tonight“ von Shouse,
natürlich, mein Klingelton vom Handy! Er war jetzt so laut, als wäre der Ursprung direkt neben mir.
Ich öffnete langsam meine Augen, die Binde war weg, ich konnte alles sehen. Aber wieso sitze ich nackt auf meinem Sofa und habe zwei Finger in meiner Muschi? Oh shit, bin ich etwa dabei eingeschlafen, war das alles nur ein Traum? Das Handy, es spielte immer noch „Love Tonight“ ab!
Ich angelte mir den Störenfried und wollte über das Display wischen, ging aber nicht, der Finger war feucht und schmierig. Andere Hand, endlich, es war Mimi,
„Wo bist du,“ fragte sie aufgebracht.
„In der Wohnung, wo sonst,“ erwiderte ich etwas ungehalten.
„Und warum machst du dann die Tür nicht auf? Ich habe mindestens fünfmal geklopft!“
„Hab ich nicht gehört, bin vor dem Fernseher eingeschlafen,“ antwortete ich und schaute schuldbewusst auf meine blanke Muschi. „Ist was passiert, wie spät ist es denn?“
„Nein es ist nichts passiert, ich wollte dir nur sagen, dass ich wieder zurück bin. Es ist jetzt kurz nach 22:00 Uhr. Ich hatte gehofft, naja ich glaubte wir könnten noch ein wenig…du weißt schon!“
„Ja, wäre schön, aber lass uns das auf morgen verschieben. Ich bin ziemlich müde, ich krabbele jetzt gleich ins Bett, sorry.“
„Ja, dann ist das halt so, kein Problem, schlaf schön.“
„Ja, du auch…….“ Mimi hatte schon aufgelegt.
Den nächsten Tag verbrachten wir gemeinsam. Nach einem ausgiebigen Langschläfer-Frühstück setzten wir uns auf unsere Fahrräder und fuhren zum nahegelegenen Grunewald. Dort machten wir, zum Teil im Schatten hoher Kiefern, einen ausgedehnten Spaziergang; so wie viele andere Leute offensichtlich auch. Auf manchen Wegen kam es uns tatsächlich so vor, als wenn eine Völkerwanderung unterwegs wäre. Uns umgab halt eine Großstadt.
Am Nachmittag saßen wir bei einem Latte Macchiato und einer großen Tasse Cappuccino auf der Terrasse eines See-Cafés und quatschten über Gott, die Welt und den kommenden Samstag.
„Ich bin echt gespannt, was da am Samstag bei der Winterstein abgeht,“ begann Mimi. „Sie veranstaltet ja so eine Party bestimmt nicht zum erste Mal. Vermutlich kommen da nur Gäste aus ihrem gesellschaftlichen Umfeld.“
„Ich weiß es nicht, aber es kann schon so sein. Alles Leute die sicher schon öfter bei ihr zu Gast waren. Schon allein der Dresscode spricht dafür. Wer weiß, vielleicht sind ja auch ein paar Promis darunter.“
„Also, wenn diese Party die Richtung einschlägt, wie ich vermute, dann wäre die Teilnahme für einen sogenannten Promi schon riskant. Zumindest dann, wenn es öffentlich wird,“ überlegte Mimi.
„Da hast du nicht ganz unrecht,“ erwiderte ich. „Das heißt dann im Umkehrschluss, es darf nicht bekannt werden. Nur wie verhindert man das? Es gibt doch immer irgendeinen oder eine, die was an die Presse durchstechen.“
„Keine Ahnung, lassen wir uns überraschen.,“ beendete Mimi das Thema. „Aber was anderes, ich habe mal meinen Schuhschrank durchforsten aber nichts gefunden, was zu meinem Minirock passt. Soll heißen, ich muss nochmal losziehen und mir was Passendes suchen.“
„Da habe ich auch schon dran gedacht, ich muss die Tage mal schauen, ob ich was Geeignetes finde. In der Nähe unserer Kanzlei gibt es einen trendigen Schuhladen, vielleicht gehe ich da mal in der Mittagspause hin. Wenn ich Glück habe, finde ich was.“
„Ja, und ich schau mal im Umfeld der Uni, da gibt es so viele schräge Läden, dort finde ich bestimmt was Passendes!“
Gegen Abend sind wir wieder zurück zur Wohnung gefahren und haben den verbliebenen Rest des Tages auf dem Sofa verbracht. Wir wollten ja noch was nachholen!
Die Woche verflog wie im Flug, ich hatte drei wirklich stressige Tage darunter, die vollgestopft waren mit Meetings, Videokonferenzen, Telefonate mit Mandanten und zwei abendliche Geschäftsessen. Da ich auf mein Figur achten wollte, habe ich ausschließlich leichte Kost bestellt. Irritierende Blicke waren mir sicher. Nebenbei hatte ich doch tatsächlich noch ein Paar schwarze Stiefeletten gefunden, mit Schnürung und hoch bis zur Wade.
Natürlich musste ich zuhause alle neue Errungenschaften anziehen und mich im Spiegel präsentieren. Also, egal ob ich Männlein oder Weiblein wäre, ich würde michflachlegen! Auch schon wegen meiner neuen Schoßfrisur, ich hatte mich für unten ohne entschieden.
Mimi sah ich an den Tagen nicht oft. Entweder war sie unterwegs oder ich hatte Termine. Dennoch konnten wir ein paar Stunden für uns rausschlagen und diese nach unseren Wünschen gestalten.
Dann war es soweit!
Ich konnte meine Anspannung nicht verleugnen, sie war da und begleitete mich vom ersten Moment des Tages an. Ich musste immer darüber nachdenken, was denn wohl am Abend, in der kommenden Nacht, alles geschehen würde. Unter der Dusche, während des Frühstücks, beim Aufräumen, immer drehten sich meine Gedanken nur um eins, um die heutige Party bei Vera Winterstein!
Eine WhatsApp-Nachricht von Mimi zeigte mir, dass es ihr ähnlich erging,
„Bin nervös und aufgeregt! Bin vollkommen durch den Wind! Ziehen wir es durch? Wie geht es dir? Kuss“
Ich bin nochmal hoch zu ihr um sie, um mich zu beruhigen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass es ein toller Abend wird, wir interessante Leute treffen und alle ihren Spaß haben werden. Warum haben wir denn die teuren Ledersachen gekauft, wenn wir daran Zweifel hätten. Wir wollten hingehen, wir werden hingehen und werden auch unseren Spaß haben.
Wir sind dann so verblieben, dass wir uns gegen 18:00 Uhr bei mir treffen und uns gemeinsam fertig machen wollten.
Mimi war pünktlich, mit ihrer Tasche bewaffnet stand sie vor meiner Tür. Lachend öffnete ich sie und zog Mimi in die Wohnung und in meine Arme. Ich gab ihr einen lauten Schmatzer und schob sie ins Wohnzimmer.
„Wow, was für eine Begrüßung! Womit habe ich das verdient? Oder ist das jetzt schon die Entschuldigung dafür, was nachher alles passieren könnte,“ kichert sie.
„Wer weiß, vielleicht! Wer kann schon in die Zukunft schauen. Möglicherweise musst du dich ja später entschuldigen,“ antwortete ich belustigt. „Oder wir nehmen alles mit was kommt und erzählen uns morgen ganz schmutzige Geschichten!“
„Auch möglich, warten wir‘s ab. Ich bin schon ein wenig aufgeregt,“ Mimi zwinkerte mir zu.
Wir breiteten unsere Sachen im Wohnzimmer aus, Mimi hatte zusätzlich einen dünnen Sommermantel mitgebracht, damit sie später ihr Lederoutfit bedecken konnte. Meine Langjacke hatte ich bereits dazugelegt.
Um 19:40 Uhr waren wir total durchgestylt, noch ein Kontrollblick in den Spiegel, okay, Lippen verführerisch, Augen durchdringend, Haare als Pferdeschwanz und dazu einen aufregenden Duft, perfekt!
Noch ein fist bump und ab!
Aus einiger Entfernung konnten wir bereits erkennen, dass wir nicht die ersten Gäste waren, ein schwarzer SUV fuhr gerade durch das breite Tor, das sich hinter dem Fahrzeug sofort wieder schloss.
