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Die Schwesternschaft, 5/8 (fm:Sonstige, 4558 Wörter) [4/4] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Mar 22 2026 Gesehen / Gelesen: 368 / 285 [77%] Bewertung Teil: 9.50 (12 Stimmen)
Quälende Gedanken, wie geht es weiter?

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© Jassi Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

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Keuchen. Es muss ein heißer Traum, ein feuchter Traum gewesen sein, zumindest hast du sehr zufrieden ausgeschaut.“

„Du spinnst, das hätte ich doch gemerkt,“ antwortete Jasmina kaum hörbar und spürte die Hitze, die ihr in den Kopf stieg und sie erröten ließ. Wusste sie doch, dass Sabrisse nicht ganz falsch lag und ihre erträumte Lust noch nicht verflogen war. Sie war froh sich für das Sweatshirt entschieden zu haben, weil sonst ihre steifen Nippel zu sehen gewesen wären. „Und du, was hast du gemacht während du mich wie eine Spannerin beobachtet hast?“ Jasmina schaute sie provozierend an und richtete den Blick zwischen ihre Beine.

„Was glaubst du wohl?“ gluckste Sabrisse, „ich habe es dir nachgemacht und dabei gedacht, wie schön es wäre, wenn es deine Finger wären, die über meine Klit streichen und sich meiner Pussy bemächtigen. Waren sie aber leider nicht!“

„Huch, was bist du doch für ein böses Mädchen, du masturbierst in meinem schönen Sessel und denkst dabei an mich! Schämst du dich nicht?“

„Nein, ganz und gar nicht, ich bedaure nur, dass du mir dabei nicht zugeschaut hast, es hätte dir bestimmt gefallen! Ich war so richtig schön feucht und meine Muschi einladend offen. Es hätte dir bestimmt Spaß gemacht.“

„So wie du gerade rumhampelst, vermute ich mal, bist du immer noch feucht und geil, oder?“

„Ja, ich fühle mich in einer erregten Stimmung, das muss ich zugeben, und ich mag diesen Zustand der körperlichen Sehnsucht, Sehnsucht nach Erfüllung. Meine Nase sagt mir, dass du dich auch dieser Sinnlichkeit näherst. Du spürst es in deinem Schoß, nicht wahr? Er möchte berührt, gestreichelt werden…..“

„Vielleicht, vielleicht hast du recht. Selina hat mir verraten, dass Feyn triebgesteuert sind, aber hat vergessen zu erwähnen, dass Hexen nicht anders sind! Auch sie folgen ihrem Trieb, ihrer Neigung bei Lust und Gelegenheit Sex mit Hexen oder anderen Kreaturen zu haben. Egal ob mit Mann oder Frau. Das ist faszinierend!“ In sich hinein lächelnd ging Jasmina zu dem Lichtschalter und dimmte das warme Licht etwas heller. Dann drehte sie sich wieder um und schaute Sabrisse in die braunen Augen, in denen sie die Gier erkennen konnte. „Zieh dich aus,“ befahl sie, „zeig mir, was ich vorhin nicht sehen konnte! Du möchtest doch, dass ich dir zuschaue.“

Sabrisse war für einen kurzen Moment überrascht, fing sich aber sofort wieder und ließ ein leises Schnurren hören, „Wie wäre es mit etwas musikalischer Untermalung und einem Glas Rotwein?“

Grinsend holte Jasmina ein zweites Glas aus dem Schrank und schenkte von dem Primitivo ein, dann griff sie nach ihrem Handy und suchte in der noch geöffneten Musik-App nach geeigneten Songs. Kurz darauf erklang die leise Stimme von Lauryn Hill mit „Can’t Take My Eyes Off Of You“. „Na, wenn das nicht der passende Song ist! Fang an, zeig mir wie scharf du bist!“

