Novembergewitter (fm:Romantisch, 3150 Wörter) | ||
| Autor: JoeMo619 | ||
| Veröffentlicht: Mar 26 2026 | Gesehen / Gelesen: 994 / 779 [78%] | Bewertung Geschichte: 9.54 (46 Stimmen) |
| Ein schweres Herbstgewitter stiftet eine neue Liebesbeziehung | ||
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Nord-Norwegen stationierten Bombern, synchronisiert mit Einsätzen von U-Booten und Schlachtschiffen wie der ‚Scharnhorst‘ oder später der ‚Tirpitz‘. In den Wintermonaten bekam der militärische Gegner noch einen Verbündeten: das Wetter. Die Fotographien von Handelsschiffen mit dicker Eisverkrustung, auf denen die Besatzungen unter schwierigsten Bedingungen mit Hacken und Pickeln die schwere Zusatzlast abschlugen, sprachen eine eigene Sprache. Ich hatte auf der Basis historischer Fotographien, die ich im speziellen Arctic-Convoy-Museum in Aultbea gesehen hatte, einige sehr ausdruckskräftige Bilder gemalt, die sich hervorragend verkauften.
Zwischen Laide und Aultbea gab es faktisch nur Natur. Ich hatte am Ortausgang von Laide das berühmte Rose Cottage und wenige Meilen weiter ein einsam gelegenes Forst-Croft-Cottage passiert, als das Unwetter mit Blitz und Donner seinen Höhepunkt erreichte. Ich fuhr angesichts der wolkenbruchartigen Regenfälle relativ langsam, erschreckte mich dann aber vollkommen, als bei einem weiteren hell leuchtenden Blitz plötzlich ein großer Hirsch mitten auf der Straße stand und mein Auto mit dummem Gesicht anschaute. Ich zog das Lenkrad nach links, um diesem mächtigen Hirsch auszuweichen, und geriet mit der linken Autoseite auf die tiefnasse Straßenbankette. Dann gab es kein Halten mehr und mein Kombi rutschte langsam, aber stetig in den wassergefüllten Straßengraben.
Ich war zum Stehen gekommen, der Aufprall im Straßengraben war so sanft gewesen, dass noch nicht einmal die Airbags ausgelöst hatten. Nach einer Schocksekunde, in der ich heftig durchatmend in meinem Fahrersitz saß, versuchte ich, noch den Rückwärtsgang einzulegen. Aber auf dem matschigen Untergrund des Straßengrabens drehten die Antriebsräder nur noch durch.
„So ein Mist“, regte ich mich auf. „Warum musste dieser blöde Hirsch bei diesem Sauwetter mitten auf der Straße stehen und mich dumm anglotzen?“ Ich schlug mit den Handflächen auf mein Lenkrad. Dann kramte ich mein Mobiltelefon aus meiner Handtasche und überlegte, welche Telefonnummer ich nun anrufen sollte. Ich brauchte ein paar Augenblicke, bis ich registrierte, dass mein Handy keine Netzverbindung hatte. Daraufhin regte ich mich zunächst ein zweites Mal auf, bis ich mit einem Seufzer hinter dem Lenkrad zusammensackte. „Und was mache ich jetzt? Dies ist der gottverdammt einsamste Ort, an dem man von der Straße abkommen kann. Und das mitten in einem Unwetter und in totaler Dunkelheit!“
Ich brauchte einige Zeit, bis ich mich soweit wieder im Griff hatte, dass ich meine Situation nüchtern analysieren konnte. „In dem Cottage vorhin brannte ein Licht und es stand ein Pick-up neben der Tür. Das ist also bewohnt“, sprach ich zu mir selbst. Ich wischte mit dem Handrücken die beschlagene Seitenscheibe klar und schaute hinaus. Es schüttete immer noch, ‚Cat and Dogs‘ wie die Briten zu sagen pflegen.