Ich betätigte den Klingelknopf und wir schauten beide in die Kamera, ein Summen und ein Klick öffnete die schwere schmiedeeiserne Tür. Nach dem Betreten des riesigen Grundstücks blieb Mimi mit offenem Mund staunend stehen, „das ist ja gewaltig, ich fasse es nicht! Die hohen Bäume, die vielen Beete und die weitläufigen Rasenflächen, da fühle ich mich wie in einem botanischen Garten! Wahnsinn,“ jubelte sie aufgeregt.
„Dann warte mal ab, bis du den hinteren Bereich siehst, der ist noch beeindruckender,“ klärte ich Mimi auf.
„Und diese Villa, das ist ja der reinste Palast, der große Balkon, die Fenster, das Portal. Mit Seitenflügel und riesiger Garage, das ist unglaublich,“ staunte Mimi. „Die ist doch bestimmt über 100 Jahre alt. Und vermutlich verschlingt das alles hier mehrere hunderttausend Euro im Jahr. Wie kann man sich das nur leisten?“
Mimi schaute mich an, „ein bisschen dekadent ist das schon oder?“
Ich zuckte mit den Schultern, „wer kann der kann, Vera stammt ja nicht unbedingt aus ärmlichen Verhältnissen. Das gilt vermutlich auch für ihre Gäste,“ antwortete ich und deute auf die Nobelkarossen, die auf der großen Schotterfläche vor dem Gebäude abgestellt waren.
„Ja, sieht nicht danach aus. Nur gut, dass wir nicht mit unseren alten Fahrrädern gekommen sind,“ gluckste Mimi.
Kurz bevor wir den repräsentativen Eingangsbereich erreicht hatten, öffnete sich ein Flügel der Doppeltür und Vera kam uns in einem langen schwarzen Ledermantel und hohen Stiefel ein paar Schritte entgegen.
„Ich freue mich sehr, zwei so reizende Gäste begrüßen zu dürfen! Schön, dass ihr gekommen seid.“
„Hallo Vera, vielen Dank für deine freundliche Einladung, die wir sehr gerne angenommen haben. Darf ich dir Mi Cha vorstellen, meine Freundin,“ stellte ich Mimi vor und legte meinen Arm um ihre Taille.
Vera schaute Mimi nach meinem Empfinden einen Moment zu lange an und reichte ihr dann die Hand, „ganz herzlich willkommen Mi Cha in meinem kleinen Reich. Ich freue mich außerordentlich, dass Sie Jasmina begleiten.“
„Sehr nett von Ihnen, vielen Dank. Sie können mich gerne Mimi nennen, das ist so was wie mein Rufname oder wohl mehr Spitzname. Mi Cha klingt für viele Menschen zu exotisch,“ begrüßte Mimi Vera und schüttelte ihre Hand.
„Gerne, aber nur wenn Sie mich Vera nennen. Wir sollten uns besser noch duzen, auf meinen Partys sind alle Gäste per du, ein Sie wäre sicher deplatziert,“ entgegnete Vera hintergründig lächelnd. „Jetzt kommt aber bitte rein, wir wollen den Abend ja nicht vor der Tür verbringen!“
Wir folgten Vera in das große Vestibül. Auch hier schaute sich Mimi staunend um.
„Ich vermute, ihr seid meiner Kleiderempfehlung gefolgt und habt euch entsprechend gekleidet,“ bemerkte Vera und deutete auf unsere Oberbekleidung.
„Aber natürlich,“ antwortete ich für uns beide. „Der Hinweis war ja eindeutig. Sollen wir unsere…“
„Da drüben in der kleinen Kammer befindet sich eine Garderobe,“ Vera deutete mit einer Hand auf den Raum. „Dort könnt ihr eure Mäntel ablegen.“
Gemeinsam mit Vera begaben wir uns zur Garderobe, in der bereits einige Jacken und Mäntel hingen. Nachdem wir uns unserer Mäntel entledigt hatten, betrachteten wir uns nochmal in einem bodentiefen Spiegel. Zufrieden mit unserem Aussehen folgten wir Vera in den mir gut bekannten Salon.
„Bevor wir zu den anderen Gästen gehen, will ich euch noch ein paar Dinge zum heutigen Abend erklären,“ Vera betrachtete wohlwollend unser Outfit. „Zunächst muss ich noch ein Kompliment aussprechen, ihr seht beide ganz entzückend aus in eurem Dress! Sehr sexy und ausgesprochen verführerisch! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ihr das Interesse meiner lieben Freunde und ganz sicher auch meiner Freundinnen wecken werdet.“
„Das hört sich nach einem unterhaltsamen Abend an,“ sagte ich und zwinkerte Mimi verschwörerisch zu.
„Was müssen wir uns denn unter diesem Interesse vorstellen,“ wollte Mimi wissen.
„Nun, ihr müsst wissen, dass ich solche Partys schon seit einiger Zeit veranstalte und meine Gäste gerne der Einladung folgen. Auch oder gerade wegen der lockeren Atmosphäre und des, sagen wir freizügigen, Umgangs miteinander. Im Mittelpunkt des Abends steht das Thema: alles kann, nichts muss geschehen. Bisher haben meine Gäste stets zufrieden die Party verlassen.“
„Wer sind diese Gäste,“ wollte Mimi wissen. „Es wäre vielleicht ganz gut zu wissen, mit wem wir es zu tun haben.“
„Meine Gäste legen Wert auf Anonymität, wir sprechen uns auch nur mit Vornamen an. Das bringt mich zu einem wesentlichen Punkt. Wenn wir gleich zu den anderen gehen, findet ihr vor dem Zugang zu den Räumlichkeiten zwei große Champagnerkübel, in denen sich Masken befinden. In einem weiße, in dem anderen schwarze.“ Vera schaute uns durchdringend an, bevor sie weitersprach. „Jeder hat die Wahl, weiß oder schwarz. Wird die weiße Maske gewählt, bedeutet das, ich bleibe passiv und schaue gerne zu! Wer die schwarze Maske trägt, signalisiert, dass er oder sie den Abend aktiv gestalten möchte und zu allem bereit ist! Habt ihr das verstanden? Niemand muss, jeder kann! Ein Nein, ein Stopp heißt auch nein, heißt stopp!“
„Haben wir verstanden,“ sagten wir fast gleichzeitig. „Hast du dich schon für eine Farbe entschieden,“ wollte ich von Vera wissen.
„Als Gastgeberin habe ich mich für weiß entschieden, ich muss ja auch dafür sorgen, dass alles reibungslos funktioniert und meine Gäste zufrieden sind. Schwarz wäre daher eher unangebracht. Nun aber genug erzählt, lasst uns runter gehen!“
„Runter gehen, wieso runter gehen,“ hakte ich nach.
„Ach ja, das hatte ich ja noch gar nicht erwähnt, die Partyräume befinden sich im großen Gewölbekeller. Keine Bange, es ist für alle Bequemlichkeiten und Bedürfnisse gesorgt.“
Wir folgten Vera in den breiten Flur und wandten uns dann nach links zum Seitenflügel. Die Champagnerkübel waren schon von weitem erkennbar, links und rechts neben einer dicken Holztür.
Als wir uns näherten, erkannte ich im Halbdunkel des Flures eine männliche Gestalt, die den Zugang zum Keller im Blick hatte. Sekunden später bedachte und Bodo, Veras Assistent, mit einem ausdruckslosen Nicken.
Vera knöpfte ihren Ledermantel auf, unter dem sie eine zweifarbige Corsage mit Druckknöpfen im Schritt trug, und nahm sich eine weiße Maske aus dem linken Kübel. Die Maske bedeckte ihre Augen und die Hälfte der Nase. Sie zeigte auf die Kübel, „Bitte, bedient euch.“
Ich beugte mich über den rechten Kübel und schaute kurz zu Mimi. Ihr knappes Nicken war für mich das Zeichen eine schwarze Maske aufzusetzen. Mimi folgte meinem Beispiel. Vera ordnete noch ihre roten Brustschalen, aus denen ihre stattlichen Brüste herausquollen und öffnete die Tür.