Sabrisse holte sich den Rotwein, stellte das Glas auf den kleinen Beistelltisch neben dem Sessel ab und wandte sich wieder Jasmina zu, die es sich in dem zweiten Sessel bequem gemacht hatte. Sie schauten sich beide in die Augen, ein Lächeln huschte über ihre Gesichter, als Sabrisse begann, ihre Hüften im Rhythmus der Musik zu bewegen. Langsam begann sie ihre Bluse von oben nach unten aufzuknöpfen. Mit jedem geöffneten Knopf kam mehr von ihrer samten Haut zum Vorschein, dort, wo die Bluse leicht auseinanderklaffte, konnte Jasmina die Ansätze ihrer festen Brüste erkennen. Noch halb verdeckt aber doch sichtbar. Als der letzte Knopf geöffnet war, schaute Jasmina auf den flachen Bauch, den süßen Bauchnabel und auf den Bund ihrer Jeans, die tief auf den sich bewegenden Hüften saß. Aufreizend langsam streckte Sabrisse ihre Arme zur Seite, so dass sich ihre Bluse weit öffnete und sie ihre wunderschönen Brüste zeigte, die von dunklen Brustwarzen gekrönt waren. Wie um sie zu verstecken, legte Sabrisse ihre Hände auf die beiden Hügel und begann sie zu streicheln. Sie spreizte die Finger und Jasmina konnte erkennen, dass ihre Brustwarzen hart geworden sind und sich zwischen die Finger schoben. Langsam glitten ihre Hände an ihrem Körper nach unten umkreisten mit den Fingern ihren Bauchnabel und tauchten dann in den Bund ihrer Hose ein.

Jasmina verfolgte den Striptease mit großen Augen und zunehmender Erregung, Sabrisse hatte eine traumhafte Figur und einen Busen zum Verlieben, der aber zu ihrem Leidwesen zum Teil wieder von der Bluse bedeckt wurde. Sie folgte den weiblichen Linien bis zum Bauchnabel und weiter zu ihren Händen, deren Finger im Bund der engen Jeans eingetaucht waren. Jasmina stellte sich vor wie sie sich zu dem Höschen vortasteten und fast den sanften Hügel erklommen. Vielleicht berührten sie ja ihr Dreieck, dessen Spitze den Weg wies. Ohne Sabrisse aus den Augen zu lassen, legten sie ihre Hände in den Schoß und drückte sie gegen ihre pulsierende Mitte. Komm schon, dachte Jasmina, zieh endlich deine verfluchte Hose aus und zeig mir deine feuchte Möse. Sie musste schlucken, weil sie Möse dachte, aber nie auf die Idee käme es laut zu sagen. Scheiße, warum eigentlich nicht, das hört sich doch irgendwie so schön verrucht, ja schmutzig an!

Als wenn Sabrisse ihre Gedanken lesen konnte, zog sie ihre Finger aus dem Bund der Jeans und öffnete lächelnd den silbernen Knopf über dem Reißverschluss. Lauryn Hill ist mittlerweile bei „Everything is Everything“ angekommen. Alles, zeig mir alles!

Jasmina wurde heiß von der Vorführung oder der Verführung, wie auch immer, dieser private Strip machte sie jedenfalls tierisch an. Längst hatte sie sich von ihrem Sweatshirts verabschiedet und massierte mit einer Hand ihre Brüste und mit der anderen strich sie über den dünnen Stoff ihres Slips. Die Schlabberhose hing ihr verwurschtelt in der Kniekehle.

Aufreizend langsam zog Sabrisse den Zipper des Reißverschlusses nach unten, Zentimeter für Zentimeter, bis die weiße Spitze ihres Tangas zu sehen war. Mit einer mehr als lasziven Bewegung schob sie die Hose über ihre Schenkel nach unten und stieg graziös aus ihr heraus. Was für ein Anblick, Jasmina starrte auf den kleinen dunklen Fleck, der sich über Sabrisses Spalte abzeichnete. Oh Gott, sie ist so heiß, sie ist so verflucht heiß!