„Hilft nichts“, murmelte ich zu mir selbst. „Ich kann hier nicht die ganze Nacht im Auto sitzen, ohne nach Hilfe zu telefonieren. Ich muss zu dem Cottage laufen, vielleicht kann ich dort die normale Telefonverbindung nutzen.“ Ich griff nach hinten auf die Rücksitzbank, holte meine Winterjacke nach vorn, zog sie mit ein paar Verrenkungen an, setzte mir meine violette Mütze mit dem Sponsor-Aufnäher der ‚Cat-Protection‘ auf und holte die Taschenlampe aus dem Handschuhfach. „Dann wollen wir mal“, gab ich mir einen letzten Ruck, stemmte die Fahrertür schräg in die Höhe und stemmte mich aus meinem Auto.
Der Straßengraben war wirklich matschig und glatt. Ich rutschte als Erstes aus und tauchte regelrecht in das Matsch-Regengemisch im Graben ein, bis ich mich mit den Füßen an einem Rad abstützen und Halt finden konnte. Dann drückte ich mich aus dem Graben heraus. „So ein ausgesprochener Mist“, fluchte ich laut, denn ich war bereits vom Hals bis zu den Schuhen pitschnass und mit Matsch bedeckt. Trotzdem raffte ich mich auf und machte mich auf den etwa eine Meile langen Fußmarsch zum Forst-Croft.
Erleichtert stellte ich fest, dass ich beim Vorbeifahren richtig gesehen hatte. In einem zur Straße weisenden Raum brannte ein dimmriges und zugleich flackerndes Licht und neben dem Haus stand ein älterer Isuzu-Pick-Up-Truck.
Ich klopfte kräftig an die Haustür, hinter der ein Windfang die direkte Verbindung in das Cottage abschirmte. Trotzdem hörte ich nach wenigen Augenblicken Schritte und die augenscheinlich nicht verschlossene Haustür wurde geöffnet. Vor mir stand ein etwa einen Meter neunzig großer, kräftiger Mann mit graugesprenkeltem Haar und einem schneeweißen, kurz geschnittenen Vollbart. Er hatte eine Karbidleuchte in der Hand, die er in die Höhe hielt und mich damit anleuchtete. „Ja, bitte?“ sprach der Mann mit zurückhaltender Höflichkeit, dann registrierte er meinen bemitleidenswerten Zustand. „Oh mein Gott. Kommen Sie erst einmal rein.“ Er öffnete die Tür zum Vorbau weit, sodass ich eintreten konnte.
Unter mir bildete sich in Sekunden ein feuchter Fleck auf dem Steinfußboden des Vorbaus. „Ich bin mit meinem Auto eine Meile weiter in den Graben gerutscht. Ich musste einem riesigen Hirsch ausweichen, den ich nur aufgrund eines Blitzes überhaupt gesehen habe.“ Ich hob hilflos meine Hände in die Höhe. „Mein Mobiltelefon hat kein Netz, sodass ich keine Hilfe alarmieren konnte. Haben Sie ein funktionierendes Telefon hier?“
Der Mann lachte leise. „Normalerweise ja. Aber das Gewitter hat wohl irgendwo einen Volltreffer in unserer Stromversorgung gelandet. Der Strom ist vor einer halben Stunde ausgefallen. Und damit gehen hier weder Festnetz- noch Mobiltelefone. Licht und Wärme geben nur meine Karbidlampen und der große Ofen im Wohnzimmer.“ Er schaute mich noch einmal von oben bis unten an. „Sie sind total durchgenässt und voller Schlamm“, sagte er schließlich. „Sie müssen erst einmal raus aus ihren nassen Klamotten, sonst holen sie sich noch den Tod. Ziehen Sie die Jacke und die Schuhe aus und kommen Sie rein.“
Ich folgte seinem Wunsch und seiner Einladung. Sein Wohnzimmer war durch den großen Ofen an der Stirnseite gemütlich warm, durch die Doppelglastür des Ofens flackerte ein starkes Holzfeuer, was dem Raum eine behagliche Atmosphäre verlieh. „Ich bin Howard McIlroy“, stellte sich der Mann kurz vor und streckte seine Hand aus.
„Elizabeth Douglas, Malerin aus Gairloch“, stellte auch ich mich vor.