Vor uns lag eine steinerne Treppe, die spiralförmig nach unten führte. Beleuchtet wurde sie durch kleine, in die Wand eingearbeitete, LED-Lämpchen. Aus der Tiefe ertönte Musik, die mit jeder Stufe lauter wurde. Als wir unten ankamen, wurden wir von einem breiten Gang mit halbrunder Decke empfangen. Auch hier brannten LEDs, aber überwiegend im rötlichen Licht, hell genug um uns den weiteren Weg zu weisen. An den Wänden waren Boxen montiert, aus denen die Musik den Gang beschallte. Auf der rechten Seite des Ganges gab es zwei Türen, auf einer stand in schwarzer Gothikschrift „Restroom“ und auf der anderen in gleicher Schrift „Shower“. Vera zeigte auf sie und zwinkerte uns zu, „wenn es zu heiß werden sollte, kann man sich hier erfrischen. Was dazu benötigt wird, steht ausreichend zur Verfügung.“
Schließlich standen wir vor einer weiteren Tür, einer doppel-flügeligen, ebenfalls aus schweren Holz gearbeiteten, Holztür.
„So, ihr Lieben, hier beginnt das sündige Reich, der Bereich der Lust verspricht und Wollust bringt!“
Vera klopfte mit einem Löwenkopf aus Messing zweimal gegen die Tür, die Tür öffnete sich und mit einer einladenden Geste forderte sie uns auf einzutreten. Das erste was wir wahrnahmen, war schummriges Licht und ziemlich laute Musik, R&B wenn ich sie richtig einstufte. Unsere Augen und Ohren benötigten einen Moment, bis sie sich an die neue Umgebung gewöhnt hatten. Vera, die hinter uns den ungewöhnlichen Raum betrat, schob uns sachte weiter hinein. An der rechten Seite befand sich eine, über die ganze Breite des Raumes führende, Theke, hinter der sich zwei Personen um das Wohl der Gäste kümmerten. Eine junge Frau im Lederbikini und einem durchtrainierten jungen Mann in einer engen Ledershorts, die seine Männlichkeit mehr als deutlich hervorhob. Beide trugen weiße Masken.
Vera bedachte sie mit einem kurzen Nicken. Hinter uns schloss sich die massive Tür wieder und eine Stimme begrüßte uns, „willkommen in der Unterwelt!“
Ich kannte die Stimme, drehte mich um und sah eine hochgewachsene blonde Frau in einem knappen Lederslip und einer offenen Lederweste, „hallo Ricke, es überrascht mich nicht, dich hier zu treffen,“ ich ging auf sie zu und deutete einen Kuss auf die Wange an. „Ricke, das ist Mimi, Mimi, Ricke, ich habe dir von ihr erzählt,“ stellte ich beide vor.
„Hoffentlich nur Gutes,“ lachte Ricke und schob ein Teil der Weste zur Seite, sodass wir ihre perfekten Brüste erkennen konnten.
„Ausschließlich,“ entgegnete Mimi mit einem süffisanten Lächeln.
„Na dann ist ja alles klar,“ grinste Ricke und richtete ihre schwarze Maske.
„So, nun trennt euch mal, ich möchte die Führung fortsetzen,“ unterbrach uns Vera energisch.
„Bis später ihr Hübschen,“ Ricke warf uns eine Kusshand zu und wandte sich der Theke und einer dort wartenden Frau zu.
„Dort,“ Vera zeigte auf die gegenüberliegende Seite, „habe ich ein kleines Buffet aufbauen lassen, gegen den kleinen Hunger zwischendurch. Ansonsten könnt ihr euch ein Plätzchen an einem derTische suchen oder es euch auf den Wohnlandschaften bequem machen.“
An einigen der Tische hatten bereits weitere Gäste Platz genommen, die sich angeregt unterhielten und gegen die etwas zu laute Musik ankämpften. Alle hatten sich Veras Dresscode unterworfen und waren in zum Teil sehr aufreizendem Leder gekleidet. Das bevorzugte Getränk bei den Frauen schien Champagner zu sein, die Männer hielten sich eher an Whisky. Zwei, in zarter Reizwäsche mit Strapsen gekleidete, junge Frauen eilten hin und her um die Gläser nachzufüllen. Beide trugen weiße Masken.
Ansonsten schienen die schwarzen Masken unter den Gäste in der Mehrheit zu sein. Obwohl ich immer wieder auch weiße erblickte. Während Vera uns rumführte, wurden wir von vielen Augenpaaren verfolgt, die uns ganz offensichtlich als erstmalige Gäste identifizierten.
„Bevor ich euch eurem Schicksal, eurem Spaß, überlasse, möchte ich euch noch den Bereich zeigen, der bei der Party im Mittelpunkt steht,“ Vera wies auf einen dunkelroten Vorhang, der den Zugang in einen anderen Raum verdeckte.
„Kommt mit,“ Vera schob den Vorhang in der Mitte auseinander und betrat das Reich dahinter. Wir folgten ihr neugierig.
Das erste, was wir bemerkten, war ein weicher Teppichboden, der unsere Schritte verschluckte. Dann war da dieses besondere Licht, zum Teil im Boden eingelassene LED-Strahler oder von der Decke ausgehende Spots. An den Wänden sorgte unter Holzleisten verborgene Lampen für eine indirekte Beleuchtung. Trotz der vielen Lichtquellen war der Raum in ein runtergedimmtes mystisches rot-blaues Licht getaucht. Fast etwas unheimlich wirkend.
Zentral in der Mitte stand ein geschwungener, etwas zu groß gewordener Sessel mit hoher Rückenlehne und einer gewölbten Sitzfläche. Auf ihr lag eine Art Kissen in halbrunder Form.
Vera stellte sich neben das eigenartige Möbelstück, „meine neueste Errungenschaft, eine Tantraliege, bequem und vielseitig nutzbar. Der samtartige Bezug ist angenehm weich und umschmeichelt die Haut. Ein Höhepunkt in jeder Beziehung!“
„Ich kann mir vorstellen, dass man auf dieser Liege in verschiedenen Positionen sehr entspannt liegen kann,“ bemerkte Mimi mit einem schelmischen Grinsen.
„Genau dafür ist es gemacht,“ bestätigte Vera.
Ich strich mit der Hand über den dunkelblauen Bezug, er war tatsächlich sehr weich und warm.
Vera deutete auf unterschiedlich große Nischen, die durch hüfthohe Mauern vom Rest des Raumes abgetrennt waren, insgesamt vier. Aus einer Tasche ihres Mantels holte sie eine kleine Fernbedienung und drückte hintereinander auf vier verschiedene Knöpfe. Die Nischen wurden durch Deckenstrahler ausgeleuchtet.
„Unsere Spielzimmer,“ erklärte Vera. „Ganz nach dem Geschmack meiner Gäste!“
In einer Nische befand sich ein freistehendes, am Boden montiertes, Andreaskreuz mit Hand- und Fußfesseln. Im nächsten Spielzimmer ein hüfthoher halbrunder Bock mit einem Lederbezug. Auch hier gab es unterschiedliche Fesselmöglichkeiten. In einer weiteren Nische stand nur ein Tisch, auch mit Leder bezogen und der vierte Raum war komplett mit dicken Matten und einigen Kissen ausgelegt, eine Spielwiese, wie Vera den Bereich nannte.
Bock und Andreaskreuz lösten bei mir Erinnerungen an meinen Traum aus, den ich Anfang der Woche hatte. War der Traum eine Art Vorahnung, sollte er sich hier real wiederholen? Das kann doch gar nicht sein, ich wusste doch überhaupt nicht, was uns hier erwarten würde. Ich war aufgeregt irritiert.
Mimi schaute sich alles ganz genau an, so als wenn sie überlegen würde, was für sie in Frage käme, was ihr gefallen würde. Ein zufriedenes Lächeln umspielte ihren Mund.
Zusätzlich zu den Nischen gab es noch einen Bereich, mit bequemen Sitzgelegenheiten der etwas mehr im Dunkel lag und von denen man das Treiben in dem Raum gut beobachten konnte.
„Beeindruckend, was du hier für ein Reich, eigentlich mehr ein Club, geschaffen hast,“ mit einer allumfassenden Handbewegung deutete ich in den Raum. „Deine Freund sind sicherlich sehr angetan von dieser speziellen Gastfreundlichkeit. Apropos Freunde, wieviel Gäste erwartest du denn heute?“
Langsam bewegten wir uns wieder in Richtung Vorhang, um den Raum zu verlassen. Vera überlegte kurz, „zugesagt haben 24 Personen, ob auch alle tatsächlich kommen, werde ich sehen. Wir sollten nun wieder rübergehen, ich muss mich auch um die anderen Gäste kümmern. Ich bin mir sicher, dass ihr nun alleine zurechtkommt, außerdem können euch ja auch Ricke und Salina Gesellschaft leisten. Ich wünsche euch einen wunderschönen Abend mit vielen Höhepunkten!“
Lachend schob Vera den schweren Vorhang zur Seite und mischte sich unter ihre Gäste.