Sabrisse bewegte ihre Hüfte während eine Hand in ihrem Tanga verschwand und sich über ihre Muschi wölbte. Ein leises Schnaufen entfuhr ihrer Kehle als ein Finger ihre Klitoris fand und sie leicht drückte. Ihre Hand bewegte sich schneller, rieb über ihre feuchte Muschi und schob das bisschen Stoff nach unten, bis es wie von selbst auf ihren Füßen landete. Mit einer anmutigen Bewegung ihres Fußes schob sie das zarte Stück Stoff zur Seite. Jasmina konnte sie sehen, sie sah ihre glänzende Pussy, sie sah, wie Sabrisse ihre Hand über sie legte und sich heftig rieb. Jasmina strampelte ihre ausgebeulte Hose nach unten und schubste sie energisch von sich. Kaum saß sie wieder richtig in ihrem Sessel, schob sie ihre Hand unter den Stoff des Slips und tauchte förmlich in ihre Nässe ein. Ihre Schamlippen waren geschwollen und öffneten den feuchten Zugang in ihr Inneres. Der Slip stört, schnell flog er der Hose hinterher! Nackt und bis an die Haarspitzen erregt lag Jasmina mehr als das sie saß und verfolgte jede Bewegung von Sabrisse.

Mit gespreizten Beinen stand Sabrisse vor Jasmina und beobachtete sie, während eine Hand auf ihren Brüsten lag und die andere sich zwischen ihren Schenkeln bewegte. Als Jasmina ein Bein über die Lehne des Sessels legte und ihre Muschi fast obszön zur Show stellte, blieb ihr fast die Luft weg. Schnaufend atmete sie die von Erregung und weiblichen Düften geschwängerte Luft ein. Ihr Blick folgte dem ausgestreckten Finger Jasminas wie er sich langsam von der Klitoris löste und sich durch die feuchte Spalte zu dem einladend offenen „Tor“ bewegte. Ohne zu zögern tauchte der Finger in die Nässe ein, verharrte kurz und glitt dann tief in das Lustzentrum hinein. Ein Stöhnen begleitete jede Bewegung.

Wie von einem Magneten angezogen machte Sabrisse zwei kleine Schritte auf Jasmina zu und ergötzte sich an deren erregten Fingerspiel. Sie lauschte auf das schmatzende Geräusch, als sich nun zwei Finger den Weg bahnten und Jasmina antrieben. Sabrisse stellte ein Bein auf die Sitzfläche des Sessels und präsentierte sich herausfordernd nah. Jasmina zog ihren Duft tief ein, füllte ihre Nase mit dem, was die Hexe ihr anbot. Ohne Jasmina aus den Augen zu lassen, legte Sabrisse ihre Hand auf die pulsierende Muschi und füllte sie ebenfalls mit zwei Fingern aus, die sie mit ihrem Liebesmuskel fest umschloss. Sie passten ihre Bewegungen an, stießen in sich hinein, glitten fast wieder raus um sofort wieder in sich zu versinken. Irgendwann wurden die Bewegungen von Sabrisse langsamer und ihre schmierigen Finger verließen die warme Höhle. Sie beugte sich leicht nach vorne und hielt Jasmina beide Finger verführerisch lächelnd vor den leicht geöffneten Mund. Jasmina verstand, sie fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und dann über die beiden feuchten Finger. Ihr Mund umschloss die Finger, saugte an ihnen, leckte sie genüsslich ab und sie schmeckte Sabrisses Würze, schmeckte ihre Leidenschaft!