„Also, Liz“, musterte mich Howard erneut von oben bis unten. „Sie sind bis auf die Haut klatschnass. Ich schlage vor, sie ziehen sich komplett aus. Eine warme Dusche kann ich wegen des Stromausfalls nicht anbieten, aber Kaltwasser läuft, weil ich hier im Cottage natürlichen Wasserdruck habe. Wenigstens einen heißen Tee kann ich anbieten, das Wasser kann ich auf der Ofenplatte heiß machen. Ich gebe Ihnen meinen Bademantel, dann kommen Sie wieder hierher, setzen sich vor den Ofen und werden erst einmal wieder warm.“ Er ging in einen Nebenraum und kam mit einem aufklappbaren Wäscheständer zurück. „Und dann hängen wir ihre nassen Sachen hier auf und lassen den Ofen sein gutes Werk tun.“ Er klatschte in seine Hände. „Wie schön, dass man zur Not auch heutzutage ohne Strom auskommen kann. Wie in alten Zeiten, man muss nur darauf vorbereitet sein.“
Zwanzig Minuten später hatte ich Howards viel zu großen, aber flauschig weichen Bademantel um meinen nackten Körper geschlungen und saß mit einem heißen Becher Früchtetee in der Hand mit untergeschlagenen Beinen auf einem breiten Sessel, der mit mehreren Schafsfellen ausgesprochen gemütlich ausgestattet war. Howard saß auf dem zweiten Sessel neben mir und schaute wechselweise ins Feuer und mich an.
„Sie waren auf dem Heimweg, vermute ich?“
„Ja. Ich habe an der Verkaufsausstellung in Ullapool teilgenommen. War erfreulich erfolgreich.“
„Und was für Motive malen Sie?“
Howards Frage provozierte einen regelrechten Redefluss meinerseits. Er hörte aufmerksam zu, stellte zunächst ein paar einfache Fragen, dann aber eine ganz präzise: „Wie kommt eine Frau dazu, Marinebilder, erst recht mit Kriegsmotiven, zu malen? Landschaftsbilder kann ich mir gut vorstellen, aber Kriegsbilder?“
„Ich komme in der Tat aus der Landschaftsmalerei. Das Arctic Convoy Museum hat dann meine Neugierde geweckt, nachdem ich das Cottage in Gairloch nach meiner Scheidung gekauft hatte und hierher gezogen war. Ich habe mich dann mit den Betreibern des Museums intensiv unterhalten und dann probeweise zwei Bilder gemalt. Die habe ich vor zwei Jahren in Glasgow für den höchsten Preis verkauft, den ich bis dahin für eines meiner Bilder erzielt hatte.“ Elizabeth lachte. „Wenn man so will, hat mich das schnöde Verlangen nach guten Preisen motiviert. Von irgendwas muss man ja leben.“
„Eine ehrliche Antwort.“ Howard blieb eine Weile stumm und betrachtete Liz im flackernden Feuerschein des Ofens, der sich auf dem hellen Bademantel sehr schön abzeichnete. „Es soll die ganze Nacht so weiter stürmen und regnen. Wollen Sie meine Einladung annehmen und hier den Sturm im Warmen und Trockenen abwettern? Um ihr Auto können wir uns ohnehin erst morgen kümmern, wenn der Strom und die Telefone wieder funktionieren.“
Ich dachte einen kurzen Augenblick nach, dann nickte ich. „Vielen Dank. Das ist wirklich eine gute Idee.“
„Gut“, antwortete er. „Wollen Sie beim Tee bleiben? Oder kann ich Sie mit einem Rotwein erfreuen? Ich habe einen wirklich hervorragenden Wein hier. Wird von einem Freund in Südfrankreich angebaut, dem ich vor vielen Jahren mal finanziell geholfen habe. Seither bekomme ich jedes Jahr dreißig Flaschen, als Dividende sozusagen.“
„Zu Rotwein sage ich nicht nein. Der Tee und der Ofen haben mich soweit aufgewärmt, dass ich gerne umsteige.“
Howard stand auf, ging in die Küche und kam mit einer geöffneten Flasche und zwei wirklich edlen Rotweingläsern zurück. „Der Mann hat Niveau“, zuckte mir anerkennend durch den Kopf, erst recht, nachdem ich einen ersten Schluck von dem Rotwein gekostet hatte. Er schmeckte wirklich fantastisch und erzeugte sehr schnell eine wohlige innere Wärme.