„Komm, lass uns erstmal was trinken,“ schlug Mimi vor, ergriff meine Hand und zog mich hinter sich her zur Bar. Zwischenzeitlich hat sich die Musikrichtung geändert und aus den Lautsprechern ertönte nun HipHop. Auf der kleine Tanzfläche gegenüber der Bar bewegten sich drei Paare im Rhythmus der Musik. Alle in aufreizendem Leder gekleidet, das mehr zeigte als verdeckte.
„Zwei Gin Tonic bitte,“ orderte Mimi bei der Frau hinter der Bar und lächelte sie. Dafür erntete sie ein „aber gerne, kommt sofort“. Nur Sekunden später standen die Getränke vor uns.
„Und,“ fragte ich, „wie gefällt es dir hier?“
„Weiß ich noch nicht,“ bekam ich zur Antwort. „Das Ambiente ist schon sehr speziell, und wie die Leute so drauf sind, können wir ja noch nicht beurteilen.“
„Meistens gut,“ meinte eine weibliche Stimme hinter uns. „Zumindest bis heute, aber wir haben ja zwei neue Gäste, da muss man erstmal abwarten!“
„Die Stimme kenne ich doch, ist das nicht diese vorwitzige und kontaktfreudige Salina,“ kicherte Mimi.
„Da hast du wohl recht, mir kommt die Stimme auch irgendwie bekannt vor,“ sagte ich lachend und drehte mich um.
„Hallo ihr zwei Süßen, schön dass ihr gekommen seid,“ begrüßte uns Salina mit einer herzlichen Umarmung. Wobei ich allerdings das Gefühl hatte, dass sie sich etwas zu lange an Mimi schmiegte und sie anstrahlte. Sie trug einen knappen BH aus Leder und ein Paar Hotpants auch aus Leder mit seitlicher Schnürung und einem langen Reißverschluss vorne.
„Habt ihr euch schon umgeschaut? Was sagt zu all dem hier?“
„Naja, etwas in dieser Art war ja zu erwarten. Der Hinweis auf die Kleidung war zumindest sehr eindeutig,“ antwortete ich und schaute zur Tanzfläche, wo sich gerade ein weiters Pärchen zu den anderen gesellte und sich im Takt der Musik bewegte, zwei Männer in speziellen Hosen; vorne relativ geschlossen, dafür hintenherum sehr freizügig.
„Hast du denn schon eine Eroberung gemacht oder bist du noch auf der Suche,“ Mimi schaute Salina fragend an.
„Eigentlich wollte ich mit der Jagd warten, bis alle Gäste eingetroffen sind. Kann aber auch sein, dass ich bereits einer Spur folge,“ antwortete Salina und grinste Mimi frech an.
„Glaub ja nicht, dass das so einfach ist, du wirst dir schon richtig Mühe geben müssen um dein erhofftes Ziel zu erreichen,“ gab ich feixend zu bedenken.
„Da hast du bestimmt recht,“ räumte Salina ein. „vielleicht bekomme ich ja Unterstützung!“
„Wenn ich helfen kann, ich stehe gerne zu Verfügung,“ meldete sich eine sonore männliche Stimme hinter uns.
Wir drehten uns verdutzt um und wurden mit einem freundlichen Lächeln und einer angedeuteten Verbeugung begrüßt.
„Ich muss mich entschuldigen, aber ich konnte es nicht vermeiden, eurer Unterhaltung zu folgen. Und als leidenschaftlicher Waidmann, möchte ich gerne dabei helfen, dass die Jagd ein Erfolg wird!“
Unter der schwarzen Maske schien uns der Mann mit einem entwaffnenden Lächeln anzuschauen.
„Das ist sehr ungehörig von dir, man lauscht nicht, wenn sich Damen unterhalten,“ antwortete ich mit gespielter Verärgerung.
„Ja, das stimmt, da muss ich meiner Freundin recht geben, das macht man einfach nicht“ spielte Salina mit.
„Wer bist du überhaupt, dass du es wagen kannst,“ setzte Mimi noch einen oben drauf.
„Oh, ich vergaß meine gute Erziehung! Ich heiße Alexander, liebe Freunde und Freundinnen nennen mich Alex.“
Unter seiner schwarzen Maske schaute uns Alex erwartungsvoll an und wartete wohl darauf, dass wir uns auch vorstellen. Wir schwiegen.
„Ich verstehe, ihr wollt es mir nicht zu einfach machen. Darf ich euch denn, so als Icebreaker, etwas zu trinken bestellen?“
„Na gut, das ist ja schon mal ein Anfang, für mich ein Push Up, es ist ja noch früh am Abend,“ reagierte Salina als erste.
„Danke, wir haben noch,“ antwortete ich und zeigte auf unsere noch vollen Gläser.
Alex drehte sich zur Theke, so dass ich die Gelegenheit nutze, um ihn etwas genauer zu betrachten.
Er war groß, bestimmt über 1.80 groß, hatte eine sportliche Figur und blonde Haare, die ihm bis auf die Schulter reichten. In der dunklen Hose und dem Lederhemd wirkte er durchaus attraktiv, wenn nur nicht diese abgetragenen Cowboystiefel gewesen wären. Die sahen so aus, als wenn er in ihnen einmal den Äquator abgelaufen hätte. Das Alter war schwer zu schätzen, um den Mund herum hatte er kleine Falten, aber die kamen wohl eher vom Lachen. Ich gab ihm wohlwollende 38 Jahre.
Er drehte sich zurück und hielt Salina das bunte Getränk lächelnd entgegen, „ohne Alkohol, das dürfte am heutigen Abend eher eine Ausnahme sein, wohl bekommt‘s!“
„Ich lass es langsam angehen, der Abend ist noch lang und soll nicht direkt im Nebel des Alkohols verschwimmen,“ entgegnete Salina.
„Da stimme ich dir zu,“ bekräftigte sie Mimi. „Wir wollen ja noch etwas erleben, oder täusche ich mich?“
„Keineswegs,“ stimmte ich zu. „Erheben wir die Gläser und trinken auf den heutigen Abend, was auch immer er uns bringen möge.“ Alex angelte sich seinen Scotch, mit etwas Wasser, von der Theke und wirprosteten uns lachend zu.
Alex schaute in die Runde und deute mit dem Kinn zu den Tischen, „habt ihr vielleicht Lust, euch zu uns zu setzen, wir haben noch Platz für so liebreizende Mädels?“
„Wer sind denn Wir,“ hakte ich nach.
„Das sind Max, ein Freund von mir und seine Frau Anne. Ganz liebe und aufgeschlossene Menschen. Ihr werdet euch bestimmt gut verstehen! Was meint ihr?“
Wir schauten uns zustimmend an und nickten, „na, dann weise uns mal den Weg, Alexander,“ forderte ich ihn auf.
„Alex, bitte nur Alex, sonst kommt wieder dieser blöde Spruch, den ich nicht mehr hören kann:„ach, wie Alexander der Große, das ist aber interessant“. Ich antworte dann immer „nein nicht wie der, sondern wie der, der 333 die Keilerei bei Issos hatte“, meistens glotzen die Leute dann blöd. Aber egal, kommt, lasst uns rübergehen.“
Ein Witzbold, dachte ich, schau einer an, das kann ja noch lustig werden. Wir folgten Alex zu den Wohnlandschaften. Ich kam nicht umhin, ihm auf den Arsch zu schauen, der sich unter der engen Lederhose deutlich abzeichnete und beim Gehen seine Muskeln zeigte.
Max und Anne waren intensiv miteinander beschäftigt und bemerkten uns erst, als Alex sich laut räusperte. Die beiden lösten sich voneinander und begrüßten uns herzlich.
Anne beeindruckte durch ihr langes rotes Haar, dass ihr bis weit über die Schultern reichte und ihre ausdrucksvollen grünen Augen. Ihre weiblichen Rundungen wurden durch ein schwarz-roten Korsett mit Halbschalen, das ihre Brüste kaum bedeckte, wundervoll hervorgehoben. Wie fast alle Frauen trug sie dazu einen ledernen Tangaslip mit Reißverschluss. Ich schätzte sie auf etwa 28 bis 30 Jahre.