Sabrisse entzog sich Jasminas Mund und ging rückwärts, ohne den Blick von Jasmina zu wenden, zu ihrem Sessel. Sie nahm die gleiche Position wie Jasmina ein, so dass sich gegenseitig beobachten konnten, wie sie sich gemeinsam befriedigten. Ohne Hast, ohne Eile aber mit sehr viel Lust, die sich nach einiger Zeit Weg bahnte und beide ihren Höhepunkt erreichen ließ. Ohne Rücksicht auf irgendjemanden oder auf die Zeit füllten ihre Lustschreie und ihr Stöhnen den Raum aus; nur Lauryn Hill begleitete sie auf ihren Weg, „Killing Me Softly“. Mit einem zufriedenen Lächeln schloss Jasmina ihre Augen und lauschte der Musik. Als sie die Augen wieder öffnete, stand Sabrisse vor ihr, bereits angezogen, „Es ist spät, ich sollte gehen, sonst kommst du noch vollkommen übermüdet ins Büro „Juniorpartnerin,“ kicherte sie. „Ich zeige dir aber noch wie du das Portal nutzen kannst, komm mit.“ Nackt wie sie war, folgte Jasmina Sabrisse zu der rückwärtigen Wand, wo auch der Schrank stand. Vor einem Kunstdruck von Andy Warhols „Merylin Monroe“ blieb Sabrisse stehen und hielt ihr einen gefalteten Zettel hin. „Auf dem Zettel steht der Zielcode, den du eingeben musst,“ mit diesen Worten schob sie den gerahmten Kunstdruck etwas zur Seite und legte ein kleines mit Runentasten belegtes Eingabefeld frei. „Du musst die Runen, die auf dem Zettel stehen hier in der richtigen Reihenfolge, dann öffnet sich das Portal, und du gehst einfach ohne zu zögern hinein. Wenn du im Portal bist, schließt es sich hinter dir und es öffnet sich auf der anderen Seite. Dort verlässt du das Portal und befindest dich hinter Mauer unseres Geländes,“ sie zwinkerte Jasmina zu, „vorher solltest du dir aber unbedingt etwas anziehen!“ „Natürlich,“ grunzte Jasmina, „ha, ha, wie komisch!“ „Ich schlage vor, mit der Benutzung des Portals noch so lange zu warten, bis deine Magie erweckt wurde und du weißt, wie sie zu nutzen ist. Sicher ist sicher!“

„So, ich verschwinde jetzt! Und danke für die schöne Stunde,“ Sabrisse beugte sich zu Jasmina und gab ihr einen schnellen Kuss und einen Klatsch auf den Po. Grinsend gab sie den Code ein und dort wo eben noch die Wand war, erschien ein dunkles Etwas, ein nebliger kleiner Raum, in den Sabrisse hineintrat. Kaum dass sie drin war, schloss sich der Raum und Jasmina stand mit offenen Mund und dem Zettel in der Hand wieder vor ihrer Wohnzimmerwand. Ganz automatisch richtete sie den Kunstdruck wieder in die korrekte Position aus.

