Novembergewitter (fm:Romantisch, 3150 Wörter) | ||
| Autor: JoeMo619 | ||
| Veröffentlicht: Mar 26 2026 | Gesehen / Gelesen: 664 / 506 [76%] | Bewertung Geschichte: 9.59 (27 Stimmen) |
| Ein schweres Herbstgewitter stiftet eine neue Liebesbeziehung | ||
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Novembergewitter
© JoeMo1619 – März 2026 ff.
Vorwort: Ich liebe den großen Welthit ‚November Rain‘ von Gun’s and Roses; das Video zu dem Song ist eines der besten Musikvideos der Rockgeschichte. Der Hintergrund des Songs ist eine große Liebe, so groß, dass sie am Ende bis in den Tod führt. Ich möchte mit dieser kleinen Geschichte eine Art Kontrapunkt setzen. Bei mir führt das Novembergewitter in den schottischen Highlands mit seinem durchnässenden Regen nicht zum Tod, sondern zum Glück.
Die Hauptperson:
Elizabeth Douglas war bester Stimmung. Die vierzigjährige Künstlerin hatte in der großen Galerie in Ullapool an einer Verkaufsausstellung lokaler Künstler teilgenommen und dabei fast die Hälfte ihrer Bilder für gutes Geld verkauft. Sie hatte sich in den letzten Jahren durch die Konzentration auf Meeres- und Küstenlandschaftsbilder als auch schiffsbezogene Marinemalerei großbritannienweit einen Namen gemacht, der ihr neben eigenen Motiven, insbesondere der wilden Küstenlandschaft der schottischen Highlands und der vorgelagerten Hebrideninseln, eine Menge Kommissionsaufträge für Marinemotive eintrug. Endlich konnte sie in ihrem Cottage in Gairloch an der schottischen Nordwestküste von den Einnahmen ihrer Malerei leben und musste sich nicht mehr mit Nebenjobs in der örtlichen Tourismusindustrie durchschlagen.
Es war ein typischer Novembertag an diesem ersten Wochenende des Monats, Westwinde trieben ständig neue Schauerstaffeln vor sich her. Ungewöhnlich war nur, dass der Wind auf Süd-Süd-West gedreht hatte und damit ungewöhnlich warme Luft vom Atlantik an diese Küste Schottlands trieb. Als Elizabeth am späten Nachmittag ihre nicht verkauften Bilder in Ullapool wieder in ihr Auto geladen hatte, hörte sie in der Ferne bereits ein für die Jahreszeit ungewöhnliches Donnergrollen. „Es riecht nach einem Gewitter“, hatte sie zu ihrer Malerfreundin Harriet gesagt, die ihr bei der Verladung der Bilder half.
„Wäre nicht schlecht“, war die Antwort der in Ullapool geborenen Künstlerin gewesen. „Das reinigt dann diese schwüle Luft. Ich mag das überhaupt nicht. Wenn überhaupt, ist mir ein ordentlicher Sturm lieber. Der macht wenigstens frisch.“
Die beiden Frauen umarmten sich noch, dann machte sich Elizabeth auf den knapp 60 Meilen langen Weg, für den man nach dem langersehnten Ausbau der Straßenverbindung nur noch eineinhalb Stunden brauchte. Elizabeth fuhr diese Strecke meist einmal pro Woche, zum Einkaufen beim größten Supermarkt der Region und zu diversen Treffen mit Freunden der wunderbar aktiven Künstlerkolonie in der Region.
Die Geschichte:
Ich freute mich auf mein gemütliches Zuhause, ein altes, aber voll renoviertes Cottage mit unverbaubarem Blick über das sich nach Westen öffnende Meeresloch von Gairloch, das ich nach einer gewalttätigen Ehe und nachfolgender turbulenter Scheidung seit fünf Jahren nur noch mit drei Katzen teilte. Hier hatte ich meine innere Ruhe und meine künstlerische Kreativität wiedergefunden.
Kurz hinter dem Abzweig am modernen Besucherzentrum des National Trust, das das Eingangstor zum Corrieshalloch Gorge National Nature Reserve darstellte, begann es zu regnen. Mit jeder Meile weiter westwärts, die Straße Richtung Gairloch führte durch wenige kleine Ortschaften und viel einsame Landschaft, wurde der Regen immer stärker. Das Regenwasser stand geradezu auf der Straße beziehungsweise lief an Steigungen in Strömen herunter. Ich hatte bei Laide die Küstenstraße verlassen und fuhr eine lange Steigung herauf, die dann wieder zur Küste des berühmt-berüchtigten Loch Ewe herabfiel.
Loch Ewe war im Zweiten Weltkrieg der Sammelpunkt für die Frachtschiffe der Handelsmarine und der begleitenden Kriegsmarine gewesen, die dann im gesicherten Konvoi durchs Nordmeer dampften, um die Sowjetunion mit amerikanischen und britischen Rüstungsgütern zu versorgen. Diese Arctic Convoys hatten einen legendären Ruf in der Geschichte, weil sie gleich zwei tödlichen Bedrohungen ausgesetzt waren: in den 24 Stunden hellen Sommermonaten attackierte die deutsche Luftwaffe mit ihren in
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