Max, vermutlich etwas jünger als Alex, hatte strubbelige dunkelblonde Haare und wache grau-blaue Augen, die uns interessiert musterten. Seine halblangen Shorts und das enge Ledershirt unterstrichen die drahtige Figur.
Nach der kurzen Vorstellung suchte sich jeder einen Platz auf der L-förmigen Polstergarnitur, die gerade genug Platz bot um sich einigermaßen bequem hinzusetzen. Auf meiner linken Seite hatte sich Anne ausgestreckt und auf der anderen Seite versuchte Alex etwas enger an mich heranzurutschen. Mimi saß zwischen Max und Salina.
Von unserem Platz aus hatten wir einen guten Überblick über den gesamten Raum und stellten belustigt fest, dass sich schon einige Gäste, durch den Alkohol übermütig geworden, ziemliche nahegekommen sind. Ich sah, wie Vera von Tisch zu Tisch ging, sich mit ihren Gästen unterhielt, sie umarmte und auch ein paar zu aufdringliche Herren auf Distanz halten musste. Ab und zu kam auch Ricke an unserem Tisch vorbei und schaute mich verschwörerisch an.
„Du kennst Ricke? Sie kommt auffallend oft bei uns vorbei, läuft da was zwischen euch,“ wollte Alex wissen.
„Wir sind uns schon mal begegnet,“ wich ich der Frage aus. „Sie scheint ganz nett zu sein! Aber wieso interessiert dich das?“
„Nur so, ist mir eben so aufgefallen, aber egal! Ich habe gesehen, dass euch Vera auch den Bereich hinter dem Vorhang gezeigt hat. Gefällt dir was du gesehen hast?“
„Das weiß ich noch nicht, wir waren ja nur sehr kurz drin. Aber auf jeden Fall interessant, was da so alles geboten wird.“
Alex beugte sich zu mir rüber und legte wie selbstverständlich seine Hand auf meinen Oberschenkel, „ja, das ist es tatsächlich, aber richtig beurteilen kannst du es erst, wenn du alles ausprobiert hast,“ flüsterte er mir verführerisch ins Ohr. Mir stieg ein charismatischer Duft von verbranntem Holz und karamellisierten Zucker in die Nase, irgendwo dahinter gab es noch einen Hauch von Vanillin. Es war ein sehr anziehender Duft.
„Natürlich, nur dann! Alles ist möglich,“ antwortete ich und versuchte eine Regung hinter seiner Maske zu erkennen, was aber das schwache Licht unmöglich machte. Dafür regte sich aber seine Hand, die sachte über meinen meinen Schenkel strich. Ich lehnte mich zurück und überließ ihm die Führung. Im selben Moment spürte ich eine Berührung an meinem so gut wie gar nicht bedeckten Po. Anne war enger herangerückt und drückte mit ihrem Hintern gegen mich. Ohne ihre Position zu verändern verharrte sie in dem körperlichen Kontakt. Ihre rote Mähne lag fast auf meiner Schulter.
Mir wurde ganz warm und das lag nicht nur an der Enge. Ganz leicht rieb Anne ihren Po an mir, während sie gleichzeitig beobachtete, wie sich Mimi und Salina näherkamen. Mimis Röckchen war bereits so weit hochgeschoben, dass das kleine lederne Dreieck ihres Slips sichtbar wurde. Salina streichelte die Innenseite von Mimis Schenkel und lehnte sich auffordernd gegen sie. Max schaute sich grinsend das Spiel der beiden Mädels an, der Beule in seiner Hose war der Grad der Begeisterung abzulesen. Die obersten drei Knöpfe von Mimis Shirt waren bereits offen und die helle Haut ihrer kleinen Brüste waren zu sehen. Anne beobachtete das zärtliche Spiel der beiden und lehnte sich immer mehr gegen meinen Körper. Ich spürte ihre Wärme und ein Streicheln sehr weit oben zwischen den Beinen. Ich schaute verwundert zu Alex und sah ein entwaffnendes Lächeln. Zurücklehnend öffnete ich mich und gewährte ihm mehr Spielraum. Dann war da noch eine zweite Hand, die sich sanft auf meinen Po legte, Anne. Ohne den Blick von Mimi und Salina abzuwenden streichelte, packte und rieb sie meinen Hintern; ich wusste nicht, ob es ihr genauso gefiel wie mir, bestimmt.
Alex nutzte die Freiheit, die ich ihm bot und legte seine Hand auf meine warme Mitte, drückte gegen sie und versuchte mit seinen Fingern unter meinen Tanga zu gelangen. Ich hielt seine Hand fest, „nicht hier Alex, vielleicht nachher drüben,“ hauchte ich ihm ins Ohr und ließ meine Hand auf seiner.
Anne neben mir wurde zunehmend unruhiger und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen. Ihr Busen hob und senkte sich, drohte gänzlich aus dem Korsett zu hüpfen. Erst jetzt sah ich, dass Max seine Hand zwischen ihre Beine geschoben hatte und seine gierigen Finger über dem Leder des Slips rieben.
Auch bei Salina und Mimi loderte das frivole Feuer. Mimi war gerade dabei Salinas Hotpants aufzuknöpfen, während ihre Brüste unter ihrem Shirt gestreichelt wurden.
„Hallo Leute,“ flüsterte Anne, „ich glaube es ist besser, wenn wir rübergehen.“ Sie deutete mit dem Kinn zum Vorhang, dem Zugang zum sündigen Bereich. „Nicht, dass wir hier schon übereinander herfallen,“ schob sie kichernd nach.
Wir schauten einander an und nickten uns verschwörerisch zu. Wie auf Kommando erhoben wir uns, tranken unsere Gläser leer und gingen, unter Beobachtung vieler Augenpaare, in Richtung Vorhang. Anne öffnete ihn schwungvoll und nacheinander betraten wir diesen sündigen Ort.
Empfangen wurden wir von einer knisternden Atmosphäre! Techno-Rhythmen aus den Lautsprechern, begleitet von wechselnden Lichtern aus den LED-Spots, die ein bizarres Licht auf nackte Personen warfen, die in den Nischen ihre Lust auslebten. Man konnte das rhythmische Klatschen des Paddel hören, wenn es den nackten Hintern traf sowie das Stöhnen der Gepeinigten oder das Klirren von Ketten. In der Luft lag der Geruch von Schweiß, Leder und Körperflüssigkeiten, die Duftmoleküle ergaben eine erotisierende Mischung.
Zunächst blieben wir im Halbdunkel stehen, schauten uns das Treiben an, wobei vermutlich jeder von uns überlegte, wo er oder sie gerne mitmachen würde. Ich blickte rüber zur Nische mit dem Andreaskreuz, an dem eine vollbusige Blondine mit gespreizten Armen und Beinen gefesselt war. Sie trug nur noch einen Taillengürtel mit Strapsen, Ein Bustier und Slip lagen auf dem Boden neben dem Kreuz. Ihre großen Brüste, die bereits der Schwerkraft folgen mussten wurden von einem untersetzen Mann um die 50 Jahre mit einer kurzen Riemenpeitsche malträtiert. Mit kurzen Ausholbewegungen schlug er die Lederriemen fein dosiert auf ihren nackten Oberkörper. Mir wurde warm, als ich an meinen Traum erinnert wurde, in dem es mir ähnlich erging.
„Erregt dich dieser Anblick,“ wollte Alex wissen. „Du scheinst von dem Schauspiel erfasst zu sein.“
„Nicht nur davon, alles hier wirkt auf Kopf und Körper ein,“ erwiderte ich leise.
„Das ist wohl wahr,“ schnaufte Alex und zeigte auf einen Mann, der sich dem Andreaskreuz genähert hatte und mit offener Hose an der Wand lehnte. Die Augen unter der weißen Maske folgten den Aktionen in der Nische, seine Hand bewegte sich in der offenen Hose.
An einem Tisch seitlich von uns saßen zwei Frauen mit weißen Masken, die das Geschehen ebenfalls beobachteten und davon offensichtlich sehr angetan waren.
Aus dem Augenwinkel konnte ich erkennen, dass sich Salina und Mimi in den Armen lagen und nur noch Augen für sich hatten. Salina ergriff Mimis Hand und führte sie zur Spielwiese, auf dem Weg dorthin nestelte sie an der Schnürung von Mimis Minirock.