Es war eine kurze Nacht, die hinter Jasmina lag, kurz aber intensiv und magisch! Sie benötigte für ihre Morgentoilette länger als sonst, um die Müdigkeit aus ihrem Gesicht verschwinden zu lassen. Letztlich war sie mit ihrem Erscheinungsbild zufrieden und gönnte sich noch schnelles Frühstück, bevor sie mit ihrem Museumsstück von Fahrrad zur Kanzlei fuhr. Dort, wo sie normalerweise ihr Fahrrad festkettete, versperrte ein auf dem Gehsteig abgestellter grauer Audi Q 45 e-tron die Möglichkeit, an die Fahrradhalterung zu gelangen. Leise fluchend lehnte Jasmina den Drahtesel an die Hauswand und legte ihm über Rahmen und Hinterrad das Schloss an. Noch beim Betreten der Kanzlei war sie über die Rücksichtslosigkeit des Audi-Fahrers, es war bestimmt ein Mann, verärgert und ging schnurstracks in ihr Büro. Astrid bekam nur ein knappes „Morgen“, dann war ihre Bürotür zu. Während sie die eingegangenen Mails abrief und nach Dringlichkeit sortierte, ploppte eine interne Nachricht auf dem Bildschirm auf: „Nachricht von Astrid Wagner“. Jasmina öffnete die Nachricht: „Schlecht geschlafen??“ Mehr nicht. Jasmina musste grinsen, als sie die Frage las, wusste sie doch, dass sie vorhin fast wortlos an ihr vorbeigestürmt war. Sie stand auf, verließ das Büro und ging zu dem Kaffeeautomaten, der hinter Astrids Schreibtisch stand. „Auch einen,“ fragte sie und griff wie selbstverständlich zu einer zweiten Tasse. Astrid antwortete mit einem knappen „Ja“. „Sorry,“ begann Jasmina und drückte auf die Cappuccino-Taste. „Ich war etwas verärgert.“ „Und wieso?“ Jasmina reichte Astrid den Cappuccino und drückte für sich auf die Kaffee-Crema-Taste, „Unten steht so ein dicker Protz-Audi auf dem Bürgersteig direkt vor den Fahrradständer, so dass ich mein gutes Stück nicht anketten konnte. Das hat mich tierisch genervt und außerdem habe ich nicht gut geschlafen.“ Astrid schaute hoch und verzog ihre Augenbrauen, „Es gibt Schlimmeres, du kannst doch dein Fahrrad woanders hinstellen.“ „Habe ich ja dann auch getan,“ grummelte Jasmina. „Es lehnt jetzt verschlossen an der Hauswand.“ „Na siehst du, dann ist doch alles gut,“ antwortete Astrid aufmunternd. „Ach, übrigens die Hagedorn hat sich schon sehr früh bei mir gemeldet, du möchtest doch bitte bei ihr vorbeikommen und etwas abholen. Was wollte sie mir nicht verraten, hast du eine Ahnung?“ „Nein, absolut nicht,“ entgegnete Jasmina nachdenklich. „Ich werde später mal bei der Kratzbürste vorbeischauen. Die nächste Stunde muss ich mich um andere Sachen kümmern, da sind ein paar Mails in meinem Posteingang, die ich beantworten sollte.“

Jasmina zog sich noch einen Kaffee und verschwand mit der Tasse in der Hand und einem Lächeln in Richtung Astrid in ihrem Büro. Natürlich war das angebliche Beantworten von Mails eine Ausrede, sie wollte nur nicht am frühen Morgen mit der Hagedorn aneinandergeraten. Außerdem brauchte sie noch etwas, um die Müdigkeit abzuschütteln. Nach gut einer Stunde hatte Jasmina dann doch ein paar Rückfragen von Mandanten beantwortet und entschloss sich in die obere Etage, zum Vorzimmer von Thomas Hagen zu gehen, um das abzuholen, was dort für sie liegen soll.

Jasmina klopfte kurz aber kräftig an die Tür zum Vorzimmer, öffnete sie sofort und trat in den Raum.

„Herr Gott, müssen sie hier so hereinstürmen, sie haben mich ja zu Tode erschreckt,“ wurde sie von Frau Hagedorn angefahren.

„Dafür sehen sie aber noch ziemlich lebendig aus,“ konterte Jasmina. „Mir wurde ausgerichtet, dass sie etwas für mich hätten, was soll das sein?“

Pikiert darüber, dass sich Jasmina nicht bei ihr für das forsche Auftreten entschuldigte, zog Frau Hagedorn eine Schublade ihres Schreibtisches auf und entnahm ihr einen großen Umschlag, „Herr Hagen hat mich gebeten, ihnen das hier zu geben und darauf zu achten, dass sie dafür unterschreiben,“ mit diesen Worten schüttete sie den Inhalt des Umschlags auf die Tischplatte.

„Was ist das,“ wollte Jasmina wissen und trat einen Schritt näher an den Schreibtisch heran.

