An Sandras Seite (Teil 13): Normalität (fm:Cuckold, 8581 Wörter) [13/13] alle Teile anzeigen | ||
| Autor: TrustYourWife | ||
| Veröffentlicht: May 30 2026 | Gesehen / Gelesen: 661 / 585 [89%] | Bewertung Teil: 9.06 (17 Stimmen) |
| Gibt es ein Zurück in die Normalität? Oder ist es eine "neue Normalität"? | ||
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An Sandras Seite (Teil 13): Normalität
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Normalität
Am Morgen war die Wohnung kühl. Der Himmel hing grau über den Dächern, und die Kaffeemaschine brauchte länger als sonst, bis sie zu blubbern begann. Sandra stand schon angezogen in der Küche, die Haare offen, das Handy neben der Tasse. Sie wirkte irgendwie anders als sonst: Aufrechter, selbstbewusster, fast strahlend. Sie lächelte mich an, während sie einen Schluck aus ihrer Tasse nahm, und ich wusste: Wir waren wieder zu Hause, wir hatten uns wieder, und wir waren dennoch auf einer neuen Ebene angekommen. Wir hatten uns auf ein aufregendes Abenteuer eingelassen, und Sandra war wieder bei mir, erfüllt mit einer neuen, inneren Energie. Sandra hatte unsere Beziehung nie aus den Augen verloren. Vielmehr hatte sie für uns die Initiative ergriffen und unsere Lebenspartnerschaft auf diese neue Ebene gehoben. Meine innere Stimme signalisierte mir: „Trust your wife!“. Ja, ich konnte meiner Sandra vertrauen. Sie war zu mir zurückgekommen.
Ich setzte mich ihr gegenüber, noch etwas benommen vom frühen Aufstehen und vielleicht auch von all den Ereignissen und Gefühlsachterbahnen der letzten Tage.
„Hast Du gut geschlafen?“, fragte sie, während sie mich ansah.
„Geht so.“
Sie nickte, rührte den Kaffee, schenkte Milch nach. Es war kein Misstrauen in ihrer Stimme, nur diese leise Sachlichkeit, die ich an ihr liebte und zugleich manchmal fürchtete.
Wir frühstückten still, beide unseren Gedanken nachhängend. Ihre Hand strich kurz über meinen Arm, als sie mir den Zucker reichte. Ein beiläufiges Streifen, doch mein Körper reagierte, als wäre es eine Einladung. Ich sah sie an, wollte etwas sagen, aber sie lächelte nur kurz, nahm ihre Tasche und stand auf.
„Ich fahr gleich ins Büro“, sagte sie. „Ich glaub, es wird ein langer Tag.“
„Willst Du nicht noch einen Kaffee?“
„Nein, danke. Ich mag noch etwas allein sein bevor ich ins Büro komme.“
Als sie die Tür schloss, blieb der Duft ihres Parfüms im Flur zurück. Ich stand einen Moment da, als könnte ich daraus etwas lesen.
Der Arbeitstag verging wie in Watte. Ich schrieb E-Mails, führte Gespräche, nickte an den richtigen Stellen. Doch zwischen den Sätzen war sie da – ihr Gesicht, ihre Stimme, dieses Bild von ihr, wie sie in fremden Armen gelegen hatte, das ich mir immer wieder neu ausmalte. Ich schüttelte den Kopf, versuchte, mich zu konzentrieren. Es gelang nur halb.
Am Nachmittag schrieb sie mir eine Nachricht:
>>Bin gleich durch mit den Terminen. Was willst du heute essen?<<
Ich antwortete zu schnell, als hätte ich darauf gewartet:
>>Egal, Hauptsache zusammen.<<
Sie schickte ein Emoji – dieses kleine Zwinkern, das harmlos aussieht und doch mehr sagt, als ein Satz könnte.
Als sie nach Hause kam, war sie gelöst, fast fröhlich. Sie stellte ihre Tasche ab, zog die Schuhe aus, kam in die Küche und sagte: „Ich hab Lust auf Pasta. Du schneidest die Tomaten?“
Es war kein Vorschlag, eher ein natürlicher Rhythmus, dem ich einfach folgte. Wir kochten Seite an Seite, und ich folgte ihren Anweisungen,
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