„Na ihr zwei, was haltet ihr denn davon, wenn wir es uns auf oder an diesem Riesenschuh gemütlich machen,“ schlug Anne vor, die zwischen Alex und mir getreten war und auf den Tantrasessel in der Mitte zeigte, der tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit mit einem hochhackigen Damenschuh hatte. Wie als Aufforderung legte Anne ihre Hand auf meinen Po und drückte mich gegen Alex.
„Nichts lieber als das, lasst uns den Schuh erobern,“ feixte Alex und nahm mich an die Hand,
Max und Anne folgten uns.
Der Bezug des Sessels war angenehm weich, kein Leder, er fühlte sich an wie Samt. Ich lehnte mich mit dem Rücken an den flacheren Teil des Sessels und zog Alex an mich, was er mehr als willig geschehen ließ. Als er sich gegen mich presste, spürte ich nicht nur seine Hitze, sondern auch eine große Beule in seiner Hose. Er umfasste meinen Kopf und küsste mir fordernd auf den Mund, seine Zunge schob sich zwischen meine Lippen und suchte meine Zunge. Der Tanz begann!
Seine Hände wanderten über meinen Rücken bis unter das kurze Kleidchen, er umfasste meine Pobacken und zog mich noch dichter an sich heran, das Leder seiner Hose spannte sich über der größer gewordenen Beule. Seine Männlichkeit suchte den Weg nach draußen. Ich rieb mich an ihm, es machte mich heiß! Mit fahrigen Händen suchte er nach dem Zipper des Reißverschlusses meines Korsetts. Endlich hatte er ihn gefunden und zog an ihm von unten nach oben, das Korsett fiel zu Boden. Gierig griff Alex nach meinen Brüsten, er packte kräftig zu, quetschte sie förmlich in seinen Händen. So sind deine Titten schon lange nicht mehr bearbeitet worden, schoss es mir durch den Kopf. Meine Brustwarzen wandelten sich zu harten Türmchen, ich genoss den kurzen Schmerz als Alex sie zwischen Daumen und Zeigefinger zwirbelte. Dieser Lustschmerz durchzog meinen willigen Körper und sorgte für Nässe in meinem Schoß.
Ungeduldig suchte ich Zugang zu seiner Hose, wo waren die verdammten Druckknöpfe, die ich vorher doch noch gesehen hatte! An der Seite, ich musste an der Seite suchen, richtig, da waren sie. Mit einem kräftigen Ruck öffnete ich die ersten vier Knöpfe, der Bund wurde weiter und meine Hand fand endlich seinen steifen Schwanz. Ich umfasste ihn und spürte wie er pulsierend auf meinen Griffreagierte. Ich hörte ein unterdrücktes Schnaufen. Na warte, dachte ich, da kommt noch mehr!
Seine Hände lösten sich von meinen Brüsten, er griff in den Bund seiner Hose und riss sie mit einem Zug auseinander, sämtliche Druckknöpfe öffneten sich und die Hose fiel auf den Teppichboden. Seine harter Penis ragte steil nach oben, die Eichel war prall und hatte eine dunkle Farbe angenommen. Mit beiden Händen fuhr ich an dem geäderten Schaft auf und ab.
„Mach langsam,“ flüsterte er, „der Abend ist noch lang!“
Ich verstand, meine Hände wurden langsamer, ich hielt seine Rute nur noch fest. Sein Atem beruhigte sich wieder, aber seine Hände waren wieder auf der Suche, sie wollten den zweiten Reißverschluss öffnen. Eine Hand schlich sich zwischen meine Beine, legte sich auf das kleine Leder und öffnete diesmal geschickter den Reißverschluss über meinem Schoß. Der String rutschte über meine Beine nach unten, ich schob ihn mit dem Fuß zur Seite. Mit gespreizten Beinen und mit dem Rücken am Sessel lehnend stand ich nun vor ihm, bereit alles mitzumachen. Alex nahm meine offensichtliche Einladung an und ließ seine Finger über meine geschwollenen Schamlippen gleiten, erst langsam hoch und auf der anderen Seite mit leichtem Druck wieder runter, und nochmal, bis die Finger richtig feucht wurden. Steck sie rein flehte ich ohne Worte, Steck deine Finger endlich in mich rein, ich war so unendlich geil.
Alex quälte mich weiter, er spielte mit meiner Perle, die schon lange darauf gewartet hatte mit Zärtlichkeiten bedacht zu werden. Ein feuchter Finger tupfte auf die Spitze, rieb über sie hinweg, drückte sie und sorgte bei mir für weiche Knie und noch mehr Lust.
Auf der anderen Seite des Sessels hatten sich Max und Anne bereits ihrer wenigen Bekleidung entledigt und waren, ihre Umgebung ausblendend, dem Rausch der Lust verfallen. Anne kniete vor Max und bedeckte seinen Penis mit zahlreichen Küssen, leckte mit der Zunge über die pralle Eichel und stülpte ganz langsam und genüsslich ihren Mund über seine Spitze. Zentimeter für Zentimeter verschwand sein Schwanz in ihrem Rachen. Man konnte förmlich ahnen, wie ihre Zunge an seinem Kolben leckte! Max schloss die Augen und genoss das Spiel ihres Mundes.
Die zwei Frauen mit den weißen Masken sind näher herangetreten, um sich nichts von dem Schauspiel entgehen zu lassen. Ich fragte mich, wie da noch passiv bleiben konnte. Obwohl, ganz passiv waren sie dann doch nicht. Ihre Hände hatten sie dort platziert, wo sie die meiste Lust empfanden und sorgten für Steigerung. Der Reiz einfach hautnah dabei zu sein musste enorm sein.
Alex hob mich hoch und setzte mich auf die vordere Spitze des Sessels, meine Beine weit gespreizt an der Seite. Schelmisch lächelnd kniete er sich vor mich, vor meine geöffneten Pforte. Ich spürte seinen warmen Atem, als er sich meiner Spalte näherte, er verharrte, sein Geruchssinn fing meinen verlockenden Duft ein, der sich in der Luft ausbreitete. Ein Duft, der ihn sofort in seinen Bann zog und ihn unwiderstehlich zu seiner Quelle führte.
Alex tauchte in die Quelle ein, seine Zunge leckte über meine Schamlippen, nahm die Nässe meiner Spalte auf und spielte mit meiner Klitoris. Mit geschlossenen Augen gab ich mich den Liebkosungen hin, genoss dieses unsagbare Kribbeln, diese Hitze die meinen Körper ergriffen hatte. Alex beherrschte das Zungenspiel so perfekt, dass er mich lustvoll taumeln ließ, aber auch im gleichen Moment wieder auffing. Kurz vor dem Erreichen des Gipfels legte er eine Pause ein, ließ mich zappeln und zeigte mir, dass er die Geschwindigkeit bestimmt. Er benötigte keine Peitsche um mich zu foltern, seine Zunge reichte vollkommen aus.
Alex unterbrach die Folter und erhob sich. Ich öffnete überrascht die Augen, er stand vor mir und betrachtete lächelnd das Werk seiner Zungenfertigkeit. Mit einer Hand hielt er sein steifes Glied, legte es auf meinen Venushügel, klopfte mit der prallen Eichel gegen meine Perle und rieb sich an mir. Ungeduldig wartete ich darauf, dass er zu Ende bringt, womit er begonnen hatte, ich wollte von ihm gefickt werden, ihn tief in mir spüren.
Endlich, ich spürte wie seine Spitze meine Schamlippen teilte und sich langsam in mich hineinschob. Meine Nässe umgab seinen Schaft, ohne großen Druck drang Alex in voller Länge in mich ein. Ich fühlte ihn tief in mir! Zufrieden lehnte ich mich zurück, bis ich auf dem Sessel lag. Meine Beine umschlossen seine Hüften und zogen in dicht an mich heran, in diesem Moment wollte ich ihn nicht mehr freigeben.
Sein Becken bewegte sich vor und wieder zurück, sein dicker Schwanz glitt rein und raus. Ich fühlte seine Adern bei jeder Bewegung und umschloss ihn mit meinem Liebesmuskel, der zusätzliche Reiz ließ mich aufstöhnen. Alex dankte es mir mit festen Stößen, ich hörte sein zufriedenes Schnaufen.