Frau Hagedorn musterte Jasmina mit einem herablassenden Blick bevor sie antwortete, „Wie sie unschwer erkennen können sind das zwei Autoschlüssel für einen Audi und die dazugehörigen Zulassungsbescheinigungen Teil I und II. Des Weiteren sehen sie hier,“ die Hagedorn nahm ein formell aussehendes Schreiben in die Hand und hielt es hoch, „ein Übernahmeprotokoll, das sie unterschreiben müssen.“

„Warum sollte ich dafür unterschreiben, „hakte Jasmina nach, obwohl sie sehr wohl wusste, dass es sich um die Übergabe ihres, von Thomas Hagen versprochenen, Firmenwagen handelt. Sie schaute Frau Hagedorn fragend an.

„Weil dieser Audi ihr Geschäftswagen sein wird,“ antwortete die Hagedorn ärgerlich und hielt Jasmina einen Werbekugelschreiber entgegen. „Ich weiß allerdings nicht, warum ausgerechnet sie einen Firmenwagen bekommen sollen. Die stehen doch nur den Partnern zur Verfügung.“

Jasmina trat an den Schreibtisch heran, ignorierte den angebotenen Kugelschreiber und entnahm der Innentasche ihres Blazers einen eleganten Montblanc Kugelschreiber, den sie von ihrem Vater, Adoptivvater, zum bestandenen zweiten Staatsexamen geschenkt bekommen hatte. „Oh doch, Frau Hagedorn, das wissen sie ganz genau! Sie haben doch mein Zusammentreffen mit Herrn Hagen und den Partnern live mitbekommen!“ Jasmina machte eine kurze Pause und sah, dass die Hagedorn etwas antworten wollte. Bevor die aber einen Ton hervorbringen konnte, sprach Jasmina weiter. „Die Gegensprechanlage war eingeschaltet und sie haben hier an ihrem Schreibtisch jedes Wort mitbekommen! Das kleine rote Lämpchen hat die ganze Zeit geleuchtet. Mag sein, dass die drei Herren es nicht bemerkt hatten, ich aber schon!“

„Das, das ist ja unerhört, wollen sie mir etwa unterstellen ich hätte gelauscht,“ ereiferte sich die Hagedorn mit überschlagender Stimme. „Wenn die Anlage an war, hatte ich nichts damit zu tun, das muss ein Versehen der Putzkraft gewesen sein, die morgens im Büro von Herrn Hagen war.“

„Natürlich, deswegen war sie auch noch am Nachmittag eingeschaltet, nicht wahr? Und sie, die Korrektheit in Person, haben das nicht bemerkt? Sie sollten mal von ihrem hohen Ross herunterkommen Frau Hagedorn und nicht immer so tun, als wenn sie hier die Gralshüterin wären und tun und lassen können was sie wollen! Vielleicht wäre es auch klug mal darüber nachzudenken, welche Position ich möglicherweise in zwölf Monaten hier einnehmen könnte.“

Frau Hagedorn hatte ihren Blick gesenkt und sah aus, wie ein kleines Kind, das in der Schule beim Abschreiben erwischt wurde. Sie schluckte und deutete auf das Formular vor ihr, „Wenn sie jetzt bitte unterschreiben würden, Frau Behrens, dann steht ihnen das Fahrzeug zur Verfügung. Die Zulassungsbescheinigung Teil II und einen Schlüssel werden hier im Stahlschrank hinterlegt.“

Jasmina nahm das Formular, las es schnell durch und unterschrieb mit ihrem Kugelschreiber. Ohne auf eine Reaktion zu warten nahm sich Jasmina einen der Funkschlüssel und den Teil I der Zulassung, „Wo befindet sich der Wagen?“

„Vor dem Haus, der Mitarbeiter des Autohauses hatte ihn schon sehr früh direkt vor der Tür abgestellt. Ich soll ihnen auch von Herrn Hagen ausrichten, dass einen Parkplatz im Hof nutzen können. Die Nummer vier ist für sie reserviert.“ Während sie Jasmina informierte, öffnete sie eine Schreibtischschublade und entnahm ihr eine Plastikkarte. „Bevor ich es vergesse, die Karte soll ich ihnen auch aushändigen, es handelt sich um eine e-Tankkarte, die sie zum Laden nutzen können. Es wird dann über die Kanzlei abgerechnet.“

Na geht doch dachte sich Jasmina und wollte das Büro verlassen. An der Tür drehte sie sich nochmal um, „Vielen Dank Frau Hagedorn und auf gute Zusammenarbeit!“

Bevor die Hagedorn antworten konnte, hatte Jasmina das Büro schon verlassen.