Wir redeten zwei Stunden lang über Gott und die Welt und leerten nicht nur die eine Flasche, sondern auch noch eine zweite. Mir war jetzt wirklich warm geworden, eigentlich unglaublich in einem Haus ohne Strom und ohne funktionierende Heizung.
Die gemütliche Stimmung und die äußere wie innere Wärme in dem unverändert nur von Feuer und den Lampen erleuchteten Wohnzimmer ließen den viel zu großen Bademantel, der meinen nackten Körper umschlang, langsam aufgehen und mehr und mehr anziehende Einblicke geben. Zuerst bemerkte ich es selbst noch nicht einmal, aber ich ertappte Howard, wie er mich mit einem ganz bestimmten Blick musterte.
Ich weiß nicht, welcher Teufel mich ritt, aber plötzlich bekam ich Lust und ergriff die Initiative. Er war ein attraktiver, großer Mann, anscheinend ganz gut beieinander. „Gefällt Dir, was Du siehst?“ fragte ich ihn ohne Vorwarnung ganz direkt.
Howard fühlte sich im ersten Moment ertappt, aber dann grinste er. Ein ausgesprochen verführerisches Lächeln umspielte seine Lippen. „Ja. Das, was man sieht, sieht sehr appetitlich aus.“
Ich gab mir einen Ruck. Der ganze Abend war absolut surreal gewesen. Warum sollte es nicht auch surreal weitergehen? Ich stand auf, löste den Knoten des Bademantelgürtels und ließ mit einer durchaus lasziven Bewegung den Bademantel von meinen Schultern und meinen Armen auf den Boden rutschen. Ich präsentierte mich regelrecht splitternackt vor ihm. Unterstützt von einem provokanten Hüftkick streckte ich meine Hände zu ihm aus. „Dann komm und nimm mich in Deine Arme.“
Howard ließ sich nicht zweimal einladen. Er nahm mich in seine Arme und begann, mich nach allen Regeln der Kunst zu liebkosen. Ich brauchte keine zwei Minuten, bis ich spürte, dass auch meine Pussy unendlich viel Lust auf diesen Mann hatte. Ich war bereits gut angefeuchtet und begann, bei der ersten Berührung meiner Clit durch seine Fingerspitzen regelrecht auszulaufen.
„Das wird ein großer Spaß für uns beide werden“, flüsterte mir Howard ins Ohr. „Hier auf den Schafsfellen vor dem warmen Ofen oder im kalten Schlafzimmer?“
„Hier“, war meine knappe Antwort. „Ich sehe mir gern selbst bei der Liebe zu. Und das flackernde Feuer taucht uns in ein ganz besonderes romantisches Licht.“
Ich hatte mir nicht zu viel versprochen. Howard war ein ausgesprochener Künstler der französischen Liebe und brachte mich gleich zweimal mit Mund, Zunge und seinen Fingern zum Explosionspunkt. Mit abklingender zweiter Orgasmuswelle in meinem Bauch drehte ich den Spieß um und belohnte ihn mit einem kunstvoll in die Länge gezogenen Blaskonzert. Ich kann zwar keinen Schwanz Deep Throat aufnehmen, weil ich dann heftig Würgegefühle bekomme, aber meine Blas- und Leckkünste haben schon immer zu spritzigem Erfolg geführt. So auch diesmal. Nach unendlich lang sich anfühlender Zeit richtete sich Howard auf, griff mir fest in die Haare und spritzte mir laut stöhnend eine kräftige Ladung Sperma tief in Mund und Rachen. Ich ließ ihn gewähren, denn sein Sperma schmeckte erstaunlich gut.