Seitlich neben mir hörte ich Annes Seufzer und Stöhnen. Sie hatte sich dem Sessel zugewandt und krallte sich an ihm fest, während Max sie mit heftigen Stößen von hinten nahm. Bei jedem Stoß kam ihm Anne mit dem Becken entgegen, ihre Körper klatschten hörbar gegeneinander. Zwischendurch gab Max ihr einen festen Klaps auf den Hintern, den Anne mit einem lauten Aufstöhnen quittierte. Es konnte nicht mehr lange dauern schoss es mir durch den Kopf, nicht nur bei ihnen.
Mit all meinen Sinnen konzentrierte ich mich auf ein Ziel, ich ließ mich treiben. Dann war da plötzlich eine neue, eine andere Berührung. Hände haben sich auf meine Brüste, auf meine harten Knospen, gelegt. Drücken sie mit kreisenden Bewegungen, ein weiterer Reiz, der mich nach vorne peitscht. Ich wollte meine Augen öffnen, wollte wissen wer sich da in unser Liebesspiel hineindrängt. Doch bevor ich dazu kam, legten sich weiche Lippen auf meinen Mund und küssten mich mit einer Leidenschaft, wie ich sie nur selten erlebt habe. Da war ein Duft, fruchtig mit einem Hauch von Sandelholz, ich kannte ihn, nur woher? Egal, der Kuss war berauschend, die Hände zärtlich und meine Mitte ausgefüllt!
Alex erhöhte das Tempo, meine Beine konnten und wollten ihn nicht stoppen, ich wollte gar nichts mehr aufhalten! Die Welle rollte los, breitete sich in mir aus, wie im Rausch der Sinne erlebte ich den Höhepunkt, wie er auf mich zu raste! Mein Schoß krampfte, ich stöhnte und schrie meinen Orgasmus in den mich küssenden Mund. Von meinen Muskeln umschlossen stieß Alex nochmals tief in mich hinein, dann gab es auch für ihn kein Zurück mehr. Sein warmes Sperma schoss aus ihm heraus und klatschte gegen meine Wände, einmal, zweimal, immer wieder, bis er ohne sich zu bewegen in mir verharrte. Wir hatten ein fantastisches und orgastisches Zusammenspiel, das wir noch für ein paar Augenblicke genießen wollten.
Die Hände auf meinem Busen lagen still, die weichen Lippen entfernten sich. Ich hörte nur noch unseren zufriedenen Atem. Ich öffnete meine Augen, wollte wissen wer mich den da so leidenschaftlich geküsst hatte. Wusste ich es doch, der Duft, ich blickte in das liebliche Gesicht von Ricke. Wir mussten beide lächeln!
„Du küsst fantastisch, was für ein schönes Erlebnis!“
„Danke, solche sinnlichen Lippen wie deine, muss man einfach küssen“
„Und was ist mit mir,“ meldete sich Alex.
„Du fickst wie ein junger Gott,“ lobte ich ihn grinsend.
„Da bin ich aber froh,“ feixte er und löste sich aus meiner Umklammerung.
Ricke griff in ein seitliches Fach des Sessels und reichte uns eine Schachtel Kleenex, aus der wir und dankbar bedienten.
„Hast du uns beobachtet, oder wieso warst du auf einmal da,“ fragte ich Ricke.
„Nee, nicht beobachtet aber zufällig gesehen, dass ihr hinter dem Vorhang verschwunden seid. Da habe ich mir halt gedacht mal zu schauen, was ihr so treibt. Naja, und als ich dann sah, wie du hier ganz ordentlich rangenommen wurdest, konnte ich nicht widerstehen,“ erklärte Ricke und grinste uns an. „Aber ganz ehrlich,“ Ricke machte ein Schritt auf mich zu und flüsterte mir verschwörerisch ins Ohr, „wäre ich viel lieber mit dir alleine am Tisch oder auf der Spielwiese gewesen.“ Schnell gab sie mir einen Kuss auf die Wange und stand dann wieder neben uns.
Ich musste lächeln, als ich mir vorstellte, wie mich Ricke verwöhnen oder wir uns verwöhnen würden. Ein reizvoller Gedanke.
„Was nicht ist, kann ja noch werden,“ deutete ich mit den Lippen, ohne dass Alex es mitbekam.
Ricke sah schon sehr verführerisch aus in ihrem ultraknappen Leder-BH und dem schwarzen Slip. Ihre blauen Augen strahlten mich an.
Max und Anne lehnten am Sessel und schauten zu uns rüber.
„Alles gut bei euch,“ wollte Max wissen und sah zu Alex. Der grinste und zwinkerte Max verschwörerisch zu.
„Alles bestens, so wie es sein soll!“ War die kryptische Antwort. Max zwinkerte zurück.
Eigenartiges Verhalten von den beiden dachte ich, so als wenn zwischen ihnen eine Wette gelaufen ist und einer dem anderen zum Sieg gratulierte.
Ich schaute mich um und suchte Mimi, ich sah sie nicht. Wollten die beiden nicht zur sogenannten Spielwiese? Ich sah sie aber nicht, ich konnte auch nur einen Teil der Nische einsehen. Als ich dorthin gehen wollte, hielt mich Ricke zurück.
„Bleib hier, Jasmina, störe sie nicht,“ sagte Ricke leise. „Ich glaube, dass sie sich gerade etwas näher kennenlernen, wenn du verstehst was ich meine!“
Ich nickte, „alles klar, verstehe.“
„Ich muss jetzt was trinken,“ meldete sich Alex. „Wer kommt mit an die Theke? Ich gebe einen aus!“
„Na klar, du gibst einen aus! Aber immer nur dann, wenn es nichts kostet,“ regte Anne sich auf.
„Ich komm mit, darauf müssen wir anstoßen,“ erklärte sich Max bereit und zwinkerte Alex erneut zu.
Was zwinkern die sich nur ständig, zu überlegte ich und zog mir wieder mein Slip und das Kleid an. Auch die anderen suchten ihre Sachen zusammen und zogen sie über.
„Geht ihr mal, ich muss erstmal duschen,“ erklärte ich und zog den Reißverschluss an meinem Slip zu.
„Ich komme mit, tut uns bestimmt gut,“ schloss sich Anne an.
„Dann begleite ich euch, kann auf keinen Fall schaden, wieder einen klaren Kopf zu bekommen,“ stimmte Ricke mit ein.
Während Alex und Max durch den Vorhang verschwanden, richteten wir noch unsere Kleidung und machten uns anschließend auf den Weg zum Duschraum.
Als wir dort ankamen, verließ gerade ein Pärchen den Duschbereich, so dass wir den Raum für uns hatten. Vera hatte für alles gesorgt, Duschgel, Shampoo und Spülung standen zur Verfügung, genauso wie Bodylotion und Deos. Auch Handtücher und große Badetücher waren in ausreichender Menge in ein Regal gestapelt. Für die gebrauchten Handtücher stand ein großer Korb in der Ecke. Die Kleidung konnten wir auf zwei verschnörkelte Metallstühle ablegen.
Weil nur zwei Duschen zur Verfügung standen, teilte ich mir mit Ricke eine. Anne stand bereits unter dem breiten Duschkopf und ließ sich das warme Wasser über ihren Körper laufen. Sie schloss ihre Augen und entspannte sich.
Ricke und ich mussten eng nebeneinanderstehen, damit wir beide etwas von dem Wasser abbekamen. Das ging natürlich nicht ohne uns zu berühren, „komm ruhig näher,“ flüsterte Ricke und zog mich an sich. „So ist es doch viel schöner! Ich möchte dich spüren, dich anfassen!“
Ich lehnte mich gegen sie, „besser so?“
„Oh ja, viel besser!“
Wir standen ganz ruhig, fast unbeweglich, unter der Regenwalddusche, das warme Wasser perlte über unsere Haut, ich fühlte, wie ich mich immer mehr entspannte. Ich schloss meine Augen und glaubte, mich unter einem Wasserfall stehend, von einer wilden Amazone umarmt. Sie presste sich gegen mich, ihre Hände glitten über meinen nassen Körper, streichelnd und erforschend. Ich fühlte sie auf meinem Rücken, auf meinem Po, sachte Berührungen ohne fordernden Druck, zärtlich. Sie legte ihre Hände auf meine Brüste, spielte vorsichtig mit meinen harten Türmchen. Ich ließ es geschehen, es war liebevoll und sinnlich. Ich fühlte die Berührungen überall gleichzeitig, eben noch auf meinem Bauch und auf dem Po. Aber auch auf dem Rücken und an meinem Busen. Hände glitten entlang meiner Hüfte zu den Schenkeln, zwischen meine Beine und über meinen Schoß. Wie konnte das sein? Überall gleichzeitig!