Lässig den Audi-Schlüssel um ihren Zeigefinger kreisend, betrat Jasmina das Zimmer von Astrid und grinste sie mit einem Siegerlächeln an, „Na, was sagst du dazu, ich habe einen Geschäftswagen plus e-Tankkarte zur alleinigen Nutzung und einen reservierten Parkplatz im Hof,“ informiert sie Astrid aufgeregt. „Jetzt müssen wir uns nur noch kennenlernen, der Wagen und ich. Es ist ein Audi, der unten vor der Tür stehen soll.“

„Gratuliere, Jasmina Behrens, Junior-Partnerin der Kanzlei Hagen & Partner,“ jubelte Astrid und schenkte Jasmina eine ehrliche Umarmung. „Du kannst ja mal aus dem Fenster schauen, der Wagen muss ja dann direkt vor unserer Nase stehen,“ schlug Astrid vor und hatte schon ein Fenster geöffnet. „Da steht so ein dickes, graues Schiff, direkt auf dem Gehsteig bei den Fahrradständern, schau mal,“ drängte sie Jasmina.

„Bei den Fahrradständern,“ fragte Jasmina nach und öffnete das zweite Fenster. „Das gibt’s doch gar nicht, der Graue da, über den habe ich mich heute Morgen doch so geärgert, weil ich mein Fahrrad nicht anketten konnte.“

„Drück mal auf deinen Schlüssel, wenn er aufgeht, ist es deiner,“ forderte Astrid Jasmina auf.

Jasmina holte den Schlüssel hervor und drückte auf die Taste mit dem „offene Tür-Symbol“. Der Wagen reagierte mit mehrmaligen aufleuchten der Blinker. „Tatsächlich,“ schnaufte Jasmina, „das ist mein neuer Audi! Dann gehe ich mal runter, stelle mich vor und fahre ihn auf den Hof, damit er dort nicht mehr stört,“ kicherte Jasmina und schloss das Fenster.

„Abschließen Jasmina!“

„Ja doch, mach ich schon.“ Jasmina öffnete noch mal das Fenster und drückte auf eine Taste. Es öffnete sich die Heckklappe.

„Mensch Jasmina guck doch auf welche Taste du drückst! Da haste aber Glück gehabt, dass keiner hinter dem Auto stand.“

„Okay, zweiter Versuch.“ Jasmina schaute auf den Schlüssel und betätigte die „Tür zu“ Taste. „So jetzt aber, wenn mich jemand sucht, ich freunde mich mit dem Wagen an.“ Schnell holte sie aus ihrem Rucksack noch ihre Brieftasche mit dem Führerschein und verschwand durch die Tür. Astrid schaute ihr grinsend hinterher.

Nachdem Jasmina den SUV vom Strafzettel gefährdeten Bereich runtergefahren - er hatte Gott sei Dank ein Automatikgetriebe - und ihn auf den Kanzleiparkplatz Nr. 4 gestellt hatte, machte sie sich im Schnelldurchgang mit dem Wagen vertraut, so dass sie zunächst ein rudimentären Überblick von ihm hatte. Ausgestattet war der Wagen mit allem, was der Sicherheit wie auch dem Fahrkomfort diente. Was das im Einzelnen bedeutet, sollte ihr später die Bedienungsanleitung von Audi sagen, die sie im Handschuhfach gefunden hatte.