Wir gönnten uns eine viertelstündige Pause, in der wir uns auf dem zusammengenähten Schafsfellteppich miteinander kuschelten. Dann waren wir beide wieder einsatzfähig. Diesmal wurde es heftiger. Howard nahm mich nicht nur doggy-style, sondern hob meinen Unterleib so weit wie möglich nach oben, während er sich in eine sicherlich anstrengende Hockstellung begab. Und dann vögelte er mich nach allen Regeln der Kunst durch, während er gleichzeitig meine Pobacken klatschend rosa färbte und mich dadurch noch zusätzlich animierte. Durch unsere vorherigen Orgasmen trefflich entspannt, hielten wir diesen Fick lange und absolut schweißtreibend durch. Dann kam zunächst ich mit einem lauten Schrei, anschließend pumpte mir Howard seine zweite Ladung tief in meine Pussy. Vollkommen außer Atem sackten wir auf dem Schafsfellteppich zusammen, kuschelten uns aneinander und sagten eine lange Zeit gar nichts.
„Danke“, küsste er mich schließlich auf die Wange. „Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Dich der Himmel zu mir geschickt hat.“
Ich lachte leise. „Und ich habe triefend nass das rettende Paradies gefunden.“ Ich drehte meinen Kopf so weit nach hinten, dass wir uns sehr lange küssten. Warm und feucht.
„Bleib hier liegen“, stand Howard schließlich auf. „Es sei denn, Du willst ins Bad. Ich hole in der Zwischenzeit meine Zudecke, damit wir nicht über Nacht anfangen zu frieren.“
Zehn Minuten später kuschelten wir unter einer wirklich gemütlichen Zudecke und hatten jeder ein Kopfkissen. Dann schliefen wir eng umschlungen ein.
Ich träumte wirklich wilde Träume. Einmal wachte ich sogar auf, weil ich im Traum in dem matschigen Straßengraben immer tiefer unter mein Auto rutschte und mich nicht aus dem Schlamm befreien konnte. Im Feuerschein des zusammenfallenden Holzfeuers betrachtete ich meinen spontanen Geliebten und strich ihm mit einer sanften Handbewegung über den Kopf. Er schlief weiter, quittierte aber die Streicheleinheit mit einem bärigen Brummen.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag ich allein auf dem Schafsfellteppich. Ich hörte es in der Küche klappern und ich roch frischen Kaffee. Dann stemmte ich mich hoch, fand den Bademantel an der Stelle, an der er am Vorabend auf den Boden gesunken war, und folgte dem Geruch und dem Klappergeräusch.
„Frühstück ist fertig“, grinste mich Howard breit an. „Und da ich einen Gasherd habe, konnte ich sogar ein richtiges Frühstück zubereiten. Strom haben wir immer noch nicht.“
Wir saßen im zögerlichen Morgengrauen beim Licht der Karbidlampe an seinem Esstisch und aßen Rührei mit Krabben und Pfannkuchen. Howards Kaffee war hervorragend. „Mit dem Kaffee kannst Du Tote aufwecken“, machte ich ihm ein Kompliment.“
„Den kaufe ich bei Dir in Gairloch. Dies kleine Café im Zentrum, was den alten Nepal-Wanderern gehört, hat eine eigene Röstung, die ich unübertroffen finde.“
Wir plauderten uns in den Tag hinein. Dann stellte ich fest, dass meine durchnässten Anziehsachen hervorragend getrocknet waren. Wenig später vermeldete ich meine Einsatzbereitschaft.
Howard und ich fuhren mit seinem Pick-Up-Truck, der eine starke Anhängerkupplung besaß, zu meiner Unfallstelle. Die Polizei hatte anscheinend meinen Unfall schon registriert, jedenfalls flatterte blau-weißes Absperrband um meinen Kombi herum. Howard erklärte mir, was ich zu tun hatte, während er mit seinem Allradantrieb mein Auto rückwärts aus dem Graben zog. Zehn Minuten später stand ich wieder mit allen vier Rädern auf der Straße. Es war augenscheinlich nichts beschädigt.
Wir verabschiedeten uns mit einer innigen Umarmung auf der Straße. Dann fuhren wir in entgegengesetzte Richtungen davon.
Dieses Novembergewitter, der auf der Straße stehende Hirsch und mein misslungenes Ausweichmanöver hatten Konsequenzen. Howard und ich wurden ein festes Liebespaar, auch wenn wir weiterhin zwei getrennte Wohnsitze hatten. Aber der Weg zwischen unseren Haushalten benötigte weniger als eine halbe Stunde Fahrzeit und wurde oft zurückgelegt.
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