Ich öffnete meine Augen und sah rot, volles rotes Haar. Anne hatte sich leise zu uns geschlichen undihre Arme um uns gelegt. Fest umschlungen genossen wir die feuchte Vertrautheit. Unter dem Wasserfall war auch Platz für drei Amazonen. Wessen Finger waren es, die sich meiner Spalte näherten? Egal, ich stellte mich etwas empfänglicher hin und ließ es zu.
Unsere Dreisamkeit wurde jäh unterbrochen als sich plötzlich die Tür öffnete und ein Pärchen lachend hereinstürmte. Erschrocken lösten wir uns voneinander und schauten verschämt auf den Boden.
„Oh sorry, wir wollten nicht stören,“ entschuldigte sich die Frau. „Wenn wir das gewusst hätten, dann wären wir später…….“
„Alles gut,“ beschwichtigte Ricke. „Wir wollten uns sowieso gerade abtrocknen, ihr könnt direkt unter die Dusche.“
Wir trockneten uns schnell ab, zogen unsere wenigen Sachen an und überließen den beiden die Dusche. Wir gingen zur Theke um uns auch einen Drink zu gönnen.
Schon von weitem konnte man Alex und Max hören und sehen, offenbar waren sie nicht nur in launiger Stimmung, sondern hatten sich auch ordentlich an die alkoholischen Getränken gehalten.
Als wir nur noch ein paar Schritte hinter ihnen waren, hob Alex seine Stimme an, deute mit seinem Zeigefinger auf Max und redete auf ihn ein.
„Und du wolltest mir nicht glauben, dass ich die Lesbe rumkriege, dass ich sie ficken werde. Das waren leicht verdiente 100 Euro und Spaß hat es auch noch gemacht! Du hättest nicht wetten sollen, du weißt doch ganz genau, dass ich jede rumkriege, ob alt oder jung, hetero oder lesbisch, vollkommen egal!“ Alex schlug sich auf den Schenkel und lachte so laut, dass sich manche Gäste pikiert umdrehten.
Wie vom Donner gerührt blieb ich stehen, damit konnte ja nur ich gemeint sein. Mein Puls schoss in pathologische Sphären. Ich wollte mich schon auf ihn stürzen, als Max zu einer Antwort ansetzte,
„Meins du nicht, dass du schon genug hast,“ Max schaute sich unauffällig um. „Du hast die letzten fünf Gläser alle runtergestürzt, du bist hackevoll!“
„Wer bist du, meine verfluchte Mutter oder was,“ Speichel lief ihm aus dem Mundwinkel. „Du hast mir gar nichts, absolut gar nicht zu sagen!“ Schwerfällig erhob sich Alex von seinem Barhocker. „Damit du es nur weißt, ich gehe jetzt rüber und ficke die andere, die schlitzäugige Lesbe. Die braucht nur ´nen dicken Schwanz, dann isse wieder normal! Blöde Weiber!“
Kaum hatte Alex ausgesprochen, da stürmte eine kleine zierliche Person auf ihn los und schlug zweimal zu. Einmal mit dem Handballen unter die Nase und dann mit der Handkante gezielt gegen die Halsschlagader. Bevor Alex wusste was passiert war, sackte er bewusstlos und mit stark blutender Nase zu Boden, die Blutversorgung des Gehirns war unterbrochen.
„Du bist so ein mieses Arschloch,“ schrie die kleine zierliche Mimi den am Boden Liegenden an. Dann wandte sie sich mit wutverzerrten Gesicht Max zu und holte zum Schlag aus.
„Nicht Mimi,“ schrie ich. „Sie sind es nicht wert, dass du in Schwierigkeiten gerätst. Lass es gut sein!“
„Hau zu Mimi, er hat es nicht anders verdient,“ mischte sich eine wütende Stimme ein. „Wer 100 Euro auf, auf so was wettet, muss eine aufs Maul bekommen!“ Anne stellte sich empört vor Max und starrte ihn mit kalten Augen an.
Ich ging zu Mimi, nahm sie in den Arm und flüsterte, „du bist die Beste, die Beste, die ich mir wünschen kann!“ Ich gab ihr einen Kuss auf die Wange und zog sie von den anderen weg. Max wäre wahrscheinlich vor Scham im Boden versunken, schaute Anne nicht an und versuchte sich davonzuschleichen. Mimi machte einen Schritt zur Seite und versperrte ihm den Weg, „Du bleibst schön hier, du feiger Wicht!“ Mimi tat so als wenn sie zuschlagen wollte. Max machte einen ängstlichen Schritt zurück, stieß gegen den Barhocker und kam ins Straucheln. Nur mit Mühe konnte er sich auf den Beinen halten.
„Ihr scheiß Weiber,“ ertönte plötzlich die Stimme von Alex, der sich mühsam aufrichtete. „Ich werde euch anzeigen ihr Irren, wegen Körperverletzung zeige ich euch an,“ krächzte er. Er zeigte auf mich und schrie, „alles nur wegen dir du blöde Fotze. Hätte meine Cousine euch nicht eingeladen, wäre das alles nicht passiert! Du kannst dir schob mal einen Anwalt suchen, du….“
Weiter kam er nicht, mit einem gezielten Tritt zwischen die Beine brachte ich ihn zum Schweigen.Naja, richtig leise war er nicht!
„Was ist hier los,“ donnerte die Stimme von Vera durch den Raum. Augenblicklich herrschte Schweigen. Die umstehenden Gäste zogen sich murmelnd zurück, ein Großteil verließ den Raum nach draußen.
„Kann mir das mal jemand erklären! Warum liegt Alex da blutend am Boden und hält sich die Eier? Max, ich warte auf eine Erklärung!“
Wie ein Häufchen Elend versuchte Max eine Antwort zu geben, brachte aber keinen vernünftigen Satz heraus.
Anne stellte sich neben Vera und erklärte ihr mit ruhigen Worten das Geschehene. Vera hörte konzentriert zu und trat dann hinter die Theke, wo sie einen verdeckten Knopf betätigte. Augenblicklich später erschien Bodo, ihr Assistent.
„Bodo, würdest du bitte die beiden Herren hinausbegleiten und dafür sorgen, dass sie das Haus und das Grundstück verlassen. Besondere Höflichkeit ist nicht notwendig.“
Bodo nickte und sorgte dafür, dass Alex mehr schlecht als recht wieder auf die Beine kam. Dann forderte er Max mit einer finsteren Mine auf vorzugehen. Breitbeinig folgte ihm Alex. Als sich hinter ihnen die Tür schloss, drehte sich Vera zu uns um.
„Hättet ihr das nicht anders klären können, musste das ausgerechnet hier vor allen Gäste geschehen?“
„Ja, musste es,“ antwortete ich aufgebracht. „Wie hättest du denn reagiert, wenn es dich getroffen hätte?“
Betreten schaute Vera zu dem Blutfleck auf dem Teppich.
„Naja, vielleicht hätte ich ihnen die Schwänze abgeschnitten!“
Nach einem ungläubigen Schweigen fielen alle noch Anwesende in ein spannungslösendes Gelächter ein.
„Was, wenn die euch anzeigen,“ fragte Vera besorgt.
„Das können sie gerne machen,“ antwortete ich lakonisch. „Ich bin Anwältin. Auf das Verfahren würde ich mich freuen. „Mann“ sollte nicht den Fehler machen, sich die falschen Gegnerinnen aussuchen!“ Vera schaute mich konsterniert an. Wahrscheinlich dachte sie bereits darüber nach, was das alles für ihren doch so guten Ruf bedeuten könnte.
Nach diesem Vorfall wollten wir auf garkeinen Fall länger ihre Gäste sein. Wir verabschiedeten uns, holten unsere Mäntel und schlossen das Kapitel „Villa im Park“.
Ich lehnte mich zu Mimi, nahm sie in den Arm und schaute ihr in die Augen.
„Du bist meine Heldin!“
Mimi drückte eine Träne weg und gab mir einen zärtlichen Kuss.
„Übrigens, woher kannst du das, ich meine das mit der Handkante und so?“
„Das ist wieder eine andere Geschichte!“
Lachend gingen wir nach Hause.
Tschüss und Ende! Vielen Dank fürs Dranbleiben!
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