Bis auf ein paar Telefonate und das Diktieren zweier Schreiben an Mandanten verbrachte Jasmina einen ziemlich ruhigen Tag und konnte sich deswegen mit der Bedienungsanleitung vertraut machen. Bei all der verbauten Elektronik kam sie zu dem Schluss, dass es sich bei dem Fahrzeug im Prinzip um einen Computer auf vier Räder handelte. Hoffentlich ist er nicht so anfällig wie das letzte Notebook, das sich vor einem halben Jahr verabschiedet hatte sinnierte Jasmina.

Am Nachmittag rief Thomas Hagen bei ihr an und erkundigte sich, ob denn mit der Fahrzeugübernahme alles zu ihrer Zufriedenheit gelaufen sei und betonte, dass er den Besitzer des Autohauses über das Golfen kennengelernt hatte. So war es möglich, ein Lagerfahrzeug mit entsprechender Konfiguration zu bekommen. Auch der Leiter der Zulassungsstelle war sehr entgegenkommend. Bevor Hagen noch weiter ausschweifen würde, bedankte sich Jasmina mit ausgesuchter Höflichkeit bei ihm und gab vor, ein Gespräch auf einer anderen Leitung annehmen zu müssen.

Jasmina verlegte ihren Feierabend etwas nach vorne und verließ das Büro bereits um 16:30 Uhr, sie wollte noch ein wenig mit dem Audi kreuz und quer durch die Stadt fahren, sich an ihn gewöhnen. Ihr Fahrrad hatte sie vorsichtshalber nach hinten in den Hof gebracht, nicht dass es noch gestohlen wurde. An diese Gefahr glaubte sie zwar nicht wirklich, dafür war ihr treues Gefährt einfach zu alt, zu rostig und technisch auf dem Stand des letzten Jahrtausends.

Nachdem Jasmina eine gute Stunde planlos durch die Stadt gefahren war, stellte sie den Wagen in der Nähe des Rüdesheimer Platzes ab und ging zu einem kleinen Lokal, das für ihre hervorragenden Flammkuchen bekannt war. Der Gedanke, dass sie in dem Lokal vor gar nicht allzu langer Zeit einen sehr schönen Abend mit Mimi verbracht hatte, zauberte Jasmina ein Lächeln ins Gesicht. Schon beim Betreten des Lokals, spürte sie wieder diesen besonderen Charme, den es ausstrahlte. Bordeaux war der dominierende Farbton, zu dem die Bestuhlung aus dunklem Holz sich gut ergänzte. Klassische und moderne Stilelemente waren wunderbar auf einander abgestimmt. An den Wänden hingen moderne, schön gerahmte Landschaftsbilder. Zu ihrem Glück waren noch nicht alle Tische belegt und sie fand einen Zweiertisch ohne Reservierungs-Schild am Fenster mit Blick auf die vorbeiführende Straße. Bei dem herangeeilten Kellner bestellte Jasmina „Tartes flambeés Rue dˋY mit Räucherlachs, Blattsalat, Meerrettich, Zwiebeln und Crème Fraiche“ dazu wählte sie ein Glas „Cote du Rhone Madame Gigi“. Bei dem Gedanken an den neuen Wagen, nahm sich Jasmina vor, es bei einem Glas Rotwein zu belassen. Der Flammkuchen war ausgesprochen lecker und der Rotwein intensiv fruchtig, Jasmina war mit ihrer Wahl sehr zufrieden. Mit dem letzten Schluck gab sie dem Kellner ein dezentes Zeichen, dass sie zahlen wollte.

Gut gelaunt fuhr sie nach Hause und fand einen Parkplatz ganz in der Nähe ihrer Wohnung. Vermutlich werde ich bei der angespannten Parksituation in ihrem Stadtteil nicht immer diese Glück haben, dachte Jasmina und überlegte, ob sie sich nichtbesser nach einer Garage umschauen sollte. Aber auch die sind knapp und wenn man eine finden sollte in der Miete ziemlich teuer. Auf jeden Fall werde ich Ausschau halten, vielleicht habe ich ja Glück, sagte sie sich und ging die paar Schritte bis zu ihrer Wohnung.



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